DIE MITTWOCH-PRESSE – 16. SEPTEMBER 2026

DIE MITTWOCH-PRESSE – 16. SEPTEMBER 2026

Teatro alla Scala (Foto Patrik Klein)

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 16. SEPTEMBER 2026

Mailand
Klein beleuchtet kurz 76: Der Liebestrank im Teatro alla Scala macht richtig Laune
Eine neue Scala Produktion von Donizettis L’elisir d’amore verabschiedet sich von der traditionellen Produktion eines Franco Zeffirelli und setzt statt auf prunkvoll ausgestatteter historischer Bauernkomödie auf eine junge, frische, gefühlsbetonte und  farbenfrohe Inszenierung, bei der die Scala ihre eigene Akademie und die nächste Generation von Künstlern in den Mittelpunkt stellt.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

Lübeck/Musik- und Kongresshalle
Schubert satt!
Michael Schade, Tenor, Stefan Vladar, Dirigent, Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck. Wenn wohlbekannte Klassiker in unerwarteter Frische erklingen, dann liegt das in Lübeck meist daran, dass Stefan Vladar auf dem Dirigentenpodest steht. Die Symphoniekonzert-Saisoneröffnung am 13. September 2026 in der Lübecker „MuK“ in jedem Falle brachte zwei Schubert-Symphonien in rasantem Tempo und einen renommierten Tenor mit kaum bekannten Arien des Wieners.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik.begeistert.de

Vor 60 Jahren starb mit dem Tenor Franz Wunderlich der größte deutsche Sänger des vergangenen Jahrhunderts.
In seiner Geburtsstadt Kusel ist er omnipräsent. „Viel zu früh“, sind bestimmt die drei häufigsten Wörter, die über Fritz Wunderlich geschrieben wurden. Der am 26. September 1930 in Kusel als Sohn musikalischer Eltern geborene Tenor war eine absolute Ausnahmeerscheinung am Himmel der großen Stimmen. Mindestens eine Jahrhundertstimme.
rheinpfalz.de

Ausnahmetalent am Klavier. 16-Jähriger aus Weimar veröffentlicht erstes Album
Er ist 16, spielt seit der Kindheit Klavier und könnte sich ein Leben ohne dieses Instrument nicht mehr vorstellen. Justus Eichhorn veröffentlicht nun sein erstes Album. Nicht irgendwo – sondern beim renommierten Musikverlag Deutsche Grammophon. „The Source“ ist eine Hommage an seine Heimatstadt Weimar.
mdr.de

Wien
Zugvögel auf Zwischenstopp: Die Wiener Philharmoniker und Tugan Sokhiev
Der Dirigent des Neujahrskonzerts 2027 eröffnete die Saison der Gesellschaft der Musikfreunde. Clemens Hellsberg, der ehemalige Vorstand der Wiener Philharmoniker, hat das kollektiv-intuitive Musizieren des Orchesters einst mit dem Flugverhalten eines Vogelschwarms beschrieben. Merke: Künstlerische Intelligenz ist auch Schwarmintelligenz! In ihrer regen, großräumigen Reisetätigkeit erinnern die Philharmoniker wiederum an ein Kollektiv von Zugvögeln: Mit dem Auftritt unter der Leitung von Tugan Sokhiev finalisierte man im Musikverein am Sonntag eine Europatournee.
DerStandard.at

Wien
Musikverein: Umjubeltes Eröffnungskonzert der Wiener Philharmoniker
(Bezahlartikel)
Am Pult stand Neujahrskonzert-Dirigent Tugan Sokhiev.
Kurier.at

Kontrapunkte Wien im Musikverein: Ein Zyklus mit Prädikat „äußerst wertvoll“ (Bezahlartikel)
Auch Montag im Musikverein machte das Ensemble Kontrapunkte Wien wieder Lust auf unbekannte Musik.
DiePresse.com

Wien
12,5 Prozent Ticket-Aufschlag: Stadt Wien will den maximalen „Kultur-Euro“  (Bezahlartikel)
Nun liegt der geplante Gesetzesentwurf zur umstrittenen Ticket-Steuer in Wien vor. Demnach soll die Maximalvariante kommen, die hohe Einnahmen bringen würde. Aufregung ist vorprogrammiert.
Kurier.at

Berlin/Philharmonie
Musikfest Berlin: „Für wen die Glocke schlägt“
Vladimir Jurowski setzt einmal mehr auf selten gespieltes Repertoire. Und das Musikfest-Publikum erscheint. Uns schlagen zwei erhellende Stunden in drei Werken, in denen Glocken eine zentrale Bedeutung haben.
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

Linz
Apropos Bruckner: Vorhang auf zu Markus Poschners Abschied in Linz (Bezahlartikel)
Der scheidende Chefdirigent brachte beim Brucknerfest-Eröffnungskonzert Beethoven, Debussy und eine rare französische Repertoire-Perle
DiePresse.com

