DIE DONNERSTAG-PRESSE – 20. AUGUST 2026

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 20. AUGUST 2026

Wiener Philharmoniker · Muti 2026: Riccardo Muti (Dirigent), Wiener Philharmoniker © SF/Marco Borrelli

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 20. AUGUST 2026

Salzburg/Verdi-Requiem
Riccardo Muti triumphiert mit seinem historisch letzten Verdi-Requiem
Die Wiener Philharmoniker sind das Orchester seines Lebens, das Verdi-Requiem ist das Stück seines Lebens. Kein Zweiter durchdringt das Verdi-Requiem so tief wie Riccardo Muti. Das Stück, das er in Salzburg mehrfach dirigierte, vormals zuletzt 2019, ist Teil seiner DNA.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Ein Dirigent nimmt Abschied (Bezahlartikel)
Riccardo Muti ist 85 Jahre alt. Zum letzten Mal hat er nun in Salzburg das Requiem von Giuseppe Verdi aufgeführt. Er will es nie wieder dirigieren.
FrankfurterAllgemeine.net

Salzburg
Lisette Oropesa bei den Salzburger Festspielen: Eine Diva mit Charme statt Allüren (Bezahlartikel)
Lisette Oropesa und Rubén Fernández Aguirre im Haus für Mozart.
SalzburgerNachrichten.at

Von beiden Seiten des Atlantik
Wenn schon Carmen die Cash Cow der Festspiele war, ist es nur recht und billig, auch mit einem Liederabend auf Iberien zu verweisen – war der Südwesten doch lange Zeit ein weißer Fleck auf der musikalischen Landkarte Europas. Aber auch nach Lateinamerika blickten die Sopranistin Lisette Oropesa und ihr Liedpartner Rubén Fernández Auguirre.
DrehpunktKultur.at

Lisette Oropesa in Salzburg: Zündende Zarzuelas und intime Liebeslyrik (Bezahlartikel)
In spanische wie kubanische Gefilde entführte der Koloraturstar Lisette Oropesa das Publikum im Haus für Mozart: ein abwechslungsreicher, brillanter, bejubelter Abend.
DiePresse.com

Sechs Stunden Glaube, Vögel und Ekstase: Salzburg wagt Messiaens Opern-Monument
tabularasamagazin.de

Von Geisterbeschwörung und letzten Dingen
Fast wichtiger als das Preisgeld (15.000 Euro) ist für den Gewinner des Herbert von Karajan Young Conductors Award die Möglichkeit, mit dem RSO Wien aufzutreten. Dieses Konzert wird auch auf CD veröffentlicht. Christian Blix hat im Vorjahr den Wettbewerb gewonnen und sich nun vorstellen dürfen.
DrehpunktKultur.at

Daniil Trifonov verletzt: Yuja Wang springt nach Absage in Salzburg ein
Wegen einer Verletzung sagt Pianist Daniil Trifonov seine Konzerte für den 29. und 30. August bei den Salzburger Festspielen ab.
BR-Klassik.de

Megaprojekt: Muss die Sanierung der Salzburger Festspiele wirklich so viel kosten? (Bezahlartikel)
Mehr als 600 Millionen Euro könnte die geplante Sanierung und Erneuerung des Festspielbezirks in Salzburg kosten. Einiges spricht dafür – und vieles dagegen
Falter.at

Architekt warnt vor Oper in der Halle: „Die Salzburger Festspiele leben von der Beziehung zur Altstadt“ (Bezahlartikel)
Architekt François Valentiny warnt vor dem Verlust der Aura der Salzburger Festspiele und damit vor der Oper in der Halle.
SalzburgerNachrichten.at

Salzburger Festspiele: Affentheater mit Demut und Demütigung (Bezahlartikel)
Markus Hinterhäuser lässt sich zum Helden stilisieren: Sven Hartberger geifert über Machtmissbrauch der Politik, über Intrige und Denunziation
Kurier.at

Bregenz
Liebestrank-Dealer an der Vorarlberger Highschool
Donizettis „L’elisir d’amore“ begeisterte als frisch-freche Opernstudio-Produktion im Theater am Kornmarkt das Bregenzer Publikum.
krone.at

