Die SAMSTAG-PRESSE – 31. OKTOBER 2020

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Die SAMSTAG-PRESSE – 31. OKTOBER 2020

Foto: Kirill Petrenko (c)

Kultureinrichtungen schließen – Ensembles protestieren: „Wir müssen spielen!“
Monatelang haben sie sich bemüht, Hygienekonzepte zu entwickeln, um das Ansteckungsrisiko der Besucher mit dem Coronavirus zu minimieren. Trotzdem müssen ab Montag alle Kultureinrichtugen in Deutschland schließen. Ein völlig falsches Signal, wie die Theaterensembles in München finden.
BR-Klassik.de

Deutschland
Muss die Kunst jetzt Ruhe geben?
Die Schließungen kamen nicht überraschend, die Wut ist trotzdem groß. Hygienekonzepte waren sorgfältig erarbeitet worden, und die Frage steht im Raum: Besteht trotzdem die Gefahr einer Covid-Ansteckung im Publikum? Die Meinungen gehen auseinander – auch bei BR-KLASSIK: Kathrin Hasselbeck und Bernhard Neuhoff kommentieren.
BR-Klassik.de

Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker Wird alles gut?
Die Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko spielen ihr letztes Programm vor dem erneuten Lockdown mit Werken von Strauss, Schostakowitsch und Norman

Tagesspiegel

Lieses Klassikwelt 59: Theater-Schließungen – es reicht!
Nun erleben wir also doch noch einen zweiten Lockdown oder „Schockdown“, wie die B.Z. titelte. Vorerst für vier Wochen, aber wer weiß schon, wie es weitergeht. Lange braucht es ohnehin nicht, um den schon angeschlagenen Opernhäusern, Theatern und Kinos den Todesstoß zu versetzen. Seit vielen Monaten ist allerorten nur wenig Publikum zugelassen, mithin konnten nicht die Einnahmen erwirtschaftet werden, die es braucht, um die Betriebe langfristig zu sichern. Der Ernst der Lage wird vielen Betroffenen der Branche wohl jetzt erst so richtig klar. Brav und folgsam haben sie die Corona-Auflagen befolgt, die ihnen auferlegt wurden, ihre Kreativität in umfassende sogenannte Hygienekonzepte investiert, wegen Abstandsregeln ganze Sitzreihen abgesperrt, Desinfektionsständer aufgebaut, zur Kontaktnachverfolgung Formulare mit Stiften ausgelegt, ihrem Publikum Masken verordnet, zunächst nur bis zum Erreichen das Sitzplatzes, dann sogar für die gesamten Vorführungen. Das Publikum hat ohne das geringste Aufmucken mitgespielt, bereitwillig Maske getragen, sogar für eine so lange Aufführung wie „Die Walküre“ an der Deutschen Oper Berlin. Nicht minder tapfer arrangierten sich Künstlerinnen und Künstler mit dem traurigen Anblick von halbleeren oder noch leereren Räumen und trösteten sich in Demut und Bescheidenheit damit, dass es überhaupt irgendwie weitergeht.
Klassik-begeistert

Österreich
Kommt der Lockdown? Kulturszene in „großer Sorge“ und für Klarheit
Der KURIER hat in allen Kultursparten nachgefragt, wie die Situation in der Coronavirus-Krise für die nächsten Wochen und Monate eingeschätzt wird.
Kurier

Staatsministerin Grütters über November-Shutdown: „Für die Kultur eine echte Katastrophe“
Als Korrektiv sei die Kultur „natürlich systemrelevant“, sagt die zuständige Staatsministerin Monika Grütters. Dennoch wirbt sie um Verständnis für die Corona-Maßnahmen – und drängt auf zügige Hilfen.
Der Spiegel

München
Kevin Conners: Ein Tag während Covid-19

Ensemblemitglied Kevin Conners beschreibt einen Tag in seinem Leben während Covid-19: den 27. Oktober 2020.
Blog Bayerische Staatsoper

Schweitzers Klassikwelt 18: Ljubomir Pantscheff, der Mensch – Teil 3
In den zwei bisherigen Folgen konnten wir staunen, welch interessantes künstlerisches Leben ein einfaches Ensemblemitglied haben kann. Im letzten Teil arbeiten wir neben den Aufbaujahren der Wiener Staatsoper nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg den Menschen Ljubomir Pantscheff und seine Wesenszüge markanter heraus.Ljubomir Pantscheff von seiner anderen Seite gesehen:
Zum Leidwesen seiner Mutter bahnte sich nichts zwischen Ljuba (Welitsch) und Ljubo an. Die Sängerkollegin war auch sehr kapriziös – und arm wie eine Kirchenmaus. Unser am Anfang nach Beschreibungen noch dürrer junger Mann wurde immer fescher und hatte das „Ideal“ eine reiche Frau mit einer Liebesheirat zu verbinden…
Von Lothar Schweitzer
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 29. OKTOBER 2020

