Die DONNERSTAG-PRESSE – 27. Januar 2022

Die DONNERSTAG-PRESSE – 27. Januar 2022

Foto: Thomas Hampson © Claudia Höhne

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 27. Januar 2022

Berlin
Pierre Boulez Saal: Ein Planet namens Melancholie
Zum Auftakt der diesjährigen Schubert-Woche im Berliner Pierre Boulez Saal stimmt der Starbariton Thomas Hampson Schwanengesänge an.
Tagesspiegel.de

Berlin/Deutsche Oper
Performance: Auf Schleichwegen durch die Deutsche Oper
Die Musikperformance „Once to be realised“ beginnt auf dem Götz-Friedrich-Platz, führt durch die Kantine bis hin zur Tischlerei.
Berliner Morgenpost

Berlin/Festtage
Klavier ersetzt Geige
Levit statt Mutter bei Festtagen Berlin
nordbayern.de

CD-Besprechung
Musik erhellt die Dunkelheit. Alina Błońska „Noche oscura“
Mit Freude habe ich die Veröffentlichung des neuesten Albums von Alina Błońska „Noche oscura“ von DUX Recording Producers begrüßt. Die polnische Komponistin ist unseren Lesern bereits bekannt und in meinem Interview vom letzten Jahr kündigte sie das Erscheinen der CD bereits an.
Klassik-begeistert.de

Mainz
„Nabucco“ in Mainz: Prototypen der Macht
Frankfurter Allgemeine

Hannover
Psychologisch ernst genommen: Mozarts Figaro an der Staatsoper Hannover
bachtrack.com

Würzburg
Corona: Mainfranken Theater stellt Spielbetrieb im Februar ein
BR-Klassik.de

Wien/ Konzerthaus
Bruckners fulminantes symphonisches Ungeheuer (Bezahlartikel)
Erstmals im Konzerthaus: Anton Bruckners Dritte in der Urfassung. Jubel für Markus Poschner und das RSO Wien.
Die Presse.com

Wien
Das ORF RSO Wien im Februar: Oper „Jenůfa“ und zwei österreichische Erstaufführungen
OTS.at/ Presseaussendung

Semmering
Sommernächte im Südbahnhotel“ am Semmering: Planungen laufen
Eigenes Programm der Eigentümer nach verkündetem Aus für Kultur.Sommer.Semmering in der alt-ehrwürdigen Spielstätte. Das Südbahnhotel am Semmering wird weiterhin mit Kultur bespielt, aber von neuen Veranstaltern.
Der Standard.at

Raiding
Große Erweiterung: Liszt-Zentrum spielt in erster Liga mit
16 Jahre seit seiner Gründung wächst das international renommierte Liszt-Zentrum weiter: Architektonisch wie künstlerisch wird es sich erweitern. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und die Intendanten Eduard und Johannes Kutrowatz die ambitionierten Pläne.
https://www.krone.at/2612643

Budapest
Opernabend mit Kristīna Opolais
Am 7.2.
https://www.budapester.hu/feuilleton/opernabend-mit-kristine-opolais/

Tonträger
Florence Price / Nézet-Séguin
https://hoerbar.nmz.de/2022/01/florence-price-nezet-seguin/

Links zu englischsprachigen Artikeln

Rom
Kátya Kabanová flies to Rome for the first time
bachtrack.com

Kát’a Kabanova in Rome
https://operatoday.com/2022/01/kata-kabanova-in-rome/

London
Trevor Bowes sews up Handel’s most fiendish character in Aci, Galatea e Polifemo
bachtrack.com

New York
An opera reimagines classic story about an Italian family on eve of WWII
Ricky Ian Gordon, a composer who created a new opera based on the 1970 Holocaust film “The Garden of the Finzi-Continis”, gave his thoughts on the story.
https://www.jpost.com/diaspora/article-694584

San Francisco
Thriller: Michael Tilson Thomas Returns to the Podium With the SF Symphony
https://www.sfcv.org/articles/review/thriller-michael-tilson-thomas

Recordings
Luca Salsi, Roderick Williams, Corinne Winters & Javier Camarena Lead New CD/DVD Releases
operawire.com

Reissues: Rafael Kubelík Mercury Masters & Complete Decca Recordings Eloquence restores some landmarks in the history of recorded classical music.
limelight.magazine

Feuilleton
The game-changing instruments disabled musicians can play using just their eyes
Innovations in music technology have allowed people with disabilities to learn and play music without barriers.
https://www.classicfm.com/music-news/accessible-instruments

