Foto: HSO Il barbiere di Siviglia Jonah Hoskins Johannes Martin Kranzle (c) Tanja Dorendorf
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE, 19. MAI 2026
Hamburg/Staatsoper/Gioachino Rossini: Il barbiere di Siviglia
Männer sind lächerliche Figuren … und Frauen lassen sich nicht mehr alles gefallen
Rossinis Barbier ist unverwüstlich, zumindest wenn das Orchester so packend und dynamisch abgestuft, mehr kammermusikalisch als auftrumpfend wie unter der Leitung von Omer Meir Wellber aufspielt. Das Bühnenbild bestand aus einer reduzierten, deutlich angehobenen Spielfläche, hinter der sich eine wohl knapp 7 m hohe und etwa 3 m breite Treppenhausfassade um sich selbst drehen ließ. Damit erschöpfte sich der bühnentechnische Aufwand bereits. So hätte man das Stück auch in der Hamburger Kammeroper ausstatten können.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Auf den Punkt 92: Rossini in der Villa Kunterbunt
Gioachino Rossini Il barbiere di Siviglia: Pippi Langstrumpf wohnt in der Villa Kunterbunt. Was hat diese Information hier zu suchen, fragen Sie? Nun, in Pippis quietschbuntem Haus ist Kindern alles erlaubt, was man dem Nachwuchs sonst gerne abspricht. So wollte es Astrid Lindgren. Im Titelsong der Verfilmung ihrer Romanvorlage gipfelt dieser Lifestyle in dem berühmten Refrain: „Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt!“ Jedenfalls im deutschen Text. Die SPD-Politikerin Andrea Nahles hat das Mal im Bundestag gesungen oder, wie der SPIEGEL damals schrieb, geträllert.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Wien/Konzerthaus
Beglückend seit 63 Jahren: Mitsuko Uchida in Wien
Die Wahllondonerin Mitsuko Uchida, die ihre Karriere in Wien begann, bezirzte im Konzerthaus mit modern gewürzter Wiener Klassik.
https://www.diepresse.com/24208150/beglueckend-seit-63-jahren-mitsuko-uchida-in-wien
Wien/ Festwochen
„The Day Before“: Mitten drin im Klangerlebnis
Die Wiener Festwochen haben das erste von ihnen unter Milo Rau beauftragte Musiktheater zur Uraufführung gebracht. „The Day Before“ von Brigitta Muntendorf erwies sich bei der Premiere als packend intensives Klangerlebnis.
https://www.krone.at/4143529
München
Überbordende Vielfalt – Bilanz der 20. Münchner Biennale für neues Musiktheater
Audio von Jörn Florian Fuchs (8,38 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio
Bayreuth
Richard Wagners Flügel kehrt in die Villa Wahnfried zurück
Klaviere und Flügel sind weit weniger haltbar als historische Geigen. Der 150 Jahre alte Konzertflügel des Komponisten Richard Wagner aber soll nun wieder klingen wie im Jahr seiner Entstehung.
Antenne.bayern.de
Bremen/Sendesaal
Faszinierende Blockflötenwerke sorgen für ungetrübte Begeisterung
In allen vier Ecken des Bremer Sendesaals tiriliert es hell und frohgemut. Die Flötistinnen des international erfahrenen Boreas-Quartetts Bremen bewegen sich langsam in Richtung Bühne, um dort Merulas berühmte Canzone mit dem treffenden Titel „La Lusignola“ („Die kleine Nachtigall“) gemeinsam in vogelstimmenartiger Leichtigkeit bis zum Ende vorzutragen.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de
Bad Vilbel/Vilco
Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie beschert Wonnemomente
Als die ersten Takte von Beethovens Coriolan-Ouvertüre am 16. Mai 2026 durch die VILCO in Bad Vilbel ertönten, war sofort klar: Hier wird heute nicht nur schön musiziert – hier wird gelebt, gerungen und gefeiert. Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie unter der Leitung des Belgiers Michel Tilkin lieferte einen Konzertabend, der von der ersten bis zur letzten Note spürbar war: energiegeladen, farbig und emotional echt. Kein Routinekonzert, sondern ein Abend mit echten Charakteren und großer Hingabe.
