Die DIENSTAG-PRESSE – 20. OKTOBER 2020

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Die DIENSTAG-PRESSE – 20. OKTOBER 2020

Foto: OPUS KLASSIK: Jonas Kaufmann mit dem Preis. Quelle: Instagram (c)

Verleihung des Opus Klassik 2020. Die Show der Appelle
Einer der bekanntesten Klassik-Preise in Deutschland ist der Opus Klassik, am Sonntagabend wurde er in Berlin verliehen. Es war eine ungewohnt politische Show.
BR-Klassik.de

Opus Klasssik schmückt sich mit Stars und Unbekannten
Der Musikpreis hat auch bei der Auswahl der Preisträger dazugelernt, wie die Verleihung im Konzerthaus zeigt.
Berliner Morgenpost

Opus Klassik für Anne-Sophie Mutter und Jonas Kaufmann
Die Geigerin Anne-Sophie Mutter und der Sänger Jonas Kaufmann sind Preisträger des diesjährigen Opus Klassik. Die Auszeichnungen wurden gestern in Berlin vergeben. Eine neunköpfige Jury aus Vertretern von Plattenfirmen, Veranstaltern und Musikverlagen hatte zuvor Preisträger in 25 Kategorien bestimmt. Die Auszeichnung wird getragen vom Verein zur Förderung der Klassischen Musik.
https://orf.at/stories/3185714/

Ein Preisträger
Youtube-Video

Neue Corona-Maßnahmen für die Kultur: Maximal 1000 Besucher indoor
Bundeskanzler Kurz gab Verschärfungen bekannt. Keine Kulturveranstaltungen ohne Sitzplätze mehr.
Kurier

Bundestheater: Der Spielplan bleibt aufrecht“
Die neuen coronabedingten Beschränkungen der Regierung beeinträchtigen den Kulturbetrieb kaum.
Wiener Zeitung

Coronavirus-Maßnahmen: Staatsoper entgehen bis zu 10.000 Euro pro Abend
An zwei Drittel der Abende sei man seit Eröffnung am 7. September über der neuen 1.000er-Grenze gelegen.
Kurier

Corona-Maßnahmen: Er hat gar nicht gebohrt
Die verschärften Corona-Maßnahmen fielen, gemessen an der aufgebauten Erwartung, relativ harmlos aus.
https://kurier.at/meinung/er-hat-gar-nicht-gebohrt/401069985 „Die DIENSTAG-PRESSE – 20. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 19. OKTOBER 2020

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Die MONTAG-PRESSE – 19. OKTOBER 2020

Foto: Anne-Sophie Mutter © Harald Hoffmann / DG

Berlin
Klassik-Preise: Anne-Sophie Mutter und Jonas Kaufmann ausgezeichnet
Auch Elina Garanca und Marlis Petersen wurden in Berlin mit dem Opus Klassik prämiert.
Kleine Zeitung

Mailand: Francesco Meli positiv auf Corona getestet – er steigt aus der AIDA aus
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10164551389780387&id=113923905386&sfnsn=mo

Wien/ Volksoper/ „Die Zauberflöte“ –
Zurück zur Natur
Das Haus am Währinger Gürtel als Nistfelsen für Fratercula arctica? Das aktuell feuchtkalte Wetter würde den befrackten Kerlen mit den dekorativen orangen Schnäbeln schon gefallen. Der deutsche Name dieser Vögel lässt sich sogar von Papageno ableiten: Papageno, Papagenum, Papageium, Papageientaucher!
http://www.operinwien.at/werkverz/mozart/azauber15.htm

Märchenstunde mit Mozart
https://orf.at/stories/3185510/

Wiener Volksoper verleiht der “Zauberflöte” Flügel
https://volksblatt.at/wiener-volksoper-verleiht-der-zauberfloete-fluegel/

„Die Zauberflöte“: Eine (Über-)Fülle an Ideen, mit Charme präsentiert Bezahlartikel
Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ in einer Neuinszenierung von Henry Mason an der Wiener Volksoper.
Kurier

Wien/Musikverein
Gergiev in Wien: Jubel für einen Putin-Treuen
Dirigent Valery Gergiev ist durch seine Putin-Nähe in die Kritik geraten. Jetzt trat er im Wiener Musikverein auf
Der Standard

Röntgenblick für Debussy im Musikverein
Die Wiener Philharmoniker wärmten sich für ihre Tournee mit Valery Gergiev auf.
https://www.diepresse.com/5884257/rontgenblick-fur-debussy-im-musikverein

Ladas Klassikwelt 51: Richard Wagner als Verfechter der Versöhnung zwischen Christen und Muslimen
In Wagners „Gesamte Schriften und Dichtungen“ befindet sich auch dieses Libretto: „Die Sarazenin“. Die Handlung des Stücks spielt im Mittelalter zur Zeit des Staufenkaisers Friedrich II und seines Sohns Manfred, der 1258-1266 König von Sizilien war. Einerseits ist das Stück anti-kirchlich, genauer gesagt: anti-päpstlich. Anderseits würde es radikalen Muslimen wahrscheinlich nicht gefallen, dass dort eine weibliche Prophetin die Hauptrolle spielt und den Verlauf der Ereignisse entscheidend beeinflusst. Die Titelheldin, die Sarazenin Fatima, ist die stärkste Persönlichkeit der gesamten Besetzung.Jolanta Lada-Zielke berichtet aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

