Lieses Klassikwelt 26: Zeit zum Üben

von Kirsten Liese

Lange habe ich über meine journalistische Arbeit mein Klavierspiel vernachlässigt. Das hat mich oft sehr bekümmert, denn bekanntlich verliert sich das, wenn man nicht mehr übt.

Die Corona-Krise bringt es mit sich, dass ich immerhin dafür nun wieder Zeit finde.

Ausgesucht habe ich mir zunächst zwei  meiner Lieblingsstücke: Bachs Choral  Jesus bleibet meine Freude   aus der Kantate Herz und Mund und Tat und Leben und das A-Dur Intermezzo von Johannes Brahms op.118. „Lieses Klassikwelt 26: Zeit zum Üben
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Hauters Hauspost 2: Treffen Sie sich mit mir zu einem Tanzabend des Bayerischen Staatsballetts in München

von Barbara Hauter

Haben Sie Samstag schon was vor? Wie wäre es, wenn wir uns zur Watchparty treffen! Am 21. März um 19.30 Uhr schauen alle ballettinteressierten Klassik-begeistert-Leser gleichzeitig „Jewels“. Der Tanzabend des Bayerischen Staatsballetts in München wird auf Staatsoper.tv übertragen und garantiert vor allem eines: Er hebt das Gemüt. Und fröhliche Grundstimmung stärkt das Immunsystem. Das können wir alle gerade gut gebrauchen.

Warum gerade Jewels? Weil Jewels einfach wunderschön ist:  Geschliffener Tanz, glitzernde Kostüme, abwechslungsreiche Musik. Der Choreograf George Balanchine schuf für seine Compagnie, das New York City Ballet, eine ganze Reihe neoklassischer, visionärer Choreographien, die als Meilensteine des Balletts gelten. „Hauters Hauspost 2
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Sommereggers Klassikwelt 27: Raus aus dem Hamsterrad!

Foto: Lichtpuenktchen / Pixabay

Immer mehr wird klar: Wir alle sind auf uns selbst zurück geworfen, selbst enge soziale Bindungen können in der gegenwärtigen Situation nur begrenzt gepflegt werden. Selbstgenügsamkeit ist in der Generation Instagram & Co. keine weit verbreitete Eigenschaft, wäre aber ein probates Mittel gegen die nun einsetzende Frustration.

von Peter Sommeregger

Was derzeit weltweit geschieht, ist seit dem Zweiten Weltkrieg ohne Beispiel. Ganze Staaten beginnen sich abzuschotten, das öffentliche Leben kommt mehr und mehr zum Erliegen. Wer hätte so etwas in Friedenszeiten gedacht? Der Virus, der uns das eingebrockt hat, schreibt derzeit Geschichte und wir erleben sie staunend mit. „Sommereggers Klassikwelt 27: Raus aus dem Hamsterrad!“ weiterlesen

Langes Klassikwelt 9: Vom Walkürenritt zu "Pretty Woman". Unordentliche Gedanken

Eigentlich wollte ich mich ernsthaft mit dem Missbrauch von Musik beschäftigen. Bloß: Die Zeiten sind gerade ernst genug. Dann fiel mir der geniale Helmut Dietl ein. Der hat in den 80ern seinen Monaco Franze unter Leuten leiden lassen, die Musikereignisse (miss-)brauchen, um ihren gesellschaftlichen Status zu bestätigen. Dann wurde es unübersichtlich. Und irgendwann landete ich bei Pretty Woman.

von Gabriele Lange

Ganz ehrlich – ich habe meine Probleme mit Richard Wagner. Dafür gibt es zum einen ein paar ernste Gründe. Als jemand, der sich lange mit NS-Propaganda beschäftigt und den zugehörigen Soundtrack intensiv wahrgenommen hat, kann ich diese Musik nicht wirklich romantisch finden. Zum anderen: Wir passen einfach nicht zusammen. „Langes Klassikwelt 9: Vom Walkürenritt zu „Pretty Woman“. Unordentliche Gedanken“ weiterlesen

Hauters Hauspost 1: Plädoyer für die Menschheit – warum wir doch nicht aussterben sollten

von Barbara Hauter

Unseren Planten haben wir bald ruiniert. Wir versinken nicht nur im steigenden Meeresspiegel sondern auch im Hass aufeinander. Den letzten Orang-Utans fällen wir den Baum unterm Hintern weg und futtern dafür Nutella, bis der Diabetes kommt.

