Die Elbphilharmonie fordert alle Sinne – happy Birthday, liebe Elphi! (1)

Am 11. Januar 2021 feiert die Elbphilharmonie Hamburg ihren vierten Geburtstag. Anlass für klassik-begeistert.de, das von den Baukosten her teuerste Konzerthaus der Welt noch einmal im Glanze des Anfangs zu zeigen. Heute: Die Eröffnung des Großen Saales. 

Eröffnungskonzert, Elbphilharmonie Hamburg
Elbphilharmonie, 12. Januar 2017
Foto: klassik-begeistert.de-Herausgeber Andreas Schmidt vor der Elbphilharmonie © Gisela Schober / Getty Images – HAMBURG, GERMANY – JANUARY 11: during the opening and concert of the new Elbphilharmonie on January 11, 2017 in Hamburg, Germany.

von Andreas Schmidt

Dies waren Sternstunden der Klassik. Der Große und der Kleine Saal der Elbphilharmonie Hamburg werden in Hamburg, in Deutschland, in Europa, ja, in der ganzen Welt neu definieren, wie schön, sinnlich, berührend und perfekt klassische Musik erklingen kann. Wer wie klassik-begeistert.de das Glück hatte, bei den beiden Eröffnungskonzerten in diesen wunderbaren Konzertsälen dabei zu sein, der möchte noch ganz oft wiederkommen in die Elbphilharmonie im Hamburger Hafen – in dieses „klingende Weltwunder“ (Neue Presse).

Wer wie klassik-begeistert.de regelmäßig Konzerte und Opernaufführungen in Hamburg, Berlin, Bayreuth, München und Wien verfolgt und schon viele bedeutende Opern- und Konzerthäuser rund um den Globus besucht hat, der wird zu der Erkenntnis kommen, dass Klassik-Genuss ab sofort eine neue klangliche und architektonische Benchmark hat: die Elbphilharmonie in Hamburg. „Happy Birthday, liebe Elphi!
Elbphilharmonie, 11. Januar 2021“
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Schweitzers Klassikwelt 26: Leonard Cohen – Ein Leben in Gesprächen

Haben wir es bei Leonard Cohen, * 1934, der im November 2016 von uns gegangen ist, in erster Linie mit einem Song-Writer, einem Dichter oder doch auch mit einem Sänger oder gar mit einem Philosophen zu tun? Der Verfasser dieser Rezension hat nur Erfahrungen mit den frühen Alben seiner ersten Songs, die er privat für Musiktherapien empfahl.

von Lothar Schweitzer

In unsrer „Bio“-Serie hatten wir es bis jetzt mit genau und gewissenhaft recherchierten Biografien und mit sehr persönlich gehaltenen Autobiografien zu tun. Um vom Leben eines Künstlers mehr zu erfahren, bietet sich eine dritte Vorgehensweise an, nämlich das Interview als ausschließliche Quelle, also die Darstellung eines Lebens in Gesprächen. In unserem Fall liegen sechs in einem Buch gesammelte Befragungen durch fünf Personen vor, die ebenfalls einen künstlerischen Background aufweisen. Einmal fand eine Wiederbegegnung nach drei Jahren statt. Leonard Cohen gab die Interviews, als er zwischen 54 und 60 Jahren zählte. Beim letzten im Buch abgedruckten Interview war er bereits 75 Jahre alt. „Schweitzers Klassikwelt 26: Leonard Cohen – Ein Leben in Gesprächen“ weiterlesen

DIE DIENSTAG-PRESSE – 12. JANUAR / JÄNNER 2021

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 12. JANUAR / JÄNNER 2021

Bild: Richard Wagner, (c) wikipedia

Leipzig
Richard Wagner in Leipzig. Wagner-Denkmal kehrt in Teilen an seinen Bestimmungsort zurück
https://www.mdr.de/mdr-klassik-radio/klassikthemen/historische-teile-des-richard

Österreich
SPÖ will „realistische Rahmenbedingungen“ für Kulturneustart
„Wenn wir Theater-, Opern- und Konzertveranstaltungen nach dem Lockdown wieder möglich machen wollen, dann braucht es realistische Rahmenbedingungen“, hat SPÖ-Kultursprecher Thomas Drozda am Montag per Aussendung gefordert. Um ein ökonomisch und künstlerisch sinnvolles Angebot mit sieben Vorstellungen pro Woche zu ermöglichen, müssten auch wochentags Abendvorstellungen erlaubt sein. Vorstellungen sollten deshalb nach Ende des strengen Lockdowns bis 22 Uhr laufen dürfen.
Salzburger Nachrichten