Berlin
Olaf Maninger von den Berliner Philharmonikern im Gespräch „Für den vollen Energieaustausch braucht es einen vollen Saal“
Wie fühlt es sich an, derzeit bei den Philharmonikern zu spielen? Cellist Olaf Maninger über die fehlende Gemeinschaft und die Chance der neuen Flexibilität.
Tagesspiegel „Die MONTAG-PRESSE – 19. OKTOBER 2020“ weiterlesen

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Die SONNTAG-PRESSE – 18. OKTOBER 2020

JONAS KAUFMANN  – eine Weihnachts-CD ist in Vorbereitung

Nein, es ist noch nicht Weihnachten – aber die Vorbereitungen dafür laufen auf Touren. Obwohl, Ihre Firmen-Weihnachtsfeier können Sie vermutlich vergessen – Corona erlaubt nur Zusammenkünfte von maximal 10 Personen. Also hören sie vielleicht Weihnachts-CDs… Aber ob es diese sein muss? Dieser „Künstler“ lässt ja mittlerweile nichts mehr aus, womit man ordentlich Pinunze scheffeln kann. Neulich sah man ihn noch mit einem bayerischen Kfz bei Instagram (Foto (c)). Darunter leidet leider auch seine Stimme in der Oper, wo er schon lange nicht mehr das abliefert, was er mal abzuliefern vermochte. Klar, 2. Ehe, 4 Kinder, da muss schon ein bisschen was reinkommen. Wie auf einigen Kanälen zu hören ist, wird uns Herr Kaufmann im Frühjahr 2021 mit einer Kinder-CD beglücken: „Komm lieber Mai“…. Für 2022 ist die CD „Schlaflieder“ Vol. 1 – für Kleinkinder – geplant. Vol. 2 folgt 2023 – für Säuglinge. Sein Karriereende soll er für 2060 angekündigt haben…. Wir sind gespannt auf die jährlichen CD-Einspielungen und drücken dem „Künstler“ die Daumen.

ZU INSTAGRAM

München/ Bayerische Staatsoper
„Wozzek“ in der Staatsoper: Mit vollem Einsatz
Alban Bergs „Wozzeck“, dirigiert vom künftigen Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski im Nationaltheater
Münchner Abendzeitung

Volksopern-Premiere
„Die Zauberflöte“: Aufbegehren im Märchenreich
Die Volksoper zeigt den Publikumsmagneten in einer neuen Inzenierung. Henry Mason über seine Regie und die Arbeit in Covid-Zeiten.
Wiener Zeitung

Österreich
Andrea Mayer zum Kulturbudget: Eine Krot schlucke ich selten
Der Standard

Festspielhäuser, Künstlerförderung: Wohin die Kulturmillionen fließen
Der Standard

Pianist Igor Levit will womöglich keine Hauskonzerte bei einem neuerlichen Lockdown mehr geben
Im Falle eines erneuten Lockdowns will Starpianist Igor Levit seine online übertragenen „Corona-Hauskonzerte“ nicht wiederholen. „Die Hauskonzerte waren meine Rettung, mein Stabilitätsanker“, sagte Levit dem Magazin „Focus“ in einem am Samstag veröffentlichten Interview über seine Online-Auftritte während der Corona-Beschränkungen im Frühjahr. „Ohne sie hätte ich diese schwere Zeit, körperlich wie mental, nie überstanden.“ Im Falle eines neuen Lockdowns wolle er aber nicht in gleicher Weise im Netz präsent sein.
Der Spiegel

Igor Levit ist müde
Sueddeutsche Zeitung

Marc Minkowski und die Philharmoniker. Im Parnass ist noch Licht
Die Geisteshaltung macht den Klang: Marc Minkowski dirigiert die Berliner Philharmoniker und gibt unter anderem Beethovens „Die Geschöpfe des Prometheus“.
Tagesspiegel

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 10
Unser kleines Jubiläum mit Quiz Nr. 10 feiern wir mit einer lose assoziativen Kette von Fragen. Viel Spaß und viel Erfolg! Klassik-begeistert-Autor und Top-Quizzer Guido Marquardt stellt Ihnen jeden Samstag fünf Quizfragen aus der Welt der Klassischen Musik – als offene Fragen, ohne Multiple-Choice-Optionen.
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-10/

Dresden
Christian Thielemann jetzt Honorarprofessor an Musikhochschule Dresden
https://www.mdr.de/sachsen/dresden/dresden-radebeu

„Die SONNTAG-PRESSE – 18. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 17. OKTOBER 2020

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Die SAMSTAG-PRESSE – 17. OKTOBER 2020

