Die Bayreuther Kinderoper bezaubert Klein und Groß

Flossen ausschütteln – und weiter geht der Spaß!


Bayreuther Festspiele, Kinderoper im Kleinen Festspielhaus, 

27. Juli 2026

Der Ring des Nibelungen, nach Richard Wagner

Foto © Enrico Nawrath

Azis Sadikovic, Dirigent
Michael Kupfer-Radecky, Bariton
Joachim Goltz, Bariton
Matthias Stier, Tenor
Tijl Faveyts, Bass
Randall Jakobsh, Bass
Catalina Bertucci, Sopran
Natalia Skrycka, Mezzosopran
Karis Tucker, Mezzosopran
Alexandra Ionis, Mezzosopran
Evelin Novak, Sopran
Martin Koch, Tenor
Brit-Tone Müllertz, Sopran
Lena Kutzner, Sopran
Corby Welch, Tenor

von Dr. Andreas Ströbl

Hand auf’s Herz – wer von uns Opernliebhabern hätte sich nicht als Kind gewünscht, das, was die Erwachsenen hörten und uns dann doch zu lang und unzugänglich erschien, mal mund- und kindgerecht aufbereitet zu bekommen? Die Bayreuther Kinderoper in der Regie von Leonie Haupt schafft genau das, mit einem liebevoll inszenierten Kompakt-„Ring“ voller Humor und genau der richtigen Abmischung aus Musik, Sprechtexten und lustigen Einfällen zum Mitmachen. Bei der zweiten Aufführung am 27. Juli 2026 im Kleinen Festspielhaus, einem stabilen Zeltbau zu Füßen des Großen, lachten rund 180 Kinder und  gut ein Dutzend Erwachsener. „Der Ring des Nibelungen, nach Richard Wagner
Bayreuther Festspiele, Kinderoper im Kleinen Festspielhaus,  27. Juli 2026“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 1. AUGUST 2026

Bayreuth Siegfried © Enrico Nawrath

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 1. AUGUST 2026

„Wild und kraus kreist die Welt“ – Der KI-Irrsinn in Bayreuth wird im „Siegfried“ fortgesetzt
Fast hatte man sich schon partiell mit der KI-Ästhetik des Jubiläums-„Rings“ abgefunden, denn scheinbar hatten die Verantwortlichen für den „Siegfried“ technisch nachgebessert. Die „Heute mal gar nicht so schlimm“-Haltung währte aber nur kurz, denn diesmal kam es noch ärger. Der zweite Tag des Bühnenfestspiels am 30. Juli 2026 in der „Bearbeitung“ von Marcus Lobbes und Nils Corte konnte sogar richtig wütend machen.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik.begeistert.de

Bayreuth
Kritik „Siegfried“ in Bayreuth: „Ring“ ohne Benzin
Bayreuth mit einem Spar-Ring ab: KI-Projektionen statt Bühnenbild und Inszenierung.
Vor 150 Jahren wurde „Siegfried“ bei den ersten Bayreuther Festspielen uraufgeführt. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr speist Katharina Wagner das Publikum mit einem Spar-Ring ab: KI-Projektionen statt Bühnenbild und Inszenierung. Können Christian Thielemann und Michael Volle als Wotan den Abend retten?
BR-Klassik.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 31. JULI 2026

Walküre Bayreuth © Enrico Nawrath

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DIE FREITAG-PRESSE – 31. JULI 2026

Bayreuth
„Müde liegt er, von Weges Müh’n …“ – die Bayreuther „Walküre“ erschöpft … und begeistert!
Die „Walküre“ hielt, was das „Rheingold“ versprach – in doppelter Hinsicht. Auch der erste Tag der „Ring“-Tetralogie am 28. Juli 2026 im Bayreuther Festspielhaus war eine optische Herausforderung mit glücklicherweise glanzvollen musikalischen Leistungen.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Bayreuth/Der fliegende Holländer
„Wann alle Toten auferstehn, dann werde ich in Nichts vergehn!“ – Ein bewährter „Holländer“ erfrischt in Bayreuth
Was für eine Erholung auf dem Bayreuther Hügel nach zwei ermüdenden „Ring“-Tagen mit einer nach wie vor stimmigen Inszenierung und großartiger Regie! „Der fliegende Holländer“ in der Interpretation von Dmitri Tcherniakov überzeugte am 29. Juli 2026 auch in seinem sechsten Jahr durch in jeder Hinsicht künstlerisch reife Leistungen.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik.begeistert.de

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Auf den Punkt 99: Verschwörungstheoretiker, Paranoiker oder Phobiker am Werk in Bayreuth?

