DIE MONTAG-PRESSE – 19. OKTOBER 2026

DIE MONTAG-PRESSE – 19. OKTOBER 2026  klassik-begeistert.de, 19. Oktober 2026

Cleveland © Lukas Beck

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 19. OKTOBER 2026

Wien/Konzerthaus
Die Cleveländer und Franz Welser-Möst hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck
Das Cleveland Orchestra war in Händen von George Szell und Lorin Maazel ein unangefochtener Klangkörper von Weltruf. Offenbar (und hörbar) hat das Orchester in den 25 Jahren von Welser-Mösts Position als Chefdirigent einiges an Profil verloren. Subjektiv gesehen ist es kein Orchester von Weltruf mehr; es wurde von anderen amerikanischen Orchestern rechts und links überholt. Aber wenigstens endete diese dreitägige Wiener Abschiedstour versöhnlich.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Kuratorium fällt Entscheidung zu Ersatzspielstätten in Salzburg
Die Konzerte wandern während des Umbaus des Großen Festspielhauses für zwei Sommer in das Messezentrum. Im Mönchsberg entsteht eine Erweiterung. Die Salzburger Festspiele übersiedeln mit ihren Konzerten während des Umbaus des Großen Festspielhauses in den Sommern 2029 und 2030 in das Messezentrum und die Salzburg Arena. Das hat das Kuratorium am Freitag in seiner Sitzung entschieden. Auch der Jedermann soll bei Schlechtwetter in eine Messehalle ausweichen, ganz vom Tisch ist eine mobile Überdachung der Zuseher-Tribüne am Domplatz aber noch nicht.
DerStandard.at

Wien/Volksoper
Samstag Premiere: Chicago. Ein Musical-Vaudeville von John Kander, Fred Ebb & Bob Fosse
volksoper.at

München/Bayerische Staatsoper
Die Bayerische Staatsoper gibt ein Sängerfest mit der klassischen Ariadne auf Naxos
Mit der aktuellen Wiederaufnahme der Ariadne auf Naxos würdigt die Bayerische Staatsoper nicht nur eine meisterlich minimalistische, inzwischen 18 Jahre alte Inszenierung, sondern feiert ein Fest der Stimmen und der Musik.
von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

Wien
„Der fliegende Holländer“: Im Theater an der Wien endet Wagners Senta als Lucia (Bezahlartikel)
Schauerromantik mit Psycho-Twist: Auch in Wien überzeugt Philipp Stölzls Deutung des „Fliegenden Holländers“. Unter Robert Jindra hört man dazu die Materialschlacht großer Stimmen.
DiePresse.com

Vom heroischen Liebestraum zur Trauma-Bewältigung
Das Theater an der Wien zeigt einen klang-mächtigen und optisch düsteren „Fliegenden Holländer“ in der Regie von Philipp Stölzl. Ein imposanter Abend, der mehr beeindruckt als berührt.
krone.at

Der psychologisierende Holländer: So war die Wagner-Premiere im Theater an der Wien (Bezahlartikel)
Philipp Stölzls superschlüssige Interpretation von Wagners „Der fliegende Holländer“ funktioniert auch im Theater an der Wien hervorragend.
Kurier.at

Ein lockender Kapitän: „Der fliegende Holländer“ im Theater an der Wien
Philipp Stölzls berührende Regie des „Fliegenden Holländers“ geht fast 20 Jahre nach ihrer Basler Premiere in Wien vor Anker. Jubel, auch für starke Stimmen
DerStandard.at

„Holländer“: Richard Wagner, auf den Kopf gestellt (Bezahlartikel)
Philipp Stölzl inszeniert „Der fliegende Holländer“ als packende Geschichte weiblichen Begehrens. Hätte der Orchestergraben mitgespielt, wäre es ein großer Abend für das Theater an der Wien geworden.
KleineZeitung.at

