Archiv: WPHIL Zubin Mehta Pinchas Zukerman (c) Lukas Beck
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DONNERSTAG-PRESSE, 30. APRIL 2026
Ein Dirigent für Völkerverständigung: Zubin Mehta wurde 90 Jahre alt
Er ist der dienstälteste Dirigent der Wiener Philharmoniker und nach Herbert Blomstedt der zweitälteste Maestro alter Schule: Zubin Mehta. Groß geworden in einer Musikerfamilie, die sich zur seltenen Ethnie der Parsen zählt, trat sein musikalisches Talent schon in sehr jungen Jahren zutage.
Von Kirsten Liese
swr.de.kultur.kirstenliese
Ein Baritenor erobert Wien: So klingt „Wundersänger“ Michael Spyres. Bezahlartikel
Michael Spyres fasziniert mit einem fulminanten Liederabend an der Wiener Staatsoper – vor weiteren großen Opernauftritten.
Kurier.at.michaelspyres
Operndiva im „Heute“-Talk
Garanča: Wenn der eigene Name zum Hindernis wird
Opernstar Elīna Garanča spricht mit „Heute“ offen über ihre Familie – und verrät, warum sie hofft, dass ihre Töchter nicht in ihre Fußstapfen treten. Für viele wäre es der naheliegendste Weg: Kinder treten in die großen Fußstapfen ihrer berühmten Mutter. Doch Opernstar Elīna Garanča (49) wünscht sich für ihre zwei Töchter einen anderen Weg. Vor sie mit „Klassik unter Sternen“ in einen weiteren Erfolgssommer startet, spricht sie mit „Heute“ warum ihr Name für ihre Kinder zum Hindernis werden könnte.
Heute.at.garanca
München/ Reaktorhalle
Ich erlebe musikalisch hochkonzentrierte Energie in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis
Das Orchester entfaltet unter der Leitung von Daniel Johannes Mayr eine konzentrierte Energie, die mich keinen Moment unaufmerksam bleiben lässt. Ein sehr gutes sängerisches Ensemble, das im choralen Miteinander einen extrem präzisen Klang formt. Eine Oper, die in die Zeit passt. Und! Ein utopisches Ende, das mich den Mut und die Hoffnung nicht verlieren lässt. Toll!
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Wien/Neue Oper
„Ob Leute nun angewidert oder erfreut rausgehen, ist nicht ausschlaggebend –sondern dass wir etwas in ihnen bewirkt haben.“
Anna Sushon und Alexander Kaimbacher (Neue Oper Wien) im MICA-Interview
Music.austria.at.neueoper
Pappano im Musikverein: Hollywood-Tanz und russisches Aufbegehren (Bezahlartikel)
Sir Antonio Pappano und das London Symphony Orchestra mit Korngold und Schostakowitsch im Musikverein.
Kurier.at.pappano.musikverein
Grafenegg
„Klassik unter Sternen“ geht weiter: Vorverkauf für 2027 gestartet
Opernstar Elīna Garanča blickt „voller Begeisterung“ in die Zukunft der Konzertreihe, die nunmehr in Grafenegg mit einem erweiterten Programm weitergeht.
Kurier.at.Kultur.klassik
Salzburg
Sommertszene 2026: Klassisches mit Weitblick.
Neues mit Schärfe Von 8. bis 23. Juni stehen vierzehn Produktionen, darunter fünf österreichische Erstaufführungen und zwei Premieren, auf dem Programm der Sommerszene 2026. Im Focus steht „die gesellschaftspolitische Dringlichkeit von Choreographie und Performance“
DrehpunktKultur.at.weitblick
Linz
Wenig Licht im Dunklen Reich – „Katja Kabanowa“ am Musiktheater Linz
opernmagazin.at.katja
Deutschland
Die neue Vielfalt der Oper: Vorschau Saison 2026/27
Teil II unseres Saisonchecks führt von Mainz über Leipzig und Köln nach Dortmund, Kassel und Weimar.
https://backstageclassical.com/die-schoene-vielfalt-der-oper/
Leipzig
Lortzing in Leipzig: Musikalischer Vernunftrevolutionär (Bezahlartikel)
Mit den Premieren von „Regina“ und „Der Waffenschmied“ stockt die Oper Leipzig ihr Repertoire an Opern von Albert Lortzing zu einem Festival auf und stellt den Musiker als politischen Zeitgenossen vor.
FrankfurterAllgemeine.net.lortzing.regina
Düsseldorf/ Tonhalle
Selbst Spitzenorchester beißen sich am „Sacre“ die Zähne aus
Die Tschechische Philharmonie ist ein Orchester von Rang und Namen, was sie nicht zuletzt auch ihrem Chefdirigenten Semyon Bychkov (73) zu verdanken haben. Seit er 2018 dieses Orchester übernommen hat, streifen sie immer wieder durchs Rheinland und geben dort Gastkonzerte, die regelmäßig ausverkauft sind. Wenn diese Gäste uns mit ihrer Kunst beglücken, ist das aber auch immer den Besuch wert. So auch heute an diesem Montagabend, an dem sie nicht nur Werke aus der höchsten Liga, sondern mit Sol Gabetta auch noch einen Weltstar am Cello mitbringen.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de
Lübeck
Alban Bergs „Wozzeck“ – Wahnvorstellungen im Kammerformat in Lübeck
NeueMusikzeitung/nmz.de.wozzeck
Wiesbaden
Die Internationalen Maifestspiele starten am Freitag
130. Internationale Maifestspiele starten mit der kostenlosen Open-Air-Live-Übertragung der Wagner-Oper „Tristan und Isolde“ und dem Familienfest mit Straßentheater-Spektakel
https://kulturfreak.de/die-internationalen-maifestspiele-starten-am-freitag
Bochum
Ruhrtriennale 2026 – Ein Festival ist immer noch ein Fest
https://kulturfreak.de/ruhrtriennale-2026-ein-festival-ist-immer-noch-ein-fest
Hamburg/ Elbphilharmonie
Klein beleuchtet kurz 72: Monteverdis L’Orfeo entzückt das Publikum in der Elphi
Einer der Höhepunkte der laufenden Saison bringt am Ende das Publikum in einen wahren Ausbruch der Zustimmung – eine der ersten Opern der Musikgeschichte in berauschender musikalischer Qualität – nur so kommt der feine Klang des besten Konzertsaals der Welt zu wahrer Geltung.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de
Hannover
Auf Augenhöhe mit dem Meister: Dirigierkurs in Hannover
ndr.de.Kultur.augenhoehe.hannover
Zürich
Seebühnenregisseur Michieletto in Zürich
Einen großartigen Erfolg am Opernhaus Zürich feierte der künftige „La Traviata“-Regisseur mit Mozarts „Titus“. Im Sommer wird der Italiener bekanntermaßen bei den Bregenzer Festspielen inszenieren.