Sprechtheater

Schauspieler Ernst Stankovski 93-jährig gestorben
Der Österreicher war vor allem im deutschen Fernsehen und mit zahlreichen Kabarettprogrammen erfolgreich.
Kurier.at

Deutschland
Bühnenverein: Digitales Theater kann klassisches Theater ergänzen
NeueMusikzeitung/nmz.de

Ausstellungen/Kunst

Wien
NFT an Museen: Belvedere verkauft Klimts „Kuss“ als NFT-Einzelteile
Klimts Meisterwerk wird in 10.000 digitale Ausschnitte zerlegt und für 1.850 Euro pro Stück feilgeboten.
WienerZeitung.at

TV/Medien

Dschungelcamp 2022: Bereits 85 Regelverstöße – RTL zieht Konsequenzen
In der neuesten Folge der Dschungel-Show erfahren die Camper, dass sie gegen etliche Regeln verstoßen haben.
Kurier.at

ORF
Thomas Brezina: Überhöhte Kosten für ORF-Kinderprogramm?
Wegen Kalkulationsentwürfen von Tower10 mit Spalte „Schmalz“. ORF: „Keine inhaltliche Aussagekraft“.
Kurier.at

Unter’m Strich

Österreich
Neutralität oder Nato? Mitreden bei Österreichs Außenpolitik
Wie soll sich Österreich im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine verhalten? Wäre gar ein Nato-Beitritt sinnvoll, wie manche fordern? Diskutieren Sie mit!
Die Presse.com

Österreich
Beinschab-Studie: Kern als Pfau, Doskozil als Wildschwein
Das Finanzministerium veröffentlicht nun doch alle bisher unter Verschluss gehaltenen Studien der Meinungsforscherin Sabine Beinschab.
Die Presse.com

Österreich
550 000 Österreicher müssen sich Booster holen
https://www.krone.at/2612717

Aspirin ist das wohl bekannteste Medikament der Welt. Doch es gibt längst bessere
Warum bleibt der Klassiker ein Verkaufsschlager? Wir zeichnen die Reise des Schmerzmittels nach – von der Produktion bis in den schmerzenden Körper.
NeueZürcherZeitung

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 27. JANUAR 2022)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 27. JANUAR 2022)

Quelle: onlinemerker.com

BARCELONA: Gestern hatte PIQUE DAME Premiere

Szenenfotos PIQUE DAME in Barcelona (gefunden von Fritz Krammer)

haro

ZU INSTAGRAM mit mehreren Szenenfotos

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Günther Groissböck, ein in 🇦🇹 geborener “Provinzjunker”🇨🇭wieder mal unterwegs in der großen, weiten Welt (G.G.)

ggmo
ZU INSTAGRAM mit Video

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OPER GRAZ: Letzter „Wolf“ und drei Extra-„Rotkäppchen“

Trailer zu „Der Wolf“

 „Der Wolf“, die erwachsene Version eines für Kinder geschriebenen und unschuldig wirkenden Märchens, choreographiert von Morgann Runacre-Temple, geht am Samstag, 28. Jänner bereits als Dernière über die Studiobühne.

Das „Rotkäppchen“, die „Familienfassung“ ab 5 Jahren des selben Märchens, wurde von Sascha Pieper in Szene gesetzt und hat wegen des regen Zuspruchs nach dem 29. Jänner noch drei Extra-Vorstellungen im Februar bekommen: am 12., 13. & 20. Februar 2022!
In diesen drei Zusatzvorstellungen wird übrigens Isabel Edwards die Titelrolle tanzen!

Trailer zu  „ROTKÄPPCHEN“

Information zur aktuellen Zugangsregelung in der Oper Graz: Für Vorstellungen auf der Studiobühne und im Spiegelfoyer gilt – wegen des von vornherein geringeren Platzangebotes – die 2G-Regel, also der Nachweis über Genesung oder ein gültiger Impfnachweis.

Während für einen Besuch von Vorstellungen auf der großen Bühne die 2G-plus-Regel gilt!
Im gesamten Haus ist bitte eine FFP2-Maske zu tragen!

Details dazu finden Sie hier

 

„Der Wolf“: Samstag, 29. Jan 2022, 20 Uhr (Studiobühne)
„Rotkäppchen“: 29. Jan, 12.,13. & 20. Feb 2022 (Studiobühne)
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Ballett am Rhein tanzt „Carmen“ und „Baal“

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Foto: Ingo Schaefer

Das Ballett am Rhein bringt in seinem neuen Programm „I am a problem“ zwei schillernde Figuren aus der Literatur auf die Düsseldorfer Opernbühne: Carmen in der legendären Choreographie von Roland Petit trifft auf den Brechtschen Antihelden Baal – übersetzt in eine heutige Bewegungssprache von der kanadischen Choreographin Aszure Barton. Premiere ist am Freitag, 28. Januar, um 19.30 Uhr.