Teatro alla Scala © Andreas Schmidt

Kulturstillstand
Scala verschiebt Vorstellung der neuen Saison
Die „Ungewissheit um Entwicklung der Pandemie“ führt zur Absage von geplanten Vorstellungen der Saison von Dezember 2020 bis März 2021.
Wiener Zeitung

Andre Heller lädt zu „Hauskonzerten“ mit Opernstars
Am 26. Oktober und 22. November werden Groissböck und Nylund auf ORF III Wienerlieder und Chansons singen.
Wiener Zeitung

Wien/ Volksoper
Henry Mason: „Man kann an der ‚Zauberflöte‘ nur scheitern“
Der Regisseur inszeniert Mozarts beliebtestes Musiktheaterwerk an der Volksoper. Premiere ist am Samstag
Der Standard

Igor Levit ist müde
Die Resonanz von Klavierkünstlern reicht weit über den Konzertsaal hinaus. Kommt es also nicht nur auf das perfekte Legato an, sondern auch auf Twitter-Virtuosentum? Alles eine Frage der Perspektive.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/igor-levit-daniil-trifonov-1.5071896

So unterirdisch kann „Musikkritik“ sein
In der Süddeutschen Zeitung vom 16. Oktober ist auf der ersten Seite des Feuilletons ein Artikel über den Pianisten Igor Levit erschienen. Der Text beginnt als Musikkritik und endet als politische Attacke. Darin überschreitet SZ-Kritiker Helmut Mauró eine Grenze. Eine Erwiderung.
BR-Klassik.de

Auf der falschen Klaviatur
In kurzer Zeit erschienen mehrere Kommentare, die das Spiel des Pianisten Igor Levit mit dessen politischem Engagement vermischten. Das erzeugt Zweifel am Instrumentarium.
https://www.zeit.de/kultur/musik/2020-10/igor-levit-kritik-sz-politisches-engagement-alice-weidel

Berlin/ Staatsoper
Fischen im Trüben: Bizets „Perlenfischer“ Unter den Linden
Die Produktion dieser selten gespielten Oper hatte bereits 2017 im Schillertheater Premiere. Der damalige Intendant der Staatsoper, Jürgen Flimm, platzte fast vor Stolz, dass es ihm gelungen war, den berühmten Filmregisseur Wim Wenders für eine Operninszenierung zu gewinnen. Die Enttäuschung über das Resultat, eine bestenfalls konventionelle, streckenweise sogar hilflose Regiearbeit, war damals groß.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

Lieses Klassikwelt 57: Catarina Ligendza
Ich hatte das große Glück, sie in den 1970er Jahren oft an der Deutschen Oper Berlin zu erleben und verehrte sie als eine meiner Lieblingssängerinnen. Mit ihrer hoch gewachsenen Statur und der strahlenden Schönheit ihres Soprans, den sie schlank bis in höchste Register führte, war sie unter allen Isolden, die ich auf der Bühne erlebte, die trefflichste. Nicht zufällig erlag auch Carlos Kleiber ihrer Faszination, der, nachdem er in Bayreuth den Tristan mit ihr einstudiert hatte, in dieser Rolle keine andere mehr wollte. Ebenso würdigte auch der namhafte Kritiker Joachim Kaiser die Bilderbuch-Isolde mit den höchsten Superlativen: als ein „Isolden-Wunder sondergleichen.“
Kirsten Liese berichtet aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-57-catarina-ligendza/

Solist, Komponist, Dirigent Jörg Widmann ist eine Ausnahmeerscheinung der Musik
Der Münchner überschreitet in seinem Werk gerne Grenzen. Nun ist er Artist in Residence der Kammerakademie Potsdam. Ein Treffen
Tagesspiegel „Die SAMSTAG-PRESSE – 17. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 16. OKTOBER 2020

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Die FREITAG-PRESSE – 16. OKTOBER 2020

International
Wieder mehr Konzertabsagen: Die zweite Welle erreicht die Bühnen
In vielen Ländern nehmen die Corona-Fallzahlen in den letzten Tagen und Wochen wieder zu. Für die Konzertbranche, die sich zuletzt Hoffnungen auf weitere Lockerungen machte, sind das düstere Aussichten. Erste Orchester zogen diese Woche Konsequenzen – bis hin zur Saisonabsage.
BR-Klassik.de

CD
Mehr Trompete geht nicht
Diese neue CD mit dem Startrompeter Matthias Höfs beinhaltet ein breites Spektrum von Kompositionen und Arrangements von der Barockzeit bis zu zeitgenössischen Werken. So gesehen entspricht sie der Vielseitigkeit und Kreativität des Künstlers, der sich inzwischen auch als Sammler von Instrumenten und als Entwickler neuer Techniken einen Namen gemacht hat.
Eine CD-Besprechung von Peter Sommeregger
https://klassik-begeistert.de/cd-besprechung-the-trumpets-of-matthias-hoefs/

