Die MITTWOCH-PRESSE – 11. NOVEMBER 2020

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Die MITTWOCH-PRESSE – 11. NOVEMBER 2020

Die Wiener Philharmoniker auf Japan-Tournee. Bildquelle: Kitakyushu International Music Festival

…Dass das Orchester überhaupt nach Japan kommen konnte, sei nicht nur einem Brief vom österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz an den japanischen Premier Suga zu verdanken, sondern auch einem eigenen Sicherheitskonzept, betont Daniel Froschauer, Geiger und Vorstand der Wiener Philharmoniker: „Wir essen zusammen in einem eigenen Raum, wir sind mit einem eigenen Flugzeug angereist, wir hatten einen Coronatest am Flughafen. Wir sind immer in der Gruppe und können nicht aus dem Hotel hinausgehen.“…

Wiener Philharmoniker
Die Quarantäne-Tournee
Japanische Musikfreunde erleben in diesen Tagen ein kleines Wunder. Mitten in der Pandemie können sie live den Klängen Tschaikowskys lauschen, denn die Wiener Philharmoniker spielen auf. Die mehr als 100 Musikerinnen und Musiker sind seit vergangener Woche auf Tour in Japan. Seit Montag geben sie in Tokyo fünf Konzerte in der berühmten Suntory Hall. Damit sie auftreten dürfen, müssen sich alle Philharmoniker an ein strenges Sicherheitskonzept halten.
BR-Klassik.de

München
Sparprogramm der Münchner Regierungskoalition
Die geplante Sanierung des Münchner Kulturzentrums Gasteig mit der Philharmonie soll billiger werden. Die rot-grüne Regierungskoalition plant Einsparungen bis zu 15 Prozent und eine Deckelung der Ausgaben auf 450 Millionen Euro. Das teilten die Fraktionen SPD/Volt und Die Grünen – Rosa Liste am 10. November in München mit.
BR-Klassik.de

Gasteig-Sanierung: Viel Geld für wenig Neues
Die grün-rote Koalition im Rathaus will bei der Sanierung des Gasteig sparen und die Kosten deckeln.
Münchner Abendzeitung

Ira Malaniuk: Stimme des Herzens. Teil 2
Autobiographie einer Sängerin, Teil 2…
Der erste Teil schloss mit ihrem Entschluss nach Wien zu gehen. In der Beschreibung ihrer Wiener Zeit las ich dann eine überraschende Bemerkung, die ich ein wenig ausführen werde. Reisen von Wien aus nach Graz, wohin sie engagiert wurde, gerieten zum Abenteuer.
Im Geist war sie oft in Wien gewesen – dank den lebendigen Erzählungen ihrer Großmutter. Nun betrat sie erstmals die fremd-vertraute Stadt.
Von Lothar Schweitzer, Wien
Klassik-begeistert

Festival „Wien modern“: Wer stoppt den Hass?
Nach dem Terroranschlag macht „Wien modern“, Österreichs größtes Festival für Neue Musik, unerschrocken weiter – auch mit der Uraufführung von Sofia Gubaidulinas Orchesterwerk „Der Zorn Gottes“.
Frankfurter Allgemeine „Die MITTWOCH-PRESSE – 11. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 10. NOVEMBER 2020

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Die DIENSTAG-PRESSE – 10. NOVEMBER 2020

Festspielhaus Erl, © Festspiele Erl

Erl/Tirol
Causa Erl: 177.100 Euro Strafzahlung für Gustav Kuhn und Tiroler Festspiele
Wegen Übertretung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz.
Kurier

Causa Erl: 177.100 Euro Strafzahlung für Kuhn und Festspiele Wegen Übertretung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz
Der Standard

Gustav Kuhn gibt auf. Kampflos.
Der angebliche Segelweltmeister streicht die Segel. Der einst so streitsüchtige wie siegessichere Angreifer kommt mit der weißen Fahne angerannt. Gustav Kuhn, der zusammen mit seiner Frau insgesamt zehn heftige Klagen gegen mich eingebracht hat, hat nun über seinen Anwalt recht kleinlaut anfragen lassen, ob wir die drei noch laufenden Verfahren nicht bitte beenden, juristisch gesprochen: auf ewig ruhen lassen könnten.
Wie könnte ich da nein sagen, wenn der Rückzieher von ihm kommt?
http://www.dietiwag.org/index.php?id=6130