Bibliothek des Grauens: Philipp Stölzl inszeniert den „Fliegenden Holländer“ in Wien
Zwischen Grusical und Psychostudie bewegt sich Wagners „Fliegender Holländer“ am Musiktheater an der Wien. Philipp Stölzl zeigt alles aus der Perspektive einer traumatisierten Senta, das Dirigat hängt währenddessen durch.
MuenchnerMerkur.de

Wien/Staatoper/Nest
Das zu kurze Leben der Anne Frank als eindringliche Jugendoper im NEST
Grigori Frids Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ wird in der Jugendspielstätte der Wiener Staatsoper zur Schilderung von Angst und Selbstbehauptung
DerStandard.at

Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Welser-Mösts Adieu mit glänzendem Strauss (Bezahlartikel)
Das Cleveland Orchestra und Franz Welser-Möst beeindruckten mit Mozart, Bernd Richard Deutsch und der „Domestica“.
DiePresse.com

Welser-Möst zum letzten Mal mit Cleveland in Wien: Mondscheinmusik zum Abschied (Bezahlartikel)
Der Oberösterreicher leitete im Konzerthaus zum letzten Mal das Cleveland Orchestra in Wien.
Kurier.at

Donaueschingen
Polyphonies: Bilanz der Donaueschinger Musiktage
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (8,02 Minuten)
deutschlandfunkkultur.de

Düsseldorf
Wagners „Meistersinger“ in Düsseldorf: Originelle Regie stößt auf geteiltes Echo
Düsseldorf. Sänger und Orchester fahren bei der Premiere lauten Jubel ein. Daniel Kramers Inszenierung malt ein düster-militaristisches Zukunftsszenario.
waz.de

München
Premiere am Gärtnerplatztheater: Warten kann so vergnüglich sein (Bezahlartikel)
Regisseur Dirk Schmeding inszeniert Rossinis Opernirrsinn „Die Reise nach Reims“ am Gärtnerplatz als sprühendes Ensemblestück.
SueddeutscheZeitung.de

Berlin
Gustavo Dudamel und die New Yorker Philharmoniker: Von der Musik durchströmt und euphorisch gefeiert (Bezahlartikel)
Erster Auftritt seit über 15 Jahren, und was für einer! Die New Yorker Philharmoniker unter der Leitung von Gustavo Dudamel in der Berliner Philharmonie.
Tagesspiegel.de

Leipzig
Kritik „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ in Leipzig: Zeitgeschichte mit Charleston und Walzer
Zeitgeschichte und Musical – das geht durchaus. „Hamilton“, „West Side Story“, „Cabaret“, „Titanic“ oder „Evita“ haben gezeigt, dass Broadway-Entertainment auch ernstere Themen unterhaltend auf die Bühne bringen kann. Aber die Geschichte der superreichen jüdischen Bankiersfamilie Ephrussi aus Odessa, die im 19. und 20. Jahrhundert vor allem die Gesellschaft in Paris und Wien geprägt hat, bevor sie von den Nazis enteignet und in alle Welt verstreut wurde, auf über 150 Personen über fünf Generationen und 200 Jahre aufzufächern, das muss man ein Wagnis nennen.
BR-Klassik.de

Alle Figuren im Schrank
Auf den Spuren der jüdischen Familiengeschichte: In der Deutschen Erstaufführung „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ von Thomas Zaufke an der Oper Leipzig stimmt in der Inszenierung Henry Masons sowohl die musikalische, gesangliche wie textliche Qualität. Auch wenn der Titel etwas putzig und fern klingt: „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ ist zwar eine kleine japanische Figur unter vielen in einer Sammlung dieser sogenannten Netsuke. Aber es ist auch der Titel des Musicals, nach dem gleichnamigen Roman von Edmund de Waal, das 2019 in Linz uraufgeführt und jetzt in der Musikalischen Komödie Leipzig als Deutsche Erstaufführung gefeiert wurde. Wobei die lange Pause zwischen diesen beiden Premieren keineswegs am Werk selbst liegt, sondern vor allem an dem Sand, den Corona ins Theatergetriebe geworfen hat.
DieDeutscheBuehne.de

