DIE SAMSTAG-PRESSE - 13. MÄRZ 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SAMSTAG-PRESSE – 13. MÄRZ 2021

Foto: Musikverein Wien © Franks Travelbox

Osterfestspiele Baden-Baden an Ostern online und im Mai verkürzt mit Publikum
Bis zuletzt hatte das Festspielhaus Baden-Baden um die Osterfestspiele gerungen. Nun sollen sie verkürzt sowohl digital als auch im Mai mit Publikum stattfinden.
https://bnn.de/mittelbaden/baden-baden/osterfestspiele-baden-baden-an-ostern-online

München
Vorhang auf und viele Fragen offen
Die Theater würden gerne bald öffnen. Aber so einfach ist das nicht.
https://www.abendzeitung-muenchen.de/kultur/vorhang-auf-und-viele-fragen-offen-art-712863

Salzburg
Salzburger Landestheater wird 2022 um 13 Millionen Euro saniert
Es handelt sich um die größte Sanierung in der knapp 130-jährigen Geschichte. Die Salzburger Festspiele müssen 2022 ausweichen
Kurier.at

Berlin
Die neue Test-Kultur
Nach einem Jahr Kultur-Lockdown gibt es erste Anzeichen für Lockerungen. Berlins Kultursenator kündigt ein zeitlich begrenztes Pilotprojekt an. Philharmoniker und Staatsoper dürfen spielen – vor negativ Getesteten mit Masken. Das klingt besser, als es ist.
Die Welt.de

In Reichweite – Ein Grammy für die Deutsche Oper Berlin?
In der Kategorie „Best Opera Recording“ kann sich Berlins größtes Musiktheater mit der Märchenoper „Der Zwerg“ Hoffnungen auf die begehrte Trophäe machen.
https://www.dw.com/de/grammy-deutsche-oper-berlin/a-56812379

Frankfurt
Die Zukunft von Frankfurts Oper und Schauspiel ist der Mega-Zankapfel
https://www.fnp.de/frankfurt/die-zukunft-von-frankfurts-oper-und-schauspiel-ist-der-mega

Basel
Singen auf dem Klavier: Anna Vinnitskaya und Marek Janowski beim Sinfonieorchester Basel
bachtrack

Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik 2021: Countertenor Max Emanuel Cenčić ausgezeichnet
BR-Klassik.de

Podcast
Caruso und Co – Warum begeistern Tenöre?
Zum Podcast

Frauen am Dirigentenpult: „Es gibt einfach noch zu wenige Vorbilder“
https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2021/03/berlin-dirigentinnen-orchester-klassik-frauen.html

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Daniels Anti-Klassiker 3: Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 7 „Lied(er) der Nacht“ (1908)

Höchste Zeit, sich als Musikliebhaber neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen. Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der sogenannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese sarkastische und schonungslos ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Bei vielen Komponisten finden sich Werke, die entweder durch ihre perfekte Anwendung althergebrachter Formen oder durch die Zuwendung zu neuen, experimentellen Ausdrucksweisen herausstechen. Letzteres geht oft nach hinten los; nicht jedes Experiment liefert ein überzeugendes Ergebnis. Ganz Bizarres ergibt sich zuweilen, wird beides miteinander vermengt. Einen solchen Hybriden stellt die siebte Sinfonie von Gustav Mahler dar. „Daniels Anti-Klassiker 3: Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 7 „Lied(er) der Nacht“ (1908)“ weiterlesen

DIE FREITAG-PRESSE - 12. MÄRZ 2021

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DIE FREITAG-PRESSE – 12. MÄRZ 2021

Foto: Der Wiener klassik-begeistert-Autor Jürgen Pathy vor Bayreuther Festspielhaus

Bayreuther Festspiele
Holger von Berg: „Das ist so in Ordnung“
Ein Blick zurück mit gemischten Gefühlen: Im Kurier-Interview spricht Holger von Berg, der nach fünf Jahren als Geschäftsführer den Grünen Hügel verlässt, über die Sanierung des Festspielhauses, das Risiko von Chor-Opern in Corona-Zeiten und die Zusammenarbeit mit Katharina Wagner. Wobei: Letzteres tut er eigentlich nicht.
Nordbayerischer Festspielkurier