Österreich
Andrea Mayer über den Lockdown: „Auch für mich ist es furchtbar“
Die Kulturstaatssekretärin im Interview über den Rettungsschirm, die Covid-19-Verordnung und die Budgeterhöhung
Kurier

Lübeck
Insel-Existenzen: “Tolomeo” von Georg Friedrich Händel im Theater Lübeck

Am 29. Oktober ging die Pressemeldung des Theaters Lübeck heraus: Corona-bedingt ist der Vorstellungsbetrieb vom 1. bis zum 30. November eingestellt. Traurig, aber notwendig. Dabei hatte das durchdachte Krisenkonzept der Theaterleitung mit jeweils einer leeren Reihe und je zwei freien Sitzplätzen zwischen den Zuschauern sehr gut funktioniert – bis nach der dritten Premiere dieser nun unterbrochenen Spielzeit. Zu der war ein alter und von vielen schmerzlich vermisster Bekannter wieder in die Hansestadt gekommen.
Dr. Andreas Ströbl berichtet aus dem Theater Lübeck
Klassik-begeistert

Ira Malaniuk – Stimme des Herzens. Autobiographie einer Sängerin, Teil 1
Ira Malaniuks Lebenslauf in Anschluss an die Biografie von Ljubomir Pantscheff (siehe Schweitzers Klassikwelt 16, 17 und 18) ist wegen der Kontraste besonders reizvoll. Sie sind zwar beide Kinder der gleichen Generation, doch genoss Pantscheff als Bulgare während der Wirren des Zweiten Weltkriegs in Wien einen Sonderstatus, hingegen war Malaniuk als Ukrainerin nicht nur während des Krieges, sondern auch noch in der Nachkriegszeit ständig auf der Flucht. Die Altistin war am Wiederaufbau der Bayreuther Festspiele beteiligt.
von Lothar Schweitzer
Klassik-begeistert

Ladas Klassikwelt 54: Ein Orgelpfeifchen mit Liebeskummer
Während meines Studiums an der Musikschule der 2. Stufe in Krakau interessierte ich mich einige Zeit für einen Studenten der Orgelklasse. Er hielt mich nur für eine gute Freundin und wir gingen nie eine Beziehung ein. Dank ihm vertiefte ich jedoch mein Wissen über Orgelmusik.
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert „Die DIENSTAG-PRESSE – 10. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 9. NOVEMBER 2020

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Die MONTAG-PRESSE – 9. NOVEMBER 2020

Graphik: © Wiener Staatsoper

Österreich: Woche der Entscheidung: Letzte Chance für die Corona-Wende
Wenn die Infektionszahlen nicht reduziert werden können, drohen weitere Verschärfungen. Dramatischer Appell der Bundesländer.
http://kurier.at/politik/inland/woche-der-entscheidung-letzte-chance-fuer-die-corona-wende/401090913

Im Moment ist die Oper vor allem ein Internetphänomen
Italiens Opernhäuser reagieren: Die Eröffnungspremiere der Mailänder Scala wird heuer zum Konzert-Streaming, andere produzieren fürs Netz.
Die Presse

Wien bei Nacht: Die stille Stadt
Vieles ist anders in Wien seit der Terrornacht vom Montag. Und die Ausgangssbeschränkung, die seit Dienstagabend in Kraft ist, hat Wien und den Menschen in dieser Stadt so etwas wie eine Verschnaufpause verschafft. Eine Stadt zieht sich auf sich selbst zurück. Und entdeckt in der Stille und Ruhe gerade auch ihre Stärke.
https://orf.at/stories/3188613/

Wien/ Musikverein
WIEN MODERN: „Der Zorn Gottes“ entlädt sich im Stream
RSO hat gewaltiges Werk von Sofia Gubaidulina nun im beinahe leeren Musikverein uraufgeführt, ein kostenloser Stream ist verfügbar. Stream des Gubaidulina-Konzertes ab 6. November ab 19.30 Uhr sieben Tage lang kostenlos auf www.wienmodern.at und www.musikverein.at.
Ö1 sendet das Konzert am 26. November ab 19.30 Uhr aus.
Wiener Zeitung