https://www.krone.at/4122529
Kein Platz für Gutmenschen: La clemenza di Tito in Zürich
bachtrack.com.de.clemenza
Jubiläum
Zubin Mehta zum 90. Geburtstag: Dirigentenlegende mit großem Herzen
BR-Klassik.de.dirigentenlegende
Zubin Metha wird 90: Ein kritischer Freund Israels (Bezahlartikel)
Zubin Mehta vereint als Dirigent Kenntnis und Charisma. Besonders der Musik von Bruckner, Mahler, Strauss verleiht er Glanz. Heute wird er 90 Jahre alt.
FrankfurterAllgemeine.net.metha90
Nachruf
Von Südafrika nach Wien: Sopranistin Mimi Coertse gestorben (Bezahlartikel)
Die aus Durban stammende Sängerin begeisterte bis in die 1970er-Jahre in lyrischen und Koloraturpartien an Staats- und Volksoper.
DiePresse.com.suedafrika
Tonträger
Blu-ray: „Cosi fan tutte“
Wiener Staatsoper, Inszenierung: Barrie Kosky, Musikalische Leitung: Philippe Jordan
DerOpernfreund.de.buecher
Landesausstellung Musik in Bayern: So hat Bayern die Klassik geprägt
Ob in Klöstern, Opernsälen oder im Wirtshaus: In Bayern wurde Musikgeschichte geschrieben. Bei der Landesausstellung „Musik in Bayern“ gibt es viel zu entdecken – unter anderem den „Papageno“ aus Straubing. Die Schau zeichnet nach, wie die hier entstandene Musik über die Region hinauswirkt.
BR-BayerischerRundfunk.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Schwetzingen
Malina — Ingeborg Bachmann’s bleak and twisty novel gets musical premiere (Subscription required)
Karola Obermüller and Peter Gilbert co-composed the music for the show at Germany’s Schwetzingen SWR Festival
https://www.ft.com/content/fff58de6-ab99-4169-ac71-8b54dad393e8
Mailand
Dreams in the mist: Romeo Castellucci directs a new Pelléas et Mélisande at La Scala
bachtrack.com.de.review
New York
La voix surhumaine
Barbara Hannigan mesmerizes as both a brilliant vocalist and a proficient opera conductor in a double bill of Strauss and La voix humaine with the New York Philharmonic.
https://parterre.com/2026/04/28/la-voix-surhumaine/
Helix provides energetic advocacy for a rich variety of youthful composers
NewYork.classical.com.composers
Washington
Washington Performing Arts 2025-26 Review:
The 4th Annual Ruth Bader Ginsburg Memorial Recital Revolutionary Portrait: Our Better Angels Featuring Pacifica Quartet with Narrator Nina Totenberg
operawire.com.washington
Philadelphia
Lawrence Brownlee, Anthony Roth Costanzo, Lauren Snouffer, Mikaela Bennett, Tiffany Townsend & Jonathan Burton Lead Opera Philadelphia’s 2026-27 Season operawire.com.brownlee-oth
Houston
Tenor Swanson shines brightly in HGO’s mostly enjoyable “Barber”
texasclasical.review.swanson
Los Angeles
James Conlon begins his final L.A. Opera stretch as music director with a mission
laTimes.entertainment
San Francisco
Musical magic from Yuja Wang and the Mahler Chamber Orchestra in San Francisco
seenandhear.international.com.sanfrancisco
Yuja Wang, Mahler Chamber Orchestra Push Limits in Bold San Francisco Concert
sfcv.org.articles.mahler
Ballett / Tanz
Choreograph Glen Tetley: Huch, die Jungfrau ist ein Mann! (Bezahlartikel)
Im Reich der unbegrenzten Bewegungsmöglichkeiten: Das Stuttgarter Ballett huldigt dem Tänzer und Choreographen Glen Tetley, der vor hundert Jahren geboren wurde.
FrankfurterAllgemeine.net.tetley
Mere Mortals at SF Ballet: Absorbing Interrogation of A.I. Leaves More Questions Than Answers
sfcv.org.articles
Sprechtheater
Wien
Leitung des Schauspielhauses Wien wird ab 2027/28 neu besetzt
Das vierköpfige Leitungsteam war eine Direktionsperiode im Amt – die Bekanntgabe der neuen Leitung folgt am Donnerstag
DerStandard.at.schauspielhaus
Wien/ Theater in der Josefstadt
„Was für ein schönes Ende“ für den Theaterdirektor
Direktor Herbert Föttinger verabschiedet sich am Mittwoch mit einer Uraufführung vom Theater in der Josefstadt. Er spielt selbst die Hauptrolle in Peter Turrinis „Was für ein schönes Ende“.
https://www.krone.at/4122670
Interview Adele Neuhauser: „Das Dunkle liegt mir mehr“
In „Mama ist die Best(i)e“ (ab 2. 5. im ServusTV On) spielt Adele Neuhauser eine Frau, die tief fällt. Ein Gespräch über Familie und Karriere.
DiePresse.com.adeleneuhauser
Medien
Ex-Bild-Chef Reichelt: „Vertrauen in ORF und ARD erlebt Kollaps“ | krone.tv Message Macht Medien
Video 52 Minuten
Zum Video
ORF
Causa Weißmann: ORF-Mitarbeiter auf den Barrikaden
Durch die Causa Weißmann in eine Krise gestürzt, kommt der ORF seit Wochen nicht aus den negativen Schlagzeilen. Jetzt gehen die Mitarbeiter auf die Barrikaden. Unter dem Motto „Nicht mit uns“ protestieren sie gegen Machtmissbrauch, Täterschutz und parteipolitischen Zugriff.
https://www.krone.at/4123476
ZDF
Umbruch bei ZDF-Krimi. Serien-Aus bei den „Rosenheim-Cops“: Diese Fan-Lieblinge gehen
Die Fans der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“ müssen jetzt ganz stark sein: In der kommenden 26. Staffel bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Neben dem schmerzlichen Abschied von Urgestein Marisa Burger müssen wir uns von zwei weiteren bekannten Gesichtern trennen.