Es ist zum Verzweifeln mit uns Menschen. Keine Ahnung, warum wir so stolz sind auf unsere Verstandesleistungen. So richtig schade wäre es um uns nicht. Wenn da nicht die Kunst wäre. Die Sixtinische Kapelle und van Goghs Starry Night  zünden Lichter an in unseren dunklen Herzen. Vor allem aber ist die Fähigkeit des Menschen Musik zu machen für mich der Grund, die gesamte Menschheit zu begnadigen.

Von Bachs Brandenburgischen Konzerten bis zur Bohemian Rhapsody, von Delibes Blumen Duett bis Louis Armstrongs Wonderful World – es sind die Klänge, die unsere Herzen öffnen. Es gibt nichts Vergleichbares, was weltweit und über alle Kulturen hinweg bei allen Menschen zu Glücksgefühlen führt, wie die Musik  – ich nehme den deutlich ungesünderen Konsum von Drogen hier ausdrücklich aus.

Die Liebe zu Musik ist uns angeboren, Babys weltweit werden in den Schlaf gesungen und sobald ein Kind spricht, fängt es auch an zu singen. Erwiesenermaßen lindert Musik Schmerz und hilft uns, uns mit unseren tiefsten Emotionen zu versöhnen. Und friedlich macht uns die Musik auch. Nicht ohne Not beschallt die Münchner U-Bahn neuralgische Stationen mit einer 300minütigen Klassik-Dauerschleife. Vivaldis Vier Jahreszeiten und Beethovens 6. Sinfonie als Wohlfühlgarant. Das ist erfreulich. Schließlich waren einer Studie zu Folge 95 Prozent  aller Jugendlichen noch nie in einem klassischen Konzert.

Hochkultur ist out. Dabei brauchen wir sie wie nie zuvor. Nicht nur zur Deeskalation. Sie macht den Mensch zum Mensch. Und ist das, warum es wirklich schade wäre, wenn wir uns selbst abschaffen.

Barbara Hauter, 15. März 2020, für
klassik-begeistert.de und klassik-begeistert.at

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„Miserere“ von Gregorio Allegri... und die Folgen verletzten Urheberrechtes

Ich hoffe immer noch, dass ich eines Tages einem guten Ensemble beitreten und die mystische Erfahrung miterleben kann, während ich dieses wunderbare Werk „Miserere“ mitsinge. Vielleicht könnte man damit auch beten, um die schwierige Pandemie-Zeit zu überstehen…

von Jolanta Lada-Zielke   

Auf meiner Liste der Werke, die ich mindestens einmal in meinem Leben singen möchte, steht das berühmte „Miserere“ von Gregorio Allegri (1582-1652), das wahrscheinlich in den 1630er-Jahren komponiert wurde. Ich beschreibe es nicht genau, weil ich voraussetze, dass es den Lesern bekannt ist. Allegri komponierte dieses A-Capella-Stück zu dem Text eines der berühmtesten Bußpsalmen Nr. 50 (nach Vulgata Nr. 51) „Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte“. Der Psalm wird während der Karwoche in allen christlichen Kirchen gesungen. Allegris  „Miserere“ wurde bis 1870 in der Sixtinischen Kapelle in Rom von den Päpstlichen Kapellsängern aufgeführt, danach hat man es in anderen Kirchen gesungen. In Polen wird dieses Werk heute ab und zu während der Fastenzeit, neben dem „Stabat Mater“  von Giovanni Battista Pergolesi, präsentiert. „Ladas Klassikwelt 23
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Igor Levit führt Live-Konzert via Twitter fort