Köln/Philharmonie
Marie Jacquot und ihr neues Orchester legen es auf einen Vergleich zur Weltspitze an
Tut sich das WDR Sinfonieorchester wirklich einen Gefallen damit, mit Abstand von wenigen Wochen dasselbe Werk aufzuführen, das hier erst letzten Monat in Bestform erklang? Im September noch fegte Anna Lapwood wie ein Wirbelwind über Orgel und Bühne und schlug dabei enorme Wellen. Die Entscheidung, in Konkurrenz mit ihr zu treten, erscheint extrem gewagt, wenn man bedenkt, dass das Vergleichsniveau auf höchster Ebene liegt. Wie also wird das in Köln ansässige Orchester bei dieser Aufgabe – der „Orgelsinfonie“ – abschneiden? Und muss sich das Gürzenich-Orchester, das dasselbe Werk auch noch einmal im Juni 2027 aufführen wird, bereits Sorgen machen?
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Dresden
„Die wunderbaren Jahre“: Brennende Texte, performative Kühle
Zwischen DDR-Kollektivzwang und der heutigen Sehnsucht nach „echter“ Gemeinschaft: Torsten Raschs Musiktheater nach dem in der sozialistischen deutschen Diktatur verbotenen Buch von Reiner Kunze bleibt verblüffend sachlich.
concerti.de

München/Isarphilharmonie/1. Jugendkonzert
Das Groteske reißt den Scherz in den Abgrund
Das ist ja hier wie im Zirkus! – kommentiert mein Begleiter das quirlige Streben hunderter Jugendlicher und einiger Kinder durch die Eingänge der Isarphilharmonie, wo ein ungewöhnliches Programm zum ersten Jugendkonzert der Saison einlädt. Erwartungsvoll schnatternd nehmen die teils sorgfältig aufgebrezelten jungen Herrschaften Platz. Feiern sie heute die Musik? Feiern sie das hochpolitische musikalische Programm? Feiern sie Kultur im Allgemeinen, wozu die Sprüche auf den Schürzen hinter der Bar im Foyer auffordern? Oder feiern sie einfach sich selbst? Vermutlich ist von allem etwas dabei. Und das ist genau richtig so …
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

Mainz
Opernhaus des Jahres:: „Ich kann es aushalten, wenn andere etwas besser können“
Das Staatstheater Mainz ist Opernhaus des Jahres. Das hat viel mit Teamwork und Innovation zu tun. Und mit einem Mann an der Spitze, der kollektiv denkt: Intendant Markus Müller.
FrankfurterAllgemeine.net

„Junkies of Dreaming“: Ein Dirigent zwischen Magie und Kontroverse
Teodor Currentzis zählt zu den faszinierendsten, aber auch umstrittensten Dirigenten unserer Zeit. In „Junkies of Dreaming“ begleitet Dokumentarfilmer Jan Schmidt-Garre den Griechen bei Proben zu Gustav Mahlers Dritter Sinfonie. Nun kommt der Film ins Kino.
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Prag
Debussys „Pelléas et Mélisande“ im Prager Nationaltheater
Eine Neuinszenierung der Oper „Pelléas et Mélisande“ von Claude Debussy hat an diesem Donnerstag, 15. Oktober, ihre Premiere im Prager Nationaltheater. Martina Schneibergová hat nach der Generalprobe mit dem Regisseur der Oper, Christof Loy, gesprochen.
deutsch.radio.cz

Wien
Witwe von Heinz Conrads: Erika Conrads gestorben. Erika Conrads wurde 96 Jahre alt.
Erika Conrads, die bis zu dessen Tod mit dem österreichischen Publikumsliebling Heinz Conrads verheiratet war, ist tot. Sie ist nach KURIER-Informationen im 97. Lebensjahr gestorben. Die ausgebildete Tänzerin und der TV-Star lernten einander im beruflichen Umfeld kennen.
Kurier.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

