WSY-Avdeeva Popelka © Andrea Humer
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 23. JUNI 2026
Wien
Maestro Popelkas Abschied von den Symphonikern wird sehr schmerzen
Zum Abschluss der Saison 2025/2026 in Wien konnte man noch einmal die Wiener Symphoniker im Konzerthaus hören. Der Chefdirigent des Orchesters hat wieder eindrucksvoll bewiesen, dass er sich zu Recht im Spitzenfeld der Maestri befindet. Und mit Yulianna Avdeeva konnte man eine erstaunliche Pianistin erleben.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
Klassik-Woche
Radikale Krise? Radikale Hoffnung!
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute mit deprimierenden Zahlen und allerhand Hoffnung. Kultur und Klassik sind keine Selbstläufer – wir müssen sie behaupten: Von Paris über Berlin bis nach Ingolstadt. Man kann es gar nicht dramatisch genug ausdrücken: Die Kultur in unseren Kommunen liegt im Sterben – Theater, Bibliotheken und Orchester schließen, viele Städte sind schlichtweg handlungsunfähig! Das Problem ist strukturell, sagen der Kulturreferent von Ingolstadt, Marc Grandmontagne, und der Organisationsforscher Dr. Ayad Al-Ani in einem XXL-Gastbeitrag bei BackstageClassical. Die beiden entwickeln Gedanken für grundlegende Reformen: Die Erteilung von Aufgaben und ihre Finanzierung von Bund, Land und Kommunen müssen wieder zusammengeführt, kommunale Kooperation erleichtert und bürokratische Hürden abgebaut werden.
backstageclassical.com
Auszeichnungen: Jonas Kaufmann und Hans Zimmer erhalten Opus Klassik
Tenor Jonas Kaufmann, Bariton Andrè Schuen und Mezzosopranistin Anna Lucia Richter gehören zu den diesjährigen Preisträgern des Opus Klassik. Das teilte die Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik mit. Schuen und Richter werden als Sänger und Sängerin des Jahres geehrt. Kaufmann erhält mit Helmut Deutsch die Auszeichnung für das Album „Doppelgänger“ als audiovisuelle Musikproduktion des Jahres. „Ich freue mich besonders darüber, dass dieses mir so nahestehende Projekt mit Liedern von Schubert und Schumann ausgezeichnet wird“, sagte der gebürtige Münchner laut Mitteilung.
SueddeutscheZeitung.de
Lüttich/Opéra Royal de Wallonie
Verdis Otello begeistert das Lütticher Publikum
Mit Verdis Otello beschließt die Oper in Lüttich ihre sehr interessante Saison 2025/2026. International bewährte Sänger unter der Leitung des Dirigenten Francesco Lanzillotta sorgen für einen musikalisch gelungenen Abend. Die Inszenierung von Allex Aguilera und seinem Team stellt ihnen einen szenischen Rahmen zur Verfügung, in dem sie sich problemlos entfalten können, ohne von absurden Regiemätzchen gestört zu werden.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de
Wien/Staatsoper
Puccini-Variationen über Eifersucht und Gier an der Wiener Staatsoper
Wiederaufnahme von Giacomo Puccinis „Il Trittico“ mit vokalem Glanz von Nicole Car und Ambrogio Maestri. Ein sehr genau inszenierter Moment in Tatjana Gürbacas Regie zu Il Trittico ereignet sich vor Beginn von Gianni Schicchi, zum Ende der zweiten Pause. Von Teilen des langsam eintretenden oder Handyunterhaltung konsumierenden Publikums wird er gerne übersehen: Jener, um dessen Vermögen in der Kurzoper gestritten wird, Buoso Donati, schlabbert Zeitung lesend Spaghetti, während aus dem Radio wilde Reden ertönen. Der italienische Faschismus kündigt sich wohl an. Nach ein paar Minuten sackt Buoso dann in sich zusammen, das Finale von Puccinis Operntrilogie kann beginnen.
DerStandard.at
Kein Glück mit Puccini im trostlosen Beton-Silo
„Glücklich sein schwer“ prangt in Riesenlettern über Tatjana Gürbacas Puccini-Inszenierung „Il Trittico“. Was auch auf diese Produktion zutrifft. Die Verismo-Einakter „Il Tabarro“ (Der Mantel), „Suor Angelica“ & „Gianni Schicchi“ wirken unbefriedigender als bei der Premiere 2023. Henrik Ahrs trostlose Beton-Silo-Bühne ist ein Atmosphärenkiller. Lorenzo Viotti, dem feinsinnigen Stimmungskünstler am Pult des Puccini-geeichten Staatsopernorchesters, fällt es in „Tabarro“ und „Suor Angelica“ nicht leicht, alles ins Lot zu bringen. In Turbulenzen gerät er aber mit „Gianni Schicchi“: Von der Commedia dell’arte inspiriert, lässt Gürbaca das Erbschleichergerangel in billigen Hauruck-Klamauk umkippen. Viotti fängt das Tohuwabohu mit Energie, forschen Tempi und Lautstärke ab.
