Jonas Kaufmann – neuer Intendant der Tiroler Festspiele Erl © Tiroler Festspiele Erl
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 3. APRIL 2026
Erl/Tirol
Kaufmann singt wieder Parsifal: Festspiele Erl mit Verdi und Wagner
Intendant Jonas Kaufmann konnte Sänger Jonas Kaufmann „überreden“, wieder Parsifal-Titelrolle in Erl zu übernehmen. Die Tiroler Festspiele Erl haben am Donnerstag das Programm für Winter 2026/2027 und Sommer 2027 vorgestellt. Mit „Tristan und Isolde“ im Sommer setzen die Festspiele ganz auf die Musik von Wagner. Im Winter 2026/2027 hingegen steht Verdi mit „La Traviata“ am Spielplan. Auch Intendant Jonas Kaufmann kehrt zu Ostern 2027 als Sänger in der Titelrolle als „Parsifal“ zurück – wie bereits in seiner Antrittsspielzeit. „Ich liebe diese Produktion einfach“, sagte der Startenor.
Kurier.at
Erl startete mit Parsifal in neue Spielzeit
Mit der Wagner-Oper „Parsifal“ beginnen am Donnerstag die Tiroler Oster-Festspiele in Erl. Am Vormittag haben Intendant Jonas Kaufmann und Präsident Hans Peter Haselsteiner das Programm für die folgende Spielzeit präsentiert. In Erl bleibt man bei der Einteilung in vier Saisonen – ganz nach den vier Jahreszeiten. Bei den Tiroler Festspielen Erl setzt man auf Kontinuität mit Verdi und Wagner, aber auch einige Überraschungen stehen auf dem Programm der kommenden Spielzeit: Bei dem von Andreas Schett für den Herbst programmierten „Ausklang“ trifft mit Franui und den Strottern Klassik auf Volksmusik. Im Winter erklingt dann Belcanto im schwarzen Festspielhaus. Eine komplette Neuinszenierung der Verdi-Oper „La Traviata“ steht ebenso auf dem Programm wie zwei konzertante Aufführungen von „Nabucco“ und „Anna Bolena“.
tirol.orf.at
Salzburger Osterfestspiele: Mahlers 8. Symphonie überwältigte
Die Berliner Philharmoniker brachten unter der Leitung von Kirill Petrenko das „Opus summum“ des Komponisten zur Aufführung
Kurier.at
Hamburg
Bachfest Hamburg lockt mit Singalong und Treppenkonzert
Seit Mittwoch läuft das 4. Internationale Bachfest Hamburg. Sophie Werkmeister hat das Musikfestival, das am 17. April endet, geplant. Im Gespräch erzählt sie, worauf sich Besucherinnen und Besucher freuen können.
ndr.de
Wien/Staatsoper
Do., 2. April 2026: Richard Wagner, Parsifal
Um den heutigen Gründonnerstags-„Parsifal“ wäre es wahrlich schlecht bestellt gewesen, wenn die orchestrale Leistung nicht gewesen wäre: Axel Kober ging es gemächlich und sehr weihevoll an, was zwar manchen (eher „progressiv“ eingestellten) Stehplatzlern zu langsam und getragen war, aber diese Meinung teile ich nicht: Freilich hätten manche Passagen etwas mehr „Drive“ haben können, doch ist mir ein im „alten“ Stil zelebrierter Parsifal (bei gleichzeitig wunderbarer Orchesterleistung) durchaus sehr lieb, und diesbezüglich blieben heute für mich keine Wünsche offen. Das Sängerensemble kann man jedoch als erfreulich ausgewogen bezeichnen – oder mit anderen Worten: alle gleich schlecht.
forumconbrio.com
Essen
Opern-Premiere in Essen: „La fanciulla del West“. Goldfieber im Aalto
Wie erfreulich: Im Aalto-Musiktheater folgt derzeit ein Opern-Höhepunkt dem anderen. Nachdem bereits die szenische Uraufführung von „Die Fritjof-Saga“ absolut sehenswert ist, überzeugt nun das Puccini-Werk „La fanciulla del West (Das Mädchen aus dem Goldenen Westen)“. Am Wochenende ging die vom Publikum gefeierte Premiere über die Bühne.
myheimat.de
Kopenhagen/Lise Davidsen – nach der Isolde die Lady Macbeth, konzertant 15. + 17. May 2026
Experience world-renowned soprano Lise Davidsen and star conductor Antonio Pappano in a full concert performance of Verdi’s opera Macbeth.
