Es blitzt bei Beethoven hervor: “Tocar, cantar y luchar“, also: „spielen, singen und kämpfen“

Foto: C. Höhne (c)
Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela
Dirigent: Gustavo Dudamel
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 (1804 – 1808)
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ (1807 – 1808)
Elbphilharmonie, 21. März 2017

Von Bianca Heitzer

Als „Bezugspunkt der klassischen Musik und der Menschlichkeit“ – so beschreibt Gustavo Dudamel selbst die 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Zusammen mit ihrem Schwesterwerk, der 6. Sinfonie, erklang diese am Dienstagabend in der Elbphilharmonie, gespielt vom Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela. „Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela, Gustavo Dudamel, Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 5, Sinfonie Nr. 6,
Elbphilharmonie Hamburg“
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¡Viva Beethoven y viva la alegría ­– und erleben Sie die Freude!

Foto: C. Höhne (c)
Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela
Dirigent: Gustavo Dudamel
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ (1803)
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 (1806)
Elbphilharmonie, 20. März 2017

Von Bianca Heitzer

Dieser zweite Abend des Beethoven-Festivals stand nicht nur im Zeichen des großen Komponisten, sondern auch ganz im Sinne der Freude! Gustavo Dudamel und das Orquesta Sinfónica Simón Bolívar scheinen sich in der Elbphilharmonie warm gespielt zu haben und stecken mit ihrer Freude und Begeisterung die Zuschauer an. Dabei gibt es zwischen Dudamel und dem Orchester keinerlei Grenzen – auswendig dirigierend tippt er in Richtung einzelner Musiker, führt mit tänzerischen, mal scherzhaften Bewegungen und ist dabei durch und durch Teil eines großen Ganzen. „Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela, Gustavo Dudamel, Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 3 „Eroica“, Sinfonie Nr. 4,
Elbphilharmonie“
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Das Orchester aus Venezuela spielt sich warm – Auftakt zu ¡Viva Beethoven!

 

Foto: C. Höhne (c)
Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela
Dirigent Gustavo Dudamel
Ludwig van Beethoven
Ouvertüre zu »Egmont« op. 84
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Ouvertüre c-Moll zu »Coriolan« op. 62
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

von Leon Battran

Neun Sinfonien in fünf Tagen – ein sportliches Vorhaben! Der Auftakt in der Elbphilharmonie ist schon mal geglückt, die erste und zweite Sinfonie Ludwig van Beethovens sind verklungen. Das sympathische Orchester um den Stardirigenten Gustavo Dudamel hat sich geradewegs in die Herzen der Zuhörer gespielt. Klassik-begeistert.de war zufrieden, sieht aber noch Luft nach oben. „Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela, Gustavo Dudamel, Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 1 und Nr. 2,
Elbphilharmonie Hamburg“
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klassik-begeistert.de berichtet groß über 5 Tage Beethoven in der Elbphilharmonie

Foto: Rätzke (c)
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus… Das Orquesta Sinfónica Simón Bolívar unter der Leitung von Gustavo Dudamel bringt vom

Sonntag, 19. März, bis Donnerstag, 23. März 2017,

in der Elbphilharmonie im Hamburger Hafen alle
NEUN BEETHOVEN-SINFONIEN zur Aufführung. Die internationale Resonanz in den Medien wird enorm sein. Dudamel wurde gerade mit dem Neujahrskonzert im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins geadelt. Alle Konzerte in der Elbphilharmonie sind ausverkauft. „»¡VIVA BEETHOVEN!« 
ELBPHILHARMONIE-FESTIVAL, 19. BIS 23. MÄRZ 2017,
Elbphilharmonie Hamburg“
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Mit Zauberhänden von Jan Lisiecki

Rotterdams Philharmonisch Orkest
Jan Lisiecki Klavier
Dirigent Yannick Nézet-Séguin
Leonard Bernstein, On the Waterfront / Symphonische Suite
Frédéric Chopin, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11
Sergej Rachmaninow, Sinfonische Tänze op. 45
Elbphilharmonie, 15. März 2017

Frédéric Chopin sagte, seine Romanze im Klavierkonzert Nr. 1 sei „eine Art Träumerei im Mondlicht einer schönen Frühlingsnacht“. Und so erklang sie am Mittwochabend im Großen Saal der Elbphilharmonie, als der bald 22 Jahre alte Jan Lisiecki sie am wunderbaren Steinway-Flügel spielte. „Rotterdams Philharmonisch Orkest, Jan Lisiecki, Yannick Nézet-Séguin, Bernstein, Chopin, Rachmaninow,
Elbphilharmonie Hamburg“
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George Li brilliert am Klavier – Philharmoniker begeistern mit Tschaikowskys 5. Sinfonie

