Foto © Alexandersoddy.com
„Es muss etwas geschehen sein“, heißt es in „Elektra“ von Richard Strauss. Ja, Dirigent Alexander Soddy und das Wiener Staatsopernorchester liefern vom Auftakt an „Spannung pur“. Aušrinė Stundytės metallischer Sopran ist eine Wucht. Nina Stemme klingt als Klytämnestra runder. Camilla Nylund als Chrysothemis unschuldiger. Derek Welton als Orest wie ein Wotan.
Richard Strauss, Elektra
Tragödie in einem Aufzug
Text Hugo von Hofmannsthal
Wiener Staatsoper, 23. Dezember 2025
von Jürgen Pathy
Wie Tag und Nacht – nach der musikalisch wenig beglückenden „Fidelio“-Vorstellung rückt das Wiener Staatsopernorchester alles wieder ins rechte Licht. Vom Auftakt an ist klar: Heute wird diese „Elektra“-Vorstellung ein Ereignis, solange Dirigent Alexander Soddy nichts versemmelt. Tut er nicht. Im Gegenteil: „Spannung pur“, bezeichnet ein Stammgast diese 4. Vorstellung der Serie. Unterschrift drunter. Das Staatsopernorchester agiert voller Harmonie, zupackend, mit einem Klang, der magisch wirkt.
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Wiener Staatsoper, 23. Dezember 2025“ weiterlesen