Die MITTWOCH-PRESSE – 8. APRIL 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 8. APRIL 2020

Foto: Sara Jakubiak (c)

10 Fragen an die Sopranistin Sara Jakubiak:„Ich hoffe, das Corona-Virus wird ein großer Weckruf für uns alle sein“…
„Oper zu singen ist wie ein Sport. Man muss mit Gesangsübungen und Rollen trainieren. Es hilft dabei, wenn man auch ins Fitnessstudio geht!“
Sara Jakubiak ist polnischer und deutscher Abstammung und stammt ursprünglich aus Bay City in Michigan, USA. Während ihrer Karriere als Softballspielerin, die sogar zwei Staatsmeisterschaften in den USA gewann, war noch nicht absehbar, dass sie einmal als Opernsängerin die Bühnen dieser Welt erobern würde.
Ingo Luther korrespondierte für klassik-begeistert.de mit Sara Jakubiak, die sich aktuell in New York City aufhält
Klassik-begeistert

Österreich
Kultur-Stillstand : Lunacek prüft „langsame Lockerungen“ im Kulturbereich
Was geht hinter den Kulissen? Über Ostern soll geklärt werden, ob vor Ende Juni Proben stattfinden können. Und einzelne Museumsräume könnten geöffnet werden.
Die Presse

Die Landestheater trifft Zwangssaisonende hart
https://oesterreich.orf.at/stories/3042919/

Sinkoviczs Musiksalon: „Zigeunermelodien“ Bezahlartikel
Fußnoten zur politischen Inkorrektheit etlicher beliebter Musikstücke. Zum „internationalen Tag der Roma“, dem 8. April.
https://www.diepresse.com/5796946/zigeunermelodien

„Konzertgänger in Berlin“
Wehe, Walhall in Quarantäne-Qualen (1)
Zurück vom Ring!, rief das verfluchte Covid-19, und also gehen die diesjährigen Bayreuther Festspiele den Rheinfall hinunter. Das muss wohl so sein, alles andere wäre unverantwortlich. Da es also im Sommer nichts über einen neuen Ring des Nibelungen zu schreiben geben wird, veröffentliche ich hier noch einmal meinen Zeitungsbericht über die Festspiele 2019 mit dem neuen Tannhäuser. Mein Bericht von 2018 über Lohengrin folgt dann in ein paar Tagen. Bleiben Sie gesund und munter!
https://hundert11.net/wehe1/

Spendenaufruf der Deutschen Orchester-Stiftung: Monika Grütters und Kirill Petrenko helfen Musikern in Not
Die Coronakrise setzt den Freiberuflern besonders zu. Noch vor Ostern sollen 2500 Antragsteller eine Unterstützung erhalten.
Tagesspiegel

CD-Kritik: Die ungewohnten Seiten von Alban Berg und Francis Poulenc
Wiener Zeitung

Das Theater nach der Coronakrise: Schauspieler und Regisseure spüren die Bruchstellen, die es schon vorher gab
https://www.tagesspiegel.de/kultur/das-theater-nach-der-coronakrise

Leipzig
Auf einen Blick: Die MDR-Konzertsaison 2020/21
https://www.mdr.de/konzerte/saisonuebersicht-mdr-klassik-zweitausendzwanzig

Hamburg
Wie die Klassikszene auf die Corona-Krise reagiert
Die Welt.de

Meine Lieblingsoper, Teil 5: „Don Carlo“ von Giuseppe Verdi: Bei dieser Oper ist man immer auf der sicheren Seite
Birgit Nilsson, Mirella Freni, Edita Gruberova, Plácido Domingo, Luciano Pavarotti: Der Hamburger Mediziner Dr. Ralf Wegner hat die großen Weltstars der Opernwelt seit Ende der 1960er-Jahre alle live erleben dürfen: vor allem in der Staatsoper Hamburg, die in den 1970er-Jahren noch zu den weltbesten Opernhäusern zählte und sich heute um Anschluss an die europäische Spitze bemüht. Begeben Sie sich in ein wunderbares Stück Operngeschichte und reisen sie mit in eine Zeit, die scheinbar vergangen ist.
Dr. Ralf Wegner berichtet aus Hamburg und aus der Staatsoper Hamburg.
Klassik-begeistert

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Die DIENSTAG-PRESSE – 7. APRIL 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 7. APRIL 2020

Foto: Instagram (c), Nessun dorma von 700 Kindern gesungen

Österreich
Der Kulturfrühling 2020 ist abgeblasen
Salzburger Pfingstfestspiele, Wiener Festwochen, Nova Rock, all das und viel mehr muss abgesagt werden. Die klassischen Konzerthäuser und Theater werden großteils erst im September wieder beginnen.
https://www.diepresse.com/5796561/der-kulturfruhling-2020-ist-abgeblasen