Bayreuth
200 Mal dirigiert: Wie Thielemann in Bayreuth alle Rekorde bricht (Bezahlartikel)
Christian Thielemann hat bei den Wagnerfestspielen etwas geschafft, was weder Karajan noch Furtwängler oder einem anderen im Orchestergraben von Bayreuth gelang. Wie er über alle Leitungswechsel und Regie-Moden hinweg die Musik stärkte.
Welt.de

KI-Schock auf dem grünen Hügel: Bayreuth lässt den „Ring“ von Maschinenbildern überrollen
Interessanter als die Frage, ob die Projektionen schön oder hässlich sind. Die Produktion bezeichnet die KI sinngemäß als Erweiterung kulturellen Gedächtnisses. Doch Gedächtnis ist nicht dasselbe wie Speicherung. Menschen erinnern selektiv, emotional, moralisch und historisch situiert. Archive enthalten Material, aber erst Deutung macht daraus Erinnerung. Ein generatives System kann Muster in Materialbeständen erkennen und neu kombinieren; ob daraus ein verantwortliches Verhältnis zur Geschichte entsteht, hängt weiterhin von den Menschen ab, die Daten auswählen, Prompts formulieren und Ergebnisse auf die Bühne lassen. Der Termin ist also nur die Oberfläche. Darunter arbeitet eine ältere Geschichte weiter, die sich im gegenwärtigen Ereignis neu zeigt.
tabularasamagazin.de

Waldbühne Heldritt
„Die Csárdásfürstin“, Emmerich Kálmán
Wieder mit vielen Musikfreunden nach Heldritt in die Sommeroperette gefahren, um eine der schönsten Operetten der sogenannten Silbernen Operettenära, die wunderschöne Csárdásfürstin des ungarischen Erfolgskomponisten Emmerich Kálmán zu erleben. Es ist mit das bekannteste und erfolgreichste Stück neben Gräfin Mariza und Die Zirkusprinzessin, insgesamt hat er 21 Operetten geschrieben.
Von Manfred Drescher
DerOpernfreund.de

Köln
„Ich freue mich riesig auf das sanierte Haus!“
Seit fast 50 Jahren arbeitet Johanna Nagel als Maskenbildnerin an der Oper Köln. Die Leitung der Abteilung Maske übernahm sie Anfang des Jahres 2020, wobei ihr nicht klar war, ob sie den Wiedereinzug der Oper ins Haus am Offenbachplatz beruflich noch miterleben würde.
concerti.de

Luzern
In Luzern singt man „America the Beautiful“ (Bezahlartikel)
Beim Lucerne Festival gibt es Kontinuität und Neuanfang nach Intendantenwechsel – thematisch mit amerikanischem G’schmäckle. Klaus Mäkelä hat da am Pult mehr zu sagen als Riccardo Chailly.
DiePresse.com

Lucerne Festival: Aus der Traum? Von wegen! (Bezahlartikel)
Unter seinem neuen Intendanten Sebastian Nordmann feiert das Lucerne Festival die Kultur Amerikas und haut mit Wolfgang Rihms „Tutuguri“ tüchtig auf die Pauke.
FrankfurterAllgemeine.net

Hamburg/Elbphilharmonie
Elbphilharmonie: Bayreuth grüßt munter nach Stockholm
So etwas wie einen Schnelldurchlauf durch Wagner-Opern boten Alan Gilbert und die Kungliga Hovkapellet Stockholm mit Catherine Foster am 18. August 2026 im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie. Für Liebhaber, die nicht nach Bayreuth konnten, war dies ein kleiner Ausgleich, und für diejenigen, die gerade erst vom Grünen Hügel zurückgekehrt sind, ein schöner Rückblick. Dazu gab es die herzerfrischende Stenhammar-Serenade. Schade, dass ganze Reihen leer geblieben sind.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Feuilleton
Matthias Pintscher: „Man hat zu oft das Gefühl, man dürfe nichts mehr sagen“ (Bezahlartikel)
Matthias Pintscher leitet das Kansas City Symphony. Er erlebt die Amerikaner als hochgradig leistungsfähig, aber auch zermürbt von Sorgen. Jetzt kommt das Orchester nach Europa.
FrankfurterAllgemeine.net