krone.at
Genf
200 Motels – Frank Zappas Musiktheater in Genf
Audio von Jörn Florian Fuchs (8,21 Minuten)
deutschlandfunk.de
Wien/Schönbrunn
Sommernachtskonzert: Riesenerfolg für eine brillante Orchesterparade
Tropische Sommernacht im Schlosspark von Schönbrunn! Zum 23. Mal verzauberten die Wiener Philharmoniker mit dem Sommernachtskonzert ihr Publikum, dessen Stimmung manche „magisch“ nannten. Bei freiem Eintritt kamen über 50.000 Fans aus aller Welt zum größten Klassikevent Europas.
krone.at
Bruckner Orchester: Poschner dachte nicht an ein Aufziehauto (Bezahlkartikel)
Im Musikverein spielte das Orchester Beethovens Erste und Mahlers Neunte; eine davon flink, eine mit Grauschleier.
DiePresse.com
Wien/Konzerthaus
Aufwühlender Mozart mit Rudolf Buchbinder und der Camerata Salzburg (Bezahlartikel)
Rudolf Buchbinder und die Camerata Salzburg musizierten mit Kristallklang und Dramatik im Konzerthaus
Kurier.at
Innsbruck
Quichotte, Ritter des Sturm und Drang
Mit guten Ansätzen dem hartnäckigen Stück begegnet: Julia Burbach inszeniert am Tiroler Landestheater Jules Massenets „Don Quichotte“ – mit Tanz, revitalisierender Verjüngungskur, aber auch mit offenem Regieansatz.
concerti.de
Junger Tiroler in erster Titelrolle: Premiere von „Don Quichotte“ am Landestheater (Bezahlartikel)
Am Samstag war Premiere von Jules Massenets Oper „Don Quichotte“ am Tiroler Landestheater. Bass Oliver Sailer aus Hall hatte sich viele Monate auf seine erste Titelrolle vorbereitet.
TirolerTageszeitung.com
Salzburg
Feste fest feiern
Die genauen Termine stehen noch bevor: Rudolf Buchbinders Achtziger am 1. Dezember, das 75jährige Bestehen der Camerata Salzburg feiert man während der kommenden Herbst-Winter-Saison. Mozart verbindet, nicht nur den Pianisten und das Orchester.
DrehpunktKultur.at
Graz
Wenn Videospiel-Musik von einem Orchester gespielt wird (Bezahlartikel)
Konzerte mit Gaming-Musik sind keine Neuheit mehr und folgen einem Trend, der auch bei Filmmusik existiert
KleineZeitung.at
Schwarzenberg
Große Oper trotz Wadenbeinbruch (Bezahlartikel)
Konstantin Krimmel trotzt einer Verletzung und begeistert bei der Schubertiade mit Schiller-Balladen. Igor Levit entfacht später ein Beethoven-Gewitter
vol.at
Grein
Donaufestwochen: Knödel, Klänge und KI in Grein
Saskia Bladt komponiert ein Musiktheater für die Donaufestwochen. Es geht um Künstliche Intelligenz und die gesellschaftliche Verantwortung – das Libretto steuert Philipp Blom bei. Die Musik von Johann Sebastian Bach spielt eine Hauptrolle. Die deutsche Komponistin hat außerdem den Strudengau lieb gewonnen, wie sie der „Krone“ verrät.
krone.at
Deutsche Oper Berlin: „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing
Pfiffe und Buhs schon zur Pause – am Ende unvollständig übergröhlt – verheißen nichts Gutes. „Zar und Zimmermann“, mit seiner vormärzlich bürgerlichen Obrigkeitskritik, mutet zugleich spießig und spießerkritisch an. Als Komische Oper soll das lustig sein. Doch mit Witz und Komik hat die Gattung Oper seit langem größte Schwierigkeiten.
radiodrei.de
Zar aus Disneyland mit MG
An der Deutschen Oper Berlin erhält Albert Lortzings „Zar und Zimmermann“ eine Frischzellenkur. Die ambitionierte Neuinszenierung von Martin G. Berger verheddert sich leider in ihren Ansprüchen. Antonello Manacorda am Pult sorgt dagegen durchgehend für musikalischen Schwung mit Tiefgang.
concerti.de
Flucht aus Tshirikistan
„Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing holt Regisseur Martin G. Berger an der Deutschen Oper Berlin satirisch in die politische Gegenwart. Dabei wagt die Inszenierung eine Neuerzählung, übertreibt es aber phasenweise mit dem Zeitgeist.
