Die DONNERSTAG-PRESSE – 8. OKTOBER 2020

Foto: © OFS/Matthias Creutziger

Für Sie in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 8. OKTOBER 2020

Salzburg
Nikolaus Bachler im Interview: Osterfestspiele müssen stattfinden
Salzburger Nachrichten

Salzburger Osterfestspiele 2021 – Turandot nur konzertant
https://www.osterfestspiele-salzburg.at/programm/abonnement/turandot.html

Salzburg: Auf die Szene wird man verzichten
Drehpunkt Kultur

Sommereggers Klassikwelt 56: Jenny Lind, die „schwedische Nachtigall“
In diese Woche fällt der 200. Geburtstag der schwedischen Sängerin Jenny Lind. Selbst nach 200 Jahren ist der Ruhm dieser Künstlerin noch nicht verblasst, sie ist im Gegenteil zum Mythos geworden.
Der Start ins Leben der 1820 in Stockholm als außereheliches Kind geborenen Johanna Maria Lind ließ nicht gerade ein so glanzvolles Leben erwarten, wie es der Sängerin beschieden war. Ihr musikalisches Talent wurde jedoch schon früh entdeckt, und sie erhielt bereits mit zehn Jahren ersten Gesangs- und Schauspielunterricht am Königlichen Stockholmer Theater. Dort bekam sie 1837 auch ihr erstes Engagement, zunächst noch als Schauspielerin. In den ersten Jahren trat sie sowohl als Schauspielerin, als auch als Sängerin auf. Bereits 1840 wurde sie zum Mitglied der Königlich Schwedischen Musikakademie und zur Hofsängerin ernannt
von Peter Sommeregger, Berlin
Klassik-begeistert

Wien/ Staatsoper,
„Salome in neuer Besetzung“
Hausdebüts wecken am Beginn einer neuen Direktionsära immer ein besonderes Interesse: Die aktuelle Aufführungsserie der „Salome“ an der Wiener Staatsoper kann nicht nur mit einem neuen Dirigenten, sondern auch mit einem neuen Königspaar und mit einer neuen Sängerin der Titelpartie aufwarten. Berichtet wird von der zweiten Vorstellung.
http://www.operinwien.at/werkverz/strauss/asalome13.htm

Wien
Neue Volksoper-Direktorin spricht in „Heute“
Lotte de Beer über ihre Ernennung zur Volksopern-Direktorin und ihren Umgang mit Tradition.
https://www.heute.at/s/neue-volksoper-direktorin-spricht-in-heute-100105886

Dresden
„Folterkammermusik“ vom Feinsten: Die Dresdner „Tosca“ ist ein musikalischer Glücksgriff

Unter dem Label »Semper Essenz« bringt die Semperoper Dresden seit Spielzeitbeginn Opern im Miniaturformat – in verkürzter Form und halb szenisch arrangiert. An diesem Abend gelingt eine musikalisch vollmundige Tosca, Giacomo Puccinis Opern-Thriller kann sich auf ein großartiges Solistenensemble verlassen und das halbszenische Arrangement strahlt mit einfacher Raffinesse.
Pauline Lehmann berichtet aus der Semperoper Dresden
Klassik-begeistert

London
Royal Opera House: Versteigerung von Hockney-Gemälde
Bei einer Auktion im Jahr 2018 erzielte ein Bild des Malers David Hockney eine Rekordsumme von über 90 Millionen US-Dollar. Auch das Royal Opera House in London besitzt ein Gemälde des britischen Künstlers: ein Porträt von David Webster, dem langjährigen Leiter des weltberühmten Opernhauses in Covent Garden. Von der Versteigerung erhofft man sich bis zu 18 Millionen britische Pfund.
BR-Klassik.de „Die DONNERSTAG-PRESSE – 8. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 7. OKTOBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 7. OKTOBER 2020

Foto: Lotte de Beer (c)

Wien
Lotte de Beer wird neue Direktorin der Wiener Volksoper
Staatssekretärin Andrea Mayer stellte die Nachfolge von Robert Meyer ab 2022 vor. Die 39-jährige Regisseurin ist eine Überraschungskandidatin.
Die Presse

Die Volksoper bekommt neue Direktorin
https://www.krone.at/2245808

Lotte de Beer leitet ab 2022 Wiener Volksoper – „künstlerische Bezauberung“
Die Regisseurin wolle nicht das Publikum „wegspielen“, sondern „alles machen, um die Hand auszustrecken, Brücken zu bauen“.
Kurier

