DIE DONNERSTAG-PRESSE – 25. JUNI 2026

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 25. JUNI 2026

TURANDOT von Giacomo Puccini, Deutsche Oper Berlin © Bettina Stöß

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 25. JUNI 2026

Berlin/Deutsche Oper
Wenn Mordlust Mordlust anzieht
Turandot. Die Oper ist so grausam. – Wenn das ein Film wäre, würdest du ihn dir nicht angucken. Ich übrigens auch nicht. – Stimmt. Aber ich bin ja wegen des Tenors hier. – Welchen Tenors? – SeokJong Baek. Und außerdem singt Catherine Foster. –Ja, ist denn bei Euch Festivalzeit? –
Nein, ganz normale Repertoireaufführung.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

Wien
„Zauberflöte“: Staatsoper lässt Einspringer aus dem Urlaub einfliegen (Bezahlartikel)
Günther Groissböck war kurzfristig erkrankt und konnte den Sarastro nicht singen. Den Ersatz musste die Wiener Staatsoper direkt vom Strand holen. Auch sonst gab es mehrere (geplante) Rollendebüts. Völlig entspannt am Strand liegen können Spitzensänger frühestens im Ruhestand. Wenn irgendwo jemand kurzfristig ausfällt, werden sie einfach eingeflogen. Ante Jerkunica war das jüngste dieser Urlaubsopfer.
DiePresse.com

Klosterneuburg
„Samson und Dalila“ bei operklosterneuburg
Die operklosterneuburg zeigt diesen Sommer „Samson und Dalila“ von Camille Saint-Saëns. Die Oper feiert am 4. Juli Premiere im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg (Bezirk Tulln). „Wir haben erstmals ein Orchester der operklosterneuburg“, sagt Intendant Peter Edelmann. „Ein Festival dieser Größenordnung, das 33 Jahre besteht, finde ich, verdient ein eigenes Orchester.“ Das Festivalorchester geht aus dem Klosterneuburger Ensemble Neue Streicher hervor. „Mit dieser Entscheidung beginnt eine neue musikalische Ära, die das Festival noch stärker in der Stadt verwurzelt und seine künstlerische Identität weiter schärft“, wurde in einer Aussendung betont.
noe.orf.at

Salzburg
Oper „Agamemnon“ wurde in Salzburg uraufgeführt: Was führt zu Elektras mörderischem Hass auf ihre Mutter? (Bezahlartikel)
Der junge Komponist Vid Ožbolt legt an der Universität Mozarteum ein bemerkenswertes Musikdrama vor. Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, was zur Eskalation der Ereignisse geführt hat?
SalzburgerNachrichten.at

Graz
Der Steirische Herbst hat 2026 das Motto „Red Flags“
Das Traditionsfestival beschäftigt sich mit Warnsignalen in Politik, Kultur und Privatleben, Hauptausstellung und Vermittlungsprogramm heuer einen Monat länger
DerStandard.at

Berlin
Mokka und Milchshake in der sozialistischen Eisdiele oder: Joe, mach die Musik von damals nach
Manchmal überkommt es mich. Dann muss ich im RBB-Fernsehen die Sendung „Damals wars“ von Wolfgang Lippert glotzen, alte Schallplatten einschieben und der Sehnsucht nach dem „damals-weiß-du-noch-wie schön-es-war-und-was-es-alles-nicht-gab-hahaha“ frönen. Ostalgie nennen das die Leute aus Neufünfland, und „Ostmugge“ heißt das in Musikerkreisen und funktioniert auf den kleinen und großen Bühnen rings um Berlin immer noch tadellos.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Gerechtigkeit für Lortzing: Dieser volkstümliche Komponist hungerte sich zu Tode. Heute meiden ihn die Opernhäuser (Bezahlartikel)
„Ewigkeitswert“ bescheinigte Kurt Weill dem Romantiker Albert Lortzing. Auf den Spielplänen taucht er aber kaum noch auf. Nun wurde in Berlin sein größter Hit „Zar und Zimmermann“ neu aufgelegt. Aber der Text wurde umgeschrieben. Warum steht hier.
DieWelt.de

Bad Kissingen
Igor Levit: „Ohne Kissinger Sommer wäre ich heute nicht hier“
Ravels „Kaddisch“ gehört zu den persönlichsten Werken in Igor Levits aktuellem Repertoire. Im Gespräch mit BR Klassik erzählt der Pianist, warum ihn das Stück bis heute bewegt, weshalb Schuberts letzte Sonate zu den radikalsten Werken überhaupt zählt – und warum er dem Kissinger Sommer einen entscheidenden Teil seiner Karriere verdankt.
BR-Klassik.de

Bremen/Konzerthaus „Die Glocke“
Schostakowitsch und Brahms fesseln in der Glocke
Schönstes Sommerwetter herrscht am Tag nach Mittsommer in Bremen. Doch diese Leichtigkeit des Seins sucht man eher vergeblich im letzten Saisonkonzert der Bremer Philharmoniker. Vielmehr verbreiten schon eingangs die ersten dunklen Streicherklänge des Violinkonzerts von Dmitrij Schostakowitsch eine nocturnale, deutlich melancholisch gefärbte Stimmung.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

Hamburg/Martha Argerich Festival
Martha Argerich meistert Beethovens beginnende Bipolarität
Es ist wieder Martha-Argerich-Zeit in Hamburg: Das von der Meisterin eingerichtete und nach ihr benannte Festival bringt die Große Dame des Fortepianos mit künstlerischen Freunden zusammen. Auf dem Mammutprogramm des zweiten Abends stehen neben Brahms’ Doppelkonzert das erste Klavierkonzert von Argerichs erster großer Liebe, Beethoven, und das Konzert für Orchester von Béla Bartók.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