Salzburg
„Young Conductors Award“: Dirigent Christian Blex schwelgte im Wohlklang
Das Preisträgerkonzert des Young Conductors Award mit dem RSO Wien brachte Musik von Strauss und Tschaikowsky zu den Salzburger Festspielen.
Kurier.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

Gstaad
Mahler in the mountains: Iván Fischer and the Budapest Festival Orchestra in Gstaad
bachtrack.com/de

Berlin
Daniel Barenboim Launches West-East Divan Festival
The inaugural festival will take place from 11-18 November 2026, and will combine traditional venues like the Berlin Philharmonie with more unusual venues such as Berghain
theviolinchannel.com

Pesaro
Rossini’s Le siège de Corinthe opens the ROF 2026 with musical splendour under siege from its own staging
seenandheard-international.com

Rossini Opera Festival: ‘Le Siège de Corinthe was massacred’
I was excited by this year’s inclusion of his great but less frequently performed work, but David Livermore’s production was clumsy and oafish
thjec.com

When Rossini meets Ponnelle: L’occasione fa il ladro at the Rossini Opera Festival
bachtrack.com/de

Rossini Opera Festival 2026 Review: Matteo Mancini & Giuseppe Toia in Recital
operawire.com

Rossini Opera Festival 2026 Review: Rossinimania ‘Rossini à Paris’
operawire.com

London
PROMS 2026: Grandeur and Intimacy Shape Pappano’s Revelatory Berlioz Requiem
operatoday.com

Glyndebourne
Glyndebourne Festival 2026 Review: Ariadne auf Naxos
operawire.com

Washington
NSO to depart Kennedy Center chaos for six new venues in 2026-27 season
The National Symphony Orchestra finally announced plans for its 96th season Tuesday morning.
washingtonclassicalreview.com

San Francisco
„Merolini” Grand Finale Proves a Few Minutes Can Reveal a Future Star
sfcv.org

Feature
The Tinnitus Threat that stalks Orchestral Musicians
slippedisc.com

Recordings
Mahler: Lieder der Jugend (Katharina Konradi, Sophie Rennert, Mauro Peter, Simon Keenlyside, Joseph Middleton)
Sensitive singing and pianism bring Mahler’s early songs to vivid life.
limelight-arts.com

Obituary
Dutch Bass Harry van der Kamp Dies at 79
operawire.com

Sprechtheater

Salzburg
Verstärkt seit 1974: Nur ein Mikrofon für den nackten Jedermann

Lautsprecher-Einsatz vor dem Dom: Seit Curd Jürgens Standard! Festspiel-Arzt in Salzburg kritisiert aber die Auswüchse der Regie: „Da geht viel von der Sprache und vom Sinn der Stücke verloren!“
krone.at

Film

Gesundheits-Schock!
Panettiere sprach vor Tod über rätselhafte Lähmung
Hayden Panettieres Leben war geprägt von Höhen und Tiefen, sie litt an Wochenbettdepression und kämpfte gegen eine Alkoholsucht. Wenige Monate vor ihrem Tod sprach die Schauspielerin zudem über eine mysteriöse Krankheit, die sie zeitweise sogar unterhalb der Taille lähmte.
krone.at

Gesundheit

Das Spital von heute: Wie KI die Medizin verändert
Künstliche Intelligenz ist in vielen österreichischen Krankenhäusern bereits Alltag. Sie verändert die Arbeitsweise von Ärzten, berührt das Vertrauen von Patienten und stellt Ethiker wie Datenschutzrechtler vor neue Fragen. Wo steuern wir hin? Wenn die Hautkrebsvorsorgeuntersuchung mit Begriffen wie „Teleportieren“ und „Raumschiff Enterprise“ beschrieben wird, liegt die Vermutung nahe, dass es im Wiener AKH mit übermenschlichen Dingen vor sich geht.
news.at