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 29. OKTOBER 2020

Foto: Teatro alla Scala © Andreas Schmidt

Mailand
Italien im Kultur-Lockdown: Scala kämpft um Saisonstart
In der Not soll die Premiere per Fernsehen und ohne Zuschauer im Saal übertragen werden, lautet das Vorhaben des Intendanten, wie die Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera (Mittwochausgabe) berichtete.
Das Mailänder Opernhaus ist zusätzlich zum italienischen „Mini-Lockdown“ derzeit mit einem Coronavirus-Infektionsherd konfrontiert.
Kurier

Keine NS-Formensprache: Salzburger Festspiele behalten Logo
Eine zeithistorische Untersuchung ging NS-Verbindungen in der Biografie der Künstlerin Poldi Wojtek nach.
Wiener Zeitung

Chemnitz wird Europäische Kulturhauptstadt 2025
Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg haben das Nachsehen.
Wiener Zeitung

Clemens Unterreiner hat heute ein Bild zu den „Midsummer Night’s Dream“-Proben an der Staatsoper gepostet, mit dem er auf die aktuelle Gesamtsituation anspielt
https://www.instagram.com/p/CG4u7exlgf-/

Graz
Realitätsnahes „dynamisches Konzertstreaming“
Beamen Sie sich in den Konzertsaal – zumindest virtuell: Das ORF musikprotokoll im steirischen herbst bietet mit dem „dynamischen Konzertstreaming“ eine neue Facette des Online-Musikhörens.
https://oe1.orf.at/artikel/677826/Realitaetsnahes-dynamisches-Konzertstreaming

Köln
Kölner Oper: Sanierung kostet 841 Millionen Euro
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/steuerverschwendung-koelner-oper-100.html

Frankfurt
Uraufführung der Mono-Oper `Der Titel – Die Reise nach Davos` in der Kammeroper Frankfurt
Frankfurt live

Als wär’s eine Sinfonie von Rachmaninow
88 Tasten, die die Welt der großen Musik bedeuten können: Alexandre Tharaud in der Alten Oper.
https://www.fr.de/kultur/musik/als-waer-eine-sinfonie-von-rachmaninow-90083344.html

Stuttgart
Das Lied von der Erde
Stuttgart Und nun füllt mir den Becher, nun ist es Zeit, ihn mit einem Zug zu leeren!
https://www.freitag.de/autoren/hahalter/das-lied-von-der-erde

Zürich
Karaokeparty de luxe: L’elisir d’amore in Zürich
bachtrack

Deutschland
Quarantäne-Regelung: FREO e.V. fordert Ausnahmeregelung für Kunst- und Kulturschaffende in der Muster-Quarantäneverordnung
Neue Musikzeitung/nmz.de

Bücher
Bayreuths «Lohengrin» in Bildern von Rosa Loy und Neo Rauch
Neue Musikzeitung/nmz.de

Geiger Christoph Koncz: Mozarts Saiten im Arm
Ein Gespräch mit dem Vorgeiger der Wiener Philharmoniker über das Instrument mit dem er aktuell spielen darf – der Geige von Wolfgang Amadeus Mozart
Der Standard

Deutschland
Maximal zwei Haushalte – Bund und Länder wollen Kontakte drastisch beschränken
https://www.welt.de/politik/deutschland/article218786968/Corona-Regeln-Maximal-zwei-Haushalte-Bund-und-Laender-wollen-Kontakte-drastisch-beschraenken.html — Empfohlen von WELT News für Android
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.cellular.n24hybrid

Schweitzers Klassikwelt 17: Das Leben des Sängers Ljubomir Pantscheff, Teil 2Im ersten Teil der Biografie des Bassisten Ljubomir Pantscheff erfuhren wir von seinen ersten Begegnungen mit der Kunst, wenn ihn sein Vater zu Stummfilmvorführungen mitnahm, die nicht nur von Pianisten begleitet wurden, sondern manchmal auch von Sängern. Der tragische Tod seines Vaters liest sich wie ein Politthriller. Sein Gesangspädagoge ebnete ihm dann den Weg nach Wien. Doch jetzt im zweiten Teil erfahren wir bald, dass Amerika ruft, unser Opernsänger knapp an einer Filmkarriere in Hollywood vorbeigegangen ist und seine Heimkehr nach Wien in den sicheren Hafen der Wiener Volksoper.
Von Lothar Schweitzer
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Die MITTWOCH-PRESSE – 28. OKTOBER 2020

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Die MITTWOCH-PRESSE – 28. OKTOBER 2020