Rome
Review: Rome Opera’s New FALSTAFF Shows Off Gleaming Cast, Lackluster Production under Mariotti
Director Gürbaca didn’t have an idea for her new version of the Verdi-Boito opera—but it didn’t stop her
broadwayworld.com

Warsaw
Mothers of Kherson premiere issues an urgent call to action in Warsaw
bachtrack.com/de

London
Modernising Gluck: English Touring Opera’s new production of Orpheus and Eurydice puts a distinctly contemporary spin on the work
planethugill.com

Scipione, The English Concert, Bicket, St Martin-in-the-Fields review – the meaning of consent
A rare, and precious, outing for a buried Handel treasure
theartsdesk.com

Glyndebourne
The fizz remains in Glyndebourne’s Barber of Seville
bachtrack.com/de

Wexford
Wexford Festival Opera 2026: L’equivoco stravagante
As part of its 75th anniversary celebrations, Wexford Festival Opera invited the public to vote for one opera they’d like to see staged as part of this year’s festival. Their choice, surprising to some, was L’equivoco stravagante. An 1811 dramma giocoso by
Gioachino Rossini, with libretto by Gaetano Gasbarri.
theartsreview.com

New York
Carnegie Hall 2026-27 Review: Greek National Opera – ‘Nikos Kazantzakis: An Odyssey in Music’
operawire.com

Fire, Guitar, Legend
On Oct. 15, the Teatro Real de Madrid returned to New York for its annual gala performance. This time the orchestra and its Music Director Gustavo Gimeno brought a program inspired by Spanish colors and identity titled “Fire, Guitar, Legend.”
operawire.com

Rhythms and tales: Gustavo Gimeno conducts the Teatro Real Orchestra
seenandheard-international.com

JK, just OK
The world’s leading tenor garners a tepid response at Carnegie Hall’s season opener featuring the Berliner Philharmoniker.
parterre.com

San Francisco
Tenor Pene Pati steals the spotlight in San Francisco Opera’s Manon
seenandheard-international.com

Calgary
Review: Puccini’s Tosca lets lead voices shine in Calgary Opera’s latest show
calgaryherald.com

Melbourne
The Wagner Gala Concert (Opera Australia)
Apart from Orchestra Victoria in top form, this concert marking the reopening of Melbourne’s premiere theatre lacked local talent – and a sense of celebration.
limelight-arts.com.au

Adelaide
Opera Review: Carmen
glamadelaide.com.au

Perth
Roméo et Juliette (West Australian Opera)
An old and familiar tragedy made freshly moving in Rodula Gaitanou’s powerful production.
limelight-arts.com.au

In niederländischer Sprache
Calgary Opera vervangt operazanger na tonen Palestijnse vlag
Calgary Opera vervangt operazanger Gabriel Sanchez-Ortega per direct in de productie van Puccini’s ‘Tosca’.
operanederland.nl

Ballett / Tanz

Graz
Ballett der Oper Graz: „Romeo und Julia“ in einer dystopischen Zukunft
krone.at

Duisburg
Ballett: „Grey Area“, Bridget Breiner, David Dawson, Lesley Telford
DerOpernfreund.de

Rock/Pop/Schlager

„Lasse die Bombe platzen“: Helene Fischer sorgt in Silbereisen-Show für Aufsehen
Schlagerstar Helene Fischer (42) veröffentlicht noch in diesem Jahr ein neues Album. Die Ankündigung platzierte sie in der „Schlagerboom“-Show (ARD) von Moderator Florian Silbereisen, die vor mehr als 20.000 Menschen in Dortmund stattfand. „Es wird neue Musik geben“, sagte Fischer – und das schon relativ bald. „Heute Abend lasse ich die Bombe platzen!“ Das Album werde „WIR“ heißen und am 4. Dezember erscheinen.
TirolerTageszeitung.com