 Carmen ist ein Problem, weil sie nicht so handelt, wie die Gesellschaft es von ihr erwartet. Weil sie die Menschen fasziniert und gleichzeitig verunsichert, ihre Identitäten hinterfragt. Die kollektive Antwort ist eindeutig formuliert: Carmen wird konsumiert, Carmen wird sanktioniert – am Ende siegt die Missbilligung der Abweichung. Der französische Choreograph Roland Petit hat den Stoff 1949 in ein Ballett verwandelt und einen legendären Klassiker geschaffen, der mit seiner Mischung aus virtuosem Ballett, effektvoller Broadway-Dramatik und spanischem Lokalkolorit nach wie vor berührt und begeistert.

Auch der zweite Teil des Abends setzt sich mit einer Figur auseinander, die die Menschen aufs Äußerste provoziert. Mit seinem frühen Stück „Baal“ hat der Dramatiker Bertolt Brecht ein Wesen geboren, das starke Reaktionen und eine Menge Fragen hervorruft. Zu einer Auftragskomposition von Nastasia Khrustcheva (*1987) stellt die Choreographin Aszure Barton der „Carmen“ von Petit eine Uraufführung nach Brechts „Baal“ gegenüber. Es spielen die Düsseldorfer Symphoniker unter der Leitung von Martin Braun.

INFO: Doppelabend Ballett „I am a problem“ mit „Carmen“ von Roland Petit und „Baal“ von Aszure Barton (Uraufführung) – neun Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf vom 28. Januar bis 6. Mai 2022. Tickets von 19,00 bis 90,00 Euro über operamrhein.de
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LANDESTHEATER LINZ:  FREITAG PREMIERE „DIE GEIERWALLY“ von Felix Mitterer

Von Felix Mitterer nach dem Roman von Wilhelmine von Hillern
Fassung von Sara Ostertag und Ensemble

Die Geier-Wally (Roman) – Wikipedia

Premiere im Landestheater Linz am Freitag, 28. Jänner 2022 um 19.30 Uhr | Kammerspiele
Die nächsten Vorstellungstermine: 4., 16., 27. Februar, 12., 15., 23., 26., 30. März 2022

Inszenierung   Sara Ostertag
Bühne und Kostüme   Nanna Neudeck
Komposition und Live-Musik   Jelena Popržan
Dramaturgie   Wiebke Melle

Walburga Stromminger, genannt „Geierwally“   Gunda Schanderer
Stromminger, Höchstbauer, ihr Vater   Daniel Klausner
Vinzenz Gellner, ein reicher Bauernsohn   Benedikt Steiner
Josef Hagenbach, genannt „Bärenjosef“   Helmuth Häusler
Kletter, Knecht   Markus Ransmayr
Luckard, Magd   Alexander Julian Meile
Afra, Kellnerin   Benedikt Steiner
Paula, Mutter von Josef   Markus Ransmayr
Lammwirt   Alexander Julian Meile
Burschen   Maximilian Bendl*, Levent Kelleli*,
Nikolaj Maximilian Klinger*
Bär   Sabine Rechberger
Kleiner Adler   Elisabeth Baehr / Selma Spitzer

* Schauspielstudio / Studierende des 4. Jahrgangs (2021/2022) des Schauspielinstituts der Anton Bruckner Privatuniversität

ZUM STÜCK

Walburga Stromminger, Tochter des reichsten Bauern der Gegend, tut etwas, für das kein Mann im Ort den Mut aufbringt: Sie hebt ein Adlernest aus und nimmt das Jungtier an sich. Fortan hat sie eine treue Begleiterin und einen neuen Spitznamen: Geierwally. Nach ihrem Erfolg hält Vinzenz Gellner, der Nachbar, um ihre Hand an. Doch Wally will den Bären-Josef – eine Beziehung, die ihr Vater, der Höchstbauer, jedoch verbietet. Als sie sich seinem Gebot, Vinzenz zu heiraten, widersetzt, verprügelt er sie und verbannt sie in die Berge. Dort wird sie in der Gemeinschaft der Tiere aufgenommen. Erst als der Vater stirbt, kehrt sie ins Dorf zurück. Als Höchstbäuerin und reichste Frau der Gegend sollte sie nun endlich frei sein. Doch die traditionellen Strukuren ihrer Umgebung wirken weiter.