DieDeutscheBuehne.de
Zweierlei Revolution
Die Berliner Philharmoniker unter Gustavo Dudamel mit Kompositionen von Gabriela Ortiz und Ludwig van Beethoven
jungewelt.de
Berlin/Konzerthaus
In die Seele eingebrannt: Iván Fischer reizt im Konzerthaus die Orchesterdynamik aus (Bezahlartikel)
Mit Werken von Bryce Dessner und Anton Bruckner entfesselt Dirigent Iván Fischer das Orchester. Nur die zartesten Klänge bleiben dabei ein wenig auf der Strecke.
Tagesspiegel.de
Regensburg
Fehlende Innenspannung: Verdis „Rigoletto“ am Staatstheater Regensburg
Kann ein Opernhaus verlernen, wie guter Verdi geht? Diese Frage warf leider die „Rigoletto“-Premiere am Staatstheater Regensburg auf.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Wiesbaden
»Così fan tutte« emotional am Staatstheater Wiesbaden
Die Inszenierung der französischen Autorin und Regisseurin Marie-Ève Signeyrole hebt sich deutlich von anderen Inszenierungen ab. Eine Besonderheit ist, dass bei jeder Vorstellung junge Paare (18 – 35 Jahre alt) die Möglichkeit haben, das Geschehen nicht nur als Publikum auf der Bühne zu erleben, sondern gleichzeitig als Statisten mitzuwirken (bei der besuchten Vorstellung waren es 12 Paare). Dabei sind sie nicht alleine, bis zu zwölf Statist:innen des Hauses mischen sich unter diese Gruppe (teils auch nackt). Eine Einweisung gibt es lediglich am Tag der Vorstellung. Anfangs in Alltagskleidung, tragen sie später weiße Kittel und festliche Abendkleidung. Die Eintrittskarten für dieses aktiv eingebundene Publikum gibt es zu einem absoluten Sonderpreis (10,00 €).
kulturfreak.de
Halle
Bachfest Leipzig: Star-Dirigent wegen Übergrifflichkeit angezeigt
Im Rahmen des Leipziger Bachfestes ist ein Vorwurf des grenzüberschreitenden Fehlverhaltens erhoben worden. Laut Zeugen soll bei einem Konzert am Dienstagabend der Dirigent John Eliot Gardiner auf offener Bühne eine Mitarbeiterin des Klassikfestivals bedrängt haben. Die Festivalleitung arbeitet den Vorfall derzeit intern auf. Unterdessen hat die Betroffene nach eigenen Angaben Strafanzeige gestellt.
mdr.de
Bonn
Bewährte Publikumsrenner und Oper der Zeit – Vorschau auf eine vielfältige Spielzeit 2026/27 in Bonn
Bei tropischen Temperaturen im ausverkauften Haus präsentierten am 20. Juni 2026 Moderator Hanno Friedrich, Operndirektor Marcus Carl und Chefdramaturgin Polina Sandler das Programm der kommenden Spielzeit. Sie hatten ihre Abonnenten und die Presse eingeladen und Tickets bei den Bonner Opernfreunden zum Preis von 15 € angeboten. Neben Puccini, Verdi und Mozart gibt es von Anno Schreier die Oper „Turing“ über den britischen Mathematiker Alan Turing, und im Rahmen von Fokus 33 „Der Weltuntergang“ von Wilhelm Zobl.
opernmagazin.de
Zürich
Opernhaus Zürich: „Canzone d’Opera“ – Juan Diego Flórez
Wenn Juan Diego Flórez im Opernhaus Zürich auftritt, erwarten ihn stets eine treue Fangemeinde, welche ihn schon beim ersten Erscheinen mit kräftigem Applaus empfängt. An diesem Abend präsentiere sich Juan Diego Flórez mit einem sehr vielseitigen Programm
opernmagazin.de
Berlin/Komische Oper
Die Komische Oper überrascht mit einer ungewöhnlichen Revue
Das Rätselraten um diese Produktion währte über ein Jahr. Genau genommen von der Spielplanpräsentation der Saison 2025/26 bis hin zur Premiere. Der in der DDR sozialisierte Mensch, umgangssprachlich „Ossi“ genannt, erkannte in dem Titel den Namen eines Cafés in der damaligen Mitte Ostberlins. Die „Mokka-Milch-Eisbar“ in der Karl-Marx-Allee neben dem großen Kino wurde Ende 1960er-Jahre in einem Song verewigt und erlangte so Kultstatus. Die ersten warnenden Stimmen und Zeigefinger ließen nicht lange auf sich warten: Lasset die DDR nicht in Nostalgie wieder auferstehen! Doch wenn ich eines gelernt hatte in den zehn glorreichen Jahren der Intendanz Barrie Koskys am Haus, dann dies: An der Komischen Oper wird gern leichtes Musiktheater inszeniert – aber niemals ohne Sinn und Verstand! Und so war mir eigentlich klar, dass auf dieser Bühne keine „billige“ Schlagerrevue aufgeführt und schon gar nicht eine Verklärung der DDR stattfinden würde.
