DIE SONNTAG-PRESSE – 21. DEZEMBER 2025

Franz Welser-Möst und die Wiener Philharmoniker im Goldenen Saal Musikverein © Amar Mehmedinovic

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 21. DEZEMBER 2025

Wien/Musikverein
Franz Welser-Möst wandelt auf Pfaden der Mittelmäßigkeit
Um es kurz zu machen: Was nützt eines der besten Orchester der Welt, wenn der Dirigent es nicht versteht, dieses nicht nur bloß zusammenzuhalten, sondern eine veritable Interpretation zu vermitteln. Schade, denn das Programm war eigentlich vielversprechend.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Franz Welser-Möst mit den Philharmonikern: Ein Comeback mit Sturm und Drang
Der Dirigent kehrte nach seiner Genesung nicht nur an die Staatsoper zurück, sondern auch energiegeladen ans Pult der Wiener Philharmoniker
DerStandard.at

Beethoven hätte jedenfalls seine Freude gehabt
Von der Staatsoper bis in den Musikverein: Weltklasse-Dirigent Franz Welser-Möst zeigt nach seiner Krebserkrankung wieder groß in Konzert und Oper auf – mit ganz viel Beethoven. „Wir haben Kapellmeister, die sowenig zu dirigieren wissen, als sie kaum selbst die Partitur lesen können.“ Harsch drückte Beethoven im Jahr nach der Uraufführung der Fünften seinen Unmut über das Unverständnis der Zeitgenossen für seine Musik aus.
krone.at

„DIE SONNTAG-PRESSE – 21. DEZEMBER 2025“ weiterlesen

Thomas Johannes, Sie werden fehlen!

Der wunderbare MENSCH und Sänger Thomas Johannes Mayer mit kb-Herausgeber Andreas Schmidt hinter dem Vorhang in der Hamburgischen Staatsoper 2016. Richard Wagner: Lohengrin – Thomas Johannes Mayer übernahm am 18. November 2016 die Partie des Friedrich von Telramund an der Hamburgischen Staatsoper. Foto: Andreas Schmidt (c).

von Peter Sommeregger

Bestürzt wurde die Nachricht vom plötzlichen Tod des Bassbaritons Thomas Johannes Mayer aufgenommen, der im Alter von nur 56 Jahren verstorben ist. In den Meldungen darüber fehlen Angaben zu den Umständen und dem Ort seines Todes. „Nachruf: Abschied von Thomas Johannes Mayer
klassik-begeistert, 17. Dezember 2025“
weiterlesen

Der Bundespräsident eröffnet die für 220 Millionen Euro sanierte Beethovenhalle in Bonn

Konzert Eröffnung Beethovenhalle © Sascha Engst Bundesstadt Bonn

Nach über neun Jahren Bauzeit ist die Beethovenhalle endlich saniert. In einem langen Festakt wurde sie am Dienstagabend wiedereröffnet.

Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Ouvertüre zum Ballett Die Geschöpfe des Prometheus C-Dur op. 43; Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58

Sara Glojnarić (*1991) – EVERYTHING, ALWAYS für Streichorchester und Audio-Zuspiel (2022)

Gustav Mahler (1860-1911) – Sinfonie Nr. 2 c-Moll „Auferstehung“

Fabian Müller,
Klavier
Katerina von Bennigsen, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Bundesjugendchor (Einstudierung: Anne Kohler)

Beethoven Orchester Bonn
Dirk Kaftan, Dirigent

Beethovenhalle, Bonn, 16. Dezember 2025

von Brian Cooper

Neulich hatte ich einen Traum. Zusammen mit 2000 anderen Menschen saß ich im Dezember 2020 im neuen Festspielhaus Beethoven in Bonn. Es hieß „Diamant“ und war von der irakisch-britischen Stararchitektin Zaha Hadid entworfen worden, die 2016 verstorben ist. Man beging den 250. Geburtstag des größten Sohns der Stadt, Ludwig van Beethoven. Es gab keine Pandemie. Die Baukosten von 75 Millionen Euro wurden nur marginal überschritten, das Geschenk dreier Bonner Großkonzerne wurde pünktlich fertig, das Ganze war ein voller Erfolg. All dies wurde in sämtlichen Reden gefeiert; der Weltklassesaal werde mehr Menschen nach Bonn locken, hieß es; von Strahlkraft war mehrfach die Rede, die ehemalige Bundeshauptstadt werde – natürlich – zur kulturellen Weltspitze gehören. „Festakt Eröffnung Beethovenhalle
Beethovenhalle, Bonn,16. Dezember 2025“
weiterlesen