Bamberg
Herbert Blomstedt: Bamberg-Konzert zum 99. Geburtstag abgesagt
Das im Juli geplante Sonderkonzert für Ehrendirigent Herbert Blomstedt in Bamberg fällt aus. Wie die Bamberger Symphoniker mitteilen, musste Blomstedt aus gesundheitlichen Gründen absagen.
BR-Klassik.de

Regensburg
Horrorklassiker als Oper: „The Shining“ am Staatstheater Regensburg
„I’ll bash your f*cking brains in!“ – Das ist ein Satz der nicht in vielen Opernlibretti zu hören ist. Genau so drastisch und extrem geht es jedoch zu in der Oper „The Shining“, derzeit zu erleben am Staatstheater Regensburg. Als erste Musiktheaterproduktion nach der Erhebung in den Rang eines Staatstheaters zeigt Regensburg in einer europäischen Erstaufführung die Opernversion des Horror-Klassikers von Stephen King, bekannt vor allem auch durch die Verfilmung von Stanley Kubrick.
opernmagazin.de

Zürich
Die Geliebte als Statue: Wagners Tannhäuser in Zürich
Für jeden ehrgeizigen Regisseur lautet die Grundfrage: Gibt es in der 181-jährigen Aufführungsgeschichte von Richard Wagners Tannhäuser einen Aspekt, der bisher noch nicht beachtet worden ist? Lydia Steier hat 2025 an der Wiener Staatsoper den Sängerstreit als Theateraufführung inszeniert, bei der der Landgraf als Strippenzieher auftritt. Tobias Kratzer hat 2019 in Bayreuth das Aufeinanderprallen zweier sozialer Gruppen thematisiert: hier die befreite Aussteigertruppe um Venus, dort die in Konventionen gefangene Gesellschaft der Wartburg. Und Thorleifur Örn Arnarsson in der aktuellen Neuproduktion am Opernhaus Zürich?
bachtrack.com/de

Hier gibt es keine Erlösung (Bezahlartikel)
Eine konsequent kluge Regie und zudem ein spannendes Rollendebüt: Wagners „Tannhäuser“ am Opernhaus Zürich gerät zu einer unendlichen Lebensflucht des Titelhelden.
SueddeutscheZeitung.de

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Wien
Tales of Wretchedness and Misery
Giacomo Puccini: Il trittico
concertonet.com

Zürich
Sokhiev and Cutler launch the Wagnerian summer with Zürich’s new Tannhäuser
seenandheard-international.com

London
English Touring Opera Announces 2026-27 Season
operawire.com

Glyndebourne
Glyndebourne’s First Orfeo Is Musically Outstanding but Hampered by an Overloaded Staging
operatoday.com

Alresford
The Grange festival: Giulio Cesare review – nightmarish take on Handel has snakes, sadism and a mummy
TheGuardian.com

West Horsley
Grange Park Opera opens its four-year Ring cycle with a theatrical Das Rheingold (Subscription required)
Wagner’s tale of avarice and power unfolds against the backdrop of the industrial revolution in this clearly sung, well-paced production
ft.com

Longborough
With its revival of Tristan und Isolde Longborough is back with what it does at its very best
seenandheard-international.com

New Jersey
Princeton Festival 2026 Review: Madama Butterfly
Illness Divides the Title Role in a Production That Points at America
operawire.com

Chicago
David and Jonathan: Haymarket Opera treats Chicago to compelling Baroque brotherly love
bachtrack.com/de

Philadelphia
Boyer and Campbell’s A Hundred Years On gives voice to America’s Centennial dream
seenandheard-international.com

St. Louis
Streetcar Leaves Nothing to be Desired in Saint Louis
With its riveting production of André Previn’s A Streetcar Named Desire, Opera Theatre of Saint Louis has dramatically reinforced its stature as one of the nation’s finest summer festivals.
operatoday.com

San Francisco
Festival Opera Finds the Laughs Inside Handel’s Alcina
sfcv.org

Feature
The experience that coloured everything Britten went on to write
Three months after Bergen-Belsen was liberated, Britten and Yehudi Menuhin performed there. Survivor and cellist Anita Lasker-Wallfisch was ‘transfixed’ – as she told the composer when they played together decades later
TheGuardian.com

Ballett / Tanz

Wir als verletzliche und vergängliche Wesen
Bis 83 zählt Susanne Kirnbauer. Da lässt sie sich auf Doris Uhlich ein zum Generationen-Tanz-Projekt Come Back Again. Zum Abschluss der heurigen Sommerszene also die Inszenierung des Abschlusses einer Karriere in einem Beruf, für den man sehr bald zu alt ist: dem Ballett.
DrehpunktKultur.at.susanneKirnbauer

Ballet / Dance

Review: Birmingham Royal Ballet performs 20th-Century Masterpieces
gramilano.com

Sprechtheater

Wien/Burgtheater/Kasino
Eine Kopie, nur genauer
Ein gestriger Stoff von morgen landet im Heute: Der Zukunftsroman „Solaris“, dramatisiert auf der Kasino-Bühne des Burgtheaters und zugleich als Livestream im Internet, in der Regie von Roman Senkl und umgesetzt von einem vielköpfigen Technik-Team.
DrehpunktKultur.at.solaris

Bregenz
Intendantin des Vorarlberger Landestheaters gekündigt
Stephanie Gräve war Mitte Mai nach ihrer Anzeige gegen die Geschäftsführerin der Vorarlberger Kulturhäuserbetriebsgesellschaft freigestellt worden
DerStandard.at.story.intendantin