Von Ralf Krüger
Klassik-begeistert.de
Herzensangelegenheit: Eine klassik-begeistert-Stiftung –Teil V, kb wird 10
Weiter so! Auch die nächsten 10 Jahre soll klassik-begeistert als Nr.-1-Klassik-Blog Menschen für unsere große Leidenschaft begeistern, sagt Andreas Schmidt. Doch dafür braucht es gute Journalisten und Blogger, die mit viel Empathie und Leidenschaft schreiben und publizieren. In einer Sprache frei von Bildungsdünkel – mitreißend und ohne Vorbildung für jeden Leser verständlich. Bereits jetzt schreiben viele junge Menschen für klassik-begeistert. Doch Andreas Schmidt möchte mehr, hat er mir beim Abendessen in Hamburg verraten.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Bregenz
„Botenstoffe – Nachrichten in Dur und Moll“: Musiktheater zwischen Wort, Klang und Verantwortung
Am 26. und 27. Juni 2026 feiert im Theater Kosmos in Bregenz das neue Musiktheaterstück „Botenstoffe – Nachrichten in Dur und Moll“ Uraufführung. Die Produktion verbindet Schauspiel und live gespielte Hornmusik zu einem Abend über das Überbringen von Botschaften – und über die Frage, was Nachrichten mit den Menschen machen, die sie aussprechen. Im Zentrum von „Botenstoffe“ steht eine scheinbar einfache Figur: der Bote. Eine Theatergestalt, die traditionell nur kurz auftritt, um eine Nachricht zu überbringen, und danach wieder verschwindet. In der neuen Produktion von Anton Doppelbauer und Sebastian Jakob Doppelbauer wird genau dieser Bote zur Hauptfigur eines ganzen Abends.
gsi-news.at
Darmstadt/Staatstheater
Zwischen Messiaen und Mahler: Ein Vormittag führt in den Sopran-Himmel
So kann es gehen, wenn man an einem heißen Sommermorgen um elf Uhr ein klimatisiertes Theater betritt und sich auf ein Konzert einlässt, das einen am Ende mit spätromantischen Gefühlswellen komplett auf den Siedepunkt bringt. Das ist die Kurzversion eines vorweggenommenen Fazits zu einem ganz besonderen Vormittag.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
Balingen
Metal-schlagzeuger Andreas Mozer ist bekennender Wagnerianer
Schlagzeuger Andreas Mozer sprengt alle Konventionen und lässt sich in keine Schublade stecken. Wenn man seinen Beruf erraten müsste, läge die Fehlerrate wahrscheinlich bei 100 Prozent. Andreas Mozer ist Schlagzeuger. Und was für einer. Bei der Balinger Thrash-metalband „Traitor“sorgt er zusammen mit Bassist Lorenz Kandolf für das rhythmische Gerüst. Die Besonderheit: Mozer singt auch noch. Und das ist gar nicht so einfach, weil Rhyhmus und Singstimme zumeist nicht kompatibel sind
pressreader.com
Links zu englischsprachigen Artikeln
Halle
Händel-Festspiele Halle 2026: Radamisto
The true gauge of a festival’s artistic mettle is probably how it tackles a crisis. Faced with the sudden morning-of illness of star countertenor Max Emanuel Cenčić, the Halle Handel Festival managed to rescue a non-standard Handel opera like “Radamisto.”
operawire.com
London
Opera Holland Park: Alice’s Adventures in Wonderland review –
Lewis Carroll’s familiar characters move in from the garden
TheGuardian.com
Truly captivating: bass baritone Nicola Alaimo & pianist Carlo Rizzi celebrate Opera Rara’s Donizetti Song Project with songs by Donizetti, Rossini, Bellini & Mercadante
planethugill.com
Aldebourgh
From Young Apollo to the Cello Symphony to the Poet’s Echo to Phaedra: the range of Britten’s composing career explored by Britten Sinfonia at Aldeburgh Festival alongside new works
planethugill.com
West Horsley, Grange Park Opera
Das Rheingold review – a sure-footed feast as Alberich descends into madness
TheGuardian.com
Washington
Super rich kids
Wolf Trap Opera triumphs in a fizzy, fun Cenerentola.
