Schweitzers Klassikwelt 175: Und immer wieder Britten

Schweitzers Klassikwelt 175: Und immer wieder Britten  klassik-begeistert.de, 27. Oktober 2026

Benjamin Britten   Quelle: LISTEN music + culture    

Bereits knappe zweieinhalb Jahre nach der Uraufführung in Aldeburgh in der Grafschaft Suffolk kam Benjamin Brittens „Ein Sommernachtstraum“ im Herbst 1962, zwar noch in deutscher Übersetzung, auf den Spielplan der Wiener Staatsoper. Beweggrund eines Besuchs einer Aufführung war nicht das Interesse für den zeitgenössischen Komponisten, sondern für den Sänger des Oberon, Gerhard Stolze, den ich als Mime, David und als Orff’schen Ödipus schätzen gelernt hatte.

von Lothar und Sylvia Schweitzer

Dieser sang jedoch die Partie nicht wie in den Opernführern angegeben als Countertenor, sondern wie gewohnt als Charaktertenor. Noch nicht so lange Zeit nach seiner FSME-Erkrankung fehlte seiner Stimme noch etwas an Durchschlagskraft. Doch zwei Besetzungen wogen das auf. Die zunächst noch unglücklich in Demetrius verliebte Helena rührte durch die sehnsuchtsvolle Stimme einer damals noch nicht berühmten Gundula Janowitz. Außerdem fiel anlässlich der neuen Produktion der auffallend schöne Bass des ersten Quince an diesem Haus, Ludwig Welter, auf. In unsrer Studentenzeit war Britten bei operninteressierten Freunden nicht sonderlich populär. Man schwärmte für Wagner, Strauss und/oder fürs italienische Repertoire, sei es Belcanto oder Verismo.

Etwas länger als eine Generation ( = 30 Jahre) dauerte es, bis an der Wiener Staatsoper wieder eine Britten-Oper („Peter Grimes“) 1996 zur Aufführung kam.

Einen Monat nach Beendigung des zweiten Weltkriegs in Europa fand bereits in London im Sadler’s Wells Theatre die Uraufführung statt. Dieses Gebäude hatte ein bewegtes Schicksal. Gegründet 1683 von Richard Sadler als „Musick House“ wurde bei den Bauarbeiten ein Brunnen (engl. well) entdeckt. Deswegen der Beiname. Mehrmals abgerissen und neu aufgebaut trat hier der spätere Pantomime Joseph Grimaldi schon mit drei Jahren als Clown auf. Eine Zeit sah sich die Geschäftsleitung genötigt aufgrund zahlreicher Vorfälle Theaterbesuchern Begleitschutz anzubieten. Das Theater diente zwischen Schließungen auch als Boxkampfarena. Heute widmet es sich dem Tanz.

Während dieser langen Pause machte mich „Albert Herring“ im Tiroler Landestheater im April 1981 neugierig. Doch diese in einer Erzählung von Guy de Maupassant wurzelnde Geschichte von einem zum Tugendhaftesten des Ortes gewählten naiven Muttersöhnchen, das mit dem Preisgeld erst alle Seiten des Lebens kennenlernt, mag als Novelle recht amüsant sein, aber sich weniger als Opernstoff eignen.

Es folgte 1989 Zürich wegen „Peter Grimes“. In Erinnerung blieben weniger die Solistinnen und Solisten, dafür mehr der Chor. Wir werden auf diese Oper noch detaillierter zurückkommen.

Der nächste Britten war 1993 „The Rape of Lucretia“ im Studio Molière, versteckt neben dem Lycée Français im Wiener Bezirk „Alsergrund“. Ausführende war die „Wiener Taschenoper“, ein Experimentiertheater mit Hang zu zeitgenössischen Kompositionen.

Im Saal hörte man einst Pferdegetrappel, weil es eine Reitschule war. Während meine Großeltern von Kinosälen mir erzählten, dass hier einmal ein Theater war, kann ich sagen: „Hier war einmal ein Kino.“

Wie „Albert Herring“ hat dieser „Britten“ keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Eine erfolgloser Verführungsversuch, Vergewaltigung und Selbstmord der Frau wegen Ehrverlusts. Erst bei Durchsicht der Programmzettel entdeckte ich mit Verwunderung, dass Sylvia und ich den „Raub“ 2011 im „Theater an der Wien“ uns gemeinsam anschauten.