SPÖ-Vorschlag: Theater-Vorstellungen bis 22 Uhr
Nach dem geplanten Ende des dritten harten Lockdowns am 24. Jänner sollen Theatervorstellungen wieder möglich sein. Die türkis-grüne Bundesregierung hatte sich bereits am Wochenende auf sogenannte Eintrittstests geeinigt. SPÖ-Kultursprecher Thomas Drozda forderte am Montag zusätzlich „realistische Rahmenbedingungen“ für die heimischen Kulturbetriebe. Er sprach sich dafür aus, dass Vorstellungen auch wochentags bis 22 Uhr möglich sein sollten.
https://www.krone.at/2315393

München
Rattle wird Chefdirigent des BR-Symphonieorchesters

Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks setzt die Reihe seiner renommierten Chefdirigenten fort. Nach Mariss Jansons folgt nun Sir Simon Rattle – ein berühmter Name in der Musikwelt.
Münchner Abendzeitung

Simon Rattle wird Chefdirigent des BR-Symphonieorchesters
Noch steht Sir Simon Rattle dem London Symphony Orchestra vor. Doch nun hat der Dirigent dem Bayerischen Rundfunk zugesagt. In München wird er dem 2019 verstorbenen Mariss Jansons nachfolgen.
Der Spiegel.de

Musiksalon Nr. 45: Rattle in München
Sir Simon Rattle übernimmt neben dem London Symphony Orchestra auch noch die Leitung des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Ein Orchesterporträt.
https://www.diepresse.com/5921126/musiksalon-nr-45-rattle-in-munchen

München ein bisschen aufrütteln – Sir Simon Rattle übernimmt Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ab Herbst 2023
Neue Musikzeitung

Ein Energiebündel an der Isar
Ausgerechnet das Kino transportierte die Überzeugungskraft dieses Locken- und Feuerkopfs aus Liverpool: Dank des Dokumentarfilms „Rhythm is it!“ aus dem Jahr 2004 erlebte ein Millionenpublikum, wie Sir Simon Rattle als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker Jugendliche mit der Energie von Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ infizierte. Die Breakdancer aus den Problemvierteln und der coole Maestro, das hatte großes Vermittlungspotenzial.
Salzburger Nachrichten

Simon Rattle wechselt von London nach München
Der britische Dirigent unterzeichnete einen Fünfjahresvertrag beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Seine Amtszeit beginnt ab der Saison 2023/2024.
Tagesspiegel

Simon Rattle wird Chefdirigent des BR-Symphonieorchesters
Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks setzt die Reihe renommierter Chefdirigenten fort.
Wiener Zeitung

Sir Simon Rattle wird Chefdirigent des BR-Symphonieorchesters
Der Standard

Bayreuth
Monika Grütters: WEm soll das Bayreuther Festspielhaus gehören?
Ministerin will ziemlich radikale Bayreuth-Reform
Crescendo/ Brüggemann

Ladas Klassikwelt 61: Die Klaviermusik für jede Jahreszeit und jedes Wetter
Wäre es möglich ein Stück vom Strand, Meeresgeräusche und etwas vom blühenden Heideland nach Hause zu bringen? Wenn man die CD mit Ferdinand Pfohls Klavierwerken in der Interpretation von Jamina Gerl hört, könnte man das alles haben. Die mit Tönen gemalten Bilder regen die Fantasie an und rufen ein angenehmes Gefühl süßer Nostalgie hervor.
Ferdinand Pfohl (1862-1949), geboren in Elbogen (heute Loket) in Westböhmen, war Musikschriftsteller, Musikkritiker und Komponist. Sein beruflicher Weg führte ihn zuerst nach Leipzig und dann nach Hamburg. Als Komponist entwickelte er seinen eigenen Stil, der als „nördlicher Impressionismus“ bekannt ist. Das ist Spätromantik, impressionistische „Klangmalerei“ und die balancierende Harmonie zwischen Dur und Moll. Pfohl war ein sehr guter Pianist und zeigte in seinen Stücken die unbegrenzten Möglichkeiten dieses Instruments. Um mehr von dem Komponisten und seinem Werk zu erfahren, kann man den Text von Simon Kannenberg im CD-Heft lesen.
von Jolanta Łada-Zielke
Klassik-begeistert „DIE DIENSTAG-PRESSE – 12. JANUAR / JÄNNER 2021“ weiterlesen

