© Tatjana Dachsel
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 6. JULI 2026
Berlin/Staatsoper Unter den Linden
„Pelléas et Mélisande“ – wunderschöne Bilder, die lange nachwirken
Ich denke, ich werde jetzt öfter nach Berlin fahren, jedenfalls dachte ich es. Wenn ich die beiden Pelléas Aufführungen vergleiche, die ich 2019 in Hamburg (Willy Decker [Regie] und Wolfgang Gussmann [Bühnenbild und Kostüme]) und nun am 3. Juli 2026 in Berlin (Ruth Berghaus und Hartmut Meyer) erlebt habe, dann bin ich allerdings doch Team Hamburg. Die Handschrift von Ruth Berghaus ist mir durch den phänomenalen und geliebten von ihr produzierten Tristan in Hamburg wieder begegnet. Es gab zwar keine Liegestühle auf der Bühne, aber viele Bewegungen ähnelten sich, vor allem auch das Nichtzueinanderfinden zwischen Pélleas und Mélisande in der Haare-Szene. Von Iris Röckrath
Klassik-begeistert.de
Wien
Bizet selbst sabotiert den eigenen Welthit beim Wiener Opernsommer
Am Heumarkt treibt Carmen seltsame Blüten. Eine peinliche Regie inszeniert den Komponisten als Erklärbär, trifft aber auf ausgezeichnete Stimmen. Das betongraue Areal am Heumarkt steht dieser Tage nicht im Zeichen der Weltmeisterschaft, sondern des Musiktheaters: Der Wiener Opernsommer, begründet vom Geiger und Dirigenten Joji Hattori, geht in sein drittes Jahr und müht sich mit Carmen nach Kräften um Publikumszuspruch. Die Darreichungsform ist allerdings dazu angetan, auch Klassikfans heftige Schmerzen zuzufügen: Mit ihrem Faible für fliegende Folklore-Röcke und kitschige Jacken sehen die Kostüme so altväterisch aus, als hätten sie womöglich schon in den Achtzigerjahren einen Auftritt gehabt – vielleicht ja im Musikantenstadl im Rahmen des Superhits Que viva España. Das Bühnenbild von Manfred Waba wiederum könnte ebenso gut von einer KI stammen, die auf Befehl Stierkampfarena, Wildwest-Ranch und Barock-Klimbim zum Mischmasch verschmolzen hat.
DerStandard.at
Wiener Opernsommer: Pragmatische „Carmen“ mit einem vokalen Lichtstrahl (Bezahlartikel)
Bizets Opernhit mit Hosea Ratschiller ist im Eislaufverein zu sehen.
Kurier.at
Linz
Bruckners Achte mit Elan und ohne Weihrauch (Bezahlartikel)
Im Rahmen der Oberösterreichischen Stiftskonzerte feierte Philippe Jordan mit Bruckners Achter ein Debüt beim Bruckner Orchester Linz
DiePresse.com
Erl
„Cléopâtre“ und „Suor Angelica“ in Erl: Zwei mal Gift mit Musik, zu kalt serviert (Bezahlartikel)
Berlioz und Puccini im Doppelpack: Die Tiroler Festspiele boten einen attraktiven, aber unsinnlichen Abend.
DiePresse.com
München
Wie ein Riesen-Picknick: Warum sich Tausende Münchner mitten in der Stadt treffen und ihre Decken ausbreiten
Zugleich warnt Bernheim davor, die gesellschaftliche Bedeutung der Oper künstlich zu überhöhen und die Kunstform nach den Regeln der Popkultur vermarkten zu wollen. Die Oper müsse ihren tatsächlichen Platz in der Gesellschaft anerkennen – als wertvolle, aber begrenzte Nischenkunst. Angesichts sinkender öffentlicher Mittel und wachsender ökologischer Anforderungen plädiert der Sänger zudem für kleinere Strukturen, effizientere Arbeitsweisen und eine stärkere Konzentration auf künstlerische Qualität.
tz.de
„Oper für alle“ in München: Gratis-Eintritt lockt Tausende und die Prominenz an
Rund 35.000 Besucher haben in München die 30. Ausgabe von „Oper für alle“ gefeiert. Auf dem Max-Joseph-Platz wurde Richard Wagners „Die Walküre“ live aus der Bayerischen Staatsoper übertragen. Unter den Gästen waren zahlreiche Prominente aus Film, Fernsehen und Gesellschaft.