Berlin
Corona-Krise in der Berliner Kulturszene: Wie geht es nun weiter?
Die Corona-Krise macht nicht nur den Prominenten in der Kulturszene zu schaffen: Bühnenbildner, Booker, Freiberufler kämpfen. Wie? Wir haben nachgefragt.
Berliner Zeitung

Dirigentenmeeting: Simon Rattle und Robin Ticciati beim DSO Berlin Englischer Barock mit Spätromantischer Symphonik vereint
DeutschlandfunkKultur

Basel
Kulturschaffende aus Basel rufen zum Lichter-Protest auf
Als Reaktion auf die verschärften Maßnahmen im Kulturbereich, die der Schweizer Bundesrat verhängt hat, planen Kulturschaffende aus der Region Basel am Montag, 9. November, eine Protestaktion.
Badische Zeitung

Sachsen-Anhalt
Musikfesttage können stattfinden: KlangART-Vision verbindet mit Sachsen-Anhalt die Welt – vom 07.-20. November

Neue Musikzeitung/nmz.de

Wagner, gefaltet
Ein kleiner Trost in Zeiten geschlossener Theaterbühnen ist Martin Starks Meisterstück in Strichen: Eine Faltblatt-Version von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“.
Nicht auf der Bühne jedenfalls, aber auf Papier schon. Das beweist Martin Stark. Der 1973 geborene Illustrator hat für die grafikaffine Büchergilde Gutenberg bereits zwei literarische Klassiker bebildert: Heinrich Manns „Professor Unrat“ und Mary Shelleys „Frankenstein“. Allerdings waren das jeweils Zeichnungen in der Tradition illustrierter Bücher: Begleitbilder zum Text. Starks „Ring des Nibelungen nach Richard Wagner“ versucht etwas anderes. Er will das Operngeschehen veranschaulichen, ohne dass man den Text dazu brauchte, geschweige denn die Musik. Das gelingt durch Schematisierung, wozu die jugendstilartige Linienkunst Starks besonders geeignet ist.
Frankfurter Allgemeine „Die MONTAG-PRESSE – 9. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 8. NOVEMBER 2020

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Die SONNTAG-PRESSE – 8. NOVEMBER 2020

Foto: Elbphilharmonie, Hamburg

Deutschland
Sang- und klanglos?!
Eine »Rote Liste 2.0« des Deutschen Kulturrats zählt die durch Corona bedrohten Kulturprojekte auf. Der Bayerischen Kammerphilharmonie mit Sitz in Augsburg wird die »Kategorie 2« attestiert: »gefährdet«. Auch in Augsburg beteiligten sich Kulturschaffende an der Online-Aktion #sangundklanglos.
https://a3kultur.de/positionen/sang-und-klanglos

Frankfurts Kultur wehrt sich: Wir sind keine „Freizeiteinrichtungen“
Frankfurter Allgemeine

Kulturpreis Bayern: Sonderpreis für Dirigentin Joana Mallwitz
https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/bayerischer-kulturpreis-fuer

Idagio-Chef Till Janczukowicz: „Wenn wir die Klassik nicht digital machen, verliert sie an Relevanz“
Badische Zeitung

Lieses Klassikwelt 60: Gwyneth Jones
Unsere letzte persönliche Begegnung liegt zehn Jahre zurück. Am 28. November 2010 hatte ich die Ehre, in der Deutschen Oper Berlin eine Matinée mit Dame Gwyneth zu moderieren. Sie erwies sich als eine begnadete Erzählerin, die auf der Reise durch ihr langes, bewegtes Künstlerleben viele kostbare Erinnerungen einzubringen hatte – an Produktionen, an denen sie beteiligt war, sei es nun Chéreaus Jahrhundert-Ring in Bayreuth oder auch der unvergessene Münchner Rosenkavalier unter Carlos Kleiber.
Kirsten Liese berichtet aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-60-gwyneth-jones/

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz: Folge 13
Natürlich stehen die USA schon lange im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Doch so gespannt wie in diesen Tagen wurden Präsidentschaftswahlen wohl selten verfolgt. Mit Biden oder Trump befasst sich diese Ausgabe des Klassik-Quiz zwar nicht, wohl aber mit fünf Fragen zur klassischen Musik, die alle einen Bezug zu den USA haben!
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-13/