Sprechtheater

Wien/Burgtheater
„König Ubu“ am Burgtheater: Eine Einspringerin rettet einen disparaten Theaterabend  (Bezahlartikel)
Stefanie Reinsperger verleiht Stefan Bachmanns Inszenierung von „König Ubu“ am Burgtheater Sinn. Stefanie Reinsperger gilt als die moderne Schauspielerin unserer Zeit. Das wurde vielfach erkannt und äußerte sich etwa darin, dass sie zur unverzichtbaren Protagonistin zeitgenössischer Stücke avancierte.
SalzburgerNachrichten.at

Buch/Literatur

Geheimnisvolle Welt der Freimaurerei
Zwischen Macht und Mythos: Es gibt kaum eine Affäre in Wien, die nicht auch den Freimaurern zugeschrieben wird. Großmeister Semler kontert mit einem Buch.
Kurier.at

Politik

Österreich
Kasperl der Woche: „Absolut“-Andi macht jetzt den Solar-Verkäufer
Total daneben: Während die Roten ohnehin genug Baustellen haben, macht sich ihr EU-Delegationsleiter vor laufender Kamera zum Werbebotschafter einer Solarfirma. Ein peinlicher Auftritt, der Fragen aufwirft – und unserem „Kasperl der Woche“ noch ordentlich auf den Kopf fallen könnte!
krone.at

Sport

Fußball international
Pfeifkonzert zur Pause: Startelf-Debüt wird für David Alaba zum Albtraum
Das hat er sich sicherlich ganz anders vorgestellt! David Alabas Startelf-Debüt für seinen neuen Klub Udinese Calcio wurde am Sonntag zum Albtraum. Bei der 0:3-Niederlage gegen Lecce in der Serie A war der Auftritt des 34-jährigen Wieners bereits nach 45 Minuten zu Ende.
krone.at

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Unter’m Strich

Österreich
Heimischer Abfall statt Straße von Hormuz: Wo bleibt das „gute“ Gas aus Österreich?
Mehr Biogas aus Österreich soll die Abhängigkeit von fossilen Importen senken. Viele Unternehmen haben investiert und warten nur noch auf den Startschuss der Politik. Doch der kommt und kommt nicht. Stattdessen droht bei den ersten Betrieben das Licht auszugehen.
DiePresse.com

Steiermark
Millionenprojekt: Vom Bergbauernbub zum Hotelunternehmer
Rund 32 Millionen Euro investiert die Salzburger Hoteliersfamilie Imlauer insgesamt in ihr Schloss Pichlarn im steirischen Ennstal. Der Ausbau zum ganzjährigen Spa- und Golfresort ist das bisher größte Projekt der Hotelgruppe, die mittlerweile sechs Häuser betreibt. Langfristig soll Pichlarn zu einem der führenden Wellness- und Golfhotels Österreichs werden.
krone.at

Österreich
Fall Gunkl – Frau erpresste ihn, Mutter gab ihr Tipps
Neue Wende im Fall Gunkl: Eine der wegen Erpressung angeklagten Frauen will nun einen Freispruch beim Prozess am Donnerstag. „Heute“ kennt Details. Wie berichtet, soll Paal die beiden Hobby-Prostituierten seit rund zwölf Jahren kennen. Aus regelmäßigen Treffen gegen Bezahlung wurde laut Verteidigung ein beinahe familiäres Verhältnis mit gemeinsamen Festen und Shopping-Touren auf Gunkls Kosten. Alkohol floss zumeist in Strömen.
heute.at

Österreich
Freikaufen vom Gesetz: Geld für Kopftuchstrafen: Aufruf dreimal geschönt
Erst eine Kampfansage mit religiösem Anstrich, dann die große Imagepolitur: Dreimal wurde der Aufruf zum Spendensammeln für Kopftuchstrafen bereits umgeschrieben, nun redet ein Verein mit. Wer genau liest, erkennt das alte Ziel. Familien, die das Verbot missachten, sollen ihre Strafen nicht selbst tragen müssen. GoFundMe hält das Geld zurück.
krone.at

INFOS DES TAGES (MONTAG, 19. OKTOBER 2026)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 19. OKTOBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Staatsoper am 18.10.2026: Die Entführung aus dem Serail