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Manfred Honeck /
George Li
Richard Strauss
, Elektra / Sinfonische Rhapsodie
Sergej Rachmaninow,

Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43 für Klavier und Orchester
Peter I. Tschaikowsky, Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64
Elbphilharmonie, 12. März 2017

Von Sebastian Koik

Der Dirigent dieses Konzerts, Manfred Honeck, hat gemeinsam mit dem tschechischen Komponisten Tomáš Ille eine symphonische Suite aus den wichtigsten Abschnitten der Oper Elektra von Richard Strauß erstellt, ein symphonisches Konzentrat dieser großartigen Oper. Die Zusammenstellung überzeugt, die Umsetzung allerdings nicht so ganz. Das Stück wird am Sonntagvormittag ordentlich, allerdings nicht packend genug gespielt. Es ist nicht genug Spannung im Spiel, auch fehlt es an Tiefe und Emotionalität. „Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Honeck, Li, Strauss, Rachmaninow, Tschaikowsky,
Elbphilharmonie Hamburg“
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Abgründe des Menschseins in der Elbphilharmonie

Foto: C. Höhne
John Malkovich: Just Call Me God – A Dictator’s Final Speech
Szenische Produktion in englischer Sprache.
Weltpremiere im Auftrag der Elbphilharmonie Hamburg
Elbphilharmonie, 8. März 2017

Von Sebastian Koik

John Malkovich betritt die Bühne als Putzfrau verkleidet, mit Kopftuch und mit Maschinengewehr im Anschlag. Und unabhängig von der Waffe erobert er die Bühne im Sturm. Mit dem Auftritt dieses Schauspielers wird der Abend zum Happening, zum großen Ereignis. „John Malkovich: Just Call Me God, A Dictator’s Final Speech,
Elbphilharmonie Hamburg“
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Auch in der Elbphilharmonie geht Mittelmaß

Erich Wolfgang Korngold, Violinkonzert D-Dur op. 35
Edward Elgar, Symphonie Nr. 2 Es-Dur op. 63
Symphoniker Hamburg, Sir Jeffrey Tate
Elbphilharmonie Hamburg, 2. März 2017

Das Konzert der Symphoniker Hamburg im Großen Saal der Elbphilharmonie war eine große Enttäuschung. Die Kompositionen waren gigantisch gut, allein, sie wurden flau und leidenschaftslos dargeboten. „E. W. Korngold, E. Elgar, Symphoniker Hamburg,
Elbphilharmonie Hamburg“
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Hin und wieder schreit die Geige

Belcea Quartet
Franz Schubert
, Streichquartett G-Dur D 887
Dmitri Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 15 es-Moll op. 144
Zugaben: Ludwig van Beethoven,
Streichquartett B-Dur op. 130 / Cavatina. Adagio molto espressivo
Dmitri Schostakowitsch,

Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73 / Allegro non troppo
Elbphilharmonie, Kleiner Saal, 26. Februar 2017

Von Sebastian Koik

Beide Stücke sind das jeweils letzte Streichquartett der Komponisten, sie sind sehr düster und abgründig sowie den zur Entstehungszeit geltenden Hörgewohnheiten voraus. Beide Stücke sind arm an Melodien, aber reich an emotionaler Wirkung und Zwischentönen. Es ist keine Musik, die die Zuhörer umschmeichelt und die Herzen der Massen im Sturm erobert. Es sind sehr sublime, raffinierte, feingeistige und moderne Kompositionen. „Schubert/Schostakowitsch/Beethoven, Belcea Quartet,
Elbphilharmonie Hamburg, Kleiner Saal“
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Ein Hauch von Ewigkeit

Foto: Rätzke (c)
NDR Elbphilharmonie Orchester
NDR Chor
WDR Rundfunkchor
Annette Dasch Sopran
Gerhild Romberger Alt
Dirigent Thomas Hengelbrock
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 2 c-Moll für Sopran, Alt, Chor und Orchester „Auferstehungssinfonie“
Elbphilharmonie, 24. Februar 2017

von Leon Battran

Groß und glanzvoll, bedeutsam und existenziell ist Gustav Mahlers „Auferstehungssinfonie“. Ob man religiös ist oder nicht – sich dem spirituellen Bann dieser Musik zu entziehen, erscheint kaum möglich. Anderthalb Stunden lang haben das NDR Elbphilharmonie Orchester unter Thomas Hengelbrock mit dem NDR Chor, dem WDR Chor und den Solosängerinnen Annette Dasch und Gerhild Romberger alles gegeben und ein privilegiertes Konzertpublikum tief ergriffen und bewegt. „NDR Elbphilharmonie Orchester, NDR Chor, WDR Rundfunkchor, Annette Dasch, Gerhild Romberger, Thomas Hengelbrock, Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 2 c-Moll,
Elbphilharmonie Hamburg“
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