DIE MONTAG-PRESSE – 26. APRIL 2021

DIE MONTAG-PRESSE – 26. APRIL 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MONTAG-PRESSE – 26. APRIL 2021

Foto: Christa Ludwig ©

Opernstar Christa Ludwig gestorben
Die Opernsängerin Christa Ludwig ist tot. Sie verstarb gestern im Alter von 93 Jahren in ihrer Wahlheimat Klosterneuburg. Das bestätigte ihre Familie laut APA. Die gebürtige Berlinerin hatte 1994 nach 769 Auftritten in der Wiener Staatsoper ihren Bühnenabschied gefeiert. Zuvor hatte sie mit ihrem Mezzosopran eine Weltkarriere absolviert, auch wenn Wien ihre künstlerische Heimat blieb.
https://orf.at/stories/3210567/

Nachruf auf Christa Ludwig: Eine der ganz Großen
Die Lieder- und Opernsängerin Christa Ludwig vereinte mühelos sublimen Höhenflug und Bodenständigkeit. Jetzt ist sie mit 93 Jahren gestorben.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/christa-ludwig-nachruf-1.5275770

Opernstar Christa Ludwig mit 93 Jahren gestorben
Christa Ludwig war kein sentimentaler Mensch. „Sängerin möchte ich nie wieder sein!“, hatte die gebürtige Berlinerin und große Mezzosopranistin in ihren neuen Lebenserinnerungen „Leicht muss man sein“ proklamiert, die sie aus Anlass ihres 90. Geburtstages veröffentlichte. 1994 hatte Ludwig als Klytämnestra mit ihrem 769. Auftritt in der Wiener Staatsoper ihren Bühnenabschied genommen. Nun ist einer der großen Opernstars des 20. Jahrhunderts im Alter von 93 Jahren verstorben.
Salzburger Nachrichten

Opernlegende Christa Ludwig gestorben
Wiener Zeitung

Kammersängerin Christa Ludwig 1928 – 2021
Die größte Mezzosopranistin ihrer Generation brillierte als die maßgebliche Stimme ihrer Generation – „die“ Ludwig setzte sich auch erfolgreich für zeitgenössische Musik ein
Der Standard.at

Wer sang am schönsten im ganzen Land?
Sentimental war Christa Ludwig nicht. Für allzu große Gefühlsäußerungen hatte sie wenig übrig. Wehleidigkeit kannte sie nicht.
https://www.diepresse.com/5970938/wer-sang-am-schonsten-im-ganzen-land

Einer der größten Opernstars des 20. Jahrhunderts: Christa Ludwig ist tot
FOCUS.de

Die Opernsängerin Christa Ludwig ist im Alter von 93 Jahren gestorben
Die in Berlin geborene Sängerin war einer der größten deutschen Opernstars. Eine unverwechselbare, aber doch unendlich farbenreiche Stimme ist verklungen.
Berliner Zeitung

Gefeierte Alt- und Mezzosopranistin. Operndiva Christa Ludwig ist tot
Mit großer Disziplin schaffte es die Opernsängerin Christa Ludwig auf die wichtigsten Bühnen der Welt. Nun ist die gebürtige Berlinerin mit 93 Jahren gestorben.
Tagesspiegel.de

Staatssekretärin Mayer zum Ableben von Christa Ludwig
OTS.at

Salzburg
Pfingstfestspiele in Salzburg finden statt
„Ja, sie werden stattfinden“, sagte die Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler. Die Konzertsäle dürfen nur zu 50 Prozent ausgelastet werden.
https://www.diepresse.com/5970891/pfingstfestspiele-in-salzburg-finden-statt

Frauenklang 1: Kurz, intensiv und erfolgreich – das Leben und Schaffen von Lili Boulanger
Das schöne Geschlecht war in der Musikwelt nicht immer so präsent wie heute. Von Frauen komponierte Musik existiert weitaus länger als Frauenfußball oder Frauenparkplätze. Jedoch sprach man kaum über sie – es sei denn, dass sie die Kunst ihrer männlichen Zeitgenossen weit übertraf. In der Musikgeschichte gab es nicht nur Frauen, die sangen oder Pianoforte spielten; klassik-begeistert-Autorin Jolanta Łada-Zielke weckt sie aus ihrem Schattendasein: die Komponistinnen und Dirigentinnen, bedeutende weibliche Künstlerpersönlichkeiten, über die man zu Unrecht nichts oder zu wenig weiß. Sie präsentiert hervorragende Musikerinnen verschiedener Nationalitäten und Kulturen – aus Vergangenheit und Gegenwart. Höchste Zeit, dass Frauenklang ertönt!
von Jolanta Łada-Zielke
Klassik-begeistert.de

