DIE MITTWOCH-PRESSE – 29. JULI 2026

DIE MITTWOCH-PRESSE – 29. JULI 2026

© Enrico Nawrath Bayreuther Festspiele Ring 2026

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 29. JULI 2026

Bayreuth
DAS RHEINGOLD: „… flimmert der Fluß, flammet die Flut …“ – Der Bayreuther „Ring“ startet mit optischer Verwirrung
Mit Spannung erwartet wird seit Monaten der Jubiläums-Ring im KI-Kleid. Doch wie das manchmal so ist mit den neuen Kleidern, seien sie des Kaisers oder die einer neuen Inszenierungsidee – nicht immer gerät das Ergebnis überzeugend. Der „Rheingold“-Premierenabend am 27. Juli 2026 im Bayreuther Festspielhaus ließ viele Fragezeichen über den Köpfen des Publikums entstehen.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik.begeistert.de

Salzburger Festspiele
Debütantinnen-Erfolg
Allein Sopranistin Asmik Grigorian und Tenor Jonathan Tetelman entschädigen für viele uneingelöste Versprechen von Regie und Musikalischer Leitung: In dieser „Carmen“ sollen viele Elemente neu sein, erweisen sich aber eher als gewollt denn gekonnt.
concerti.de

Zebrochenes Geschirr
„Carmen“ von Georges Bizet bei den Salzburger Festspielen in der Regie von Gabriela Carrizo und ihrer Compagnie Peeping Tom gerät zu einem Tanztheater mit ungebremster Kreativität, auf Kosten der Figurenschärfe.
DieDeutscheBuehne.de

„Carmen“ bei den Salzburger Festspielen: Im Land der toxischen Männer
Asmik Grigorian triumphiert in Salzburg unter der Leitung von Teodor Currentzis bei ihrem Carmen-Debüt. Die Regie von Gabriela Carrizo gerät dagegen durchwachsen
DerStandard.at

Musikalische Grobheiten: „Carmen“ bei den Salzburger Festspielen als Plattitüden-Potpourri (Bezahlartikel)
Viel zusammen bei der ersten Opernpremiere des Salzburger Festspielsommers 2026 mit dem seit einigen Jahren als problematisch betrachteten Repertoire-Blockbuster „Carmen“: Mit Teodor Currentzis ein umstrittener Dirigent, die über alles erhabene Asmik Grigorian in der Mezzosopran-Titelpartie und Durchstarter Jonathan Tetelman als Don José zwischen toxischem Potenzial und emotionaler Verletztbarkeit.
NeueMusikzeitung/nmz.at

Salzburg: Michael Spyres singt zwischen Kellertreppe und Dachbodenfenster (Bezahlartikel)
Der US-Baritenor und das Ensemble „il Pomo d’Oro“ eröffneten die Festspielreihe „Canto Lirico“ mit einem Barockfeuerwerk.
DiePresse.com

Was für ein baritenoraler Held
„Tenorissimo“ war der Titel dieses „Canto lirico“-Abends im Haus für Mozart. Michael Spyres singt ein Repertoire von Händel bis Wagner, vom Tamino bis zum Danilo.
DrehpunktKultur.at

Salzburg
Die neue Salzburger „Carmen“ in der Dunkelkammer
Die erste szenische Opernpremiere polarisierte. Asmik Grigorian wurde für ihr Rollendebüt gefeiert, Dirigent Teodor Currentzis mit Applaus bedacht, die Regie von Gabriela Carrizo mit einigen Buhs.
Kurier.at

Carmen“ bei den Salzburger Festspielen: Mehr Wagner als Bizet
Teodor Currentzis dirigiert ein düsteres Musikdrama und Asmik Grigorian spielt sich selbst in der surrealen, finsteren, aber auch stimmungsvollen, intensiven Tanztheater-Regie von Cabriela Carrizo.
DiePresse.com

