DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. APRIL 2021

DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. APRIL 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. APRIL 2021

Wiener Philharmoniker. Foto: © Salzburger Festspiele / Anne Zeuner

Wiener Philharmoniker zu Recht geimpft
Die Optik war nicht die beste: Am Freitag ist über Medienberichte ans Licht gekommen, dass 95 Mitglieder der Wiener Philharmoniker eine erste Impfung erhalten haben; die Rede war von einer Vorreihung. Suboptimal auch, wie das Orchester mit der Aufregung umging: Am Sonntag hieß es am Rande einer Konzert-Aufzeichnung, die Emotionen seien fehl am Platz. Seit Pandemiebeginn habe man an vorderster Front für die Aufrechterhaltung des Kulturbetriebs gekämpft; um da weiterzumachen und Terminverpflichtungen einzuhalten.
Wiener Zeitung

Philharmonikern geht das G’impfte auf: Kulturgutschutz auf Wienerisch
Die Philharmoniker und die Stadt Wien müssen sich wegen der Impfvorreihung des Orchesters viel Kritik gefallen lassen. Nicht ganz zu Unrecht.
Der Standard.at

Auch die Wiener Philharmoniker laden Journalisten ein
Niemals verstummen soll die grandiose Musik, die dieses einzigartige Orchester zum Erklingen bringt. Da hat sich gezeigt, wie sich die akribische Arbeit von Franz Welser-Möst ausgezahlt hat.
Klassik-begeistert.de

Philharmoniker im Musikverein: Frühlingserwachen im Garagendunkel
Das Orchester unter Franz Welser-Möst mit Schubert und Strauss im Musikverein
Der Standard.at

Wiener Philharmoniker: Strauss’ klingende Homestory
Das Orchester und Franz Welser-Möst erfreuten mit der „Symphonia Domestica“.
Wiener Zeitung

Salzburg/ Pfingstfestspiele
Pfingstwunder kann kommen
Finden die Festspiele Pfingsten heuer statt? Die Entscheidung fällt spätestens am 30. April. Die Proben für die szenische Produktion „Il trionfo del Tempo e del Disinganno“ haben jedenfalls begonnen. Die Salzburger Festspiele gratulieren Cecilia Bartoli zum Opera News Award.
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/pfingstfestspiele/15017-pfingstwunder-kann-kommen

Wien/ Staatsoper
„Parsifal von Kirill Serebrennikov nach Richard Wagner“
Die Wiener Staatsoper hat nach vier Jahren schon wieder einen neuen „Parsifal“ im Repertoire. Die Gralsritter leben jetzt nicht mehr in einer Irrenanstalt, sondern in einem Gefängnis. Die Aufführung wurde ohne Publikum aufgezeichnet und per ARTE Concert bzw. vom ORF gestreamt.
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/aparsif19.htm

Aus einem Gralsgefängnis
An der Wiener Staatsoper hat Kirill Serebrennikov von Moskau aus Wagners „Parsifal“ inszeniert
Neue Musikzeitung/nmz.de

Parsifal étoilé capté à Vienne : héros dédoublé, souvenirs prisonniers
Olyrix.com

Premierenkritik – Wagner mit Jonas Kaufmann an der Wiener Staatsoper Parsifal im Doppelpack
BR-Klassik.de

„Weißt Du, was Du sahst?“
Die Wiener Staatsoper streamte ihren neuen „Parsifal“
https://volksblatt.at/weisst-du-was-du-sahst/

Der „Parsifal“-Triumph der Elīna Garanča                                                                In herausfordernden Zeiten wie der Pandemie der Gegenwart laden sich Kulturevents mit noch mehr Bedeutung auf als sonst. Der neue Wiener „Parsifal“ in der Erzählart des russischen Dissidenten Kirill Serebrennikov hat in der Lesart des Wagner’schen „Bühnenweihspiels“ einige Überraschungen gebracht. Allerdings, so darf man behaupten, durchaus im Sinne des Komponisten. Herausragend in jeder Hinsicht in dieser Inszenierung, die eine Gesellschaft in Gefangenschaft zum Zentrum hatte: Elīna Garanča. Sie sang erstmals die Kundry. Und sie überzeugte darin nicht nur stimmlich in atemberaubender Weise.
https://orf.at/stories/3209631/

Elīna Garanča mordet und leidet als Kundry
Die Mezzosopranistin präsentierte sich in Wagners „Parsifal“ an der Staatsoper in Bestform
Der Standard.at