Lotte de Beer wird neue Direktorin der Wiener Volksoper
Die Niederländerin wird 2022 als Nachfolgerin von Robert Meyer zur künstlerischen Direktorin bestellt
Der Standard

Lotte de Beer wird neue Direktorin der Wiener Volksoper
Niederländische Regisseurin übernimmt ab 2022 und wurde für fünf Jahre bestellt.
Wiener Zeitung

Kommentar
Volksoper: Vielleicht nur kleine Schocks
Wiener Zeitung

Wienerisch, wollen wir das noch? Ja! Bezahlartikel
Die Presse

Leipzig
Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons verlängert Vertrag vorzeitig
Der Vertrag mit dem 41-Jährigen läuft nun bis 2027. Bis 2025 auch Direktor des Boston Symphony Orchestra – Zusammenarbeit beider Orchester soll intensiviert werden.
Kurier

Andris Nelsons verlängert bis 2027 beim Gewandhausorchester
https://www.l-iz.de/melder/wortmelder/2020/10/Andris-Nelsons-verlaengert-bis „Die MITTWOCH-PRESSE – 7. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 6. OKTOBER 2020

Für Sie in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 6. OKTOBER 2020

Foto: © Pálffy / Volksoper Wien

Bayern
Ende der Soforthilfen: Was heißt das für die Künstler?
Heute enden die Corona-Soforthilfen für Solo-Selbständige, von denen auch Künstler*innen profitieren sollten. In der Praxis hat sich das aber kaum bewahrheitet und die Kulturszene fürchtet mit dem Ende des Programms umso mehr um ihren Status.
BR-Klassik.de

Wien/ Musikverein
Cecilia Bartolis reizende Rollenspiele
Der Opernstar begeisterte im Musikverein mit einer furiosen Show.
Wiener Zeitung

Ladas Klassikwelt 49: Die scheinbare Leichtigkeit von Mozarts Musik
In dem Buch haben wir es mit einem Mann zu tun, der eine exquisite Küche, elegante Kleidung und gute Unterhaltung mag, der aber ein treuer und verantwortlicher Ehemann seiner Constanze ist. Außerdem arbeitet er jeden Tag fleißig an seinen Werken. Sein einziges Problem ist, nicht mit dem Geld umgehen zu können.
Jolanta Lada-Zielke berichtet jeden Montag aus Ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

Leopold Hager: Ehrung zum 85. Geburtstag
DrehpunktKultur

„Konzertgänger in Berlin“
Drei-Generationen-Konzert-hoppend: Vom Konzerthaus über die Komische Oper in die Philharmonie
Ich hatte mir vorgenommen, mir als Konzertgänger und den Meinen keine eskalierenden Terminballungen mehr aufzuhalsen: Aber am vergangenen Wochenende war ich doch wieder in drei Konzerten innerhalb von 21 Stunden. Einmal mit dem alten Vater, einmal mit dem kleinsten Söhnchen, einmal mit der Frau. Samstagabend Konzerthaus, Sonntagfrüh Komische Oper, Sonntagnachmittag Philharmonie. https://hundert11.net/3generationen/

Berlin/ Staatsoper
Erste Saisonpremiere der Staatsoper Die Visionen der Marquise von M.
Perverse Gefechte: Daniel Barenboim und Barbara Wysocka wagen sich Unter den Linden an Luca Francesconis Musiktheater „Quartett“.
Tagesspiegel

DVD
Alter und Schönheit: Bernard Haitink dirigiert Beethoven und Bruckner
Dieses Konzert, ein Live-Mitschnitt von den Salzburger Festspielen 2019 hält einen historischen Moment fest, nämlich den Abschied des großen Dirigenten Bernard Haitink von den Wiener Philharmonikern. Haitink hat dafür neben dem 4. Klavierkonzert Beethovens die 7. Symphonie Anton Bruckners gewählt. Dieser Komponist lag Haitink sehr am Herzen, besonders seine elegische Siebente, die so recht als Krönung und Abschluss einer langen Dirigentenlaufbahn passt. Haitink zieht sich mit 90 Jahren endgültig vom Dirigentenpult zurück.
Eine DVD-Besprechung von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

