Die Inszenierung gehört sofort !!! wieder abgeschafft! Sie ist lieblos, kalt, billig und grausam! Sie ist eigentlich ein Witz. Befremdlich, dass die Hamburger Steuerzahler für so einen tumben Billig-Schrott Steuern zahlen müssen. Warum, lieber Herr Intendant Delnon mit ihren bald 62 Jahren, lassen Sie so einen UN-SINN zu, den jede Produktionsklasse in HH umsonst installieren könnte?
Möchten Sie wieder mehr Gäste in Ihr oft sehr leeres Haus oder nicht? Seien Sie froh, dass Sie nicht den Ärger der liberalen Premierengäste in der Pause gehört haben.
Die Musik: Es darf bitte bei allen Beteiligten etwas mehr geprobt werden. Und die Komposition ist eh Weltklasse: Bellinis Meisterwerk, am 26. Dezember 1831 im Teatro alla Scala in Mailand uraufgeführt, war musikalisch progressiver und vollkommener als die Frühopern Giuseppe Verdis aus den 1840er-Jahren. Verdi hat gaaaanz viel von Bellini geklaut.
Staatsoper Hamburg, 8. März 2020
Vincenzo Bellini, Norma
Fotos: Hans Jörg Michel (c)
von Andreas Schmidt
Die Oper „Norma“ hat in der Staatsoper Hamburg einen selten gehörten Buh-Orkan für die Inszenierung der südkoreanischen Regisseurin Yona Kim (Bühnenbild: Christian Schmidt) erhalten. Drei Sänger hingegen bekamen großen Applaus: Marina Rebeka als Norma, Diana Haller als Adalgisa sowie Liang Li als Oroveso.
Für klassik-begeistert.de markierte das trost- und inspirationslose – ja billig-trashige – Bühnenbild einen weiteren Tiefpunkt in der an faden und emotionslosen Inszenierungen reichen Geschichte des Hauses an der Dammtorstraße. Zu den Hauptrequisiten gehörten 2 Tische, je 3 Stühle, ein Doppelbett und Wellblechwände. Das war’s. „Vincenzo Bellini, Norma,
Staatsoper Hamburg, 8. März 2020“ weiterlesen