Daniels Anti-Klassiker 8: Edvard Grieg, „In der Halle des Bergkönigs“ aus der Peer-Gynt-Suite (1888 – 1891)
Erinnern Sie sich noch an den Werbespot aus dem Jahr 2009, der mit einer Frau beginnt, die jene Melodie, dieses vorsichtige mit leichtem Unbehagen behaftete Heranschleichen vor sich hin pfeift? Wenn ja, dann ist sicher auch die Erinnerung noch präsent, wie jede Person, die mit ihr oder einem bereits „Infizierten“ in Kontakt kommt, ebenfalls in das Pfeifen dieser Melodie mit einstimmt. Eine Musik, die sich ausbreitet, wie ein Virus. Was könnte aktueller sein?
Daniel Janz knüpft sich populäre Klassiker vor
Klassik-begeistert.de

Köln/ Philharmonie
Manfred Honeck und das WDR Sinfonieorchester kämpfen mit (etwas zu viel) Power gegen das Corona-Vergessen an
Unsere Konzertkultur hat es gerade nicht leicht. Notgedrungen leere Konzertsäle, durch Ausgangssperren eingeschränkte Reisemöglichkeiten, aufgezwungene Reduzierung des Personals auf der Bühne… wenn dann auch noch ein Dirigent ausfällt, steht gleich der ganze Veranstaltungsbetrieb auf der Kippe. So geschehen an diesem Freitag und Samstag in Köln, wo eigentlich Joana Mallwitz (35) dieses Konzert hätte leiten sollen. Glücklicherweise fand sich mit Manfred Honeck (62) aber ein Ersatz, um den ohnehin schon auf einen Stream reduzierten Konzertabend in einem Kraftakt zu retten.
Daniel Janz berichtet live aus der Kölner Philharmonie
Klassik-begeistert.de

Klassik-Woche 16/2021
Philharmonischer „Spritzer“, Thielemann schüttet den Rubikon zu, und Gerhaher hadert mit dem Gericht
https://crescendo.de/meinung/crescendo-klassikwoche/

 

Hannover
Liebe auf der Opernbühne: Donizettis „L’elisir d’amore“ an der Staatsoper Hannover
bachtrack

Heidelberg
Oper „Lulu“ in Heidelberg: Das Mysterium, die Leere
https://www.fr.de/kultur/theater/oper-lulu-in-heidelberg-das-mysterium-die-leere-90465971.html

Duisburg
Boris Blachers ausdrucksstarker „Romeo und Julia“ in Duisburg
bachtrack

CD-Kritik: Astor Piazzolla oder: Wiegeschritte mit Strawinski
Wiener Zeitung

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Classical And Opera Streams You Absolutely Need To See This Week: April 19 – 25
https://www.ludwig-van.com/toronto/2021/04/19/critics-picks-classical-opera-streams-absolutely

Elīna Garanča, Michelle Johnson, Saioa Hernández, Benjamin Bernheim, Marina Rebeka Headline Top 10 Operas to Stream This Week
https://operawire.com/elina-garanca-michelle-johnson-saioa-hernandez-benjamin-bernheim

Berlin
Messengers from God: Mehta’s meditations on Messiaen and Bruckner in Berlin
bachtrack

München
Christian Thielemann makes Bavarian Radio Symphony Orchestra debut
bachtrack

Paris
Gustavo Dudamel Hasn’t Conducted Much Opera. That’s OK.
This classical superstar, just named as the Paris Opera’s next music director, isn’t the first maestro to jump to the theater.
https://www.nytimes.com/2021/04/18/arts/music/gustavo-dudamel-paris-opera.html

Opéra National de Paris Cancels May Productions of “Tosca” & “The Queen of Spades”
https://operawire.com/opera-national-de-paris-cancels-may-productions-of-tosca-the-queen-of-spades/

Seattle
Seattle Opera’s uneven “Flight”, cleverly filmed at the Museum of Flight, takes off
https://www.seattletimes.com/entertainment/classical-music/seattle-operas-uneven-flight

Recordings
First class performances from the Choir of St John’s College, Cambridge
https://operatoday.com/2021/04/first-class-performances-from-the-choir-of-st-johns

Ballett/ Tanz

München
Der Schneesturm: eine mitreißende Puschkin-Adaption am Bayerischen Staatsballett
bachtrack

Kritik: „Der Schneesturm“ an der Bayerischen Staatsoper: Beglückende Illusion
Mit der diesjährigen Ballettfestwoche feiert das Bayerische Staatsballett sein 30-jähriges Bestehen. Den Auftakt machte eine Uraufführung: „Der Schneesturm“ nach einer Novelle von Alexander Puschkin. Ein klassischer Stoff, neu vertont und choreographiert. Nach Meinung von BR-KLASSIK-Kritikerin Sylvia Schreiber eine gelungene, ja, beglückende Adaption.
Klassik-begeistert.de