Der fliegende Holländer: Nicholas Brownlee (Holländer), Nadine Weissmann (Mary), Mika Kares (Daland), Elisabeth Teige (Senta) © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath

Richard Wagner / Der fliegende Holländer

Festspielorchester 2026
Festspielchor 2026

Oksana Lyniv / Dirigentin
Regie & Bühne / Dmitri Tcherniakov

 Bayreuther Festspiele, 29. Juli 2026

von Jörn Schmidt

Stellen Sie sich vor, ein Vater erzählt Ihnen vom Schicksal seiner Tochter. Ihre Liebe ist unendlich groß, so wie ihre Treue. Allein, sie verliebt sich einfach immer in die falschen Männer. Das ist tragisch und endet tödlich. Vermutlich müssen Sie angesichts dieser Geschichte (also Wagners Version der berühmten Seemanns-Sage) erstmal um Fassung ringen – und werden sich fragen: Wie finde ich jetzt tröstende Worte für den trauernden Vater. Nicht so der russische Regisseur Dmitri Tcherniakov, der – so muss man sich das vermutlich vorstellen – macht dem Vater erstmal Vorwürfe. So in etwa auf dieser Tonspur:  „Auf den Punkt 99: Der fliegende Holländer
 Bayreuther Festspiele, 29. Juli 2026“
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„Wann alle Toten auferstehn, dann werde ich in Nichts vergehn!“ – Ein bewährter „Holländer“ erfrischt in Bayreuth

Holländer Bayreuth  © Enrico Nawrath

Was für eine Erholung auf dem Bayreuther Hügel nach zwei ermüdenden „Ring“-Tagen mit einer nach wie vor stimmigen Inszenierung und großartiger Regie! „Der fliegende Holländer“ in der Interpretation von Dmitri Tcherniakov überzeugte am 29. Juli 2026 auch in seinem sechsten Jahr durch in jeder Hinsicht künstlerisch reife Leistungen.

Richard Wagner, Der fliegende Holländer

Oksana Lyniv, Dirigentin

Mika Kares, Bass
Elisabeth Teige, Sopran
Nicholas Brownlee, Bassbariton
Benjamin Bruns, Tenor
Nadine Weissmann, Mezzosopran
Kieran Carrel, Tenor

Festspielorchester und -chor Bayreuth

Dmitri Tcherniakov, Inszenierung

Bayreuther Festspiele, 29. Juli 2026

von Dr. Andreas Ströbl

„Richard Wagner, Der fliegende Holländer, Oksana Lyniv
Bayreuther Festspiele, 29. Juli 2026“
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„Müde liegt er, von Weges Müh’n …“ – die Bayreuther „Walküre“ erschöpft ... und begeistert!

Bayreuther Festspiele, 28. Juli 2026
Richard Wagner, Die Walküre

Christian Thielemann, Dirigent
Klaus Florian Vogt, Tenor
Mika Kares, Bass
Michael Volle, Bariton
Elza van den Heever, Sopran
Camilla Nylund, Sopran
Anna Kissjudit, Mezzosopran
Martina Welschenbach, Sopran
Brit-Tone Müllertz, Sopran
Karis Tucker, Mezzosopran
Freya Apffelstaedt, Alt
Magdalena Hinterdobler, Sopran
Alexandra Ionis, Mezzosopran
Natalia Skrycka, Mezzosopran
Marie Henriette Reinhold, Mezzosopran
Festspielorchester Bayreuth
Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium /
künstlerisch-technische Konzeption

von Dr. Andreas Ströbl

Die „Walküre“ hielt, was das „Rheingold“ versprach – in doppelter Hinsicht. Auch der erste Tag der „Ring“-Tetralogie am 28. Juli 2026 im Bayreuther Festspielhaus war eine optische Herausforderung mit glücklicherweise glanzvollen musikalischen Leistungen. „Richard Wagner, Die Walküre, Klaus Florian Vogt, Christian Thielemann
Bayreuther Festspiele, 28. Juli 2026“
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DAS RHEINGOLD: „… flimmert der Fluß, flammet die Flut …“ – Der Bayreuther „Ring“ startet mit optischer Verwirrung

Bayreuth Rheingold © Enrico Nawrath 

Mit Spannung erwartet wird seit Monaten der Jubiläums-Ring im KI-Kleid. Doch wie das manchmal so ist mit den neuen Kleidern, seien sie des Kaisers oder die einer neuen Inszenierungsidee – nicht immer gerät das Ergebnis überzeugend. Der „Rheingold“-Premierenabend am 27. Juli 2026 im Bayreuther Festspielhaus ließ viele Fragezeichen über den Köpfen des Publikums entstehen. 

Richard Wagner, Das Rheingold

Christian Thielemann, Dirigent

Michael Volle, Bariton
Alexander Grassauer, Bassbariton
Siyabonga Maqungo, Tenor
Klaus Florian Vogt, Tenor
Anna Kissjudit, Mezzosopran
Evelin Novak, Sopran
Christa Mayer, Alt/Mezzosopran
Jochen Schmeckenbecher, Bariton
Gerhard Siegel, Tenor
Mika Kares, Bass
Peter Rose, Bass
Katharina Konradi, Sopran
Natalia Skrycka, Mezzosopran
Marie Henriette Reinhold, Mezzosopran

Festspielorchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium/Künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 27. Juli 2028 PREMIERE

von Dr. Andreas Ströbl

„Richard Wagner, Das Rheingold, Christian Thielemann
Bayreuther Festspiele, 27. Juli 2028 PREMIERE“
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Pēteris Vasks ist auf Sylt und spricht über Freiheit

Pēteris Vasks © Melanie Gomez

Hochkultur ist wieder auf der Insel, vom 25. bis 30. Juli 2026 findet die 14. Ausgabe des großartigen Kammermusikfest Sylt statt. Dieses Jahr ist Thema die Welt der Kindheit, die uns als Erwachsene nie ganz loslässt. Es geht aber auch um Freiheit, Composer in Residence ist Pēteris Vasks.