Foto: Juan Diego Florez am Samstag in Graz, Instagram (c)

Festkonzert in Graz
Juan Diego Flórez: „Die Musik gibt uns Hoffnung“
https://www.krone.at/2262232

Der Theaterzauberer
Dieter Dorn, der legendäre Intendant der Münchner Kammerspiele und später des Bayerischen Staatsschauspiels, wird 85. Als Dieter Dorn vor sieben Jahren seine Biografie auf den Markt brachte, nannte er sie „Spielt weiter!“. Untertitel: „Mein Leben für das Theater“. Am 31. Oktober wird er 85 Jahre alt, und dass er mit diesem Untertitel nicht übertrieben hat, zeigen nicht nur die 35 Jahre, die er das Münchner Theaterleben als Intendant der Kammerspiele und des Bayerischen Staatsschauspiels prägte – eine Epoche. Noch weit über das übliche Rentenalter hinaus inszeniert er an den großen Häusern Europas. Ein Interview zu seinem Geburtstag will er nicht geben. „Zurückblicken ist nichts für mich“, sagt er. „Das sollen andere tun.“
Bayerische Staatszeitung

Italiens Premier Conte antwortet auf Mutis Appell
Lockdown im Kulturbereich sei eine „schmerzhafte“ aber notwendige Maßnahme zur Eingrenzung der NeuansteckungenBayerische Staatszeitung
Der Standard

Berlin/ Komische Oper
Siegerentwurf steht fest: So soll der Umbau der Komischen Oper in Berlin aussehen
Der Siegerentwurf ist ein „vielfältiges Chamäleon“: Gewonnen hat das Architekturbüro kadawittfeldarchitektur aus Aachen.
Tagesspiegel

Komische Oper mit amerikanischer Transparenz
Ein Aachener Architekturbüro gewinnt mit seinem Entwurf für die Erweiterung der Komischen Oper an der Glinkastraße.
Berliner Zeitung

Bayreuth Baroque – Festspielstadt hoch zwei
Bayreuth und sein neues Opernfestival
Rheingold und Rokoko – Bayreuth hat seit diesem Jahr neben den Wagner-Festspielen ein zweites Opernfestival: Bayreuth Baroque. Auf BR-KLASSIK gibt es die schönsten Momente aus dem Markgräflichen Opernhaus zu sehen und zu hören. Zum Beispiel: das Konzert der Lautten Compagney mit der Mezzosopranistin Vivica Genaux. BR-KLASSIK überträgt am 27. Oktober – im Radio und Videostream.
BR-Klassik.de

München
Konzerte bei hohen Coronazahlen. BRSO und Staatsoper fordern Ausnahme
Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und die Bayerische Staatsoper wollen die in München geltende Obergrenze von fünfzig Zuschauern pro Vorstellung zur Eindämmung der Corona-Pandemie nicht akzeptieren. Sie haben Anträge auf Sondergenehmigungen gestellt – Kunstminister Bernd Sibler hat schon reagiert.
BR-Klassik.de

Maximal 50
Zuschauer-Obergrenze trifft Theater in Bayern hart. Der Spielbetrieb bei einer Maximalanzahl von 50 Zuschauern bei sehr hohen Corona-Infektionszahlen ist für die bayrischen Bühnen kaum rentabel
Der Standard

Opernintendant Nikolaus Bachler kritisiert bayerische Corona-Regeln: „Alles reine Symbolpolitik“ Vor einigen Tagen hat er mit den Kollegen einen offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder geschickt. Genutzt hat es nichts: Nur 50 Besucher dürfen in die Bayerische Staatsoper mit ihren 2100 Plätzen und dem erprobten Hygienekonzept. Intendant Nikolaus Bachler reagiert darauf mit Unverständnis.
Münchner Merkur

Corona-Politik verärgert Kulturträger: „Wir waren zu brav“
Bayerns Corona-Politik verärgert die Kulturszene. Steigt der Inzidenzwert über 100, dürfen im Publikum der Theater, Opernhäuser und Konzertsäle nur noch 50 Menschen sitzen. Das frustriert Künstler und Intendanten.
Münchner Merkur

Pandemie: Freistaat will Kultur mit 370 Millionen Euro fördern
5.000 Stipendien für Berufsanfänger, weitere Förderung für Kinos und andere Spielstätten, weitere Unterstützung für Solo-Selbstständige in Kunst und Kultur: Die Bayerische Staatsregierung hat ein Hilfspaket „bis zum Ende der Pandemie“ geschnürt.
BR.de/Nachrichten

Deutschland
Aufbruch mit Maske
Seit dem Herbst sind Bühnen und Konzertsäle in Deutschland endlich wieder geöffnet – doch die Situation bleibt fragil. Welche Strategien haben die Häuser entwickelt, und wie kann es im Winter weitergehen?
Der Tagesspiegel