Beruhige Dich Belmonte – Danke, Belmonte – Bitte, Belmonte

Die Entführung aus dem Serail – Wikipedia

Immerhin schon die 27. Aufführung dieser Inszenierung in Wien (ein Vintage-Import aus Stuttgart). Ihre herausragende Charakteristik ist die Dopplung der singenden Figuren mit Schauspielerinnen und Schauspielern. Die daraus gewonnenen Pointen sind allerdings eher von der Art, über die man nach drei Vierteln in der Theaterkantine lacht. Während das noch einigermaßen gerechtfertigt ist, wenn die Sängerinnen oder Sänger eher radebrechen als gekonnte deutsche Prosa abzuliefern, wird es sinnlos, wenn – wie im Fall Blonde – die Sprecherin weitaus schlechter spricht als die Sängerin (beide lustigerweise aus Linz). Nimmt man die Prosa aber nur eben so hin, dann bietet Hans Neuenfels einen guten Rahmen für das Musikalische und in Christian Schmidts abgefacktem Theatersaal das zeitlich weit vorher gelegene Pendant zu Koskys Così. Die Kostüme von Bettina Merz sind überwiegend gerade noch erträglich. Und um auf die Neuenfels’sche Grundidee zurückzukommen, wollen wir doch nicht so flach bösartig sein, um darauf hinzuweisen, woran es nach dem Volksmund liegt, dass man doppelt sieht …
… Insgesamt eine Aufführung mit weit überdurchschnittlich guter Diktion, Ausdrucksnuancen und orchestraler Brillanz. Sind wir einem neuen Mozart-Frühling am Ring schon recht nahe?

Zum Bericht von Robert Fucik

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NEW YORK – WIEN / Die Met im Kino /  Cineplexx Cinemas   Macbeth  von Giuseppe Verdi

am 17. Oktober 2026

Isolde als Lady

macbeth
Lise Davidsen, Quinn Kelsey © Metopera

 Es gibt sie noch – die Inszenierungen, die nichts umdeuten, für erfreuliche visuelle Eindrücke sorgen und (trotzdem?) einen spannenden Opernabend bereiten: Louisa Proske, geborene Berlinerin, aufgewachsen zu beiden Seiten des Ozeans, feierte mit ihrer Inszenierung von Verdis „Macbeth“ einen fulminanten Einstand an der Met. Sie ist eine Mitbegründerin der New Yorker Heartbeat Opera, die für ihre innovativen Inszenierungen gefeiert wird.

Innovativ war allerdings nicht, was sie auf die Bühne der Met brachte, aber das dürfte nur wenige Besucher gestört haben. Ein klaffendes Loch umschließt die Schauplätze – das Höllentor, das bei Shakespeare der betrunkene Pförtner mit der Pforte zu Macbeths Burg verwechselt? Es umrahmt eine vom Krieg zerstörte, düstere Welt, nur das Schlafgemach der Lady wirkt intakt  (Bühnenbild Jon Bausor).  Mit virtuoser Verwendung der Drehbühne gelingen nahtlose Schauplatzwechsel, und die Hexen sind omnipräsent: Sie dringen in das Schlafgemach der Lady ein und kleiden sie an, sie krönen Macbeth und seine Gattin, und sie erweisen denselben Dienst Banquos Sohn nach dem Sieg über den Usurpator.

Der nicht gerade subtile Hinweis auf das omnipräsente Böse war sehr wirkungsvoll, und die graue Gewandung der Hexen bildete einen wirkungsvollen Kontrast zu Lady Macbeths Renaissance-Prachtroben. Auch die Herren waren entsprechend gekleidet – die Pumphöschen waren allerdings nicht für jedermann kleidsam (Kostüme Montana Levi Blanco). Angeblich handelt es sich bei den Kostümen größtenteils um Recyceltes aus dem Fundus – sehr lobenswert!

