Udo Bermbach © privat
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 17. JULI 2024
„…aus der Not heraus das Neue zu produzieren“ – zum Tod von Udo Bermbach
Um Richard Wagner im Innersten zu verstehen, ihn vor sich selbst zu retten und die immer noch nachwabernde braune Rezeption zu relativieren, braucht es kluge Köpfe, denn diese Ausnahmeerscheinung in der Musikkultur macht es gerade uns kritischen Wagnerianern alles andere als leicht, den Komponisten und Menschen zu lieben. Udo Bermbach war ein solch kluger, nein brillanter Kopf und die Bezeichnung der „Ausnahmeerscheinung“ für sein prominentestes Forschungsobjekt stammt von ihm. Der Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Hamburg ist am 10. Juli 2024 im Alter von 86 Jahren gestorben. Nun erscheinen täglich Nachrufe und verdiente Würdigungen; daher seien an dieser Stelle ein paar sehr persönliche Anmerkungen gewährt.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Köln
SWR hält an François-Xavier Roth als Chefdirigent fest. Kritik aus dem Gürzenich-Orchester
Anders als die Stadt Köln, die sich von ihrem Generalmusikdirektor François-Xavier Roth einvernehmlich trennte, nachdem gegen ihn Vorwürfe sexueller Belästigung erhoben wurden, hält der öffentlich-rechtliche Sender SWR an Roth als designiertem Chefdirigenten des SWR-Orchesters fest. Laut SWR habe eine interne Prüfungskommission keine Hinweise auf Fehlverhalten von François-Xavier Roth gegenüber Mitgliedern von SWR Orchestern finden können
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