Schweitzers Klassikwelt 16: Ljubomir Pantscheff, Teil 1
Ein aufregendes Sängerleben, von vielen Sternen am Opernhimmel überdeckt
In „Schweitzers Klassikwelt“ beginnt heute eine Serie mit Buchrezensionen über Biografien. Ich habe bewusst für den ersten Artikel die Lebensgeschichte des für die meisten LeserInnen unbekannten Bassisten Ljubomir Pantscheff ausgewählt. Seine Sängerlaufbahn ist abwechslungsreicher als die mancher bekannterer Kollegen. Deshalb nehme ich dieses Buch immer wieder gern zur Hand. Wir erleben sehr anschaulich mit, welche Bedeutung die Wahl des richtigen Gesangspädagogen hat, wie Lebensentscheidungen an dem sprichwörtlichen seidenen Faden hängen. Wir lernen das Wiener Opernleben während der schwierigen Zeit im Zweiten Weltkrieg und die Pionierzeit danach kennen. Einiges liest sich fast als Thriller, so der tragische Tod seines Vaters, und ich sehe in seiner Freundschaft mit einem weltberühmten Sänger Anklänge an das klassische Doppelgänger-Motiv.
von Lothar Schweitzer, Wien
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Die DIENSTAG-PRESSE – 27. OKTOBER 2020

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Die DIENSTAG-PRESSE – 27. OKTOBER 2020

Sissi mit ihrem Irischen Wolfshund Horseguard 1865 1866. Photo von Ludwig Angerer, Repro: Andrea Matzker BERICHT SIEHE UNTEN

Wien/ Staatsoper
Wenn Oper vom Leben erzählt
Dmitri Tcherniakov zeigt Tschaikowskys „Eugen Onegin“ an der Wiener Staatsoper – ein szenisches Ereignis.
https://www.news.at/a/kultur-wenn-oper-leben-11724432

Wien/ Staatsoper
Kluge Regie, feine Debüts bei „Onegin“ an der Staatsoper
Zeitlose Tafelrunde: Eine rundum überzeugende Premiere von Tschaikowskis „Eugen Onegin“ an der Staatsoper.
Wiener Zeitung

„Onegin“: Gereifte Moskauer Arbeit als Erfolg für Staatsoper
https://www.vol.at/onegin-gereifte-moskauer-arbeit-als-erfolg-fuer-staatsoper/6787136

„Eugen Onegin“ in der Staatsoper: Die Regie rührt mehr als die Stimmen Bezahlartikel
Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in neuer, junger Besetzung: ein im Ganzen eindringlicher, durchwegs bejubelter Abend.
Die Presse

Tschaikowskis Festsaal der Zurückweisung an der Wiener Staatsoper
Das Besondere: Dmitri Tcherniakov kümmert sich in der Inszenierung von „Eugen Onegin“ um jeden und jedes mit subtiler Sorgfalt
Der Standard

Wien
„Eugen Onegin“ an der Staatsoper: Einhellig gefeierte Wiener Premiere  Bezahlartikel
Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in der Inszenierung von Dmitri Tcherniakov an der Wiener Staatsoper.
Kurier

Ladas Klassikwelt 52: Mein Auftritt für… Kaiser Franz Joseph
Im dritten Jahr an der Musikschule (1997) haben wir die Biographie Joseph Haydns im Musikgeschichtsunterricht studiert und uns auch einige seiner Werke angehört, darunter das „Kaiserquartett“ C-Dur. Es war unser Pflichtstück, neben der Sinfonie Nr. 103 Es-Dur „Mit dem Paukenwirbel“, das wir beim Hörtest am Ende des Semesters erkennen mussten. Die Lehrerin machte uns darauf aufmerksam, dass die Melodie des zweiten Satzes des Streichquartetts jetzt die deutsche Nationalhymne ist. Ich hätte damals nicht gedacht, dass ich drei Jahre später die Gelegenheit haben würde, dieses Stück in seiner Gesangsversion öffentlich aufzuführen; aber nicht als die Hymne Deutschlands.
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

CD
Herbert Blomstedts schwermütiger Brahms
Herbert Blomstedt, inzwischen eindeutig der Doyen unter den aktiven Dirigenten bereichert nach wie vor mit seinen charismatischen und hoch kompetenten Dirigaten das Konzertleben Europas. Das Arbeitspensum des inzwischen 93-jährigen Amerikaners mit skandinavischen Wurzeln wäre selbst für einen jüngeren Menschen ambitioniert. Aber das Musizieren scheint Blomstedts Lebenselexier zu sein, seine die Musik wunderbar illustrierende Zeichengebung ohne Taktstock ist inzwischen legendär.
Eine CD-Besprechung von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert „Die DIENSTAG-PRESSE – 27. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 26. OKTOBER 2020