Halle
Eine festspielreife Produktion von Händels „Teseo“
Im Juni diesen Jahres mussten die Händel-Festspiele in Halle an der Saale bedingt durch die Corona-Pandemie-Vorschriften abgesagt werden. Damit entfiel auch die traditionell von der Oper in seiner Geburtsstadt verantwortete Produktion der Oper Teseo zur Eröffnung der Festspiele. Die geplante frühe und 1713 in London mit großem Erfolg uraufgeführte Oper Händels wurde unter künstlerischer Leitung durch das Team Martin G. Berger (Regie) und Attilio Cremonesi (musikalische Leitung) nun zum Beginn der Spielzeit in einer neuen neunzigminütigen Spielfassung dargeboten. Mit Abstandsregelungen, radikaler Reduktion des Händelfestspielorchesters auf wenige Solisten und ohne Pause wurde nun allen Vorschriften entsprechend eine Reduktion realisiert. Und das gelingt grandios.
Von Guido Müller, Halle
Klassik-begeistert „Die DIENSTAG-PRESSE – 6. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 5. OKTOBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MONTAG-PRESSE – 5. OKTOBER 2020

Foto: „Quartett“ in der Staatsoper Unter den Linden: Mojca Erdmann (Marquise de Merteuil), Ségolène Bresser (Kind) und Thomas Oliemans (Vicomte de Valmont). Credit: Monika Rittershaus (c)

Berlin/ Staatsoper
Francesconis „Quartett“ Unter den Linden: 90 Minuten können sehr, sehr lang sein!
Der Briefroman „Gefährliche Liebschaften“ des Franzosen Choderlos de Laclos, ein Sittengemälde aus dem Frankreich des 18. Jahrhunderts hat schon viele Künstler inspiriert, die Perfidie der handelnden Personen ist aber auch gar zu reizvoll. Mindestens zwei Verfilmungen gab es bereits, und Heiner Müller ließ sich vom Stoff zu seinem Theaterstück „Quartett“ anregen. Dieser Text ist bei aller Brillanz doch eine arge Kopfgeburt, um so erstaunlicher, dass Luca Francesconi darauf eine Oper komponierte, die bereits 2011 an der Mailänder Scala ihre Uraufführung in englischer Sprache erlebte.
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

„Quartett“ an der Staatsoper: Kalte Boshaftigkeit
Die Staatsoper eröffnet die Saison mit „Quartett“ von Luca Francesconi nach Heiner Müller. Die erlesene Obszönität von Müllers Text geht dabei weitgehend verloren.
Berliner Zeitung

Berlin/ Deutsche Oper/ Tischlerei
Waldesruh: „Karl, der Käfer“ trifft an der Deutschen Oper Berlin auf Morton Feldmans „Triadic Memories“
Neue Musikzeitung/nmz.de

Unter den Wipfeln
Romantischer Fluchtpunkt und Schauplatz des Klimawandeln: „Waldesruh“ in der Tischlerei der Deutschen Oper erkundet Baumgemeinschaften.
Tagesspiegel

Minus mal Minus ergibt nicht Plus
Maximal kompliziert: Die Berliner Konzertagentin Jutta Adler über die Probleme der privaten Klassik-Akteure mit dem „Neustart Kultur“.
Tagesspiegel

Bayern
Theaterchefs über Pandemie-Regeln: „Komplettes Politikversagen“
Das größte bayerische Unterhaltungstheater wird bis zum Sommer 2021 keine Shows und Musicals anbieten können. Die rechnen sich bei einer Höchstgrenze von 200 Zuschauern nicht. Dabei gebe es „keine besser kontrollierten“ Bereiche als die Theater.
BR-Klassik.de

Frankfurt
„Klänge, die mich begeistern“
Unmittelbares mit dem Ensemble Modern in der Alten Oper Frankfurt.
Frankfurter Rundschau

Halle
Medea.Reflexionen – Martin G. Berger inszeniert eine eigene Version von Georg Friedrich Händels „Teseo“ an der Oper in Halle
Neue Musikzeitung/nmz.de „Die MONTAG-PRESSE – 5. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 4. OKTOBER 2020

Anna Netrebko ist wieder in die sozialen Netzwerke zurückgekehrt. Foto aus Moskau: Instagram (c)