Die Sehnsucht nach Freiheit und Wahrheit ist für Vasks Herzensangelegenheit und zentraler Leitgedanke seines Wirkens als Komponist. Kein Wunder also, dass der Lette seinen 80. Geburtstag auf Sylt feiert – im Gepäck ein Auftragswerk, das er für das Kammermusikfest Sylt und das Niederländische Stift-Festival geschrieben hat („Geschichten aus Kindertagen“). Denn Sylt ist auch bekannt für seine Freiheitskämpfer. Zuvörderst zu nennen ist der in Keitum geborene Jurist Uwe Jens Lornsen (1793–1838). Ebenso berühmt ist Pidder Lüng. Der ist indes eine fiktive Figur, bekannt aus der gleichnamigen Ballade von Detlev von Liliencron aus dem Jahr 1892. Von Lüng stammt der friesische Wahlspruch: „Lewwer duad üs Slaaw!“  – Lieber tot als Sklave! Auch wenn historisch vereinnahmt (die Nationalisten haben ihn gebraucht, in der DDR war Pidder Lüng Schulbuchlektüre) gilt dieser Spruch vielen Nordfriesen heute als traditionelles Symbol für Unabhängigkeit. Also habe ich während der Generalproben zur Uraufführung mit Pēteris Vasks über Freiheit gesprochen. Außerdem über seine Lieblingsoper, Melancholie und heitere Episoden.

Jörn Schmidt im Gespräch mit Pēteris Vasks

klassik-begeistert: Die 12-Ton-Musik (Zwölftontechnik) auferlegt einem Komponisten allerhand Regeln, allein deren mathematisch-kombinatorischen Prinzipien … Ihre wichtigste Inspirationsquelle als Komponist ist die Natur. Vorausgeschickt, dass Natur für Sie Freiheit ist – verträgt sich das mit Regeln?

Pēteris Vasks: Das ist tatsächlich einer der Gründe, warum ich beim Komponieren keinen Regeln folge …

„Interview: Pēteris Vasks, Komponist
Kammermusikfest Sylt 25. bis 30. Juli 2026“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. JULI 2026

Bayreuth Walküre © Enrico Nawrath

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. JULI 2026

Bayreuth
Bayreuther KI-„Ring“: Walkürenritt über die Schafsweide
Bei den Bayreuther Festspielen geht der KI-„Ring“ mit der „Walküre“ genauso schwach weiter, wie das „Rheingold“ endete. Zum Glück sind Michael Volle und Christian Thielemann dabei.
gmx.net

Salzburg
Sänger Benjamin Bernheim: „Ich dachte ans Aufhören. Salzburg war der Wendepunkt für mich“
Ohne Salzburg würde er vielleicht nicht mehr singen: Warum die Festspiele für den Franzosen Benjamin Bernheim eine solche Herzensangelegenheit sind – und auch Massenets „Werther“ , den er heuer dort konzertant singt.
DiePresse.com

Salzburger Festspiele: Carmen ist mehr als eine Femme fatale
Der Schluss lässt einiges offen und damit Rätsel: Ist Don José der Mordanschlag an Carmen misslungen, kann sie endlich in die erhoffte Freiheit flüchten? Sieht Don José nach diesem Scheitern keinen anderen Ausweg, als Selbstmord zu begehen? Beides lässt sich jedenfalls aufgrund des unerwarteten Schlusstableaus dieser mit Spannung erwarteten Salzburger Festspiel-„Carmen“ im Großen Festspielhaus vermuten.
DieFurche.at

„DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. JULI 2026“ weiterlesen

Max Bruch war keineswegs nur ein One-Hit-Wonder

Ein wahrer Hörgenuss, was eigentlich für die gesamte Edition gilt, die einmal mehr zeigt, wie sehr der Komponist Bruch heute notorisch unterschätzt wird. Noch gäbe es viele weitere, fast vergessene seiner Werke neu zu entdecken.

Max Bruch Edition

5 CD Hänssler Classic HC25058

von Peter Sommeregger

Den Komponisten Max Bruch kann man eindeutig dem Stil der Spätromantik zuordnen – als er 1920 starb, war sein Werk bedauerlicherweise schon etwas aus der Zeit gefallen.

„Max Bruch Edition 5 CD’s
klassik-begeistert.de, 30. Juli 2026“
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