„Eugen Onegin“ an der Wiener Staatsoper. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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Die MONTAG-PRESSE – 26. OKTOBER 2020

Wien/ Staatsoper
Wien feiert Tcherniakovs „Eugen Onegin“
In der Neuaufstellung der Repertoires ist der Wiener Staatsoper gestern Abend wohl jene Produktion gelungen, die so ziemlich alle Fraktionen im Haus am Ring zufrieden stellen konnte: Die Wien-Premiere von Dmitri Tcherniakovs Regieklassiker „Eugen Onegin“, 2006 zum ersten Mal am Bolschoi gezeigt und seither auch mehrfach prämiert, präsentierte Oper letztlich als überzeugende Form von Theater. Man durfte zu diesem Abend durchaus Interpretationen aus dem Theaterfach bemühen, etwa Alvis Hermanis’ „Platonov“-Arbeit, in der Art, wie hier die russische Sehnsuchtsgesellschaft in einen Bühnenguckkasten gesetzt wurde.
https://orf.at/stories/3186744/

Mailand
Infektionsherd an der Mailänder Scala
Neun Chorsängerinnen wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Das für Sonntag geplante Konzert wurde gestrichen.
Die Presse

Wien und wohl überall: Besucherschwund
Das Publikum traut sich nicht mehr ins Theater
Seit den Ampelschaltungen verzeichnen Theaterhäuser einen neuerlichen Besucherrückgang, obwohl die Sicherheitsmaßnahmen nachweislich greifen
Der Standard

Wien
Mozart hat Hochkonjunktur: Keine Übersetzung ins Heute nötig
Alfred Dorfer inszeniert den „Figaro“, an der Staatsoper gibt man die „Entführung aus dem Serail“, das Burgtheater dekonstruiert die „Zauberflöte“.
Die Presse

Regensburg
Joachim Raffs „Dame Kobold“: So geht inszenieren auf Abstand
Zwei Meter Distanz mussten mindestens eingehalten werden zwischen den Personen auf der Bühne – das ist bei einer Liebeskomödie nicht immer leicht umzusetzen. Doch Brigitte Fassbaender bringt dennoch Schwung in eine vergessene Spieloper von 1870.
BR-Klassik.de

Wien
„Der Humor hat uns noch nicht verlassen“
Bernhard Günther, Intendant von Wien Modern, über einen Festival-Jahrgang in bewegten Zeiten.
Wiener Zeitung „Die MONTAG-PRESSE – 26. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 25. OKTOBER 2020

Foto: Andrè Schuen als Onegin. © Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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Die SONNTAG-PRESSE – 25. OKTOBER 2020

Wien/ Staatsoper
Bariton Andrè Schuen: „Onegin ist nicht berechnend“
„Ich empfinde ihn anfangs als Mann auf der Suche. Als Dandy, der wirklich glaubt, dass er zu einer Beziehung nicht fähig ist“: Andrè Schuen über Eugen Onegin, den er am Sonntag in der Staatsoper erstmals szenisch verkörpert.
Die Presse

Graz/ Musikverein
Startenor Juan Diego Florez Ende Oktober in Graz
Der Grazer Musikverein bietet am 31. Oktober ein außergewöhnliches Konzert ganz kurzfristig an: Startenor Juan Diego Florez wird einen Abend mit Liedern und Arien gestalten. „In diesen turbulenten Zeiten sagen wir nicht ab, sondern laden ein und erweitern im Schulterschluss mit international gefragten Künstlern sogar unser Konzertangebot“, betonte Musikverein-Chef Michael Nemeth gegenüber der APA.
Salzburger Nachrichten

Patrick Hahn: Junger Steirer erobert die Welt der Klassik
Mit 11 Jahren an der Musikhochschule, mit 12 die erste Oper geschrieben, mit 19 ein Orchester dirigiert – und mit 25 nun jüngster Chefdirigent Europas. Die internationale Klassikwelt hat mit Patrick Hahn aus Eggersdorf ihren neuen Star entdeckt.
https://www.krone.at/2260037

Dresden
Ein Abend voll Glückseligkeit: Christian Thielemann dirigiert Beethovens Sechste und Siebte in Dresden

Die Sächsische Staatskapelle Dresden und ihr Chefdirigent Christian Thielemann setzen ihren Beethoven-Zyklus fort. Zur musikalischen Idee einer ländlichen Idylle in der Sinfonia pastorale tritt der schöpferische, pathetische Gestus der Siebten Symphonie. Eine pure Hörfreude!
Pauline Lehmann berichtet aus der Semperoper Dresden
Klassik-begeistert