Bayreuth/Festspiele
Bayreuther Festspiele Diskurs Walküren, Wunden, Winifred und Witz
Von Jörn Florian Fuchs
„Was bedeutet Wagner und wie inklusiv sind seine Werke?“ Diese Frage stellt das Berliner Kollektiv „Hauen und Stechen“ mit dem Projekt „Realitot“, das Teil der breit aufgestellten Eröffnung der 150. Bayreuther Festspiele ist. Im bunt gemischten, kostenlosen Programm aus Performance, Diskussion und Wagners Musik spielen Schauspieler mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam. Ein Rundgang durch Tag eins.
BR-Klassik.de

Bayreuth
„Rom mach’ ich groß und frei, aus seinem Schlaf weck’ ich es auf“ – Der erste „Rienzi“ auf dem Hügel ist ein Soforterfolg!
Seien wir ehrlich – manche hatten etwas Angst vor der Länge oder einer möglichen Zähigkeit jener Oper, die Wagner selbst später als „Schreihals“, „Ungetüm“ und „Jugendsünde“ abtat. Mit einer intelligenten, szenenweise liebevoll-humorvollen Regie und phantastischen musikalischen Leistungen jedoch geriet die erste Premiere der Bayreuther Jubiläumsfestspiele am 26. Juli 2026 zu einem grandiosen Erfolg.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

„Rienzi“: Bayreuth entfacht Wagners frühen Feuersturm
Manchmal braucht es lange, bis etwas zusammenfindet, was eigentlich schon immer zusammengehörte. 150 Jahre nach Eröffnung der Bayreuther Festspiele stand Richard Wagners Rienzi zum ersten Mal auf dem Spielplan des Grünen Hügels. Nach der Eröffnung mit Ludwig van Beethovens Neunter Sinfonie setzte Bayreuth am zweiten Festspieltag gleich den nächsten Paukenschlag. Schon vor Beginn war im Festspielhaus eine besondere Spannung zu spüren. Es war diese Mischung aus Neugier, Erwartung und einer leisen Ahnung, Zeuge eines besonderen Moments zu werden.
Von Andreas Schmidt
Klassik-begeistert.de

Das Regieteam übersetzt Wagners „Rienzi“ in die banale Bildersprache der Gegenwart
Andreas Schager ist mit seinem groß dimensionierten, höhensicheren Tenor der ideale Interpret von Richard Wagners erster Heldentenorpartie. Mit schier unerschöpflicher Strahlkraft meistert er die mörderische Partie ohne Ermüdungserscheinungen, und findet im berühmten Gebet sogar zu einem zarten Piano.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Mit dem Turbolader: Gustavo Dudamel und die Wiener Philharmoniker mit Mahler in Salzburg
Er war einst das Enfant terrible der klassischen Musikszene. Geboren in Venezuela, musikalisch sozialisiert im Rahmen des Jugendprogramms El Sistema und als 18-Jähriger bereits Chefdirigent des Jugendorchesters Simón Bolívar, galt Gustavo Dudamel in Europa und den USA als junger Wilder aus Südamerika, als Revolutionär des verkrusteten Klassikbetriebs
bachtrack.com/de

Ungetrübtes Mozart-Glück
Was kann es Schöneres geben, als vormittags Musik von Mozart lauschen zu dürfen? Barock-Künstler Andrea Marcon als Dirigent und Geigerin Isabella Faust gestalteten im Großen Saal des Mozarteums eine Sternstunde.
DrehpunktKultur.at

Bregenz/Festspiele
Mit 3 Promille durch Zeit und Raum
„Die Ausflüge des Herrn Brouček“: Janáčeks Satire – anarchisch oder zahm?
orpheus-magazin.de

Bregenzer Festspiele: Konzertauftakt mit großem Jubel
Das Publikum im Bregenzer Festspielhaus hat am Montagabend die Aufführung der 9. Symphonie von Antonín Dvořák mit Standing Ovations gefeiert. Dass Dalia Stasevska bei ihrem Debüt am Pult der Wiener Symphoniker mit Werken der Komponistinnen Kaija Saariaho und Lili Boulanger konfrontierte, gab ebenfalls Anlass zum Jubeln. Der Auftakt der Konzertreihe, die in der 80. Bregenzer Festspielsaison weitere Besonderheiten enthält, verlief vielversprechend.
SalzburgerNachrichten.at