Sport

Fußball-WM
Kongo stiehlt die Show: Das sind die coolsten WM-Anzüge 2026
Das sind die WM-Anzüge 2026 – und sie sind besser gestylt als so mancher Red-Carpet-Look. Von Spanien bis zur Elfenbeinküste zeigen die Nationalteams, wie viel Fashion in der Fußballwelt steckt.
cq.magazin.kongo-mode

Politik

Österreich
„Krone“-Kommentar: Wenn Kanzler-Elf auf Reisen geht, dann kostet das
Jaja, wir sind wer in der Welt. Nein, da ist jetzt gar nicht der Fußball gemeint, der uns international Beachtung verschafft. Da geht es – Achtung, Ironie! – um die Politik.
Sie werden doch nicht umsonst um die Welt fliegen, unsere Regierungsspitzen. Die Außenministerin tummelt sich gerade in China, der Vizekanzler ließ es sich nicht nehmen, unser Nationalteam beim WM-Auftaktmatch in San Francisco – Achtung, Ironie! – zum Sieg zu peitschen. Und zum noch wichtigeren Spiel gegen Argentinien reiste der noch wichtigere Kanzler: Christian Stocker war gestern in Dallas live dabei. Und er musste nicht alleine nach Texas fliegen. Was macht man als Politiker, wenn man um den halben Erdball zu einem Fußballspiel seiner National-Elf jettet? Man reist zu elft! Jaja, wenn die Kanzler-Elf auf Reisen geht, dann kostet das – Achtung, Ironie! – ein bisschen Geld, das ist es aber allemal wert. Handelt es sich doch nicht um eine privat finanzierte Reise. Auch nicht um eine aus Parteigeldern bezahlte, das ginge sich – Ironie! – kaum aus, wurde doch die Erhöhung der Parteienfinanzierung nach medialer Aufregung abgeblasen. Wer zahlt also? Jene Österreicherinnen und Österreicher, denen der Finanzminister bekanntlich immer tiefer in die Taschen greift.
https://www.krone.at/4189174

Kanzler und Mitarbeiter schliefen in US-Luxushotel
Sparen predigen, Luxushotel buchen. Bundeskanzler Christian Stocker und seine übergroße Delegation nächtigten während der WM-Reise zum Spiel gegen Argentinien im „W Hotel“ – dort, wo auch die österreichische Nationalmannschaft untergebracht war.Politik-Routiniers kennen die obligatorische Frage nach fast jeder Auslandsreise eines Staatsvertreters: Wie viel hat denn der Spaß den Steuerzahler gekostet? Dazu gab es bereits in der Vergangenheit Dutzende parlamentarische Anfragen, und auch Bundeskanzler Stocker wird sich wohl Fragen gefallen lassen müssen. Immerhin hatte er bei seinem USA-Besuch – wie berichtet – zehn Begleitpersonen mit im Gepäck.
https://www.krone.at/4191809

Österreich/Graz
Letzter Schlagabtausch: „Krone“-Elefantenrunde: Kein Flirten vor Graz-Wahl
Das Beste kommt zum Schluss. Wie schon bei den steirischen Landtagswahlen vor zwei Jahren bildete die „Krone“-Elefantenrunde auch zur anstehenden Grazer Gemeinderatswahl das Finale. Am Mittwoch (24. Juni/21.45 Uhr) haben Sie so auf krone.tv die Möglichkeit, das letzte Mal vor Ihrem Kreuzerl eine Entscheidungshilfe einzuholen. Mitunter ging’s bei der Diskussion in unserem Newsroom am Eisernen Tor ziemlich heiß her – und das lag nicht nur an den aktuell so schweißtreibenden Temperaturen.
https://www.krone.at/4190427

Sport

Autorennsport/ Formel 1
Experte warnt Mercedes: Lewis Hamiltons neue Stärke verändert die Formel 1 „fundamental“
Dass Lewis Hamilton dem WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli im Nacken sitzt, kann man angesichts 41 Punkten Differenz zwischen den beiden in der Fahrer-WM wahrlich noch nicht behaupten. Fakt ist aber: Der britische Rekordweltmeister in Ferrari-Diensten ist erster Verfolger des italienischen Teenagers – und das ist nach sieben Grand-Prix-Wochenenden schon eine Leistung für sich.
Formel1 .Autorennsport

Fußball-WM
Mitten im Turnier WM-Knall: FIFA will plötzlich Regel ändern
Im Mittelpunkt steht das Verfahren vor dem eigentlichen Elfmeterschießen. Bisher sind dafür zwei Münzwürfe vorgesehen: Einer entscheidet darüber, welche Mannschaft den ersten Strafstoß ausführt, der andere legt fest, auf welches Tor geschossen wird. Nach den aktuellen Plänen soll künftig nur noch einmal gelost werden. Die Mannschaft, die den Münzwurf gewinnt, dürfte anschließend selbst wählen, ob sie zuerst schießen möchte oder welches Tor genutzt wird. Die jeweils andere Entscheidung würde automatisch dem Gegner zufallen.
oe24.at.regeländerung

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Unter’m Strich

Österreich
Rektor und AKH-Chef Müller: „Ein Kassenarzt hat vier Minuten pro Patient
Der Rektor der Med Uni Wien über die Mehrklassenmedizin, warum das Burgenland ein „superplakatives Beispiel für eine Fehlentwicklung“ ist und warum er die KI positiv sieht.
Kurier.at.kassenarzt

Fußball-WM: Auf wen trifft Österreich?
ORF-Experte Herzog: „…dann können die Spanier kommen“
Österreich könnte bei einem Erfolg gegen Algerien im Sechzehntelfinale auf Spanien treffen. Andreas Herzog rät aber vom taktieren gegen Algerien ab.
Heute.at.experte

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 25. JUNI 2026)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 25. JUNI 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Heute in München_ Premiere „DIE WALKÜRE“

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Komponist Richard Wagner. Dichtung von Richard Wagner.
Erster Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen (1870) empfohlen ab 14 Jahren
In deutscher Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.
Dauer ca. 5 Stunden 10 Minuten
Koproduktion mit dem Gran Teatre del Liceu, Barcelona
Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Die Premiere wird live auf BR Klassik übertragen. Im Anschluss diskutiert das „Kritische Trio“ die Premiere live auf BR Klassik. Die Diskussion ist am folgenden Tag auf Staatsoper.tv zu sehen.