Lieses Klassikwelt 58: Walter Berry
Ich ringe gerade mit Fassung. Ein sehr netter Mann, der meinen alten Eltern einmal pro Woche im Haushalt geholfen hat, ist vor wenigen Stunden völlig unerwartet umgefallen und war weniger später tot. Feuerwehr und Notarzt konnten ihn nicht wiederbeleben. Er starb mit gerade einmal 65 Jahren an einem Herzinfarkt. Mich erinnert der Vorfall daran, wie schnell mitunter das Leben vorbei ist. Einfach so.
Kirsten Liese berichtet aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-58-walter-berry/

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz: Folge 11
Heute unternehmen wir eine Art Weltreise. Alle Fragen verlangen nach einer Stadt als Antwort. Wir wünschen einen erfolgreichen Rätselflug!
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-11/

St. Pölten
Meisterkonzerte: Trotz CoV „guten Mutes“
Die Meisterkonzerte St. Pölten warten ab 6. Dezember mit einem abwechslungsreichen Programm auf.
https://noe.orf.at/stories/3072817/

Frankfurt
Pergolesi an Frankfurts Oper : Der Eremit als glücklicher Sozialarbeiter
Frankfurter Allgemeine

Städtische Bühnen Frankfurt: Verfall erreicht neue Qualität
Ein Besuch bei den Technikern der Städtischen Bühnen Frankfurt, die verzweifelt um das knapp 60 Jahre alte Gebäude kämpfen.
Frankfurter Rundschau „Die SONNTAG-PRESSE – 25. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 24. OKTOBER 2020

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Die SAMSTAG-PRESSE – 24. OKTOBER 2020

Streaming bringt Salzburger Festspielen Zuschauerrekord
Ein „Ausnahmejahr“ beschert den Salzburger Festspielen hohe Reichweiten: Eine Kinoreihe soll sie nun weiter ausbauen.
Salzburger Nachrichten

Zum 60. Geburtstag von Schlingensief
Er war Film- Theater- und Opernregisseur, Talkmaster, politischer Aktivist und Parteigründer; er inszenierte in Bayreuth, gründete ein Operndorf in Burkina Faso und wurde 2011 posthum mit dem Goldenen Löwen auf der Kunstbiennale in Venedig ausgezeichnet. Mit seiner Aktionskunst sprengte Christoph Schlingensief alle Genregrenzen. Am 24. Oktober hätte er seinen 60. Geburtstag gefeiert.
https://oe1.orf.at/artikel/677765/Zum-60-Geburtstag-von-Schlingensief

Österreich
Winterschlaf der Kultur
Die zweite Welle der Covid-Infektionen ist da und führt dazu, dass kulturelle Aktivitäten weiter eingeschränkt bleiben und Maßnahmen möglicherweise sogar nachgeschärft werden müssen. Die Kultur, so scheint es, wird in einen unfreiwilligen Winterschlaf schlittern, weil zahlendes Publikum ausbleibt.
Wiener Zeitung

Berlin
Berliner Philharmoniker: Barenboim dirigiert Smetana lieber ohne Patriotismus
Die Berliner Philharmoniker führen Smetanas „Má vlast“ (Mein Vaterland), das Nationalstück der Tschechen, unter der Leitung von Daniel Barenboim auf.
Berliner Zeitung

Wien/ Konzerthaus
Konzerthaus: Hexen und ein Hexenmeister
https://www.diepresse.com/5887028/konzerthaus-hexen-und-ein-hexenmeister

Symphoniker: Russisches Dreierlei mit Edelgeige
Maxim Vengerov sorgte mit Schostakowitsch für das Highlight des Abends.
Wiener Zeitung

Berlin/ Boulez-Saal
Märchenhaft

Bratschist Nils Mönkemeyer und Mezzosopranistin Bernarda Fink begeistern im Pierre Boulez Saal mit romantischen Liedern
Tagesspiegel

Bayerische Theater schreiben Brief an Söder: Wir brauchen Sonderkonditionen
Die neue „dunkelrote“ Warnstufe der Corona-Ampel hat in erster Linie drastische Folgen für die Kultur: Sollte der Inzidenzwert über 100 steigen, bedeutet es ein Verbot für alle Veranstaltungen über 50 Personen – und damit Existenzbedrohung für die bayerischen Kultureinrichtungen. Zehn bayerische Bühnen, darunter die Bayerische Staatsoper und die Theater in Nürnberg und Augsburg, wenden sich nun mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Söder.
BR-Klassik.de „Die SAMSTAG-PRESSE – 24. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 23. OKTOBER 2020