Wien/ Theater an der Wien
„Der Groove wohnt im Containerdorf“
„Porgy and Bess“-Premiere im Theater an der Wien: Mit festem Zugriff packte diese Aufführung das Publikum beim Schopf. Das Leben ist hart, die Hoffnung aber trotzdem nicht unterzukriegen.
http://www.operinwien.at/werkverz/gershw/aporgy.htm

„Porgy and Bess“: Oper an der Grenze
eder kennt die Melodien aus „Porgy and Bess“ – und doch ist George Gershwins 1935 uraufgeführte Oper in Europa kaum zu sehen. Das liegt zum einen an den strikten Vorgaben zur Besetzung und zum anderen daran, dass der Komponist darin alle Genregrenzen sprengte und sich daher nicht jedes Opernhaus dafür zuständig fühlt. Das Theater an der Wien ließ sich nicht abschrecken: Am Mittwoch feierte „Porgy and Bess“ nach über 50 Jahren eine szenische Premiere in Wien.
https://orf.at/stories/3185189/

„Porgy and Bess“ im Theater an der Wien: Taschentuchalarm pur – Bezahlartikel
George Gershwins „Porgy and Bess“ überzeugt mit kleinen Abstrichen im Theater an der Wien.
Kurier

„Porgy and Bess“: Flüchtlinge in Ballonseide am Theater an der Wien
Regisseur Matthew Wild macht George Gershwins modernen Klassiker zur zeitgenössischen Flüchtlingsoper
Der Standard

Seltenes Glück
George Gershwins „Porgy and Bess“, inbrünstig musiziert, im Theater an der Wien.
Wiener Zeitung

Das leistet sich nur München: Richtfest für Gasteig-„Interim“
Für rund 100 Millionen Euro wird im Süden Münchens ein Ausweichquartier für das größte Kulturzentrum der Stadt gebaut, den sanierungsbedürftigen Gasteig. Zum Richtfest witzelte OB Dieter Reiter über die vergleichsweise aufwändige Interimslösung.
BR-Klassik.de „Die FREITAG-PRESSE – 16. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 15. OKTOBER 2020

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 15. OKTOBER 2020

Symbolfoto: Daniel Barenboim mit der Staatskapelle Berlin.

Wien/ Musikverein
Staatskapelle Berlin kommt nicht in den Musikverein
Das Orchester wäre mit Daniel Barenboim im November für vier Beethoven-Konzerte gebucht gewesen.
Wiener Zeitung

München
Nur ein Zuschauer positiv: Staatsoper mit Pilotversuch zufrieden
Sechs Wochen hat die Bayerische Staatsoper den Betrieb mit je 500 Zuschauern pro Vorstellung getestet. Die erste Zwischenbilanz fällt positiv aus: Vier Infizierte, aber nicht im Zusammenhang mit Aufführungen. Ein Signal für andere Veranstalter?
BR-Klassik.de

Wiener Staatsoper
Don Pasquale mit Toupet: Opernspaß auf hohem Niveau
Mehr als solides Repertoire bei Donizettis „Don Pasquale“ in der Wiener Staatsoper.
Die Presse

Don Pasquale: Mit den Waffen einer Frau
Die Donizetti-Komödie ist an der Wiener Staatsoper zurück.
Wiener Zeitung

Österreich
Kulturbudget steigt um 30 Millionen Euro
Staatssekretärin Andrea Mayer: „Größte Budgeterhöhung der letzten Jahrzehnte“.
Wiener Zeitung

Andrea Mayer: Lage im Kulturbereich werde „schwierig bleiben“
Die Überbrückungsfinanzierung wurde von 6.000 auf 10.000 Euro erhöht. Bisher: 58 Prozent der Zusagen gingen an Männer
Kurier

Wien/ Konzerthaus
Meisterliche Brillanz zur Mittagszeit: Rudolf Buchbinder im Wiener Konzerthaus
„Mondscheinsonate“ zur Mittagszeit. Auf die Frage, wie das so sei, antwortet Rudolf Buchbinder: „Drinnen geht’s schon“ – und schreitet zügigen Schritts samt Frau und Tochter davon, um am Schubertring in einem Lokal zu verschwinden, das berühmt geworden ist wegen seiner Wiener Küche. Zum wohlverdienten Mittagessen. Aber nicht, ohne zuvor noch ein Autogramm zu schreiben und sich mitten auf der Straße zu platzieren, um ein gutes Foto-Motiv zu liefern.
Jürgen Pathy berichtet aus dem Wiener Konzerthaus
Klassik-begeistert

Auf den Spuren des Meisters: Wie Mozarts Geige zum Leben erweckt wird
Dirigent Christoph Koncz hat Mozarts Violinkonzerte auf der Originalgeige des Komponisten eingespielt. Ein Treffen
Tagesspiegel