Salzburg
Opern-Premiere: Zirkusartistin zeigt Akrobatikkunst im Landestheater
Im Salzburger Landestheater zeigt die internationale Zirkusartistin Lea Toran Jenner ihre Akrobatikkunst. Zu sehen ist sie in der Oper „L’italiana in Algeri“, die am 19. September 2026 Premiere am Salzburger Landestheater feiert.
mein.bezirk.at

Berlin
Ein Schweizer in Berlin – Francesco Piemontesi – Solist beim Musikfest Berlin mit dem Deutschen Symphonie-Orchester
Der Pianist über das bevorstehende Konzert und sein neues Brahms-Album
radiodrei.de

Daniil Trifonov verletzt: Keine Tournee mit Berliner Philharmonikern
Er musste schon Konzerte bei den Salzburger Festspielen absagen. Wegen einer Verletzung kann der Pianist Daniil Trifonov nun auch nicht mit den Berliner Philharmonikern auf Tournee gehen.
BR-Klassik.de

Hamburg
Interview Tobias Kratzer – Staatsoper-Intendant: „Publikum soll Diversität der Stadt widerspiegeln“
Im Interview spricht er darüber, wie Verdi und Rossini plötzlich fremd klingen können, warum immer mehr unter 30-Jährige den Weg in die Oper finden, und warum der größte Klassiker manchmal das radikalste Experiment ist.
ndr.de

München
Lahav Shani über die Münchner Philharmoniker: „Ein absoluter Glücksfall“
Zauber ohne Zauberstab: Lahav Shani gibt seinen offiziellen Einstand bei den Münchner Philharmonikern.  Im Interview verrät er, warum er Strawinskys „Sacre“ auswendig dirigiert – und spricht über Telepathie mit Martha Argerich.
BR-Klassik.de

Frankfurt
Splattermovie mit Belcanto (Bezahlartikel)
Die Oper Frankfurt bringt Peter Tschaikowskys „Mazeppa“ heraus. Die Inszenierung von Matthew Wild schreckt vor Brutalität nicht zurück. Der Gesang ist überragend.
FrankfurterAllgemeine.net

„Mazeppa“ im Frankfurter Opernhaus – Die Verbrecher, die den Krieg anfangen (Bezahlartikel)
Tschaikowskis grandioser „Mazeppa“ ist die erste Saisonpremiere an der Oper Frankfurt.
FrankfurterRundschau.de

Bremen
Mitreißend: Kaija Saariahos Oper „Innocence“ am Theater Bremen (Bezahlartikel)
NeueMusikzeitung/nmz.de

Wenn eine Oper Denkräume öffnet: Bremer Saisonauftakt mit „Innocence“
kreiszeitung.de

Bochum
Ruhrtriennale: Wiederentdeckung Charles Tournemire – Passionsgeschichte aus Graphit
NeueMusikzeitung/nmz.de

Köln
Sanierung der Kölner Bühnen: War es das wirklich wert?
wdr.de

Schwerin
Gut gemeinte Agitprop-Spielereien
Beethovens-Oper geht in Freiheits-Briefen unter
orpheus-magazin.de

Stuttgart
Wegen erwarteter Milliarden-Kosten
Özdemir stellt Sanierung der Stuttgarter Oper infrage – Neubau soll geprüft werden
Das historische Opernhaus in Stuttgart müsste dringend saniert werden. Doch die Kostenschätzungen sind schwindelerregend – nun kommt ein Neubau ins Spiel.
swr.de

Dazu der Originaltext von Andrew Potter auf Englisch: „Why I’m Retiring from Staged Opera at 43“
An Open Letter to Opera, from a Bass in His Prime
operawire.com

Sponsoring in der Klassik: Ambivalentes Geld
Wenn sich Institutionen wie die Bayerische Staatsoper oder die Deutsche Oper Berlin von BMW sponsern lassen, stellen sich grundlegende Fragen.
BR-Klassik.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Mailand
Teatro alla Scala 2025-26 Review: L’elisir d’amore
operawire.com

London
Royal Ballet & Opera 2026-27 Review: Don Giovanni
operawire.com

Review: BBC PROMS: LAST NIGHT OF THE PROMS 2026, Royal Albert Hall
The season comes to a close with guest appearances from Nicky Spence, Yuja Wang and Beverley Knight
broadwayworld.com

Last Night of the Proms — Yuja Wang, Nicky Spence and Dolly Parton bring a glittering season to a close
This year’s finale at the Royal Albert Hall marked the end of a festival of predictable winners and surprise outsiders (Subscription required)
ft.com

Mahler 9: Skeleton out of the closet – Steinaecker and the Mahler Academy Orchestra at the Proms
seenandheard-international.com