This extraordinary event features the world’s most sought-after soprano, Lise Davidsen, in a full concert performance of Verdi’s Macbeth, conducted by the legendary Antonio Pappano.
kglteater.dk
CD/Blu-ray-Besprechung
Dubliner Luft belebt Händels Geniestreich – ohne viktorianischen Staub
Wer dachte, er wisse schon alles über den Messiah, sollte dringend seine Ohren auf die grüne Insel ausrichten. Diese Aufnahme räumt gründlich mit dem viktorianischen Ballast auf und zeigt Händel so, wie er wahrscheinlich selbst gern gehört werden wollte: lebendig, nahbar und mit einem verschmitzten Augenzwinkern.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
Nach Rauswurf in Boston
Immer mehr Unterstützung für Andris Nelsons
Nach 13 Jahren trennt sich das Boston Symphony Orchestra von seinem Chefdirigenten Andris Nelsons. Grund seien laut Geschäftsführer des BSO, Chad Smith, Uneinigkeiten bezüglich der „künftigen Ausrichtung“ des Orchesters. Das Orchester wurde in die Entscheidung jedoch gar nicht eingebunden. Viele der Musikerinnen und Musiker des Boston Symphony Orchestras bekunden derzeit öffentlich ihre Solidarität mit Nelsons und bekommen jetzt prominente Unterstützung von den Berliner Philharmonikern, aus Leipzig und von Simon Rattle und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
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Berlin
Spielplan Festtage 2027 – vom 20. bis 29. März
Seit mehr als drei Jahrzehnten existieren die Festtage an der Staatsoper, 1996 von Daniel Barenboim ins Leben gerufen.
staatsoper-berlin.de
Wien
Die Theater florieren – sie sind aber keine Debattentreiber mehr
Auf die Krisen der letzten Jahren wussten die Häuser gut zu reagieren, Änderungen inbegriffen, neue Publikumgsgruppen stehen im Fokus
DerStandard.at
Kuscheln in der Karwoche: „Schmuse*Passion“ im Volkstheater
Der Wiener Kult-Chor verwandelt Traditionen der Fastenzeit in ein zeitgenössisches Spektakel. Für das Osterwochenende gibt es noch Karten
DerStandard.at
Bregenz
Bregenzer Festspiele: „La traviata“ auf der Seebühne ist fast ausverkauft – so früh wie nie
Die diesjährige Oper auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele ist demnächst ausverkauft. Für Verdis „La traviata“ sind ab Juli 28 Aufführungen geplant. Doch den Festspielen fehlt Geld. Die 188.000 Karten für die diesjährige Oper auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele sind fast ausverkauft. Über Ostern dürften die letzten Karten für „La traviata“ von Giuseppe Verdi weg sein, bestätigten die Bregenzer Festspiele auf SWR-Anfrage. Das sei so früh wie noch nie in der 80-jährigen Geschichte der Festspiele. Für „La traviata“ sind im Juli und August 28 Aufführungen geplant. Für alle anderen etwa 50 Veranstaltungen seien noch Karten zu haben.
swr.de
Salzburg
Markus Hinterhäuser: Büro unter Aufsicht geräumt
Unschöner Abgang von Salzburgs Festspiel-Intendant: Markus Hinterhäuser ist abgetaucht, viele Fragen liegen unbeantwortet im Dunkeln, Interimsnachfolger ist auch keiner in Sicht.