DIE MONTAG-PRESSE – 11. JANUAR / JÄNNER 2021

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DIE MONTAG-PRESSE – 11. JANUAR / JÄNNER 2021

Foto: Der Bestseller-Autor und klassik-begeistert-Kolumnist Radek Knapp (li.) und der Weltklasse-Tenor Piotr Beczala in Wien

Piotr Beczała: „Das ist mein grünes Monster“
Der polnische Startenor Piotr Beczała über Bubenträume, Rostlauben und James Bond.
https://www.krone.at/2314417

Deutschland
Chef der Kulturministerkonferenz: Öffnung der Kultureinrichtungen ist ungewiss
Klaus Lederer im Gespräch mit Vladimir Balzer:
Kultureinrichtungen werden wohl bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Das steht für für Klaus Lederer fest. Der Berliner Kultursenator und Chef der Kulturministerkonferenz zeigt sich zudem skeptisch, ob Probenarbeiten fortgesetzt werden können.
DeutschlandfunkKultur

Wien/ Staatsoper
Petra Bohuslav: Von der Politik in die Oper
Vor einem Jahr hat die langjährige ÖVP-Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav das Ende ihrer Politkarriere und einen Wechsel an die Wiener Staatsoper angekündigt. Im Interview mit noe.ORF.at erzählt sie von ihrem Einstand in Lockdownzeiten.
https://noe.orf.at/stories/3084040/

Der Schlauberger 33: Oder doch lieber eine Challenge? Heute – die Superfloskel
Haben Sie’s gelesen? Einzelfälle ist die Negativfloskel des Jahres, ausgewählt von dem Webprojekt „Floskelwolke“.
Meine Superfloskel des Jahres aber ist Herausforderung. Ein Wort wie eine Küchenmaschine, mit der Sie alles erledigen können: vom Milchmixen bis zum Möhrenreiben. Irgendwas passt immer. Denn mit Geschwafel können Sie nichts falsch machen. Hingegen eigene Gedanken in eigene Worte zu fassen, das ist wirklich eine Herausforderung.
Von Reinhard Berger
http://klassik-begeistert.de/der-schlauberger-33-klassik-begeistert-de/

 

Auf der Suche nach dem Aha-Effekt
Klassikkonzerte sind langweilig, finden die einen, andere sind tief bewegt. Das Projekt „Experimental Concert Research“ erforscht, woran das liegt. Und Konzert-Streamings? Für die „Digital Concert Experience“ werden noch Probanden gesucht.
Tagesspiegel

Sopranistin Golda Schultz im Interview: „Klatschen die oder nicht?“
Was sind die schlimmsten Sekunden im Sopranistinnen-Leben? Was hält sie von einem schwarzen Monostatos? Über all dies und viel mehr spricht Golda Schultz hier im Interview.
Münchner Merkur

München
Simon Rattle folgt Mariss Jansons in München
Die Presse

Valentin Silvestrovs 7. Symphonie
Als Vertreter der „Kiewer Avantgarde“ zählte der Komponist Valentin Silvestrov einst in der UdSSR zu den geächteten Künstlern. Heute wird die unverwechselbare Innerlichkeit seiner Klangwelten geschätzt. Das Label NAXOS veröffentlicht jetzt eine litauische Produktion mit Orchestermusik.
Deutschlandfunk.de

Österreich
Corona-„Eintrittstests“: Veranstalter orten „Ankündigungs-Schnellschuss“
Ewald Tatar von Barracuda Music sieht in Plänen der Regierung „Chaospotenzial“ und großen Logistik-Aufwand.
Kurier „DIE MONTAG-PRESSE – 11. JANUAR / JÄNNER 2021“ weiterlesen

Der Schlauberger 33: Oder doch lieber eine Challenge? Heute – die Superfloskel

Tritt den Sprachpanschern ordentlich auf die Füße! Gern auch unordentlich. Der Journalist und Sprachpurist Reinhard Berger wird unsere Kultur nicht retten, aber er hat einen Mordsspaß daran, „Wichtigtuer und Langweiler und Modesklaven vorzuführen“. Seine satirische Kolumne hat er „Der Schlauberger“ genannt.

von Reinhard Berger

Haben Sie’s gelesen? Einzelfälle ist die Negativfloskel des Jahres, ausgewählt von dem Webprojekt „Floskelwolke“.