Die Lied-CD des Jahres: Georg Nigl mit Schubert, Beethoven und Rihm
Münchner Merkur

Musiksalon Nr. 5: Der Weg zu Verdi führt über Malmö Bezahlartikel
Die Presse „Die SONNTAG-PRESSE – 8. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 7. NOVEMBER 2020

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Die SAMSTAG-PRESSE – 7. NOVEMBER 2020

Foto: Joana Mallwitz © Lutz Edelhof

Kulturpreis Bayern: Dirigentin Mallwitz erhält Sonderpreis
Den diesjährigen Sonderpreis des Kulturpreises Bayern erhält Joana Mallwitz, die Generalmusikdirektorin am Staatstheater Nürnberg. „Sie ist eine inspirierte und inspirierende Musikerin sowie eine begnadete Musikvermittlerin“, sagte Kunstminister Bernd Sibler (CSU) in München.
Münchner Abendzeitung

Paris
DIRECT OPÉRA BASTILLE] La Walkyrie de Wagner par l’Orchestre de l’Opéra de Paris avec Philippe Jordan
Concert donné sans public le 24 novembre 2020 à 18h30 en direct de l’Opéra Bastille à Paris dans le cadre du Festival Ring 2020.
https://www.francemusique.fr/emissions/le-concert-de-20h/direct-opera-bastille

Mailand
Ersatzprogramm zur Scala-Saisoneröffnung
Scala di Milano, cast di stelle per il concerto che sostituirà la Prima cancellata del 7 dicembre.
Oropesa, Flórez, Kaufmann, Garifullina e tanti altri: sono gli artisti che il teatro sta contattando per il concerto diretto da Riccardo Chailly che sarà trasmesso in tv e in streaming. Salta anche, sempre per l’emergenza Covid, il recital di Daniel Barenboim del 5 dicembre
https://milano.repubblica.it/cronaca/2020/11/05/news/prima_della_scala

Im Tantiementief: Theaterverlage sind von Lockdown massiv betroffen
Im Unterschied zu Buchverlagen erhalten sie keine Förderungen, sondern leben von Tantiemen. Diese liegen derzeit auf dem Nullpunkt
Der Standard

Beethoven und die „Wiener Zeitung“: Eines Freundes Freund zu sein
Wiener Zeitung

Die Kultur-Lockdowns im Ländervergleich
Der Unterschied zwischen Österreich und anderen Ländern ist nur marginal.
Wiener Zeitung

Graz
Dringlichkeit im Hier und Jetzt
Die Oper Graz befindet sich im Umbruch: Die bisherige Chefdirigentin Oksana Lyniv soll bald in Bayreuth zu erleben sein, Roland Kluttig übernimmt ihr Amt. Mit ihm kann die Intendantin Nora Schmid die Neue Musik am Haus stärken.
Frankfurter Allgemeine

Deutschland
Deutsche Orchestervereinigung wirbt für mehr Musikauftritte in Gottesdiensten
Neue Musikzeitung/nmz.de

Neue Perspektiven
Nach mehrfacher Umplanung überbrückt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin den kulturellen Lockdown jetzt mit Streaming-Konzerten.
https://www.concerti.de/multimedia/streaming-tipp-deutsches-symphonie-orchester-berlin/

Frankfurt
„Oper Frankfurt Zuhause“ wird weitergeführt
Nachdem die Einschränkungen für Kulturinstitutionen im Rahmen der Corona-Krise den Monat November 2020 betreffend wiederaufgelegt wurden, führt die Oper Frankfurt auf ihrer Website unter www.oper-frankfurt.de/zuhause sowie an ausgewählten Terminen auf ihren Kanälen bei YouTube, Instagram oder Facebook ihr digitales Programm weiter.
https://www.frankfurt-live.com/-quotoper-frankfurt-zuhause-quot-wird

CD
Mariss Jansons‘ letztes Konzert
Der am 1. Dezember 2019 unerwartet verstorbene Dirigent Mariss Jansons leitete das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks viele Jahre erfolgreich, unternahm mit diesem Klangkörper auch zahlreiche Gastspielreisen. Im November letzten Jahres stand die New Yorker Carnegie Hall auf dem Terminplan Jansons“ und seines Orchesters.
Eine CD-Besprechung von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert „Die SAMSTAG-PRESSE – 7. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 6. NOVEMBER 2020