Erfahren Sie hier mehr über den Auftakt des Ring-Zyklus an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2024/25: Das Rheingold 

München/Bayerische Staatsoper
München feiert Opernfestspiele mit neuer «Walküre»
Festspielzeit in München: Die Bayerische Staatsoper feiert den Höhepunkt ihrer Saison mit einer neuen Version von Richard Wagners «Walküre». Der Hamburger Opernintendant Tobias Kratzer inszeniert bei den Münchner Opernfestspielen mit Wagners berühmtem Musikdrama um liebende Zwillinge und eine verstoßene Tochter den zweiten Teil des «Ring des Nibelungen» nach seiner «Rheingold»-Neuinszenierung im Oktober 2024.
Musik: München feiert Opernfestspiele mit neuer «Walküre» | DIE ZEIT
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Bühnen Graz: Vassilis Christopoulos dirigiert in der Carnegie Hall und am Royal Danish Theatre

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Große Anerkennung für Vassilis Christopoulos: Der Chefdirigent der Grazer Philharmoniker und der Oper Graz debütiert im Oktober 2026 in der New Yorker Carnegie Hall mit dem Orchester der Griechischen Nationaloper auf einer der berühmtesten Konzertbühnen der Welt. Zuvor führt ihn Verdis Macbeth ans Royal Danish Theatre in Kopenhagen. In Graz ist er vor der Sommerpause noch einmal am 27. Juni 2026 beim Abschlusskonzert Freedom! mit Werken von Charles Ives, Leonard Bernstein und Antonín Dvořák zu erleben. Als Solistin ist die international gefeierte Pianistin Claire Huangci zu Gast.

ABSCHLUSSKONZERT
»Freedom!« am 27.06.2026

Mit der international gefeierten Pianistin Claire Huangci als Gast.

KARTEN/ INFOS
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150 Jahre „Ring des Nibelungen“ – Matthias Kirschnereit verdichtet Wagner aufs Klavier

Bayreuth. Anlässlich des 150. Jubiläums der Bayreuther Festspiele und der Uraufführung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ wagt der Pianist Matthias Kirschnereit gemeinsam mit dem Dirigenten und Komponisten Ettore Prandi ein außergewöhnliches Experiment: Sie führen Wagners monumentale Tetralogie zurück auf ein einziges Instrument – das Klavier. Entstanden ist für Apple Music eine exklusive Aufnahme mit acht Charakterstücken, die sechzehn Stunden „Ring“ zu einem kammermusikalisch-intimen Mini-Zyklus verdichten: eine Nibelungen Suite!

Ausgehend von Wagners Klangwelt und inspiriert von der Idee imaginärer „Intermezzi“ und „Préludes“ eröffnen diese Stücke neue, lyrische und intime Perspektiven auf den „Ring“ – fernab einer bloßen Klavierbearbeitung, vielmehr als eigenständige, erzählerische Suite. Eine Aufnahme zum Jubiläum – und zugleich ein frischer, persönlicher Zugang zu einem Mythos, der die Musikgeschichte seit 150 Jahren prägt.

Das digitale Album erscheint am 24.07.2026 beim Label Berlin Classics und ist zunächst exklusiv nur auf Apple Music verfügbar.

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Guten Tag,  zum Beitrag von Frau Cupps:  es braucht nicht Paris, auch das Konzerthaus in Wien hat ein höchst interessantes konzertantes RING Angebot.

https://konzerthaus.at/de/abonnements/der-ring-des-nibelungen/3395#events

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IV. HAYDNEUM ESZTERHÁZA FESTIVAL. 28. August – 5. September 2026 Schloss Esterházy, Fertőd

haydneum

Zum vierten Mal findet an dem historischen Schauplatz Eszterháza das Haydneum Eszterháza Festival statt. Gegen Ende des Sommers verwandelt sich das Schloss Esterházy in Fertőd erneut in ein pulsierendes Zentrum der Alten Musik und lässt das außergewöhnliche Musikleben am Hofe des „Prachtliebenden“ Fürsten Nikolaus I. von Esterházy aus dem 18. Jahrhundert lebendig werden, dessen musikalischer Leiter über beinahe drei Jahrzehnte hinweg kein Geringerer als Joseph Haydn war.

Die Einzigartigkeit des Festivals beruht auf dem Zusammenspiel hochkarätiger, ausschließlich auf historischen Instrumenten dargebotener authentischer Aufführungen, herausragender Künstlerinnen und Künstler sowie der unverwechselbaren Atmosphäre des Schlosses. Inzwischen ist es zur Tradition geworden, das Festival mit einer konzertanten Aufführung einer Haydn-Oper zu eröffnen – diesmal mit Orlando paladino (Der rasende Roland), uraufgeführt 1782, mit Cyrille Dubois in der Titelrolle.