joynat.serien.rosenheimcops
Politik
USA
Seitenhiebe von Charles III.: Wie der König im Kongress Trump demontiert
Der König stichelt, der Präsident lächelt. Während Donald Trump sich im Glanz des Staatsbesuchs sonnt, formuliert Charles III. im Kongress eine ebenso höfliche wie schonungslose Gegenrede zu dessen „America First“-Politik.
t-online.de
Blockade von Hormus wie „wirtschaftliche Atomwaffe“
US-Außenminister Marco Rubio hat Irans Blockade der Straße von Hormus mit einer „wirtschaftlichen Atomwaffe“ verglichen. Iranversuche, die Region zu dominieren, sagte Rubio in einem Interview des TV-Senders Fox News. Er führte die Blockade der Meerenge als Beleg dafür an, dass die Machthaber in Teheran keine Nuklearwaffen besitzen dürften. „Die Straße von Hormus ist im Grunde eine wirtschaftliche Atomwaffe, die sie versuchen, gegen die Welt einzusetzen – und sie geben damit an“, sagte er.
t-online.de
Österreich
Krone“-Kommentar: Ministerin Bauer traut sich was
Nun hat also die Familienministerin Claudia Bauer, vormals Plakolm, der sogenannten „Rassismus-Meldestelle ZARA“ die Förderung gestrichen. Einige hunderttausend Euro sind es, welche dieser NGO nun jährlich abgehen, wobei sie nach wie vor das Doppelte aus anderen Ministerien, wohl aus roten, erhält. Nichtsdestotrotz ist die Empörung innerhalb der linken Reichshälfte gewaltig.
KronenZeitung
Österreich
Integration: Nur 40 Prozent der 2015 und 2016 zugewanderten Frauen arbeiten
Bei den Männern, die im Zuge der großen Flüchtlingsbewegung kamen, finden drei Viertel einen Job. Bei den 2019 Geflüchteten ging die Integration rascher.
Kurier.at.plakolm
Keine „Aktion scharf“: Kampf gegen Mogelpackungen großteils ohne Folgen
Groß wurde noch im Herbst die „Aktion scharf“ gegen mutmaßliche Mogelpackungen im Lebensmittelhandel angekündigt. Das Resultat liest sich zumindest für die Grünen aber „streichelweich“. Trotz vieler Verstöße wurden nur in vier von neun Bundesländern Strafen verhängt.
https://www.krone.at/4122050
Vetorecht als Machtinstrument: Wie einzelne Staaten die EU ausbremsen
Bei sensiblen Fragen müssen sich die EU-Mitgliedstaaten einig sein. Das ist eines der Grundprinzipien der EU. Was als Schutzschild für die Souveränität der Länder gedacht ist, wird mit der Vetokeule allzu oft als politische Waffe missbraucht. Die Rufe nach einer Reform werden immer lauter.
Vetorecht als Machtinstrument: Wie einzelne Staaten die EU ausbremsen
Wien/ NÖ
Gastpatienten-Streit NÖ gegen Wien: Die „Hackln“ fliegen immer tiefer
Wien gegen Niederösterreich – das ist Härte. Mit Attacken auf das Nachbarbundesland facht Wiens SPÖ-Stadtrat Peter Hacker den Streit um Gastpatienten weiter an. In St. Pölten kontert ÖVP-Politiker Matthias Zauner postwendend. Freunde werden die beiden wohl keine mehr.
https://www.krone.at/4124079
Österreich
Umfrage: SPÖ für Bevölkerung nicht mehr Arbeiter-Partei
Schlechte Nachrichten für SPÖ-Chef Babler zum Tag der Arbeit. Eine große Mehrheit sieht seine Partei nicht mehr als Vertretung der Werktätigen.
Heute.at.babler
Wissenschaft
Gab es den berühmten König wirklich? Artus-Legende gibt Historikern Rätsel auf
Berlin. König Arthur und seine Ritter haben die Geschichte Englands geprägt. In der Wissenschaft ist seine wahre Existenz allerdings umstritten. Artus zählt zu den zentralen und bekanntesten Figuren der britischen Mythologie. In seiner prägenden Wirkung auf die Literatur ist er mit Persönlichkeiten wie Richard Löwenherz und Robin Hood vergleichbar. Ob die Überlieferungen um König Artus und die Ritter der Tafelrunde auf eine historische Persönlichkeit zurückgehen, ist in der Forschung weiterhin umstritten. Ein aktueller Beitrag des Wissenschaftsportals „Live Science“ versucht, sich diesem Diskurs aus unterschiedlichen Perspektiven anzunähern.
Berliner Morgenpost
Wien
Wegen Äußerungen über Gender, Klima etc.: Uni Wien sagt Ehrung für Mathematiker Taschner ab
Der Senat der Uni Wien hat die bereits fixierte Vergabe des Goldenen Doktordiploms an den namhaften Mathematiker Rudolf Taschner verhindert, u. a. wegen dessen Äußerungen zu Gender Studies und Klimawandel.
DiePresse.at
Sport
Tennis
Historisch! Potapova stürmt ins Madrid-Halbfinale
Als erste Österreicherin hat Anastasia Potapova das Halbfinale eines WTA-1000-Turniers erreicht. Die 25-Jährige bezwang die Tschechin Karolina Pliskova am Mittwoch in Madrid in einem dramatischen Krimi mit 6:1, 6:7(4) und 6:3 und zog damit in die Runde der besten vier ein.
https://www.krone.at/4123034
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Unter’m Strich
Song-Contest-Hammer: Forscher knacken den ESC-Code
Eine Studie unter Leitung der renommierten ETH Zürich hat den Code für einen Sieg beim Eurovision Song Contest geknackt. Englisch, Pop und tanzbare Rhythmen sind der Schlüssel. Jedoch garantiert auch dieses Erfolgsrezept keinen Sieg. Die Teilnehmerländer hätten über die 70-jährige Geschichte des Wettbewerbs hinweg gelernt, welche Merkmale die Chancen auf einen Sieg erhöhen, heißt es in der Arbeit, die am Mittwoch im Fachmagazin „Royal Society Open Science“ publiziert wurde.
oe24.at.erfolgsschluessel
Brandkatastrophe von Crans-Montana: Chefin der Todes-Bar soll Feuer-Fontänen selbst angezündet haben
Neue Überwachungsbilder aus 14 Kameras stellen die Brand-Katastrophe in Crans-Montana (Schweiz) mit 41 Toten in ein neues Licht. Plötzlich steht Bar-Chefin Jessica Moretti im Fokus: Laut Anwälten sollen die Videos zeigen, dass sie selbst die Fontänen an den Champagnerflaschen entzündete und danach weder Alarm schlug noch die Musik stoppen ließ.