Politik

Kiew
Machtkampf in Kiew: Wie Selenskij sich seinen größten Gegner selbst erschuf

Vor einem Monat entließ der Präsident den populären Verteidigungsminister Fedorow. Nun macht er ihm Konkurrenz, wirft ihm Korruption vor – und fordert Neuwahlen trotz Kriegs.
Kurier.at

Österreich
Neos-Chefin im ORF-Talk. Meinl-Reisinger will, dass wir alle länger arbeiten
Spart der Bund mehr als geplant, sollen auch die Steuerzahler profitieren. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger fordert dafür eine neue Reformdividende. Wenn der Staat beim Budget besser abschneidet als geplant, soll das zusätzliche Geld nicht einfach für neue Projekte ausgegeben werden. NEOS-Chefin und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger will einen Teil der Ersparnisse stattdessen direkt den arbeitenden Menschen zugutekommen lassen.
heute.at

Alarmstufe 1 für die Neos. Die Pinken haben ein Problem
Für die NEOS wird die Luft zunehmend dünner: Nach Kritik von Parteigründer Matthias Strolz und dem neuerlichen Wirbel um Veit Dengler geraten die Pinken auch bei den Umfragen unter Druck. Meinungsforscher Christoph Haselmayer sieht die Partei an einer entscheidenden Weggabelung und ortet das größte Problem ganz oben: Die Parteispitze habe sich „in einem Elfenbeinturm“ abgeschottet.
krone.at

oe24 enthüllt Leaks: „Versoffen“, „Dumpfbacke“: So heftig schimpfte SPÖ-Grande über Babler
oe24 liegen neue Auszüge des Ruck-Tonbands vor. SPÖ-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy ging mit SPÖ-Chef Andreas Babler demnach noch schärfer ins Gericht, als bisher bekannt war.
oe24.at

Sport

Fußball
Böses LASK erwachen: „Sehr bitter!“ Viel Frust und Hoffnung auf Wunder
Die Rückkehr in den höchsten europäischen Fußballbewerb hat für den LASK am Mittwoch mit einer bitteren 0:3-Niederlage bei Celtic Glasgow geendet und die Aufgabe vor dem Play-off-Rückspiel am kommenden Dienstag (21 Uhr – im sportkrone.at-Liveticker) denkbar knifflig gemacht. Die Enttäuschung angesichts vergebener Möglichkeiten im legendären Celtic Park saß tief. „Aus diesen Chancen musst du zwei, wenn nicht drei Tore machen“, meinte Trainer Dietmar Kühbauer.
krone.at

Österreich-Fußball
Zukunft von Kühbauer: Entscheidung ist gefallen, die Tinte ist trocken!
Dietmar Kühbauer hat seinen Vertrag beim LASK verlängert und einen Dreijahresvertrag bis Sommer 2029 unterschrieben. Gemeinsam mit Kühbauer bleibt auch sein komplettes Trainerteam – Co-Trainer Manfred Nastl, Maximilian Ritscher sowie Torwarttrainer Philip Großalber – langfristig an den Verein gebunden.
krone.at

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Unter’m Strich

Österreich
Bruch in der Familie: „Es ist vorbei“: Hinterseers Vater schließt Versöhnung aus
Auf der Skipiste feierten Vater und Sohn große Erfolge, privat herrscht zwischen Hansi Hinterseer (72) und Papa Ernst (94) seit Jahren Funkstille. Sie gehören zu einer der bekanntesten Sportfamilien Österreichs. Ernst Hinterseer holte 1960 Olympia-Gold im Slalom, Sohn Hansi gewann später sechs Weltcup-Rennen, ehe er als Schlagerstar eine zweite Karriere startete. Doch ausgerechnet privat haben die beiden offenbar längst keinen gemeinsamen Weg mehr.
heute.at

Der Fall Lindsay Clancy: Mutterliebe bis zum Tod?
Der global für Aufsehen sorgende Mordprozess gegen die 36-jährige Lindsay Clancy ist zu einem gesellschaftlichen Spiegel geworden: Für Überforderung und soziale Einsamkeit von Müttern, Kritik an psychiatrischer Versorgung und postpartale Erkrankungen – aber vor allem für das Bedürfnis nach einem möglichst einfachen Narrativ. Astrid Maierhofer-Deutschmann, Fachärztin für Psychiatrie, ordnet den Fall im News.at-Interview ein.
news.at