Die Kammermusik ist durch einen Schubert-Abend mit Raoul Steffani und Petra Somlai sowie ein Haydn-Abend des Gringolts Quartet vertreten. Auch der thematische Spaziergang mit Ádám Bősze gehört wieder zum Festivalprogramm. Das Abschlusskonzert mit Werken Haydns und seiner Zeitgenossen wird von Stephan MacLeo aus der Schweiz dirigiert, der auch als Bassist weltweit bekannt ist.

Haydns 1782 uraufgeführte Oper gehörte zu den größten Erfolgen auf der Bühne des Hofes Esterházy. Als Vorlage diente Ariosts Epos Orlando furioso; gemeinsam mit seinem Librettisten Nunziato Porta schuf Haydn jedoch keine heroische Tragödie, sondern eine geistreiche und genreübergreifende heroisch-komische Oper.

Orlando ist hoffnungslos in Angelica verliebt, die ihrerseits Medoro liebt. Von Eifersucht verzehrt verliert der Ritter den Verstand und bringt mit seinem Wüten alle Beteiligten in Gefahr. Schließlich gelingt es der Zauberin Alcina, die Verwicklungen aufzulösen.

Mit außergewöhnlichem Gespür für das Musiktheater zeichnet Haydn seine Figuren: Die musikalische Welt der Titelfigur bewegt sich zwischen Erhabenheit und Groteske, während Ritterideale, Eifersucht, Wahnsinn und Magie in seiner Musik mit verspielter Ironie miteinander verwoben werden.

Zu den Höhepunkten der Aufführung am 28. August zählen die Interpretationen herausragender Sängerinnen und Sänger wie Cyrille Dubois, Jone Martínez, Katalin Szutrély und Zoltán Megyesi. Das auf historischen Instrumenten spielende Orfeo Orchester wird von György Vashegyi dirigiert. Weitere Informationen finden Sie unten.

Das Konzert am 29. August stellt zwei monumentale Werke aus Schuberts letzten Lebensjahren einander gegenüber. Die Sonate in B-Dur entstand im Herbst 1828, in den letzten Lebensmonaten des Komponisten. Weit gespannte Bögen, das Gefühl einer entrückten Zeitlichkeit und das wiederkehrende Trillermotiv aus der Tiefe des Klavierregisters schaffen eine eigentümlich meditative Atmosphäre. Das Werk fasst die Tradition der klassischen Sonate zusammen, setzt sich aber zugleich über ihre Grenzen hinweg und bewegt sich in Richtung eines romantischen inneren Monologs.

Die wenige Monate zuvor vollendete Winterreise, ein Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller, gehört zu den erschütterndsten Bekenntnissen der Musikgeschichte. Der Weg des einsamen Wanderers ist weit mehr als eine Landschaftsschilderung – er zeichnet einen psychologischen Prozess nach, dessen Stationen von Zurückweisung, Hoffnung und existenzieller Leere geprägt sind. Der Klavierpart fungiert dabei nicht als bloße Begleitung, sondern als gleichberechtigter Ausdrucksträger der inneren Vorgänge.

Schuberts zeitlose Musik werden uns zwei Künstlerpersönlichkeiten zu Gehör bringen, die sich der historisch informierten Aufführungspraxis verschrieben haben und zugleich für ihre außergewöhnliche kammermusikalische Sensibilität geschätzt werden: der französische Bariton Raoul Steffani und die Hammerklavier-Spezialistin Petra Somlai. Weitere Konzert-Details unten.

Von mythologischen Gestalten, chinesischen Anglern, unaufhaltsam tickenden Uhren und natürlich von Joseph Haydns Leben und Musik erzählt Ádám Bőszes neuester musikgeschichtlicher Rundgang durch die prachtvollen Räume des Schlosses Esterházy am 30. August.

Während der rund neunzigminütigen Führung werfen wir einen Blick in die fürstlichen Gemächer, versetzen uns in die heiteren wie auch bewegenden Momente von Haydns Jahren in Eszterháza hinein und lauschen Auszügen aus seinen Werken. Dabei begegnen wir dem Lieblingsinstrument des Fürsten Nikolaus I., des „Prachtliebenden“ und beschwören den Geist Maria Theresias.

Licht, Prunk, unterhaltsame Geschichten und bezaubernde Musik erwarten die Besucherinnen und Besucher. Weitere Informationen zur Führung finden Sie unten.

Das Programm des weltweit renommierten Gringolts Quartet am 4. September zeichnet die Entwicklung des Streichquartetts in Haydns Schaffen nach – von seinen Anfängen bis zu seiner Vollendung als eigenständige Gattung.

Die Quartette des Opus 17 (1771) gehören zu einer frühen Phase dieser Entwicklung. Noch bewahren sie die Leichtigkeit des Divertimentos, zugleich zeichnet sich jedoch bereits das Streben nach einem echten Dialog zwischen den Stimmen ab. Während das Quartett in E-Dur durch Klarheit und ausgewogene Proportionen besticht, erkundet das c-Moll-Quartett mit dichterer Faktur und dramatischerem Tonfall neue Ausdrucktiefen.

Bis zur Entstehung der Quartette op. 54 im Jahr 1788 hatte die Gattung – u.a. die Sonnenquartette op. 20, die wegweisende Reihe op. 33 und die Preußischen Quartette – ihre klassische Reife erreicht. Im Quartett in C-Dur manifestieren sich die völlige Gleichberechtigung der Stimmen, die konzentrierte motivische Arbeit und die formale Vollendung, die das klassische Streichquartett definieren.

Im intimen musikalischen Umfeld des Hofes Esterházy entwickelte Haydn jenes kammermusikalische Modell, das später für Mozart und Beethoven und schließlich für das gesamte 19. Jahrhundert richtungsweisend werden sollte. Mehr Details finden sich unten.