Bild.de.cransmontana
Christa Kummer feiert Comeback: Das ist ihre neue ORF-Show nach dem Wetter-Aus
Lange war es ruhig um die beliebteste Wetter-Expertin des Landes, doch jetzt ist es offiziell: Christa Kummer kehrt zurück ins Fernsehen. Nachdem ihr Vertrag im September 2025 überraschend nicht verlängert wurde, feiert die Meteorologin nun bei einem glanzvollen TV-Event ihre Rückkehr. Über 30 Jahre lang war Christa Kummer das Gesicht des ORF-Wetters. Ihr Markenzeichen : Kompetenz, Charme und legendäre High-Heels. Umso heftiger traf die Fans das plötzliche Aus im vergangenen Herbst. Doch das Warten hat ein Ende – für ein prominentes Society-Event wirft sich Kummer wieder in Schale.
oe24.at.christakummer
Wolkenkratzer in New York: Empire State Building wird 95
Das höchste Gebäude der Welt ist das Empire State Building in New York schon lange nicht mehr – aber immer noch weltberühmt. Zum 95. Geburtstag neun wissenswerte Punkte zu dem Wolkenkratzer. Auf der Liste vieler New-York-Touristen steht eine Sehenswürdigkeit ganz oben: Das Empire State Building. Am Freitag (1. Mai) feiert der weltberühmte Wolkenkratzer, der jedes Jahr von mehr als 2,5 Millionen Menschen besucht wird, das 95. Jubiläum seiner Eröffnung. Neun wissenswerte Dinge dazu:
monopol.de
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 30. APRIL 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 30. APRIL 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Die Wiener Staatsoper zum Tod von KS Mimi Coertse

Mimi Coertse vor dem Bühneneingang de Wiener Staatsoper (1966)
Mimi Coertse war – u. a. als Ensemblesängerin der Wiener Staatsoper – an rund 500 Abenden im Haus am Ring zu erleben, an dem sie 1956 als Königin der Nacht in Die Zauberflöte debütierte. Eine weitere Mozart-Rolle wurde zu ihrer meistgesungenen Staatsopernpartie: die Konstanze in Die Entführung aus dem Serail, die sie hier 102 Mal verkörperte und mit der sie auch international Maßstäbe setzen konnte. Zu ihren insgesamt 28 Rollen im Haus am Ring zählen weiters u. a. Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Fiordiligi (Così fan tutte), Daphne, Donna Anna und Donna Elvira (Don Giovanni), Violetta Valéry (La traviata), Nedda (Pagliacci), Gilda (Rigoletto) sowie die vier Frauenpartien in Les Contes d’Hoffmann. 1978 war sie als Elisabetta (Don Carlo) zum letzten Mal auf der Staatsopernbühne zu erleben.
Weiterlesen im Internetauftritt der Wiener Staatsoper
und unter Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Mimi_Coertse
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Die Bayerische Staatsoper zu Zubin Methas Neunziger
Am gestrigen Tag feierte der ehemalige Generalmusikdirektors und Ehrendirigenten Zubin Mehta seinen 90. Geburtstag. Seine enge Verbindung mit der Bayerischen Staatsoper reicht weit zurück, noch bevor er 1998 die Rolle des Generalmusikdirektors übernahm.
Wir gratulieren ihm von Herzen zu diesem runden Festtag und freuen uns sehr, ihn beim Festkonzert am Samstag, 30. Mai 2026, erneut am Pult des Bayerischen Staatsorchesters erleben zu dürfen. Auf dem Programm steht Gustav Mahlers dritte Symphonie. Ein Werk, das er vor über zwanzig Jahren bereits mit dem Bayerischen Staatsorchester in München und auf der Europa-Tournee 2004 interpretiert hat.
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OPER FRANKFURT: De neue Spielplan (2026/ 2027). Bernd Loebes 25. Saison
Spielzeit 2026/27– Bernd Loebes 25. Saison

Außenansicht der Oper Frankfurt. Foto: Barbara Aumüller
Premieren
Peter I. Tschaikowski
Mazeppa (Frankfurter Erstaufführung)
Sonntag, 13. September 2026
Musikalische Leitung: Karsten Januschke
Inszenierung: Matthew Wild
Bühnenbild, Kostüme: Herbert Murauer
Video: Bibi Abel
Choreografie: Christiana Stefanou
Kampfchoreografie: Stephen Louis
Licht: Jan Hartmann
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Maximilian Enderle
Übernahme einer Produktion der Tiroler Festspiele Erl
Wolfgang Amadeus Mozart: Zaide
Mittwoch, 30. September 2026 (Bockenheimer Depot)
Musikalische Leitung: George Petrou
Inszenierung: David Hermann
Bühnenbild: Jo Schramm
Kostüme: Sibylle Wallum
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Mareike Wink
Georg Friedrich Händel
Ottone
Sonntag, 11. Oktober 2026
Musikalische Leitung: Václav Luks
Inszenierung: Jetske Mijnssen
Bühnenbild, Kostüme: Ben Baur
Choreografie: Dustin Klein
Licht: Jan Hartmann
Dramaturgie: Mareike Wink
Ernest Chausson
Le roi Arthus (Frankfurter Erstaufführung)
Sonntag, 8. November 2026
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Manuel Schmitt
Bühnenbild: Bernhard Siegl
Kostüme: Raphaela Rose
Licht: Joachim Klein
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Konrad Kuhn
In Koproduktion mit dem Nationaltheater Prag
Giuseppe Verdi
Un ballo in maschera
Sonntag, 6. Dezember 2026
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis / Simone Di Felice
Inszenierung: Andrea Breth
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Petra Reinhardt
Licht: Alexander Koppelmann
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Maximilian Enderle
Georg Friedrich Händel
Flavio (Frankfurter Erstaufführung)
Samstag, 19. Dezember 2026 (Bockenheimer Depot)
Musikalische Leitung: Karsten Januschke
Inszenierung: Tilmann Köhler
Bühnenbild: Karoly Risz
Kostüme: Susanne Uhl
Licht: Jan Hartmann
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Sergei S. Prokofjew
Die Liebe zu den drei Orangen
Sonntag, 14. Februar 2027
Musikalische Leitung: Patrick Hahn
Inszenierung: Damiano Michieletto
Bühnenbild: Paolo Fantin
Kostüme: Klaus Bruns
Choreografie: Thomas Wilhelm
Licht: Alessandro Carletti
Chor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Sebastian Schwab (*1993)
Skaterherz (Uraufführung)
Samstag, 20. Februar 2027 (Bockenheimer Depot)
Musikalische Leitung: Lukas Rommelspacher
Inszenierung: Max Koch
Bühnenbild: Thilo Ullrich
Kostüme: Irina Spreckelmeyer
Licht: Leo Moro
Kinderchor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Deborah Einspieler
Ottorino Respighi
La fiamma (Frankfurter Erstaufführung)
Sonntag, 14. März 2027
Musikalische Leitung: Francesco Lanzillotta / Simone Di Felice
Inszenierung: Hans Walter Richter
Bühnenbild: Hartmut Schörghofer
Kostüme: Katrin Lea Tag
Licht: Joachim Klein