Der Schlauberger 45: Mit Anker, aber in Würde – Nie wieder einsam
Es gibt ein neues Lieblingswort in der Politik. CDU und CSU haben es kultiviert bei der Suche nach einem gemeinsamen Kanzlerkandidaten. Einsam war gestern, jetzt gilt gemeinsam. Neun Buchstaben in einer lautsprachlich eher langweiligen Anordnung haben sie abgelöst, die Oberfloskel Herausforderung, die phonetisch auch nicht gerade vom Hocker reißt. Aber solche modischen Anker verleihen dem Geschwafel eine gewisse Würde.
Reinhard Berger berichtet über die Kuriositäten der Deutschen Sprache
https://klassik-begeistert.de/der-schlauberger-45-mit-anker-aber-in-wuerde-nie-wieder-einsam/

Richard Wagners Tannhäuser: Zwischen Sinneslust und Seelenfrieden
Ein verhängnisvoller Besuch: Tannhäuser hat im Venusberg sinnliche Freuden genossen, die kein Sterblicher jemals erfuhr. Doch es zieht ihn in das irdische Leben zurück, wo ihm die große Liebe zu Elisabeth verwehrt bleibt.
DeutschlandfunkKultur

DVD-Besprechung
„Così fan tutte“ in Salzburg: Von der Beredsamkeit weißer Wände und Türen
Deutlich über zwei Stunden agieren sechs Personen vor einer weißen Wand mit zwei ebenfalls weißen Türen. Den größten Teil der Zeit tragen sie unauffällige Alltagskleidung. Möbelstücke, Requisiten? Fehlanzeige.
Peter Sommeregger bespricht aktuelle DVDs
https://klassik-begeistert.de/dvd-rezension-wolfgang-amadeus-mozart-cosi-fan-tutte/

Wien
Stream: „Thaïs im Theater an der Wien“
Die für Jänner geplante Premiere der Massenet’schen „Thaïs“ im Theater an der Wien musste wegen der Pandemie abgesagt werden. Die Produktion wurde aufgezeichnet und am 18. April im ORF ausgestrahlt sowie über myfidelio gestreamt.
http://www.operinwien.at/werkverz/massenet/athais2.htm

Hannover
Berührungsverbote – Brittens „The Turn of the Screw“ in Hannover
https://www.nmz.de/online/beruehrungsverbote-brittens-the-turn-of-the-screw-in-hannover

Düsseldorf
Düsseldorfer Symphoniekonzert der Tonhalle : Glänzend
Unter Leitung des Gastdirigenten Asher Fisch spielten die Düsseldorfer Symphoniker Kompositionen von Arnold Schönberg und Modest Mussorgsky.
https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kultur/symphoniekonzert-aus-der-duesseldorfer

Beethovens absurde Tempovorschriften: Er hat wohl sein Metronom falsch abgelesen – Bezahlartikel
https://nzzas.nzz.ch/wissen/beethovens-absurde-tempovorschriften-er-hat-wohl-sein

Links zu englischsprachigen Artikeln

Prag
Don Giovanni ventures beyond the footlights at the Estates Theatre in Prague
bachtrack

London
Royal Opera House announces packed schedule for Spring and Summer
https://operatoday.com/2021/04/royal-opera-house-announces-packed-schedule-for-spring-and-summer/

Glyndebourne
Free opera broadcasts from Glyndebourne return this summer
https://operatoday.com/2021/04/free-opera-broadcasts-from-glyndebourne-return-this-summer/

Washington
Playfulness and tragedy blended with mastery in András Schiff recital
https://washingtonclassicalreview.com/2021/04/24/playfulness-and-tragedy-blended

Melbourne
Light and shade under open skies: exquisite opera at the Bowl
https://www.theage.com.au/culture/opera/light-and-shade-under-open-skies-exquisite

Recordings
Joyce DiDonato brings a luminescent beauty to Schubert’s Die Winterreise
https://www.ft.com/content/67cb2d69-1f07-47c3-a848-efed5e632fde

Feuilleton
At Home With… Bass Brindley Sherratt in the Surrey Hills
https://operawire.com/at-home-with-bass-brindley-sherratt-in-the-surrey-hills/

Obituary
Famed Mezzo-Soprano Christa Ludwig Dies at 93
https://operawire.com/obituary-famed-mezzo-soprano-christa-ludwig-dies-at-93/

Chansons

Zum Tod der großen Sängerin Milva – Das Haar wallend rot, die Stimme tief und weit
In keiner Sprache als in der deutschen hat sie mehr Alben verkauft. Mit Brecht wurde Schlagersängerin Milva zum Star
Tagesspiegel.de

Eine der stärksten Interpretinnen des italienischen Chansons
Ihr gelang der Sprung vom Schlagerstar zur Brecht-Interpretin. In Deutschland wurde sie mit Auftritten an der Deutschen Oper in Berlin bekannt.
Tagesspiegel.de