Foto: © Robbie Lawrence

Konzerte werden abgesagt. Die globale Pandemie macht es unvermeidbar. Igor Levit löst das Problem auf seine Weise: Er spielt live. Via Twitter. Und zwar so lange es nötig ist. Er verbindet damit jeden Tag mehr Menschen. Weltweit. Aus seinem Wohnzimmer.

von Gabriele Lange

Viele bleiben aus Sicherheitsgründen zuhause. Andere sind bereits in Quarantäne. Konzerte finden vernünftigerweise kaum noch statt. In diesen Zeiten zeigt sich, dass es Vorteile hat, wenn ein Künstler mit modernen Technologien umgehen kann. Social Media beherrscht Igor Levit wie kaum ein anderer klassischer Musiker. Und deshalb weiß er auch, dass sich hier Gemeinschaften zusammenfinden können. Dass sich hier auch das Gefühl der Einsamkeit durchbrechen lässt.

Donnerstagabend um 19 Uhr gab er spontan ein Live-Konzert. Via Twitter. Übung hat er schließlich. Er gab schon regelmäßig Minikonzerte auf diesem Medium.

Damit adressiert er ein riesiges Publikum: Nicht nur seine inzwischen 55.000 Follower. Was er spielen wird? Sagt er vorher nicht. Gestern waren es Frederic Rzewskis Variationen über „The People United Will Never Be Defeated!“ „Igor Levit, Live,
Twitter, 14. März 2020“
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Lieses Klassikwelt 25: Ohne Publikum

Foto: Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Credits: Staatsoper Unter den Linden / Marcus Ebener

„Was, wenn solche Notlösungen Schule machten und aus Sicherheitsgründen in Zukunft nur noch solche – nennen wir sie mal Online-Aufführungen – im Angebot stünden? Wenn echte Aufführungen mit Publikum auf einmal für immer der Vergangenheit angehören würden?“

von Kirsten Liese

In der Kultur herrscht Ausnahmezustand. Bühnen, Konzerthäuser und teilweise auch Museen in ganz Europa sind wegen Corona geschlossen. Die Berliner und Wiener Philharmoniker trifft das gleichermaßen wie Opernhäuser in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt oder Wien sowie die Elbphilharmonie, den Wiener Musikverein oder den Prado in Madrid. Und ganz besonders natürlich die Bühnen in Italien, dem Land in Europa, das derzeit noch am stärksten von dem Virus betroffen ist. Auch die Osterfestspiele Salzburg oder die Diagonale in Graz sagen notgedrungen ab. „Lieses Klassikwelt 25: Ohne Publikum
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Sommereggers Klassikwelt 26: Geraldine Farrar – die Amerikanerin an der Berliner Hofoper

Über das Privatleben der Sängerin ist wenig bekannt. Eine 1916 mit dem Schauspieler Lou Tellegen geschlossene Ehe endete bereits 1923 mit einer Scheidung, angeblich wegen zahlreicher Seitensprünge des Ehemanns. Als Farrar zu ihrem Kommentar nach Tellegens Selbstmord 1934 gefragt wurde, bemerkte sie nur: „Warum sollte mich das interessieren?“

von Peter Sommeregger

Heute, am 11. März ist der Todestag der amerikanischen Opernsängerin und Schauspielerin Geraldine Farrar. Dies ist eine gute Gelegenheit, an die eigenwillige Künstlerin zu erinnern, die ihre Karriere an der Berliner Hofoper 1901 begann.

Besetzungen großer Opernhäuser sind bereits seit Jahrzehnten zunehmend international. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das noch völlig anders, nicht zuletzt, weil ja damals fast immer in der Landessprache gesungen wurde. „Sommereggers Klassikwelt 26: Geraldine Farrar – die Amerikanerin an der Berliner Hofoper
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Ladas Klassikwelt 22: Geld regiert auch die Musikwelt