parterre.com
Pittsburgh
The Pittsburgh Symphony closes their season with a vibrant American celebration
seenandheard-international.com
Feature
Celebrating Carlisle Floyd, Father of American Opera, at 100
sfcv.org
Recordings
Schubert: Hoffnung (Samuel Hasselhorn, Ammiel Bushakevitz)
Hope-filled Schubert Lieder offer unalloyed pleasure.
limelight-arts.com.au
Ballett/Tanz
Wien/ImpulsTanz
„nocturne (Parade)“ von Phia Ménard: Ein wild taumelnder Totentanz (Bezahlartikel)
Ende Juli gastiert die Compagnie Non Nova bei ImpulsTanz. Höchste Empfehlung: Man kommt bei dem Objekttheater aus dem Staunen nicht heraus.
Kurier.at
Ballet / Dance
BRB’s Sir Peter Wright Centenary: a fitting tribute
bachtrack.com/de
Sprechtheater
Wien/Burgtheater-Kasino
„Solaris“ als technikschwere Rauminstallation im Burgtheater-Kasino
Roman Senkl transferiert die Forschungsstation aus Stanislaw Lems Klassiker auch ins Digitale – ein aufwändiges, aber live nur bescheidenes Sehvergnügen
DerStandard.at
Sport
Fußball-WM
Konrad Laimer:
„700 Fouls – ich darf mich nicht zu viel aufregen“
Gefühlt haben sie 700 Fouls gemacht. Eine Gelbe nach 70 Minuten bekommen. Aus irgendeinem Grund gibt man keine Gelben Karten mehr. Ich darf mich nicht zu sehr aufregen, das bringt auch nichts.“ Konrad Laimer war nach der 0:2-Niederlage verärgert über die lange Leine des Schiedsrichters.
krone.at
Fußball-WM
Deutschland-Retter Undav schließt zu WM-Ikone auf
Deniz Undav hat es schon wieder getan: Als Joker hat sich der DFB-Stürmer bei der WM in die Scorerliste eingetragen und ganz nebenbei das Spiel gegen die Elfenbeinküste gedreht. Und als Krönung hat er mit seinen Auftritten schon jetzt zu einer absoluten WM-Legende aufgeschlossen.
krone.at
Politik
Ukrainische Hacker legen die Gefechts-App Groza der russischen Armee lahm
Statt Zieldaten für Drohnen und Artillerie gibt es ukrainische Flaggen, hingekritzelte Penisse und seitenweise Spam
DerStandard.at
Macrons Top-Stratege: »China ist eine systemische Gefahr für Europa«
Ex-Europaminister Clément Beaune erklärt, wie sich Europa vor Peking schützen, von den USA abnabeln und russische Einmischung abblocken kann. Er verrät die wahre Gefahr der französischen Präsidentenwahl 2027 – und warum Frankreich sehr wohl reformfähig ist. Und plädiert für radikale Maßnahmen in einer Welt, in der Wettbewerbsvorteile zur Waffe geworden sind.
DiePresse.com
London
Paukenschlag in London: Premier Starmer wirft hin! König schon informiert
Die Ankündigung erfolgte am Montag vor seinem Amtssitz in der Downing Street 10 in London. Starmer erklärte, die Entscheidung sei eine direkte Folge der anhaltend schwachen Umfragewerte. Besonders schwer wogen dabei die Verluste bei den Kommunalwahlen im Mai sowie der Rücktritt mehrerer führender Kabinettsmitglieder, die seinen Führungsstil öffentlich kritisiert hatten.
krone.at
Österreich
Ministerin Holzleitner: Teilzeit-Studium soll kommen
Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) plant die Einführung von Wissenschaftsregionen. So soll es etwa keine Parallelangebote von Studien am gleichen Standort geben, kündigte sie bei einer Pressekonferenz am Montag an. Außerdem soll ein Teilzeitstudium eingeführt und an den Universitäten die Kettenvertragsregelung gestrichen werden. Abgeschafft werden soll auch das Kurienmodell an den Unis, die Senate sollen zulasten der Uniräte mehr Kompetenzen bekommen.
oe24.at
Österreich
Teurer Büroausflug: Kanzler flog mit zehn Mitarbeitern zum WM-Spiel
Auch im Bundeskanzleramt ist man im Fußballfieber! Und die Vorfreude auf die Reise in die USA dürfte groß gewesen sein. So groß, dass man sich im Bundeskanzler-Kabinett wohl um die Mitfahrtickets gerissen haben muss – anders ist es nämlich kaum zu erklären, warum ÖVP-Chef Christian Stocker gleich von zehn seiner Mitarbeiter über den Atlantik begleitet wurde. Mit dem Kanzler dazugezählt also eine ganz eigene „Nationalelf“.