Kirchstetten
Rossinis Erstlingswerk in Kirchstetten
Mit Gioachino Rossinis Oper „La cambiale di matrimonio“ („Der Heiratswechsel“) startet das KlassikFestival Schloss Kirchstetten (Bezirk Mistelbach) in seine 28. Saison.
noe.orf.at

Bayreuth
Entnahmt Ihr was dem Bilderschwall?‘ – Die Bayreuther Festspiele wagen sich mit „Rheingold“ an die KI-Front (Bezahlartikel)
Schon lange vor allem Gerede oder Hype um Digitalisierung in der Kunst hat die künstlerische Leitung dieser schier unendlichen Wagner-Festspiele Entscheidendes getan: gemäß der Definition „Festspiele sollen das Besondere am besonderen Ort“ wagen – das Besondere gewagt –, nämlich: Bei der Feier von „150 Jahre Ring-Uraufführung“ am Grünen Hügel soll das Modernste zum Einsatz kommen: KI für die Szene.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Kritik „Rheingold“ in Bayreuth: Irgendwas mit KI
Vor 150 Jahren wurde bei den ersten Bayreuther Festspielen Wagners Ring uraufgeführt. Zeit für einen Jubiläums-„Ring“! Vor dreieinhalb Jahren entschied Festspielchefin Katharina Wagner, diesen „Ring“ halbkonzertant mit KI-erzeugten Projektionen zu zeigen.
BR-Klassik.de

Bayreuth: KI-gestaltetes «Rheingold» spaltet Publikum nach Premiere
diebayern.de

Bayreuther KI-„Ring“ startet: Marcus Lobbes über das Experiment
Zum 150-jährigen Jubiläum der Bayreuther Festspiele entsteht mit dem „Ring“ eines der ungewöhnlichsten Experimente der Festspielgeschichte. Die Bilder auf der Bühne werden in Echtzeit von einer künstlichen Intelligenz erzeugt und verändern sich von Aufführung zu Aufführung. Kurator Marcus Lobbes spricht mit BR Klassik über die Entstehung des Projekts, die Zusammenarbeit mit Sängerinnen und Sängern, die Rolle der KI im Theater und darüber, warum der Mensch am Ende trotzdem das Sagen hat.
BR-Klassik.de

Bayreuth/Rienzi
Der Kampf ums Klo
150 Jahre Bayreuther Festspiele: Die Eröffnungspremiere mit dem hier noch nie gespielten Frühwerk „Rienzi“ erweist sich als richtig und wichtig. Vor allem die musikalische Interpretation begeistert.
concerti.de

Tribun feiert im Plattenbau Bayreuth-Debüt (Bezahlartikel)
Bayreuth zeigt zum ersten Mal Richard Wagners Jugendwerk „Rienzi“ – das sollte genügen. Der Jubel kann über die Schwächen der Oper nicht hinwegtäuschen.
KleineZeitung.at

Richard Wagners „Schreihals“, toll gestemmt
Die Bayreuther Festspiele werden für ihren ersten „Rienzi“ heftig bejubelt. Tenor Andreas Schager wird für seinen kraftstrotzenden Titelhelden vom Publikum gefeiert.
krone.at

150 Jahre Bayreuther Festspiele: ein Wendepunkt für das Wagner-Festival – und eine Neuheit (Bezahlartikel)
Michel Friedman redet den Festspielen, aber auch den Besuchern mit Nachdruck ins Gewissen, Lehren aus der deutschen Vergangenheit zu ziehen. Die erste Aufführung von Wagners «Rienzi» in Bayreuth wirkt wie ein eindringlicher Kommentar dazu.
NeueZuercherZeitung.ch