Die Musiker kamen oft ins Büro und fragten die Buchhalterin nach ihrem Gehalt, weil sich die Auszahlung verzögerte. Ich musste die Manager von Hotels, in denen unsere Dirigenten übernachteten, telefonisch beruhigen, dass wir sicher die Rechnung für den Aufenthalt des einen oder anderen Gastes bald bezahlen würden. Nur während der Konzerte, als die Musiker auf der Bühne spielten, dachte man keinen Augenblick über finanzielle Probleme nach, weil die Schönheit der Musik dominierte.

von Jolanta Lada-Zielke

Nach der Wende in Polen im Jahr 1989 war die Existenz vieler Musikinstitutionen, die bisher unter staatlichem Schutz standen, bedroht. Einige von ihnen überlebten unter den neuen wirtschaftlichen Bedingungen nicht. Dies war das Schicksal des Radiosymphonieorchesters in Krakau (ROS), das offiziell bis Mitte 1997 bestand.

So kam es, dass ich das Ensemble seine letzten sechs Monate begleitete, weil ich im Büro des Orchesters als „Organisatorin der künstlerischen Arbeit“ tätig war. Ich beschäftigte mich mit Papierkram: Ich füllte Verträge und Überweisungsbelege aus, erledigte die Bestellungen der Noten bei der Zentralmusikbibliothek in Warschau, erstellte die Reiselisten und so weiter.

Gleichzeitig hatte ich Gelegenheit, die Arbeit der Musiker auf und außerhalb der Bühne genauer zu betrachten. Der Kontrast war enorm. Während eines jeden Auftritts, alle wunderschön gekleidet, holten sie aus ihren Instrumenten den schönstmöglichen Klang heraus. Sie waren im Einklang miteinander und unterstützten sich gegenseitig wie eine riesige Gruppe der besten Freunde. Sie arbeiteten zusammen mit den bekanntesten Dirigenten wie Jose Maria Florencio, Wojciech Czepiel, Wojciech Michniewski, Jacek Rogala und Jerzy Maksymiuk. Wo immer sie spielten, wurden sie vom Publikum mit großem Applaus belohnt.

Die Musiker wurden jedoch schlecht bezahlt. 1997 lag das monatliche Einkommen bei 350 PLN – etwa 75 Euro. Wenn das Orchester an zusätzlichen Projekten teilnahm, bekam es manchmal mehr Geld, aber praktisch musste jeder anderswo etwas dazu verdienen, um überleben zu können. Einige von ihnen waren Lehrer in Musikschulen und das rettete sie.

Sie kamen oft ins Büro und fragten die Buchhalterin nach ihrem Gehalt, weil sich die Auszahlung verzögerte. Ich musste die Manager von Hotels, in denen unsere Dirigenten übernachteten, telefonisch beruhigen, dass wir sicher die Rechnung für den Aufenthalt des einen oder anderen Gastes bald bezahlen würden. Nur während der Konzerte, als die Musiker auf der Bühne spielten, dachte man keinen Augenblick über finanzielle Probleme nach, weil die Schönheit der Musik dominierte.

Ich werde das Neujahrskonzert im Januar 1997 in der Philharmonie in Krakau unter der Leitung von Jose Maria Florencio nie vergessen. Auf dem Programm standen Perlen weltweiter Orchestermusik wie Modest Mussorgskis „Die Nacht auf dem kahlen Berge“, „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss und ganz am Anfang der Mazur aus der Oper „Straszny Dwór“ (Der Gespensterhof) von Stanisław Moniuszko.

Als der Dirigent die Bühne betrat, verneigte er sich zuerst vor dem Publikum. Dann drehte er sich schnell auf der Ferse um, streckte seinen rechten Arm nach vorne und gleichzeitig war der erste Akkord des Mazurs zu hören. Ich habe nie wieder gesehen, dass ein Dirigent dieses Manöver wiederholt. Im zweiten Teil des Konzerts begleitete der Tenor Jacek Laszczkowski die Musiker, der als einzelne Person das Duo „Libiamo“ aus Verdis „Traviata“ sang! Die Sopran-Partie gab er im Falsett, nahm aber die Töne sauber. Es war eine Sensation.