Eine Offenbarung war hingegen meine Reise nach Klagenfurt im Frühjahr 1994.

Titelseite Programmheft Stadttheater Klagenfurt – Gestaltung: Prospectives Dept, Zagreb

Der Anstoß zu meiner Reise an den Wörthersee war nicht nur der Komponist Britten, sondern auch Viscontis Verfilmung der Novelle von Thomas Mann aus dem Jahr 1971. Fundament ist im Film ebenfalls Musik, Symphonisches vor allem von Gustav Mahler.

Dieses ausgefallene Stück einzustudieren ist dem damaligen Intendanten des Klagenfurter Stadttheaters Dietmar Pflegerl zu danken. Bis heute fehlt eine Produktion an der Wiener Staatsoper! Ronald Pries, der ursprünglich von Boy Gobert als Schauspieler ans Thalia Theater in Hamburg engagiert wurde, sang Gustav von Aschenbach. Trotz schon einiger Erfahrung mit Britten-Opern war ein Einhören notwendig. Logische Folge, dass ich – dann bereits gemeinsam mit Sylvia – nach sieben Monaten in einem ebenso schönen Ambiente wie im Stadttheater Klagenfurt, nämlich im Jugendstiltheater Baumgartner Höhe in Wien, eine Aufführung des Wiener Operntheaters erlebte. Der Theatersaal blieb uns mehr in Erinnerung als die Interpreten.

Dabei sang Gustav von Aschenbach Peter Kazaras, der eine herausragende internationale Karriere an der MET, am Teatro alla Scala, an der DOB und an der San Francisco Opera genoss und der sich einen ebenso herausragenden Ruf als Regisseur erarbeitete. Er wirkte auch bei der Welturaufführung von Bernsteins „A Quiet Place“ 1983 und an der Erstaufführung 1986 an der Wiener Staatsoper mit. Seine Rolle war François, der Freund Juniors und der spätere Ehemann Juniors Schwester Dede. Martin Winkler fiel uns erst 28 Jahre danach an der der Wiener Volksoper in den von einem Sänger zu singenden sieben Bassbaritonrollen auf. „Death in Venice“ hat vierzig kleine Rollen. Bei der Re-Lektüre  des Programmhefts erkundeten wir interessante Biografien.

Noch eine Oper lernten wir außerhalb der Wiener Staatsoper bis zur dortigen  Uraufführung von „Peter Grimes“ kennen: „The Turn of the Screw“ in der Wiener Kammeroper. Man kann diese Oper als Horroroper mit offenen Deutungsmöglichkeiten sehen. Eine Gouvernante muss erleben, wie die ihr anvertrauten Waisenkinder Miles und Flora in Abhängigkeit von zwei ehemaligen Hausangestellten geraten, die auf mysteriöse Weise ihr Leben verloren haben.

Und Montag, 12. Februar 1996: Erstaufführung an der Wiener Staatsoper in englischer Sprache PETER GRIMES. Dirigent Mstislav Rostropovich, ein berühmter Cellist. Er verließ 1974, als Verteidiger von Dissidenten in Ungnade gefallen, die Sowjetunion. 1990 lehnte er Gorbatschows Einladung zurückzukehren dankend ab. Später wählte er als seine letzte Station ein Moskauer Spital.

Ehrung von Mstislav Rostropovich durch Vladimir Putin © Kremlin.ru

Die Titelpartie sang Neil Shicoff, dem die innerlich Zerrissenen und Außenseiter besonders lagen. Es blieb die einzige Produktion einer Inszenierung von Christine Mielitz. Insgesamt 46 Vorstellungen mit drei Wiederaufnahmen nach fünf- und siebenjährigen Pausen bis Anfang 2022.