Das Scheitern des Großmauls (Bezahlartikel)
Bayreuth zeigt ausnahmsweise zur 150-Jahr-Feier Wagners Frühwerk „Rienzi“. Der Erfolg ist durchschlagend – sollten solche Experimente in Zukunft zur Regel werden?
SueddeutscheZeitung.de

Michel Friedman bei den Bayreuther Festspielen 2026: Vielfalt statt Einfalt
Einladung, Ausladung Wiedereinladung: Das Hin und Her im Vorfeld der Bayreuther Festspiele quittiert Michel Friedman mit einer fulminanten Rede beim Gedenkkonzert „Verstummte Stimmen“. Ein Plädoyer für Weitsicht, Reflektion und Vielfalt.
BR-Klassik.de

München
John Holiday in „Alcina“: „Ich hab mich in diese Rolle verliebt“ (Bezahlartikel)
John Holiday stiehlt in Händels „Alcina“ allen die Show. Der charmante Countertenor aus Texas hat aber viel mehr als Barockopern im Sinn. Das zeigt seine neue CD. Und er lernt Deutsch, weil er sich in München pudelwohl fühlt.
MuenchnerAbendzeitung.de

Bad Wildbad
Rossini in Bad Wildbad: Altbekanntes neu eingerichtet!
LA GAZZA LADRA: Der Dieb ist nicht die Elster!
Kurz zur Handlung der Oper: Die Dienerin Ninetta wird beschuldigt, einige Silberlöffel der Familie Vingradito, wo sie arbeitet und deren Sohn Giannetto sie liebt, entwendet zu haben. In Wirklichkeit war es eine diebische Elster. Da sie ihren fahnenflüchtigen Vater nicht verraten will, nimmt sie die Schuld des Diebstahls auf sich, obwohl sie, angeklagt vom abgewiesenen Podestà, zum Tode verurteilt wird. Im letzten Moment findet ihr Freund Pippo das Silberbesteck im Nest der Elster, sodass Ninetta entlastet wird und es zum Happy End kommen kann.
Von Jean Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Bayreuth
Rienzi review – Wagner’s early opera makes its Bayreuth debut as a frenzied contemporary election drama
Alexandra Szemerédy and Magdolna Parditka’s production swaps 14th-century Rome for an abstract near future in an over-busy staging . Jennifer Holloway’s Adriano is a standout in a strong cast
TheGuardian.com

Bayreuth attempts to revive Rienzi, Wagner’s ‘youthful sin’ (Subscription required)
The composer’s tale of authoritarian populism becomes a shouty six-hour marathon at the Festspielhaus
ft.com

London
Opera Holland Park’s Un ballo in maschera revival: what a memorable evening this was
seenandheard-international.com

Elin Pritchard stands out in Opera Holland Park’s Un ballo in maschera
bachtrack.com/de

PROMS 2026: The CBSO and Kazuki Yamada Pay Tribute to John Adams at the BBC Proms
operatoday.com

CBSO/Yamada review – Poulenc and Adams pairing is stylish, witty and thrilling
TheGuardian.com

BBC Proms 2026 – London Philharmonic – Edward Gardner conducts Kristine Tjøgersen’s
Between Trees, Richard Strauss’s An Alpine Symphony, and Louise Alder sings Songs of the Auvergne.
colinscolumn.com

Annandale-on-Hudson
Richard Strauss’s Die ägyptische Helena emerges from the shadows in a lavish but uneven Bard revival
seenandheard-international.com

Tanglewood
Mozartian poise and Tchaikovskian passion in a Tanglewood weekend
seenandheard-international.com

Washington
Wolf Trap Opera 2026 Review: Eugene Onegin
operawire.com

Oops, I did it Onegin
Wolf Trap Opera presented a lovely Eugene Onegin with particularly noteworthy performances by Magdalena Kuźma and Daniel O’Hearn.
parterre.com