Von Dirk Schauß
Klassik-gegeistert.de
Graz
Oper Graz: Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen bei Strauss (Bezahlartikel)
„Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss szenisch turbulent und musikalisch ästhetisch in der Regie von Philipp M. Krenn
kurier.at.kultur.graz
Salzburg/Mozarteum
Himmel und Hölle in jugendlicher Frische
Wieder einmal beweist die Universität Mozarteum, dass sie als „Opernhaus“ keinen Vergleich zu scheuen braucht. Diesmal stehen zwei Teile von Giacomo Puccinis Trittico auf dem Programm, die selten gespielte Suor Angelica und der häufig gegebene Gianni Schicchi.
DrehpunktKultur.at.mozarteum
Wien/ MusikTheater an der Wien
Das MusikTheater an der Wien lässt einen wieder an die Oper glauben
Mittlerweile hat das MusikTheater an der Wien schon seit längerer Zeit der Wiener Staatsoper den Rang als führendes Opernhaus schlicht und ergreifend zu Recht abgelaufen. Die meisten Produktionen im nicht zu Unrecht bezeichneten „bestes Opernhaus 2025“ sind schlicht und ergreifend spitzenmäßig. Das auch hier wieder bei Verdis „Stiffelio“.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
Berlin/Komische Oper
Nur der Boxsack ist analog
„Orlando“ zwischen Glitch und Videografie: An der Komischen Oper Berlin wird ein Werk von Olga Neuwirth mit hybridem technischem Klimbim inszeniert.
https://taz.de/SciFi-Oper-Orlando-von-Olga-Neuwirth/!6179368/
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths „Orlando“ an der Komischen Oper Berlin (Bezahlartikel)
Genitalien-behangene Tanzende verschmelzen rhythmisch pulsierend auf der Bühne des Schillertheaters. Auf hybridem Klangteppich aus Synthesizer und barockem Choral erwacht der Titelheld aus dem Todesschlaf. Ein beherzter Blick unter den Rock, ein Stimmbruch anderer Art: Mezzosopran hellt auf, Orlando ist Frau geworden. Komponistin Olga Neuwirth setzt in ihrer Orlando einen schrill schillernden, bewusst irritierenden Ton: fluide Identität. Tonalität changiert, Epochen kollidieren, Kategorien lösen sich auf.
https://www.nmz.de/kritik/oper-konzert/im-klangwunderland-olga-neuwirths-orlando-der-komischen-oper-berlin
Orlando in der Komischen Oper
Ein surrealer Ritt durch die Zeit. Wie woke und politisch korrekt muss Oper heute sein, um zu gefallen? Offenbar sehr, denn die Deutsche Erstaufführung von Olga Neuwirths „ultimativer queerer Sci-Fi-Oper“ (O-Ton Komische Oper) „Orlando“ wurde am Sonnabend vom Publikum gefeiert. Zu Recht? Leider nur teilweise! Die österreichische Komponistin schrieb auf Virginia Woolfs Roman von 1928 „eine fiktive musikalische Biografie in 19 Bildern“, wie es im Untertitel heißt und was den Abend auch weit treffender beschreibt. Das Klanggewirr, das dem Publikum drei Stunden geboten wird, ähnelt einer Oper nur wenig. Arien, die Höhepunkte eines Opernabends – Fehlanzeige. Die durchaus starke Hauptdarstellerin Ema Nikolovska singt ihr englisches Libretto in abgehackten Sequenzen zum atonalen Sound. Zwischendurch lässt Neuwirths Komposition barocke Koloraturen oder Kirchenlieder aufblitzen, der Chor intoniert „O Tannenbaum“, Jazz oder Punk – was für ein Durcheinander.