Zwei Monate später, im April 1996, erlebten wir zum ersten Mal „Billy Budd“, aber nicht an der Wiener Staatsoper, auch nicht in Wien, sondern in der Opéra Bastille in Paris.  Auf einem britischen Kriegsschiff im Krieg gegen die Franzosen hegt aus unerklärlichen Gründen der Waffenmeister John Claggart einen Hass gegen den allseits beliebten Mast-Matrosen Billy Budd. Dieser verliert, als ein Komplize von Claggart Budds Gepäck durchsucht, um etwas gegen den Matrosen herauszufinden, die Nerven und tötet Claggart. Ein Kriegsgericht mit der Hinrichtung Billy Budds ist unumgänglich.

In Prolog und Epilog werden die Gewissenbisse von Kapitän Vere geschildert, der sich in Erinnerung des Einsehens des Delinquenten Konsequenzen ziehen zu müssen wieder trösten lässt. Die vieraktige Uraufführung fand im Royal Opera House Covent Garden in London 1951 statt, die endgültige zweiaktige Fassung mit Prolog und Epilog wurde erstmalig 1961 von der BBC im Fernsehen ausgestrahlt. In Paris sahen wir die „version révisée 1961“. Besonders fiel uns Eric Halfvarson als Claggart mit seinem mächtigen Bass auf. Es gab ein Wiederhören an der Wiener Staatsoper.

Im Dezember 1997 sahen wir diese Oper wieder in der zweiaktigen Fassung von der Neuen Oper Wien herausgebracht im Odeon. Noch vor seiner Karriere an der Wiener Staatsoper lernten wir Adrian Eröd hier als Billy Budd kennen. Ein drittes und bis heute letztes Mal erlebten wir dann am 12. Februar 2001 die Erstaufführung der Originalfassung an der Wiener Staatsoper. Neil Shicoff sang den Kapitän Vere, Bo Skovhus Billy Budd und Eric Halfvarson den Waffenmeister Claggart.

Von Ende 1964 bis Oktober 2019 hätten wir auf „A Midsummer Night’s Dream warten müssen, wären nicht das damalige Stadttheater St. Pölten, die Staatsoper Hamburg und als zweites Wiener Opernhaus die Wiener Volksoper eingesprungen. In St. Pölten hörte ich in der Partie des Oberon mit dem rumänischen Sänger Mircea Mihalache zum ersten und einzigen Mal einen natürlichen Alt und keinen Countertenor. Die Volksoper bot ihre besten Kräfte auf, als Puck den populären Schauspieler Karl Markovics.

Gegen Ende des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrhunderts war für Sylvia und mich Britten mit dem Teatro La Fenice di Venezia verbunden. Dieses Opernhaus hat eine Tradition mit dem englischen Komponisten. 1954 war an diesem Theater „La prima assoluta di The Turn of the Screw“. Auch „Death in Venice“ erlebte hier bereits drei Monate nach seiner Welturaufführung 1973 durch eine englische Operngruppe drei Aufführungen. Brittens „Parabeln für Aufführungen in Kirchen“ (aus akustischen Gründen) „Curlew River“ und „The Prodigal Son“ wurden vom Teatro la Fenice in Szene gesetzt und in der gotischen Basilica dei Santi Giovanni e Paolo (von den Venezianern „San Zanipolo“ genannt) im Sestiere Castello aufgeführt. Während des Wiederaufbaus nach dem Brand des Theaters spielte man in einem Zeltaufbau „Billy Budd“ und im Teatro Malibran im Sestiere Cannaregio „A Midsummer Night’s Dream“.

Wir sahen zuerst – sozusagen am passenden Ort – „Death in Venice“ und zwei Jahre später die Kammeroper „The Turn of the Screw“ im Gran Teatro la Fenice. Ein Vorbild dieses Werk nicht nur fürs Repertoire kleiner Auditorien zu wählen.