„Der Schneesturm“ in München. Eine tolle Teamleistung
Rezension des Videolivestreams: Der Schneesturm, Ballett
von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Kulturpolitik

Kulturpolitik in Wien: Nichts geht über Vertrauenspersonen
„Trenklers Tratsch“: Die Wiener Kulturstadträtin bestellt gerne Personen, die sie gut kennt. Etwa in den Aufsichtsrat der Festwochen.
https://kurier.at/kultur/kulturpolitik-in-wien-nichts-geht-ueber-vertrauenspersonen/401355335

Weitere Kulturschaffende könnten ab Mai geimpft werden
Mit Ausnahme der Wiener Philharmoniker habe keine Kulturinstitution für einen vorgezogenen Impftermin angefragt, heißt es von der Stadt Wien.
https://www.diepresse.com/5968123/weitere-kulturschaffende-konnten-ab-mai-geimpft-werden

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Unter’m Strich

Glosse
Und geimpfte Männer auch noch
Ganz am Ende der Presseaussendung kommt „eine Information noch“, und die hat’s in sich: „Die Akteur*innen, die in der freien Szene aktiv sind, sind zu mehr als 70% weiblich. Die Wiener Philharmoniker weisen lt. Website einen Männeranteil von 86,5% auf.“
Pfui Teufel! Und dieser Männerverein – jede Wette, dass es in der Mehrzahl weiße Männer sind – wurde gegen Corona geimpft! Das macht die IG Freie Theaterarbeit „fassungslos“. Denn es eröffne „eine Neiddebatte, die gerade zu dieser Zeit äußerst kontraproduktiv ist“
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/glossen-und-kommentare/15015-und-geimpfte-maenner-auch-noch

Österreich
Ärztekammer-Präsident: Apotheken sollen „bei ihren Leisten bleiben“
https://www.krone.at/2393414

Steyr
MAN: IV hofft auf „Weg zurück an den Verhandlungstisch“
IV-Chef Knill findet das Konzept von Siegfried Wolf gut. Eine Staatsbeteiligung schließt er aus.
https://kurier.at/wirtschaft/man-iv-hofft-auf-weg-zurueck-an-den-verhandlungstisch/401355050

SARS-CoV-2 bleibt dauerhaft – Neue Impfstoffe erforderlich
Zu Beginn der Coronavirus-Pandemie war immer wieder zu hören, dass das Virus womöglich im Sommer verschwinden könnte. Doch dies hat sich leider nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Der neue Erreger breitet sich immer weiter aus und wird laut Fachleuten auch nicht harmloser. Zudem tauchen immer wieder Mutationen auf, die es wohl erforderlich machen, dass neue Impfstoffe entwickelt werden müssen.
Heilpraxis.net

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 20. APRIL 2021)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 20. APRIL 2021)

www.onlinemerker.com (Quelle)

WIENER STAATSOPER: DER ONLINE-SPIELPLAN VOM 20. BIS 26. APRIL 2021

Mit Rossinis Il barbiere di Siviglia aus 2019 unter Evelino Pidò und u. a. mit Juan Diego Flórez, Margarita Gritskova, Rafael Fingerlos und Paolo Rumetz startet die Wiener Staatsoper am heutigen Dienstag, 20. April 2021 (Wiederholung am 22. April) in den aktuellen Online-Spielplan auf play.wiener-staatsoper.at.

Weiters stehen in der kommenden Streaming-Woche Wagners Tristan und Isolde aus 2015 u. a. mit Peter Seiffert, Iréne Theorin, Albert Dohmen, Tomasz Konieczny und Petra Lang sowie Peter Schneider am Dirigentenpult (21. April), Massenets Manon aus 2019 unter Frédéric Chaslin u. a. mit Nino Machaidze, Juan Diego Flórez und Adrian Eröd (23. April), Mozarts Die Zauberflöte aus 2015 u. a. mit Benjamin Bruns, Olga Bezsmertna, Íride Martínez und Markus Werba unter Adam Fischer (24. April) sowie Humperdincks Hänsel und Gretel, ebenfalls aus 2015, unter Christian Thielemann und u. a. mit Ileana Tonca, Daniela Sindram und Michaela Schuster (25. April) auf dem Programm.

Ergänzt wird der Online-Spielplan mit der Carmen-Premierenproduktion unter Andrés Orozco-Estrada und u. a. mit Anita Rachvelishvili, Piotr Beczała, Erwin Schrott und Vera-Lotte Boecker, aufgezeichnet im Februar 2021 (26. April).

