DIE MONTAG-PRESSE – 22. DEZEMBER 2025

Lahav Shahani © Marco Borggreve

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 22. DEZEMBER 2025


Ästhet mit Humor: Lahav Shani und seine Münchner Philharmoniker
Kurz vor Weihnachten servieren die Münchner Phiharmoniker unter Lahav Shani einen eigenwilligen Programm-Mix. Doch das geht auf, vor allem weil alles als fein abgeschmecktes Menü serviert wird.
muenchner-merkur.de

Wien
Ioan Holender: „Staatsoper und Volksoper wieder zusammenlegen“ (Bezahlartikel)
Der ehemalige Operndirektor schlägt eine massive Änderung bei den Bundestheatern vor. Zum Sparen, vor allem aber auch aus künstlerischen Gründen.
Kurier.at

„DIE MONTAG-PRESSE – 22. DEZEMBER 2025“ weiterlesen

Das Publikum bejubelt Donizettis Liebestrank

Nicholas Mogg (Belcore), Nino Machaidze (Adina), René Barbera (Nemorino), Mariana Poltorak (Giannetta); weiter oben hinter Adina steht Erwin Schrott (Dulcamara) (Foto: RW)

Omer Meir Wellber leitete das Philharmonische Staatsorchester. Leider war es aus der knapp unter dem Überhang des ersten Rangs angesiedelten 21. Parkettreihe nicht gut zu hören und damit nicht gerecht zu beurteilen. Damit stand die gesangliche Interpretation dieses lustigen Dramas durch Nino Machaidze und René Barbera stärker im Vordergrund.

L’elisir d’amore
Melodramma giocoso in zwei Akten
Komposition von Gaetano Donizetti

Inszenierung und Bühnenbild nach Jean-Pierre Ponnelle

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Leitung: Omer Meir Wellber

Hamburgische Staatsoper, 20. Dezember 2025

174. Vorstellung seit der Premiere am 18. Juni 1977

von Dr. Ralf Wegner

Manche Aufführungen bleiben einem unvergesslich, so als ob man sie erst gestern gehört hätte. Zu diesen wenigen, auf ewig bleibenden Erinnerungen gehört die Premierenserie dieser im Juni 1977 von Jean Pierre Ponnelle eingerichteten und unverändert gespielten Liebestrank-Inszenierung.

Nach eher routiniert abgelaufenen Vorstellungen als Mimì in La Bohème überzeugte die damals 42-jährige Mirella Freni mit ihrer unverändert jugendlich glanzvollen Jahrhundertstimme als Adina. Zudem erwies sie sich darstellerisch, wohl aufgrund der Proben mit Ponnelle, als wie ausgewechselt. Sie hatte jede Reiseroutine abgelegt. „Gaetano Donizetti, L’elisir d’amore
Hamburgische Staatsoper, 20. Dezember 2025“
weiterlesen

Auf den Punkt 82: Il signor Wellber parla italiano…

Foto: Archiv © Brinkhoff/Mögenburg

Sein Klangideal ist der Deutsche Klang, hat mir Omer Meir Wellber vor gar nicht langer Zeit verraten. Den genauen Wortlaut lesen Sie bitte hier bei klassik-begeistert in unserem großen Interview mit dem neuen Hamburger Generalmusikdirektor. Gleich in seiner ersten Spielzeit dann die Überraschung, Gaetano Donizettis Melodramma giocoso L’elisir d’amore hat sich der Maestro vorgeknöpft… ob sich das mit seinem Klangideal verträgt?  Das konnte nur granatenmäßig in die Hose gehen… oder doch nicht?


Gaetano Donizetti
/ L’elisir d’amore

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Omer Meir Wellber / Dirigent

Hamburgische Staatsoper, 20.  Dezember 2025

von Jörn Schmidt

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich danke Tobias Kratzer und seinem Vorgänger Georges Delnon vielmals, dass Jean-Pierre Ponnelles Inszenierung nach knapp 50 Jahren immer noch in Hamburg gegeben  wird.

Mir liegt diese zeitlose Ästhetik. Aber Filmfehler gibt’s auch in der Oper. Falls Sie nicht so oft ins Kino gehen – Filmfehler sind kleine Details, die ungewollt in einen Film geraten und nicht ganz korrekt sind. „Auf den Punkt 82: Il signor Wellber parla italiano…
Hamburgische Staatsoper, 20.  Dezember 2025“
weiterlesen

DIE SONNTAG-PRESSE – 21. DEZEMBER 2025

Franz Welser-Möst und die Wiener Philharmoniker im Goldenen Saal Musikverein © Amar Mehmedinovic