Österreich/ Wien
Wegen Corona: Saison für Staatsoper, Burgtheater und Co zu Ende
Bis Ende Juni gibt es keine Veranstaltungen – das bedeutet das Ende der Saison. Heuer auch keine Festwochen und Salzburger Pfingstfestspiele.
Kurier

Bundestheater: Traurige Gewissheit über Saisonende
Wiener Zeitung

Corona-Krise: Opernstars melden sich aus der sozialen Isolation
Das Kulturleben steht still in Zeiten von Corona, zumindest in der analogen Welt. Aber digital tut sich einiges. Das zeigt sich, wenn man einen Blick auf die Instagram-Accounts bekannter Opernsänger wirft.
https://www.dw.com/de/corona-krise-opernstars-melden-sich-aus-der

Staatsballett-Stars: Verbannt in die vier Wände
Wie sich Olga Esina, Davide Dato, Rebecca Horner, Jakob Feyferlik und Natascha Mair vom Wiener Staatsballett fit und fröhlich halten
Der Standard

Absage Salzburger Pfingstfestspiele 2020
https://www.salzburgerfestspiele.at/#absagepfingsten

Eva Blimlinger: „Ich sehe die Salzburger Festspiele nicht“
Die grüne Kultursprecherin meint, dass es „vor September keine großen Geschichten“ geben werde. Daher auch keine Festspiele.
Kurier

10 Fragen an Lena Belkina: „Mein Lieblingskomponist ist Gustav Mahler – sein Lied ‚Abschied‘ klingt gerade so aktuell, ich würde es jetzt noch bewusster singen“…
Andreas Schmidt/ klassik-begeistert.de: Servus Lena, schön, dass es Dir gut geht. Was hast Du vor einem Jahr getan, und wie sieht Dein Alltag heute aus?
Lena Belkina: Vor einem Jahr war gerade das Ende der Produktion von „Die Jungfrau von Orleans“ im Theater an der Wien, wo ich die Titelrolle sang. Ich habe diese Produktion und ihren Erfolg sehr genossen und bin immer noch sehr dankbar dafür, dass ich die Rolle der Johanna in meiner Repertoireliste habe. Heute sieht mein Alltag ganz anderes aus und das nicht nur, weil sich nahezu die gesamte Welt wegen der Corona-Pandemie in Ausnahmezustand befindet. Mein Mann und ich erwarten in den nächsten Tagen die Geburt unserer Tochter, auf die wir uns schon sehr freuen.
Nenne bitte drei Schlagworte, wenn Du das Wort Corona hörst…
Schutz, Haus, Umstellung.
Klassik-begeistert

Meine Lieblingsoper, Teil 3: Glucks „Orfeo ed Euridice“
„Ich bin unendlich erleichtert. Jedes Mal. Aufs Neue. Von diesem Gefühl kann ich nicht genug bekommen. Von der musikalischen Umsetzung Glucks ebenso wenig.“
Frank Heublein berichtet aus München
Klassik-begeistert

Meine Lieblingsmusik, Teil 4: Zeitgemäße Musik – Der Soundtrack zur Krise (I)
Da sitzen wir nun in unseren Wohnungen. Gucken oder lesen manisch Nachrichten. Oder versuchen uns davon abzuschotten. Möchten raus und trauen uns fast nicht. Wir hocken aufeinander. Oder wir sind allein. Auf jeden Fall werden die Nerven langsam dünn. Zeit für ein paar passende Songs.
Gabriele Lange berichtet aus München
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Die MONTAG-PRESSE – 6. APRIL 2020

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Valentin Schwarz | Foto: Oper Köln (c)

Bayreuther Festspiele: „De facto ein Berufsverbot“
Unmittelbar vor den Proben zum neuen Bayreuther „Ring“ fallen die Festspiele Corona zum Opfer. Der Regisseur Valentin Schwarz sagt, wie er sich jetzt fühlt
Münchner Abendzeitung

Bayreuther «Ring»-Regisseur Schwarz im Interwiev: «Ein Jahr ohne Sommer»
Neue Musikzeitung/nmz.de