Alle angeführten Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Das Programm bis einschließlich 26. April 2021:

Dienstag, 20. April 2021, 19.00 Uhr
Gioachino Rossini
IL BARBIERE DI SIVIGLIA (Vorstellung vom 21. Mai 2019)
Commedia in zwei Akten
Musikalische Leitung: Evelino Pidò
Inszenierung: Günther Rennert
Mit u.a.: Juan Diego Flórez, Margarita Gritskova, Rafael Fingerlos, Paolo Rumetz

Peter Seiffert as Tristan and Iréne Theorin as Isolde [Photo by Wiener Staatsoper/Michael Poehn]
»Tristan und Isolde« © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Mittwoch, 21. April 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
TRISTAN UND ISOLDE (Vorstellung vom 18. Jänner 2015)
Handlung in drei Aufzügen
Musikalische Leitung: Peter Schneider
Inszenierung: David McVicar
Mit u.a.: Peter Seiffert, Iréne Theorin, Albert Dohmen, Tomasz Konieczny, Petra Lang

Donnerstag, 22. April 2021, 19.00 Uhr
Gioachino Rossini
IL BARBIERE DI SIVIGLIA (Vorstellung vom 21. Mai 2019)
Commedia in zwei Akten
Musikalische Leitung: Evelino Pidò
Inszenierung: Günther Rennert
Mit u.a.: Juan Diego Flórez, Margarita Gritskova, Rafael Fingerlos, Paolo Rumetz

Freitag, 23. April 2021, 19.00 Uhr
Jules Massenet
MANON (Vorstellung vom 9. Juni 2019)
Opéra comique in fünf Akten
Musikalische Leitung: Frédéric Chaslin
Inszenierung: Andrei Serban
Mit u.a.: Nino Machaidze, Juan Diego Flórez, Adrian Eröd

Samstag, 24. April 2021, 19.00 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart
DIE ZAUBERFLÖTE (Vorstellung vom 4. Jänner 2015)
Oper in zwei Akten
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Moshe Leiser, Patrice Caurier
Mit u.a.: Benjamin Bruns, Olga Bezsmertna, Íride Martínez, Markus Werba, Annika Gerhards

Sonntag, 25. April 2021, 19.00 Uhr
Engelbert Humperdinck
HÄNSEL UND GRETEL (2015)
Märchenoper in drei Bildern
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Adrian Noble
Mit u.a.: Ileana Tonca, Daniela Sindram, Adrian Eröd, Janina Baechle, Michaela Schuster, Annika Gerhards

Montag, 26. April 2021, 19.00 Uhr
Georges Bizet
CARMEN (Vorstellung vom 21. Februar 2021)
Opéra comique in vier Akten
Musikalische Leitung: Andrés Orozco-Estrada
Inszenierung: Calixto Bieito
Mit u.a.: Anita Rachvelishvili, Piotr Beczała, Erwin Schrott, Vera-Lotte Boecker

Änderungen vorbehalten.

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie zeitnah, nähere Informationen dazu auch laufend auf wiener-staatsoper.at.
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LA CENERENTOLA auf Gran Canaria. Kurzvideo. Klaus Billand war bei der Premiere

bilgi

ZUM VIDEO mit Dr. Klaus Billand

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OPER FRANKFURT: Richard Strauss’ „Metamorphosen“ im Livestream 

Dirigenten / Repetitoren - Oper Frankfurt
Sebastian Weigle. Foto: Kirsten Bucher

Im Rahmen des an jedem Freitag eines Monats stattfindenden digitalen Programms Oper Frankfurt zuhause werden ab

Freitag, dem 23. April 2021, um 19.30 Uhr

die Metamorphosen von Richard Strauss (1864-1949) im Livestream über die Website der Oper (www.oper-frankfurt.de) bzw. deren Kanäle bei YouTube (www.youtube.com) und Facebook (www.facebook.com) abrufbar sein. Wie immer ist die Veranstaltung auch zu einem späteren Zeitpunkt online verfügbar.

Zu den Mitwirkenden dieser Studie für 23 Solostreicher zählen Angehörige des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Sebastian Weigle. Die Moderation liegt bei Dramaturg Zsolt Horpácsy.

Das Werk entstand in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs und gilt als Dokument der Trauer über die Vernichtung der Kultur. Während der Komponist daran arbeitete, lagen seine Wirkungsstätten – die Opernhäuser in Dresden, München und Berlin – in Schutt und Asche. Unter diesen Umständen nutzte Strauss den warmen Klang der Streicherbesetzung und schaffte mit zehn Violinen, fünf Bratschen, fünf Violoncelli und drei Kontrabässen, welche in der Partitur vorgesehen sind, ein sinfonisches Adagio – einen Klagegesang.