Klein beleuchtet kurz 68: Puccinis Madama Butterfly erscheint am Volkstheater Rostock in neuem Gewand

Madama Butterfly Volkstheater Rostock 1. Akt © Thomas Ulrich

Die Sat.1 Doku-Soap „Hochzeit auf den ersten Blick“ stand Pate für eine mit neuen Sichtweisen gespickte Version des Werkes vom Komponisten aus Lucca – Klassik und Moderne müssen sich nicht unbedingt zu Gegensätzen offenbaren – ein Abend in Rostock voller Emotionen, ironischer Unterhaltung, Dramen und vor allem musikalischen Höhepunkten.

von Patrik Klein

Puccinis Meisterwerk Madama Butterfly zählt sicher zu den am häufigsten gespielten Werken des gesamten Opernrepertoires.

Der Komponist setzte sich in dem 1904 uraufgeführten Werk mit dem Verhältnis zwischen den kapitalistischen westlichen Staaten, vertreten durch die Vereinigten Staaten, und einem exotisch-verklärten Traditionsland aus dem fernen Osten auseinander. „Klein beleuchtet kurz 68: Puccinis Madama Butterfly
Oper Rostock, 19. Dezember 2025“
weiterlesen

DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. DEZEMBER 2025

Teatro alla Scala © Andreas Schmidt

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. DEZEMBER 2025

Dokumentarfilm „La Scala- Die Macht des Schicksals“
Der neue Film „La Scala- Die Macht des Schicksals“ nimmt die Zuschauer nun mit bis in die hintersten Winkel der legendären Mailänder Scala. Die französische Regisseurin Anissa Bonnefont hat sich für ihre Dokumentation über die Scala weniger mit der Geschichte des Hauses beschäftigt als mit dem Ereignis, das Jahr für Jahr zu den wichtigsten Kulturereignissen zählt: der Inaugurazione, also der ersten Premiere der Saison, traditionell seit dem 7. Dezember 1951.
Von Kirsten Liese
swr.de

„DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. DEZEMBER 2025“ weiterlesen

DIE FREITAG-PRESSE – 19. DEZEMBER 2025

Beethovenhalle Eröffnung © Sascha Engst Beethovenstadt Bonn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 19. DEZEMBER 2025

Bonn/Beethovenhalle
Bonn hat sein Wahrzeichen zurück
Nach über neun Jahren Bauzeit ist die Beethovenhalle endlich saniert. In einem langen Festakt wurde sie am Dienstagabend wiedereröffnet. Neulich hatte ich einen Traum. Zusammen mit 2000 anderen Menschen saß ich im Dezember 2020 im neuen Festspielhaus Beethoven in Bonn. Es hieß „Diamant“ und war von der irakisch-britischen Stararchitektin Zaha Hadid entworfen worden, die 2016 verstorben ist. Man beging den 250. Geburtstag des größten Sohns der Stadt, Ludwig van Beethoven. Es gab keine Pandemie. Die Baukosten von 75 Millionen Euro wurden nur marginal überschritten, das Geschenk dreier Bonner Großkonzerne wurde pünktlich fertig, das Ganze war ein voller Erfolg. All dies wurde in sämtlichen Reden gefeiert; der Weltklassesaal werde mehr Menschen nach Bonn locken, hieß es; von Strahlkraft war mehrfach die Rede, die ehemalige Bundeshauptstadt werde – natürlich – zur kulturellen Weltspitze gehören. Dass es nicht so gekommen ist, wissen wir schon lange. Aber Träumen ist erlaubt.
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

„DIE FREITAG-PRESSE – 19. DEZEMBER 2025“ weiterlesen

Wiederaufführung eines Filmklassikers: Aufpolierte „Liebes- und Walzerträume“ von 1925

100 Jahre nach der Kinopremiere erlebt eine klitzekleine Köstlichkeit der Filmgeschichte ihre Wiederaufführung im Fernsehen. Großartig restauriert und mit frischer Musik versehen, beweist das Werk, dass es sich manchmal lohnt, alte Filmrollen zu entstauben.