https://www.bz-berlin.de/unterhaltung/ein-surrealer-ritt-durch-die-zeit
Premiere an der Komischen Oper: In „Orlando“ werden Wörter zu Schmetterlingen (Bezahlartikel)
Diese Oper will viel: In Virginia Woolfs „Orlando“ wechselt die Titelfigur über Jahrhunderte hinweg das Geschlecht, Olga Neuwirth hat das vertont.
tagesspiegel.de.kultur.premiere
Gewissens-Checkbox: Die Komische Oper spielt „Orlando“ (Bezahlartikel)
Olga Neuwirth nahm den Roman von Virginia Woolf zum Ausgangspunkt. 2019 in Wien uraufgeführt, läuft das absichtsvolle Musiktheaterstück nun in Berlin. Die Kritik. Wie woke und politisch korrekt muss Oper heute sein, um zu gefallen? Offenbar sehr, denn die Deutsche Erstaufführung von Olga Neuwirths „ultimativer queerer Sci-Fi-Oper“ (O-Ton Komische Oper) „Orlando“ wurde am Sonnabend vom Publikum gefeiert. Zu Recht? Leider nur teilweise! Die österreichische Komponistin schrieb auf Virginia Woolfs Roman von 1928 „eine fiktive musikalische Biografie in 19 Bildern“, wie es im Untertitel heißt und was den Abend auch weit treffender beschreibt. Das Klanggewirr, das dem Publikum drei Stunden geboten wird, ähnelt einer Oper nur wenig. Arien, die Höhepunkte eines Opernabends – Fehlanzeige. Die durchaus starke Hauptdarstellerin Ema Nikolovska singt ihr englisches Libretto in abgehackten Sequenzen zum atonalen Sound. Zwischendurch lässt Neuwirths Komposition barocke Koloraturen oder Kirchenlieder aufblitzen, der Chor intoniert „O Tannenbaum“, Jazz oder Punk – was für ein Durcheinander.
berlinerZeitung.de.article
Es hörte und hörte einfach nicht auf
ORLANDO von Olga Neuwirth als deutsche Erstaufführung
Kultura.extra.de.orlando
Nürnberg
Schrecken und Triumph
Das Staatstheater Nürnberg zeigt Alban Bergs „Lulu“ als makabre Schauerkomödie zwischen Abgrund und Groteske. Mit Juliana Zara in der Titelrolle und einem Ensemble, in dem die Chemie stimmt, gelingt ein Musiktheaterabend von enormer Intensität – verstörend, berührend und begeistert gefeiert.
BR-kjlassik.de.akjtuell.news
Dresden
Sinn für Optik, Tempo und Rhythmus: „Simsalabim“ an der Staatsoperette Dresden (Bezahlartikel)
Eine Musical-Uraufführung setzt die längst überfällige Aufarbeitung der Nazi- und Nachkriegskarriere von Hitlers „liebstem Zauberer“ in Szene.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Frankfurt
Oper Frankfurt: „Bluthochzeit“, Wolfgang Fortner
Schneidende Dissonanzen in den Blechbläsern, wilde Intervallsprünge, Triller im Holz, Trommelwirbel. Aus der Reihe hinter uns ist nach den ersten lautstarken Takten ein tiefer Seufzer zu vernehmen. Da hat sich ein Abonnent offenbar auf das Schlimmste eingestellt und seine Befürchtungen bestätigt gesehen. Doch der erste Eindruck trügt. Der Komponist Wolfgang Fortner war zwar ein Anhänger der Zwölftonmusik, ging aber in seiner 1957 uraufgeführten OperBluthochzeit flexibel mit den Schönberg‘schen Dogmen um.