Wien
Kabelbrand am Praterstern: Ursache geklärt
Nach dem folgenschweren Kabelbrand beim Stellwerk Praterstern steht die Ursache dafür jetzt fest. Bei Verkabelungsarbeiten wurden neue Kabelstränge verlegt. Bei einem davon wurde die Isolierung beschädigt. Beim Wiedereinschalten kam es zum Kurzschluss.
wien.orf.at

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 20. AUGUST 2026)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 20. AUGUST 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Daniel Behles Schmetterling wirft liebevoll-ironischen Blick auf Bayreuther Festspiele
Uraufführung der Operette am 10. Oktober 2026 in Annaberg-Buchholz
Rollendebüt als Bacchus an der Wiener Staatsoper am 22. November

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Sänger und Komponist Daniel Behle setzt seine Arbeit fürs Musiktheater fort: Nach dem Erfolg seiner 2023 uraufgeführten Operette Hopfen und Malz bringt er mit Schmetterling nun sein zweites abendfüllendes Bühnenwerk heraus. Eine Oper/Operette in drei Akten, zu der Daniel Behle wieder gemeinsam mit dem Schweizer Schriftsteller Alain Claude Sulzer das Libretto verfasst hat, wird am 10. Oktober 2026 am Theater Annaberg-Buchholz uraufgeführt – erneut an jenem Haus, an dem bereits Hopfen und Malz aus der Taufe gehoben wurde. Die musikalische Leitung übernimmt Bruno Borralhinho, Jasmin Solfaghari, die bereits bei Hopfen und Malz Regie führte, inszeniert und Walter Schütz wird das Bühnenbild entwerfen. Wenige Wochen später ist Daniel Behle dann selbst wieder auf der Opernbühne zu erleben: Am 22. November 2026 gibt er an der Wiener Staatsoper in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos sein Rollendebüt als Bacchus.

Der Schmetterling führt durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und kreist um eine Opernpartitur, an deren mörderischen Anforderungen Generationen von Tenören scheitern. Was als skurrile Gruselgeschichte beginnt, führt schließlich in eine dystopische Welt, in der Kunst und Kultur nahezu verschwunden sind. Behle und Sulzer verbinden Opernklischees und Zukunftsvisionen mit einem liebevoll-ironischen Blick auf den Musikbetrieb. Hinter der „heiteren, überdrehten und satirischen Geschichte“ steht dabei eine durchaus ernsthafte Frage: welchen Wert Kunst und Kultur für eine Gesellschaft besitzen oder besitzen sollten.

Daniel Behle ist regelmäßig an den führenden Opernhäusern Europas zu Gast, darunter die Wiener Staatsoper, die Scala di Milano, das Royal Opera House Covent Garden London, die Bayerische Staatsoper München, das Opernhaus Zürich, die Staatsoper Stuttgart, die Semperoper Dresden sowie die Dutch National Opera Amsterdam. Engagements führten ihn außerdem zu den Salzburger Festspielen, den Salzburger Pfingstfestspielen und den Bayreuther Festspielen. Sein Opernrepertoire reicht von zentralen Mozart-Partien über die großen Strauss-Rollen bis hin zu anspruchsvollen Aufgaben des Wagner-Fachs, wo er als Lohengrin, Loge (Rheingold), Erik (Der fliegende Holländer), David und Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) bereits große Erfolge feierte.

Neben seiner internationalen Karriere als Sänger fanden WinterreiseN (Sony 2014), Mein Hamburg (Berlin Classics 2016), Meine schönsten Weihnachtslieder (Sony 2018) als Behles Kompositionen und Arrangements für Tenor und Klaviertrio bereits sehr positive internationale Beachtung. Seine erste Operette Hopfen und Malz wurde 2023 an mehreren deutschen Opernhäusern aufgeführt. Für sein Mozart-Album MoZart erhielt Behle 2020 den OPUS KLASSIK als „Sänger des Jahres“, 2024 wurde ihm der Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik verliehen.