Die Werke Haydns und seiner Zeitgenossen eröffnen einen faszinierenden Blick auf die musikalische Vielfalt des Europa des 18. Jahrhunderts. Zwischen Genf und Wien entfaltet sich ein Panorama unterschiedlichster Stile und Charaktere – von der weltlichen Sinfonik bis zur geistlichen Musik.

Am 5. September schlägt der Schweizer Komponist Gaspard Fritz eine musikalische Brücke zwischen französischen und deutschen Traditionen. Die klaren Formen und die virtuose Rhythmik seiner Sinfonie in g-Moll spiegeln die elegante Leichtigkeit ihrer Epoche wider.

Die beiden Vertonungen des Salve Regina hingegen stehen für jene Tiefe, Expressivität und polyphone Kunst, die aus dem Erbe des Barock hervorgegangen sind. Ihre Komponisten – Michael Haydn, der in Salzburg wirkende jüngere Bruder Joseph Haydns, sowie der Wiener Georg Albrechtsberger – gehörten zu den bedeutendsten Meistern der Kirchenmusik ihrer Zeit.

In Joseph Haydns D-Dur Klavierkonzert, das an diesem Abend von der herausragenden Olga Pashchenko interpretiert wird, begegnen sich brillante, auf die Bedürfnisse des Konzertsaals zugeschnittene Virtuosität und volkstümliche Inspiration. Den Abschluss des Konzerts bildet die Sinfonie c-Moll, ein Werk des Sturm und Drang, das mit seiner spannungsreichen Energie und dunklen Klangfarbe einen wirkungsvollen Gegenpol zu Fritz’ Sinfonie setzt.

Solist und Dirigent des Orfeo Orchesters ist Stephan MacLeod. Weitere Konzertinformationen finden Sie unten.

Das Festival wird in Zusammenarbeit zwischen dem Haydneum und der Eszterháza Közhasznú Nonprofit Kft. veranstaltet.Kontakt und weitere Informationen:

www.haydneum.com

HAYDNEUM – UNGARISCHES ZENTRUM FÜR ALTE MUSIK

Das Haydneum hat sich zur Aufgabe gemacht, die Werte der Alten Musik in Ungarn zu fördern und das mit Ungarn verbundene Repertoire des Barock, der Wiener Klassik und der Frühromantik (1630–1830) einem breiten Publikum näherzubringen.

Die 2021 vom ungarischen Staat gegründete Stiftung verfolgt das Ziel, die historisch informierte Aufführungspraxis in Ungarn durch Forschung, Editionen, Aus- und Weiterbildung sowie die Organisation von Konzerten und Vorträgen zu unterstützen und zu fördern. Dabei knüpft sie an die internationalen Bestrebungen der vergangenen fünf Jahrzehnte zur Wiederentdeckung und Wiederbelebung der Barockmusik an.

Zu den weiteren Zielen der Institution gehört es, im Rahmen ihrer jährlich veranstalteten Festivals herausragende Künstlerpersönlichkeiten und außergewöhnliche Repertoires zusammenzuführen und damit die Konzertsäle von Budapest, Eszterháza und weiteren Spielstätten in Ungarn ebenso wie internationale Bühnen erstrahlen zu lassen.

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Wien / Hotel The Harmonie Vienna:  VERLEIHUNG FÖRDERPREIS 2026 DES FREUNDESKREISES WIENER STAATSBALLETT am 22.6.2026

 Bereits Tradition ist es, dass die Mitglieder des Freundeskreises Wiener Staatsballett jedes Jahr abstimmen, wer von den Tänzerinnen und Tänzern der Compagnie durch besonderes Talent, künstlerische Entwicklung und Bühnenpräsenz überzeugt und daher mit dem Förderpreis geehrt werden soll.

Diesmal ging die Solotänzerin Sinthia Liz als Siegerin des Votings hervor, ihr wurde daher am 22.Juni der Förderpreis 2026 des Freundeskreises Wiener Staatsballett durch Ballettdirektorin Alessandra Ferri verliehen. Die Dotierung dieser Auszeichnung wurde wieder von Frau Mag. Sonja Wimmer zur Verfügung gestellt, die Feierlichkeit fand auch wie bereits in den vergangenen Jahren in deren Hotel „The Harmonie Vienna“ statt.

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Im Bild von links nach rechts: Adrian Cunescu (Leitung Freundeskreis), Mag. Sonja Wimmer (Direktorin, Hotel The Harmonie Vienna), Alessandra Ferri (Direktorin des Wiener Staatsballetts), Sinthia Liz (Preisträgerin und Solotänzerin des Wiener Staatsballetts), Mag. Simone Wohinz (Kaufm. Leiterin des Wiener Staatsballetts) © Anna Pintsuk

Die gebürtige Brasilianerin beendete ihre Ballettausbildung 2014 an der Escola Estadual De Dança Maria Olenewa in Rio de Janeiro, erste Bühnenerfahrungen konnte Sinthia Liz bereits während dieser Zeit im Corps de ballet des Theatro Municipal do Estado Rio de Janeiro machen. Danach wechselte sie nach Europa und tanzte 2015 – 2018 mittels Stipendium der Heinz-Bosl-Stiftung im Ensemble des Bayerischen Junior Balletts München unter Ivan Liška sowie im Ensemble des Bayerischen Staatsballetts. In den beiden Folgejahren war sie Mitglied des Balletts am Rhein Düsseldorf. Mit Beginn der Saison 2020/21 erfolgte ihr Engagement ins Wiener Staatsballett. Hier wurde sie 2024/25 zur Halbsolistin ernannt und avancierte mit der Spielzeit 2025/26 durch Ballettdirektorin Allessandra Ferri zur Solotänzerin.