krone.at
Salzburg
Einzigartige Perfektion: Kirill Petrenko dirigiert Mahlers Achte in Salzburg (Bezahlartikel)
Die „Symphonie der Tausend“ mit den Berliner Philharmonikern und mehreren Chören bei den Osterfestspielen Salzburg im Großen Festspielhaus
MuenchnerAbendzeitung.de
Der Volkszorn brodelt
Philharmonie Salzburg / Johannespassion. Einer solchen Meute, einer aufgebrachten und nicht zu bremsenden Volksmasse glaubt man jetzt tatsächlich gegenüber zu stehen in der dreimaligen Aufführung von Bachs Johannespassion durch Chor und Orchester der Philharmonie Salzburg unter Elisabeth Fuchs im Großen Saal des Mozarteums. Da muss Petrus sich tatsächlich fürchten, wenn der Chor angriffig stichelnd fragt „Bist Du nicht seiner Jünger einer?“
DrehpunktKultur.at
Graz
Preise für steirisches Kulturschaffen (Bezahlartikel)
Das Land Steiermark hat wieder seine biennalen Musikpreise vergeben. Über die Anerkennung und je 10.000 Euro dürfen sich der steirische Bass Wilfried Zelinka und der deutsche Komponist Marko Ciciliani freuen.
kleinezeitung.at
Hagen
Theater Hagen: „West Side Story“, Leonard Bernstein
Die West Side Story von Leonard Bernstein zählt auch heute noch zu den bekanntesten Musicals überhaupt. Die Idee zum Stück stammt ursprünglich von dem Choreografen Jerome Robbins, der diese bereits 1949 hatte. Mit einer modernen Version von Romeo und Julia stieß er bei Leonard Bernstein für die Musik und Arthur Laurents für das Buch gleich auf Interesse. Das Projekt lief seinerzeit noch unter dem Arbeitstitel „East Side Story” und sollte die Beziehung eines irischen Katholiken und einer eingewanderten Jüdin im Osten Manhattans behandeln.
Von Markus Lamers
deropernfreund.de
Oldenburg
Doppelte Spitze am Pult: Zwei Chefdirigenten für Oldenburg
Leslie Suganandarajah und Vito Cristofaro übernehmen die Positionen für die Spielzeit 2026/27 und 2027/28
kulturfreak.de
Boston
Nach Rauswurf in Boston: Immer mehr Unterstützung für Andreas Nelsons
Nach 13 Jahren trennt sich das Boston Symphony Orchestra von seinem Chefdirigenten Andris Nelsons. Grund seien laut Geschäftsführer des BSO, Chad Smith, Uneinigkeiten bezüglich der „künftigen Ausrichtung“ des Orchesters. Das Orchester wurde in die Entscheidung jedoch gar nicht eingebunden. Viele der Musikerinnen und Musiker des Boston Symphony Orchestras bekunden derzeit öffentlich ihre Solidarität mit Nelsons und bekommen jetzt prominente Unterstützung von den Berliner Philharmonikern, aus Leipzig und von Simon Rattle und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
BR-Klassik.de
Feuilleton
Kommentar: Leiden Musik und Theater unter ADHS?
Ein Hollywood-Star sagt etwas Blödes und alle reden darüber. Warum?
NeueMusikzeitung/nmz.de
Sopranistin Elsa Dreisig: „Mein Baby hört zu“
Sie kann Mozart, Carmen und bald auch Kind. Die Sopranistin Elsa Dreisig hat eine klangvolle Stimme, macht Weltkarriere auf der Bühne und wird in gut vier Wochen zum ersten Mal Mutter.
BR-Klassik.de
Interview: Prof. Dr. Thomas Seedorf,
Musikwissenschaftler Interview mit dem Musikwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Seedorf über seine Mitwirkung am Projekt „The Wagner Cycles“
DerOpernfrend.de
125 Jahre „Rusalka“: Ein tschechisches Opern-Kleinod, das die Welt eroberte
deutsch.radio.cz
Tonträger
Interview Jonas Kaufmann: „Mein erstes Engagement war eine Operette“
Mit seinem neuen Album und der Konzert-Tournee „Magische Töne“ kehrt Jonas Kaufmann zur Operette zurück – zu einem Repertoire, das ihn seit Jugendtagen begleitet und das er mit Leidenschaft verteidigt. Ein Gespräch über leise Verführungskünste, unterschätzte Meister und die Kunst, das Publikum träumen zu lassen.