Von Michael Demel
https://deropernfreund.de/oper-frankfurt/frankfurt-bluthochzeit-wolfgang-fortner/
Zürich
Opernhaus Zürich: „La Damnation de Faust“ (konzertant)
Mit der konzertanten Aufführung von Hector Berlioz „La Damnation de Faust“ ist dem Opernhaus Zürich wieder ein großer Erfolg gelungen. Anfänglich kam diese faszinierende Komposition beim Publikum nicht gut an. Die Uraufführung in konzertanter Form am 6. Dezember 1846 und die zweite Aufführung am 12. Dezember 1846 in Paris waren beide desaströs und das Werk verschwand in der Versenkung. Hector Berlioz litt sehr unter diesem Misserfolg, welcher ihm zudem hohe Schulden hinterließ. Danach wurde das Werk zu Lebzeiten des Komponisten nie mehr in Paris aufgeführt. (Rezension der Premiere v. 10. Mai 2026)
https://opernmagazin.de/opernhaus-zuerich-la-damnation-de-faust-konzertant/
Mailand
Trotz Netrebko: Den neuen „Nabucco“ an der Scala dominieren die Männer (Bezahlartikel)
Verdis „Nabucodonosor“ galt die letzte Premiere von Riccardo Chailly als Musikdirektor. Sie überrascht mit einem wiederentdeckten Divertissement. „Ein ewiges Wüten, Blutvergießen, Schimpfen, Schlagen und Morden“, kritisierte Otto Nicolai: Verärgert lehnte der heute vor allem als Gründer der Wiener Philharmoniker bekannte Komponist Temistocle Soleras Libretto zu „Nabucodonosor“ ab.
DiePresse.com.trotz.netrebko
New York
Gelb klebt am Sessel
Metropolitan-Opernchef Peter Gelb will nun doch nicht über einen baldigen Rückzug nachdenken. Er kann sich ein Leben ohne Arbeit nicht vorstellen.
https://backstageclassical.com/gelb-klebt-am-sessel/
Links zu englischsprachigen Artikeln
Helsiniki
Dramatically tense double bill pairs Iolanta with Luonnotar at Finnish National Opera
bachtrack.com.de.finnisch.national.oper
London
Alastair Macaulay review a really bad hair night at Covent Garden Samson et Dalila, Covent Garden, May 2026
https://slippedisc.com/2026/05/alastair-macaulay-3/
Anne-Sophie Mutter review – star violinist celebrates 50 years in brilliant style
TheGuardian.com.music.annesophie
New York
Peter Gelb No Longer Considering Retirement In a recent article
“Does Peter Gelb Have ‘the Most Difficult Job on Earth’?,” Gelb said he has no desire to retire after his contract expires on July 31, 2030, assuming he is healthy and the Met board wants him to continue.
https://operawire.com/peter-gelb-no-longer-considering-retirement/
Heartbeat Opera’s stark, penetrating Vanessa takes Manhattan by storm
saeenandheard.international.com.vanessa
Joie de vivre
Erin Morley, Lawrence Brownlee, and Malcolm Martineau put on a jolly good show at the 92nd Street Y.
https://parterre.com/2026/05/16/joie-de-vivre/
Boston
Handel and Haydn Society brings vibrant life to last things with Bach and Telemann
bostonclassical.review.bach.telemann
Washington
Washington National Opera 2025-26 Review: West Side Story
https://operawire.com/washington-national-opera-2025-26-review-west-side-story/
San Francisco
Ailing Herbert Blomstedt leads an unforgettable Mahler Ninth in San Francisco
seenandheard.international.com.blomstedt
Melbourne
70th Anniversary Gala (Opera Australia)
Avoiding greatest-hits predictability, the national opera company celebrated a milestone birthday with a satisfyingly thoughtful, ensemble-driven program.
https://limelight-arts.com.au/reviews/70th-anniversary-gala-opera-australia/
Adelaide
Norma (State Opera South Australia)
Opera meets outer space in this cosmic collaboration between science, technology and the arts.
https://limelight-arts.com.au/reviews/norma-state-opera-south-australia/
Ballett / Tanz
Düsseldorf/Deutsche.Oper.am.rhein
Ambivalenz des Begehrens — „Endstation Sehnsucht“ von John Neumeier in der Deutschen Oper am Rhein
theaterkompass.de.beitraege
Sprechtheater
Wien
Festwochen-Kritik: „Tanzende Idioten“ oder Sterben ist eine Mondlandung (Bezahlartikel)
„Tanzende Idioten“ von Thorsten Lensing – Ein rätselhafter, berührender Abend über das Sterben, getragen von einem erschütternd schönen Text und einem fantastischen Ensemble.