Ein Walzertraum
Deutsch-österreichische Filmkomödie von 1925

Regie: Ludwig Berger

Nach der gleichnamigen Operette von Oscar Straus
und der Novelle „Nux, der Prinzgemahl“ von Hans Müller

Restaurierung: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Neue Musikfassung von Diego Ramos Rodríguez

Eingespielt vom Philharmonischen Staatsorchester Mainz,
Leitung: Gabriel Venzago

Erstausstrahlung bei Arte am 15. Dezember 2025

In der Arte-Mediathek verfügbar bis 14. März 2026

von Ralf Krüger

Wer Park und Schloss Schönbrunn vor hundert Jahren in bewegten Bildern erleben will, der sei hier herzlich willkommen. In diesem Ensemble beginnt die Geschichte um eine Prinzessin, die endlich heiraten soll – vorzugsweise einen Prinzen. Der aber will nicht und schickt dafür seinen Adjutanten ins Feld der Liebelei. Nach einer Kutschfahrt durch den 1. Wiener Bezirk und einem Abstecher zum Heurigen, küsst doch tatsächlich dieser schneidige Adjutant die schöne Prinzessin – und muss sie heiraten! „Film: Ein Walzertraum, Deutsch-österreichische Filmkomödie von 1925
Arte-Mediathek verfügbar bis 14. März 2026“
weiterlesen

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. DEZEMBER 2025

Thomas J. Mayer, Chor der Hamburgischen Staatsoper, Mitglieder des Herrenchores der Nationaloper Kyiv

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. DEZEMBER 2025

Nachruf
Bayreuth-Bariton gestorben
Der deutsche Bariton Thomas Johannes Mayer ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Er gehörte zu den prägenden Sängern seines Fachs und war vor allem im Wagner- und Strauss-Repertoire international gefragt. Seine Kunst verband stimmliche Autorität mit gedanklicher Tiefe und großer textlicher Präzision. Thomas Johannes Mayer war kein Sänger, der sich in Effekten verlor. Seine Interpretationen lebten von innerer Spannung, von Genauigkeit im Wort und von der Fähigkeit, große Rollen als gedanklich durchdrungene Figuren auf die Bühne zu stellen. Mit seinem Tod verliert die Opernwelt einen Künstler, der Maßstäbe setzte – leise, konzentriert und nachhaltig.
BR-Klassik.de

„DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. DEZEMBER 2025“ weiterlesen

Auf den Punkt 81: Für ein absolutes Böllerverbot in der Elbphilharmonie

Elbphilharmonie © Ralph Larmann

+++ Silvester 2025  in der Elbphilharmonie +++ Hinweise zum Programm durchgesickert +++

Ob  Andreas Schmidt, der Herausgeber von klassik-begeistert, geahnt hat, dass ich mit Silvester  nicht sonderlich viel anfangen kann und mich an dem Tag nur dort wohlfühle, wo privates Feuerwerk bei Strafe verboten ist…?

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Omer Meir Wellber / Dirigent

Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal, 31. Dezember 2025, 11:00 Uhr

von Jörn Schmidt

Sieht ganz so aus, möchte ich meinen. Denn Andreas hat mir heute eine E-Mail von Tanja Franke weitergeleitet, ihres Zeichens Pressesprecherin der Hamburgischen Staatsoper. Betreff der Pressemitteilung (PM):

„SILVESTERKONZERT 2025 des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg  mit Operettenklassikern von Johann Strauß, einer Uraufführung sowie einem humoresken Überraschungswerk“. „Auf den Punkt 81: Silvester 2025 in der Elphi, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Omer Meir Wellber
Elbphilharmonie Hamburg, 31. Dezember 2025, 11:00 Uhr“
weiterlesen

Blomstedts Beethoven blüht in Bamberg auf

Herbert Blomstedt © Martin U.K. Lengemann

Und auch Sibelius’ Fünfte glüht vor Intensität. Ein herausragender Abend!

Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Sinfonie Nr. 4 B-Dur, op. 60

Jean Sibelius (1865-1957) – Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Bamberger Symphoniker
Herbert Blomstedt, Dirigent

Bamberg, Konzerthalle, 13. Dezember 2025

von Brian Cooper

Er ist wieder in Bamberg! Herbert Blomstedt, der frenetisch gefeierte und allseits beliebte Ehrendirigent – beliebt auch im Orchester, selten sieht man’s auf der Bühne so überdeutlich –, kam für zwei Abende an seine alte Wirkungsstätte. Chefdirigent der 1946 gegründeten Bamberger Symphoniker war er freilich nie, doch seit fast 20 Jahren ist der „alte Schwede“, dieses Dirigierphänomen, Ehrendirigent. „Bamberger Symphoniker, Herbert Blomstedt, Dirigent
Bamberg, Konzerthalle, 13. Dezember 2025“
weiterlesen