Foto: Teatro alla Scala © Andreas Schmidt

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Die FREITAG-PRESSE – 6. NOVEMBER 2020

Mailand
Traditionelle „Inaugurazione“ findet nicht statt. Saisoneröffnung an der Mailänder Scala abgesagt
Auch die „Inaugurazione“ an der Mailänder Scala wird dieses Jahr ausfallen. Zumindest soll die Saisoneröffnung, die das weltberühmte Opernhaus traditionell am 7. Dezember veranstaltet, wenn überhaupt ohne Publikum stattfinden, so berichtet die große italienische Zeitung „Corriere della Sera“. Hinter den Kulissen arbeite man derzeit an einem Plan B, um das weltberühmte Opernhaus trotz aller Widrigkeiten dennoch nicht verstummen zu lassen.
BR-Klassik.de

Scala muss auf ihre Eröffnungspremiere verzichten
Intendant Meyer denkt an Gala ohne Zuschauer mit RAI-Übertragung.
Wiener Zeitung

Mailand
Ersatzprogramm zur Scala-Saisoneröffnung
Scala di Milano, cast di stelle per il concerto che sostituirà la Prima cancellata del 7 dicembre.
Oropesa, Flórez, Kaufmann, Garifullina e tanti altri: sono gli artisti che il teatro sta contattando per il concerto diretto da Riccardo Chailly che sarà trasmesso in tv e in streaming. Salta anche, sempre per l’emergenza Covid, il recital di Daniel Barenboim del 5 dicembre
http://milano.repubblica.it/cronaca/2020/11/05/news/prima_della_scala_coronavirus_milano_annullata_concerto-273264671/?fbclid=IwAR1bRB1_ZxN0k6em1kDLYbArtU-anlKo5NGTj_fnkdKD3zadYIrDC8kNfsU

Die Kolumne von Peter Raue: Das Kulturverbot ist krachend rechtswidrig
Die zweite Welle fordert einen Teil-Lockdown. Das versteht jeder. Was hat aber die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen bewogen, Kultur als genauso nicht-systemrelevant aus unserem Leben zu verbannen, wie Spielhallen, Maniküre und Bordelle.
http://www.bz-berlin.de/kultur/das-kulturverbot-ist-krachend-rechtswidrig

Berlin/ Deutsche Oper
„Alles ist Spaß auf Erden“…
Die Deutsche Oper Berlin verabschiedet sich mit „Falstaff“ imposant in Coronapause. Als sich Ensemble und Orchester schon das zweite Mal vor dem Publikum verbeugt hatten und sich bereits einige Besucher in Richtung Ausgang bewegen wollten, trat der Dirigent Ivan Repušić an den vorderen Rand der Bühne. Mit einer Lächeln auf dem Gesicht und mit erhobener Hand brachte er den mit Beifallsbekundungen erfüllten Saal zur Ruhe. Er bedankte sich für die Treue des Publikums in den für den Kulturbetrieb schwierigen Zeiten. In dem Wissen, dass das Opernhaus an der Bismarckstraße in den kommenden Wochen nicht von Musik erfüllt sein wird, kündigte er eine Zugabe an. Erneut sammelte sich das Sängerensemble auf der Bühne und intonierte die große Schlussfuge aus Verdis Alterswerk, die einige Minuten zuvor bereits erklungen war: „Alles ist Spaß auf Erden, der Mensch ein geborener Thor.“
von Lukas Baake, Berlin
Klassik-begeistert

Mehr Verlierer als Gewinner“: Werden Corona-Hilfen für Künstler gerecht verteilt?
Bund und Länder versuchen, Künstlern mit Förderprogrammen durch die Krise zu helfen. Doch viele gehen leer aus, teilweise aus schwer nachvollziehbaren Gründen.
Tagesspiegel

Wien
Staatsoper startet ihr Streamingangebot für den Lockdown verspätet
Aktuelle Operninszenierungen online statt live: Wiener Staatsoper musste wegen des Terroranschlags den Start auf Mittwoch verschieben. Auch 3sat zeigt Theater.
Kurier „Die FREITAG-PRESSE – 6. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 5. NOVEMBER 2020

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 5. NOVEMBER 2020

Foto: Geburtstagsempfang für Dirigent Franz Welser Möst zum 60. Geburtstag. Salzburger Festspiele 2020 (c) Franz Neumayr