MuenchnerAbendzeitung.de
Die Walküre als Oper für alle in München
Als Opern-Open-Air war Wagners „Walküre“ in der Neuinszenierung der Bayerischen Staatsoper live per Videoübertragung auf dem Opernplatz vor dem Münchner Nationaltheater zu erleben – musikalisch beeindruckend, szenisch fragwürdig. Am Samstag, 4. Juli, haben die Bayerische Staatsoper und BMW wie jedes Jahr in München zur „Oper für alle“ eingeladen. Auf dem Max-Joseph-Platz vor der Oper konnten die Besucher Wagners „Walküre“ in der Neuinszenierung von Tobias Kratzer und unter der musikalischen Leitung von GMD Vladimir Jurowski als Live-Übertragung aus dem Nationaltheater erleben. Der Eintritt war wie immer kostenfrei.
Klassik-Info.de
München/Gärtnerplatz
„Der Besuch der alten Dame“: Das Grauen in Grau
In diesem packenden Opernkrimi von Friedrich Dürrenmatt und Gottfried von Einem ist lange nicht klar, wer eigentlich Opfer und Täter ist. Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan lässt die Frage nach Gut und Böse aufregend in der Schwebe.
concerti.de
Die Frau hinter der Rachegöttin: „Der Besuch der alten Dame“ am Gärtnerplatz
Friedrich Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ braucht eigentlich keine Oper. Das Schauspiel ist so präzise gebaut, so bitter, so theaterwirksam, dass jede Vertonung wie ein Risiko wirkt. Die Frage dieser Gärtnerplatz-Premiere lautet deshalb nicht, ob Dürrenmatt noch aktuell ist. Natürlich ist er das. Sondern ob Gottfried von Einems selten gespielte Oper neben diesem Stück bestehen kann. Die Antwort lautet: ja – weil von Einem den Opernbegriff so reduziert, dass Dürrenmatts Text nichts im Wege steht.
tz.de
Zum Leben zu arm, zum Sterben zu reich: Einems „Alte Dame“ besucht München (Bezahlartikel)
Am Gärtnerplatztheater zeigt Regisseur Nikolaus Habjan Gottfried von Einems Dürrenmatt-Vertonung als zeitlose Studie über Charakter und Rache – mit der großartigen Sophie Rennert in der Titelpartie.
DiePresse.com
München/Philharmoniker
Peter Popelka bei den Münchner Philharmonikern: Der Kommunikator
Vereinbart wurde dieser Auftritt schon vor Jahren, jetzt erzeugt er maximale Neugier: Der tschechische Dirigent Petr Popelka gibt sein Debut bei den Münchner Philharmonikern. Wenige Wochen zuvor wurde bekannt, dass er ab 2029 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wird.
BR-Klassik.de
Nordhausen
Schuld und Liebe auf der Opernwiese
Theater Nordhausen und Loh-Orchester Sondershausen eröffnen ihre Schlossfestspiele mit einer spielfrischen Fassung von Carl Maria von Webers „Abu Hassan“. Der Abend begeistert mit überzeugendem Ensemble und seufzendem Orchester.
DieDeutscheBuehne.de
Aix-en-Provence
„Frau ohne Schatten“ in Aix-en-Provence: Mäkeläs brillantes Debüt
Beim Festival d’Aix-en-Provence hat Strauss‘ Oper „Die Frau ohne Schatten“ Premiere gefeiert. Regisseur Barrie Kosky inszeniert das Werk von Richard Strauss mit traumhaften Bildern. Für Dirigent Klaus Mäkelä war es das Operndebüt in Aix.