Sommereggers Klassikwelt 57: Leonard Bernstein, der Hochspringer
Man mag es nicht glauben: An diesem Mittwoch jährt sich der Todestag Leonard Bernsteins bereits zum 30. Mal. Bernstein ist es im Gegensatz zu anderen Pultstars gelungen, weit über seinen Tod hinaus im Gedächtnis der Musikliebhaber präsent zu bleiben. Das liegt sicher nicht zuletzt an seiner charismatischen Persönlichkeit und seiner Fähigkeit, die Liebe zur Musik für Konzertbesucher auch optisch erlebbar zu machen. Bernstein lebte und litt mit der Musik wie kein Zweiter, viele seiner Auftritte sind als Video erhalten und dokumentieren seine auch physische Hingabe an das jeweilige Werk. Berühmt-berüchtigt sind seine hohen Luftsprünge, wenn er von der Begeisterung hinweg getragen wurde. Mitwirkende an seinen Konzerten wissen auch ein Lied von den inbrünstigen Küssen Bernsteins zu singen, die ihm wohl ein Herzensbedürfnis waren.
Peter Sommeregger berichtet aus seiner Klassikwelt
Klassik-begeistert

Spelzhaus Spezial 7: Theater-Bootcamp für das Immunsystem
Endlich! Die Kultur kämpft sich langsam wieder zurück in die Opernhäuser, Konzertsäle und Theater. Strengste Covid-Maßnahmen werden eingehalten. Die Orchester sind ausgedünnt und können mal so richtig zeigen, was sie drauf haben, um nach mehr zu klingen. Opernsänger bleiben auf Abstand. Statt viel Bewegung und Pathos kann sich der Zuhörer ohne Ablenkung auf die Stimmen konzentrieren, tanzende Paare schweben langsamen Schrittes ohne Berührung über die Bühne.
von Dr. Petra Spelzhaus
https://klassik-begeistert.de/spelzhaus-spezial-7-klassik-begeistert-de/

Tenor Wolfgang Ablinger-Sperrhacke kritisiert Corona-Politik: „Oper ist sicherer als ein Restaurant“
http://www.merkur.de/kultur/tenor-wolfgang-ablinger-sperrhacke-kritisiert-corona-politik-in-deutschland-13919638.html

Abgesagt: Tournee der Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim
https://www.lifepr.de/inaktiv/staatsoper-unter-den-linden-stiftung-oper-in-berlin „Die DONNERSTAG-PRESSE – 15. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE (13. OKTOBER 2020)

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Die DIENSTAG-PRESSE (13. OKTOBER 2020)

MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK/ GRAZ: FESTKONZERT MIT ELINA GARANCA  (2 Vorstellungen am 8. November 2020). Vorverkauf ab sofort!

Ehrenmitglied Elīna Garanča gastiert am 8.11.2020 wieder im Musikverein und aufgrund der großen Nachfrage wird sie zwei Konzerte geben: 17:00 Uhr UND 20:00 Uhr.

UHRZEIT: 17:00 Uhr | 20:00 Uhr
ORT: Stefaniensaal

ELĪNA GARANČA Mezzosopran | Ehrenmitglied des Musikvereins
MALCOLM MARTINEAU Klavier

Lieder von Sergej Rachmaninow und Richard Strauss
Spanische Lieder und Zarzuelas (Auszüge)

Wien/ Staatsoper
Nachtkritik Wiener Staatsoper“Entführung aus dem Serail“: Sing, Konstanze, sing! (Bezahlartikel)
Die Wiener Staatsoper hat nach 15 Jahren Pause wieder eine „Entführung aus dem Serail“. Hans Neuenfels‘ Inszenierung des Mozart-Singspiels, die vor 22 Jahren neu war, erntete einen Orkan der Ablehnung.
Kleine Zeitung

„Oper zahlte schon 1 Million für Tests“
Montag Abend feiert Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ Premiere an der Staatsoper. Startenor Daniel Behle hat mit „Heute“ gesprochen.
https://www.heute.at/s/oper-zahlte-schon-1-million-fuer-tests-100106749

Regisseur Hans Neuenfels: „Durch Corona entsteht mehr Zweifelhaftes“
Der Standard

Wien
Mozart in der Staatsoper. Das ist gar nicht selbstverständlich

Auf drei Titel ist das Mozart-Repertoire im Haus am Ring geschrumpft. Dafür kehrt ein Werk in den Spielplan zurück, das zwanzig Jahre fehlte.
Die Presse

Bologna
Auf den Flügeln der Kantilene
Riccardo Muti leitet das Luigi Cherubini Orchestra beim Bologna Festival 2020
Unter normalen Umständen wäre er gerade für zahleiche Konzerte mit seinem Chicago Symphony in den USA. Aber nun, wo dort das Konzertleben stillsteht, nutzt Riccardo Muti die Zeit, um mit seinem Luigi Cherubini Orchestra – ein Klangkörper aus jungen Musikern wie das West-Eastern Divan – möglichst viel in Italien zu konzertieren. Was die zunehmend restriktiver werdenden Auflagen der italienischen Regierung betrifft, bedarf es zunehmend vieler Kompromisse. Ein so schöner Ort unter freiem Himmel wie die venezianische Festung in Ravenna, wo Muti sein erstes Konzert in Italien nach dem Lockdown Mitte Juni dirigierte, stand ihm beim Bologna Festival nicht zur Verfügung. Stattdessen musste er dort nun mit einer Sporthalle Vorlieb nehmen.
Von Kirsten Liese, Bologna
Klassik-begeistert