Vorhang auf für Schnelltests: Bayerns Theater starten unter Vorbehalt
Schon ab 22. März könnte in Bayerns Theatern wieder gespielt werden. Voraussetzung ist ein Schnelltest aller Beteiligten. Und das ist derzeit noch ein Problem.
Münchner Merkur

Berlin
Pilot mit Clubs, Theatern, Opern. Kann die Kultur mit Covid-Tests öffnen? Berlin probiert es aus
In Berlin dürfen ab März Kultureinrichtungen im Rahmen eines Pilotprojekts wieder öffnen. Der Vorverkauf für Veranstaltungen startet am 14. März.
Tagesspiegel.de

Salzburg
Thielemanns gefährdete Osterfestspiele
Christian Thielemann, künstlerischer Leiter der Salzburger Osterfestspiele, über Salzburger Konflikte und den Kampf gegen „Corona-Pfunde“
https://www.derstandard.at/story/2000124856098/thielemanns-gefaehrdete-osterfestspiele

Trotz Corona: Opernfestival in Verona soll stattfinden
Riccardo Muti will dirigieren, 98. Ausgabe der Festspiele startet am 19. Juni.
Wiener Zeitung

Deutschland
„Das ist fast absurd“. Der Sänger Christian Gerhaher ist Kopf der Gruppe „Aufstehen für die Kunst“ – Sie droht dem Staat mit einer Klage
Der Bariton Christian Gerhaher gehört zu den Initiatoren der Gruppe „Aufstehen für die Kunst“, die eine Wiedereröffnung der Kulturinstitutionen fordert und dafür vor Gericht gehen will.
Donaukurier.de

Hauters Hauspost (10): Mein Besuch im Impfzentrum
Eigentlich bin ich ja dagegen, immer und in jeder Lebenssituation Musik zu hören. Mit dicken Kopfhörern bewehrt durch die Straßen zu stapfen, ist nicht meins. Die jungen Leute, die mir damit joggend und radfahrend im Englischen Garten begegnen, erscheinen mir aus der Welt gebeamt. Wahrscheinlich liegt genau darin der Sinn der dudelnden Ohrwärmer. Aber nun ist es mir doch tatsächlich passiert, dass ich mich nach so einem Ding gesehnt habe. Ich war auf Besuch in einem völlig neuen Habitat und ich fühlte mich so fremd, dass ich mich gerne mit heimatlichen Klängen getröstet hätte. Aber langsam und von vorn.
Barbara Hauter berichtet aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/hauters-hauspost-10-mein-besuch-im-impfzentrum/

Frankreich
Aufbruchstimmung der französischen Jugend: Theater besetzen statt schließen
Protest gegen den Kulturlockdown in Frankreich: Aktivisten halten Nationaltheater in Paris und Straßburg besetzt, die Kulturministerin steht unter Druck.
Tagesspiegel.de

München
Primadonnen. Die Diven vom Gärtnerplatz
Premiere am Samstag, 13. März 2021 um 19 Uhr als Live-Stream aus dem Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Was wäre die Oper ohne die Primadonna? Sie verkörpert Glamour und große Emotionen, königliche Heldinnen und bedingungslos Liebende, ihr beseelter Gesang rührt uns zu Tränen, ihre Spitzentöne bringen den Saal zum Toben. In ihr konzentrieren sich die Sehnsüchte des Publikums. Und so sehr man sie auf der Bühne bewundert, so gefürchtet sind sie hinter der Bühne, sagt das Klischee. Barbara Hauter sprach vor der Premiere mit dem kroatischen Dirigenten Darijan Ivezić, der seit 2019 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Gärtnerplatztheater wirkt und mit „Primadonnen“ seinen ersten großen Einsatz am Pult in Deutschland hat.
Klassik-begeistert.de