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG-PRESSE – 4. OKTOBER 2020

Ein New Deal für die Kultur? Die Kunst und der Staat nach Corona
Die Kulturbranche leidet noch immer unter den Folgen der Corona-Pandemie. Sollte in dieser Situation der Staat den Kulturschaffenden und den Kulturinstitutionen noch stärker unter die Arme greifen?
https://www.ndr.de/kultur/Ein-New-Deal-fuer-die-Kultur-Die-Kunst-und-der-Staat-nach-Corona,gedankenzurzeit1634.html

Wien
So muss es bei Carlos Kleiber gewesen sein
Alexander Soddys Dirigat der „Salome“ setzte an der Wiener Staatsoper neue Maßstäbe
Der Standard

Linz
Brucknerhaus-Chef Dietmar Kerschbaum fordert Kultur-Institutionen der Bundesländer zum Protest gegen den Bund aufBezahlartikel
Dietmar Kerschbaum ist wütend: 466 Millionen, zwei Drittel des Kulturbudgets, wird von Wien verschlungen
Oberösterreichische Nachrichten

Unsterblich mit einem Werk
Marek Janowski mit Bruch und Brahms bei den Berliner Philharmonikern…
An diesem 2. Oktober 2020 kann die Musikwelt des 100. Todestages des Komponisten Max Bruch gedenken. Vielfach wird dieser Künstler als Ein-Werk-Komponist angesehen, der eigentlich nur durch sein 1. Violinkonzert zu Ruhm und Ansehen gekommen ist, das bis heute viel gespielt und gerne gehört wird. Damit würde man aber viel zu kurz greifen. Max Bruch hat im Laufe seines langen Lebens eine Vielzahl weiterer Kompositionen geschaffen bis hin zu Opern und Oratorien. Vieles davon, so seine Oper „Loreley“ hätten eine Wiederentdeckung durchaus verdient.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

Lieses Klassikwelt: Das Schubert-Häuschen in Atzenbrugg
Wohnstätten von Künstlern zählen zu den schönsten Orten, die ich auf zahlreichen Reisen besuchte. Wenn man das Glück hatte, sie in aller Stille zu erkunden wie ich, ohne Touristengruppe, gewinnt man Einsichten über die Bedeutsamkeit von Landschaften und die Kraft der Inspiration.
von Kirsten Liese, Kulturjournalistin
Klassik-begeistert „Die SONNTAG-PRESSE – 4. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 3. OKTOBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 3. OKTOBER 2020

MARÍA JOSÉ SIRI GIBT ROLLENDEBÜT ALS ABIGAILLE.
Marie Jose Siri. Foto: Credit: Amati e Bacciardi

Die uruguayische Sopranistin singt ab dem 4. Oktober 2020 an der Seite von Plácido Domingo vier Vorstellungen von Nabucco am Teatro del Maggio in Florenz.

Am 4. Oktober 2020 gibt María José Siri ihr Rollendebüt als Abigaille in Leo Muscatos Inszenierung von Nabucco am Teatro del Maggio Musicale von Florenz. Paolo Carignani dirigiert die Serie von vier Vorstellungen. Neben der Sopranistin steht Plácido Domingo in der Titelrolle, Alexander Vinogradov als Zaccaria, Fabio Sartori als Ismaele und Caterina Piva als Fenena auf der Bühne.

Florenz
Domingo singt nach fast einem halben Jahrhundert wieder in Florenz
Alexander Pereira feiert Auftritt des Tenors in Nabucco.
Kurier

Domingo kehrt nach Florenz zurück
Alexander Pereira konnte auch Cecilia Bartoli zu einem Auftritt überreden.
Wiener Zeitung

Francisco Araiza zum 70. Geburtstag: Von Tamino zum Gralsritter
Mit seinem bezauernd schimmernden Timbre galt Francisco Araiza als idealer Mozart-Tenor. Doch er träumte vom Lohengrin. Und dann wurde sein Wagner-Traum wahr. Am 4. Oktober feiert Francisco Araiza seinen 70. Geburtstag.
BR-Klassik

Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Jonas Kaufmann als faszinierender Gestalter
Stehende Ovationen nach 20 Minuten Zugaben: Jonas Kaufmann begeistert als Liedsänger an der Wiener Staatsoper
Kurier