Kurier.at.tanzende
„Mythen des Alltags“: Eine Sinfonie der Großstadt (Bezahlartikel) KRITIK.
Die Festwochenproduktion „Mythen des Alltags“ im Volkstheater dramatisiert die menschliche Erfahrung. Durchaus berührend.
https://www.kleinezeitung.at/artikel/24387186/eine-sinfonie-der-grossstadt
Berliner Theatertreffen schafft Frauenquote wieder ab
Verzicht auf seit 2020 geltende Regelung bei Ausgaben 2027 und 2028 – Jury: Werde wieder „um das künstlerisch Bemerkenswerte gehen, egal von wem“
DerStandard.at.story.frauenquote
Rock/ Pop
Jeder ist „Bangaranga“: Die „schöne Art von Chaos“ siegt beim Song Contest
Die 27-jährige Dara holte den ersten Song-Contest-Sieg für ihr Heimatland Bulgarien. Ein Blick in das krisengebeutelte neue ESC-Siegerland. Als Erstes dankte Sängerin Darabei ihrem Mann: Sie habe mit Angstzuständen und Selbstzweifeln gekämpft, erzählte die Sängerin in der ersten Pressekonferenz nach ihrem Sieg – doch er habe ihr Mut gemacht, trotzdem beim Song Contestmitzumachen.
https://kurier.at/kultur/medien/dara-bangaranga-song-contest-bulgarien/403160712
Gesundheit
Ein Löffel, der Salzgeschmack simuliert: Wie Japan gesundes Leben leichter machen will
In Japans alternder Wohlstandsgesellschaft wird immer mehr Geld für Wellness und Gesundheit ausgegeben. Das führt zu Innovationen, die bald auch in Europa. Ai Sato lächelt ein wenig beschämt, als sie erklärt, wie sie vor einigen Jahren auf die Idee gekommen ist, die jetzt ihr Berufsleben bestimmt. „Ich war schon immer ein Science-Fiction-Fan“, sagt die studierte Biochemikerin. „Und Gesundheit ist mir beim Essen ein genauso großes Anliegen wie der Genuss.“ Da außerdem Ramen eines ihrer Lieblingsgerichte ist: Was läge da näher, als einen Hightech-Löffel zu erfinden, der die traditionelle japanische Nudelsuppe etwas weniger ungesund macht? durchschlagen könnten.
DiePresse.com.japan
Sport
Österreich
Lask-Fan Günther Lainer: »Fußball ist eine Ersatzreligion!«
Kabarettist Günther Lainer gilt als »eingefleischter« Lask-Fan seit Kindheitstagen. Er spricht über Linz, Kühbauer, Schwarz-Weiß-Magie, Doppeldeutigkeit der Wuchtl und das nahe Ende einer Leidenszeit. »Dass ich das noch erlebe.«
DiePresse.com
______________
Unter’m Strich
Österreich
Wirte erzählen: Darum wird das Schnitzel im Gasthaus immer teurer
Die Gastropreise sind in aller Munde – schmecken tun sie nur den Wenigsten. Die „Krone“ wollte von drei Wirten wissen, wie sich die Kosten fürs Wiener Schnitzel zusammensetzen und warum das Kult-Gericht immer teurer wird. Ein Bericht über Herausforderungen, Preisgestaltung und Schmerzgrenzen.
https://www.krone.at/4143645
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 19. Mai2026)
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 19.MAI 2026
Quelle: onlinemerker.com
Wiener Staatsoper. Fotos vom „Rosenkavalier“ (18.5.)