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Unter’m Strich

Vaccinated US tourists to be allowed into Europe this summer
http://nypost.com/2021/04/25/vaccinated-us-tourists-to-be-allowed-into-europe-this-summer/

Maskenaffäre in der CSU: Mehr Provisionen als gedacht
Die Gruppe um die CSU-Politiker Nüsslein und Sauter sollte für die Vermittlung von FFP2-Masken insgesamt 11,5 Millionen Euro Provision erhalten – laut WDR, NDR und SZ doppelt soviel wie bislang bekannt.
Tagesschau.de

Peter Eisenberg: Die Zerstörung der Sprache durch die Gender-Ideologie
Der Linguist Peter Eisenberg lehrte zuletzt an der Universität Potsdam. In einem heute erschienenen Aufsatz kritisiert er Versuche, die deutsche Sprache im Sinne der Gender-Ideologie umzubauen.
https://renovatio.org/2021/01/peter-eisenberg-die-zerstoerung-der-sprache-durch-die-gender-ideologie/

allesdichtmachen-Mitorganisator Brüggemann: „98 Prozent sagen „‚Danke‘“
Die Welt.de

Wie wurden die Pocken ausgerottet und warum nur die?
Die Pocken gelten als ausgerottet. Bei keiner anderen Krankheit ist das bisher gelungen.
https://www.heute.at/s/wie-wurden-die-pocken-ausgerottet-und-warum-nur-die-100137869

Royals brechen Kontakt zu Harry nun vollständig ab
Die ganze Welt hoffte, dass sich das Brüderpaar bei Prinz Philips Beerdigung wieder versöhnt. Daraus scheint aber nichts zu werden.
https://www.heute.at/s/royals-brechen-kontakt-zu-harry-nun-vollstaendig-ab-100139265

INFOS DES TAGES (MONTAG, 26. APRIL 2021)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 26. APRIL 2021)

Quelle: onlinemerker.com

EINE GANZ GROSSE TRITT FÜR IMMER AB – ZUM TOD VON CHRISTA LUDWIG

(Heinrich Schramm-Schiessl)

„Deiner ew’gen Gattin heilige Ehre beschirme heut’ ihr Schild!…“ Keine Sängerin hat diese Passage in Richard Wagners „Walküre“ je schöner gesungen als Christa Ludwig, die gestern etwas mehr als einen Monat nach ihrem 93. Geburtstag in Klosterneuburg bei Wien verstorben ist.

Christa Ludwig: biography, videos - medici.tv
Christa Ludwig

Geboren am 16.3.1928 in Berlin wurde ihr die Musik praktisch in die Wiege gelegt. Ihr Vater Anton Ludwig war Sänger und Opernintendant, ihre Mutter Eugenie Besalla-Ludwig Sängerin und Gesangspädagogin, die ihre einzige Lehrerin war und auch sehr lange den Verlauf ihrer Karriere begleitete. Mit 17 Jahren hatte sie ersten öffentlichen Auftritt in Gießen und ein Jahr später debutierte sie als Prinz Orlofsky in der Frankfurter Oper. Nach Engagements in Darmstadt und Hannover wurde sie 1955 an die Wiener Staatsoper engagiert. Ihr Debut feierte sie noch im Theater an der Wien am 14.4.1955 als Cherubino. In Wien stand sie auch das letzte Mal auf der Bühne, nämlich am 14.12.1994 als Klytämnestra. Dazwischen lagen insgesamt 765 Opernvorstellungen in 37 Opern, wobei sie in manchen auch mehrere Rollen verklörperte. Bei den Salzburger Festspielen debutierte sie ebenfalls 1955 (2. Dame u. Komponist) und sang dort regelmäßig bis 1993 in Opern und Konzerten und gab immer wieder Liederabende.

Sie sang an allen grossen Opernhäusern, in allen wichtigen Konzertsälen und bei allen bedeutenden Festivals unter allen wichtigen Dirigenten ihrer Zeit. Sie gehörte zu den Lieblingssängerinnen von Herbert von Karajan, Karl Böhm und Leonard Bernstein, um nur drei zu nennen. Ihr Repertoire in der Oper war weit gefächert. Sie sang alle für ihr Stimmfach – und manches Mal auch darüber hinaus – bedeutenden Rollen von Mozart, Wagner, Richard Strauss und des italienischen und französischen Repertoires, aber auch die eine oder andere Rarität. Daneben war sie auch eine begnadete Liedsängerin und praktisch in fast allen bedeutenden Oratorien, Messen wie auch in Soloparts mancher Symphonien, wie z.B. jenen von Gustav Mahler, zu hören.


Christa Ludwig in jungen Jahren

Überflüssig zu sagen, dass sie auch eine begehrte Künstlerin der Tonträgerindustrie war. Die Zahl ihrer offiziellen (und inoffiziellen) Schallplattenaufnahmen, die natürlich größtenteils später auch auf CD erschienen sind, ist unbestimmbar.