Zu ihren wichtigsten Partien in Wien zählen u.a. die Titelrolle in „Kallirhoe“ von Alexei Ratmansky, Bauern-Pas de quatre in „Giselle“ von Elena Tschernischova, Pas de deux „Diamaonds“ aus „Juwels“ von George Balanchine, die Fee Candide in der Uraufführung von „Dornröschen“ von Martin Schläpfer. Sie tanzte in den Uraufführungen von „lux umbra“ von Andrey Kaydanovskiy, „Eden“ von Adi Hanan sowie „4“, Neue Pizzicato-Polka in „Marsch, Walzer, Polka“ und „Die Jahreszeiten“ von Martin Schläpfer. Zu ihrem persönlichen Repertoire gehören außerdem zahlreiche Rollen in „Don Quixote“ und „Schwanensee“ von Rudolf Nurejew,  „Die Kameliendame“ von John Neumeier, weiters war sie u.a. in „Symphony in Three Movements“, „Symphony in C“ und „Brahms-Schönberg-Quartet“ von George Balanchine zu sehen wie es auch Auftritte in Partien in „Onegin“ von John Cranko, „Coppélia“ von Pierre Lacotte, „Les Sylphides“ von Michel Fokine, „Jeunehomme“von Uwe Scholz, „Duets“ von Merce Cunningham, „Promethean Fire“ von Paul Taylor und „Yugen“ von Wayne McGregor gab.

Ira Werbowsky

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Schweiz: TOBS! ins Attisholz. Entscheid für die Zukunft ist gefallen. Theater und Orchester Biel-Solothurn

Der Stiftungsrat von TOBS! hat den Weg für das Projekt «TOBS! ins Attisholz» freigemacht. Mit modernen Werkstätten und Probebühnen im Attisholz-Areal wird die betriebliche Infrastruktur der Kulturinstitution langfristig gesichert und fit für die Zukunft gemacht.
Nach mehreren Jahren intensiver Planung und Vorbereitung hat der Stiftungsrat von TOBS! Theater Orchester Biel Solothurn an seiner Sitzung vom 16. Juni 2026 beschlossen, das Projekt
«TOBS! ins Attisholz» zu realisieren. Mit diesem Entscheid wird ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft der Institution erreicht.
Die Werkstätten und Probebühnen von TOBS! an der Dornacherstrasse 37 in Solothurn sind seit Jahren stark sanierungsbedürftig und entsprechen den heutigen Anforderungen an Arbeitssicher heit, Energieeffizienz und moderne Betriebsabläufe nicht mehr. Umfangreiche Prüfungen haben gezeigt, dass weder eine Sanierung des bestehenden Gebäudes noch ein Neubau an einem anderen Standort eine wirtschaftlich und betrieblich überzeugende Lösung darstellen.

Moderne Infrastruktur für die nächsten Generationen
Mit dem Projekt «TOBS! ins Attisholz» entstehen auf dem Attisholz-Areal moderne Werkstätten, Probebühnen und Lagerflächen im «Lagerhaus». TOBS! erwirbt die Räumlichkeiten von der
Halter AG, die das Attisholz-Areal entwickelt und das Gebäude realisiert. Die Zusammenführung der verschiedenen Betriebsbereiche an einem Standort schafft effizientere Abläufe und verbessert die Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende und Kunstschaffende nachhaltig. Der Bezug der neuen Räumlichkeiten ist für den Sommer 2029 vorgesehen.

Breite Unterstützung für ein bedeutendes Kulturprojekt

Die Umsetzung des Projekts wird durch starke Partner ermöglicht. Die Finanzierung erfolgt ausschliesslich über Drittmittel; für das Projekt werden keine Subventionsgelder beansprucht. Massgeblich unterstützt wird das Vorhaben vom Kanton Solothurn, der Däster-Schild Stiftung sowie der Ernst Göhner Stiftung. Ihr Engagement bildet eine wesentliche Grundlage für die Umsetzung dieses für die Region bedeutenden Kulturprojekts.

Bereits in seinem Beschluss zum Projekt hielt der Regierungsrat des Kantons Solothurn fest: «Der Regierungsrat anerkennt die Notwendigkeit des Ersatzes von Werkstätten und Probebühnen
und leistet einen Beitrag an den Ersatz der heutigen Einrichtungen.»
Der Regierungsrat würdigte dabei sowohl den offensichtlichen Handlungsbedarf bei der Infrastruktur als auch die kulturelle Bedeutung von TOBS! für den Kanton und die gesamte Region.

Grundsteinlegung im September
Die offizielle Grundsteinlegung für das Projekt ist auf den 19. September 2026 vorgesehen. Dieser Meilenstein soll gemeinsam mit der Bevölkerung, Partnern und Gästen gefeiert werden. Geplant ist ein musikalischer Anlass in der Kiesofenhalle Attisholz mit der Stadtmusik Solothurn und dem Sinfonieorchester Biel Solothurn TOBS!, der den Auftakt für die Realisierung des Projekts markiert.

Investition in eine starke Kulturinstitution
TOBS! gehört zu den wichtigsten Kulturinstitutionen am Jurasüdfuss. Mit über 200 Mitarbeitenden, jährlich mehr als 70’000 Besucherinnen und Besuchern sowie einer Ausstrahlung weit über die
Region hinaus leistet TOBS! einen bedeutenden Beitrag zum kulturellen Leben und zur Standortattraktivität der Region.