Tenor Daniel Behle komponiert Operette: Eine Ode an das Biertrinken
Als Mozart-Tenor gefeiert und im letzten Jahr mit dem Opus-Klassik als bester Sänger 2020 ausgezeichnet, ist Daniel Behle ein musikalischer Grenzgänger. Als Komponist geht er schon lange einen unkonventionellen Weg zwischen E- und U-Musik. „Hopfen und Malz“ heißt seine Operette und ist am Sonntag im Operetten-Boulevard auf BR-Klassik erstmals zu hören.
BR-Klassik.de

Buch
Von Hühnersuppen, Gustav Mahler und Renata Tebaldi

Das kleine schmale Bändchen mit dem zuerst irreführenden Titel „On Ecstasy“ erweist sich auf den zweiten Blick als durchaus gehaltvolle Sammlung von autobiographischen Gedanken des nicht nur in Berlin bekannten und beliebten Regisseurs und Intendanten der Komischen Oper Berlin.
Eine Buchbesprechung von Peter Sommeregger
https://klassik-begeistert.de/buch-rezension-barrie-kosky-on-ecstasy/

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Von Hühnersuppen, Gustav Mahler und Renata Tebaldi

Barrie Kosky, Foto: © Jan Windszus

„Barrie Kosky hat nicht nur interessante Gedanken, er weiß sie auch gut zu vermitteln.“

Buch-Rezension: Barrie Kosky, On Ecstasy
Verlag Theater der Zeit 2021

von Peter Sommeregger

Das kleine schmale Bändchen mit dem zuerst irreführenden Titel „On Ecstasy“ erweist sich auf den zweiten Blick als durchaus gehaltvolle Sammlung von autobiographischen Gedanken des nicht nur in Berlin bekannten und beliebten Regisseurs und Intendanten der Komischen Oper Berlin. „Buch-Rezension: Barrie Kosky, On Ecstasy“ weiterlesen

Hauters Hauspost (10): Mein Besuch im Impfzentrum

Symbolbild: © whitesession auf Pixabay

„Hier, vor der Behörde, waren wir endlich alle einmal wirklich gleich. Auch der Geschäftsmann, der in edlem Tuch gekleidet aus dem Taxi stieg, musste sich in unsere basisdemokratische Reihe stellen. Da nützte ihm sein aufgeregtes Telefonieren und Gestikulieren nichts. Nein, hier ist niemand wichtiger als der andere. Ein Gefühl des tiefen Vertrauens in unseren Staat machte sich in mir breit.“

von Barbara Hauter

Eigentlich bin ich ja dagegen, immer und in jeder Lebenssituation Musik zu hören. Mit dicken Kopfhörern bewehrt durch die Straßen zu stapfen, ist nicht meins. Die jungen Leute, die mir damit joggend und radfahrend im Englischen Garten begegnen, erscheinen mir aus der Welt gebeamt. Wahrscheinlich liegt genau darin der Sinn der dudelnden Ohrwärmer. Aber nun ist es mir doch tatsächlich passiert, dass ich mich nach so einem Ding gesehnt habe. Ich war auf Besuch in einem völlig neuen Habitat und ich fühlte mich so fremd, dass ich mich gerne mit heimatlichen Klängen getröstet hätte. Aber langsam und von vorn. „Hauters Hauspost (10): Mein Besuch im Impfzentrum“ weiterlesen

DIE DONNERSTAG-PRESSE - 11. MÄRZ 2021

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 11. MÄRZ 2021

Foto: Musikverein Wien © Franks Travelbox

Zur Lage junger Musiker: «Es findet gerade eine darwinsche Selektion statt» – Bezahlartikel
Wie wirkt sich die Pandemie auf den künstlerischen Nachwuchs aus? Der gefeierte Bratschist Nils Mönkemeyer sieht eine «Generation Fragezeichen» heranwachsen.
Neue Zürcher Zeitung

Corona lässt in Wien Freiluftbühnen boomen
Etliche Open-Airs buhlen im Sommer um die Wiener.
Wiener Zeitung

Linz
Linzer Landestheater geht ab Samstag mit vier Premieren online
Oberösterreichische Nachrichten

Köln
Krise der Greensill Bank: Bühnen Köln droht Millionen-Verlust
Die städtischen Bühnen Köln müssen um 15 Millionen Euro bangen: Sie haben ihr Geld bei der kriselnden Greensill Bank angelegt, die mit hohen Zinsen geworben hatte. „Spekulativ“ sei die Anlage nicht gewesen, so Geschäftsführer Patrick Wasserbauer.
BR-Klassik.de