Für mich persönlich – diese Anmerkung sei mir hier gestattet – war Christa Ludwig eine der wichtigsten Sängerinnen, die praktisch mein ganzes bisheriges Musikleben begleitet hat. Egal ob in der Oper oder im Konzertsaal, jede Interpretation die ich von ihr gehört habe war für mich maßstabsetzend.

Heinrich Schramm-Schiessl

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Die Wiener Staatsoper trauert um Christa Ludwig, die am vergangenen Samstag in ihrem 94. Lebensjahr verstarb.

Ludwig gab ihr Staatsopern-Debüt (in den Redoutensälen) am 14. April 1955 als Cherubino in Le nozze di Figaro, im Haus am Ring trat sie erstmals am 26. Dezember 1955, kurz nach der Eröffnung der aus Ruinen wieder erbauten Staatsoper, als Octavian im Rosenkavalier auf. Ein Augenblick, den sie im Rückblick oftmals mit „Verweile doch, du bist so schön“ beschrieb.

Unzählige solcher einzigartiger Augenblicke folgten in den nächsten knapp 40 Jahren: Insgesamt war sie in 769 Staatsopern-Vorstellungen in 42 Rollen zu erleben und deckte dabei fast das gesamte Mezzosopran-Repertoire ab, unternahm aber auch kurze Ausflüge – etwa mit der Leonore in Fidelio – ins Sopranfach. Interpretationsgeschichte schrieb sie quer durch alle Fächer: Als Mozart-Sängerin ebenso wie als Strauss-Interpretin, als Gestalterin von Wagner- und Verdi-Partien, in zeitgenössischen Opern, man erlebte sie aber auch als Orlofsky, Rosina, Geneviève oder Wozzeck-Marie. Ihre meistgesungene Partie war die Dorabella in Così fan tutte, als Octavian und Marschallin war sie ebenso stilbildend wie als Kundry in Parsifal oder die für sie geschriebene Claire Zachanassian in Der Besuch der alten Dame.
Ludwigs künstlerisches Leben war auch durch die Zusammenarbeit mit allen großen Dirigenten ihrer Zeit gekennzeichnet, Herbert von Karajan, Karl Böhm und Leonard Bernstein waren jedoch die drei, die sie selbst als am meisten prägend nannte. Sie war österreichische Kammersängerin, Ehrenmitglied der Staatsoper und Trägerin des Goldenen Ehrenrings der Wiener Staatsoper und verabschiedete sich am 14. Dezember 1994 als Klytämnestra in Elektra von ihrem stets begeisterten Wiener Opernpublikum.

Es war die besondere Einheit aus einer einzigartigen Stimme und einer klugen, dramaturgisch versierten und mit Emphase gelebten darstellerischen Durchdringung aller Partien, die sie auszeichnete: Die absolute Identifikation mit einer Rolle bezeichnete sie einst als das Allerwichtigste in der musiktheatralischen Gestaltung. „Bei Christa Ludwig ging es direkt vom Herzen, vom Gehirn zu den Stimmbändern, sodass man nicht sagen konnte, ob sie gerade singt oder fühlt oder redet. Das war alles ein einziger Mikrokosmos“, wurde sie einst von Otto Schenk beschrieben.

Dem Haus am Ring blieb sie auch nach ihrem Bühnenabschied eine Wegbegleiterin, die nicht nur mit großem Interesse Anteil am künstlerische Geschehen nahm und sogar als Programmheft-Autorin gewonnen werden konnte, sondern auch in zahlreichen Gesprächsveranstaltungen auftrat, zuletzt bei der Feier zum 1.000 Rosenkavalier im Haus am Ring. Als Pädagogin und Kommentatorin war sie bis fast zuletzt engagiert tätig, Generationen von Sängerinnen bezeichnen sie bis heute als ihr erklärtes künstlerisches Vorbild. Für die Wiener Staatsoper war Christa Ludwig nicht nur Künstlerin, langjähriges Ensemblemitglied, Ehrenmitglied und Ikone, sondern ein Ausnahmefall eines künstlerischen Mitlebens und Miterlebens: eine, die das Haus, die Musikwelt und alle, die mit ihr in Berührung kamen, inspirierte und nachhaltig prägte.