krone.at
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Unter’m Strich
Rio/Brasilien
Neue Festnahmen im Bungee-Drama: Knalleffekt im Fall Maria (21)
Eine Woche nach dem tödlichen Sturz aus rund 40 Metern Höhe gibt es neue Festnahmen – und neue Hinweise darauf, dass nach dem Unglück möglicherweise Beweismittel verschwunden sind. Wie berichtet, war Maria am 13. Juni von einer Brücke in die Tiefe gestürzt, obwohl sie nicht mit dem lebensrettenden Sicherungsseil verbunden war. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Verantwortlichen schlicht vergessen, die Studentin vor dem Sprung ordnungsgemäß zu sichern. Nun hat die Polizei drei weitere Personen festgenommen. Wie der brasilianische Fernsehsender Globo berichtet, wurden am Samstag Haftbefehle gegen eine 29-jährige Frau aus Rio de Janeiro sowie zwei Männer im Alter von 25 und 27 Jahren vollstreckt. Die Ermittler vermuten, dass wichtige Beweise verschwunden sein könnten.
oe24.at
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 23. JUNI 2026)
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 23. JUNI 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Wiener Volksoper: Uraufführung von Ronja Räubertochter am 20. September

Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren, Familienstück mit Musik
Uraufführung am 20. September 2026
Mit der Uraufführung von Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter am 20. September 2026 feiert die Volksoper die erste Premiere der neuen Saison. Regisseurin Ruth Brauer-Kvam bringt den beliebten Kinderbuchklassiker als großes Musiktheatererlebnis für die ganze Familie auf die Bühne. Die von nordischer Volksmusik inspirierte Musik stammt von Kyrre Kvam und wurde von Keren Kagarlitsky orchestriert. Die musikalische Leitung übernimmt Maayan Franco. In den Hauptrollen sind Hannah Severin als Ronja und Eike Onyambu als Birk zu erleben. Ronja Räubertochter erzählt eine berührende Geschichte über Freundschaft, Mut und Versöhnung und verbindet Abenteuer, Humor und große Gefühle zu einem Theatererlebnis für Jung und Alt.
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OPUS KLASSIK 2026 : Die Preisträgerinnen und Preisträger werden bekanntgegeben!

Der OPUS KLASSIK wird 2026 in 30 Kategorien vergeben (Bild: Markus Nass)
Eine vollständige Übersicht aller Preisträger*innen finden Sie hier und auf der Webseite .
• Zu den ausgezeichneten Preisträgerinnen und Preisträgern gehören : Joyce DiDonato, Jonas Kaufmann, Alice Sara Ott , Andrè Schuen und Anna Lapwood sowie die Duisburger Philharmoniker, Quatuor Ébène und Voces8
• Désiré e Nosbusch moderiert, Anna Rakitina dirigiert bei der OPUS KLASSIK Gala am 11. Oktober im Konzerthaus Berlin
• Tickets für OPUS KLASSIK Konzert (10.10.) und Gala (11.10.) ab sofort erhältlich
Berlin, 22 . Juni 202 6 . Große Stimmen, virtuose Instrumentalist*innen und überraschende Neuentdeckungen: Die Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik gemeinnützige GmbH gibt die Preisträger des OPUS KLASSIK 2026 bekannt.
Zu den Ausgezeichneten zählen u. a. der Bariton Andrè Schuen als Sänger des Jahres ,Violinist Christian Tetzlaff als Instrumentalist *in des Jahres , Anna Lucia Richter als Sängerin des Jahres und Pianist Jean Rondeau für die Solistische Einspielung Instrument des Jahres ,. Das Café del Mundo erhält eine Auszeichnung für die Tournee des Jahres , Shani Diluka für den Videoclip des Jahres sowie das vision string quartet in der Kategorie Klassik ohne Grenzen und das WDR Sinfonieorchester Köln unter der Leitung von Elena Schwarz für die Weltersteinspielung des Jahres . Der Preis für Nachwuchsförderung (Kinder – und Jugendarbeit) geht an das Freiburger Barockorchester und das Ensemble Recherche mit dem Projekt HEAR! We move .
Besondere Aufmerksamkeit gilt den neuen Kategorien für herausragende Live -Projekte, die erst zum zweiten Mal vergeben w urden: Neben Anna Lapwood in der Kategorie Live – Performance des Jahres Solist*in werden u.a. Lucas und Arthur Jussen mit Alexej Gerassimez und Emil Kuyumcuyan (Live -Performance des Jahres Ensemble /Orchester ) und die Duisburger Philharmoniker mit ihrem Projekt Marxloh Music Circus (Klassik ohne Grenzen live ) ausgezeichnet. Anastasia Kobekina mit Sasha Waltz und das Konzerthaus Dortmund erhal ten beide den OPUS KLASSIK in der Kategorie Innovatives Konzert des Jahres .