CD von Hans Rott
Spätromantische Klänge erwachen zu neuem Leben
Der 1858 geborene österreichische Komponist Hans Rott ist beinahe so etwas wie ein Phantom der Musikgeschichte. Lange war von ihm nur eine Einschätzung Gustav Mahlers, seines Studienkollegen und Freundes bekannt, der meinte „Was die Musik an ihm verloren hat, ist gar nicht zu ermessen“.
Eine CD-Kritik von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

Kein Platz für die Leere
Mit dem Herbst kommt die Kälte, und Veranstaltungen im Freien werden schwieriger. Wie sich die Kulturbranche auf die kommende Zeit vorbereitet
Sueddeutsche Zeitung „Die SAMSTAG-PRESSE – 3. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 2. OKTOBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die FREITAG-PRESSE – 2. OKTOBER 2020

Anna Netrebko mit Corona im Krankenhaus in Moskau, Foto: Instagram (c)

Nach Corona-Infektion: Anna Netrebko will singen. In drei Wochen wieder an der Scala
In drei Wochen will Anna Netrebko schon wieder auf der Bühne der Mailänder Scala stehen. Vor 14 Tagen lag die Starsopranistin noch mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus. Sie hatte sich mit Covid 19 infiziert.
BR-Klassik

Mit Glanz und Gloria: Alisa Weilerstein und Alan Gilbert spielen Tschaikowskys Cello-Variationen und Beethovens Eroica
Es erscheint etwas schwierig, Tschaikowskys am 30. November 1877 in Moskau uraufgeführte Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester im Zusammenhang mit seinem Musikschaffen zu verorten. Sollte diese nur knapp 20 Minuten umfassende Komposition ein eigenständiges Cellokonzert sein oder erst werden, in welchem Virtuosität und Ausdruck um die Wette eifern? Ein angedachtes Cello-Konzert, das dann später nie zustande kam? Oder handelt es sich um eine freundschaftliche Reverenz an den seinerzeitigen Cello-Virtuosen Wilhelm Fitzenhagen, der an der Komposition beteiligt war und die Uraufführung spielte?
Dr. Holger Voigt berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg
Klassik-begeistert

München
Corona-Kulturpolitik: Ruinöses Zeitspiel
Kulturredakteur Robert Braunmüller über die Corona-Kulturpolitik. Welche Fakten will Kunstminister Bernd Sibler noch sammeln? Seit dem Ende der Salzburger Festspiele steht fest, dass halb besetzte Theater kein Risiko darstellen. Nirgendwo gibt es auch nur einen Infizierten, der sich im Theater oder einem Konzert angesteckt hat.
Münchner Abendzeitung

Wien
Tenorales Feuerwerk: „La fille du régiment“
Die aktuelle Staatsoperninszenierung von „La fille du régiment“ ist ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation: Die Koproduktion zwischen dem Haus am Ring, dem ROH London und der New Yorker Metropolitan Opera hat es an den genannten Häusern inzwischen zu mehreren Aufführungsserien gebracht – allein in Wien waren es bis dato 31 Vorstellungen.
http://www.operinwien.at/werkverz/donizett/afille7.htm

Wien/ Kammeroper
Antonio Vivaldis „Bajazet“: Ausnahmezustand im Aufnahmestudio
Der Standard

Wien/ Staatsoper
Testessen im Opern Pop-Up
Willkommen in der Zeitschleife: Jugenderinnerungskoch Bernie Rieder bereitet Entenmägen in der Oper zu. Großartig.
https://www.diepresse.com/5875675/testessen-im-opern-pop-up

Berlin/ Komische Oper
Ein großzügiges Geschenk
An der Komischen Oper Berlin hatte „Pierrot Lunaire“ mit Dagmar Manzel Premiere.
https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/ein-grosszuegiges-geschenk-li.108756 „Die FREITAG-PRESSE – 2. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 1. OKTOBER 2020

Für Sie in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 1. OKTOBER 2020

Foto: MAILÄNDER SCALA: CAMILLA NYLUND, ZUBIN MEHTA: RICHARD STRAUSS – Instagram….