Franz Welser-Möst zur US-Wahl: „Auch unter Musikern gibt es Trump-Wähler“
Trump oder Biden? Die US-Wahl hält derzeit die ganze Welt in Atem. Franz Welser-Möst ist Chefdirigent beim Cleveland Orchestra. Wie erlebt er die Wahl? Hat sie Einfluss auf die Kultur in den USA? Und was bereitet ihm besonders viel Sorgen?
BR-Klassik.de

Theater und Oper werden wieder online und im TV gezeigt
Zwar ersetzt Streaming das Live-Erlebnis nicht, dennoch wird es in den kommenden Wochen Theater und Opern erstmal nur online und im TV geben.
https://www.vienna.at/theater-und-oper-werden-wieder-online-und-im-tv-gezeigt/6797170

Spannender Krimi im Doppelpack – Cavalleria und Bajazzo in Wien
https://www.opera-online.com/de/columns/helmutpitsch/spannender-krimi-im

Graz
Bühnen Graz proben für ungewisse Premieren
https://www.vol.at/buehnen-graz-proben-fuer-ungewisse-premieren/6797675

US-Klassik in der Pandemie „Es ist eine sehr schwierige Lage“
Die Coronakrise trifft die Orchester in den USA hart. Ein Gespräch mit Manfred Honeck, Chefdirigent des Pittsburg Symphony Orchestra.
Tagesspiegel

Dresden
„Die Zauberflöte“ an Dresdens Semperoper – (k)eine Tragödie
Neue Musikzeitung/nmz.de

Klassische Musik in den Medien: Im Smoking auf dem Sofa
Wer klassische Musik genießen will, greift jetzt zur Fernbedienung: Arte startet seine digitale Opernsaison und auch andere Sender haben Einiges im Angebot.
Tagesspiegel

Musikfrauen im Porträt — Andrea Zietzschmann. Ihr Weg zur Intendantin der Berliner Philharmoniker
Sie ist eine der wenigen Frauen an der Spitze der Musikbranche: Andrea Zietzschmann. Seit 2017 ist sie Intendantin der Berliner Philharmoniker. Doch bis dahin war es ein langer Weg. Angefangen hat alles mit einem Praktikum beim Gustav Mahler Jugendorchester in Wien. Dort traf sie auf Claudio Abbado – eine folgenreiche Begegnung.
BR-Klassik.de

Solidaritätszahlungen: Herbert Grönemeyer: „Reiche sollen für Kultur zahlen“
Der deutsche Sänger denkt laut über „Solidaritätssonderzahlung der Vermögendsten“ an die Kultur nach.
Kleine Zeitung „Die DONNERSTAG-PRESSE – 5. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 4. NOVEMBER 2020

Foto: Wiener Staatsoper, (c) M. Pöhn

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Die MITTWOCH-PRESSE – 4. NOVEMBER 2020

„Musik und Kultur sind die Antwort auf Hass, Intoleranz und Gewalt“
RAI sendet Mozart-Requiem unter Karajan als Hommage an die Toten am Mittwoch auf RAI 5.
Wiener Zeitung

Wien
Publikum saß am Abend in Wiens Kulturtempeln fest
Staatsoperngäste ab 23.45 Uhr aus dem Haus am Ring evakuiert, im Burgtheater um 0.45 Uhr.
Wiener Zeitung

Wien/ Staatsoper
Der etwas andere Opernabend
Bis kurz vor Mitternacht saß das Publikum am Montag in der Staatsoper fest – und wurde mit Zugaben beschenkt. Ein Erlebnisbericht.
Wiener Zeitung

Wiener Philharmoniker auf Quarantänetournee in Japan
Unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen konnte Österreichs Spitzenorchester Reise trotz Corona antreten.
Wiener Zeitung

Kultur-Lockdown: Deutsche Musiker protestieren im Netz
Mit einem stummen Protest machten die Künstler auf ihre Lage in der Corona-Pandemie aufmerksam.
Wiener Zeitung