Frischen Wind bringt auch in diesem Jahr der Nachwuchs: Der OPUS KLASSIK 2026 würdigt in der Kategorie Nachwuchskünstler*in des Jahres junge Talente wie Sopranistin Shira Patchornik , Cellist Simon Tetzlaff, Bassbariton Marcel Brunner und Pianist Alexander Malofeev .
In der Sonderkategorie Musiklehrer*in des Jahres in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat hat die Jury Florian Aschenbrenner für sein musikalisches Engagement an einer Realschule in der Region Oberpfalz mit dem OPUS KLASSIK 2026 geehrt.
Der Innovationspreis für Nachhaltigkeit , vergeben in Zusammenarbeit mit dem Orchester des Wandels, geht an Gregor A. Mayrhofe r für ihr Recycling Concerto .
„Vielen Dank für den OPUS KLASSIK 2026. Ich freue mich besonders darüber, dass dieses mir so nahestehende Projekt mit Liedern von Schubert und Schumann ausgezeichnet wird. Mein herzlicher Dank gilt allen, die das möglich gemacht haben, besonders Helmut Deutsch, der mit mir die schwere Zeit der Pandemie zu künstlerischem Glück werden ließ, und Claus Guth, mit dem ich in New York eines der relevantesten Projekte meiner Karriere verwirklichen durfte. “ – Jonas Kaufmann – „Was für eine schöne Überraschung als Sänger des Jahres ausgezeichnet zu werden!
Dieser Preis ist für mich Bestätigung und Ansporn zugleich, stets in der Musik selbst die Motivation für mein künstlerisches Schaffen zu finden.
Mein allerherzlichster Dank geht an alle Partner auf dem und rund um das „Mozart“ – Album, meinem Label, meiner Agentur und vor allem meiner Familie und meiner Partnerin.
Ohne Euch wäre all dies nicht möglich gewesen. “ – Andrè Schuen –
„Die Auszeichnung mit dem Opus Klassik 2026 ist für mich eine große Ehre. Die Aufnahme meines Albums „Renaissance“ – mit zeitlosen Meisterwerken unter anderem von Händel, Purcell, Monteverdi und Byrd – war eine tiefgreifende, prägende Reise. Die Renaissance – Gemäuer und Ruinen, die das Klavier umgeben, lassen das kostbare Erbe der frühen Humanisten spürbar werden, eine Epoche, in der die Künste gemeinsam aufblühten und die Natur eine Symbiose mit der Spiritualität einging.
In diesem visuellen und musikalischen Kosmos wollte ich einen meditativen Dialog mit dem Klavier zum Ausdruck bringen und zugleich dieses Erbe – die Wurzeln der Polyphonie und der klassischen Musik – in ein neues Licht rücken. Musik besitzt die Kraft, Welt en zu verbinden und unmittelbar zur Seele zu sprechen. Ich bin der Jury zutiefst dankbar, dass
sie diese Vision gewürdigt hat. “ – Shani Diluka –
„Ich freue mich riesig über diese Auszeichnung. Es ist ein großes Privileg, diesen Weg gehen zu dürfen, in diese unglaubliche Musik eintauchen zu können! Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, bei allen, die mich auf meinem Weg unterstützt haben, bei meiner Duopartnerin Kiveli Doerken, und bei der Jury des Opus Klassik – es ist mir eine große Ehre!“ – Simon Tetzlaff –
„Die diesjährigen Preisträger stehen exemplarisch für die außergewöhnliche Vielfalt, Kreativität und internationale Strahlkraft der klassischen Musik. Sie zeigen eindrucksvoll wie lebendig und vielfältig das Genre ist und setzen mit höchster künstler ischer Exzellenz und außergewöhnlicher Leidenschaft neue Maßstäbe.“, sagt Dr. Clemens Trautmann, Sprecher der Geschäftsführung der Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik gemeinnützige GmbH und fährt fort: „ Die Preisträger tragen die Faszination der klassischen Musik in die Gesellschaft und begeistern ein Publikum weit über die Grenzen der Klassik hinaus. Und weil diese Begeisterung bereits in unseren Schulen und Musikschulen durch die hervorragende Arbeit von Musikpädagogen wächst, ist es uns dieses Jahr ein besonderes Anliegen, den Musiklehrer des Jahres in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat zu würdigen. „
Die Kategorien Würdigung des Lebenswerks und Bestseller des Jahres werden zu einemspäteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Eine elfköpfige Jury mit Experten aus Musikindustrie, Konzertwesen, Verlagswesen und Medien hatte aus einer Rekordzahl an Einreichungen von über 680 insgesamt 116 herausragende Projekte für die Shortlist nominiert. Insgesamt wurden 39 Preisträger*innen ausgewählt .