concerti.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Baden-Baden
Arte.TV to Stream ‘Lohengrin’ From Baden Baden with Piotr Beczałab Arte.TV is set to present Wagner’s “Lohengrin” on April 5 from the Festspielhaus Baden Baden.
operawire.com
Helsinki
John Moore, Monica Zanettin, Michał Sławecki, Diana Alexe, Kangmin Justin Kim & Daniel Brenna Lead Finnish National Opera’s 2026-27 Season
operawire.com
London
Evgeny Kissin leaves a trail of happy hearts at the Barbican
bachtrack.com/de
New York
Celebrations were in order with the Met’s final Madama Butterfly of the season
seenandheard-international.com
‘Lamb of God’ Makes New York City Debut at the Metropolitan Opera
House Easter concert highlights Christ’s ‘greater love’ for all
newsroom.churchofjesuschrist.org
How ‘American Psycho’ and Marina Abramovic Fed the Met Opera’s ‘Tristan’ The creators of a new “Tristan und Isolde” production explain the influences behind every element of a crucial scene.
nytimes.com
Chicago
Sueño world: Frida Kahlo and Diego Rivera brings Spanish to the Lyric Opera of Chicago
bachtrack.com/de
Washington
Interview with Claire Griffin, Soprano Soloist for Mahler’s Symphony No. 4 with the UNCSA Orchestra at Washington National Cathedral
operatoday.com
Boston
Concert Review: Opera Meets Realpolitik — “Nixon in China”
Resonates Amid the BSO’s Own Power Drama Last Friday night, conductor Andris Nelsons and the musicians came on stage together wearing red carnations as symbols of solidarity. The applause was immediate and fervent.
artfuse.org
The BLO’s ‘Das Lied von der Erde’: immense tragedy in slim form A reimagined performance of Mahler’s symphony inaugurates the BLO’s new performance space thetech.com
The Financial Anatomy of the Boston Symphony Orchestra:
$618 Million in Assets, $100 Million in Reserve Draws, and a Board That Says It’s Not Enough
cadenza.work/de
Los Angeles
Paavo Järvi and the LA Phil: a strong case but not a revelation
seenandheard-international.com
Recordings
Bizet: Carmen (Adèle Charvet, Opéra Royal de Versailles, Hervé Niquet) Niquet and Charvet’s bristling Carmen challenge Gardiner’s HIP first choice.
llimelight-arts.com.au
Luciano Pavarotti, Sondra Radvanovsky, Marina Rebeka, Piotr Beczała & Randall Scotting Lead CD/DVD Releases
operawire.com
Ballett/Tanz
Tanztriumph in Wien: Dieses Kribbeln im Nacken, wenn man großes Ballett sieht (Bezahlartikel)
Unter Alessandra Ferris Leitung triumphiert das Ballett-Ensemble der Wiener Staatsoper mit Werken von Justin Peck, Wayne McGregor und Twyla Tharp: „Visionary Dances“ fürwahr.
FrankfurterAllgemeine.net
München/Therese Giehse-Halle
Körper, die Worte aus den Poren hervorpressen
Mein Eindruck ist, dass die Verzweiflung, Zerrüttung, die explosive Kraft des Schicksalsschlages von den Körpern aus ihnen herausgetanzt werden. In jeder Sekunde. Mit den Worten des Textgedichts Mujilas oder ohne Worte. Alle Körper haben permanente Spannung, stehen unter Strom.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Review: MAYERLING, Royal Ballet And Opera Ballet is alive!
broadwayworld.com
Medien
Österreich
TV-Quoten für März: Heimische Sender im ruhigen Fahrwasser
Der März ist mit Blick auf die größeren österreichischen TV-Sender ohne großes Drama über die Bühne gegangen. Im Vorjahresmonat hatte es noch Rekorde gehagelt. Der Marktanteilsverlust für die ORF-Gruppe hielt sich mit 0,3 Prozentpunkten auf 35,7 Prozent in Grenzen, wobei ORF 2 leicht abbaute, wie Teletestdaten zeigen. ServusTV segelte weiter stabil an der Spitze der Privatsender. Puls 4 legte bei den Jüngeren deutlich zu.