BR-Klassik.de-
Aix-en-Provence
Märchenstarke Klangmagie für Richard Strauss
Festival von Aix-en-Provence: Jungstar Klaus Mäkelä begeistert als Richard-Strauss-Dirigent mit „Die Frau ohne Schatten“. Barrie Kosky inszeniert ein ausgezeichnetes Ensemble in starken Bildern.
krone.at
Ein ungelöster Krimi in einem Haus ohne Hüter (Bezahlartikel)
Aix-en-Provence startet den sommerlichen Opernfestivalreigen mit Mozarts „Zauberflöte“ und der „Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss. Während ein Dirigent seine Feuerprobe besteht, gelingt einem Regisseur keine festspielwürdige Aufführung.
DieWelt.de
Erl/Festspiele
Kleine Zeichen, große Gefühle: „Suor Angelica“ und „Cléopâtre“ in Erl
Die Tiroler Festspiele verknüpfen Puccinis „Suor Angelica“ mit „Cléopâtre“ von Berlioz. Deborah Warner macht den Abend zum Regie-Musterfall – auch dank starker Darstellerinnen.
merkur.de
Feuilleton
„Alles, was langweilig ist, ist für mich als Künstler der Tod.“ (Bezahlartikel)
Der Tenor und Maler, den Klaus Albrecht Schröder „eine der großen Doppelbegabungen des 20. Jahrhunderts“ nennt, im Porträt.
Kurier.at
Links zu englischsprachigen Artikeln
München
Bayerische Staatsoper 2025-26 Review: Die Walküre
operawire.com
Bayerische Staatsoper 2025-26 Review: Macbeth
Regietheater at its Least Illuminating
operawire.com
Versailles
Eighteenth-century stagecraft reborn with Gluck’s Le cinesi at Versailles
seenanheard.international.com.versailles
Aix-en-Provence
A revelation in Aix: Die Frau ohne Schatten from Kosky and Mäkëla
bachtrack.com.de.review.kosky
London
Royal Ballet and Opera 2025-26 Review: I Puritani
https://operawire.com/royal-ballet-and-opera-2025-26-review-i-puritani/
From a mad hatter’s tea-party to Tosca and young talent: Opera Holland Park at 30 – in pictures
https://www.theguardian.com/music/gallery/2026/jun/30/opera-holland-park-at-30-in-pictures
In search of opera’s next superstar (Subscription required)
Amid cuts to arts funding, the Royal Opera House’s pioneering Jette Parker scheme continues to scour the globe for new talent
https://www.ft.com/content/3a3db265-8fde-49bf-aaa0-17d802ebbce2
Longborough
Anthony Negus conducts a vigorous, vivid Tristan und Isolde in the Cotswolds
bachtrack.com.de.tristanundisolde
New stars enthuse a brilliant chorus and orchestra as Macbeth joins the LFO season’s successes
seenandheard.international.com.newstars
Feature
Kazakhstan Celebrates 100 Years of Opera Legend Yermek Serkebayev
astanatimes.com
Recordings
CD Review: Delos’s ‘Der Ring des Nibelungen’
https://operawire.com/cd-review-deloss-der-ring-des-nibelungen/
Rock/ Pop
Foo Fighters in Wien: Diese Band hat mehr Energie als ihr Publikum
Die Foo Fighters im Wiener gaben Ernst-Happel-Stadion eine perfekte Show vor trägen Zuhörern zum Besten. Neo-Schlagzeuger Ilan Rubin spielte sogar Dave Grohl in Grund und Boden.
DiePresse.com.fighters
Ballett/ Tanz
Hamburg/ Staatsoper
John Neumeiers tiefsinniges Ballett Die Möwe fesselt je öfter man es sieht, desto mehr
Oberlins Auftritt mit der unverändert fulminant tanzenden Anna Laudere als Irina war große darstellerische Tanzkunst. Damit meine ich den Pas de deux, in dem Irina ihren abtrünnigen Liebhaber erst umgarnt, er sie abweist, sie ihn anfleht und sie bei ihm, bevor sie seelisch zerbricht, sinnbildlich, wieder unterkriechen darf. Die Möwe, Ballett von John Neumeier nach Anton Tschechow
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Sprechtheater
Reichenau:
Standing Ovations für einen, der sich zu Tode säuft (Bezahlartikel)
Joseph Roths letzte Novelle „Die Legende vom heiligen Trinker“ in Reichenau.