Ich erinnere mich auch an ein Konzert des ROS einige Monate später wieder in Krakau. Der Sponsor war ein schwedischer Amateurkomponist, dessen Symphonie das Orchester im ersten Teil des Konzerts aufführte. Das Stück beeindruckte die Zuschauer nicht. Ein Kritiker beschrieb es als „eine sehr korrekte musikalische Schularbeit ohne Vorstellungskraft“. Aber nach der Pause begann ein echtes musikalisches Fest. Mit dem Orchester traten die Geigerin Kaja Danczowska und der Cellist Andrzej Bauer auf. Sie führten stürmisch das „Doppelkonzert in a-Moll“ von Johannes Brahms auf. Auf Wunsch des Publikums wiederholten die Künstler den dritten Teil des Konzerts.

Kaja Danczowska war Lehrerin in derselben Musikschule, in der ich Gesang studiert hatte. Am Tag nach diesem Konzert erzählte sie mir, dass sie am meisten berührt war, als sie im Publikum unseren Lieblingspförtner Herrn Julian im Anzug und mit einer Krawatte sah.

Bei dem letzten Konzert des ROS vor den Sommerferien 1997, spielten sie noch Mozarts „Jupiter-Symphonie in C-Dur“.

Ende Juni 1997 kamen alle Mitglieder des Orchesters traurig und betreten ins Büro. In Warschau war beschlossen worden, das Ensemble aus finanziellen Gründen aufzulösen. Die Musiker gingen in alle Richtungen, einige bekamen Jobs in der Krakauer Oper, andere in der Philharmonie. Das Büro war noch einige Zeit in Betrieb, da zuvor geplante Projekte noch durchgeführt werden sollten. Im folgenden Jahr wurde diese Aktivität letztendlich eingestellt.

Heute kann man auf YouTube ROS-Aufnahmen aus den neunziger Jahren finden, die aus Privatsammlungen kommen. Es kreisen auch Gerüchte über Versuche, das Orchester zu reaktivieren. Vielleicht wird es gelingen?

Jolanta Lada-Zielke, 08. März 2020, für
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Ladas Klassikwelt (c) erscheint jeden Montag.
Langes Klassikwelt (c) erscheint jeden zweiten Dienstag.

Sommereggers Klassikwelt (c) erscheint jeden Mittwoch.
Lieses Klassikwelt (c) erscheint jeden Freitag.
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Posers Klassikwelt (c) erscheint jeden zweiten Sonntag.

© Jolanta Lada-Zielke

Jolanta Lada-Zielke, 48, kam in Krakau zur Welt, hat an der Jagiellonen-Universität Polnische Sprache und Literatur studiert und danach das Journalistik-Studium an der Päpstlichen Universität Krakau abgeschlossen. Gleichzeitig absolvierte sie ein Gesangsdiplom in der Musikoberschule Władysław Żeleński in Krakau. Als Journalistin war Jolanta zehn Jahre beim Akademischen Radiorundfunksender Krakau angestellt, arbeitete auch mit Radio RMF Classic, und Radio ART anlässlich der Bayreuther Festspiele zusammen. 2003 bekam sie ein Stipendium vom Goethe-Institut Krakau. Für ihre  journalistische Arbeit wurde sie 2007 mit der Jubiläumsmedaille von 25 Jahren der Päpstlichen Universität ausgezeichnet. 2009 ist sie aus privaten Gründen nach Deutschland gezogen, zunächst nach München, seit 2013 lebt sie in Hamburg, wo sie als freiberufliche Journalistin tätig ist. Ihre Artikel erscheinen in der polnischen Musikfachzeitschrift „Ruch Muzyczny“, in der Theaterzeitung „Didaskalia“, in der kulturellen Zeitschrift für Polen in Bayern und Baden-Württemberg „Moje Miasto“ sowie auf dem Online-Portal „Culture Avenue“ in den USA.  Jolanta ist eine leidenschaftliche Chor-und Solo-Sängerin. Zu ihrem Repertoire gehören vor allem geistliche und künstlerische Lieder sowie Schlager aus den Dreißigern. Sie ist seit 2019 Autorin für klassik-beigeistert.de.