Mehr zu Daniel Behle finden Sie auf Instagram, Facebook oder unter https://www.danielbehle.de/
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»Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«  starten am 30. August mit Zeller-Serenade in Carl Zellers Geburtsort St. Peter/Au

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(v.l.) Schloss St. Peter/Au© Johannes Zinner; Valer Sabadus © schneiderphotography; Schloss Atzenbrugg / Konzert © Richard Marschik; Camilla Nylund © Shirley Suarez; Annely Peebo © zVg; Rafael Fingerlos © Theresa Pewal; Clemens Unterreiner © Ulrik Hoelzel; Hagar Sharvit © Andrej Grilc; Ehem. Synagoge St. Pölten © Pfoser ZT/Herfert.

Die »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich« 2026 starten am 30. August mit der Carl-Zeller-Serenade in St .Peter/Au, dem Mostviertler Geburtsort des bekannten Vertreters der Goldenen Operettenära.
Die heurige Zeller-Serenade begeistert mit einem ganz dem Genius Loci gewidmeten Programm: Sopranistin Alexandra Reinprecht, Staatsoperntenor Jörg Schneider und Pianist Manfred Schiebel interpretieren Arien und Duette aus den populärsten Operetten Zellers wie „Vogelhändler“, „Obersteiger“ und „Fornarina“ sowie eine exquisite Auswahl seiner Kunstlieder.

Alexandra Reinprecht, ist in der Oper wie im Operettenfach beheimatet, ihre Engagements führten sie von der Wiener Staatsoper bis zum Münchner Gärtnerplatztheater und den Operettenfestspielen in Mörbisch. Jörg Schneider ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und Professor an der „mdw“ und sorgt als Präsident des Vereins der Freunde der Operette St. Pölten für den Fortbestand der Operette in der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Manfred Schiebel ist einer der profiliertesten und international tätigen Klavierbegleiter und Dozent an der „muk“.

Programmvorschau »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«
Im Rahmen der Konzertreihe sind von 30. August bis 1. November jede Menge Weltklasse-Vokalistinnen und -Vokalisten zu erleben, etwa Camilla Nylund, Annely Peebo, Rebecca Nelsen, Valer Sabadus, Rafael Fingerlos, Thomas Ebenstein und Clemens Unterreiner. Hinzu kommen exzellente Instrumentalisten sowie von Schauspiel, Film und Fernsehen bekannte Persönlichkeiten wie Gerti Drassl, Petra Morzé, Sophie Aujesky und Joseph Lorenz als Rezitatorinnen und Rezitatoren.

Das Besondere der Konzertreihe ist die Verbindung herausragender künstlerischer Qualität mit authentischen, musikhistorischen Orten. Die Konzerte finden an Originalschauplätzen statt, die eng mit dem Leben und Wirken bedeutender Komponistinnen und Komponisten verbunden sind – an Geburts-, Wohn- und Wirkungsstätten, in Museen, Gedenkräumen und Forschungseinrichtungen oder in historisch passenden Gebäuden in unmittelbarer Nähe.
Infos: www.serenadenkonzerte.at – sowie weiter unten in diesem Mail und im PDF-Text anbei.

Nächste Konzerte im September:
06.09., 16 Uhr: Schubert-Serenade, Schloss Atzenbrugg; https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/schubert-serenade-2
13.09., 19 Uhr: Schloss-Serenade, Schlosstheater Laxenburg;
https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/schloss-serenade-3
19.09., 18 Uhr: Gottfried von Einem-Serenade, Kirche zur Hl. Katharina Oberdürnbach; https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/gottfried-v-einem-serenade
27.09., 16 Uhr: Beethoven-Serenade, Haus der Kunst Baden; https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/beethoven-serenade-1
(BesetzungsänderungSophie Aujesky tritt am 27.09. statt Philipp Kelz als Rezitatorin auf.)
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Oper Frankfurt: Erste Wiederaufnahme COSÌ FAN TUTTE
Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Takeshi Moriuchi / Alden Gatt (30. Dezember 2026., 2., 8., 10., 16. Januar 2027)
Inszenierung: Mariame Clément
Bühnenbild: Etienne Plus
Kostüme: Bianca Deigner
Licht: Joachim Klein
Chor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