Mahler Academy Orchestra/Steinaecker review – trailblazing performance that pushes work to the limits
Penultimate Prom showcases antique brass and woodwind and humongous tubular bells in a magical mystery tour through an alien musical landscape
TheGuardian.com

Philadelphia
‘Mitridate, re di Ponto’ Review: Young Mozart’s Music at Opera Philadelphia (Subscription required)
The company stages a well-sung if theatrically uneven production of the composer’s saga of romance and a kingdom facing the might of the Roman Empire, written when he was just 14 years old.
wsj.com

Cleveland
Lang Lang in a flamboyant Cleveland recital
seenandheard-international.com

San Francisco
SF Opera strike cancels two shows, and a third hangs in the balance
Musicians and management remain far apart on a new contract, with no sign of a deal before Wednesday’s “Simon Boccanegra.”
sfstandard.com

At 98, Thea Musgrave Gets Her San Francisco Mainstage Debut
Thea Musgrave’s 1977 opera received its U.S. premiere at Virginia Opera in March 1978 and its West Coast premiere almost exactly a year later at Spring Opera Theater, an affiliate of San Francisco Opera, at the Curran Theatre.
sfcv.org

Long Beach
Long Beach Opera Set to Launch 2026-2027 Season
sfcv.org

Sydney
Pinchgut Opera announces 2027 season
Pinchgut’s 25th birthday program lines up three comedies and one of Artistic Director Erin Helyard’s favourite works of all time.
limelight-arts.com.au

A misshapen pearl and a dead canary in Pinchgut Opera’s latest venture
bachtrack.com/de

Ballett / Dance

Review: THE MCRAE/VASSILEV PROJECT, Royal Ballet and Opera
Poignant but lacking.
broadwayworld.com

Review: The Royal Ballet presents The McRae/Vassilev Project
gramilano.com

Sprechtheater

Wien
Emmy Werner kehrt ins Volkstheater zurück: „Es gilt, Haltung zu zeigen“
Jan Philipp Gloger konnte seine Vorgängerin für den Jelinek-Abend „Die Ankunft“ engagieren – ein Zwiegespräch über Tradition, Faschismus und Elfriede Jelinek
DerStandard.at

Medien

Neuer Vize im Stiftungsrat: ORF-Paukenschlag! Schütze-Nachfolge steht fest
Im ORF-Stiftungsrat steht ein wichtiger Personalwechsel bevor. Franz Medwenitsch soll auf Schütze folgen und stellvertretender Vorsitzender werden.
heute.at

ORF
„Herrschaftszeiten“-Moderator: „Von einem Schloss kann man nicht abbeißen“
Johann-Philipp Spiegelfeld erzählt, warum Schlossbesitzer nicht automatisch reich sind, welche christlichen Werte er lebt und wieso er noch immer Berufspilot ist.
Kurier.at

RTLzwei und die Geissens trennen sich nach 15 Jahren
Finale Abschiedsstaffel angekündigt, Carmen und Robert Geiss wollen „neues Kapitel“ aufschlagen. Der Sender kündigte eine finale Abschiedsstaffel der Doku-Soap „Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie“ an. „Nach Abschluss der bestehenden Zusammenarbeit werden die Familie Geiss und RTLzwei künftig getrennte Wege gehen“, heißt es zudem. In der derzeit entstehenden letzten Staffel werde mit der 500. Folge zudem ein Meilenstein erreicht.
Kurier.at

Österreich
Geständnis: TV-Star soll Kind missbraucht haben. Neuer „Fall Teichtmeister“?
Erneut erschüttert ein Skandal Österreichs Künstlerszene: Wie im „Fall Teichtmeister“ laufen heikle Ermittlungen der Wiener Staatsanwaltschaft gegen einen heimischen TV-Star und zwei Frauen. Bei dem Krimi geht es neben dem Besitz von Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger auch um schwere Erpressung und Kindesmissbrauch. Die „Krone“ kennt die brisanten Details. Sie fragen sich vielleicht, warum der Name des Verdächtigen nicht im Artikel zu lesen ist. Zur Erklärung: Auch im Fall Teichtmeister wusste die „Krone“ schon lange vor der Anklage, dass die schweren Vorwürfe seine Person betreffen. Trotzdem entschieden wir uns im Anfangsstadium der Ermittlungen für eine anonymisierte Berichterstattung. Auch im aktuellen Fall, in dem die Unschuldsvermutung gilt, hat sich die „Krone“ dazu entschlossen, den Namen des Künstlers, gegen den die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt, derzeit nicht zu nennen – auch aus medienrechtlichen Gründen.
krone.at