SalzburgerNachrichten.at
Sport
Fußball
„Schirikatastrophe“. Polen schäumt: „Billiger Zirkus, wurden betrogen“
Drama in der WM-Qualifikation! Polen verpasst nach einer 2:3-Niederlage gegen Schweden das Ticket für die Endrunde und tobt anschließend gegen den Schiedsrichter Slavko Vinčić. Das Spiel sei „billiger Zirkus“ gewesen und sie seien „betrogen“ worden.
krone.at
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Unter’m Strich
Drama auf der ISS: Astronaut kann plötzlich nicht mehr sprechen
Dramatischer Zwischenfall auf der Raumstation ISS: US-Astronaut Mike Fincke kann plötzlich kein Wort mehr sprechen. Der Grund ist bis heute unklar. Mitten im Alltag auf der Internationalen Raumstation ISS passierte Anfang 2026 etwas, das selbst erfahrene Astronauten aufhorchen ließ: Der US-Astronaut Mike Fincke verlor plötzlich die Fähigkeit, zu sprechen. Ohne Vorwarnung, ohne Schmerzen – und bis heute ohne klare Ursache. Der rätselhafte Zwischenfall zeigt, wie unberechenbar der menschliche Körper im All reagieren kann – und welche Risiken selbst routinierte Missionen bergen.
heute.at
USA
Wütender Trump feuert Justizministerin Pam Bondi
Die Entlassung von Bondi beendet eine turbulente 14-monatige Amtszeit als Justizministerin. Verzweifelt war sie darum bemüht, einen Chef zu besänftigen, der uneingeschränkte Kontrolle über das Justizministerium verlangte. Dies auch, um politisch motivierte Ermittlungen gegen Ziele seiner Wahl durchzuführen, selbst wenn Staatsanwälte warnten, dass es dafür keine Beweise gab.
krone.at
Österreich
Gemüse aus Wien wird ab sofort teurer (Bezahlartikel)
In den Supermärkten steigen die Preise für Gemüse und Wein
Kurier.at
INFOS DES TAGES (FREITAG, 3. APRIL 2026)
INFOS DES TAGES (FREITAG, 3. APRIL 2026)
Quelle: onlinemerker.com
FR 3. 4. 2026 KARFREITAG
DIE TRADITIONELLEN PASSIONSSPIELE ERL ERSTMALS IN DER ERLEBNIS BÜHNE-MATINÉE AM KARFREITAG!

09.00 Uhr PASSIONSSPIELE ERL 2025
Musikalische Leitung Anton Pfisterer
Passionsensemble
Erl 2025
Eine über 400 Jahre alte Tradition zieht alle sechs Jahre Publikum aus der ganzen Welt nach Erl in Tirol!
Im ältesten Passionsspielort des deutschsprachigen Raums versammeln sich 600 Bewohnerinnen und Bewohner – von Kindern bis zu Pensionistinnen und Pensionisten – um im eigens dafür gebauten Passionsspielhaus die Leidensgeschichte Christi darzustellen.
2025 wurden die zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Passionsspiele neu interpretiert: Christian Kolonovits schuf eine musikalische Neufassung, Martin Leutgeb modernisierte den Text.
ORF III zeigt die Aufzeichnung des Landesstudios Tirol als ORF III-TV Premiere!
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Gespräch Netrebko/Thielemann in Berlin: Ob aus dem Gespräch ein Projekt wurde?

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Rafael Fingerlos und der Leipziger Thomanerchor heute mit der „Johannespassion“
Der österreichische Bariton Rafael FINGERLOS freut sich über seine Mitwirkung in zwei Aufführungen der „Johannespassion“ mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester Leipzig unter Leitung des Thomaskantors Andreas Reize, in denen er Jesus und insbesondere die wunderschöne Arie „Mein teurer Heiland“ singen wird.
