Nicholas Mogg (Belcore), Nino Machaidze (Adina), René Barbera (Nemorino), Mariana Poltorak (Giannetta); weiter oben hinter Adina steht Erwin Schrott (Dulcamara) (Foto: RW)
Omer Meir Wellber leitete das Philharmonische Staatsorchester. Leider war es aus der knapp unter dem Überhang des ersten Rangs angesiedelten 21. Parkettreihe nicht gut zu hören und damit nicht gerecht zu beurteilen. Damit stand die gesangliche Interpretation dieses lustigen Dramas durch Nino Machaidze und René Barbera stärker im Vordergrund.
L’elisir d’amore
Melodramma giocoso in zwei Akten
Komposition von Gaetano Donizetti
Inszenierung und Bühnenbild nach Jean-Pierre Ponnelle
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Leitung: Omer Meir Wellber
Hamburgische Staatsoper, 20. Dezember 2025
174. Vorstellung seit der Premiere am 18. Juni 1977
von Dr. Ralf Wegner
Manche Aufführungen bleiben einem unvergesslich, so als ob man sie erst gestern gehört hätte. Zu diesen wenigen, auf ewig bleibenden Erinnerungen gehört die Premierenserie dieser im Juni 1977 von Jean Pierre Ponnelle eingerichteten und unverändert gespielten Liebestrank-Inszenierung.
Nach eher routiniert abgelaufenen Vorstellungen als Mimì in La Bohème überzeugte die damals 42-jährige Mirella Freni mit ihrer unverändert jugendlich glanzvollen Jahrhundertstimme als Adina. Zudem erwies sie sich darstellerisch, wohl aufgrund der Proben mit Ponnelle, als wie ausgewechselt. Sie hatte jede Reiseroutine abgelegt. „Gaetano Donizetti, L’elisir d’amore
Hamburgische Staatsoper, 20. Dezember 2025“ weiterlesen