Berlin/ Komische Oper
Dagmar Manzel, die Frau, die alles kannn…
„Pierrot Lunaire“ an der Komischen Oper Berlin
Es ist der Abend der Dagmar Manzel. Wer sonst könnte das Wagnis eingehen, zwei halsbrecherische Monologe Samuel Becketts, und anschließend Arnold Schönbergs Melodram „Pierrot Lunaire“, dieses zwischen Sprache und Gesang changschierende Werk in 70 extrem dichten Minuten auf die Bühne zu wuchten? Intendant Barrie Kosky weiß, was er an dieser Künstlerin hat, die Produktion ist eine Liebesgabe an die Sing-Schauspielerin.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

Deutschland
Forderung der Opernkonferenz: Gebt die Hälfte der Plätze frei!
Bernd Loebe im Gespräch mit Gabi Wuttke
DeutschlandfunkKultur

Ein Schall für zwei
Jonas Kaufmann: Wellness für die Ohren
Auch ihn hat die Krise viel Rampenlicht und Reisekilometer gekostet. Däumchendrehen musste Jonas Kaufmann allerdings kaum. Wer vor dem Pandemie-Ausbruch Weltstar war, der konnte danach – mangels Flugoption – immerhin als Lokalmatador glänzen.
Wiener Zeitung

Stuttgart
Cavalleria Rusticana“ / „Luci mie traditrici“ in Stuttgart
Warum die Männer auf der Kippe stehen
Zwei Mal Eifersucht, drei Mal Mord: An der Staatsoper Stuttgart inszeniert Barbara Frey zwei rabenschwarze Opern, in denen es um die Unmöglichkeit der Liebe geht – weil die Gesellschaft Blut sehen will. Eine düstere wie aufreibende Erfahrung.
BR-Klassik.de „Die DIENSTAG-PRESSE (13. OKTOBER 2020)“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 12. OKTOBER 2020

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Die MONTAG-PRESSE – 12. OKTOBER 2020

Luciano Pavarotti. Foto: Elisa Leonelli (c) – Lesen Sie bitte den Bericht weiter unten.

Playlist: 85 Jahre Luciano Pavarotti
Fünf herausragende Aufnahmen des Star-Tenors
Schon 13 Jahre ist er tot: Luciano Pavarotti, der Dreizentner-Mann aus Modena. Pavarotti war eine „Marke“, der die hehre Klassik auf Tuchfühlung mit der Pop-Kultur brachte. Zu seinem 85. Geburtstag am 12. Oktober staunen wir gerne noch einmal über seine Audio- und Video-Hinterlassenschaft. Und erinnern uns an eine Tenorstimme, für die das magische hohe C nicht wirklich eine Hürde darstellte.
BR-Klassik.de

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 9
Die heutigen fünf Fragen orientieren sich allesamt an aktuell wiederkehrenden Jahrestagen. Viel Spaß und Erfolg mit Quiz Nr. 9!
Klassik-begeistert-Autor und Top-Quizzer Guido Marquardt stellt Ihnen jeden Samstag fünf Quizfragen aus der Welt der Klassischen Musik – als offene Fragen, ohne Multiple-Choice-Optionen.
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-9/

Eine wahre Kostbarkeit! – nicht nur für Verehrer Petrenkos
Die Berliner Philharmoniker, eines der bedeutendsten und renommiertesten Orchester der Welt, waren seit den Anfängen der Schallplattenindustrie stets von den großen Plattenfirmen umworben. In der Hochblüte der Vinyl-Ära verhalf der Exklusiv-Vertrag Herbert von Karajans mit dem Gelblabel der Deutschen Grammophon-Gesellschaft auch dem Orchester zu einer dominierenden Stellung auf dem Klassikmarkt. Noch unter Karajans Nachfolger Claudio Abbado entstanden zahlreiche Einspielungen, aber die Tonträger-Branche befand sich da bereits in einem deutlichen Abschwung.
Eine CD-Kritik von Peter Sommeregger
Klassik-gegeistert

Wien/ Staatsoper
Regisseur Hans Neuenfels: „Macht macht mies“
Der Regie-Gigant über Mozarts „Entführung aus dem Serail“, Machtspiele und Butterbrote für Hunde.
Kurier

Wien
Sanfter Beginn
Antrittskonzert von Symphoniker-Chef Orozco-Estrada.
Während Wien einen Bürgermeister wählt, hat das Orchester der Stadt seinen künftigen Leiter längst gefunden: Andrés Orozco-Estrada waltete am Samstag erstmals seines Amts als Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Dabei hat der gebürtige Kolumbianer, stadtbekannt seit seinen Jahren als Prinzipal des Tonkünstler-Orchesters, zwar noch nicht alle Erwartungen erfüllt, die kommenden fünf Jahre aber vielversprechend eröffnet.
Wiener Zeitung