Die Inszenierung besticht durch viele Effekte und Detailreichtum. So sind die Kampfszenen meisterlich choreographiert (Jorrell Lawyer-Jefferson) und involvieren auch Tänzer. Die Hexenerscheinungen im 1. Akt werden  ebenfalls zu einer kleinen Balletteinlage genutzt, ebenso die Einleitungsmusik zum Bankett, Und die eigentliche Ballettmusik der Oper, die man selten vernimmt, wurde teilweise bei den Prophezeiungen vertanzt. All diese Einlagen fügten sich harmonisch ins Ganze und verstärkten den Eindruck einer Grande Opera.

Quinn Kelsey, geliebter und sehr oft eingesetzter Verdi-Bariton der Met, erinnert vom Stimmtypus in dieser Rolle ein wenig an Renato Bruson: ein warm timbrierter, schmiegsamer Bariton, der für Kavaliersbariton-Rollen eher prädestiniert erscheint. Bei diesem voreiligen Schluss muss man dem Künstler allerdings Abbitte leisten: Er porträtierte Macbeth als schwachen Charakter, der Stärke erst im Bösen zeigt und am Ende bei einem wunderschön phrasierten „Pietà, rispetto, amore“ Mitleid erregt. Er und seine Lady dürften sich bei ihren Ambitionen gefunden haben, denn von sexueller Anziehung oder gar Hörigkeit ist nichts zu bemerken.

Lise Davidsen ist wunderbar anzusehen und singt makellos, die Furie glaubt man ihr keinen Augenblick in keiner Beziehung. Dafür gestaltete sie die Schlafwandel-Szene mit allen technischen Raffinessen, deren ihr großer Sopran fähig ist, mit viel Wärme und ließ Mitleid aufkommen …

Zum Bericht von Traude Steinhauser

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Die Liebe zu den kleinen und den großen Dingen: Franco Zeffirellis ikonische „La Bohème“ an der Metropolitan Opera als ganz großes Kino
Vorstellung vom 16. Oktober 2026

La Bohème Tickets | New York Theatre Guide

Franco Zeffirellis La Bohème gehört mittlerweile zu den ikonischen Inszenierungen der Metropolitan Opera und ist völlig zu Recht ein Repertoire-Klassiker. Seit ihrer Premiere am 14. Dezember 1981 wurde sie mehr als 500 Mal gespielt und ist damit die meistgespielte Inszenierung der Met. Im Dezember wird sie 45 Jahre alt. Doch ihr Alter sieht man dieser Inszenierung nicht an.
Und das liegt vor allem an einer Genauigkeit und Verliebtheit in Details, die magisch und in dieser naturalistisch-psychologischen Form heute nur noch sehr selten zu finden und zu sehen ist. Schon die Mansarde des ersten Aktes hoch über den Dächern von Paris ist ein kleines Wunder an Bühnenrealismus. Draußen ein grauer, dämmriger Wintertag, früh einsetzende Dunkelheit und ein wenig Mondlicht, drinnen ist es zugig und vor allem kalt.

Zeffirelli verkleinert die gewaltige Bühnenöffnung der Met mit schwarzen Seitenvorhängen um etwa ein Drittel und betont damit zunächst ganz bewusst die Enge der Künstlerwohnung
und das Kammerspielartige dieses 1. Aktes. Rodolfo und Marcello verbrennen das Manuskript, um wenigstens ein bisschen Wärme zu haben – und aus dem angeschlossenen Schornstein steigt tatsächlich Rauch.
Wenn Schaunard mit Essen, Wein und unerwartet verdientem Geld zurückkehrt und die Freunde auf ihren plötzlichen Reichtum anstoßen, sitzt selbst das Klirren der Gläser exakt auf der Musik. Und wenn Benoît wenig später die ausstehende Miete kassieren will, machen sie ihren Vermieter betrunken, bringen ihn dazu, von seinen außerehelichen Abenteuern zu erzählen, und werfen ihn anschließend in gespielter moralischer Empörung hinaus. Die eingesparte Miete kann direkt bei Momus investiert werden.
Dann bleibt Rodolfo allein zurück. Es klopft. Eine Frau! Noch schnell ein Blick in den Spiegel, ob die Frisur sitzt, dann öffnet er die Tür. Mimì tritt ein. Als sie ohnmächtig wird und Rodolfo ihr Wasser ins Gesicht spritzt, ist jeder einzelne Wasserspritzer perfekt mit den Harfenklängen aus dem Orchestergraben synchronisiert.
Das sind die kleinen Details, aus denen Zeffirelli seine große Wirkung entstehen lässt.