Bekannter heimischer Künstler unter Kindesmissbrauchsverdacht
Beim Beschuldigten soll auch bildliches Kindesmissbrauchsmaterial sichergestellt worden sein. Eine Selbstanzeige hat Ermittlungen ausgelöst.  Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt gegen einen bekannten heimischen Künstler, der laut „Kronen Zeitung“ vor einigen Jahren die Tochter seiner damaligen Lebensgefährtin missbraucht haben soll. Behördensprecherin Judith Ziska bestätigte der APA am Dienstagabend ein Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und bildlichem sexualbezogenem Kindesmissbrauchsmaterial. Die Ermittlungen beruhen laut Ziska auf einer Selbstanzeige des Beschuldigten. Die Erpresserinnen sind in U-Haft!
DerStandard.at

Politik

Endspiel für Merz? Szenarien für einen Kanzler-Wechsel in Deutschland
Rechtlich gesehen wäre ein Wechsel zu einem anderen CDU-Politiker wie dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, möglich. Politisch würde das aber wohl mit größeren politischen Verwerfungen verbunden.
Szenario 1: Rücktritt. Durch einen Rücktritt könnte Merz den Weg für die Wahl eines anderen Kanzlers oder einer Kanzlerin freimachen. Dafür, dass er dies vorhat, gibt es aber keinerlei Anzeichen. Formal müsste Merz bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seine Entlassung beantragen. Diese müsste das Staatsoberhaupt auch annehmen, allerdings bliebe der Kanzler bis zur Neubesetzung des Amts geschäftsführend im Amt. Für die Neubesetzung würden dann die normalen Regeln für die Kanzlerwahl nach Grundgesetz-Artikel 63 gelten: Der Bundespräsident schlägt einen neuen Kandidaten vor, der im Bundestag die Kanzlermehrheit erhalten muss.
krone.at

Österreich
Letzte Rettung? Babler lädt rote Minister zur Krisensitzung
„Liebe alle, Andi möchte morgen mit euren Chefs sprechen“: Eine Nachricht ohne viel Inhalt, dafür mit umso mehr Sprengkraft lässt die Politlandschaft ordentlich krachen. Absender: das Team von Andreas Babler. Ein letzter Rettungsversuch des SPÖ-Chefs? Oder ein Aufbegehren gegen die Koalition des Vizekanzlers?                                                        krone.at

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Unter’m Strich

Wien
Museen, Theater, Oper. SPÖ-Kräftemessen um „Kultur-Euro“: Babler droht Ludwig
Die Stadt Wien plant, kulturelle Events mit einer neuen Abgabe zu versehen. Grund: das klamme Stadtbudget. Jetzt schaltet sich die Regierung ein. Die Stadt Wien nennt ihn harmlos „Kultur-Euro“. Doch diese geplante neue Abgabe soll die millionenschweren Einsparungen, die das Kulturressort von Stadträtin Veronika Kaup-Hasler (SPÖ) erbringen muss, abfedern. Das heißt: Von „einem Euro“ kann keine Rede sein.
heute.at

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 16. SEPTEMBER 2026)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 16. SEPTEMBER 2026

Quelle: onlinemerker.com

Vor 60 Jahren starb mit dem Tenor Franz Wunderlich der größte deutsche Sänger des vergangenen Jahrhunderts.

Fritz Wunderlich/Verstorben

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In seiner Geburtsstadt Kusel ist er omnipräsent. „Viel zu früh“, sind bestimmt die drei häufigsten Wörter, die über Fritz Wunderlich geschrieben wurden. Der am 26. September 1930 in Kusel als Sohn musikalischer Eltern geborene Tenor war eine absolute Ausnahmeerscheinung am Himmel der großen Stimmen. Mindestens eine Jahrhundertstimme.
rheinpfalz.de
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Umbesetzungen an der Bayerischen Staatsoper im September/Oktober

Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:

LA CENERENTOLA
In der Vorstellung von La Cenerentola am 19. September 2026 dirigiert Gianluca Capuano, und Luca Pisaroni singt die Partie des Alidoro anstelle von Ildebrando d’Arcangelo.

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Gianluca Capuano
Gianluca Capuano wurde in Mailand geboren und studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Komposition, Dirigieren und Orgel. Er fokussierte sich dort an der Scuola Civica auf Alte Musik. Im Jahr 2006 gründete er das Ensemble Il canto di Orfeo, das sich hauptsächlich mit Werken der späten Renaissance und des Barocks beschäftigt. Seit 2019 ist er Chefdirigent von Les Musiciens du Prince ─ Monaco. Er dirigierte u.a. an der Staatsoper Hamburg, an der Semperoper Dresden, an der Oper Köln, an der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Zürich, am Teatro dell’Opera di Roma, dem Teatro alla Scala in Mailand, am Teatro La Fenice in Venedig, am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, an der Nationale Opera in Amsterdam, am Bolschoi-Theater in Moskau sowie bei den Festspielen in Edinburgh, Salzburg und Baden-Baden. 2022 wurde er mit dem Premio Abbiati als bester Dirigent des Jahres ausgezeichnet. An der Bayerischen Staatsoper gab er in der Spielzeit 2021/22 sein Debüt mit Il turco in Italia; in der Spielzeit 2022/23 dirigierte er hier mit der Festspielpremiere von Semele erstmals eine Neuproduktion. 2023/24 übernahm er das Dirigat bei Norma, 2024/25 bei La Cenerentola.