Foto: Dr. Klaus Billand

Foto: Dr. Klaus Billand

Foto: Dr. Klaus Billand

Foto: Dr. Klaus Billand

Foto: Dr. Klaus Billand

Foto: Dr. Klaus Billand

Foto: Dr. Klaus Billand
________________________________________________________________________________________
Oper Zürich: Grand Jeté ins Liebeschaos
Eine Liebe, die keinen Aufschub duldet, und eine Welt, in der Nähe und Gewalt untrennbar nebeneinanderstehen: «Romeo und Julia». Cathy Marston bringt William Shakespeares weltberühmte Liebesgeschichte in der kommenden Premiere mit dem Ballett Zürich auf die Bühne und erzählt sie neu, jenseits gängiger Klischees und ganz ohne Degen und Gift. Ein Geschehen in ständiger Bewegung, in dem sich Stimmungen, Räume und Beziehungen fortwährend verschieben.

Romeo und Julia
Ballett von Cathy Marston
In Cathy Marstons Neudeutung von Shakespeares weltberühmter Geschichte kippt in Sekundenbruchteilen alles in sein Gegenteil: von Liebe zu Gewalt, von Begehren zu Verlust. Marston bricht mit Erwartungen und erzählt ohne klassische Requisiten wie Degen oder Gift; stattdessen rücken poetische Bilder, präzise Figurenzeichnungen und neue Perspektiven ins Zentrum. Die Bühnenwelt verbindet eine vielschichtige Stadtkulisse mit bewusst gesetzten visuellen Akzenten. Die Kostüme stammen vom australischen Kostümbildner David Fleischer. Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda leitet am Pult des Orchesters der Oper Zürich durch Sergej Prokofjews glutvolle Partitur.
Weitere Informationen
Tickets: Sa 23 Mai bis Fr 26 Jun 2026
______
«Opernhaus für alle»

Erstmals laden das Opernhaus Zürich und die Zurich Versicherung an gleich drei Abenden zum Zürcher Kulturhighlight auf dem Sechseläutenplatz ein. Einer der Programmpunkte: die Live-Übertragung von Cathy Marstons neuem Ballett «Romeo und Julia».
Ausserdem auf dem Programm stehen Richard Wagners «Tannhäuser» sowie ein grosses Open-Air-Konzert unter der Leitung von Gianandrea Noseda, mit Star-Tenor Benjamin Bernheim.
Weitere Informationen
Fr 26 bis So 28 Jun 2026
Eintritt frei
________________________________________________________________________________________
Österreichischer Musiktheaterpreis: Tiroler Landestheater Innsbruck: FÜNF NOMINIERUNGEN FÜR DAS TIROLER LANDESTHEATER beim 14. Österreichischen Musiktheaterpreis

Mit dem Abo-Bus ins TLT. Foto: Tiroler Landestheater
„Fünf Nominierungen beim diesjährigen Musiktheaterpreis – was für eine wunderschöne Bestätigung unserer künstlerischen Arbeit!“, freut sich Intendantin Irene Girkinger und ergänzt: „Ich gratuliere allen nominierten und beteiligten Künstler:innen ganz herzlich und bedanke mich für ihren herausragenden Einsatz. Wir sind überwältigt ob so viel Wertschätzung für unser Musiktheaterprogramm und unser großartiges Ensemble – allen voran Anastasia Lerman und Benjamin Chamandy, die sich mit den Besten des Landes messen dürfen. Besonders stolz macht uns auch die Anerkennung für unsere Sparte Tanz und die künstlerische Würdigung des großen Publikumserfolges unserer Ballettproduktion Romeo & Julia in der Choreografie von Co-Direktor Tanz Marcel Leemann. Und wir freuen uns unglaublich, dass mit der Nominierung von Liebesgesang von Georg Friedrich Haas und Librettist Händl Klaus und der Kinderoper Brundibár von Hans Krása zwei zentrale Schwerpunkte unseres Spielplans, nämlich die Förderung von Zeitgenossenschaft und die Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Widerstand im Nationalsozialismus, so große Anerkennung erhalten haben.“