Cluster um Camerata Salzburg
Bisher sieben positiv getestete Musiker. Die Wien-Termine wurden bislang nicht abgesagt.
Wiener Zeitung

Wien
Andrés Orozco-Estrada: „Ich bin guter Dinge“

Der Dirigent übernimmt das Zepter bei den Wiener Symphonikern in bewegten Zeiten.
Wiener Zeitung

Berlin/ Deutsche Oper
Der große Diktator
Stefan Herheim versucht sich an der Deutschen Oper Berlin an der „Walküre“ als einem Lehrstück über Faschismus.
Wiewohl dankbar für eine Wagneroper in Corona-Zeiten machte das Berliner Premierenpublikum seinem Frust über die verkorkste Inszenierung hörbar Luft. Verdiente Bravos gab es für die Sängerinnen und Sänger.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert

„Walküre“ an der Berliner Oper: Alles treibt, vieles bleibt
Frankfurter Allgemeine

Ich packe meinen Koffer: Stefan Herheim inszeniert Full-Contact-Walküre in Berlin
bachtrack

»Unterwegs-Sein« in der Lausitz: Eine tiefgehende Begegnung mit Gustav Mahlers „Lied von der Erde“
Man darf gespannt sein, wie sich das Lausitz Festival entwickelt. Wichtig ist, dass sich das Festival von innen heraus entfaltet, dass zwischen dem Wollen und der Realität keine Kluft entsteht, sondern dass es zu einem offenen, lebendigen Wechselspiel zwischen dem internationalen Who is Who und der regionalen Kulturszene kommt.
Pauline Lehmann/ Dresden
Klassik-begeistert

„Die Walküre“ an der Deutschen Oper Berlin
»Man darf als Regisseur den manischen Ring umwenden, verdrehen, auch bekämpfen und verspotten, ja zerstören – aber ihn kleinmachen?« — Mein Bericht zur neuen WALKÜRE an der Deutschen Oper Berlin ist fast so lang geworden wie das Werk selbst und seit heute im schönen neuen VAN Magazin nachzulesen.
https://hundert11.net/die-walkuere-an-der-deutschen-oper-berlin/ „Die DONNERSTAG-PRESSE – 1. OKTOBER 2020“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 30. SEPTEMBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 30. SEPTEMBER 2020

Foto: Nun auch auf Instagram – Dirigent Lorenzo Viotti.

„Opernhäuser des Jahres“ stehen in Frankfurt und Genf
Zwei Spielstätten teilen sich in diesem Jahr den Titel „Opernhaus des Jahres“, urteilten Kritiker einer Fachzeitschrift. Auch die Dirigenten wurden doppelt ausgezeichnet.
Der Spiegel

Opernkritiker küren Neuwirths „Orlando“ zur „Uraufführung des Jahres“
Für das Magazin „Opernwelt“ haben 43 Kritiker abgestimmt und Olga Neuwirths „Orlando“ an der Wiener Staatsoper ex aequo mit Hans Abrahamsens Adaption von Andersens „Schneekönigin“ (Kopenhagen und München) zur „Uraufführung des Jahres“ gekürt.
Die Presse

Kritiker-Umfrage der „Opernwelt“ Berlin geht leer aus
Die „Opernhäuser des Jahres“ stehen in Frankfurt und Genf. Die Umfrage der Fachzeitschrift spiegelt vor allem die Vielfalt der deutschen Kulturszene wider.
Tagesspiegel

Oper Frankfurt und Theater Genf an der Spitze
Gleich zwei Opernhäuser werden zu den besten Musiktheatern gekürt: Die Oper Frankfurt und das Grand Théâtre de Genève. Somit teilen sie sich den Titel „Opernhaus des Jahres“. Aber es ist nicht der einzige Titel, der in diesem Jahr doppelt vergeben wird.
BR-Klassik

Wien zeigt dem übervorsichtigen Deutschland, wie es besser geht
Wien bleibt Wien: Premieren von selten gespielten Stücken, Vorstellungen mit Pausen und Buffets in den Theatern: Das kulturelle Angebot hat sich trotz Corona kaum geändert in Österreichs Hauptstadt. Was machen die Österreicher anders?
Die Welt.de

Berlin
Berliner Opernstart mit Wagner: Nichts davon ist ernst zu nehmen
https://taz.de/Berliner-Opernstart-mit-Wagner/!5717277/

Walküren-Hügel auf dem Walküren-Flügel – Wagners „Walküre“ an der Deutschen Oper Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

Der Opernverzauberer Stefan Herheim beginnt an der Deutschen Oper Berlin nun doch Wagners riesigen «Ring»-Zyklus mit der «Walküre» – und die halbe Opernwelt rennt hin, mit Maske
Neue Zürcher Zeitung