Kurier.at.Kultur.reichenau
Der heilige Trinker auf der Höhe des Worts
Joseph Roths Abschiedstext gelingt den Festspielen Reichenau auch dank der Ausnahmeleistung des Protagonisten Joseph Lorenz.
https://www.krone.at/4207697
„Die Legende vom heiligen Trinker“: Verklärter Alkoholismus in Reichenau (Bezahlartikel)
DiePresse.com.reichenau.legende
Reichenau/Krieg und Frieden
Am Schlachtfeld und in den Salons: „Krieg und Frieden“ in Reichenau
Die Inszenierung von Philipp Hauß im Südbahnhotel gelingt mitreißend – Joseph Roths „Heiliger Trinker“ entpuppte sich als Missverständnis
DerStandard.at.kriegundfrieden
Gmunden/Salzkammergut-Festwochen
Hass, Hass, Hass: „Elisabeth II.“ bei den Salzkammergut Festwochen
Sven-Eric Bechtolf zieht als Wutredner Rudolph Herrenstein in den Bann – die Koproduktion mit dem Landestheater Linz ist vorab im Stadttheater Gmunden zu sehen
DerStandard.at.hass.hass
Gmunden
„Elisabeth II.“ von Thomas Bernhard begeisterte in Gmunden
Es geht um Machtgefälle, Provokation oder um Angst vor dem Tod – und wie gewohnt um das Befreiende an ausufernden, poetischen Schimpftiraden: der pure Thomas Bernhard. Mit dessen vorletztem Stück „Elisabeth II – Keine Komödie“ zeigten die Salzkammergut Festwochen in Gmunden am Freitag eine eindrucksvolle Premiere, vor allem aber grandiose Schauspielleistungen – stehender Applaus und langer Bravo-Jubel inklusive.
SalzburgerNachrichten.at
Weitra
Lumpazivgabundus“ in Weitra mit der Marschrichtung: Unterhaltung
Johann Nestroys Zaubermärchen, „verziehrert“ als grelle Musical-Operette, im Innenhof von Schloss Weitra
Kurier.at.weitra
Politik
Iran
Nach Khameneis Tod: Wer jetzt zu den mächtigsten Männern Irans zählt
Wer folgt nach dem Tod von Ayatollah Ali Khamenei, dem Obersten Führers der Islamischen Republik? Im Zentrum der Spekulationen steht sein Sohn Mojtaba, dem seit Jahren großer Einfluss zugeschrieben wird. Doch die Macht verteilt sich tatsächlich gleich auf ein ganzes Gefüge aus Geistlichen, Militärs, Sicherheitsapparaten und politischen Netzwerken. Eine Übersicht der derzeit mächtigsten Männer des Irans.
https://www.krone.at/4205148
Sport
Fußball-WM
Eine unfassbare Serie. „Es ist Wahnsinn!“ Haaland kann es nicht glauben
Haaland-Wahnsinn auch bei der WM! Norwegens Superstürmer schießt Titelanwärter Brasilien mit einem Doppelpack aus dem Turnier und schließt im Kampf um den Titel des WM-Torschützenkönigs zu Kylian Mbappe und Lionel Messi auf. Zudem hält Erling Haaland derzeit eine Serie am Laufen, die er selbst kaum glauben kann.
https://www.krone.at/4208483
Achtelfinal-Spektakel: England zittert sich gegen Gastgeber Mexiko weiter
Drama pur in diesem Achtelfinal-Duell! Favorit England beendet das WM-Märchen von Gastgeber Mexiko – musste beim 3:2-Sieg aber bis zur letzten Sekunde zittern. Ein Doppelpack von Jude Bellingham und ein Elfmeter-Tor von Harry Kane ebneten den Weg ins Viertelfinale, wo jetzt Geheimfavorit Norwegen wartet. Die aufopferungsvollen Mexikaner – die über eine halbe Stunde in Überzahl agierten, trauern einer verpassten Chance nach.