Kölner Opernmillionen Desaster – Linke mit vielen Fragen – Insider fragt nach Verantwortung
https://www.report-k.de/Politik-Nachrichten/Politik-Koeln/Koelner-Opernmillionen

Straßburg
Tanz vor Musikern: Mozarts Gran Partita an der Opéra nationale du Rhin
bachtrack

Mailand
Nach 45 Coronafällen an der Mailänder Scala: Schnelle Impfung aller Künstler gefordert
BR-Klassik-de

Madrid
Rohrbacher Tenor brilliert an Madrider Oper
Der Niederösterreicher Andreas Schager feiert an der Madrider Oper trotz Coronavirus-Pandemie als „Siegfried“ Triumphe.
https://noe.orf.at/stories/3094092/

Die Grande Dame des Klavier: Elisabeth Leonskaja
NDR-kultur.de

Die vielen Seiten von Mozart: „Weil jede Note zählt“
Stephan Mösch hat ein Buch herausgegeben mit Gesprächen und Essays über die Möglichkeiten, Mozart zu interpretieren.
Tagesspiegel.de

Afghanistan
Ministerium verordnet Singverbot für Schülerinnen in Afghanistan
Schülerinnen, die älter als zwölf Jahre sind, sollen in Afghanistan künftig nicht mehr bei öffentlichen Veranstaltungen singen dürfen. Dazu wies die Kabuler Schulbehörde alle Schulen in Kabul kurz vor Ende der Ferien in einem Brief an. Eine Sprecherin des Bildungsministeriums bestätigte am Mittwoch das Schreiben und erklärte, eine derartige Verordnung gebe es für alle Provinzen des Landes. Das Singverbot stieß auf heftige Kritik in der afghanischen Zivilgesellschaft.
https://www.krone.at/2362761 „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 11. MÄRZ 2021“ weiterlesen

CD Rezension: Bruckners Achte – in himmlischen Gefilden

Wiener Philharmoniker
Christian Thielemann

von Kirsten Liese

Einen Bruckner-Zyklus mit der Achten zu beginnen, ist eine weise Entscheidung. Nicht zufällig bezeichnete der geniale Bruckner-Dirigent Sergiu Celibidache sie als „Krone der Symphonik“,  weil sich in diesem Werk am besten der Anfang im Ende erleben lässt. Denn die Frage, die am Ende des desolaten ersten Satzes offen bleibt, erfährt erst unmittelbar vor der Coda des Finalsatzes mit der Wiederkehr des „Todesthemas“ vom Anfang Antwort. Der Komponist selbst erklärte dazu, die Posaunen kämen im vierten Satz „zum Zeichen des Letzten Gerichtes an das Ende.“

Anders als Celi, der stets die Symphonie in ihrer bekannten zweiten Fassung von 1890 dirigierte, hat Christian Thielemann für seine Einspielung mit den Wiener Philharmonikern eine hörenswerte Mischfassung aus der ersten und zweiten Fassung von Robert Haas gewählt, die aber – so wie ich beim Mitlesen der Partitur feststellen konnte – nur an wenigen Stellen von der bekannten zweiten  abweicht. „Christian Thielemann, Wiener Philharmoniker, Anton Bruckner, 8. Symphonie
klassik-begeistert.de“
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Primadonnen in München

Primadonnen. Die Diven vom Gärtnerplatz
Konzept und Regie: Nicole Claudia Weber

Foto: Gärtnerplatztheater © Jazz Saletović

Premiere am Samstag, 13. März 2021 um 19 Uhr als Live-Stream aus dem Staatstheater am Gärtnerplatz, München