Foto: © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Wien
Wiener Staatsoper: Grüsse aus der Folterkammer Bezahlartikel
Der neue Direktor will sein oft als Opernmuseum verspottetes Traditionshaus von Grund auf erneuern. Dazu wählt Bogdan Roščić eigenwillige Mittel.
Neue Zürcher Zeitung

München
In Salzburg klappt’s doch auch
Warum lässt sich nicht nach München übertragen, was bei den Festspielen dort gesund funktioniert hat?
Sueddeutsche Zeitung

Mitten in München: Staubwedeln in der Oper
Sueddeutsche Zeitung

Jonas Kaufmann zur Corona-Krise: „Theatern droht Katastrophe“
Der deutsche Startenor, für sein Album „Wien“ ausgezeichnet, äußert sich besorgt über die Zukunft von Opernhäusern und Kinos
Kurier

Bayerische Theater entsetzt über neue Corona-Regeln
Ministerpräsident Markus Söder hat neue Corona-Regeln festgelegt: Bei höheren Infektionszahlen dürfen Kulturveranstaltungen nur noch vor 50 Menschen stattfinden. Das träfe auch Bayerns Theater hart. Die Intendant*innen reagieren mit Unverständnis.
http://www.br.de/nachrichten/kultur/theater-bayern-corona-regeln,SE8qHyx

Bayreuth
Katharina Wagner: Wir müssen Flexibel planen
Die Chefin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner (42), will auch kurzfristig auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie reagieren können. „Ich weiß nicht, welche Corona-Auflagen wir 2021 haben werden. Wir müssen extrem flexibel planen“, sagte sie im Interview der „Zeit“. Sie brauche dafür die Hilfe der Regisseure, die ihre Konzepte im Zweifel kurzfristig anpassen müssten.
Münchner Abendzeitung

„Glucks Musik ist eine seelische Bereicherung“
Die Musik Christoph Willibald Glucks ist viel mehr als einfach nur schön anzuhören, findet Michael Hofstetter: „Es ist ein Feuer darin!“, sagt der Dirigent und bekennende Gluck-Enthusiast, der in diesem Jahr die Intendanz der Nürnberger Gluck-Festspiele übernommen hat. Diese sollen im Frühjahr nächsten Jahres komprimiert an einem verlängerten Wochenende vom 29. April bis 2. Mai stattfinden. „Es ist uns wichtig, in diesen Zeiten ein positives Signal zu setzen“, sagt Hofstetter. „Gluck steht für das beste, was unsere Gesellschaft sein kann, für Humanismus, Wahrhaftigkeit, menschliche Größe. Ich glaube, wir brauchen Gluck in unserer Zeit.“
Leon Battran berichtet aus Nürnberg
Klassik-begeistert „Die FREITAG-PRESSE – 23. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 22. OKTOBER 2020

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Foto: Placido Domingo. Fotografías – archimadrid.es (c)

Plácido Domingo will noch lange Applaus hören
Opernstar möchte auch nach der Feier seines 80. Geburtstags noch möglichst lange auftreten.
Wiener Zeitung

Plácido Domingo: «Die Menschen brauchen diese Musik»
Plácido Domingo war mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung konfrontiert, er lag mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus. Nach der Infektion war sein Leben «ganz außergewöhnlich», erzählt der Opernstar im Interview. Jetzt singt er wieder.
https://www.wn.de/Welt/Kultur/4298752-Opernstar-Placido-Domingo

Anna Netrebko sieht die Opernwelt in Not
Die Sopranistin tritt nach Genesung von Covid-19-Infektion wieder an der Scala auf
Salzburger Nachrichten

Anna Netrebko: „Es ist schwierig, optimistisch zu sein“
Die Sopranistin sieht die Opernwelt „wie in ein kleines Tier, das in einem Loch voller Wasser versucht, nicht zu ertrinken“. Ihre Stimme litt offenbar nicht unter ihrer Erkrankung.
Die Presse

Dmitri Tcherniakov über Werktreue
Mit Kurzvideos zu Tcherniakovs Regiearbeiten
Werktreue