Meine Superfloskel des Jahres aber ist Herausforderung. Ein Wort wie eine Küchenmaschine, mit der Sie alles erledigen können: vom Milchmixen bis zum Möhrenreiben. Irgendwas passt immer. Denn mit Geschwafel können Sie nichts falsch machen. Hingegen eigene Gedanken in eigene Worte zu fassen, das ist wirklich eine Herausforderung. „Der Schlauberger 33
klassik-begeistert.de“
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Ladas Klassikwelt 61: Die Klaviermusik für jede Jahreszeit und jedes Wetter

von Jolanta Łada-Zielke

Wäre es möglich ein Stück vom Strand, Meeresgeräusche und etwas vom blühenden Heideland nach Hause zu bringen?  Wenn man die CD mit Ferdinand Pfohls Klavierwerken in der Interpretation von Jamina Gerl hört, könnte man das alles haben. Die mit Tönen gemalten Bilder regen die Fantasie an und rufen ein angenehmes Gefühl süßer Nostalgie hervor.

Ferdinand Pfohl (1862-1949), geboren in Elbogen (heute Loket) in Westböhmen,  war Musikschriftsteller, Musikkritiker und Komponist. Sein beruflicher Weg führte ihn zuerst nach Leipzig und dann nach Hamburg. Als Komponist entwickelte er seinen eigenen Stil, der als „nördlicher Impressionismus“ bekannt ist. Das ist Spätromantik, impressionistische „Klangmalerei“ und die balancierende Harmonie zwischen Dur und Moll. Pfohl war ein sehr guter Pianist und zeigte in seinen Stücken die unbegrenzten Möglichkeiten dieses Instruments. Um mehr von dem Komponisten und seinem Werk zu erfahren, kann man den Text von Simon Kannenberg im CD-Heft lesen.

Die CD enthält drei Hauptwerke: Strandbilder, Op.8 (1892), Suite Élégiaque. Cinq morceaux pour piano, Op.11 (1894) und Hagbart. Nordische Rhapsodie nach einem Thema von Edvard Grieg (1882). „Ladas Klassikwelt 61: Die Klaviermusik für jede Jahreszeit und jedes Wetter“ weiterlesen

DIE SONNTAG-PRESSE – 10. JANUAR / JÄNNER 2021

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DIE SONNTAG-PRESSE – 10. JANUAR / JÄNNER 2021

Foto 2018: London Symphony Orchestra / Sir Simon Rattle, Elbphilharmonie, Hamburg; (c) Daniel Dittus

München
Rattle returns
Seit drei Jahren ist Sir Simon Rattle Chefdirigent in London. Wegen Corona und Brexit kommt der bedeutendste britische Dirigent der Gegenwart nicht weiter. Jetzt wird er wohl nach München gehen. Wo er in gleich mehrfacher Hinsicht die Rettung wäre.
Die Welt.de

Österreich
Koalition einigt sich mit SPÖ auf Eingangstests für Veranstaltungen und Hotels
Die Koalition hat sich mit der SPÖ grundsätzlich auf eine neue Corona-Teststrategie verständigt. Damit wird es nach dem Lockdown möglich sein, mittels eines negativen Abstrichs an Veranstaltungen teilzunehmen und einen Urlaub anzutreten. Auch die Sozialpartner und die Länder sind mit dieser Vorgangsweise einverstanden. Hinzu dürften noch wöchentliche Tests für bestimmte Berufsgruppen wie Lehrer, aber auch für Schüler kommen.
Die Presse

Wien
Wien lockert Anmeldung für CoV-Massentest
In Wien wird der Zugang zu den CoV-Massentests wegen des derzeit überschaubaren Zustroms erleichtert. Konkret entfällt ab Sonntag die verpflichtende Anmeldung für die Marx-Halle und die Messe. Damit ist nur noch für die Stadthalle eine fixe Terminbuchung nötig.
https://wien.orf.at/stories/3084130/

Hessische Theater bleiben bis Ostern geschlossen
Die drei hessischen Staatstheater in Darmstadt, Kassel und Wiesbaden, das Landestheater Marburg und das Stadttheater Gießen bleiben wegen Corona bis Ostern geschlossen.
Wiesbadener Kurier

Paris – Bezahlartikel
Wir sind am Ende – das ist ein guter Anfang
Die Pariser Oper ist so gut wie pleite, und im Ballett wird über Rassismus diskutiert. Wie stellt sich da der neue Intendant Alexander Neef die Zukunft vor? Und wird Gustavo Dudamel der neue Chefdirigent?
Frankfurter Allgemeine

