Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MITTWOCH-PRESSE – 24. MÄRZ 2021
Foto: Elīna Garanča©
Wien/ Parsifal-Neuinszenierung
„Elīna Garanča, woran erkennen Sie einen Idioten?“
Elīna Garanča gibt an der Wiener Staatsoper ihr Rollendebüt als Kundry im „Parsifal“. Mit uns hat der Superstar über Wagner, skurrile Rollen und ihre Hoffnung auf eine bessere Post-Corona-Welt gesprochen.
Die Bühne.at
Wien
Johannespassion aus dem Stephansdom unterstützt Künstler
Kathpress.at
Wien
„Kunstgebung“! Künstler demonstrieren am Samstag in Wien
Es soll mehr ein Stationentheater als eine Demonstration im konventionellen Sinne werden. Das Ziel ist jedenfalls klar: auf die Nöte der Branche aufmerksam zu machen.
https://www.diepresse.com/5955756/kunstler-demonstrieren-am-samstag-in-wien
Frankreich
Theaterbesetzungen gehen weiter, die Künstler protestieren
Der Standard
Erl/ Tirol
Osterfestspiele Erl nur via Bildschirm zu sehen
Veranstaltungen vor Publikum in Tirol spät abgesagt, zwei Übertragungen bleiben als Trost. Grazer Festival Psalm übersiedelt samt und sonders ins Internet.
Wiener Zeitung
München/ Bayerische Staatsoper
Die Zeit läuft Amok, solang das Schicksal es so will –
Der Rosenkavalier ist unterschrieben als Komödie für Musik in drei Aufzügen. Dramatische Handlungswirren werden in guten Komödien unausweichlich mit der Lebensweisheit garniert, dass alles einen Preis hat, auch das Glück. Und das Schicksal, egal wie schlimm es mittendrin zuschlägt, am Ende einer Komödie ist es hell und häufig überglücklich.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Der alternde Amor
Der uralte Amor, der hat was. In die Jahre gekommen, der Gute, aber doch noch recht kraft- und wirkungsvoll und bei aller Gebrechlichkeit so verspielt wie eh und je. Konfetti! Im neuen Münchener Rosenkavalier bietet er als im Libretto so nicht vorgesehene Figur doch das stärkste Bild für das Hauptthema des Abends – die Zeit. Die Zeit, das „sonderbar Ding“. Marlis Petersen im Rollendebüt als Marschallin besingt sie zauberhaft mit ihrer klaren, gleichwohl vollen und außerdem makellos geführten Stimme, in der neben der Melancholie ein Augenzwinkern aufblitzt. In jedem Moment lässt sie uns hören, was dieser Fürstin durch Herz und Kopf geht, färbt sie den Ton übermütig, nachdenklich, strahlend. Und ihr Spiel passt dazu: sinnlich, etwas naiv, sehr frisch trotz der ersten Alterszeichen. Nicht zu vergessen ihr unwiderstehliches Lachen – wer schmölze bei diesen so effektvoll eingesetzten Grübchen nicht dahin!
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de
München/ Bayerische Staatsoper/ Montagsstück
Wo Rache zum süßen Ende führt
Rezension des Videostreams: Montagsstück XVIII: Il signor Bruschino ossia Il figlio per azzardo
Film ab! Regisseur Marcus H. Rosenmüller verpackt diesen Einakter in Stummfilmambiente. Sepiafarbenes und nicht mehr ganz neues Filmmaterial. So kommt der Stream bei mir zuhause an. Auch Ausstattung und Makeup sind wie im Stummfilm.
Von Frank Heublein
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