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 21. DEZEMBER 2025

Wien/Musikverein
Franz Welser-Möst wandelt auf Pfaden der Mittelmäßigkeit
Um es kurz zu machen: Was nützt eines der besten Orchester der Welt, wenn der Dirigent es nicht versteht, dieses nicht nur bloß zusammenzuhalten, sondern eine veritable Interpretation zu vermitteln. Schade, denn das Programm war eigentlich vielversprechend.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Franz Welser-Möst mit den Philharmonikern: Ein Comeback mit Sturm und Drang
Der Dirigent kehrte nach seiner Genesung nicht nur an die Staatsoper zurück, sondern auch energiegeladen ans Pult der Wiener Philharmoniker
DerStandard.at

Beethoven hätte jedenfalls seine Freude gehabt
Von der Staatsoper bis in den Musikverein: Weltklasse-Dirigent Franz Welser-Möst zeigt nach seiner Krebserkrankung wieder groß in Konzert und Oper auf – mit ganz viel Beethoven. „Wir haben Kapellmeister, die sowenig zu dirigieren wissen, als sie kaum selbst die Partitur lesen können.“ Harsch drückte Beethoven im Jahr nach der Uraufführung der Fünften seinen Unmut über das Unverständnis der Zeitgenossen für seine Musik aus.
krone.at

„DIE SONNTAG-PRESSE – 21. DEZEMBER 2025“ weiterlesen

Thomas Johannes, Sie werden fehlen!

Der wunderbare MENSCH und Sänger Thomas Johannes Mayer mit kb-Herausgeber Andreas Schmidt hinter dem Vorhang in der Hamburgischen Staatsoper 2016. Richard Wagner: Lohengrin – Thomas Johannes Mayer übernahm am 18. November 2016 die Partie des Friedrich von Telramund an der Hamburgischen Staatsoper. Foto: Andreas Schmidt (c).

von Peter Sommeregger

Bestürzt wurde die Nachricht vom plötzlichen Tod des Bassbaritons Thomas Johannes Mayer aufgenommen, der im Alter von nur 56 Jahren verstorben ist. In den Meldungen darüber fehlen Angaben zu den Umständen und dem Ort seines Todes. „Nachruf: Abschied von Thomas Johannes Mayer
klassik-begeistert, 17. Dezember 2025“
weiterlesen

Der Bundespräsident eröffnet die für 220 Millionen Euro sanierte Beethovenhalle in Bonn

Konzert Eröffnung Beethovenhalle © Sascha Engst Bundesstadt Bonn

Nach über neun Jahren Bauzeit ist die Beethovenhalle endlich saniert. In einem langen Festakt wurde sie am Dienstagabend wiedereröffnet.

Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Ouvertüre zum Ballett Die Geschöpfe des Prometheus C-Dur op. 43; Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58

Sara Glojnarić (*1991) – EVERYTHING, ALWAYS für Streichorchester und Audio-Zuspiel (2022)

Gustav Mahler (1860-1911) – Sinfonie Nr. 2 c-Moll „Auferstehung“

Fabian Müller,
Klavier
Katerina von Bennigsen, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Bundesjugendchor (Einstudierung: Anne Kohler)

Beethoven Orchester Bonn
Dirk Kaftan, Dirigent

Beethovenhalle, Bonn, 16. Dezember 2025

von Brian Cooper

Neulich hatte ich einen Traum. Zusammen mit 2000 anderen Menschen saß ich im Dezember 2020 im neuen Festspielhaus Beethoven in Bonn. Es hieß „Diamant“ und war von der irakisch-britischen Stararchitektin Zaha Hadid entworfen worden, die 2016 verstorben ist. Man beging den 250. Geburtstag des größten Sohns der Stadt, Ludwig van Beethoven. Es gab keine Pandemie. Die Baukosten von 75 Millionen Euro wurden nur marginal überschritten, das Geschenk dreier Bonner Großkonzerne wurde pünktlich fertig, das Ganze war ein voller Erfolg. All dies wurde in sämtlichen Reden gefeiert; der Weltklassesaal werde mehr Menschen nach Bonn locken, hieß es; von Strahlkraft war mehrfach die Rede, die ehemalige Bundeshauptstadt werde – natürlich – zur kulturellen Weltspitze gehören. „Festakt Eröffnung Beethovenhalle
Beethovenhalle, Bonn,16. Dezember 2025“
weiterlesen

Klein beleuchtet kurz 68: Puccinis Madama Butterfly erscheint am Volkstheater Rostock in neuem Gewand

Madama Butterfly Volkstheater Rostock 1. Akt © Thomas Ulrich

Die Sat.1 Doku-Soap „Hochzeit auf den ersten Blick“ stand Pate für eine mit neuen Sichtweisen gespickte Version des Werkes vom Komponisten aus Lucca – Klassik und Moderne müssen sich nicht unbedingt zu Gegensätzen offenbaren – ein Abend in Rostock voller Emotionen, ironischer Unterhaltung, Dramen und vor allem musikalischen Höhepunkten.

von Patrik Klein

Puccinis Meisterwerk Madama Butterfly zählt sicher zu den am häufigsten gespielten Werken des gesamten Opernrepertoires.