„Wien modern“: Ein kräftiges Trotzdem
Die Ruprechtskirche liegt jetzt mitten im Tatort des Terroranschlages in Wien. Das Konzert Klangautomat Ruprechtskirche am 8. November wurde allerdings schon im Vorfeld von Wien Modern aufgrund von Einreise-Bestimmungen abgesagt. Wie vom Großteil des geplanten Festivals-Programms bis 29. November wird es via Video-Dokumentation und Stream dennoch zu erleben sein.
DrehpunktKultur

SangUndKlanglos“-Aktion zum neuen Lockdown: Kultur lässt die Stille sprechen
Der neue Corona-Teillockdown trifft vor allem die Kulturbranche hart. Für vier Wochen müssen Opern-, Theater- und Konzerthäuser wieder schließen. Das bereitet vielen Kulturschaffenden große Sorgen. Vor allem die Existenz der freiberuflichen Künstler ist gefährdet. Mit einer neuen Aktion reagieren Musiker auf den Kultur-Lockdown: #sangundklanglos. Jetzt soll die Stille sprechen.
BR-Klassik.de „Die MITTWOCH-PRESSE – 4. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 3. NOVEMBER 2020

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Die DIENSTAG-PRESSE – 3. NOVEMBER 2020

Roberto Alagna. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Kulturverliebte
Was für ein Wort, es geht bei uns runter wie Öl: Kulturverliebte. Diese Kulturverliebten, so Bundeskanzler Sebastian Kurz heute Montag (2.11.) im Ö1-Morgenjournal, „kritisieren die Schließung der Kulturstätten“, ähnlich wie „sportliche Menschen“ mit der Schließung von Sportstätten hadern.
Das alles, so der Bundeskanzler mit tief humanistischem Verständnis, sei nur zu verständlich. Schließlich könne „jede einzelne Maßnahme für sich diskutiert werden“. Aber irgendwo müsse man eben anfangen mit dem Zusperren.
DrehpunktKultur

Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Danke vor der großen Generalpause
„Kitschismo“-Klassiker „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ mit Roberto Alagna – und demonstrativem Beifall – an der Wiener Staatsoper
Der Standard

Staatsoper: Die letzte Vorstellung bevor der Vorhang (wieder) fällt
„Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ in der Staatsoper: stimmlich ein klarer Sieg für Leoncavallo. Roberto Alagna schluchzt, das Publikum jubelt.
Die Presse

Letztes großes Drama mit Roberto Alagna
„I Pagliacci“ und „Cavalleria rusticana“ an der Wiener Staatsoper.
Wiener Zeitung

Berlin/ Komische Oper
Kosky inszeniert Offenbach: Madame, wie schön klingt doch Ihr Bariton!
Gerade noch geschafft: An der Komischen Oper feiert Barrie Koskys Inszenierung der „Großherzogin von Gerolstein“ Premiere.
Tagesspiegel

Koskys „Großherzogin von Gerolstein“: 100 % Blödsinn
Die Großherzogin von Gerolstein“ an der Komischen Oper ist Barrie Kosky unplugged – aber auch Premiere und Dernière zugleich.
Berliner Morgenpost

Premiere als Dernière? – Offenbachs „Die Großherzogin von Gerolstein“ an der Komischen Oper Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

München/ Bayerische Staatsoper
Ein berührender Moment: Die Nachtigall singt dem Menschen die Liebe ein
Ich hatte eine Premierenkarte, doch die wurde storniert ob der Coronazahlen und der einhergehenden Reduzierung auf 50 Personen als Publikum. In einem Haus, das 2000 Personen Platz bietet. Tapfer klatschen und trampeln diese 50. Am Bildschirm schmerzt mich dieser Anblick.
Frank Heublein berichtet aus der Bayerischen Staatsoper München
Klassik-begeistert

München
Fünfzig Zuschauer: Oper „Die Vögel“ in München aufgeführt
Im Münchner Nationaltheater hat am Samstagabend die Neuinszenierung der Oper „Die Vögel“ Premiere gefeiert. Für das Stück waren nur 50 Zuschauer zugelassen.
Münchner Abendzeitung