Chor: Manuel Pujol
Kinderchor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Mareike Wink
Bohuslav Martinů
The Greek Passion (Frankfurter Erstaufführung)
Sonntag, 25. April 2027
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Matthew Wild
Bühnenbild: Herbert Murauer
Kostüme: Raphaela Rose
Licht: Jan Hartmann
Chor: Manuel Pujol
Kinderchor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Maximilian Enderle
Lucia Ronchetti (*1963)
Battaglia – Die Frauen von Palermo (Uraufführung)
Sonntag, 6. Juni 2027
Musikalische Leitung: Michael Wendeberg
Inszenierung: Claus Guth
Bühnenbild: Heike Vollmer
Kostüme: Ursula Kudrna
Licht: Olaf Winter
Chor: Manuel Pujol
Kinderchor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Bernd Loebe. Foto: Felix Grünschloss
Wiederaufnahmen
Giacomo Puccini
Turandot
Samstag, 22. August 2026
Musikalische Leitung: Simone Di Felice
Inszenierung: Andrea Breth
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Licht: Alexander Koppelmann
Chor: Manuel Pujol
Kinderchor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Maximilian Enderle
Wolfgang Amadeus Mozart
Così fan tutte
Sonntag, 23. August 2026
Musikalische Leitung: Takeshi Moriuchi / Alden Gatt
Inszenierung: Mariame Clément
Bühnenbild: Etienne Pluss
Kostüme: Bianca Deigner
Licht: Joachim Klein
Chor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Mit freundlicher Unterstützung der DZ-Bank
Arnold Schönberg / Frank Martin
Warten auf heute
Samstag, 19. September 2026
Musikalische Leitung: Tim Anderson
Inszenierung: David Hermann
Bühnenbild, Video: Jo Schramm
Kostüme: Sibylle Wallum
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Mareike Wink
Gioachino Rossini
Tancredi
Freitag, 16. Oktober 2026
Musikalische Leitung: Giuliano Carella
Inszenierung: Manuel Schmitt
Bühnenbild: Bernhard Siegl
Kostüme: Raphaela Rose
Licht: Joachim Klein
Chor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Konrad Kuhn
Engelbert Humperdinck
Hänsel und Gretel
Freitag, 13. November 2026
Musikalische Leitung: Alden Gatt / Thomas Guggeis
Inszenierung: Keith Warner
Bühnenbild: Jason Southgate
Kostüme: Julia Müer
Licht: John Bishop
Kinderchor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Norbert Abels
Nikolai A. Rimski-Korsakow
Die Nacht vor Weihnachten
Freitag, 11. Dezember 2026
Musikalische Leitung: Takeshi Moriuchi
Inszenierung: Christof Loy
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Choreografie: Klevis Elmazaj
Flugchoreografie: Ran Arthur Braun
Licht: Olaf Winter
Chor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Maximilian Enderle
Richard Wagner
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg
Sonntag, 17. Januar 2027
Musikalische Leitung: Jonathan Darlington
Inszenierung: Matthew Wild
Bühnenbild: Herbert Murauer
Kostüme: Raphaela Rose
Video: Clemens Walter
Licht: Jan Hartmann
Chor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Maximilian Enderle
Richard Strauss
Salome
Samstag, 23. Januar 2027
Musikalische Leitung: Lothar Koenigs
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühnenbild, Kostüme: Katrin Lea Tag
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Georg Friedrich Händel
Alcina
Samstag, 20. Februar 2027
Musikalische Leitung: Julia Jones
Inszenierung: Johannes Erath
Bühnenbild, Kostüme: Kaspar Glarner
Video: Bibi Abel
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Richard Wagner
Die Walküre
Freitag, 26. März 2027
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Vera Nemirova
Bühnenbild: Jens Kilian
Kostüme: Ingeborg Bernerth
Video: Bibi Abel
Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Malte Krasting
Richard Wagner
Das Rheingold
Sonntag, 4. April 2027
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Vera Nemirova
Bühnenbild: Jens Kilian
Kostüme: Ingeborg Bernerth
Video: Bibi Abel
Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Malte Krasting
Adolphe Adam
Le postillon de Lonjumeau
Freitag, 7. Mai 2027
Musikalische Leitung: Benjamin Reiners
Inszenierung: Hans Walter Richter
Bühnenbild, Kostüme: Kaspar Glarner
Choreografie: Gabriel Wanka
Licht: Jakob Bogensperger
Chor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Mareike Wink
Übernahme einer Produktion der Tiroler Festspiele Erl
Giuseppe Verdi
Aida
Samstag, 15. Mai 2027
Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi
Inszenierung: Lydia Steier
Bühnenbild: Katharina Schlipf
Kostüme: Siegfried Zoller
Licht: Joachim Klein
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Mareike Wink
Francis Poulenc
Dialogues des Carmélites
Sonntag, 13. Juni 2027
Musikalische Leitung: Giedrė Šlekytė
Inszenierung: Claus Guth
Bühnenbild: Martina Segna
Kostüme: Anna Sofie Tuma
Choreografie: Ramses Sigl
Licht: Olaf Winter
Chor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Foto aus der Pressekonferenz. Copyright: Barbara Aumüller
Liederabende auf der großen Bühne
Louise Alder Sopran / Mauro Peter Tenor
Dienstag, 8. September 2026
Kelsey Lauritano Mezzosopran
Dienstag, 3. November 2026
Kristina Mkhitaryan Sopran
Dienstag, 15. Dezember 2026
Johannes Martin Kränzle Bariton
Dienstag, 12. Januar 2027
Ismael Jordi Tenor
Dienstag, 9. März 2027
Xabier Anduaga Tenor
Dienstag, 20. April 2027
Christina Nilsson Sopran
Dienstag, 18. Mai 2027
Huw Montague Rendall Bariton
Dienstag, 1. Juni 2027
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Wiesbaden: 30. Internationale Maifestspiele starten mit der kostenlosen Open-Air-Live-Übertragung der Wagner-Oper „Tristan und Isolde“ und dem Familienfest mit Straßentheater-Spektakel

Freitag, 01. Mai: Open-Air-Live-Übertragung „Tristan und Isolde“ aus dem Großen Haus
Diesen Freitag, den 01. Mai 2026 starten die 130. Internationalen Maifestspiele am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Ab 15.00 Uhr sind alle zur feierlichen Eröffnung des Festivals in die Theaterkolonnaden und das Foyer des Großen Hauses eingeladen. Um 16:30 Uhr erfolgen die Gußworte durch den Wiesbadener Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, den Hessischen Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur Timon Gremmels, den Vorsitzenden des Förderkreises Internationale Maifestspiele Michael Stein und die Intendantinnen des Staatstheaters Wiesbaden Dorothea Hartmann und Beate Heine.