ZUR VORSTELLUNG

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Luca Pisaroni
Luca Pisaroni, aufgewachsen im italienischen Busseto, studierte Gesang am Verdi-Konservatorium in Mailand. Sein Operndebüt gab er 2001 mit der Titelpartie von Le nozze di Figaro in Klagenfurt. Weitere Engagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Wien, San Francisco, Houston, New York, Madrid und Paris sowie zu den Festspielen in Salzburg, Glyndebourne und Aix-en-Provence. Sein Repertoire umfasst Partien wie Castor (Castor et Pollux), Aeneas (Dido and Aeneas), Hercules (Alceste), Guglielmo (Così fan tutte), Leporello (Don Giovanni), Papageno (Die Zauberflöte), Alidoro (La Cenerentola) und Douglas dʼAngus (La donna del lago). Mit der Partie Don Rodrigue de Manacor wirkte er an der Uraufführung von Marc-André Dalbavies Le soulier de satin an der Opéra national de Paris mit. Auch im Konzert- und Liedbereich ist er international gefragt. An der Bayerischen Staatsoper debütierte er 2021 als Figaro, den er sowohl in der Inszenierung von Dieter Dorn als auch in der von Christof Loy verkörperte.

ZUR VORSTELLUNG

SEMELE
In den Vorstellungen von Semele am 25. und 28. September sowie am 2., 4. und 7. Oktober 2026 singt Sarah Dufresne die Partie der Iris anstelle von Jessica Niles.

ARIADNE AUF NAXOS
In den Vorstellungen von Ariadne auf Naxos am 12., 16., 19. und 23. Oktober 2026 singt Eirin Rognerud die Partie des Echos anstelle von Jessica Niles.
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OPER FRANKFURT: Wolfgang Amadeus Mozarts Zaide am 30. September im Bockenheimer Depot

(Musikalische Leitung: George Petrou; Inszenierung: David Hermann) mit Ensemblemitglied Karolina Bengtsson in der Titelpartie

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Karolina Bengtsson © Barbara Aumüller

Aus heutiger Perspektive erscheint uns Mozarts unvollendet gebliebenes Singspiel wie eine Vorstudie zu seiner zwei Jahre später entstandenen Entführung aus dem Serail: Zaide und Gomatz lernen sich in der Gefangenschaft von Soliman kennen und verlieben sich ineinander. Ein gemeinsamer Fluchtversuch misslingt. Wird Soliman die beiden begnadigen oder bestrafen?

Mozarts Fragment, das ohne Ouvertüre und Finale sowie ohne vollständige Dialoge überliefert ist, bricht vor der Beantwortung der Frage ab. Aus dieser Offenheit ergibt sich ein besonderer Spielraum für die Auseinandersetzung mit dem zweiaktigen Werk. Regisseur David Hermann kombiniert es mit Nummern aus Mozarts Schauspielmusik Thamos und schärft so die dunklen Facetten des Zaide-Stoffes, der uns auf diese Weise unerwartet nah kommt und Assoziationen an Brutalitäten und Zwänge unserer Gegenwart aufruft. Welche Macht hat die Liebe? Wie steht es um die menschliche Empathie? Und was bedeutet Freiheit?

Zaide entstand in einer Zeit, die für den Komponisten selbst zu einem Wendepunkt werden sollte: Als die pure »Sklaverei« empfand Mozart nämlich jene Jahre in Diensten des Salzburger Fürsterzbischofs Colloredo, mit dem er sich schon bald überwerfen sollte, um fortan als freischaffender Komponist in Wien zu leben.

Mittwoch, dem 30. September 2026, um 19 Uhr im Bockenheimer Depot

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Through Snow, Silence and Solitude: Schubert’s Winterreise at the Wrocław Opera

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© Karpati&Zarewicz

Some works of art cannot simply be listened to. They have to be lived through. We must enter their world, surrender to their coldness, solitude and unease, and allow them to linger in the mind long after the final note has disappeared. Franz Schubert’s Winterreise (Winter Journey) is undoubtedly one of those works.

In Wrocław, Schubert’s masterpiece was presented in a distinctive multimedia production that brought together music, spoken word, visual imagery and theatrical interpretation. The result was not merely a performance of a song cycle, but an immersive journey into the psychological landscape of one of the most haunting works in the European canon.