Wir Phrasendrescher: Kulturjournalisten und ihr fragwürdiges Vokabular
Kulturjournalismus will „klickbar“ und zugänglich sein, aber gleichzeitig intellektuell wirken. So verliert er sich nur zu oft in hohlen Phrasen. Dabei wüssten wir es besser
Der Standard

Pausenfilm beim diesjährigen Neujahrskonzert in der Kritik
Volksgruppen ignoriert. Pausenfilm gerät nun in die Kritik
https://www.krone.at/2313827

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 22
Bei unserem letzten Quiz drehte sich alles um das Neujahrskonzert bzw. die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker. In der Preisfrage wollten wir wissen, welche Inschrift auf dem Orgelprospekt im Goldenen Musikvereinssaal zu lesen ist. Die richtige Lösung lautet: Gesellschaft der Musikfreunde..
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-22/ „DIE SONNTAG-PRESSE – 10. JANUAR / JÄNNER 2021“ weiterlesen

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 22

Bildquelle: Wiener Philharmoniker

Bei unserem letzten Quiz drehte sich alles um das Neujahrskonzert bzw. die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker. In der Preisfrage wollten wir wissen, welche Inschrift auf dem Orgelprospekt im Goldenen Musikvereinssaal zu lesen ist. Die richtige Lösung lautet: Gesellschaft der Musikfreunde.

Gewusst haben das unter anderem Nicole Stratmann aus Hamm und Dietrich Vogler aus Bruchköbel, denen wir herzlich zu ihrem CD-Gewinn gratulieren!

Auch diesmal gibt es zwei CDs zu gewinnen und zwar jeweils das Album „Mysteries“ von Sabine Weyer/Klavier mit Werken von Nikolai Miaskovsky und Nicolas Bacri. Um mitzumachen, senden Sie uns bitte die Lösung für Frage 5 dieser Quizausgabe per E-Mail (nicht im Beitragskommentar!) an

Alle richtigen Antworten, die bis zum 12.01.2021 bei uns eingehen, nehmen an der Verlosung teil. Bitte geben Sie dabei Ihren Namen und Ihre Postadresse an. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem heutigen Quiz und viel Glück bei der Verlosung! „Das Klassik-Quiz – Folge 22“ weiterlesen

DIE SAMSTAG-PRESSE – 9. JANUAR / JÄNNER 2021

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 9. JANUAR / JÄNNER 2021

Foto: Waltraud Meier, (c) M. Pöhn, Wiener Staatsoper (c)

Waltraud Meier zum 65. Geburtstag
„Ich bin ganz gut im Dichten“
Lange war sie in den großen Wagner-Partien zuhause: Waltraud Meier. Jetzt feiert die Mezzosopranistin ihren 65. Geburtstag. In BR-KLASSIK spricht sie über ihre Liebe zu Wagner, Blackouts auf der Bühne und warum es Sänger in der Corona-Krise besonders schwer haben.
BR.Klassik.de

Lieses Klassikwelt 69: Waltraud Meier
Die Isolde, die sie 2014 zum letzten Mal verkörperte, war ihre Lebensrolle. Aber auch als Kundry, Sieglinde, Waltraute, Fricka und Ortrud setzte Waltraud Meier, Jahrgang 1956, Maßstäbe. Aus Anlass ihres Geburtstags (*9. Januar 1956) widme ich der wunderbaren Sängerdarstellerin – für mich vor allem im Wagnerfach eine der besten der jüngeren Aufführungsgeschichte – meine heutige Klassikwelt. Ihre Isolde in der bewährten, viel gespielten Berliner Inszenierung von Harry Kupfer mit dem gestürzten Engel in der Mitte der Bühne, meist unter der Leitung von Daniel Barenboim, habe ich noch ganz genau vor Augen. Mit ihrer schlanken Figur, ihrer auch in reiferen Jahren jugendlichen Ausstrahlung und ihrer langen Haarpracht war sie schon äußerlich eine Isolde wie aus dem Bilderbuch. Ihre Stimme ist „enorm und schwingt frei“, wie einmal ein Kritiker treffend schrieb, dies auch in den Spitzen, wo Soprane oftmals ins Flackern geraten oder leicht metallisch tönen. Zudem verfügte Meier seitens persönlicher Ausstrahlung und ihres Timbres über eine sublime Erotik, mit der sie ihre Auftritte krönte.
https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-69-waltraud-meier/