17.00 Uhr beginnt die Eröffnungspremiere mit Richard Wagners „Tristan und Isolde“ in der Regie des diesjährigen Associate Artist Tiago Rodrigues im Großen Haus. Der portugiesische
Regisseur, Autor und Produzent Rodrigues zählt zu den bedeutendsten Theatermachern Europas und leitet u. a. das prestigeträchtige Festival d’Avignon. Es sind noch wenige Restkarten erhältlich.
Zeitgleich lädt das Staatstheater Wiesbaden unter dem Motto „Maifestspiele für alle“ zur kostenlosen Open-Air-Live-Übertragung der Eröffnungspremiere an den Warmen Damm ein.
Es wird empfohlen Picknickdecken oder Campingstühle mitzubringen. Für das leibliche Wohl sorgen „Die Hofköche“ und die Kulturgastronomie Scholz mit Imbissangeboten, Getränken
und Themen-Cocktails.
Bereits um 16.15 Uhr wird für beide Veranstaltungsorte eine Werkeinführung angeboten: für das Große Haus im Foyer und für die Live-Übertragung auf der Bühne am Warmen Damm. Als
Besonderheit sind bei der Open-Air-Veranstaltung ab 15.30 Uhr Wagner-Expert*innen vor Ort, die das Werk des Komponisten auf verschiedene Aspekte hin beleuchten. Als „lebende Archive“ können sie vor der Live-Übertragung sowie in den Pausen von den Zuschauer*innen befragt werden.
Außerdem kann man am Samstag, den 02. Mai 2026 dem portugiesischen Regisseur Tiago Rodrigues in zwei Sonderformaten persönlich begegnen: Ab 12:00 Uhr im Studio beim Workshop „Theater schreiben“ und um 18.30 Uhr in der Wartburg beim kostenlosen Talk „Theater der Transformation“, bei dem Rodrigues Einblicke in sein reiches künstlerisches Schaffen und die Arbeit an „Tristan und Isolde“ gibt.
Samstag, 02. Mai – Kostenloses Familienfest auf dem Warmen Damm
Samstag, der 02. Mai 2026 steht ganz im Zeichen des kostenlosen Familienfestes. Ab 14.00 Uhr laden Spielmobil, Kunstkoffer und Kinderschminken zum Toben, Kreativ-sein und Verwandeln am Warmen Damm ein. Beim Musikvermittlungsformat Bridges Dolmus (14 und 16 Uhr) können schon die Jüngsten außereuropäische Instrumente ausprobieren. Die Compagnie Lunatic verzaubert mit der Installation „Twinkle“ – einem lebendigen, begehbaren Klang- und Bewegungsuniversum (14 und 16.15 Uhr). Das Theater Raum Mainz lädt mit dem Open-Air-Stück „Tranquilla Trampeltreu“ (15 Uhr) zu einer Geschichte zum Mitmachen für alle ab vier Jahrenüber den Glauben an sich selbst. Im Studio kann man bei der musikalischen Tanz- und Papierperformance „Club Origami“ (14 und 17 Uhr) nicht nur staunen, sondern mitselbstgefalteten Papierwesen die Geschichte mitgestalten.
Ronja Eick und Fanni Schack laden wieder alle Generationen zum „Tanzen für alle“ (17.15 Uhr) unter freiem Himmel.
Wer schon immer einmal gemeinsam mit dem Opernchor singen wollte, ist bei „Oper zum Mitsingen“ genau richtig. Um 19 Uhr lädt Chordirektor Aymeric Catalano zur offenen Probe mit anschließender Präsentation an den Warmen Damm. Es wird empfohlen, sich die Noten auf der Homepage des Staatstheaters herunterzuladen und sich vorab etwas auf das Programm vorzubereiten: „Te Deum“ aus Puccinis „Tosca“, „Gli aranci olezzano“ aus Mascagnis „Cavalleria rusticana“ und „Der Abendsegen“ aus Humperdincks „Hänsel und Gretel“.
Höhepunkt des Familienfestes ist ein absolutes Festivalhighlight, wenn beim Straßentheater- Spektakel „Les Girafes“ die riesigen Giraffen-Marionetten des Theaters Compagnie Off –angeführt von einem Dompteur und einer Opernsängerin – die Straßen Wiesbadens erobern.
Treffpunkt für dieses Event ist um 20 Uhr zwischen Marktkirche und dem Kino Caligari. In den kommenden anderthalb Stunden wird sich der Festzug über das Dern‘sche Gelände, durch die
Friedrich- und die Wilhelmstraße zum Warmen Damm bewegen.
Im Großen Haus beschließt das Konzert „Solaris“ der Band Woods of Birnam um Schauspieler und Musiker Christian Friedel (u. a. „Das weiße Band“, „Babylon Berlin“) um 21:00 Uhr den zweiten Festivaltag (ticketpflichtig).