Obituary
Baritone Angelo Romero Dies at 86
operawire.com

Ballet / Dance

Cranko’s Romeo and Juliet captivates audiences at the Circus Maximus in Rome
bachtrack.com/de

Sprechtheater

Salzburg/Festspiele
Bewegende Handke-Uraufführung: „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ in Salzburg (Bezahlartikel)
DiePresse.com

Ich bin gegen euch alle (Bezahlartikel)
Die Bühne ein Bretterhaufen, zwei falsche Schnurrbärte und ein Paar roter Mützen: Peter Handkes „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ wird in der Regie von Jossi Wieler in Salzburg uraufgeführt.
FrankfurterAllgemeine.net

Peter Handke winkte bei „Schnee von gestern …“ mit dem Gehstock
Nach Jossi Wielers filigraner Uraufführungsinszenierung bei den Salzburger Festspielen wurde der Nobelpreisträger für seinen aufs Entschwinden gerichteten Text gefeiert
DerStandard.at

Wie Handke sein Werk entschweben lässt
Die Uraufführung von Peter Handkes Prosatext „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ gerät Iffland-Ring-Träger Jens Harzer und den Salzburger Festspielen zum Virtuosenstück.
krone.at

Handkes „Schnee von gestern“: Zusammengefallen wie ein Kartenhaus (Bezahlartikel)
Die Uraufführung bei den Salzburger Festspielen konnte in der Regie von Jossi Wieler – mit Jens Harzer und Marina Galic – nicht restlos überzeugen
Kurier.at

Oder auch nicht
Als Buch ist er seit anderthalb Jahren veröffentlicht, nun erblickte Peter Handkes Bühnentext bei den Salzburger Festspielen, im Landestheater, das Licht der Welt. Jossi Wieler erarbeitete mit Marina Galic und Jens Harzer Schnee von gestern, Schnee von morgen.
DrehpunktKultur.at

Gesundheit

Medizinischer Durchbruch? Impfung gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs wird getestet
Wissenschafter versuchen, eine der bösartigsten Krebserkrankungen, Bauchspeicheldrüsenkrebs, zu „knacken“. Im „New England Journal of Medicine“ ist jetzt eine Studie mit einem neuen Medikament erschienen, das vor kurzem beim Kongress der US-Onkologen für Ovationen sorgte. Doch auch die neueste Idee auf diesem Gebiet wurde bereits an Probanden getestet: eine Impfung gegen das Pankreaskarzinom. „Das Pankreaskarzinom bringt die Patienten und sprichwörtlich auch die Behandler um“, sagte vor einiger Zeit ein bekannter Wiener Onkologe. In Österreich gibt es pro Jahr fast 2.000 neue Fälle dieser heimtückischen Krebserkrankung. Jährlich werden rund 1.900 Todesfälle registriert. Wegen der zumeist unspezifischen Symptome erfolgt die Diagnose zumeist zu spät. Die Onkologen wiederum scheiterten jahrzehntelang in der Suche nach wirkungsvollen Therapien, was manche der Wissenschafter auch einfach aufgeben ließ.
SalzburgerNachrichten.at

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Unter’m Strich

Tirol
Kletterin riss Partner mit in die Tiefe und starb
Die Todesserie auf Tirols Bergen reißt nicht ab: Am Wochenende stürzte eine 32-jährige Tschechin auf der Wildspitze im Pitztal 140 Meter in den Tod. Ihr gleichaltriger Partner, den die Frau am Seil mit in die Tiefe gerissen hatte, überlebte das Unglück schwer verletzt.
krone.at

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 29. JULI 2026)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 29. JULI 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Bayreuth: „DIE WALKÜRE (Ring 10010110)“ – Premiere im Festspielhaus Bayreuth, 28. 07.2026

Oper in drei Akten von Richard Wagner

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© Enrico Nawrath / Bayreuther Festspiele