Mit dem Projekt «TOBS! ins Attisholz» wird nicht nur eine dringend benötigte betriebliche Erneuerung umgesetzt. Es wird zugleich die Grundlage geschaffen, damit TOBS! auch in Zukunft qualitativ hochstehende Schauspiel- und Musikproduktionen entwickeln, junge Talente fördern und ein vielfältiges kulturelles Angebot für die Bevölkerung bereitstellen kann

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Am 25.6. in der Galerie/ Redaktion  des ONLINE-MERKER. Maryna Lopez singt die Kindertotenlieder von Gustav Mahler (am Klavier Adolfo Lopez-Gomez)

Die Mezzosopranistin Maryna Lopez, derzeit am Theater Erfurt engagiert, lädt gemeinsam mit dem mexikanischen Konzertpianisten Adolfo Lopez Gomez zu einem besonderen Sommerkonzert ein.

📅 25. Juni 2026, 19:00 Uhr

📍 Galerie Online Merker

Zeleborgasse 20/Ecke Vivenotgasse, 1120 Wien

Auf dem Programm stehen die berührenden „Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler.
Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten.

Nutzen Sie diese besondere Gelegenheit, einen eindrucksvollen Konzertabend mit hochkarätigen Künstlern zu erleben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Online-Merker: Ecke Vivenotgasse/ Zeleborgasse in 1120 Wien. Erreichbar U 6, Station Bahnhof Meidling (Ausgang Wilhelmstraße, dann Vivenotgasse ca. 3 Minuten runtergehen)

loper

Bitte Termin vormerken. Eintritt und Büffet frei

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attitude – dance-platform: „Manon“, revisited, Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett): June 21st, 2026

Manon“, revisited, Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett): June 21st, 2026

As a great believer and admirer of Sir Kenneth MacMillan’s work (perhaps with the only exception, „Mayerling“, a ballet that does not contain, for me, the necessary, required „ballet language“), I had to „take some time“ between performances, as this ballet and the characters’ complexity are what one could call „a notch above“. You must have time enough to, pardon me the expression, „digest“ what you have just experienced. And “Manon”, on top of it all, adds a bit of melancholy to my well-being.

manon

https://www.attitude-devant.com/blog/2026/6/23/manon-revisited-vienna-state-ballet-wiener-staatsballett-june-21st-2026

attitude – dance-platform (Ricardo Leitner)

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XXI. Magyar Táncfesztivál – Győr – 2026. június 17-21.
XXI. Ungarisches Tanzfestival in Győr (17.-21. Juni)

Die westungarische Tanzmetropole Győr stand wieder für einige Tage ganz im Zeichen des Tanzes, fand doch von 17.-21.Juni das XXI. Magyar Táncfesztivál statt.
Mit der feierlichen Eröffnung des XXI. Ungarischen Tanzfestivals am Mittwoch mit einer Vorstellung im Nationaltheater von Győr wurden die Tanztage offizeiell eingeleitet. Unter dem Titel Code 93 tanzte das Győri Balett (Ballettdirektor: László Velekei) als gastgebendes Ensemble drei Kreationen von drei Tanzschaffenden: „Deep within us“ (Choreographie: Dalma Domán), „Head to Head“ (Choreographie: Adél Bálint) und „Bolero“ (Choreographie: Krisztina Szőllősi).

Bereits traditionell bot das Programm an diesen fünf Tagen eine breite Palette an Tanzstilen und Tanzformen, die nicht nur im Nationaltheater auf der großen Bühne und der kleinen Bühne zu sehen waren, sondern auch im Győri Balett Stúdio  bzw. auf dem János Pál Tér.
Die Angebote waren für Jung und Junggeblieben mit und ohne Handicap, sie beinhalteten u.a.zeitgenössischen Tanz und Folkloretanz. Es gab auch Aktionen mit DJ-Musik, Swing, Freestyle und Tambura:Musik.
Information zum Programm: https://gyoribalett.hu/magyar-tancfesztival-2026/
Ira Werbowsky

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schoepfblog – Programm der 26. Kalenderwoche vom 22.06.2026 bis zum 28.06.2026

Montag:
Apropos:  Die EU erlaubt uns, dass wir zur Marmelade wieder Marmelade sagen dürfen. Da sind wir aber schon sehr dankbar. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Medien: Besser als ein von den Parteien beschickter ORF Stiftungsrat wäre ein Publikumsrat. (Helmut Schiestl)
Literatur: Raimund Bahr versucht in seinem Journal 2023-25 drei Schattierungen des sinnvollen Lebens als Beruf auszuüben: Lehrer, Schriftsteller, Verleger. (Helmuth Schönauer)

Mittwoch:
Literarische Korrespondenz: Reinhard Walcher präzisiert, welche Weltanschauungen sich hinter jenen Zeitgenossen verbergen, die man gemeinhin als „Linke“ bezeichnet.

Donnerstag:
Schule:  Nina Killian, Schülerin einer sechsten Klasse in einer AHS in Wien, besuchte drei Wochen lang das Lycée International Charles de Gaulle. Ein Blick auf das französische Schulsystem.

Freitag:
Geschichte: Reinhold Knoll verordnet sich Optimismus und stellt die Frage, wie die Menschheit in 100.000 Jahren aussehen könnte. Unvorstellbar!
Literatur: Meine Begegenung mit Ingeborg Bachmann und dem Zeitton beim Ausfahren aus der Tiefgarage. (Alois Schöpf)

Samstag:
Medien: Über die gesetzlich vorgeschriebene ORF-Haushaltsabgabe. (Elias Schneitter)

Sonntag:
Strafvollzug:  Hat es schon jemals eine Zeit gegeben, in der darüber geklagt wurde, dass die Gefängnisse zu leer sind? Gesellschaft und Gefängnis sind kommunizierende Gefäße. (Helmut Schönauer)

Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/

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