Was wäre die Oper ohne die Primadonna? Sie verkörpert Glamour und große Emotionen, königliche Heldinnen und bedingungslos Liebende, ihr beseelter Gesang rührt uns zu Tränen, ihre Spitzentöne bringen den Saal zum Toben. In ihr konzentrieren sich die Sehnsüchte des Publikums. Und so sehr man sie auf der Bühne bewundert, so gefürchtet sind sie hinter der Bühne, sagt das Klischee. So kursieren Geschichten über Primadonnen, die den Operndirektor ohrfeigten oder auf offener Szene mit einer Rivalin handgreiflich wurden. Was passiert, wenn gar vier von ihnen zugleich auf der Bühne stehen? Barbara Hauter sprach vor der Premiere mit dem kroatischen Dirigenten Darijan Ivezić, der seit 2019 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Gärtnerplatztheater wirkt und mit „Primadonnen“ seinen ersten großen Einsatz am Pult in Deutschland hat.

Klassik-begeistert: Wie kam es dem zu dem Projekt Primadonnen?

Darijan Ivezić: Ich kam im September 2019 ans Gärtnerplatztheater, da stand das Konzept schon, vier Gärtnerplatzsopranistinnen auf der Bühne in so einem Format zu präsentieren. In der letzten Spielzeit hatten wir die „Herzensbrecher“, fünf Tenöre. Deswegen schwebte mir für die Sopranistinnen mit ihren hohen Tönen der Titel „Ohrenbrecher“ vor, aber das fand niemand lustig (lacht). „Primadonnen. Die Diven vom Gärtnerplatz
Staatstheater am Gärtnerplatz, München, Samstag, 13. März 2021 um 19 Uhr als Live-Stream“
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DIE MITTWOCH-PRESSE- 10. MÄRZ 2021

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DIE MITTWOCH-PRESSE- 10. MÄRZ 2021

The Metropolitan Opera New York, Foto: Metopera

New York
Lage an der Metropolitan Opera spitzt sich zu
Angestellte seit einem Jahr ohne Gehalt
Die Metropolitan Opera in New York trifft die Corona-Pandemie hart. Über tausend Angestellte stehen seit einem Jahr ohne Lohn da. Um das größte Opernhaus der USA durch die Krise zu retten, will Manager Peter Gelb die Gehälter in Zukunft um 30 Prozent kürzen. Das Opernkomitee wehrt sich.
BR-Klassik.de

Madrid
Bellinis „Norma“ in dualer Deutung
In Spanien begegnet man der Corona-Krise mit Ruhe, Phantasie und einem gut ausgearbeiteten Hygienekonzept – und füllt so das Teatro Real mit 65 Prozent der Gesamtkapazität. Das Madrider Publikum weiß die Kulturpolitik der Regierung unter schwierigen Bedingungen zu schätzen und dankt mit einer ausverkauften Premiere von Vincenzo Bellinis „Norma“. Ein Blick von Berlin, Paris und Wien könnte sich lohnen …
https://www.orpheus-magazin.de/2021/03/09/dramatische-opernromantik/

München/ Bayerische Staatsoper
Mahler im Staatsoper-Livestream: Bildhafte Gestaltung
Klaus Florian Vogt, Christian Gerhaher und der Pianist Gerold Huber mit Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ im Montags-Livestream aus dem Nationaltheater.
Münchner Abendzeitung

Salzburg/ Mozarteum
Salzburg: Teilabriss des Mozarteums hat begonnen
Die Stiftung Mozarteum errichtet für neun Millionen Euro die zentrale Verbindung zwischen den beiden Hauptgebäuden neu. Damit ist das Kulturbauvorhaben eines der aktuell größten in der Stadt Salzburg. Bevor aber etwas Neues gebaut werden kann, muss das Alte weg. Seit Montag wird der Mittelteil des gut 100 Jahre alten Baus abgerissen.
https://salzburg.orf.at/stories/3093941/

Ladas Klassikwelt 67: Das Traumrequiem (Teil 1) – zu Ehren eines stillen Helden
„Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms hörte ich zum ersten Mal in meiner Musikoberschule in Krakau, als ich noch kein Deutsch kannte. Das Stück berührte mich so sehr, dass ich bei den ersten zwei Sätzen fast in Tränen ausbrach. Damals fing ich an zu träumen, das Werk irgendwann mit einem guten Chor aufführen zu können. Seit ich in Deutschland lebe, ist dieser Traum schon sieben Mal wahr geworden. Ich hatte das große Glück, das Brahms Requiem zunächst mit dem Münchener Bachchor und später mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg singen zu dürfen. Einige dieser Konzerte sind mir besonders in Erinnerungen geblieben.
von Jolanta Łada-Zielke
Klassik-begeistert.de