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WIEN – VILLA BRAUER
Besuchen Sie die Künstlervilla Brauer im Währinger Cottage!
1180 Wien-Währing, Colloredogasse 30
Besichtigung: Atelier, Salon, Porträtkabinett, Brauer-Küche und weitere private Kunsträume und/oder Kunstsammlung und Skulpturengarten Familienmitglieder oder Vermittlerinnen führen durch die Villa.
Die Anzahl der Besucher und Besucherinnen ist limitiert!
Dauer der Führung: ca. 1 – 1,5 Stunden
Anmeldung über die Website: https://www.arikbrauer.at/

Foto: Jonathan Meiri-Brauer, von der Website arikbrauer.at heruntergeladen
„Die dunkle Herde“, ein Kunstdruck nach dem Werk von Arik Brauer hängt seit vielen Jahren in meiner Wohnung. Die Firma IBM hat in den 80er-Jahren mit Drucken der Maler der „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“ Werbung für die Qualität ihrer Farbdrucker gemacht. Ich liebe dieses Bild!
Als Maler kenne und schätze ich Arik Brauer seit der Zeit, als er – eingeladen von der legendären Direktorin Minna Lachs – einen Vortrag über Kunst nach 1945 für uns Schülerinnen des Gymnasiums in der Haizingergasse gehalten hat. Arik Brauer war ein Mensch mit großem pädagogischen Talent!

Foto von der Website arikbrauer.at heruntergeladen, Postkarten liegen in der Villa Brauer auf
Arbeit und Familie gehörten für Arik Brauer zusammen. Das Wohnzimmer der Familie geht nahtlos ins Atelier über. Eine Geschichte aus dem Familienalltag illustriert das. Tochter Timna ist als Kind oft am Schoß des Vaters gesessen während er gemalt hat. Sie erzählt, dass sie sich bis zum Schuleintritt keinen anderen Beruf für einen Vater vorstellen konnte außer Maler!
Arik Brauer ist ein Universalkünstler, den viele als Musiker, andere als Maler und Bühnenbildner, als Gestalter von Häusern oder auch als Festredner kennen und schätzen.
So hat der Humanist und politische Mensch Arik Brauer am 8. Mai 2018 in der Wiener Hofburg eine bemerkenswerte Festrede anlässlich des Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkriegs gehalten. Als Holocaust-Überlebender sprach er über seine Erfahrungen im Jahr 1945 und betonte die Bedeutung von Demokratie und Versöhnung. Haltung war ihm wichtig, ob in der Hainburger Au oder in seinen Liedern. In „Sie hab’n a Haus ’baut“ thematisiert er humorvoll-kritisch die Verstädterung und den Verlust von Lebensqualität durch Zubetonierung.
Das Haus in der Colleredogasse 30 hat Arik Brauer Ende der 70er-Jahre gekauft und die typische Cottage-Villa außen und innen durch seine Kunst individualisiert. Neu war mir, dass Arik Brauer auch Möbel entworfen und selbst getischlert hat. Arik Brauer erlernte das Tischlerhandwerk während der NS-Zeit in einer Werkstatt in der Wiener Tempelgasse. Er musste dort als junger Jude unter Zwang arbeiten, bevor er sich verstecken konnte, um die Shoah zu überleben.
Neben der Villa sind auch Führungen im 2003 eröffneten unterirdischen Museum Brauer möglich, das von Baumeister Richard Lugner errichtet wurde. Dort habe ich vor Jahren Arik Brauer im Gespräch mit Helmut Schüller erlebt.
Buchen Sie eine Führung bei Familie Brauer, Tour „Bel Etage und Atelier“ und/oder Tour „Kunstsammlung und Skulpturengarten“. Sie werden viel über den Künstler und Menschen Arik Brauer erfahren. Er und seine Frau Naomi haben ihre Talente an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben.
Es gibt mehrere Publikationen über Arik Brauer. Ein bemerkenswertes Buch „Die ARIK BRAUER VILLA – Ein Gesamtkunstwerk“ ist im Brandstätter Verlag erschienen. Entstanden aus einem persönlichen Auftrag ihres Vaters dokumentiert Timna Brauer in diesem Band sein gesamtes künstlerisches Erbe.
Viel Freude beim Entdecken des Kosmos von Arik Brauer und seiner Familie!
Elisabeth Dietrich-Schulz
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WIEN/ Tanzquartier Wien: God’s Entertainment mit „Der beste Mensch von Amazon“
Das Wiener Künstler*innenkollektiv-Kollektiv God’s Entertainment bereichert seit vielen Jahren die Performance-Szene mit radikal komponierten Arbeiten über politisch und gesellschaftlich brisante Thematiken. Zwischen Theater, Tanz und Performance angesiedelt, ließ sich diese multidisziplinär strukturierte Vereinigung für ihr Stück „Der beste Mensch von Amazon“ inspirieren von in Buchform zusammengefassten Online-Rezensionen des 2019 verstorbenen Autors Kevin Killian.

God’s Entertainment: „Der beste Mensch von Amazon“ © Peter Mayr
Dessen zur (fast) gesamten Bandbreite der Amazon-Produkte verfasste Texte wurden zu Impulsgebern für eine kritische Reflexion über die Persönlichkeit des Amazon-Gründers Jeff Bezos und seine Unternehmen. 1994 begann die Erfolgsgeschichte des inzwischen weltgrößten Online-Handelsunternehmens Amazon mit nunmehr weltweit mehr als 1,5 Millionen Angestellten und einem Jahresumsatz von weit über 600 Milliarden Dollar (2024). Neben dem einstigen Kerngeschäft E-Commerce dringt Amazon auch mit Cloud-Computing und seiner Streaming-Plattform Amazon-Prime tief in private und geschäftliche Umwelten.
Wesentlich für Amazons Erfolg sind Algorithmen, die von Daten zu den Interessen der Konsumenten gefüttert werden und diese manipulieren, um zu weiterem Konsum zu verführen. Stellvertretend für die Mechanismen dieser Verführung sitzen etwa zehn Prime-Kunden auf der Bühne an einem in Stile des blauen Amazon-Prime-Logos geschwungenen Tisch und werden mit schnell gelieferten Paketen und essbarem Matsch (an-) gefüttert. Die Befriedigung, die dem Einzelnen sein Konsum und seine aus der Masse der Kunden herausgehobene Stellung verschafft, ist naturgemäß von nur kurzer Dauer. Lang anhaltend allerdings für Jeff Bezos.