Der offiziell erste Abend der Trilogie mit Vorspiel war durch das Bild, das letzteres am Vortag abgegeben hatte, sicherlich etwas belastet. Aber wer weiß schon, woher KI ihre Informationen bezieht? Kann es sein, daß die – tagesaktuell arbeitende – digitale selbsttätige Projektionsfabrikation auch Kritiken liest und einbezieht in ihre Arbeit?? Jedenfalls: einer der Vorwürfe gegenüber dem „Rheingold“ war ja gewesen, daß die Bilder viel zu schnell vorüberzögen. Das hat sich heute doch etwas geändert, und es wurde auch öfter als gestern ein Bezug der KI-Bilder zur Handlung sichtbar, auch auf etwas komplexerer Ebene als Drache/Wolf/Regenbogen im „Rheingold“: So zogen als Walkürenfelsen vielfältige Gebirge über den Gazeschirm, bis hin zu expressionistischen Zitaten von Landschaften eines Alfons Walde. Auch das feurige Ende wurde berücksichtigt – interessanterweise auch eine im Krieg brennende Stadt ähnlich wie in Uwe Eric Laufenbergs „Ring“-Produktion für Linz und Wiesbaden. Freilich ging auch wieder vieles schief – ein Kristall, in den die gewesene Walküre hinein verbannt werden soll, sah bisweilen wie eine schon etwas gebrauchte blaue Schlosserjacke aus, und urplötzlich tauchten in dieser Szene auch Wasserbewohner auf. Besser gestaltet war die Todesverheißung im 2. Akt.

Szenisch war in dem vielleicht drei Meter tiefen „Laufkäfig“ für die Sängerinnen und Sänger zwischen Gazevorhang und Hinterwand (Bühne: Wolf Gutjahr) wieder ausgesprochene Kargheit angesagt. Vom Kampf im 2. Akt, der zum Bruch des (ohnedies nur verbal vorhandenen) Schwertes führt, sieht man – nichts. Und als Wotan dem Hunding sein grollendes und tödliches zweites „Geh!“ entgegenschleudert, wendet dieser seinen echsenartig kostümierten Rücken Wotan und dem Publikum zu und bleibt einfach stehen. Hingegen: relativ klassisch fällt die Abschiedsszene Wotan/Brünnhilde aus.

Wie angedeutet: die Kostümierung (Pia Maria Mackert) bleibt weiterhin stark verwechslungsanfällig, zumal in Verbindung mit den Überlagerungen von Personen und Projektion. Eine – schüchterne – Erweiterung der Kostümpalette tritt immerhin auf: die Walküren sind mehr oder minder als halbwüchsige Krähen dargestellt…

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© Enrico Nawrath / Bayreuther Festspiele

Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber

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Bayreuth: Das Rheingold. Szenenfotos

Bayreuth
Entnahmt Ihr was dem Bilderschwall?‘ – Die Bayreuther Festspiele wagen sich mit „Rheingold“ an die KI-Front (Bezahlartikel)
NeueMusikzeitung/nmz.de

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© Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele

Kritik „Rheingold“ in Bayreuth: Irgendwas mit KI
Vor 150 Jahren wurde bei den ersten Bayreuther Festspielen Wagners Ring uraufgeführt. Zeit für einen Jubiläums-„Ring“! Vor dreieinhalb Jahren entschied Festspielchefin Katharina Wagner, diesen „Ring“ halbkonzertant mit KI-erzeugten Projektionen zu zeigen.
BR-Klassik.de

Bayreuth: KI-gestaltetes «Rheingold» spaltet Publikum nach Premiere
diebayern.de

Bayreuther KI-„Ring“ startet: Marcus Lobbes über das Experiment
Zum 150-jährigen Jubiläum der Bayreuther Festspiele entsteht mit dem „Ring“ eines der ungewöhnlichsten Experimente der Festspielgeschichte. Die Bilder auf der Bühne werden in Echtzeit von einer künstlichen Intelligenz erzeugt und verändern sich von Aufführung zu Aufführung. Kurator Marcus Lobbes spricht mit BR Klassik über die Entstehung des Projekts, die Zusammenarbeit mit Sängerinnen und Sängern, die Rolle der KI im Theater und darüber, warum der Mensch am Ende trotzdem das Sagen hat.
BR-Klassik.de

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© Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele

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SALZBURG: Prominente Besucher vor der Premiere. Ein glatter Offenbarungseid!