Direktor Bogdan Roščić :
„Die von Christa Ludwig oft zitierten Worte der Marschallin – „Mit leichtem Herz und leichten Händen, halten und nehmen, halten und lassen“ –, die sie immer wieder als persönlichen Leitspruch bezeichnete, waren tatsächlicher und wahrer Ausdruck ihrer Art zu leben. Sie nahm die Kunst so ernst, wie man sie nur ernst nehmen kann, ordnete dieser ihr Leben unter, nahm aber auf eigenen Wunsch „mit leichter Hand“ Abschied von der Bühne. Später konnte sie fast ohne Wehmut über ihre Jahrzehnte sprechen, immer mit einer Prise Ironie, Selbsterkenntnis, aber auch ohne falsche Bescheidenheit. Wie sie auch bis zuletzt eine reflektierte, ehrliche und humorvolle Gesprächspartnerin blieb, deren Analysen von bestechender Klarheit und großer Kenntnis getragen wurden. Sie bezeichnete sich gerne einfach als „Theaterkind“, und diese künstlerische Unmittelbarkeit, dieses Selbstverständnis – sie waren in jedem ihrer Auftritte zu spüren und machten, neben ihrer großen Musikalität und dieser unvergesslichen Stimme, die Ausnahmeerscheinung Christa Ludwig aus. Unser Mitgefühl gilt Ihrer Familie.“
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ORF-Programmänderungen in memoriam Christa Ludwig 

Wien (OTS) – In memoriam Christa Ludwig ändert ORF 2 sein Programm. Heute, am Montag, dem 26. April 2021, bringt der „Kulturmontag“ (22.30 Uhr, ORF 2) einen ausführlichen Nachruf auf die Samstag in Klosterneuburg verstorbene Opernlegende. Anschließend (ca. 23.15 Uhr) zeigt ORF 2 das 2018 zum 90er von Christa Ludwig entstandene Porträt „Mit leichtem Herz und leichten Händen“. Darin blickt Ludwig zurück auf ihre spektakuläre internationale Karriere und erklärt u. a., warum die Marschallin aus dem „Rosenkavalier“ von Richard Strauss für sie mehr war als nur eine Paraderolle bzw. weshalb sie ihre drei Pinien in ihrem südfranzösischen Garten Böhm, Karajan und Bernstein taufte. Im Interview erinnert sie sich an die Höhen und Tiefen ihrer rund 50 Jahre währenden Laufbahn als Sängerin und erzählt von den Mühen und Freuden eines fordernden Berufs, der Leben und Lieben gleichermaßen beeinflusst hat.

ORF III ändert ebenfalls sein Programm und zeigte bereits heute, am Sonntag, dem 25. April, um 0.20 Uhr eine Folge des ORF-III-Talkformats „KulturWerk“ aus dem Jahr 2013, in dem Christa Ludwig bei ORF-Kulturlady Barbara Rett zum ausführlichen Interview zu Gast war. Weiters widmet ORF III dem verstorbenen Opernstar am Montag, dem 26. April, eine „Kultur Heute“-Spezialausgabe (19.45 Uhr).Im Studio bei Peter Fässlacher ist Barbara Rett, um auf die einzigartige Karriere der Mezzosopranistin zurückzublicken. Weiters ist im Rahmen der Sendung ein „ORF III Künstlergespräch“ zu sehen, das Peter Fässlacher im Jahr 2015 mit Christa Ludwig in Grafenegg geführt hat. Darin gibt Ludwig Einblicke in den Alltag einer Opernsängerin und spricht über den Preis einer erfolgreichen Karriere. Weiters erzählt sie von der Präsenz ihrer verstorbenen Mutter, den Tod ihres Mannes und warum Disziplin in einem Sängerinnenleben unverzichtbar ist.

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CLASSICAL (R)EVOLUTION WITH RACHEL

Rachel Fenlon ist Kanadierin, lebt und arbeitet in Berlin, ist Pianistin und Sopran. Während der Pandemie macht sie auch Interviews! 

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https://idag.io/ClassicalRevolution_JonathanDarlington

Rachel Fenlon is a soprano and pianist who performs song recitals accompanying herself on the piano, drawing from a more singer-songwriter approach, instead of the current classical music performance tradition. In this episode: conductor and Music Director Emeritus of Vancouver Opera, Jonathan Darlington.

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Jonathan Darlington. Copyright: Maria Helena Buckley

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DAS WIENER KAMMERORCHESTER STARTET HEUTE SEINE  SPANIEN-TOURNEE (MADRID, BARCELONA, BILBAO)

Wiener KammerOrchester - The Vienna Chamber Orchestra

Mi, 28. April 2021
Spanien-Tournee
Dirigent Ludwig Müller
Solisten Varvara, Fumiaki Miura
Madrid – Auditorio Nacional
18:00 – 20:00

https://www.kammerorchester.com/konzerte/komponist/wolfgang-amadeus-mozart_94.html

Do, 29. April 2021
Spanien-Tournee
Dirigent Ludwig Müller
Solisten Varvara, Fumiaki Miura
Barcelona – Palau de la Música Catalana
18:00 – 20:00

Fr, 30. April 2021
Spanien-Tournee
Dirigent Ludwig Müller
Solisten Varvara, Fumiaki Miura
Bilbao – Sociedad filarmónica
18:00 – 20:00