Ladas Klassikwelt 53: Die singende Weltreise mit Telemann
Die Pandemie verbreitet sich immer mehr, ein neuer „Lock down“ fängt gerade an, und Reiseeinschränkungen wurden eingeführt. Was bleibt für uns Musikliebhaber, wenn nicht musikalische Reisen in Zeit und Raum? Mit Georg Philipp Telemann können wir sogar eine Weltreise unternehmen. Er vertonte 36 geografische Lieder, die am 30. Oktober 1708 in Hildesheim ihre Uraufführung hatten. Aus den Texten des Dichters Johann Christoph Losius können wir lernen, wie Europa und die Welt um die Wende des 18. Jahrhunderts aussahen.
Die Lieder wurden im Barockstil nach italienischen und französischen Mustern für eine Solostimme mit Begleitung komponiert. Sie haben einen einfachen, nicht sehr virtuosen Charakter, da sie für Schüler des Andreanum Gymnasiums in Hildesheim zum Singen gedacht waren. Der Schulleiter des Gymnasiums, Johann Christoph Losius (1655-1732), war ein Dichter mit dem Ehrentitel Poeta Laureatus *. Er schrieb Gedichte und Theaterstücke, die auf der Bühne des Gymnasiums aufgeführt wurden. Er wählte den begabtesten Schüler Georg Philipp Telemann (1681-1767), um die Musik für seine „Singende Geographie“ zu komponieren.
von Jolanta Łada-Zielke
Klassik-begeistert

Ein Licht in unsere Dunkelheit – Händels „Messias“ als CD-Einspielung unter Justin Doyle
Ich will nicht darüber schreiben, wie gerade alles den Bach hinuntergeht. Ich will nicht darüber schreiben, wie ausgesprochen schlecht die momentane Situation für so viele ist. Wie schlecht es auch den Menschen geht, die diesen Blog beschäftigen: Kulturschaffende auf allen Seiten der Bühne. Denn, dass denen langsam aber sicher die Puste ausgeht, wissen hoffentlich schon alle. Stattdessen möchte ich berichten, wie in die Welt gerade ein Licht hineinscheint: Es gibt einen neuen Messiah!
Eine CD-Besprechung von Gabriel Pech
Klassik-begeistert

Österreich
Kulturszene zwischen Verständnis, Kritik und Wehmut
Museen sehen Schließung gespalten. Musiktheater sind froh, proben zu dürfen. Viele zeigen sich erschüttert bis traurig. Staatssekretärin Mayer „blutet das Herz“
Der Standard

Der französische Komponist Jules Massenet: Liebling der Pariser Salons
Da staunt sogar der Fan: Dirigent Jean-Luc Tingaud hat Raritäten von Jules Massenet mit dem Royal Scottish National Orchestra eingespielt.
Tagesspiegel „Die DIENSTAG-PRESSE – 3. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 2. NOVEMBER 2020

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Die MONTAG-PRESSE – 2. NOVEMBER 2020

Die Vögel: Caroline Wettergreen (Nachtigall), Michael Nagy (Ratefreund), Charles Workman (Hoffegut). Foto: © Wilfried Hösl

München
Fünfzig Zuschauer: Oper „Die Vögel“ in München aufgeführt
Die Zeit.de

„Die Vögel“ an der Bayerischen Staatsoper in München: Castorf macht’s vogelwild
BR-Klassik.de

Oper im Lockdown: Frank Castorf hat keine Lust
Die Welt.de

Berlin/ Philharmonie
Das letzte Konzert und was für eines! Petrenko und die Berliner Philharmoniker
Die Berliner Philharmonie bietet einen traurigen Anblick an diesem Vormittag. Garderoben und Foyer-Buffets sind geschlossen, die Stimmung im Saal, in dem rund 600 Zuschauer nur die Hälfte der verfügbaren Sitzplätze einnehmen, wirkt gedrückt. Jeder weiß, dieses Konzert könnte nicht nur bis Ende November, sondern auf unabsehbare Zeit das letzte sein. Mit den Berliner Philharmonikern und überhaupt.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert

Österreich
Betroffene zwischen Verständnis und Kritik
Die Museen können die Schließung teils nicht nachvollziehen. Die Musiktheater sind zumindest froh, dass geprobt werden darf.
Wiener Zeitung

Berlin/ Komische Oper
„Großherzogin von Gerolstein“: Mit Barrie Kosky liebt man, was man hat
Die Komische Oper verabschiedete sich mit der Premiere von Offenbachs „Großherzogin von Gerolstein“ schwungvoll und vielsagend in den Lockdown.
Berliner Zeitung „Die MONTAG-PRESSE – 2. NOVEMBER 2020“ weiterlesen