Orozco-Estrada mit den Symphonikern: Launige Fanfaren im Musikaquarium
Die Wiener Symphoniker fulminant im Wiener Konzerthaus beim Antrittskonzert des Kolumbianers Andrés Orozco-Estrada
Der Standard

Corona: Die Klassik lernt improvisieren
Nach dem Lockdown im Frühling ist das Konzertleben in Deutschland wieder angelaufen. Jetzt steigen die Corona-Zahlen – eine Herausforderung für die Branche.
https://www.dw.com/de/corona-die-klassik-lernt-improvisieren/a-55234375

Berlin
Mit Nebel- und Laserkanone –
„Aus dem Hinterhalt: Macht der Künste“ an der Deutschen Oper Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

„Die MONTAG-PRESSE – 12. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 11. OKTOBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG-PRESSE – 11. OKTOBER 2020

Foto: Regula Mühlemann. Guido Werner (c)

Wien/ Staatsoper
Regula Mühlemann: Lieber Bühne als Backstube
Die Schweizer Sopranistin über die Staatsopern-Premiere am Montag, ihr „hibbeliges“ Hausdebüt davor und Hobbys in der Covid-Zeit.
Wiener Zeitung

Hauters Hauspost (7): Ein Hochglanzstückchen – Jonas Kaufmann „ganz privat“
Jonas Kaufmann für Gala-Leser: Was Amazon Prime als Dokumentarfilm über Jonas Kaufmann verkauft ist eine klassische Homestory im Hochglanzformat. Angekündigt als Einblick ins Privatleben erwarteten wir tiefgründige Gespräche mit einem der größten Tenöre unserer Zeit. Ein großer vielschichtiger Künstler, der Opernrollen nicht nur grandios singt, sondern sie auch schauspielerisch zum Leben erweckt, im Porträt: Das wäre Stoff für große, emotionale Geschichten. Doch leider, leider präsentiert uns Amazon nur eine glänzend polierte Oberfläche des Sängers.
Neue Hauspost von Barbara Hauter
Klassik-begeistert

Wien/ Staatsoper
„RIP Eddie“
Wiener Staatsoper würdigte Eddie Van Halen mit Lichtinstallation
Die Presse

Berlin
Artist in Residence: Schluss mit der Melancholie
Geister wecken: Tabea Zimmermann spielt Hindemiths-Bratschenkonzert bei den Berlin Philharmonikern.
Tagesspiegel

Wien/ Musikverein
Freiburger Barockorchester: Vollendete Schönheit
Die Gäste aus Deutschland bescherten dem Musikverein eine Sternstunde.
Wiener Zeitung „Die SONNTAG-PRESSE – 11. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 10. OKTOBER 2020

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Die SAMSTAG-PRESSE – 10. OKTOBER 2020

Alex Ross: Die Welt nach Wagner – Veröffentlichung des neuen Buchs am 17. November 2020 beim Rowohlt Verlag

Alex Ross: Die Welt nach Wagner

Deutsche Erstausgabe
Aus dem Englischen von Gloria Buschor & Günter Kotzor

920 Seiten
€ 40,00 (D)/ € 41,20 (AT)
ISBN: 978-3-498-00185-8
Auch als E-Book erhältlich:
ISBN: 978-3-644-00695-9
Erstverkaufstag: 17. November 2020

Der angesehenste Musikkritiker der USA legt nach Jahren der Auseinandersetzung mit Richard Wagner ein Standardwerk zu dem vielschichtigen großen deutschen Komponisten vor. Alex Ross schreibt über Wagner und die Folgen, eine kulturelle und auch politische Rezeptionsgeschichte seines Wirkens – eine andere Erzählung des 20. Jahrhunderts.

„In der Geschichte von Wagner und dem Wagnerismus“, betont Ross in diesem fulminanten Werk, „entdecken wir die höchsten und die tiefsten menschlichen Impulse miteinander verknüpft. Es ist der Triumph von Kunst über die Realität und von Realität über die Kunst; es ist die Tragödie menschlicher Schwächen, die so tief verankert sind, dass sie uns auch zwei Jahrhunderte später noch so gegen den Mann aufbringen, als wäre er unter uns.“
Wagner ist für Alex Ross ein deutsches Drama, das sich aus der Wirklichkeit, aber eben auch aus dem Wahn speist: Er bettet Hitler und Bayreuth so in den historischen und kulturellen Kontext ein, dass sich die direkte Linie nicht mehr leicht ziehen lässt.

Dieses Buch ist eine Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Wie sehr diese durchzogen ist von dem Erbe Richard Wagners, legt Alex Ross eindrucksvoll offen.