1873 veröffentlichte Wilhelmine von Hillern Die Geier-Wally als Fortsetzungsroman. Es wird der größte Erfolg der Schriftstellerin. Der Roman wurde in viele Sprachen übersetzt und von ihr selbst für die Oper La Wally von Alfredo Catalani dramatisiert. Ausgangspunkt der Erzählung war die Begegnung der Autorin mit der Tirolerin Anna Stainer-Knittel, einer bildenden Künstlerin und Adlerjägerin, einer früh emanzipierten Frau im patriarchalen 19. Jahrhundert. Felix Mitterers Bühnenadaption wird seit 1993 bei den Geierwally-Freilichtspielen in Elbigenalp aufgeführt und gibt der Geierwally das Unbeugsame der historischen Vorlage zurück.

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Nero – Er wollte doch nur spielen: Eine Uraufführung der SOMMERSPIELE MELK

 Offizieller Verkaufsstart: Sommerspiele Melk 2022 – zwischen Genie und Wahnsinn

 Während der Winter Österreich fest im Griff hat, feilt das Team rund um künstlerischen Leiter Alexander Hauer bereits fleißig am Programm der Sommerspiele Melk 2022. Ab dem 15. Juni lebt die julisch-claudische Dynastie mit ›NERO – Er wollte doch nur spielen‹ in der Wachauarena Melk erneut auf. Auch die Musikrevuen ›Glory Days‹ und die Musikrevue für Kinder ›Fred Feuerlöscher‹ sind Teil des hochkarätigen Programms, das sich in diesem Jahr der Frage #wohingehenwir widmet – eine Fortsetzung der letztjährigen Leitfrage #wiewirlebenwollen Karten können ab sofort unter www.wachaukulturmelk.at erworben werden.

Im kommenden Sommer entführen die Sommerspiele Melk die Zuseher*innen in das alte Rom. Das diesjährige Schauspiel ›NERO – Er wollte doch nur spielen‹ greift Mythen und Legenden rund um den berühmt-berüchtigten Kaiser Nero auf. Für seine Recherche ist Alexander Hauer, künstlerischer Leiter der Sommerspiele Melk, selbst nach Italien gereist. Dort hat er sich auf die Spuren des umstrittenen Herrschers begeben, der nicht nur als mutmaßlicher Mörder und Brandstifter, sondern ebenso als leidenschaftlicher Sänger und Liebhaber von Kultur und Kunst galt.

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„Nero“. Copyright: Daniela Matejschek

NERO – Zwischen Genie und Wahnsinn

Mit ›NERO – Er wollte doch nur spielen‹ widmen sich die Sommerspiele Melk einer der wohl kontroversesten Herrscherpersönlichkeiten der Geschichte. War der weltberühmte Kaiser ein rücksichtsloser Tyrann oder Modernisierer? War er der Brandstifter oder Retter Roms? War er skrupelloser Mörder, dennoch Förderer der Wissenschaft und Künste? Oder hatte er einfach eine schlechte Presse? Unter der Regie von Alexander Hauer holt das hochkarätige Ensemble die faszinierende Geschichte des ›verrückten‹ römischen Kaisers in die Gegenwart.

„Die Meisten denken bei Nero an einen Psychopathen, der besessen war von Macht. Für uns ist er eine schillernde historische Figur, die uns bis heute fasziniert. Indem wir den Kunstgriff der Fiktion oder der historischen Distanz wählen, versuchen wir jene Facetten und Widersprüchlichkeiten von Neros Persönlichkeit schrittweise herauszukitzeln, die wir auch in uns selbst finden. Diese Reflexion unserer Stärken, aber auch unserer Manipulierbarkeit, unserer Handlungsspielräume und die Frage, #wohingehenwir machen die diesjährigen Sommerspiele Melk zu einem ganz besonderen Erlebnis“, so Alexander Hauer zu den laufenden Vorbereitungen.