Die zweite Aufführung am Karfreitag, 3. April um 19h können Sie live in MDR, RBB und SR2 hören oder ganz einfach mit einem Klick in folgendem Link verfolgen:

Rafael Fingerlos © Walter Skonkatisch
Live aus der Leipziger Thomaskirche – Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245 | radio3
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Oper Frankfurt: TENOR JOSEPH CALLEJA BESTREITET SECHSTEN LIEDERABEND DER SPIELZEIT 2025/26 AM 7.4.2026
Der sechste Liederabend der Spielzeit 2025/26 wird bestritten von dem maltesischen Tenor Joseph Calleja am
Dienstag, dem 7. April 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus.
Joseph Calleja © Andrew Borg-Carbott
Joseph Calleja zählt zu den ganz großen Namen seines Fachs. Seine umfangreiche Diskografie und Auftritte auf den wichtigsten Opern- und Konzertbühnen zeugen von einer langen internationalen Karriere. Mit seiner geschmeidigen Stimme, die ihm regelmäßig Vergleiche mit legendären Tenören wie Gigli, Caruso oder Pavarotti einbringt, gastierte er an den wichtigen Opernhäusern der Welt. 2024/25 sang er u.a. an der Metropolitan Opera New York mit Rodolfo (La Bohème) erneut eine seiner Paraderollen. An der Semperoper Dresden gab er Mario Cavaradossi (Tosca) und konzertierte an der Lithuanian National Philharmonic Society. Sein China-Debüt gab im Shanghai Performing Arts Center und trat im Musiikkitalo in Helsinki auf. An der Oper Frankfurt begeisterte der maltesische Tenor bereits u.a. als Gounods Roméo, in der Titelpartie von L’amico Fritz (konzertant), Rodolfo, Edgardo (Lucia di Lammermoor), Don José (Carmen), in konzertanten Aufführungen von Les pêcheurs des perles und La Rondine sowie bei einem Liederabend an der Seite von Tatiana Lisnic. 2012 wurde er von der maltesischen Regierung zum ersten Kulturbotschafter des Landes ernannt. 2024 erhielt er den französischen Ordre des Arts et des Lettres.
Begleitet von Sarah Tysman am Klavier präsentiert Joseph Calleja anlässlich seines zweiten Frankfurter Liederabends Werke von Verdi, Massenet, Cilea, Puccini, Tschaikowski u.a.
Karten zum Preis von € 16 bis 121 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei unseren den Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
Weitere Liederabende in dieser Saison:
Simon Bailey, Bassbariton 05. Mai 2026
Dagmar Manzel, Gesang 02. Juni 2026
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ZÜRICH: Kurzopern-Festival


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Deutsche Oper am Rhein/Düsseldorf: „Elektra“ von Richard Strauss. Ein Weg aus der Gewaltspirale?

Stephan Kimmig inszeniert Elektra von Richard Strauss. Am Sonntag, 12. April, ist Premiere im Opernhaus Düsseldorf unter der Leitung von Chefdirigent Vitali Alekseenok. Bereits am Dienstag, 7. April, 18.00 Uhr, gibt die Opernwerkstatt kostenfrei Einblick in die Produktion: Auf ein Gespräch mit dem Regieteam und dem Dirigenten folgt die Möglichkeit zum Probenbesuch.
Am 12. April 2026, dem Sonntag nach Ostern, feiert die Deutsche Oper am Rhein um 18.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf die Premiere von Elektra. Der dichtgewebte Einakter für riesiges Orchester und dramatische Stimmgewalt konfrontiert uns bis heute mit den Extremen der menschlichen Psyche. Ein Fall für Stephan Kimmig: Der in Schauspiel und Oper für starke Psychogramme gefeierte Regisseur und sein Team sind zum ersten Mal an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast und davon überzeugt, dass die Geschichte, die Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal 1909 aus der Orestie des Aischylos extrahierten, heute so aktuell ist wie in der Antike.