Der Komponist setzte sich in dem 1904 uraufgeführten Werk mit dem Verhältnis zwischen den kapitalistischen westlichen Staaten, vertreten durch die Vereinigten Staaten, und einem exotisch-verklärten Traditionsland aus dem fernen Osten auseinander. „Klein beleuchtet kurz 68: Puccinis Madama Butterfly
Oper Rostock, 19. Dezember 2025“
weiterlesen

DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. DEZEMBER 2025

Teatro alla Scala © Andreas Schmidt

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. DEZEMBER 2025

Dokumentarfilm „La Scala- Die Macht des Schicksals“
Der neue Film „La Scala- Die Macht des Schicksals“ nimmt die Zuschauer nun mit bis in die hintersten Winkel der legendären Mailänder Scala. Die französische Regisseurin Anissa Bonnefont hat sich für ihre Dokumentation über die Scala weniger mit der Geschichte des Hauses beschäftigt als mit dem Ereignis, das Jahr für Jahr zu den wichtigsten Kulturereignissen zählt: der Inaugurazione, also der ersten Premiere der Saison, traditionell seit dem 7. Dezember 1951.
Von Kirsten Liese
swr.de

„DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. DEZEMBER 2025“ weiterlesen

DIE FREITAG-PRESSE – 19. DEZEMBER 2025

Beethovenhalle Eröffnung © Sascha Engst Beethovenstadt Bonn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 19. DEZEMBER 2025

Bonn/Beethovenhalle
Bonn hat sein Wahrzeichen zurück
Nach über neun Jahren Bauzeit ist die Beethovenhalle endlich saniert. In einem langen Festakt wurde sie am Dienstagabend wiedereröffnet. Neulich hatte ich einen Traum. Zusammen mit 2000 anderen Menschen saß ich im Dezember 2020 im neuen Festspielhaus Beethoven in Bonn. Es hieß „Diamant“ und war von der irakisch-britischen Stararchitektin Zaha Hadid entworfen worden, die 2016 verstorben ist. Man beging den 250. Geburtstag des größten Sohns der Stadt, Ludwig van Beethoven. Es gab keine Pandemie. Die Baukosten von 75 Millionen Euro wurden nur marginal überschritten, das Geschenk dreier Bonner Großkonzerne wurde pünktlich fertig, das Ganze war ein voller Erfolg. All dies wurde in sämtlichen Reden gefeiert; der Weltklassesaal werde mehr Menschen nach Bonn locken, hieß es; von Strahlkraft war mehrfach die Rede, die ehemalige Bundeshauptstadt werde – natürlich – zur kulturellen Weltspitze gehören. Dass es nicht so gekommen ist, wissen wir schon lange. Aber Träumen ist erlaubt.
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

„DIE FREITAG-PRESSE – 19. DEZEMBER 2025“ weiterlesen

Wiederaufführung eines Filmklassikers: Aufpolierte „Liebes- und Walzerträume“ von 1925

100 Jahre nach der Kinopremiere erlebt eine klitzekleine Köstlichkeit der Filmgeschichte ihre Wiederaufführung im Fernsehen. Großartig restauriert und mit frischer Musik versehen, beweist das Werk, dass es sich manchmal lohnt, alte Filmrollen zu entstauben.

Ein Walzertraum
Deutsch-österreichische Filmkomödie von 1925

Regie: Ludwig Berger

Nach der gleichnamigen Operette von Oscar Straus
und der Novelle „Nux, der Prinzgemahl“ von Hans Müller

Restaurierung: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Neue Musikfassung von Diego Ramos Rodríguez

Eingespielt vom Philharmonischen Staatsorchester Mainz,
Leitung: Gabriel Venzago

Erstausstrahlung bei Arte am 15. Dezember 2025

In der Arte-Mediathek verfügbar bis 14. März 2026

von Ralf Krüger

Wer Park und Schloss Schönbrunn vor hundert Jahren in bewegten Bildern erleben will, der sei hier herzlich willkommen. In diesem Ensemble beginnt die Geschichte um eine Prinzessin, die endlich heiraten soll – vorzugsweise einen Prinzen. Der aber will nicht und schickt dafür seinen Adjutanten ins Feld der Liebelei. Nach einer Kutschfahrt durch den 1. Wiener Bezirk und einem Abstecher zum Heurigen, küsst doch tatsächlich dieser schneidige Adjutant die schöne Prinzessin – und muss sie heiraten! „Film: Ein Walzertraum, Deutsch-österreichische Filmkomödie von 1925
Arte-Mediathek verfügbar bis 14. März 2026“
weiterlesen