https://www.krone.at/4206221
Fußball/ Deutschland
Zerkratztes Retter-Image: Klopp zeigt sein wahres Gesicht
Bundestrainer Julian Nagelsmann ist weg. Jürgen Klopp soll sein Nachfolger werden. Kein Zweifel: Klopp ist die richtige Wahl. Aber nicht aus den Gründen, von denen Fußballdeutschland gerade schwärmt.Der Abgang von Julian Nagelsmann als Chefcoach der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist beschlossene Sache. Nach dem vorzeitigen WM-Aus tritt der 38-Jährige zurückWer sein Nachfolger werden soll, ist auch bekannt. Der DFB bestätigte am Freitag bereits Gespräche mit Jürgen Klopp. Der ist derzeit noch Fußballchef des sportlichen Brausekonzerns Red Bull und Experte beim WM-Sender MagentaTV. Klopp ist als erfolgreicher Trainer in die Geschichte der Traditionsklubs Borussia Dortmund und FC Liverpool eingegangen und im Moment eine der wenigen Lichtgestalten in Deutschlands düsteren Fußballzeiten: Er soll es nun also richten
T-online.de
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Unter’m Strich
Was fahren deutsche Stars privat? Diese Autos der Promis werden euch umhauen!
off-online.de
INFOS DES TAGES (MONTAG, 6, JULI 2026)
INFOS DES TAGES (MONTAG, 6. JULI 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Hans Peter Haselsteiner bleibt Präsident der Tiroler Festspiele Erl für weitere fünf Jahre

Präsident Hans Peter Haselseiner bei der Eröffnung der diesjährigen Sommersaison der Tiroler Festspiele Erl. Foto: Scheffold Media
Hans Peter Haselsteiner bleibt Präsident der Tiroler Festspiele Erl für weitere fünf Jahre. Der Beirat der Tiroler Festspiele Erl Gemeinnützige Privatstiftung hat in seiner Sitzung vom 3. Juli 2026
einstimmig für eine Verlängerung seiner Amtszeit bis zur Jahresmitte 2031 votiert. Dkfm. Dr. Haselsteiner wirkt seit dem Jahr 2005 in dieser Position, seit 2017 dann auch im Rahmen der damals
neu gegründeten Privatstiftung. Überdies ist er – wie allgemein bekannt – als bedeutender Mäzen einer der finanziellen Ermöglicher der Tiroler Festspiele Erl: einerseits über die Haselsteiner Familien-Privatstiftung, andererseits über das langjährige Sponsoring des von ihm gegründeten Baukonzerns STRABAG SE. Dank seiner Unterstützung konnten etwa das Festspielhaus Erl, die
Künstler.innenresidenz und das Premierenhaus mit Parkhaus errichtet werden.
Festspielintendant Jonas Kaufmann zeigt sich hocherfreut: „Wir schätzen uns außerordentlich glücklich, mit Hans Peter Haselsteiner einen so engagierten Verfechter der Kultur und ihrer Wirkung in der Gesellschaft als Präsidenten an der Spitze der Tiroler Festspiele Erl zu haben. Dass er die Verantwortung übernommen hat, diese Aufgabe auch weiterhin zu erfüllen, sorgt für Konstanz und Sicherheit, und dafür bin ich sehr dankbar.“
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München/ Bayerische Staatsoper: Das war OPER FÜR ALLE 2026

Foto: Bayerische Staatsoper
Am Samstag, 4. Juli 2026, luden die Bayerische Staatsoper und BMW zu Oper für alle ein. Auf dem Max-Joseph-Platz, im Nationaltheater und im Livestream auf Staatsoper.tv sahen rund 35.000 Menschen aus der ganzen Welt Die Walküre. Der Max-Joseph-Platz wurde somit in den größten Open-Air-Opernsaal im Herzen Münchens verwandelt.
Der Eintritt war dank BMW wie immer kostenfrei. Moderiert wurde das Open-Air-Event zum dritten Mal in Folge von Steven Gätjen.
Zu erleben war die Übertragung von Richard Wagners Die Walküre in einer Inszenierung von Tobias Kratzer, live aus dem Nationaltheater. Die Musikalische Leitung der Neuproduktion hatte Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski inne. Nicholas Brownlee war in der Partie des Wotan zu hören, Joachim Bäckström in der Partie des Siegmund. Miina-Liisa Värelä sang die Walküre Brünnhilde. Irene Roberts war als Sieglinde, Ain Anger als Hunding zu erleben.