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Bayreuth: Gedenken zum Start der Festspiel-Saison. Katharina Wagner – total erschlankt

Unterhalb des Festspielhaus stehen Stelen, auf denen Namen und Lebensstationen von Künstlern dargestellt sind, die einst in Bayreuth aufgetreten sind, aber wegen ihres Jüdisch-seins nicht mehr eingeladen und teilweise auch getötet wurden. Michel Friedmann und Katharina Wagner haben dem Gedenken zum Start der Festspiel-Saison einen großen Raum gegeben.

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­Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker setzt neuen Meilenstein:
Mit dem Start in die neue Saison 2026/27 werden sämtliche Live-Konzerte in Immersive Audio (Dolby Atmos) übertragen / dreidimensionaler Klang wie in der Philharmonie Berlin

digital
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­Berlin (28. Juli 2026) – Die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker setzt einen weiteren Meilenstein: Ab der kommenden Saison 2026/27 werden sämtliche Live-Übertragungen aus der Philharmonie Berlin in Immersive Audio (Dolby Atmos) angeboten. Damit ist die Digital Concert Hall der erste Anbieter regelmäßiger Live-Übertragungen, der Konzerte klassischer Musik in diesem immersiven Format anbietet. Bereits 2022 eröffnete sie ihren Nutzer*innen mit der Einführung von Immersive Audio für Konzerte im Archiv diese neue Dimension des Klangerlebnisses. Beginnend mit dem Konzert zur Saisoneröffnung am 21. August 2026 unter der Leitung des Chefdirigenten Kirill Petrenko ist dieses neue Audioerlebnis nun auch für sämtliche Live-Übertragungen verfügbar.

Im On-Demand-Archiv der Digital Concert Hall sind mittlerweile die Konzerte der letzten 9 Spielzeiten im Format Immersive Audio zu finden. Den Nutzer*innen der Digital Concert Hall steht das neue Format ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Dolby Atmos wird von zahlreichen Endgeräten unterstützt – von Kopfhörern bis hin zur Heimkino-Ausstattung mit mehreren Lautsprechern –, so dass die Konzerte der Berliner Philharmoniker auf vielfältige Weise in Immersive Audio erfahrbar sind.
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­Olaf Maninger (Solocellist, Medienvorstand der Berliner Philharmoniker und Geschäftsführer der Berlin Phil Media GmbH): »In der Digital Concert Hall trifft künstlerische Exzellenz auf fortwährende technische Innovation. Dass wir nun als erster Klassik-Streaming-Anbieter weltweit regelmäßig Live-Übertragungen in Immersive Audio anbieten, entspricht diesem Leitgedanken und erfüllt uns Berliner Philharmoniker mit Stolz. Für unsere Fans, die nicht nach Berlin reisen können, rücken wir damit noch ein Stück näher: Sie können unsere Konzerte nun wöchentlich in dreidimensionalem Klang erleben – fast, als säßen Sie im Großen Saal der Philharmonie.«

Christoph Franke (Creative Producer, Leitung Audio-Produktion) & Andreas Wolf (Audio-Streaming, Studio-/IT-Technik): »Der Saal der Philharmonie Berlin und seine sehr prägnante Akustik sind aufs Engste mit den Berliner Philharmonikern und ihrer Klangästhetik verbunden. Mit Immersive Audio können wir nun auch bei Live-Übertragungen das Zusammenspiel von Direktschall, Reflexionen und Raumhall dreidimensional so wiedergeben, dass man sich eher wie im Saal als vor zwei Lautsprechern fühlt. Das funktioniert bei geeigneten Geräten sogar – und besonders gut – über Kopfhörer. Grundlage der Mischung ist nach wie vor die klassische frontale Klangbühne, die aber durch mehrere präzise im Raum angeordnete Mikrofone dreidimensional erweitert wird. Dem emotionalen Erleben eines Konzerts sind so noch weniger Grenzen gesetzt.«