Die Preisverleihungen finden mit dem OPUS KLASSIK Konzert am 10 . Oktober i m Fotografiska sowie am 11. Oktober im Rahmen der großen OPUS KLASSIK Gala im Konzerthaus Berlin statt. Das ZDF überträgt die Gala am selben Abend um 22:15 Uhr im Fernsehen . Wie in den vergangenen Jahren wird die Gala von Désirée Nosbusch moderiert.
Die musikalische Begleitung übernimmt das Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Anna Rakitina.
Karten für die Gala sind ab 49 Euro hier erhältlich .
Karten für das Konzert können für 39 EUR hier erworben werden.
Eine vollständige Übersicht aller Preisträger*innen finden Sie hier und auf der Webseite .
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Kontrapunkt: „Weiß man, was daraus wird?“, Gerüchte um Ersan Mondtag als Ring-Regisseur in Wien
Liebe Opernfreunde und die paar, die es noch werden wollen – und sollten!
Angesichts der drohenden Besetzung des neuen Ring des Nibelungen an der Wiener Staatsoper 2028 durch einen ziemlich unbegründet gehypten, aber recht Wagner-unerfahrenen Regie-Neuling im Operngeschäft, sah ich mich regelrecht gezwungen, diesen Aufsatz zu verfassen.
Ich hoffe sehr, dass diese Veröffentlichung im OPERNFREUND und ein erste als Exkurs der meiner Kritik der weitgehend verfehlten Inszenierung der Perlenfischer von Georges Bizet an der Staatsoper im online merker erschienenen Arbeit auch den Verantwortlichen im Theaterbetrieb und in der relevanten Politik-Sparte zu denken gibt.
Unterhalb habe ich auch eine Wortmeldung des langjährigen und vollkommen verständigen ex-Staatsoperndirektors in Wien, Ioan Holender, gepostet. Sie geht in die gleiche Richtung, natürlich von einem viel Kompetenteren formuliert. Und Holender wagt gar einen möglichen Tod der Oper anzudeuten, wenn es so weiter geht… Nach immerhin 430 Jahren ihrer Entstehung in Venedig!

Auszug aus „Der Opernfreund:
Angesichts der zwar noch nicht bestätigten, aber scheinbar ernsthaft im Gespräch befindlichen Ernennung des jungen und bei Richard Wagner noch weitgehend unerfahrenen Regisseurs Ersan Mondtag zum Regisseur des neuen Wiener Ring des Nibelungen im Jahr 2028, erscheinen einige Überlegungen weiterreichender Art angebracht.
Was sich hier als allbekannte und -backende Regisseurstheater-Plattitüden zeigte, wie Polizeiuniformen und Putzkolonnen, lassen nichts Gutes erhoffen. Im Vorfeld der Neuinszenierung der Perlenfischer von Georges Bizet konnte man in der Wiener „Bühne“ ein Titel-Interview (mit Cover-Bild) und auch in anderen einschlägigen Publikationen bereits ein Hype-artiges Hochloben von Ersan Mondtag beobachten. Ähnliches war vor längerer Zeit bei der Sopranistin Ausrine Stundyte mit ebenfalls einem groß aufgemachten Titel-Interview in der Zeitschrift „Opera!“ zu erleben, dem dann sängerisch doch eine gewisse Ernüchterung folgte/folgen musste. Es ist nie gut, wenn potentielle Aspiranten auf eine große Karriere schon im Vorfeld allzu sehr hochgepriesen werden, oder um es im journalistischen Jargon zu sagen, „hochgeschrieben“. Es geht dann oft nach hinten los und schadet am Ende den Betroffenen angesichts dann enttäuschter Erwartungen mehr als es ihnen nutzt.
Manuel Brug kommentierte in der WELT „Ersan Mondtag ist jetzt in der Champions League – und erlebt ein Desaster“, womit er wohl dessen Perlenfischer-Inszenierung in Wien meinte. Die Wiener „Bühne“ bezeichnet Mondtag gar als „Regie-Rockstar“, was immer das in musiktheatralisch qualitativen Dimensionen heißen soll. Mit der Champions League wird die Wiener Staatsoper also offenbar mit der höchsten Fußball-Spielklasse assoziiert, was sie, nach – nicht nur in Wiener Opern-Kreisen – weitgehend unumstrittener Beurteilung der Regiearbeiten der letzten Jahre – zumindest im Wagner-Fach – längst nicht mehr ist.