Das Ensemble wurde nicht nur auf der Bühne im Nationaltheater gefeiert, sondern verbeugte sich auch auf den Stufen des Nationaltheaters für die Zuschauer:innen auf dem Max-Joseph-Platz. Großen Applaus gab es außerdem für das Bayerische Staatsorchester, den Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski und den Regisseur Tobias Kratzer.
Steven Gätjen bot im Pausenprogramm seltenene Einblicke auf die Hinterbühne der Bayerischen Staatsoper, eine der größten Bühnen Europas, und führte Gespräche mit Vladimir Jurowski, Tobias Kratzer, Nicholas Brownlee, Ekaterina Gubanova und Irene Roberts.
„Zur 30. Ausgabe von Oper für alle wurde München erneut zu einem Ort, an dem Kultur Menschen begeistert. Tausende sind zusammengekommen, um Wagners Die Walküre unter freiem Himmel zu erleben. Solche Momente zeigen, welche Kraft Kultur hat: Sie bewegt und verbindet. Dieses Jubiläum ist für uns Anlass zur Freude – und zugleich Ansporn, diese besondere Initiative als globaler Partner der Bayerischen Staatsoper auch in Zukunft weiter zu gestalten“ sagt Ilka Horstmeier, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Personal und Immobilien.
Serge Dorny, Staatsintendant der Bayerischen Staatsoper:
„Es freut mich, dass rund 35.000 Opernfreunde im Nationaltheater, auf dem Max-Joseph-Platz und auf Staatsoper.tv mit uns gemeinsam 30 Jahre Oper für alle gefeiert haben. Ich möchte schon jetzt alle Klassik- und Opernfreunde zum Oper für alle – BMW Classics Konzert im BMW Park und zu unserem UniCredit Eröffnungsfest im September im Nationaltheater einladen, welche wir gemeinsam mit unseren Partnern BMW und UniCredit feiern.“
#BSOofa #BMWoperanext #BSOwalküre
AUSBLICK HERBST 2026
Das Bayerische Staatsorchester ist im Rahmen des Oper für alle – BMW Classics Konzerts am Mittwoch, dem 16. September 2026, zu Gast im BMW Park, einer der Spielstätten des FC Bayern Basketball. Antonino Fogliani dirigiert, es singen Diana Damrau und Benjamin Bernheim. Das Ensemble des Bayerischen Staatsballetts tanzt Choreographien von Edward Clug und Marius Petipa. Dank BMW, Global Partner der Bayerischen Staatsoper, und der HypoVereinsbank Member of UniCredit ist auch in diesem Jahr der Eintritt kostenlos. Die Kartenvergabe beginnt am Donnerstag, 16. Juli 2026. Pressekarten können gerne bereits jetzt unter angefragt werden.
PARTNERSCHAFT DER BAYERISCHEN STAATSOPER UND BMW
Seit einem halben Jahrhundert hat das kulturelle Engagement der BMW Group weltweit Bestand. Seit über 25 Jahren ist BMW Partner von Oper für alle während der Münchner Opernfestspiele und seit der Intendanz unter Staatsintendant Serge Dorny auch über die Grenzen Münchens hinaus – mit dem Oper für alle-Konzert. Seit der Spielzeit 2021–22 ist BMW Global Partner der Bayerischen Staatsoper und möchte bei Oper für alle die Exzellenz des Hauses allen zugänglich machen und so die Hemmschwelle vor der Hochkultur nehmen.
PRESSE-MEDIATHEK
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operklosterneuburg 2026: „Samson und Dalila“ – eine Premiere biblischen Ausmaßes im Kaiserhof

Margarita Gritskova, Kristian Benedikt: Foto: Mark Glassner/ OperKlosterneuburg
Das neue Saisonprogramm 2026 der operklosterneuburg wurde am Samstag erfolgreich aus der Taufe gehoben.