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Die Oper Frankfurt dankt Familie Jäger für ihre großzügige Spende

Nähere Informationen zu den kommenden Online-Veranstaltungen sind unter www.oper-frankfurt.de/de/oper-frankfurt-zuhause/ einzusehen.

Wer für diese kostenlosen digitalen Programme der Oper Frankfurt etwas spenden möchte, findet unter www.oper-frankfurt.de/de/news/?detail=481 weitere Angaben.

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STUTTGART: Hofesh Shechter wird Artist-in-Residence von Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart

Gauthier Dance Tickets - alle Termine auf einen Blick - Karten online bestellen - Reservix - dein Ticketportal

Die heutige Nachricht macht uns stolz und sehr, sehr glücklich: Hofesh Shechter hat zugestimmt, für die kommenden drei Jahre Artist-in-Residence für Gauthier Dance zu werden! Nach Marco Goecke ist es Eric Gauthier damit zum zweiten Mal gelungen, einen Choreographen von Weltruhm für eine kontinuierliche Zusammenarbeit ans Theaterhaus Stuttgart zu holen. Und wie bei Marco Goecke fühlt sich dieser letzte offzielle Schritt vollkommen organisch an. Dazu Eric Gauthier: „Am Ende schien die Frage logisch. In den vergangenen Monaten haben Hofesh und ich so oft miteinander telefoniert, uns so oft ausgetauscht über seine Stücke für die nächsten drei Spielzeiten. Da sagte ich, halb im Spaß: ‚Außer mit Marco arbeiten wir mit niemand anderem so kontinuierlich zusammen. Du solltest Hauschoreograph bei uns werden.‘ Es gab eine kleine Pause und Hofesh meinte: ‚Sehr gerne‘. Keine Frage, dass ich ihn da beim Wort genommen habe!“

Hofesh Shechter – Biografie
Hofesh Shechter: Foto: Hugo Glendinning

Was motiviert den frisch gebackenen Artist-in-Residence? Hofesh Shechter: „Es ist das reinste Vergnügen, etwas für Eric und seine Company zu kreieren. Wenn wir uns unterhalten, sprudeln die Ideen nur so. Ich mag Erics Begeisterungsfähigkeit und Liebe zum Tanz, ich mag das Talent, das Engagement und die Wandlungsfähigkeit seiner wundervollen Tänzer. Ich liebe einfach die Atmosphäre in der Company – sie arbeiten hart, und doch ist da immer dieser Funken der Freude. Artist-in-Residence zu werden, fühlt sich an wie der natürliche nächste Schritt für unsere gewachsene Beziehung. Ich kann es kaum erwarten, an unseren Plänen und Ideen für die kommenden drei Spielzeiten zu arbeiten.“

Unverkennbar auch die Freude beim Leiter des Theaterhaus Stuttgart, Werner Schretzmeier: „Hofesh Shechters Entscheidung, bei uns als Artist-in-Residence zu wirken, ist die höchste Auszeichnung für die Arbeit Eric Gauthiers, der Tänzerinnen und Tänzer von Gauthier Dance und das Theaterhaus insgesamt. Stuttgarts Kultur kann stolz sein auf diesen großartigen Choreographen.“

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ISMAEL IVO (1955 – 2021): eine Ikone des Modern Dance für die Wiener Szene 

Er ist als Mitbegründer die große Stütze für Karl Regensburger und dessen Team gewesen, als 1984 die ersten Schritte zur alljährlichen Veranstaltungsreihe ‚Internationale Tanzwochen Wien‘ gesetzt worden sind. Seit 1988 als ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival geführt, hat sich diese mutige Initiative durch ein zielgerichtetes Management zu einer Großveranstaltung entwickelt. Ismael Ivo ist so etwas wie eine Ikone für die Wiener Tanzsszene geworden und hier in künstlerischer Beratungsfunktion aktiv geblieben. Zuletzt ist er 2019 mit Workshops wie mit der vom ihm geleiteten Compagnie des Balé da Cidade de São Paulo (das vitale Erfolgsstück „Um Jeito de Corpo“ in der Choreografie von Morena Nascimento) zu Gast von ImPulsTanz gewesen.