 Musikrevuen – von Glory Days bis Fred Feuerlöscher

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„Glory Days“. Copyright: Daniela Matejschek

Neben dem Schauspiel ›NERO – Er wollte doch nur spielen‹, das Besucher*innen in längst vergangene Zeiten entführt, stehen in der Wachauarena Melk in diesem Sommer noch zwei weitere Eigenproduktionen auf dem Spielplan: Auch die Musikrevue ›Glory Days‹ nimmt Besucher*innen mit auf eine ganz besondere Reise. Sie feiert dabei nicht nur die Höhen des Lebens, die Good Times, sondern beeindruckt mit einem futuristischen Setting, das an moderne Science-Fiction-Erzählungen erinnern lässt. Erstmals wird die Musikrevue von Sängerin, Schauspielerin und Regisseurin Tania Golden inszeniert. Die vielgereiste Australierin hat unter anderem im Rabenhof Wien, Schauspielhaus Wien, WUK, Kosmos Theater und in Luxemburg Regie geführt.

Aber auch junge Kulturbegeisterte kommen bei den diesjährigen Sommerspielen nicht zu kurz: Die Musikrevue ›Fred Feuerlöscher‹ lädt Besucher*innen ab vier Jahren mit einem Mix aus bekannten Kinderliedern und Popsongs zum Mitsingen, Mitklatschen und Mitmachen ein.

Ein vielfältiges Rahmenprogramm aus Workshops, Vorträgen, Ausflügen und Kabarett – u.a. von Klaus Eckel – machen die Sommerspiele Melk 2022 zum Highlight des heurigen Kultursommers für die ganze Familie.

Über die Sommerspiele Melk

2022 gehen die Sommerspiele Melk in ihre 62. Spielzeit und sind somit der älteste Festspieleort in Niederösterreich mit ununterbrochener Aufführungstradition. Seit 1961 überzeugen die Sommerspiele Melk mit einzigartigen Inszenierungen großer Themen der Geschichte. Die zeitgemäße Annäherung an Stoffe der Weltliteratur und Mythologie, vor allem die Vergabe von Auftragswerken an namhafte Gegenwartsautor*innen wurden unter der künstlerischen Leitung von Alexander Hauer (seit 2001) zum Markenzeichen des traditionsreichen Festivals. Weitere Infos unter: www.sommerspielemelk.at

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WÜRZBURG: ÄNDERUNG IM SPIELPLAN AUFGRUND DER PANDEMISCHEN LAGE
DAS MAINFRANKEN THEATER WÜRZBURG SETZT VORERST IM FEBRUAR DEN SPIELBETRIEB AUS

Würzburg, 26. Januar 2022 – Aufgrund der Pandemiesituation und des damit einhergehenden Infektionsgeschehens stellt das Mainfranken Theater Würzburg vorläufig im gesamten Monat Februar den Spielbetrieb an sämtlichen Spielstätten ein.

Neue Varianten des Coronavirus zwingen die Leitungsebene des Mainfranken Theaters Würzburg zum vorläufigen Einstellen des Februar-Spielbetriebs. Davon betroffen sind alle Interim-Spielorte, die während der Sanierung des Hauses zur Überbrückung genutzt werden. Dazu zählen etwa die Theaterfabrik Blaue Halle, der Ratssaal des Rathauses, der Keller Z87, die Pfarrkirche St. Andreas und die Hochschule für Musik (komplette Spielstätten-Übersicht unter mainfrankentheater.de/spielstaetten).
Markus Trabusch, Intendant des Mainfranken Theaters: „Unter den derzeitigen Bedingungen der Pandemie ist ein regulärer Spielbetreib nicht zu halten. Sowohl in den technischen Gewerken als auch in den künstlerischen Abteilungen entstehen durch Omikron zu viele nicht mehr planbare Situationen, gerade weil zu viele Aufführungen wegen der Ausweichspielstätten nicht untereinander austauschbar sind. Uns fehlt für effektive Arbeitsabläufe derzeit schlichtweg eine verlässliche und belastbare Art der Planbarkeit.“

Aus diesem Grund müssen gleichermaßen sowohl das bisher geplante 4. Sinfoniekonzert am 24. und 25. Februar (Liebe -Bolero – libero) in der Hochschule für Musik Würzburg als auch das 3. Kammerkonzert am 13. Februar (Schubert – Messiaen) im Toscanasaal der Würzburger Residenz abgesagt werden.
„Die sich aktuell zuspitzende Corona-Situation und die laufenden Vorstellungsabsagen sind weder für unsere Beschäftigten noch für unsere Gäste tragbar. Wir benötigen ein Mindestmaß an Planungssicherheit. Die grassierende Omikron-Variante nimmt uns nun die Entscheidung zur Fortsetzung des Spielbetriebs quasi aus der Hand. Es fallen gleichzeitig erhebliche Zusatzkosten z.B. durch notwendige PCR-Testungen, eine große Zahl von Krankheitsvertretungen und Einnahmeverluste durch flächige Vorstellungsausfälle an. Wir reagieren nun konsequent und stoppen den Spielbetrieb im Februar. Hinter den Kulissen bereiten wir aber schon jetzt den Neustart vor – wir wollen zeitnah wieder mit Programm-Highlights glänzen, statt mit ständigen Vorstellungsausfällen für Unmut zu sorgen“, erläutert Dirk Terwey, Geschäftsführender Direktor des Mainfranken Theaters.