Kulturbetrieb ohne Alte?
Wie kommen wir da bloß wieder raus, wird jetzt allerorten gefragt. Eine naheliegende Antwort lautet: Wir sperren nicht mehr alle ein, sondern nur noch jene mit hohem Risiko. Zwar sterben an Corona auch Junge und Gesunde, aber nicht so beängstigend viele wie Alte und an Vorerkrankungen Leidende. Zweitens bringt es eine Gesellschaft auch um, wenn sie zur Untätigkeit verdammt wird. Wir haben schließlich nichts davon, eine Pandemie zu überleben, wenn wir danach unseren ökonomischen und emotionalen Ruin bilanzieren müssen. Drittens ist Solidarität keine Einbahnstraße: Von gefährdeten Menschen sollte man erwarten dürfen, dass sie sich selbst aus der Schusslinie des Virus nehmen, statt die Widerstandsfähigeren in die Pflicht zu nehmen, auf ihre Bewegungsfreiheit, Geschäfte und Vergnügungen zu verzichten.
Die Welt.de

Berlin
Allegro con brio: Vorschau auf das Musikfest Berlin 2020
Das traditionelle Musikfest Berlin will dieses Jahr als ein Fest für Beethoven und die Musik unserer Zeit verstanden werden. Die Ehrungen für Beethoven im Jahr seines 250. Geburtstages waren zahlreich geplant, nicht wenig davon ist aber der Stilllegung des Kulturbetriebes in diesen Wochen zum Opfer gefallen. Man kann Beethoven durchaus als ein spätes Corona-Opfer betrachten.
Peter Sommeregger berichtet aus Berlin
Klassik-begeistert

München
Kein neuer Callas-Tod – Schließzeit an der Bayerischen Staatsoper verhindert Abramović-Uraufführung
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin/ Stream auch noch heute bis 12 h
Freie Liebe und Spießigkeit
Doris Dörrie inszenierte Mozarts „Così fan tutte“.
Vom 5. bis 6. April, 12 bis 12 Uhr, wird die Staatsoper Berlin ihre Erfolgsproduktion „Così fan tutte“ streamen, mit der Filmregisseurin Doris Dörrie erstmals an einem Opernhaus Regie führte. Während die meisten Feuilletonisten kein gutes Haar an dieser Version der Mozart-Oper ließen, wurde die Aufführung ein echter Kassenknüller. Ganz offensichtlich fand das Publikum Spaß daran, dass Dörrie die Oper aus dem Barock in die Zeit de „Flower Power“ verlegte und dabei von Daniel Barenboim und seiner Staatskapelle unterstützt wurde.
https://abendblatt-berlin.de/2020/04/04/freie-liebe-und-spiessigkeit/

39. Bayernrätsel: Die dritte Frage
Mitspielen und traumhafte Preise gewinnen beim 39. Bayernrätsel: Bei der dritten Frage unseres beliebten Gewinnspiels geht es um den Sängersaal in Schloss Neuschwanstein.
Münchner Merkur

Masken sind omnipräsent: Ihre Rolle in Kunst und Kultur
Die Maske hatte in allen Kulturen von jeher vielfältige Funktionen. Ihrer bedienen sich auch die Künste: Theater, Popmusik, Kunst und Film
Der Standard

Corona-Krise: Kulturmanager spenden Teil ihres Gehalts
Spitzen von ÖNB und Bundestheater-Holding unterstützen so laut Salzburger Nachrichten Mitarbeiter und Kulturstiftung.
Kurier

Empfehlungen für die Corona-Zeit: Klassische Musik hat stärkste Heilkraft
Tiroler Tageszeitung

Frankfurt
Frankfurter Kantorei: Stets der Arbeit am Klang verpflichtet
Frankfurter Allgemeine

Essen
Kunsttipps für Zuhause „Der Freischütz“ aus Essen als Live-Mitschnitt
Tagesspiegel

Rudolf Buchbinder reist durch den Beethoven-Kosmos
Und gerade die 1823 fertiggestellten „Diabelli“-Variationen sind ein Werk, das der Pianist als „Magnum Opus“ bezeichnet. „Dieses Werk ist sozusagen eine Zusammenfassung des ganzen Musikschaffens Beethovens“, sagte Rudolf Buchbinder im Telefongespräch. Anton Diabelli, dessen Vater noch Demon hieß, italienisierte seinen teuflischen Namen passend auf Diabelli. Offenbar war es schon um 1820 ein Phänomen, dass sich exotisch klingende Namen besser verkaufen ließen, als konventionelle Alltagsnamen.
Herbert Hiess berichtet aus Wien
Klassik-begeistert

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Die SONNTAG-PRESSE – 5. APRIL 2020

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Bayreuther Festpielhaus, Andreas Schmidt (c)
Foto: (c) Andreas Schmidt