Der 1955 in São Paulo geborene Tänzer ist als eine sensible, wohl auch etwas scheue, dabei stets freundliche und aufnahmebereite  Persönlichkeit aufgetreten. Elegant in seinem Habitus, doch nie als ein Star – wurde aber von seinen Wiener Freunden als ein solcher verehrt. Aus ärmlichen Verhältnissen kommend und mit früher Ausbildung in seiner Heimatstadt war es ihm gegeben, ein erfolgreiches Tänzerleben in Amerika wie in Europa zu führen. Es war ein Glücksfall für ihn: Als Achtundzwanzigjähriger wurde er vom afroamerikanischen Choreografie-Genie Alvin Ailey zu dessen American Dance Theater in New York geholt und reifen lassen. Und der japanischen Butoh-Tänzer Ushio Amagatsu hatte später den prägnanten solitären Stil für Ismael Ivos Auftritte und zahlreichen eigenen Choreografien – solistisch oft, kleine Formationen, kompromisslos erdacht – mitgeprägt. Es ist sein zur Schau gestellter dunkler Körper gewesen, perfekt gebaut, der immer wieder an die edlen männlichen Statuen der italienischen Bildhauer der Renaissance hat erinnern lassen. Auch die Strenge in der Darstellung war ihm gegeben. Dazu vermochte er mit seiner inneren Leidenschaft wie kraftvoller expressiver Aussagekraft eine starke Wirkung auf die damaligen Tanztheater-Apostel in Europa auszuüben.

Johann Kresnik, Heiner Müller, George Tabori, Marina Abramović sind ihm nahe gestanden. Auch führende Funktionen wurden ihm anvertraut: Von 1997 bis 2000 ist er Chefchoreograf am Nationaltheater Weimar gewesen. Er betreute die Tanz-Sektion der Biennale di Venezia und das International Festival of Contemporary Dance in Venedig (2005 bis 2012). Um professionelle Ausbildungsprogramme bemüht gründet er dort im Rahmen der Biennale das Contemporary Dance Research Center Arsenale della Danza. Als ‚Biblioteca do Corpo‘ war dieses pädagogische Projekt von 2013 bis 2017 auch in Wien und São Paulo mitzuverfolgen. Schließlich leitete er ab 2017 als Co-Direktor das Theatro Municipal de São Paulo mit dessen bereits erwähnter fulminanten Tanzkompanie Balé da Cidade de São Paulo.

Als Pädagoge von ImPulsTanz sowie auch kurz als Gastprofessor am Max-Reinhardt-Seminar in Wien wurde ihm eine exzellente didaktische Arbeit nachgesagt: Er konnte die Jugendlichen motivieren, hat sie auf neue stilistische Möglichkeiten aufmerksam gemacht. Dafür wurden ihm das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien sowie das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen. Zwei Schlaganfällen hatten 2020 seinen Elan und seine  Arbeitskraft beeinträchtigt. Ismael Ivo ist am 8. April 2021 im Alter von 66 Jahren in São Paulo an einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Meinhard Rüdenauer
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Vorarlberger Landestheater // SPRICH NUR EIN WORT goes Online

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David Kopp. Foto: Anja Köhler

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

nach erfolgreicher Uraufführung und rasch ausverkauften Vorstellungen freuen wir uns bekannt zu geben, dass unsere Inszenierung über Franz Michael Felder auch virtuell Premiere feiern wird.

Die Online-Premiere der Aufzeichnung von SPRICH NUR EIN WORT findet am Samstag, den 24. April um 19.30 Uhr auf unserem YouTube-Kanal statt. Über die Website des Vorarlberger Landestheaters wird der entsprechende Link geteilt und für 24 Stunden zur Verfügung stehen. Merken Sie sich den Termin und die Uhrzeit vor und erleben Sie SPRICH NUR EIN WORT im Stream.

SPRICH NUR EIN WORT
MAXIMILIAN LANG
Online-Premiere: 24. April 2021, 19.30 Uhr, YouTube-Kanal des Vorarlberger Landestheaters
Weitere Theatervorstellungen für Juni 2021 sind geplant.

 Diese filmische Adaption bietet das Vorarlberger Landestheater auch Schulen an.

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DER KÖLNER DOM – Corona macht es möglich –

Seltene Einblicke und Perspektiven

Von Andrea Matzker und Egon Schlesinger

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Ansicht Westtfassade mit dem Arbeitsgerüst am Nordturm. Foto: Andrea Matzker

Wenn man vom Weltkulturerbe der UNESCO, dem Kölner Dom, spricht, fallen einem normalerweise zunächst das einmalige und imposante Bauwerk, der goldene Dreikönigenschrein, der größte Reliquienschrein Europas von ca. 1200, bedeutende Kunstwerke, Altäre und Europas größter existierender Kirchenfensterzyklus aus dem 14. Jahrhundert ein. Seltener denkt man dabei an das mit 1350 m² flächenmäßig größte Kunstwerk in dem berühmten Gotteshaus, an den geschichtlich so aussagekräftigen Mosaikfußboden in Vierung, Binnenchor und Chorumgang.