Schubert’s cycle of 24 songs, setting poems by Wilhelm Müller, is among the most enigmatic and deeply affecting works of the nineteenth-century repertoire. The composer completed it only a few months before his death. Yet while this biographical context inevitably lends the work an additional poignancy, it should not define the way we hear it. The power of Winterreise does not depend on the tragedy of Schubert’s own life. Its emotional force is far more universal. This is a work about loss, rejection, loneliness and the search for meaning in a world that has suddenly become strange and inhospitable.

The protagonist leaves his home after being rejected by the woman he loves. He sets off into the snow and darkness, and what begins as a physical journey gradually becomes a journey inward, into the furthest reaches of his own psyche. Each song marks another stage of this experience: pain and grief give way to anger, doubt and isolation, before descending into an increasingly overwhelming sense of despair.

Schubert never tells this story in straightforward narrative terms. Instead, he creates an entire emotional universe through music – often with remarkable economy, yet with an extraordinary power of suggestion. A single harmonic turn, a rhythmic figure or a seemingly simple melodic phrase can evoke an entire psychological state.

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© Karpati&Zarewicz

The Wrocław production adds another important layer through the Polish translation by the distinguished actor Krzysztof Gosztyła. Here, translating Müller’s poetry is far more than a practical solution to the problem of language. The spoken word becomes an integral part of the dramaturgy, bringing the protagonist’s inner world closer to the audience. Freed from the distance imposed by a foreign language, the poetry acquires an immediacy that deepens the emotional impact of the performance.

At the centre of the interpretation stands Tomasz Konieczny, an artist whose extraordinary stage presence is familiar to audiences at some of the world’s leading opera houses, including the Metropolitan Opera and the Vienna State Opera. In Winterreise, however, his voice is not simply a vehicle for Schubert’s vocal writing. It becomes an instrument of storytelling.

Konieczny takes the listener through the successive stages of the wanderer’s despair, giving each song its own emotional colour and weight. There is no indulgence in easy theatricality or vocal display for its own sake. Instead, there is concentration, restraint and a clear understanding of one of the great paradoxes of Winterreise: that its deepest emotions often reside not in what is overtly expressed, but in what is left unsaid – in the spaces between the notes.

The pianist Lech Napierała plays an equally crucial role. In Winterreise, the piano can hardly be described as mere accompaniment. It comments, remembers, anticipates and sometimes seems to tell a story of its own. Through it we hear the wanderer’s footsteps, the icy stillness of the landscape, the unease beneath its apparent tranquillity and the vastness of the surrounding emptiness.

The relationship between singer and pianist therefore demands an exceptional degree of precision and mutual awareness. Their interaction is less a matter of one performer accompanying another than of two voices engaged in a continuous dialogue. It is this dialogue that forms one of the foundations of the performance’s expressive power.

What makes the Wrocław production particularly distinctive, however, is its dialogue with the visual arts.

An integral part of the performance is Adam Dudek’s film Winterreise, which he both directed and scripted. Its visual language draws inspiration from the paintings of Caspar David Friedrich, one of the defining figures of German Romanticism. Friedrich’s solitary figures, so often seen from behind as they contemplate immense and seemingly boundless landscapes, seem almost made to inhabit Schubert’s world.

The sequence of 26 video images corresponds to the 24 songs, with an additional epilogue. Yet the film does not function as a mere visual accompaniment to the music. It creates a parallel narrative, offering the audience another way into the work.

We are not only listening to a journey; we are watching one unfold.

The emptiness of the landscape becomes an external projection of the protagonist’s inner emptiness. The recurring figure seen from behind can be read as an image of a human being withdrawing from the world while, paradoxically, desperately searching for a place within it. Friedrich’s landscapes do not simply depict nature. They turn nature into a psychological space – and in this production, that space becomes Schubert’s.

The meeting of Schubert, Müller and Friedrich thus becomes more than an aesthetically compelling synthesis of different art forms. It reveals a profound affinity between their respective visions: the Romantic belief that the natural world can serve as a mirror of the human soul.

Snow, roads, trees, darkness, distant horizons and deserted landscapes are not merely scenery. They become states of mind.

One of the production’s greatest strengths is that Winterreise 3.0 does not attempt to force Schubert into the present day. Its contemporary multimedia language does not overwrite the original work or turn it into something artificially fashionable. Instead, it illuminates meanings that were already there.

Technology and visual storytelling do not compete with Schubert’s music; they create another way of experiencing it. And this is perhaps why a work written almost two centuries ago can feel so startlingly contemporary. Loneliness, rejection, alienation and the search for a direction in life are hardly confined to the Romantic imagination. They remain profoundly familiar human experiences.