Audiokommentar
Mutig oder „verunglückt“? Ein neuer „Ring“ an der Deutschen Oper Berlin
https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/mutig-oder-verunglueckt-ein-neuer „Die MITTWOCH-PRESSE – 30. SEPTEMBER 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 28. SEPTEMBER 2020

Foto: Jonas Kaufmann auf Instagram

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MONTAG-PRESSE – 28. SEPTEMBER 2020

Wien/ Staatsoper
Kulturkampf statt Corona-Blues
Nicht die Coronavirus-, sondern die Verdi-Ampel steht seit Sonntagnacht in Wien auf Rot. Zumindest bei den Hütern der „reinen Lehre“ in der Wiener Staatsoper. Ihnen ist Peter Konwitschnys wiederaufgenommene Kultinszenierung von Giuseppe Verdis „Don Carlos“ auch 16 Jahre nach der Uraufführung immer noch ein Dorn im Auge: An der Szene „Ebolis Traum“ im zweiten Teil entzündete sich ein wahrer Kulturkampf – mit langen Buhrufen und demonstrativem Applaus. Fast möchte man erleichtert sein, dass endlich wieder die Kultur die Stadt erregt.
https://orf.at/stories/3182981/

Nachtkritik aus der  Wiener Staatsoper: Jonas Kaufmann und lauter Klasse-Partner
Alles andere als eine One-Man-Show: Jonas Kaufmann musste bei seinem Wiener Debüt als Verdis Don Carlos aufpassen, nicht in den Schatten seiner Bühnenpartner zu geraten. Die fünfstündige Aufführung endete mit verdientem Bravo-Geschrei.
Kleine Zeitung

Berlin
Nächtliche Notiz zur neuen „Walküre“ an der Deutschen Oper
Recht hat die bräutliche Schwester, wir werden dem Zyklus bis zum Schluss eine Chance geben.
Startschuss zum neuen RING DES NIBELUNGEN-Zyklus an der Deutschen Oper Berlin, pandemieausfallbedingt mit der WALKÜRE
http://hundert11.net/nnwalkuere/

„Walküre“ feiert große Premiere
Mit Richard Wagners „Die Walküre“ hat die Deutsche Oper heute ihre erste große Premiere in Corona-Zeiten gefeiert. In dem angesichts der Abstandsregeln nur zum Teil besetzen Haus startete damit an der Deutschen Oper „Der Ring des Nibelungen“ in der Regie des Norwegers Stefan Herheim. Den eigentlichen Auftakt zum Zyklus der vier Opern, „Das Rheingold“, hat das Opernhaus auf Juni 2021 verschoben.
http://www.bz-berlin.de/liveticker/walkuere-feiert-grosse-premiere

Sie hat noch tausend Koffer in Berlin: Umstrittene „Walküre“
Richard Wagner war ständig unterwegs – meist auf der Flucht vor Polizei und Gläubigern. Regisseur Stefan Herheim zeigt daher an der Deutschen Oper Menschen im Transit, den heimatlosen Göttervater Wotan inbegriffen. Das gefiel nicht allen Zuschauern. Diesen Vergleich muss sogar Marlene Dietrich verlieren: Die hatte ja bekanntlich mal einen Koffer in Berlin und musste „darum nächstens wieder hin“, aber die Walküre an der Deutschen Oper, die hat tausend Koffer in Berlin – und darum muss sie nächstens dringend weg. Schafft sie aber nicht, obwohl eine Hebebühne zum Einsatz kommt und auch jede Menge hilfreiche Statisten bereit stehen.
https://www.br.de/nachrichten/kultur/sie-hat-noch-tausend-koffer-in-berlin-umstrittene-walkuere,SBbTYIH

Placido Domingo: „Habe niemals jemanden belästigt“
Der Startenor weist in einem Fernsehinterview alle Beschuldigungen erneut zurück. „Ich wiederhole, dass ich mich entschuldigt habe, falls ich jemanden beleidigt habe. Aber ich habe niemals, niemals jemanden belästigt“, beteuerte der 79-Jährige in einem am Samstagabend ausgestrahlten Gespräch mit dem spanischen Sender RTVE.
Der Standard „Die MONTAG-PRESSE – 28. SEPTEMBER 2020“ weiterlesen