God’s Entertainment: „Der beste Mensch von Amazon“ © Peter Mayr
Der, circa 40-fach als überdimensionaler Pappmaché-Schädel auf der Tribüne, die doch eigentlich unser, also des Publikums Platz ist (denn er hat uns bereits aus unsrer Mitte gedrängt), auf Puppen oder Performern, die später dann mit Leben überraschen, installiert, wird als multiple Persönlichkeit oder mindestens doch als Hans Dampf in allen Gassen vorgeführt. Seine privaten Obsessionen (Golf und Longevity, die Badewanne wird zum Jungbrunnen, während „Forever Young“ aus den Boxen schallt) und seine geschäftlichen Betätigungsfelder spielen alle irgendeine Rolle.
Alle außer Blue Origin, Bezos‘ Raumfahrt-Unternehmen, und Alexa, dem für die Wohnzimmer seiner Kundschaft designten sprachgesteuerten elektronischen Assistenten von Amazon. Die anfänglich massive Kritik unter anderem an dessen Missbrauchs-Potential verebbte, wohl auch wegen der ebenso sorglosen Nutzung vergleichbarer Produkte der Mitbewerber. Man gewöhnt sich dran. Und was mit den (ungewollten) Sprachaufzeichnungen und den Daten der Kundschaft tatsächlich passiert, bleibt im Verborgenen. Die sichtbaren Oberflächen der Amazon-Welt aber werden zu Angriffspunkten dieser Performance.
Opulent die Bühnen-Ausstattung mit riesiger Box als zentrales, das sich gegenüber sitzende Publikum zuweilen auch teilende Requisit, mit vielen kleinen Paketen, einer Badewanne voller Mineralwasser-Flaschen, einem vom Komponisten, Pianisten und hier Performenden Matthias Kranebitter programmierten und später auch live bedienten selbst spielenden Klavier und der VIP-Lounge für Prime-Kunden.

God’s Entertainment: „Der beste Mensch von Amazon“ © Peter Mayr
Ein putziger humanoider Roboter plaudert mit dem Publikum. Er tut, was man von ihm will und fühlt nichts dabei. Das Vorbild für die unter den brutalen Arbeitsbedingungen leidenden Amazon-Angestellten. Dann amüsiert ein Ballett von automatisiert fahrenden Plastik-Boxen-Türmen, Symbole für Roboter in den Hochregal-Lagern von Amazon und, beginnend, in der Paket-Zustellung, die technologischen Fortschritt treiben und menschliche Angestellte zunehmend ersetzen.
Noch aber liefern prekär Beschäftigte aus. Gebeugt ihre Rücken, erschöpft ihre Körper. Es könnten auch Kunden sein, die da Kolonnen bilden mit Paketen in der Hand. Jedenfalls mutiert sehr bald schon defektes technisches Gerät im Ergebnis des „Unboxing“ und für die Rücksendung Verpacktes zum geräuschvollen Co-Performer. Wie auch entpackte Hinterteile, bemalt und zum Stempel befördert. Na gut.
Bezos wird interviewt, es antwortet ein live gespieltes Schlagzeug mit der Wirklichkeit abgeschautem indifferentem Geblubber. Mit bitterem Humor durchforsten sie eine Fülle von Aspekten. Etwas Text läuft über die Wände der Riesen-Box, lyrisch-philosophische Betrachtungen über Amazons Geschäftspraktiken, über Innen und Außen, die Grenzen dazwischen, das Universum und Kontingenz.

God’s Entertainment: „Der beste Mensch von Amazon“ © Peter Mayr
Die Sehnsucht nach Gemeinschaft und Zugehörigkeit, nach Echtheit der Empfindungen, nach Authentizität der Erfahrung und nach analogem, natürlichem Leben wird in ironisch-skurrilen Bildern formuliert. Witzig und traurig zugleich. Und dann: „Happy Childhood inside“ steht auf den Verpackungen von Flachbild-TV-Geräten, die als Nährboden für ein Plastik-Pflanzen-Biotop (kunstvoll gestaltet von der Floral-Künstlerin Alma Bektaš) dienen, das, gegen Ende per Golfschläger entpackt, als Inhalt des riesigen Überraschungs-Paketes sichtbar wird.
Und das Bild bleibt am Ende stehen. Abbild einer schon gegenwärtigen Zukunft, in der Prime-Video-Konsumenten und Onlineversand-Kunden ihrer ideologischen und ökonomischen Gefangenschaft weder bewusst sind noch ihr zu entfliehen vermögen. Das nämlich ist die eigentliche Lieferung.
Immer wieder neue, „personalisierte“ Angebote helfen, die Ermüdung und Frustration, die auf den kurzen Rausch folgen, zu betäuben. So werden Kauf und Medien-Konsum zur Droge, so wird der Kunde zum Junky. Bezos‘ Amazon steht ja nur als Beispiel da für die triste Zukunft der Menschheit in einem von einigen wenigen Tech-Giganten dominierten Turbo-Kapitalismus, dem der Kunde und dessen Daten als Kanonenfutter für den Krieg von Reich gegen Arm dient. Den stillen Gewinnern hilft die Politik (Bezos‘ Nähe zu Trump bezeugen ungeniert veröffentlichte (Foto-) Dokumente) mit der Bereitstellung von unterprivilegierten Teilen der Gesellschaft als Feinde des Volkes und seines bescheidenen Wohlstandes.

God’s Entertainment: „Der beste Mensch von Amazon“ © Peter Mayr
„Der beste Mensch von Amazon“ ist in drastische Bilder voller Gewalt gepackte Kapitalismus-, Amazon-, Bezos- und auch Gesellschafts-Kritik. Das offene Finale (die Performance verebbt, das Publikum beginnt verunsichert, den nicht mehr erscheinenden Performenden zu applaudieren), das die vielen Bezos‘ auf der Tribüne dem Abbild infiltrierter privater und gesellschaftspolitischer Seinsweisen gegenüberstellt, bleibt hängen als scharfe, düstere und beängstigende Analyse der Gegenwart und als erschütternde Antizipation von Ergebnissen sich rasant beschleunigender Prozesse.
God’s Entertainment mit „Der beste Mensch von Amazon“ am 23.04.2026 im Tanzquartier Wien.
Rando Hannemann