So 2. Mai 2021
Girona, Auditorio de Girona
18:00 – 20:00

Konzert Details – Wiener Kammerorchester – DE

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ORF „kulturMontag“ am 26. April: Nachbericht zum Oscar, Castorfs „Faust“ an der Staatsoper, Perspektiven für die Kulturszene

Staatssekretärin Mayer im Studio; außerdem: Doku-Premiere „Die Hexen von Hollywood“

Wien (OTS) – Der von Peter Schneeberger präsentierte „kulturMontag“ am 26. April 2021, um 22.30 Uhr in ORF 2, berichtet zunächst über die in der Nacht davor verliehenen Oscars. Die Sendung gibt weiters Einblicke in Frank Castorfs „Faust“-Inszenierung an der Wiener Staatsoper, die dort am 9. Mai Premiere feiert, und widmet sich u. a. den dringend notwendigen Perspektiven für die Kunst- und Kulturszene. Dazu ist Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer live zu Gast im Studio. Anschließend steht anlässlich der Oscar-Verleihung die Premiere des Dokumentarfilms „Die Hexen von Hollywood“ (23.15 Uhr) über die Darstellung von Hexen im Film seit 1930 auf dem Programm.

And the Oscar goes to… – Das waren die 93. Academy Awards

In der Nacht zum 26. April geht trotz Corona die 93. Oscar-Verleihung in Hollywood über die Bühne. Live, aber doch locked, dafür lässig und leidenschaftlich soll die u. a. von Stars wie Brad Pitt, Halle Berry und Harrison Ford präsentierte Show werden, versprechen die Produzenten rund um Regiemeister Steven Soderbergh. Trotz starker Impffortschritte in den USA gibt es immer noch jede Menge Corona-Hürden und -Maßnahmen. Kritiker/innen sind sich jetzt schon einig: Es wird eine historische Gala, ist doch eine Rekordzahl an nicht-weißen und weiblichen Filmschaffenden nominiert. Stand in den Vorjahren oftmals die Debatte um die geringe Zahl dunkelhäutiger Darsteller/innen oder Filmemacher/innen auf der Nominierungsliste im Fokus, ist das Feld heuer breiter und divers aufgestellt, außerdem sind 70 Frauen mit 76 Nominierungen diesmal dabei. Die Favoritenliste mit zehn Nennungen allerdings führt mit David Finchers Drama „Mank“ ein klassisches Hollywood-Biopic an. Als bester fremdsprachiger Film ist u. a. die bosnisch-österreichische, vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Koproduktion „Quo vadis, Aida?“ von Jasmila Žbanić nominiert. Wie schon bei den Golden Globes sind auch die Academy Awards in diesem Jahr von Filmen der Streaming-Plattformen Netflix und Amazon dominiert. Wie die Oscar-Gala 2021 trotz Beschränkungen über die Bühne gegangen ist, über Sieger/innen, vertane Chancen und spannende Produktionen erzählt ORF-Filmressort-Chef Christian Konrad in einer Live-Schaltung aus L.A.

Frank Castorfs „Faust“ an der Wiener Staatsoper

Regie-Berserker Frank Castorf inszeniert an der Wiener Staatsoper Charles Gounods „Faust“ als Ode an den Trieb, die Sexualität und das Lotterleben. In der Produktion, die schon 2016 in der Oper in Stuttgart umjubelt wurde, verlegt er Gounods reißerischen, lebens- und liebeshungrigen „Boulevard-Faust“ an die Pariser Métro-Station „Stalingrad“, die es wirklich gibt. Marguerite ist die heimliche Hauptfigur im französischen „Faust“, den Gounod 1859 komponierte, zunächst noch mit gesprochenen Dialogen, ohne Ballett. Erst später wuchs sich das Werk aus zu jener hinreißenden Grand Opéra, die zum Kassenschlager wurde. Marguerite ist auch keine kleinkarierte Unschuld vom Lande, vielmehr ein promiskes, modernes Girl, das glaubt, die große Liebe zu finden und daran kaputtgeht. Einmal mehr geht es Castorf um Kritik an Konsum, Kapitalismus und Kolonialismus. Die australische Sopranistin Nicole Car gibt als Marguerite ihr Staatsoperndebüt. Startenor Juan Diego Flórez verkörpert erstmals auch szenisch den Faust. Am Pult ist Stardirigent Bertrand de Billy. Der „kulturMontag“ berichtet, wie Frank Castorf seine Wiener Inszenierung anlegt, die am 9. Mai in ORF III zu sehen sein wird.