Alex Ross, geboren 1968, ist seit 1996 der Musikkritiker des New Yorker. Davor schrieb er vier Jahre lang für die New York Times. Ross
wurde ein Arts and Letters Award der American Academy of Arts and Letters verliehen, der Belmont Prize, ein Guggenheim Fellowship und
ein MacArthur Fellowship. Er war 2002 Fellow der American Academy in Berlin.

https://www.rowohlt.de/hardcover/alex-ross-die-welt-nach-wagner.html
https://www.facebook.com/rowohlt | https://twitter.com/rowohlt

Weiße Dominanz in Orchestern – Hat die Klassik ein Rassismus-Problem?
Klassische Musik, das ist „gehobene Bildung“, die exklusive Welt europäischer Tradition. Die Klassik-Branche wird von Weißen dominiert. Schwarze Musiker sind die große Ausnahme.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/klassik-musik-rassismus-100.html

Mailand
Als Verdi Zeit zum Nachdenken hatte
Die Scala kämpft wie alle Bühnen mit Corona-Beschränkungen. Dennoch kann Musikdirektor Riccardo Chailly jetzt die unbekannte Erstfassung der «Aida» als Uraufführung präsentieren. Sie verändert den Blick auf Verdis berühmte Ägypten-Oper.
Neue Zürcher Zeitung

Wien/ Staatsoper
Eine „Salome“ voller Überraschungen
Die erste besuchte Aufführung unter der neuen Direktion Roščić – und schon kommt man aus dem Staunen nicht raus. Zuerst kann man erfreut registrieren, dass viel junge und jüngere Leute die Aufführung besuchten; das war erstens schon lange nicht der Fall und zweitens ist das in anderen Häusern nicht wirklich zu bemerken. Und vor allem, dass man eine „Salome“ höchstkarätig serviert bekommt, ist sicher nicht alltäglich. Das war zuletzt bei Herbert von Karajan in Salzburg der Fall und ebendort 1992 unter Christoph von Dohnányi. Diese tolle Besetzung von damals (Malfitano, Schwarz, Riegel, Terfel) wird durch die aktuelle von Wien fast übertroffen.
Herbert Hiess berichtet aus der Wiener Staatsoper
Klassik-begeistert

München/ Gärtnerplatztheater
Eugen Onegin – Lyrischen Szenen von Peter I. Tschaikowsky. Premiere
Lyrisch romantische Poesie erweckt Anthony Bramall zum musikalischen Wunderweben!
Onlinemerker.com

„Eugen Onegin“ am Münchner Gärtnerplatztheater. Es spukt an der Wolga
Eugen Onegin“ erzählt in lyrischen Szenen über die Unmöglichkeit der Liebe. Das Gärtnerplatztheater in München startet mit dieser Oper von Peter Tschaikowsky in die neue Spielzeit 2020/21 – mit reduziertem Orchester und Abstandsregeln. Leider lässt die museale Inszenierung Herzklopfen vermissen,
BR-Klassik.de

Schwächelnde Träume von Glück – Münchens Gärtnerplatztheater mit „Eugen Onegin“
München hat eine Tradition mit speziellen Theaterformen: also so ein herrlich weites, edles Oval, in der zentralen Loge im Balkon ein paar Menschen, etliche weitere im weiten Rund – das waren die berühmten Separatvorstellungen für König Ludwig II. ab 1872. Ganz ähnlich wirkten jetzt die rund 300 Besucher der Premiere im Gärtnerplatztheater – eine kulturpolitische Absurdität im bis 2019 totalrenovierten Komplex mit der modernsten Lüftungsanlage alle Münchner Theater.
Neue Musikzeitung/nmz.de

„Konzertgänger in Berlin“
Liebesverwesend: Luca Francesconis „Quartett“ an der Staatsoper Berlin
Phallussymbol, verwesend
Alljährliche Aufführung eines zeitgenössischen Werks an der Staatsoper Unter den Linden – wo das Publikum schon vor Corona Abstand hielt und wo der vereinzelte Kenner sich bereits keinen Crémant leisten konnte, als die Bar noch geöffnet war. Mit Vereinzelung hat auch (wieder mal und natürlich, möchte man fast sagen) Luca Francesconis 2011 uraufgeführte Oper Quartett zu tun, deren zweite Vorstellung ich besuche. Denn nirgends ist der Mensch so vereinzelt wie in der Folgeaufführung eines Neue-Musik-Stücks nach der Premiere sowie im Auf und Ab des Liebesbegehrens.
https://hundert11.net/liebesverwesend/

Lieses Klassikwelt 56: Das Goethe-Theater in Bad Lauchstädt
In der kommenden Woche öffnet anlässlich von Edda Mosers „Festspiel der deutschen Sprache“ das Goethe-Theater in Bad Lauchstädt wieder seine Pforten. Es ist für mich neben dem schwedischen Schlosstheater Drottningholm und dem Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth eines der schönsten historischen Theater überhaupt. Wiewohl dieser, in einer ehemaligen Kuranlage gelegene, äußerlich schmucklose Bau mehrfach restauriert wurde, zuletzt 2019, hat er sich den Charme des 18. Jahrhunderts bewahrt.
Kirsten Liese berichtet aus Ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

Wien/ Musikverein
Freiburger Barockorchester: Vollendete Schönheit Die Gäste aus Deutschland bescherten dem Musikverein eine Sternstunde
Wiener Zeitung „Die SAMSTAG-PRESSE – 10. OKTOBER 2020“ weiterlesen