Beste weibliche Nebenrolle: Anastasia Lerman als Nanetta in Falstaff
Commedia lirica in drei Akten von Giuseppe Verdi, Libretto von Arrigo Boito nach der Komödie The Merry Wives of Windsor sowie Auszügen aus King Henry IV von William Shakespeare; Musikalische Leitung Matthew Toogood, Regie Tobias Ribitzki
Bester Nachwuchs: Benjamin Chamandy als ER (Christian) in Liebesgesang und als Der Mann in Von heute auf morgen
Liebesgesang: Oper von Georg Friedrich Haas, Libretto von Händl Klaus; Musikalische Leitung Stefan Politzka, Regie Marcos Darbyshire
Von heute auf morgen: Oper in einem Akt von Arnold Schönberg, Libretto von «Max Blonda» (Gertrud Schönberg); Musikalische Leitung Gerrit Prießnitz, Regie Jasmina Hadžiahmetović
Beste Gesamtproduktion TANZ: Romeo und Julia
Ballett in 4 Akten op. 64 (1935-36, rev. 1940) von Sergej S. Prokofjew, Adrian Piotrovsky, Leonid Lavrovsky und Sergei Radlov; Musikalische Leitung Matthew Toogood, Choreografie Marcel Leemann & Tanzensemble
Beste Ur-/Erstaufführung
Liebesgesang
Oper von Georg Friedrich Haas; Libretto von Händl Klaus; Musikalische Leitung Stefan Politzka, Regie Marcos Darbyshire
Beste Gesamtproduktion JUGEND
Brundibár
Kinderoper von Hans Krása, Theresienstädter Fassung (1943), Libretto von Adolf Hoffmeister; Musikalische Leitung Stefan Politzka, Regie Susi Weber
________________________________________________________________________________________
Musikverein Graz -1. & 2. Juni 2026 – Orchesterkonzert – Emmanuel Tjeknavorian, Orchestra Sinfonica Di Milano, Kiron Atom Tellian
Sehr geehrte Damen und Herren, wir dürfen Sie auf unser kommendes Orchesterkonzert am Montag 01.06.2026 & Dienstag, 02.06.2026

Emmanuel Tjeknavorian, Orchestra Sinfonica Di Milano, Kiron Atom Tellian. Foto: Lukas Becxk
• Veranstalter: Musikverein Graz
• Was: Emmanuel Tjeknavorian, Orchestra Sinfonica Di Milano, Kiron Atom Tellian
• Wann: Montag, 1. Juni 2026 & Dienstag, 2. Juni 2026, Beginn/Dauer: 19.30 – 21.35 Uhr
• Wo: Musikverein Graz, Stefaniensaal (Congress Graz)
• Tickets: Musikverein Graz, , +43-316-822455, Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
• Rubrik: Klassik, Orchesterkonzert
• Programm
Gioachino Rossini: Ouvertüre zur Oper Semiramide
Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 2
Hector Berlioz: Symphonie fantastique
Information zum Musikverein Graz-Konzert:Emmanuel Tjeknavorian stellt sich als neuer Musikdirektor des Orchestra Sinfonica di Milano vor. Für das Debut des Orchesters im Musikverein Graz hat er Musik von Rossini und Liszts zweites Klavierkonzert ausgewählt, in dessen Mittelteil Orchester und Klavier (der junge österreichische Pianist Kiron Atom Tellian) belcantohaft duettieren. In Berlioz‘ „Symphonie fantastique“ kann das Orchester schließlich sein ganzes Können zeigen.
Künstlerfotos in hoher Qualität: https://www.swisstransfer.com/d/597a628a-9bfb-4210-acd0-50efe8d74b74