Pläne für Kulturperspektiven

Seit mehr als einem Jahr ist es Pandemie-bedingt still rund um die Kunst- und Kulturbranche geworden. Seit November sind die Kulturinstitutionen mehr oder weniger wieder geschlossen. Seit Mitte April zeigt sich ein Fünkchen Hoffnung: Bei einer Regierungsklausur, die ganz im Zeichen der Wirtschaft stand, wurden weitere Schritte besprochen. Ab Mitte Mai sollen alle bisher geschlossenen Bereiche öffnen dürfen – mit strengen Auflagen auch die Kultur. Vorsichtiger Optimismus macht sich in der Szene breit. Doch wie kann und soll der weitere Kulturfahrplan aussehen? Werden auch dieses Mal die Theater als Letzte öffnen dürfen, wie kritisiert wird? Von der seit einem Jahr stillgelegten Club-Szene ganz zu schweigen. Der Kulturbereich brauche Perspektiven für die Zukunft, betonten die Kultursprecher/innen aller Fraktionen im Ausschuss. Das Kulturleben werde durch die Krise deutlich verändert, war sich Staatssekretärin Andrea Mayer mit den Abgeordneten einig. Bei der Entwicklung einer neuen Kulturstrategie will sie relevanten Akteuren die Mitsprache ermöglichen, denn die Einschränkungen im kulturellen Angebot könnten auch durch zahlreiche Maßnahmen nicht kompensiert werden. Aus der Branche wurde einmal mehr der Ruf nach Planungssicherheit und nach konkreten Öffnungsperspektiven laut. Welche Bilanz ziehen die Kultursprecher/innen aller Lager für das Jahr der Pandemie? Was ist der Regierung gelungen, was gilt es in Zukunft dringend umsetzen? Maria Großbauer (ÖVP), Eva Blimlinger (Die Grünen), Sepp Schellhorn (NEOS), Volker Reifenberger (FPÖ) und Neo-SPÖ-Kultursprecherin Gabriele Heinisch-Hosek resümieren und blicken in die Zukunft. Live zu Gast im Studio ist Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer im Gespräch mit Peter Schneeberger.

Dokumentation „Die Hexen von Hollywood“

Wir begegnen ihnen in der Bibel, im Märchen, in uralten Mythen indigener Völker – und auf der großen Leinwand wie auf dem Fernsehschirm: Hexen, mit metaphysischen Kräften ausgestattet, verfemt, verfolgt, von der Gesellschaft ausgestoßen – oder auch kultisch verehrt. An der Darstellung von Hexen im Film lassen sich der Wandel von Geschlechterstereotypen, aber auch eine Geschichte weiblicher Emanzipation ablesen. Berückend schön oder abstoßend hässlich, allenfalls aber abgrundtief böse – so kam eine der ersten Hexen in der Hollywood-Geschichte daher: die böse Stiefmutter, die Walt Disneys Schneewittchen den vergifteten Apfel reicht. Sich nach irdischer Liebe verzehrend oder hausfraulich-bieder waren die Hexen der 1950er und 1960er Jahre. Sinnliche Sirenen, die jeden Vorstadt-Puritanismus sprengen, die Hexen von Eastwick. Strebsam-nerdig, aber mutig und selbstbestimmt ist die junge Hermine aus den Harry Potter-Filmen. Und Angelina Jolie gab zuletzt in Maleficent den gefallenen Engel. Regisseurin Sophie Peyrard beschäftigt sich in ihrem Dokumentarfilm mit der Entwicklung der Hexen-Rolle im Hollywoodfilm seit 1930. Zu Wort kommen Filmkritikerinnen, Hexenforscherinnen und Autorinnen, die das Thema vor dem Hintergrund des soziopolitischen Klimas der jeweiligen Ära betrachten. Anhand der unterschiedlichen filmischen Darstellungen der Hexe reflektieren sie die Rolle der Frau in der Gesellschaft über die Jahrzehnte hinweg. Ihre Analysen und historische Fakten untermalt die Filmemacherin mit ausgewählten Ausschnitten aus der Filmgeschichte.

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ORF: „Thema“: Geimpft, genesen, getestet – wie gut sind wir wirklich geschützt?

 Außerdem am 26. April um 21.10 Uhr in ORF 2: Schach-Boom durch Pandemie – das Spiel der Könige und Königinnen

Wien (OTS) – Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 26. April 2021, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Geimpft, genesen, getestet – wie gut sind wir wirklich geschützt?

„Ich dachte, ich bin geschützt, mir kann nix passieren, weil ich ja die Krankheit hatte, doch nach einem halben Jahr hatte ich keine Antikörper mehr – das war ein Schock“, sagt Helfried Saminger. Der 51-Jährige hatte im Herbst eine schwere Corona-Erkrankung. Dass eine durchgemachte Covid-19-Infektion nur bedingt immunisiert, hat eine Studie des Ludwig-Boltzmann-Instituts nun bestätigt: Zwei Drittel derer, die vor einem Jahr positiv getestet wurden, hatten keine Antikörper mehr. Wie effektiv die Impfung schützt, wird derzeit weltweit untersucht, auch im Wiener AKH. Mitarbeiter/innen der Onkologie hatten nach der Impfung zu 100 Prozent hohe Antikörper-Werte. Eine Lungenfachärztin in der Klinik Favoriten hat sich hingegen trotz Impfung infiziert, allerdings nur mit Symptomen ähnlich einem Schnupfen. Geimpft, genesen, getestet – wie zuverlässig ist diese Formel für den Grünen Pass, der ab Ende Mai der Freifahrtschein in die Normalität sein soll? Sabina Riedl und Vanessa Böttcher haben recherchiert.