Hamburg
Die Passion des Ludwig van Beethoven: Ein grandioser Rudolf Buchbinder verkörpert Verzweiflung, Einsamkeit und Wehmut
Was für ein Konzertabend in der ausverkauften, jedoch Pandemie-bedingt nur teilweise besetzten Elbphilharmonie! Der erste Blick für das Publikum: Ein einsamer Klavierflügel in der Mitte des weiten Podiums – eine geradezu programmatische Ansage für das bevorstehende Konzert. Drei der bedeutendsten Klaviersonaten Ludwig van Beethovens, aufs Intimste verknüpt in einem Seelenkosmos von Verzweiflung, Einsamkeit und Wehmut. Niemand konnte sich ihm entziehen. Dieses Konzert war eine wahre Sternstunde!
Früher oder später stellt sich für jeden talentierten, hervorragend ausgebildeten und ambitionierten Pianisten die Frage, ob und wann er/sie das kompositorische Werk Beethovenscher Klaviersonaten in Angriff nehmen solle. In heutigen Zeiten können die Zuhörer aus einer unüberschaubaren Vielzahl unterschiedlichster Werkseinspielungen auswählen und sich auf eine akribische Entdeckungsreise begeben, die nicht einmal vor der Vergangenheit Halt macht. Die Möglichkeiten des Vergleiches unterschiedlicher Interpretationen sind nahezu unbegrenzt. Was auf Tonträgern gebannt wurde, steht allen Generationen quasi auf Knopfdruck zur Verfügung.
Dr. Holger Voigt berichtet aus der Elbphilharmonie
Klassik-begeistert „Die DONNERSTAG-PRESSE – 22. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 21. OKTOBER 2020

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Così fan tutte 2020: Bogdan Volkov (Ferrando), Marianne Crebassa (Dorabella), Andrè Schuen (Guglielmo)
© SF / Monika Rittershaus

Wien/ Staatsoper
Südtiroler Bariton-Shootingstar feiert am Sonntag Rollen- und Hausdebüt an der Wiener Staatsoper “Eugen Onegin”
Andre Schuen: “Ich bin eher ein vorsichtiger Mensch”
https://www.suedtirolnews.it/unterhaltung/kultur/eugen-onegin-andre-schuen-ich-bin

Österreich
Kultur-Absagen: Weihnachten ohne „Christmas in Vienna“
Das traditionelle Weihnachtskonzert wird heuer durch ein „TV Special“ ersetzt.
Wiener Zeitung

CD
Elīna Garanča debütiert im Liedgesang
„Die Stimme anders einstellen“
Das Debütalbum der Mezzosopranistin Elīna Garanča im Liedgesang erscheint bei der Deutschen Grammophon am 6. November 2020 (die Vorbestellung läuft schon). Darauf finden sich Robert Schumanns „Frauenliebe und -leben“ op. 42, sowie Lieder von Johannes Brahms. Begleitet wird sie vom Pianisten Malcolm Martineau.
BR-Klassik.de

Rudolf Bockelmann: Die Karriere des Wagner-Interpreten und die NS-Musikpolitik
Aus privaten Briefen des Helden-Baritons
https://www.lifepr.de/pressemitteilung/ibidem-verlag/Rudolf-Bockelmann-Die

Tirol
Land Tirol unterstützt Tiroler Landestheater mit rund drei Millionen Euro
LH Platter: „Wir machen das Flaggschiff des Tiroler Kultur- und Theaterbetriebs zukunftsfit“
https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lh-platter-wir-machen-das-flaggschiff

SZ-Chefredaktion bittet Igor Levit und SZ-Leser um Entschuldigung
Viele kritisieren die Veröffentlichung eines Textes über den Künstler scharf und sind empört. Manche empfinden ihn als antisemitisch, etliche sehen Levit als Künstler und Menschen herabgewürdigt.
https://www.sueddeutsche.de/kolumne/igor-levit-sz-entschuldigung-1.5085383

Zur Debatte um Igor Levit.Das Recht des Pianisten zu twittern
Rainer Pöllmann im Gespräch mit Mascha Drost
Ein „SZ“-Artikel über Igor Levit schlägt Wellen. Zu kritisieren, der Pianist nutze Twitter für politische Botschaften, sei absurd, meint Musikjournalist Rainer Pöllmann. Aber natürlich fördere das auch seine Karriere. Etwas Medien-Selbstkritik sei angesagt.*
Deutschland funkKultur

Wer Journalismus betreibt, sollte nicht beim ersten Shitstorm einknicken
Den beiden Chefredakteuren der „Süddeutschen Zeitung“, Wolfgang Krach und Judith Wittwer, muss man sehr dankbar sein. Sie haben im Umgang mit einem heiß diskutierten Feuilletonartikel um den Twitter-Einpeitscher, Menschenrechts-Aktivisten und Weltklassepianisten Igor Levit deutlich gemacht, wer das Blatt führt: Die Chefredakteure sind es eher nicht, sondern die Twitter-Brigade einer neuen linken Meinungsführerschaft, der sich nicht nur öffentlich-rechtliche Medien zunehmend beugen.
Die Welt.de

Berlin
Die WALKÜRE in der Deutschen Oper Berlin
https://kultur24-berlin.de/die-walkuere-in-der-deutschen-oper-berlin/ „Die MITTWOCH-PRESSE – 21. OKTOBER 2020“ weiterlesen