Zur Mielitz-Inszenierung von „Peter Grimes“ an der Wiener Staatsoper 1996 kam 2015 am Theater an der Wien eine weitere Produktion, Regie Christof Loy, Bühne Johannes Leiacker. Eine Vielzahl von Stühlen dienten keiner oberflächlichen bzw. banalen Aussage, sondern einer ambivalenten Symbolik. Die Stühle schlossen sich zu variablen, ineinander verschachtelten Stapeln innerhalb einer sich immer wieder verändernden Gesamtstruktur zusammen. Und das im Wechselspiel mit ebenfalls sich auflösenden und zusammenballenden Menschengruppen des Chors in einem Raum, der keine Einengungen durch sonstige Objekte erfährt. Bewundernswert  war, wie hier Volksmassen durcheinander bewegt werden, gegeneinander schreiten, kumulieren, interagieren und sich dann wieder auflösen. Der Arnold Schönberg Chor unter der Leitung Erwin Ortners mit seinen für diese Oper charakteristischen Chor-Soli weist „Peter Grimes“ als Choroper aus.

„Peter Grimes“, Theater an der Wien © Monika Rittershaus

Agneta Eichenholz, die Freia Genfs, die Zdenka in Amsterdam, die Daphne Basels und zwei Jahre darauf die Lulu an der Wiener Staatsoper schlüpfte in die Rolle der grauen Maus mit Seele (Ellen Orford) in Brittens Werk über die Menschen am unberechenbaren Meer. Noch war ihr Sopran lyrisch, die dramatischen Stellen kamen aber ohne jede Überforderung.

In der Titelrolle hörten wir Joseph Kaiser. Er sang damals ein weites Repertoire ohne einseitige Spezialisierungen. Ein guter Stimmumfang mit Gefühlsintensität in lyrischen hohen Lagen lässt ihn uns prädestiniert für die Partie des Zelebranten in Bernsteins „Mass“ erscheinen.

Es war eine gute Entscheidung diese preisgekrönte Produktion nach sechs Jahren wieder zu präsentieren. Agneta Eichenholz wieder als Ellen Orford verkörpert hier einen ganz anderen Charakter als ihre Salome im Frühjahr 2020 an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Diese Rolle einer (verwitweten) Lehrerin, die in ihrem Beruf Erfüllung findet, wenn sie Kinder verstehen lernt, ist die edelste und berührendste im ganzen Drama. Im Theater an der Wien als Florestan schon bekannt, löste Erwin Cutler in der Titelpartie Joseph Kaiser ab. Was uns abging, war die Gefühlsintensität in den hohen Lagen. Im Advent 2015 leitete Cornelius Meister das ORF Radio-Symphonieorchester. Diesmal dirigierte der damals noch neue  Thomas Guggeis. Sein Britten war ebenfalls ein Genuss.

Am 2. Oktober 2019 war es dann soweit! Die erst zweite Inszenierung von „A Midsummer Night’s Dream“ fand an der Wiener Staatsoper ihren ersten Abend. Wir besuchten die sechste und letzte (!) Vorstellung am 21. Oktober desselben Jahrs. Wir sehnen uns nach diesem Midsummer Night’s Dream zurück. Die Regisseurin Irina Brook richtet sich mit ihrer Bühnenbildnerin Noëlle Ginefri-Corbel an Shakespeare und seiner Einheitsbühne aus. Ein verfallener Palast, der uns spontan an die Ruinen von Angkor in Kambodscha erinnert, zeigt, dass die beseelte Natur über die steinernen Denkmäler siegt. Den Elfen Puck verkörperte Anfang der Sechzigerjahre der Burgschauspieler Heinrich Schweiger mit konventioneller Gestik. In der Volksoper war Karl Markovics schon skurriler. Doch jetzt überschlägt im wahrsten Sinn des Wortes der Tänzer, Akrobat und Schauspieler Théo Touvet das bisher Gesehene.

Puck Théo Touvet © Wiener Staatsoper, Michael Pöhn

Den ehemals in althergebrachter Sicht hehren und dementsprechend gekleideten Personen Hermia, Helena, Lysander und Demetrius passte Magali Castellan mit Schwung College-Uniformen an.