Die Schluckimpfung und Polio – eine vergessene Epidemie

Vieles gleicht der Corona-Erkrankung: Eine Virusinfektion, die oft unbemerkt verläuft oder nur Grippesymptome verursacht, in seltenen Fällen aber auch schwere und tödliche Folgen hat: die Kinderlähmung war seit den 1930er Jahren eine weltweit verbreitete Seuche, allein in Österreich sind 1.500 Kinder daran gestorben. 1961 kam die Schluckimpfung. Heute ist Polio außer in Afghanistan und Pakistan ausgerottet. Wolfgang Freystätter ist 1960 erkrankt und lag mehrere Monate isoliert in einer eisernen Lunge. Sylvia Unterdorfer hat den Juristen in Hermagor getroffen, wo er viele Sommer in der Kinder-Reha verbrachte.

Die „Auserwählten“ – das Schicksal der Lebensborn-Kinder

„Ich habe meiner Mutter immer angemerkt, dass es ihr Angst macht, über den Ort meiner Geburt zu sprechen“, erzählt Valentin Erben. Er wurde 1945 im „Lebensborn-Heim“ bei Pernitz in Niederösterreich geboren. 1.600 Kinder kamen dort während des Zweiten Weltkrieges zur Welt. Ihre Mütter mussten „rassisch und erbbiologisch wertvollen“ Kriterien entsprechen, um in den Heimen der Nazis entbinden zu dürfen. Es ist ein fast vergessenes Kapitel in der Geschichte des „Tausendjährigen Reichs“. Eine große Studie untersucht nun die Schicksale der „Lebensborn-Kinder“, berichtet Christoph Bendas.

Schach-Boom durch Pandemie – das Spiel der Könige und Königinnen

Ausgelöst durch eine Streaming-Serie, die mehr als 60 Millionen Menschen gesehen haben, und verstärkt durch die Lockdowns erfreut sich Schach einer noch nie dagewesenen Beliebtheit. Standard-Bretter und Figuren sind ausverkauft. Und immer mehr Frauen widmen sich dem „Spiel der Könige“, berichtet Peter Baminger.

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FREUDEN-KUNST-GEBUNG – Mittwoch, 19. Mai, 10 Uhr Ballhausplatz

Gernot Kranner jubelt – die Forderungen, die er gemeinsam mit Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren) und den Teilnehmer*innen seines DIALOGs DER KREATIVITÄT an die Bundesregierung herangetragen hat, wurden erfüllt – KUNST UND KULTUR MÜSSEN MIT ALLEN ANDEREN BEREICHEN GLEICHZEITIG WIEDER ÖFFNEN.

Wer „Bitte“ sagt, muss auch „Danke“ sagen können.

Darum veranstaltet Kranner am TAG DER ÖFFNUNG eine große FREUNDEN-KUNST-GEBUNG.

Am Mittwoch, dem 19. Mai ab 10 Uhr wird der Ballhausplatz zur Open-Air-Bühne.

Künstler*innen aller Genres zeigen sich und ihr Können – als Zeichen der Freude und als Zeichen der Mahnung.

„Kunst und Kultur dürfen nie mehr zum Sündenbock gestempelt werden. Wir müssen alle leben dürfen und fordern, dass nie wieder einzelne Berufe schlechter als andere Bereiche des Zusammenleben behandelt werden dürfen“, formuliert Gernot Kranner seine neuen Forderungen: „Ich werde alles dransetzen, diese Forderungen genauso wahr werden zu lassen, wie unsere jetzigen Erfolge.“

Kranner weiter: „Die Pandemie ist eine ernste Sache. Damit soll man nicht spaßen. Zynismus ist nicht der richtige Ansatz, um diese schrecklichen Zeiten zu überwinden.
Wir müssen es gemeinsam schaffen, uns mit Zuversicht, Energie und auch positivem Humor gegenseitig Mut zu machen. Und es braucht klare Ziele, um so rasch wie möglich wieder ein freies Zusammenleben ermöglichen zu können. Kreative Ansätze sind gefragt. Wir müssen öffnen und offen bleiben!
Die Kinder dürfen nie wieder dazu verdammt werden, nicht in der Schule lernen zu dürfen. Dem Publikum darf es nie mehr verboten werden, sich im Theater zu erfreuen.“

Wir Künstler*innen sind dafür prädestiniert, das Licht der Hoffnung vom Ende des Tunnels in die Herzen der Menschen zu tragen.

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