Bühnen ohne Publikum: Was sonst noch fehlt
Userkommentare und Händeklatsch-Emojis sind kein Ersatz für ein Live-Erlebnis. Denn außer der Kunst fehlt noch etwas anderes: Buhrufe zum Beispiel. Oder Gelächter.
Sueddeutsche Zeitung

Freie Gruppen streamen Oper – aber nicht ohne Hindernisse
Auch wenn alle Mitwirkenden einverstanden sind, heißt das nicht, dass eine Opern-Aufnahme online gehen darf. Manchmal schießt die Technik quer. Manchmal blockieren große Verlage die gute Sache.
Die Presse

Nachtleben 1945: Vom Kino in den Keller
Davon geht die Welt nicht unter“, sang Zarah Leander. Doch als die letzte deutsche Filmproduktion fertig war, gab es kaum noch Kinos. Nach Kriegsende leben Kulturhunger und Vergnügungsdurst erstaunlich schnell wieder auf.
BR-de

Bayreuth
Bewegte Geschichte: Bayreuther Festspiele entfallen in Corona-Krise nicht zum ersten Mal
Zum ersten Mal seit fast 70 Jahren fällt in Bayreuth der Festspielsommer aus. Wegen der Coronavirus-Krise ist das weltberühmte Festival 2020 abgesagt. Zwangspausen hatte es in der 144-jährigen Geschichte der Festspiele allerdings mehrfach gegeben.
Sonntagsblatt.de

New York
Die neun Beethoven-Sinfonien unter Leitung von John Eliot Gardiner
https://www.wsws.org/de/articles/2020/04/04/beet-a04.html

Kultur trotz Corona: Was Veranstalter in Baden-Württemberg jetzt virtuell bieten
Warum nicht mal eine Oper als Streaming erleben oder eine Museumsführung als Youtube-Film? Kulturbetriebe im Südwesten lassen sich in der Coronakrise einiges einfallen, um das Publikum bei Laune zu halten.
https://www.aktiv-online.de/ratgeber/kultur-trotz-corona-was-veranstalter „Die SONNTAG-PRESSE – 5. APRIL 2020“ weiterlesen

DIE PRESSESCHAU, 4. April 2020

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Die SAMSTAG-PRESSE – 4. APRIL 2020
Festspielhaus Bayreuth. Foto: © Andreas Schmidt

Bayreuth/ Erl.etc.
Opernproben brauchen Nähe
Die Bayreuther Festspiele sind abgesagt. Pietari Inkinen hätte den neuen „Ring des Nibelungen“ dirigieren sollen, doch er hält diese Entscheidung für verantwortungsvoll.
Frankfurter Allgemeine

Opern in der Zwangspause: Diese Hilfen gibt es für Betroffene
Die Corona-Krise zwingt Opernhäuser zu einer Zwangspause. Für die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Musiktheaterbranche wurde nun ein Hilfsfonds eingerichtet. Immerhin läuft der Opernbetrieb neben den festen Ensembles zu einem großen Teil etwa mit freischaffenden Musikerinnen und Musikern, die für die jeweilige Produktion engagiert werden. Auch an sie richtet sich jetzt die Sängerhilfe. Hinter der Unterstützungsinitiative stehen die Fachzeitschrift „Oper!“ und die Manfred Strohscheer Stiftung.
https://www.mdr.de/kultur/corona-saengerhilfe-oper-musiktheater-100.html

Klosterneuburg
Kulturveranstalter zwischen Hoffnung und Bangen
Oper Klosterneuburg und Sommertheater sind zuversichtlich, ihre Produktionen über die Bühnen bringen zu können.
Niederösterreichische Nachrichten

Berliner Kulturleben nach Corona Opernhäuser präsentieren Spielpläne
Stiften Vorfreude: Die Lindenoper und das Musikfest Berlin geben ihre Pläne für die Zeit bekannt, wenn die Bühnen wieder offen sind
Tagesspiegel

Tim Theo Tinn (TTT) erörtert: ES GEHT WAS UM DIE WELT!
Wir wissen, dass es Dinge gibt, die wir nicht wissen! Es geht was um die Welt!
Verändert sich nicht nur der Theater-Background durch eine Seuche, wirtschaftliche Beschränkungen und neue Medien?
https://onlinemerker.com/tim-theo-tinn-ttt-eroertert-wir-wissen-dass-es-dinge

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks stellt neue Saison vor
Ein Programm im Sinne des verstorbenen Mariss Jansons
BR-Klassik

Deutschlandfunk Kultur kann heute nicht live aus Darmstadt senden.
Daher haben wir für Sie das Programm geändert. „Lohengrin“ in Traumbesetzung
DeutschlandfunkKultur