Lysander Josh Lovell, Hermia Rachel Frenkel © Wiener Staatsoper, Michael Pöhn

Der musikalischen Leiterin Simone Young ging der Ruf einer einseitigen hochdramatischen Neigung voraus. Wir wurden eines Besseren belehrt. Das Feinsinnige, das Zarte durchzog den Abend.

Unser letzter Opernabend der Saison 2021/22 war „Der Tod in Venedig“ in der Wiener Volksoper und er war für uns beide der beeindruckendste. Wir können sagen, wir haben zu Brittens letzter Oper die engste Beziehung bekommen und wir sind in dieses Werk tiefer eingedrungen. Das mag an der jetzt erst erfolgten Lektüre der gleichnamigen Novelle von Thomas Mann liegen. Dort steht zur Einführung: Wahrnehmungen, die, wenn man nicht allein reist, leichthin abzutun wären, beschäftigen einen allein Reisenden über Gebühr, können bedeutsam werden. Wir gingen jetzt tiefer ein, warfen vor Beginn einen Blick in den Orchestergraben.

Neben den Pauken sind um mehrere Sitze je eine Gruppe verschiedener Schlaginstrumente angeordnet, neben einem Vibrafon auch Xylofone und Glockenspiele. Uns fiel jetzt auf, dass den Tenor Aschenbach oft nur das Klavier begleitet und in den Gesangspausen Interpunktionen setzt, gleichsam Ruf- und Fragezeichen oder schlussfolgernde Doppelpunkte.

Wir kennen aus „Les contes d’Hoffmann“ die Widersacher des Dichters als Quadrupelpartie. Bei Britten sind es bloß denkwürdige Gestalten, die dem Schriftsteller begegnen. Es sind an der Zahl sieben, die jedoch vom Wesen und vom Stimmcharakter her mannigfaltiger sind. An unserem Opernabend eine große Herausforderung für Martin Winkler, der uns vor fast dreißig Jahren im Jugendstiltheater am Steinhof noch nicht so beeindruckt hatte.

Lothar und Sylvia Schweitzer, 27. Oktober 2026, für
klassik-begeistert.de und klassik-begeistert.at

Lothar und Sylvia Schweitzer

Lothar Schweitzer ist Apotheker im Ruhestand. Gemeinsam mit seiner Frau Sylvia schreibt er seit 2019 für klassik-begeistert.de: „Wir wohnen im 18. Wiener Gemeindebezirk  im ehemaligen Vorort Weinhaus. Sylvia ist am 12. September 1946 und ich am 9. April 1943 geboren. Sylvia hörte schon als Kind mit Freude ihrem sehr musikalischen Vater beim Klavierspiel zu und besuchte mit ihren Eltern die nahe gelegene Volksoper. Im Zuge ihrer Schauspielausbildung statierte sie in der Wiener Staatsoper und erhielt auch Gesangsunterricht (Mezzosopran). Aus familiären Rücksichten konnte sie leider einen ihr angebotenen Fixvertrag am Volkstheater nicht annehmen und übernahm später das Musikinstrumentengeschäft ihres Vaters. Ich war von Beruf Apotheker und wurde durch Crossover zum Opernnarren. Als nur für Schlager Interessierter bekam ich zu Weihnachten 1957 endlich einen Plattenspieler und auch eine Single meines Lieblingsliedes „Granada“ mit einem mir nichts sagenden Interpreten. Die Stimme fesselte mich. Am ersten Werktag nach den Feiertagen besuchte ich schon am Vormittag ein Schallplattengeschäft, um von dem Sänger Mario Lanza mehr zu hören, und kehrte mit einer LP mit Opernarien nach Hause zurück.“

Daniels Anti-Klassiker 39: Benjamin Britten – War Requiem (1962) klassik-begeistert.de, 24. September 2026

Benjamin Britten, Young Person’s Guide to the Orchestra classic-begeistert.de, 28. April 2026

Benjamin Britten, The Turn of the Screw Staatsoper Unter den Linden, Berlin, 21. April 2026

Benjamin Britten (1913-1976), Peter Grimes Oper Frankfurt, 6. September 2025

Benjamin Britten, A Midsummer Night’s Dream Garsington Opera, 27. Juni 2024

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