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Fiordiligi und Dorabella. Foto: Barbara Aumüller

Fiordiligi: Karolina Bengtsson
Dorabella: Kelsey Lauritano / Karolina Makuła (30. Dezember 2026., 2., 8., 10., 16. 21. Januar 2027.)
Guglielmo: Taehan Kim / Finn Sagal (30. Dezember 2026., 2., 8., 10., 16. 21. Januar 2027)
Ferrando: Matteo Ivan Rašić (23., 28., 30.8.) / Andrew Kim
Despina: Elizabeth Reiter / Bianca Tognocchi (30. Dezember 2026, 2., 8., 10., 16. 21. Januar 2027)
Don Alfonso: Sebastian Geyer / Liviu Holender (30.Dezember 2026, 2., 8., 10., 16. 21. Januar 2027)
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung der DZ-Bank

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Don Alfonso und Despina. Foto: Barbara Aumüller

Così fan tutte ist nach Le nozze di Figaro und Don Giovanni die letzte der drei Opern von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), die in Zusammenarbeit mit dem Librettisten Lorenzo Da Ponte entstanden. Nach Mozarts Tod fiel das Werk bald in Ungnade: Zu frivol sei die Geschichte, zu konstruiert die Handlung. Aber vielleicht war die Lehre, die in der „Schule der Liebenden“ unterrichtet wird, für das 19. Jahrhundert einfach zu hart?
Erst Richard Strauss und Gustav Mahler gewannen die Oper wieder als Kernstück fürs Repertoire zurück. Così fan tutte – So machen’s alle, ist das nüchterne Fazit einer Wette, welche die Offiziere Guglielmo und Ferrando mit dem Philosophen Don Alfonso abschließen. Um den von diesem propagierten Wankelmut aller Frauen, dem die Freunde die unverbrüchliche Treue ihrer Bräute Fiordiligi und Dorabella entgegenhalten, auf die Probe zu stellen, fassen die Herren einen Plan: Als Türken verkleidet erscheinen die Offiziere – kurz zuvor noch tränenreich in einen fiktiven Krieg verabschiedet – bei den Geliebten und bieten alle Verführungskünste auf, um die Damen zu erobern. Nicht zuletzt durch den Einfluss der in Liebesdingen versierten Zofe Despina kann anfänglicher Widerstand der Umworbenen schließlich gebrochen werden. Bevor es jedoch zu einer Hochzeit der beiden „über Kreuz“ verbundenen Paare kommt, wird das Verwirrspiel aufgedeckt…

Studienleiter Takeshi Moriuchi übernimmt das Dirigat der Wiederaufnahmeserie von Così fan tutte alternierend mit Kapellmeister Alden Gatt. Moriuchi ist der Oper Frankfurt seit 2018 verbunden, als Dirigent und Liedbegleiter tritt er seither immer wieder auch für das Publikum in Erscheinung. Gatt dirigierte in Frankfurt bereits von Mozart Die Zauberflöte, Ascanio in Alba und Le nozze di Figaro. Die Partie der Fiordiligi singt Karolina Bengtsson. Die Sopranistin ist seit der Spielzeit 2023/24 ein Teil des Ensembles und überzeugte am Haus schon in diversen Partien. 2025 sang sie beim Festival d’Aix-en-Provence Camille (Louise) und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Dori (Iphigénie en Tauride). Kelsey Lauritano und Karolina Makuła alternieren als Dorabella. Neben ihrer Partie in Così fan tutte wird Lauritano in dieser Spielzeit u.a. auch in Händels Flavio auftreten und einen Liederabend gestalten. Auch Makuła ist an zahlreichen Produktionen beteiligt, unter anderem auch bei den Wiederaufnahmen von Richard Wagners Das Rheingold und Die Walküre. Taehan Kim und das neue Opernstudio-Mitglied Finn Sagal alternieren in der Partie des Guglielmo. Kim wurde zur Spielzeit 2025/26 in das Ensemble der Oper Frankfurt aufgenommen und gab mit der Partie des Guglielmo seinen Einstand. Sagal ist seit dieser Spielzeit Mitglied des Frankfurter Opernstudios und wird nun ebenfalls seinen Einstand hier am Haus als Guglielmo feiern. Matteo Ivan Rašić als Gast und das neue Ensemble-Mitglied Andrew Kim alternieren in der Partie des Ferrando. Als Despina wechseln sich, wie auch schon in der Premierenserie, die Ensemblesängerinnen Elizabeth Reiter und Bianca Tognocchi ab. Liviu Holender und Sebastian Geyer verkörpern alternierend die Partie des Don Alfonso. So zeigt auch die zweite Wiederaufnahme der Saison die Bandbreite des Ensembles der Oper Frankfurt.