Die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker ist die Video-Streaming-Plattform des Orchesters, in der seit 2008 jede Saison rund 40 Konzerte aus der Philharmonie live übertragen und anschließend in einem ständig wachsenden On-Demand-Archiv angeboten werden. Dort sind bereits hunderte Konzertaufzeichnungen mit vielen großen Künstler*innen der klassischen Musik zu finden, die durch umfangreiche Dokumentationen, Interviews und Filme ergänzt werden. Sämtliche Inhalte der Digital Concert Hall können im Internet unter digitalconcerthall.com sowie über digitale Endgeräte wie Fernseher, Tablets oder Smartphones abgerufen werden. Die Digital Concert Hall wird unterstützt von Internet Initiative Japan (IIJ) und der Adolf Würth GmbH & Co. KG.

Fr 21. August 2026, 19.00 Uhr
Saisoneröffnung – erste Live-Übertragung im Immersive-Audio-Format

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko Dirigent

Edward Elgar: Enigma, Variations on an Original Theme op. 36

Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Live in der Digital Concert Hall: digitalconcerthall.com/concert/56981
Immersive Audio (Dolby Atmos) im Format 7.1.4 für Live-Streams
Datenrate: 768kbit/s über E-AC-3
Digital Concert Hall: digitalconcerthall.com
Hinweise zur Nutzung von Immersive Audio: digitalconcerthall.com/immersive
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schoepfblog – Programm der 31. Kalenderwoche vom 27.07.2026 bis zum 02.08.2026

Montag:
Apropos: Ist es wirklich gestrig, wenn man sich weigert, von einer KI-generierten Mädchen-Stimme am Telefon belehrt zu werden? (Alois Schöpf)

Dienstag:
Musik: Helmut Schiestl besuchte zwei Abende der Innsbrucker Promenadenkonzerte: das Balkan Paradise Orchestra und Sandra Pires mit der Kelga Big Band. Beide Konzerte fulminant.
Literatur: Und über allem thront der Berghof der Kindheit, dem die Autorin in der Art von Findelkindern zugeteilt worden ist. Über Maria. E. Brunners Roman „Die Ausgewanderte“.  (Helmuth Schönauer)

Mittwoch:
Film: Andreas Niedermann über ein unerklärliches Detail im Filmklassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“.
Musik: Werner Mayr, Kapellmeister der k.u.k. Postmusik Tirol, besuchte das Konzert der Blasmusik der Münchner Philharmoniker.
Musik: Albert Schwarzmann besucht das Konzert der „Royal Band of the Belgian Airforce“ im Rahmen der Innsbrucker Promenadenkonzerte.

Donnerstag:
Ethik: Grundsatzrede der Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für ein humanes Lebensende ÖGHL Dr. Christina Kaneider zum assistierten Suizid in Österreich.
Musik: Thomas Nußbaumer besucht das Konzert der Blaskapelle „Federspiel“ im Rahmen der Innsbrucker Promenadenkonzerte.

Freitag:
Politik: Über Metternich’sche Verhältnisse, Spitzelwesen, Krüge, die zum Brunnen gehen, bis sie brechen, und die Feigheit als bürgerliche Kardinaluntugend. (Alois Schöpf)
Musik: Albert Schwarzmann besucht das Konzert der Bürgerkapelle Gries bei Bozen als Abschlusskonzert der Innsbrucker Promenadenkonzerte.

Samstag:
Politik: Elias Schneitter über „Ruck muss bleiben“ und zur Benzinpreisbremse unter dem Motto „Trump soll brennen“.

Sonntag:
Gesellschaft: Um ihre Subventionen abzusichern, haben die Obdachlosen-Vereine eine neue Statistik herausgegeben. (Helmuth Schönauer)

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