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Grundriss des Mosaiks im Bodenmosaik. Foto: Andrea Matzker.

1887 hatte der bayerische Architekt August von Essenwein aus Gründen der besseren Haltbarkeit einen Boden aus keramischen Mosaiksteinchen der Firma Villeroy & Boch entworfen und vorgeschlagen. Er erhielt den Zuschlag, da man Mosaik aus Terrazzo-Platten und somit aus Marmor oder auch einen Belag aus Granit für allzu empfindlich hielt. Das Langhaus und die Querschiffe sollten mit 4000 m² schlichtem Oberkirchener Sandstein belegt werden, der wiederum von dunkelrotem Granit und dunkelgrünem Syenit umrandet wurde. Der Entwurf des Mosaiks passte sich der Architektur des Domes mit drei großen Themenkomplexen an. Der gesamte Chorumgang repräsentiert die verschiedenen Bauphasen des Kölner Doms, die Geschichte des Erzbistums mit Namen und Wappen der Kölner Bischöfe und Erzbischöfe und ist für Besucher komplett einsehbar und begehbar.

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Der Petersdom in den Händen der Italia. Foto: Andrea Matzker.

Zwischen dem Chorgestühl befindet sich die heute immer noch sehr aktuelle Darstellung eines Glücksrades, dass die Launenhaftigkeit von Fortuna mit all ihren Hochs und Tiefs versinnbildlicht. Es trägt den Titel: „Deus in rota est (Gott ist im Rad).“ Um eine Stufe höher liegen im Binnenchor die Mosaikfelder der weltlichen Ordnung mit dem thronenden Kaiser. Er ist von den personifizierten sieben freien Künsten umgeben, nämlich Dialektik, Rhetorik, Musik, Arithmetik, Grammatik, Geometrie und Astronomie. Weiterhin werden die Hauptkirchen der alten Welt vorgestellt, deren Modelle von Frauengestalten in Händen getragen werden, wie die Peterskirche in den Händen der Italia.

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Der Papst als Oberhaupt der geistlichen Welt. Foto: Andrea Matzker.

Der Boden des Binnenchors wird neben Darstellungen der weltlichen auch von denen der christlichen Ordnung geschmückt. Höhepunkt vor dem Hochaltar bildet das Abbild des Papstes, das als einziges aus Glassteinchen erstellt wurde. Nicht zu übersehen ist das leuchtende Türkis in seinem Gewand. Das Oberhaupt der Kirche ist umgeben von den vier paradiesischen Flüssen, unter anderem dem Tigris, die ihrerseits wiederum umflossen werden vom Lebensfluss, in dem sich Fische tummeln.

In der Vierung, heute abgedeckt durch das hölzerne Podest mit dem Vierungsaltar, wird der gesamte mittelalterliche Kosmos mit Sonne, Tageszeiten, Mondphasen, Tierkreiszeichen, Himmelsrichtungen mit ihren Winden, sowie den vier Elementen und den vier menschlichen Temperamenten dargestellt. August von Essenwein konnte sein Werk nicht mehr vollenden. Es wurde 1899 vom Freiburger Glasmaler und Restaurator Fritz Geiges fertiggestellt. Letzterer hat sich selbst als „Opifex“, was so viel wie „Künstler“ bedeutet, rechts vom Altar in einem Selbstporträt mit dem Grundriss des Mosaiks und seinen Initialen verewigt. Als einziger schaut er in die entgegengesetzte Richtung wie alle anderen dargestellten Personen und ist daher nicht zu übersehen.

Die Kölner Dombauhütte besteht seit dem Baubeginn des gotischen Domes am 15. August 1248 und beschäftigt heute 97 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bisher wurde der Dom immer manuell gereinigt. Da die letzte Grundreinigung gut 15 Jahre zurückliegt und anlässlich des Weltjugendtages in Köln vorgenommen worden war, nutzte die Dombauhütte die durch die Pandemie bedingte besucherfreie Zeit, um eine restauratorische Grundreinigung vorzunehmen. Derzeit ist das Gotteshaus nur für angemeldete Teilnehmer von Gottesdiensten geöffnet. Auch dürfen Gläubige vereinzelt unter Aufsicht der Domschweizer den Dom zum Gebet betreten. Die jährliche Besucherzahl beläuft sich auf ca. 6 Millionen außerhalb der Pandemie. Diese Besucher bringen nicht nur Straßenschmutz, sondern auch benutzte Kaugummis mit, die sie unbegreiflicherweise in dem Gotteshaus verteilen und festtreten.