Wiederaufnahme: Sonntag, 23. August 2026, um 18 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 28., 30. August (18 Uhr), 5. (18 Uhr), 9. September, 30. Dezember 2026,
2. (18 Uhr), 8., 10. (15.30 Uhr), 16. (18 Uhr), 21. Januar 2027
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 18.30 Uhr.
Preise: € 16 bis 127 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
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Rekordsaison: Musikfestival Steyr 2026 begeisterte über 10.000 Besucher

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Foto: Musikfestival Steyr

Das Musikfestival Steyr überschritt in dieser Saison erstmals die Marke von 10.000 Besuchern. Nach dem Publikumstriumph von „Hair“ darf mit Spannung der Welturaufführung von „EPOS“ im Jahr 2027 entgegensehen werden.

Steyr (LCG) – Das Musikfestival Steyr blickt auf eine mehr als erfolgreiche Saison 2026 zurück: Mit elf Open-Air-Vorstellungen des Kultmusicals „Hair“ brachte das Festival von 23. Juli bis 8. August 2026 die legendäre Rockmusik der 1960er-Jahre in den Schlossgraben von Schloss Lamberg und begeisterte mit einem abwechslungsreichen Programm aus Musik, Kulinarik und Kultur insgesamt mehr als 10.000 Besucher. Dabei spielte auch das Wetter mit: Lediglich eine Aufführung der restlos ausverkauften Veranstaltungen musste witterungsbedingt ins Innere verlegt werden. Der „A Jump to the Brunch“ verband an zwei Sonntagen Kulinarik und Musik in den Lambergsälen, während die Ö3 Silent Disco den Schlosspark an zwei Abenden zur Tanzfläche machte. Mit „Lesesinn“ setzte das Festival zudem einen Schwerpunkt auf kulturelle Vermittlung für Kinder und Jugendliche.

Vorfreude auf „EPOS“
Neben kulinarischen Genüssen boten die Festivalbrunches einen ersten Vorgeschmack auf die kommende Festivalproduktion: „EPOS“, eine Rockoper nach dem Nibelungenlied, wird 2027 beim Musikfestival Steyr ihre Welturaufführung feiern und das Nibelungenlied aus einer neuen Perspektive erzählen. Im Mittelpunkt der Eigenproduktion stehen nicht die bekannten Heldenfiguren, sondern die Frauen der Sage, deren Schicksale, Wünsche und Entscheidungen die Geschichte entscheidend prägen.

„Wir bedanken uns ganz ‚hair‘zlich für diese grandiose Festivalsaison! Mehr als 10.000 Besucher, restlos ausverkaufte Veranstaltungen und die große Begeisterung des Publikums sind für uns ein wunderbarer Ansporn, 2027 mit ‚EPOS‘ das nächste Kapitel aufzuschlagen“, kündigt Intendant Karl-Michael Ebner an.

Die erfolgreiche Durchführung des Musikfestival Steyr wurde auch 2026 durch langjährige Partner wie BMD, BMW Group Werk Steyr, Magenta Telekom, SKF Österreich AG, Sparkasse OÖ und Wiener Städtische Versicherung ermöglicht.

Weitere Informationen auf musikfestivalsteyr.at

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