Die Spannung war groß, zeigt die operklosterneuburg doch nicht nur die zehn meistgespielten Stücke der Opernliteratur, sondern auch seltener gespieltes. Nach Bellinis „Norma“ vor zwei Jahren gab man nun in der neuen Intendanz mit Peter Edelmann „Samson und Dalila“. „Das Premierenergebnis gibt dem Festival recht“, freut sich Intendant Edelmann: „Ich bin allen sehr, sehr dankbar.“
Star-Rollendebuts, Glanz in kleineren Rollen
Neben den internationalen Stars Margarita Gritskova und dem etwas mit den Ausläufern einer Bronchitis kämpfenden Kristian Benedikt, die in den Titelrollen ein Feuerwerk an Emotionen zündeten, begeisterte Serban Vasile als Grand Pretre mit einer fulminanten gesanglichen und darstellerischen Leistung.
Margarita Gritskova zeigte einmal mehr, was für eine fantastische Sängerin sie ist: Die gefürchteten tiefen Lagen der Partie meisterte sie ebenso mühelos, wie die dramatischen Ausbrüche in Sopranlage. Dass sie diese Partie immer schon singen wollte, nimmt man ihr sofort ab – eine neue Dalila ist mit diesem Debut geboren, denn sie ist nicht nur stimmlich perfekt in dieser Rolle, sondern war auch szenisch das Zentrum des Abends. Highlight der Vorstellung natürlich ihre „Mon coeur“ Arie, die wohl zum Besten gehört, was man derzeit international auf den Bühnen erleben kann. Sie empfiehlt sich mit dieser Interpretation für jedes große Opernhaus.
Kristian Benedikt, ein „gestandener“ international erfolgreicher Spinto-Tenor ist quasi eine Personifizierung des Samson: Kräftige Stimme und heldischer Bühnenimpetus machen seine Interpretation glaubhaft. Besonders beeindruckte er neben den dramatischen Phasen der Partie auch im Liebesduett mit Dalila, in dem er das hohe b am Ende im mezza voce setzte – ein Risiko das nicht jeder Tenor eingeht, vor allem nicht, wenn ihn hörbar ein Husten plagt. Serban Vasile, der im Vorjahr als Scarpia bei der operklosterneuburg debutierte zeigte, dass der Grand Pretre, so gesungen, nicht hinter den beiden Hauptprotagonisten hintanstehen muss. Die heikle Partie meisterte er bravourös und gab einen perfekten Bühnenbösewicht.
Wie immer in Klosterneuburg, sind auch die kleinen Rollen hochkarätig besetzt: der junge Wiener Ivo Kovrigar als quirliger Abimelech, Felix Pacher als Hebräer, Jiayu Li als Bote und die zwei Philister Maximilian Müller und Magnus Gudmundsson ergänzen das ausgezeichnete Ensemble.

Samson im Kampf mit den Philistern. Copyright: Schark/OperKlosterneuburg
Grand Opera im Kaiserhof: Wer wagt, gewinnt
Das Wagnis, eine „Grand Opera“ mit großem Ballett, großem Chor und drei höchst anspruchsvollen Solistenpartien auf die Bühne im Kaiserhof zu bringen, ist Intendant Peter Edelmann in Klosterneuburg geglückt. Auch das neue Orchester der operklosterneuburg zeigte ausgezeichnete Qualitäten im Dirigat von Thomas Rösner, der bereits im ersten Akt das Leiden der Hebräer ebenso perfekt „in Ton“ gesetzt hatte, wie die dramatischen Szenen mit Dalila und Grand Pretre oder Samson bis hin zu dem finalen Höhepunkt, dem Einsturz des Tempels. Der neue Klangkörper im Orchestergraben ermöglicht alles, was große französische Oper verlangt – und das ist viel. Ein gelungenes Debut!
Der Chor, einstudiert von Brigitte Wurzer schöpfte aus vollem stimmlichen Potenzial und überzeugte sowohl in den großen Szenen auf der Bühne, als auch mit den oftmals stiefmütterlich behandelten a-capella Szenen aus dem Off.