Nun kommt erstmals moderne Technik zum Einsatz. Unterstützt wird die Dombauhütte hierbei vom baden-württembergischen Reinigungsgerätehersteller Kärcher, der im Rahmen seines Kultursponsorings seit 1980 weltweit über 150 Denkmäler restauratorisch gereinigt hat. Dazu gehören unter anderem die Kolonnaden des Petersplatzes in Rom, das Brandenburger Tor in Berlin, die Christusstatue in Rio de Janeiro, die Memnon-Kolosse in Luxor sowie die Präsidentenköpfe am Mount Rushmore.

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Der Marmor-und Mosaikboden unter dem Dreikönigsschrein. Foto: Andrea Matzker

 

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Der frisch gereinigte Sandsteinboden im Verhältnis zu dem vom Domschweitzer markierten noch ungereinigten Sandsteinboden. Foto: Andrea Matzker.

In Zusammenarbeit mit der Dombauhütte erhält nun der historische Sandstein- und Mosaikboden eine umfassende Reinigung. Ebenso kostenfrei, stellt das Unternehmen auch sein Wissen und die Technik für künftige Arbeiten zur Verfügung, sodass in Zukunft auf die gemeinsam gewonnenen Erfahrungen zurückgegriffen werden kann, und die Dombauhütte die Reinigung des Doms allein bewerkstelligen kann.

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Ein noch nicht gereinigtes Blattornament des Fußbodenmosaiks. Foto: Andrea Matzker.

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Ein bereits gereinigtes Rankenornament im Fußbodenmosaik. Foto: Andrea Matzker.

Mit einem Heißwasser-Hochdruckreiniger in Verbindung mit einem Flächenreiniger werden die 4000 m² Sandsteinboden zunächst mit 80° heißem Wasser unter Druck gereinigt. Die Strukturen des deutlich helleren Steines werden wieder sichtbar. Gleichzeitig wird das Schmutzwasser sofort wieder aufgesaugt. Somit ist ein wirksames wie schonendes Verfahren erarbeitet worden. Mehrere Geräte verschiedener Qualitäten werden von dem Sponsoren zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter der Dombauhütte in Anwendung und Wartung dieser Geräte geschult. Verschmutzungen durch die Besucher werden mit den Scheuersaugmaschinen zuverlässig und schonend entfernt.

Der 1350 m² große Mosaikboden im Kirchenchor bedarf einer völlig anderen Art der Reinigung. Zunächst wird die über Jahrzehnte aufgetragene Wachs- und Pflegemittelschicht mit einer oszillierenden Einscheibenmaschine entfernt. Im Anschluss führen die Restauratoren der Dombauhütte Konservierungsarbeiten an dem Kunstwerk aus. Abschließend wird eine neu aufgetragene Wachsschicht mit einer Poliermaschine eingepflegt. Da diese empfindsamen Arbeiten erst ab einer Bodentemperatur von über 12 °C möglich sind, ist noch nicht sicher, wann die gesamte Reinigung fertig sein wird. Erster Wunschtermin wäre das anstehende Pfingstfest.

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Dom: Blick von der Empore auf das vorne gereinigte und hinten noch ungereinigte Mosaik.  Foto: Andrea Matzker

Die ersten Ergebnisse dieser gründlichen Reinigung und anschließenden Restaurierung und Wiederversiegelung beider verschiedenen Böden im Kölner Dom lassen sich anhand der Fotos gut nachvollziehen, sei es am Sandsteinboden wie an den Mosaikbildern. Letztere erstrahlen geradezu durch Helligkeit und Kraft der Farben, wenn man sie den noch nicht gereinigten im Vergleich gegenüberstellt. Auch das Blattwerk der Ornamente in Form und Farbe ist wieder deutlich zu erkennen und nicht mehr, wie vorher, von einem gräulichen Schleier bedeckt. Auch der frisch gereinigte Sandstein leuchtet förmlich, wodurch auch das gesamte Gotteshaus gleich viel heller wirkt. Bleibt zu hoffen, dass sich die Besucher in Zukunft in ihrem Benehmen den Gepflogenheiten eines Gotteshauses anpassen und den Spezialisten der Dombauhütte, die ohnehin über das ganze Jahr hinweg genug Arbeit haben mit der Domrestaurierung, nicht noch mehr überflüssige Arbeitsstunden auferlegen.

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