The Wrocław Winterreise, then, is more than a concert performance of Schubert’s songs. It becomes a work of music theatre about a human being left alone with himself. About a road whose destination remains unknown. About memory, which refuses to release us from the past. And about a world that, for all its beauty, can nevertheless feel unbearably empty.

weocv© Karpati&Zarewicz

It is significant, too, that the production was presented at the Wrocław Opera as part of the sixth edition of the Contemporary Opera Festival. Under the direction of Agnieszka Franków-Żelazny, the institution once again demonstrates how opera and music theatre can become spaces in which tradition and modernity meet. A canonical work need not be preserved behind glass; it can become the starting point for a living, contemporary conversation with its audience.

Schubert’s Winterreise offers no easy consolation. It provides no simple answers and no reassuring resolution. Instead, it leaves us with a question that is perhaps more disturbing precisely because it remains unanswered:

Where does a human being go when everything that once gave meaning to the journey has been lost?

Perhaps this is why, when the final note has faded and the empty winter landscape remains before our eyes, the strongest impression is not that the journey has ended.

It is that it is still going on.

Iwona Karpińska

Wrocław

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Thomas Janda über das Buch „Der Zweifel war mein bester Freund“

Ein Radioleben in DDR und vereintem Deutschland von Andreas Reinhardt

Erschienen im THK-Verlag Arnstadt

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Warum sollte man das Buch lesen?

„Der Zweifel ist der Anfang der Weisheit“, schrieb einst der französische Philosoph und Naturwissenschaftler René Descartes. Damit deutet sich bereits der philosophische Horizont an, den der Autor für sich gewählt hat: ein Leben, begleitet von Erfolgen und Glück, aber auch von Niederlagen, Enttäuschungen und möglichen Irrwegen – so, wie es jeder von uns auf seine Weise erleben könnte.

Das Besondere an diesem Buch: Der Autor beschreibt seinen Lebensweg sehr persönlich und anschaulich, ohne sich in Tiefen zu verlieren – von der Kindheit in Schmalkalden und Weimar über die Ausbildung in Meiningen bis zu Familie und Beruf in Berlin. Dieser Beruf wurde zu seiner Berufung: ein Leben mit und im Radio, in zwei Welten – der DDR und dem wiedervereinigten Deutschland. Spannend erzählt und emotional bewegend.

Es ist die Geschichte eines Menschen aus Ostdeutschland, der sich selbst nie als solchen gesehen hat – bis Politik und Medien den Menschen im Osten einredeten, dass sie eben „aus dem Osten“ seien.

Pfarrerinnen und Pfarrer aus Thüringen werden ihn noch kennen, denn er hat über Jahre die kirchlichen Sprecher im Radio des MDR betreut – obwohl er selbst keiner Kirche angehörte, auch wenn er in seiner Jugend zeitweise Theologie studieren wollte. Er entschied sich anders. Warum und wieso, davon erzählt er auf 500 Seiten voller Geschichten, von denen jede einzelne einen eigenen Bericht wert wäre. Den Sprechern stand er dabei immer gern hilfreich zur Seite, um aus guten Texten noch bessere Radioansprachen zu machen.

Reinhardt berichtet auch von seiner Schauspielerfamilie: Alle standen auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Der Urgroßvater Rudolf Fuchs war ein Star am Hof von Herzog Georg II. in Meiningen, auch die Großeltern und Eltern waren Schauspieler. Mit ihnen stand er selbst einmal als Statist gemeinsam auf der Bühne des Meininger Theaters. Zunächst jedoch verschrieb er sich der Dampflokomotive und erlernte einen Beruf im Reichsbahnausbesserungswerk Meiningen – eine prägende Zeit, wie im Buch nachzulesen ist, auch politisch: Er wurde zu einer Art Vorzeigejugendlichem der SED in Meiningen und blieb der Partei bis zur Enttäuschung in seinem späteren Berliner Berufsleben treu. Was ihm dabei durch den Kopf ging und was er erlebte, muss man gelesen haben – etwa, mit welchen durchgeknallten Typen er es beim Grundwehrdienst der NVA zu tun bekam, welche Höhen und Abstürze ihm das Journalistikstudium einbrachte, und wie er als Dramaturg beim DDR-Rundfunk in Berlin Feature-Produktionen begleitete und Autoren zum Erfolg verhalf, die – wie er erst nach der politischen Wende erfuhr – mehr über ihn wussten, als er sich je hätte vorstellen können. Manche dieser Geschichten lesen sich so verrückt, dass sie ein Filmdrehbuch abgeben könnten – und sind doch wahr.