Wien
Staatsoper für Transdanubien
Sehen wir es positiv: Es passiert nicht alle Tage, dass das Wort „Kulturveranstaltung“ so häufig in den Nachrichten der vermeintlichen Kulturnation fällt. Die Ballung beruht aber auf einer leidigen Frage: Unter welchen Bedingungen dürfen Kunstfreunde künftig ihrer Leidenschaft öffentlich frönen?
Wiener Zeitung

Ein Covid-Test für ein Ticket? Wie die Kulturbranche über Eintrittstests denkt
Theaterdirektoren sind sich uneinig, Museen sehen kein Problem, Konzertveranstalter warnen vor Überforderung, Kinoketten haben vorerst andere Probleme
Der Standard

NÖ-Tonkünstler
Ein etwas anderes Neujahrskonzert Das fängt ja gut an
Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich bietet auf seinem neuen Album eine Alternative zum traditionellen Wiener Neujahrskonzert.
Tagesspiegel

Kultur virtuell: Die siebente Saite
„Einer der Großen aus der Szene der Alten Musik wird in diesem Jahr achtzig Jahre alt: Jordi Savall. So richtig bekannt auch einem nicht nur der Alten Musik zugeneigten Publikum wurde er als Gestalter und Arrangeuer der Filmmusik zum Streifen „Die siebente Saite“.
DrehpunktKultur

Folk-Music

Dr. Spelzhaus Spezial 9: Joan Baez, die Grand Dame der Folkmusik und Bürgerrechtsbewegung feiert 80. Geburtstag…
Es müsste vor etwa 15 Jahren gewesen sein. Ich nahm im Rahmen eines Selbsterfahrungstrips Gesangsunterricht. Mein Stimmbildner erwähnte einmal, meine Stimme erinnere ihn an die junge Joan Baez. Obwohl mir durchaus bewusst war, dass dieser Vergleich mir deutlich mehr schmeichelte als der großen amerikanischen Künstlerin, stachelte das meine Neugierde an. Joan Baez kannte ich von den Covern der Langspielplatten meiner Eltern. Vor meinem geistigen Ohr hörte ich ihre berühmte Version von „We shall overcome“, der Hymne der Friedensbewegung. Ein Großteil von Baez“ bemerkenswertem künstlerischen und politischen Schaffens fand allerdings vor meiner Zeit statt. Ich deckte mich also mit CD’s, der sehr empfehlenswerten DVD „How Sweet The Sound“ und einem Stapel Informationsmaterial ein.
Klassik-begeistert

ORF III am Wochenende: „Wir spielen für Österreich“ präsentiert Jules Massenets „Werther“ aus der Wiener Staatsoper
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210108_OTS0053/orf-iii-am „DIE SAMSTAG-PRESSE – 9. JANUAR / JÄNNER 2021“ weiterlesen

Lieses Klassikwelt 69: Waltraud Meier

Foto: Waltraud Maier und Christian Franz, (c) Staatsoper Unter den Linden

Die Isolde, die sie 2014 zum letzten Mal verkörperte, war ihre Lebensrolle. Aber auch als Kundry, Sieglinde, Waltraute, Fricka und Ortrud setzte Waltraud Meier, Jahrgang 1956, Maßstäbe. Aus Anlass ihres Geburtstags (*9. Januar 1956)  widme ich der wunderbaren Sängerdarstellerin – für mich vor allem im Wagnerfach eine der besten der jüngeren Aufführungsgeschichte – meine heutige Klassikwelt.

Ihre Isolde in der bewährten, viel gespielten Berliner Inszenierung von Harry Kupfer mit dem gestürzten Engel in der Mitte der Bühne, meist unter der Leitung von Daniel Barenboim, habe ich noch ganz genau vor Augen. Mit ihrer schlanken Figur, ihrer auch in reiferen Jahren jugendlichen Ausstrahlung und ihrer langen Haarpracht war sie schon äußerlich eine Isolde wie aus dem Bilderbuch. Ihre Stimme ist „enorm und schwingt frei“, wie einmal ein Kritiker treffend schrieb, dies auch in den Spitzen, wo Soprane oftmals ins Flackern geraten oder leicht metallisch tönen. Zudem verfügte Meier dank ihrer persönlichen Ausstrahlung und ihres Timbres über eine sublime Erotik, mit der sie ihre Auftritte krönte. Auch auf ihren langjährigen Wegbegleiter am Dirigierpult muss das ausgestrahlt haben, sensiblen Antennen entging jedenfalls nicht ein gewisses Prickeln zwischen Bühne und Graben. „Lieses Klassikwelt 69: Waltraud Meier“ weiterlesen