Bis auf weiteres beschränkt sich das Aussetzen des Spielbetriebs auf den Monat Februar. Ob und wann genau das Programm wieder aufgenommen wird, kommuniziert das Mainfranken Theater sobald dies absehbar ist. Selbstverständlich werden Abonnentinnen und Abonnenten gesondert über das weitere Vorgehen in Kenntnis gesetzt.
Die verbleibenden Vorstellungen im Januar finden aller Voraussicht nach statt. Dies gilt sowohl für die Premiere von Die Sache Makropulos (30. Januar) als auch für die Vorstellungen von Klamms Krieg (27. Januar), Der Kaukasische Kreidekreis (28. Januar), Grenzen (29. Januar) und Und jetzt: Die Welt! (30. Januar). Tagesaktuelle Informationen finden sich unter mainfrankentheater.de oder werden über die Social-Media-Kanäle des Theaters verbreitet.

Überblick zu allen entfallenden Vorstellungen im Februar unter:
https://www.mainfrankentheater.de/spielplan/spielplan/

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„Eco“: Datenleck – Wie Namen, Mail-Adressen und Kontonummern gestohlen wurden

Außerdem am 27. Jänner um 22.30 Uhr in ORF 2: Klagen ohne Kosten – worauf man bei Rechtsschutzversicherungen achten muss

Wien (OTS) – Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 27. Jänner 2022, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Datenleck: Wie Namen, Mail-Adressen und Kontonummern gestohlen wurden

Noch nie wurde so viel im Internet eingekauft. Coronabedingt sind viele auf das Einkaufen im Netz ausgewichen. Das vergrößert das Potenzial für Datendiebstähle, etwa bei undichten Stellen in den Online-Shops. Sind die Kundendaten erst einmal weg, werden Name, Mail-Adresse und Kontonummer im sogenannten Darknet einiges wert und wechseln für hohe Summen den Besitzer. So ein Datenleck ist jetzt passiert, wie Recherchen der ARD in Deutschland zeigen. Aber auch in Österreich sind namhafte Online-Marktplätze und rund 1.400 Kundinnen und Kunden betroffen: Ihre persönlichen Daten wurden entwendet und waren öffentlich im Internet abrufbar. Von Name, Mail-Adresse bis hin zur besonders sensiblen Kontonummer. Von den Behörden unbemerkt – und das drei Jahre lang. Bericht: Emanuel Liedl, Michael Mayrhofer.

Klagen ohne Kosten: Worauf man bei Rechtsschutzversicherungen achten muss

Immer mehr Menschen schließen Rechtsschutzversicherungen ab, die bei Streitigkeiten Anwalts- und Prozessgebühren übernehmen sollen. Doch nicht in jeder Causa decken die Versicherungen die Kosten. Gerade bei Streitigkeiten, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurden, kann man auf den Ausgaben sitzen bleiben. Worauf muss man beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung achten, um böse Überraschungen zu vermeiden? Und welche Folgen hat es für unsere Gesellschaft, wenn immer mehr Menschen mit Hilfe einer Versicherung vor Gericht ziehen? Bericht: Laura Graf.

Strom vom Nachbarn: Was Erneuerbare Energiegemeinschaften zum Klimaschutz beitragen können

Im Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, einem Kernstück der türkis-grünen Klimapolitik, wurde der Rahmen für sogenannte Energiegemeinschaften geschaffen: Bürger/innen oder kleine regionale Erzeuger erneuerbarer Energie schließen sich zu Strom-Nutzungsgemeinschaft zusammen, Nachbarn versorgen sich gegenseitig mit Strom aus Photovoltaik, Kleinwasserkraft oder Windkraft. Doch das Ganze ist organisatorisch kompliziert und die großen Energieversorger haben keine allzu große Freude mit der Bürgerkonkurrenz. Bisher stehen erst einige Pionierprojekte in den Startlöchern – wie gut laufen sie an und wie viel können sie zur Energiewende beitragen? Bericht: Bettina Fink, Michael Mayrhofer.

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