Gemeinsam mit Alfred Eichhorn war Reinhardt als Reporter und Autor bei der internationalen Friedensfahrt von Berlin über Prag nach Warschau dabei und erlebte den atemberaubenden Erfolg des Siegers Uwe Ampler live mit. Daraus entstand eine Sendung, die beim internationalen Radio-Wettbewerb Prix Italia eingereicht wurde. 1989, noch vor der Maueröffnung, durfte er erstmals in den Westen reisen – und kehrte, nicht ohne den Gedanken an eine mögliche politische Flucht, wieder zu Frau und Kindern nach Hause zurück. Was am Festivalort Perugia geschah und wie die Einreise von Italien nach Ostberlin über den Flughafen Schönefeld verlief, sollte man gelesen haben.

In der Wendezeit begleitete Andreas Reinhardt als Journalist und Dramaturg Walter Janka, den ehemaligen Chef des Aufbau-Verlages, den Stasi-Chef Mielke im Visier hatte. Janka war 1957 wegen angeblicher Boykotthetze zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Sein Buch „Schwierigkeiten mit der Wahrheit“ wurde im Herbst 1989 in der DDR sehr populär. Gemeinsam mit Alfred Eichhorn gestaltete Reinhardt dazu eine Radiosendung, auf die viele Hörerbriefe voller Bestürzung über die Verhältnisse in der DDR folgten. Daraus entstand das Buch „Nach langem Schweigen endlich sprechen“.

Dann kam die Wende – und mit ihr der Versuch, die eigene Redaktion zu retten und in ein neues Geschäftsmodell zu überführen. Vergeblich: In Berlin war alles zu Ende. Reinhardt wagte in Thüringen den Neuanfang beim „Thüringer Rundfunk“ (Sender Weimar), den später der MDR übernahm. Ausgerechnet in jenem großen Sendesaal saß er nun als Chef vom Dienst am Schreibtisch, in dem er dreißig Jahre zuvor als Kind bei einer Weihnachtsfeier ein Gedicht für den Weihnachtsmann hatte aufsagen müssen – damals arbeitete seine Mutter als Redakteurin beim Sender Weimar. So schloss sich ein Kreis. Der Leser bekommt einen Eindruck davon, wie es im DDR-Rundfunk zuging, und erfährt, dass Reinhardt den Übergang von einem staatsgelenkten zu einem demokratischen Rundfunk aktiv mitgestaltet hat. In den folgenden Jahrzehnten war Reinhardt als Moderator, Reporter und Redakteur beim MDR tätig, wöchentlich etwa in der Kultursendung „Marlene“ zu hören. Immer wieder berichtete er über Kulturpolitik, Theater und Museen in Thüringen, über die Erfurter Domstufen-Festspiele, denkmalgeschützte Bauten und politische Ereignisse. Im Buch ist nachzulesen, was sich im öffentlich-rechtlichen Rundfunk über die Jahre alles verändert hat – und was zu überdenken wäre. Es erzählt von Freunden, von sachlicher Kritik und von einem Lebensresümee, das vom Zweifel bestimmt war und ist. Und alles berichtet er mit viel Humor. Der Unterhaltungswert ist hoch!

„Der Zweifel war mein bester Freund“ von Andreas Reinhardt Erschienen 2026 im THK-Verlag.

Zu bestellen beim THK-Verlag, bei Amazon und im Buchhandel: ISBN 978-3-910993-59-4

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 schoepfblog – Programm der 38. Kalenderwoche vom 14.09.2026 bis zum 20.09.2026

Montag:
Apropos: Die gebetsmühlenartig wiederholte Denunziation „gesichert rechtsextremistisch“ fördert nicht das „Gute“, sondern hilft den Denunzierten. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Karikatur: Reinhard Walcher fasst seine Kritik am links-grün-woken Zeitgeist in einer Schautafel zusammen.
Literatur: Im Limbus Verlag erschien soeben eine kleine Kulturgeschichte der Uhr und unseres Umgangs mit der Zeit. (Helmuth Schönauer)

Mittwoch:
Bundesheer: Wie auch immer die Bundesheer-Reform ausschaut: Mit gleichen Leerläufen wie bisher darf es nicht weitergehen. (Christoph Schmarl)
Umwelt: Die Österreicher lieben ihre Einkaufszentren inklusive gigantischer Parkplätze, die auf wertvollstem Ackerboden errichtet werden. (Hans Augustin)

Donnerstag:
Agrargemeinschaftsskandal: Zwei wesentliche Bemerkungen zur Analyse von Leonhard Steiger in Sachen Agrargemeischaften. (Günther Hye)

Freitag:
Agrargemeinschaftsskandal: Faulheit und Feigheit von Volk, Medien und Politik kosten den Tirolern und ihren Gemeinden Millionen. (Alois Schöpf)

Samstag:
Medien: Eine Nobelpreisträgerin kommt nach Kufstein. Wer kommt nicht: Unser Haushaltsabgaben-ORF! (Elias Schneitter)

Sonntag:
Europa: Die Isländer sind nicht gegen Europa, sondern gegen eine wahnwitzige, moralisierende Bürokratie. (Helmuth Schönauer)

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