Das Geschlecht der Atriden ist vom Fluch der Rache vergiftet, und so ist auch Elektra davon besessen, ihren geliebten Vater Agamemnon zu rächen und dafür die mordende Mutter und deren Liebhaber zu töten. Verzweifelt und rau bohrt sie sich in ihren Hass, und während ihre Schwester Chrysothemis die Gefolgschaft verweigert, wartet Elektra auf die Ankunft ihres Bruders Orest, der die Rache vollstrecken soll. Gleiches wird mit Gleichem vergolten – und doch fragt Stephan Kimmig aus der Perspektive unserer Gegenwart, was es braucht, um aus der Spirale der Gewalt hinauszufinden und die Tür zu einem menschlichen Miteinander zu öffnen. Können über Generationen vererbte Verletzungen und Traumata überwunden werden?

© Sandra Then
Für Vitali Alekseenok ist Elektra „ein Werk voller Kontraste, extremer Spannung und Emotionalität – mit einer Musik, die wie ein einziges großes Crescendo von einem Höhepunkt zum nächsten treibt.“ Der Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein führt die Düsseldorfer Symphoniker und das hochkarätige Ensemble durch die expressive und farbenreiche Partitur, die das Drama in seiner ganzen Wucht und feinen Schattierungen fühlbar macht. Magdalena Anna Hofmann gibt ihr Haus- und Rollendebüt als Elektra, Liana Aleksanyan ist ihre Schwester Chrysothemis, Richard Šveda ihr Bruder Orest. Ehrenmitglied Linda Watson kehrt als Klytämnestra auf die Bühne ihres langjährigen Ensembles zurück.
Weitere Informationen und die Termine der sechs Aufführungen finden Sie hier auf operamrhein.de.
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Theodor Storm Gesellschaft: Ulf Bästlein erhält Theodor Storm Preis
Die Stadt Husum verleiht im Jahr 2026 den Theodor-Storm-Preis an den Bassbariton und promovierten Germanisten Ulf Bästlein. Damit würdigt die Jury erstmals einen Sänger.

Ulf Bästlein © Thomas Lorenzen
Die Auszeichnung, die alle vier Jahre vergeben wird, würdigt Arbeiten, die sich in besonderer Weise mit Werk und Wirkung Theodor Storms auseinandersetzen und dessen Bedeutung für Gegenwart und Forschung sichtbar machen.
Der Preisträger überzeugte vor allem mit einer Verbindung von künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Reflexion. Die von Bästlein 2020 eingespielten Lieder von Gustav Jenner nach Gedichten von Theodor Storm enthalten Weltersteinspielungen und dokumentieren dabei eine überaus verdienstvolle editorische Archiv- und Quellenarbeit. Bereits 2004 hat Bästlein zusammen mit dem Pianisten Charles Spencer Lieder nach Gedichten von Theodor Storm eingespielt, auch darunter befinden sich viele Weltersteinspielungen. Es handelt sich um die erste und bis heute einzige CD, die sich ausschließlich Kunstliedvertonungen von Storms Lyrik widmet.
Ein mit der Bewerbung um den Storm-Preis verbundenes Projekt von Bästlein möchte auf dem restaurierten Ibach-Tafelklavier Theodor Storms, das dem Dichter 1858 von seinem Vater geschenkt wurde und das heute im Wohnzimmer des Dichterhauses in der Wasserreihe steht, Storm-Musik am Originalschauplatz einspielen. Das aufzunehmende Repertoire gliedert sich dabei in zwei Schwerpunkte. Zum einen sollen Liedkompositionen, von denen belegt ist, dass sie Storm besonders am Herzen lagen, aufgenommen werden, zum anderen Vertonungen der Lyrik Storms, welche den vom Dichter selbst formulierten Anforderungen gerecht werden, indem sie dessen Vorstellung einer ›in Musik gesetzten‹ Sprache hörbar machen.
Die Preisverleihung findet im Rahmen der Storm-Tagung im September 2026 in Husum statt. Die Tagung widmet sich in diesem Jahr insbesondere dem Thema „Storms Märchen“ und bringt verschiedene wissenschaftliche Beiträge sowie ein begleitendes Programm zusammen. Die Laudatio hält Christian Demandt.
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