Schweitzers Klassikwelt (30): Aus dem Zeitalter der LP: „Poèmes pour Mi“ von Olivier Messiaen
Ein heute selten in Konzertsälen zu erlebendes Werk. Im Herbst 2009 hatte Renée Fleming ihren anspruchsvollen Liederabend (Werke von Henri Dutilleux, Richard Strauss, Brad Mehldau) im Großen Saal des Wiener Musikvereins mit leider nur fünf der neun Lieder dieses Zyklus von Olivier Messiaen eingeleitet und damit Mut bewiesen. Bedauerlicherweise sind wir auf diesen Abend nicht aufmerksam geworden und haben ihn versäumt.
Lothar und Sylvia Schweitzer berichten aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert.de

Andrè Schuen interpretiert eine robuste „Schöne Müllerin“
Der aus Südtirol stammende Bariton Andrè Schuen klettert trotz der durch Corona bedingten Ausdünnung der Kulturszene beständig höher auf seiner Karriereleiter. Sein Guglielmo bei den Salzburger Festspielen in einer reduzierten „Così fan tutte“, zuletzt sein Figaro-Graf in in Wien in der Wiederaufnahme der klassischen Ponnelle-Inszenierung waren wichtige Stationen auf dem Weg an die Spitze. Die ehrwürdige Deutsche Grammophon-Gesellschaft tat gut daran, sich den Bariton mit einem Exklusiv-Vertrag zu sichern, eine Ehre, welche in Zeiten eines stetig sinkenden vokalen Niveaus nur wenigen Sängern zuteil wird.
Eine CD-Rezension von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Berliner Philharmoniker mit Igor Levit, dem vielleicht doch nicht größten Pianisten des Jahrhunderts
Woche für Woche streamen die Philharmoniker aus der leeren Philharmonie Berlin für ihre Digital Concert Hall. Heuer dirigiert Paavo Järvi. Igor Levit, mit viel Lob und Aufmerksamkeit bedachter Jung-Pianist, spielt Beethovens 5. Klavierkonzert gut, aber nicht restlos überzeugend. Außerdem sendet das DSO ein Radiokonzert unter TIcciati, der in Berlin zur Zeit einen Lauf hat. Ticciati gelingt ein schlankes, sehniges 1. Brahmskonzert mit dem Pianisten Lars Vogt. Und im Konzerthaus am Gendarmenmarkt beeindruckt Joana Mallwitz im Livestream mit Tschaikowskys 6. Sinfonie.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2021/03/08/philharmoniker

Berlin
Berliner Philharmonie plant erstes Konzert – Einlass nur mit negativem Test
Berliner Zeitung

Wien
„La Traviata“: Das Sterben des It-Girls als hippes Luxusproblem
Die Wiener Staatsoper präsentierte eine ins Heute gepostete „La Traviata“. Pretty Yende überzeugt als Violetta.
https://www.tt.com/artikel/17921517/la-traviata-das-sterben-des-it-girls-als-hippes-luxusproblem „DIE MITTWOCH-PRESSE- 10. MÄRZ 2021“ weiterlesen

Sommereggers Klassikwelt 78: Leonie Rysanek, die letzte Primadonna

von Peter Sommeregger

Wenn man 23 Jahre nach ihrem Tod das Ehrengrab der Sopranistin Leonie Rysanek auf dem Wiener Zentralfriedhof besucht, wird man dort – Sommer wie Winter – frische Blumen, oft auch ein brennendes Grablicht sehen können. „Die Rysanek“ oder auch nur „Leonie“ genannte Künstlerin hat sich in ihrer Heimatstadt einen Ruhm und eine Beliebtheit erworben, an der auch ihr Tod am 7. März 1998 kaum etwas änderte. „Sommereggers Klassikwelt 78: Leonie Rysanek, die letzte Primadonna
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