Zum Bericht von Dr. Eric Alexander Hoffmann
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AUDIO GHOSTS Guest Artist Moritz Seidel:  Sound Installation @ SP•CE Listening Gallery, October 19-23, 2026

AUDIO GHOSTS Guest Artist #9

seidl

Moritz Seidel: 444 – Sound Installation (2026)

Monday, October 19, 2026, 18:00 (opening & artist talk)
Further presentations: October 20 to 23, 2026, 18:00-21:00

SP•CE Listening Gallery: Billrothstrasse 6/2, 1190 Vienna
Free admission. Limited space, reservation needed (rsvp)!

Part of the AUDIO GHOSTS Guest Artists Series.

Moritz Seidel Musician from Vienna, Austria. Most of the time he works under the moniker „Mo Nomad“ as a songwriter and producer.
Always being fascinated by sound he discovered his interest in more „experimental music“ while studying electroacoustic and experimental music at the ELAK, University of Music and Performing Arts, Vienna.

https://www.mdw.ac.at/audio-ghosts/moritz-seidel/

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NEUE CD  BEI SONY: IGOR LEVIT -RESISTANCE

Igor Levit veröffentlicht das neue Album auf seinem Label „NO SILENCE RECORDS“. Beethovens „Eroica“ in der Liszt-Bearbeitung sowie Schönbergs „Ode to Napoleon“ erscheinen am 23. Oktober.

Mit seinem neuen Label „Resistance“ auf dem eigenen Label „NO SILENCE RECORDS“ in Zusammenarbeit mit Sony-Classical widmet sich Igor Levit zwei Werken, die Widerstandskraft und den Umgang mit politischer Macht thematisieren. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens Dritte Symphonie „Eroica“ in der Klaviertranskription von Franz Liszt sowie Arnold Schönbergs „Ode to Napoleon“ in der englischen Version für Klavier, Sprecher und Orchester, eingespielt von der Kammerakademie Potsdam unter der Leitung von Antonello Manacorda.
Die Sprecherrolle übernimmt die Schauspielerin Dörte Lyssewski.

Im Zentrum steht die Geschichte einer großen Enttäuschung. Beethoven hatte seine dritte Symphonie ursprünglich Napoleon Bonaparte gewidmet, den er als Verkörperung der Ideale von Freiheit und Fortschritt verehrte. Als Napoleon sich jedoch selbst zum Kaiser krönte, strich Beethoven dessen Namen wütend vom Titelblatt. Aus der „Bonaparte-Symphonie“ wurde die „Eroica“!

levit

Typ: CD
Veröffentlichungsdatum: 23.10.2026
Genre: Classical (Genre)
Label: Masterworks

Igor Levits „Resistance“, das ebenfalls am 23. Oktober auf dem eigenen Label „NO SILENCE RECORDS“ (in Zusammenarbeit mit Sony Classical) veröffentlicht wird, widmet sich zwei Werken, die Widerstandskraft und den Umgang mit politischer Macht thematisieren. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens Dritte Symphonie „Eroica“ in der Klaviertranskription von Franz Liszt sowie Arnold Schönbergs „Ode to Napoleon“ in der englischen Version für Klavier, Sprecher und Orchester, eingespielt mit der Kammerakademie Potsdam unter der Leitung von Antonello Manacorda. Die Sprecherpartie übernimmt die Schauspielerin Dörte Lyssewski.

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