Inszeniert wurde von Mario Pavle del Monaco. Ein Name, der verpflichtet. Und so liefert er denn auch eine brutal-schlüssige Interpretation der Oper: Da ist nichts langweilig, keine Szene dauert zu lange. Die Spannung wird bis zum dramatischen Schlusshöhepunkt hingezogen, in dem Samson hier tatsächlich den Tempel eindrucksvoll zum Einsturz bringt. Del Monaco liefert eine grausame Interpretation der Oper, alttestamentarisch und authentisch. Dalila hasst Samson tatsächlich, ihre Liebe ist reiner Betrug. Ihn zu quälen, bereitet ihr grausig anzusehende Freude.
Neue Ballettideen
Im dritten Akt gelang del Monaco im Verbund mit der Choreografin Desi Bonato ein großer Wurf: Die kleine Ballettgruppe der Dance Factory zeigt moderne Tanz- und Hebefiguren und eine perfekt mit dem Bühnengeschehen abgestimmte Balletteinlage. Hier wird der Tanz teil der Handlung des gesamten Stückes und ist nicht bloßer Selbstzweck. Auch die beiden Knaben (Nathan de La Fuente und Theodor Zhgun), die durch das gesamte Stück begleiten und letztlich als einzige Überlebende auf eine neue und bessere, vielleicht friedlichere Zukunft hoffen lassen, werden in del Monacos Bühneninterpretation zu (kleinen) Hauptfiguren.
Die Kostüme von Anna Sophie Lienbacher kleiden die erotische Liebesszene zwischen Samson und Dalila ebenso passend, wie Chor und Ballett in der Bachhanalszene. Sehr gelungen auch der Kontrast zwischen Hebräern und Philistern – da weiß das Publikum sofort, wer wer ist und was gerade auf der Bühne passiert. Im reduzierten Bühnenbild von Hans Kudlich lässt sich das Stück pur erleben. Erstmals sind im Kaiserhof auch große Projektionen auf der „Rattan“-Rückwand der Bühne zu erleben, die im Dunkel zur perfekten Leinwand wird. Die großen Bühnen-Felsen, die meist von den Hebräern geschleppt werden müssen, ermöglichen neben der Erfüllung des optischen Zwecks auch eine Handlungseinbindung, die von del Monaco geschickt bei Umbauten auf der Bühne genutzt wird.
Der Schluss – so viel sei verraten – bietet einen echten Einsturz der Säulen. Hier zeigt sich auch die Kunst von Lukas Siman als Lichtdesigner, dem es gelang, nicht gegen die Projektionen anzukämpfen, sondern diese ins Gesamtkonzept zu integrieren.
Das beeindruckende Ambiente des Kaiserhofs des Stiftes Klosterneuburg tut sein Übriges: perfekte Akustik ohne Verstärkungsnotwendigkeit – ein idealenr Rahmen für einen unvergesslichen Opernabend. Auf zur operklosterneuburg!
—Die weiteren Termine:
7. (Rotary), 9., 11., 14., 17., 21., 23., 25., 28. Juli sowie 1. August 2026, jeweils 20:00 Uhr
„Samson und Dalila“ für Kinder: 19. Juli 2026, 18:00 Uhr
Der Kartenverkauf für „Samson und Dalila“ läuft bereits. Tickets erhältlich unter:
Online: shop.eventjet.at/klosterneuburg
E-Mail: karten@operklosterneuburg.at
Telefon: 02243 444 – 424
Details zu den Aufführungen sowie zum Ensemble auf: www.operklosterneuburg.at
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Deutscher Kulturrat befürwortet ein „Deutschlandticket“ für Museen
Mehr als 6000 Museen gibt es in Deutschland. Großen Besucherandrang verzeichnen aber hauptsächlich die bekannten unter ihnen. Deshalb hat sich der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, für eine „Deutschlandticket“-Variante für Museen ausgesprochen. Im Deutschlandfunk erklärte er, dass ein solches Ticket dafür sorgen könnte, Kultur auch besser in der Alltag der Menschen zu integrieren. Seiner Meinung nach sind dann mehr spontane und auch kürzere Museumsbesuche möglich, wenn man nicht für jeden Eintritt den vollen Preis zahlen muss. Er sieht darin auch die Chance, die „Akzeptanz der Museumsbesuche“ zu erhöhen.