Salzburg
Seit vier fünf Tagen fühlen wir uns wieder topfit
Frank Stadler, Konzertmeister des Mozarteumorchesters, Primgeiger des Stadler Quartetts, gefragter Solist und Widmungsträger von Violinwerken namhafter zeitgenössischer Komponisten, hat sie hinter sich, die Corona-Infektion. Er und seine Lebensgefährtin, Mirga Gražinytė-Tyla, Chefdirigentin des City of Birmingham Symphony Orchestra, haben das Virus im Februar aus Madrid mitgebracht.
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/im-portraet/14057-seit-vier-fuenf-tagen

Hauters Hauspost 3: Erweckung – wie ich die Welt der klassischen Musik entdeckte
Da setzte Musik ein. Musik, wie ich sie noch nie gehört hatte. Eine Flöte erhob sich aus dem schummrigen Dunkel mühelos singend wie ein Vogel in die Luft und mein Herz folgte ihr. Eine Geige eiferte ihr hinterher, und mit ihr flogen alle meinen Gefühle in den Orbit. Die Orgel setzte mit ein und wob ein warmes Wohlgefühl um mich. Mein ganzer Körper wurde von einem wogenden Glücksstrom erfasst. So etwas hatte ich noch nie gehört, noch nie erlebt. Es war als hätte sich mir die ganze Schönheit des Universums auf einmal offenbart, in reinster Klarheit und schöpferischer Harmonie.
Barbara Hauter berichtet jeden zweiten Donnerstag aus München.
Klassik-begeistert „Die SAMSTAG-PRESSE – 4. APRIL 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 3. APRIL 2020

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Die FREITAG-PRESSE – 3. APRIL 2020

Foto: Valentina Nafornita, (c) wikipedia

Valentina Nafornita
„Wenn ich meine Augen schließe, höre ich Vögel singen, Menschen jubeln und lachen – ziemlich optimistisch, nicht wahr?“…
Fast ein Jahrzehnt nach dem aufsehenerregenden Gewinn des „BBC Cardiff Singer of the World“-Wettbewerbs veröffentlichte die Sopranistin Valentina Nafornița Anfang dieses Jahres ihr Debütalbum „Romance“. klassik-begeistert.at hatte kurz vor dem vollen Ausbruch der Corona-Krise Gelegenheit über ihr Erstlingswerk und die damit einhergehende tiefe Verbundenheit zu ihrer Heimat Moldawien zu sprechen. Wie die Sängerin zu Mozart, Romantik oder Tonstudioaufnahmen steht, lesen Sie bitte in diesem Exklusiv-Interview von Antonia Tremmel-Scheinost.
Klassik-begeistert

Täglich stirbt ein Festival an Corona
Die Bayreuther Festspiele 2020 sind abgesagt. Und der neue „Ring“ ist auf 2022 verschoben. Das hat viele systemimmanente wie pandemiebedingte Gründe. Werden sich Salzburg und Luzern halten lassen? Und ist das überhaupt sinnvoll?
Die Welt.de

Oper Gars-Intendant Wildner: „Geben lange nicht auf“
Niederösterreichische Nachrichten

Warum sagt Bayreuth jetzt schon ab? Bezahlartikel
Der Österreicher Valentin Schwarz hätte heuer einen neuen „Ring des Nibelungen“ bei den Wagner-Festspielen herausgebracht. Sein Projekt kann nun vermutlich erst übernächstes Jahr realisiert werden.
Die Presse

München
Bayerische Staatsoper verschiebt Opernprojekt von Marina Abramovic – Opernfestspiele weiterhin geplant
Neue Musikzeitung/nmz.de

Callas-Oper: „Es bleibt ein unerklärlicher Rest“
https://www.sueddeutsche.de/kultur/callas-oper-es-bleibt-ein

Polizei kontrolliert Training von Münchens Opernballett
Die Welt.de

Berlin
Die Beethoven-Autographe in der Berliner Staatsbibliothek „Diesen Kuß der ganzen Welt!“
DeutschlandfunkKultur

Stuttgart
Opernsanierung in Stuttgart: Beschluss wegen Coronakrise vertagt
Stuttgarter Nachrichten

Bayreuth
Die häufigsten Fragen zur Absage auf dem grünen Hügel
BR-Klassik

10 Fragen an den Bass-Bariton Carsten Wittmoser
Carsten Wittmoser: Vor einem Jahr habe ich mich auf ein Opern-Air-Konzert vor 20.000 Menschen in Mexico City vorbereitet. Da haben wir zusammen mit dem Orquesta Filarmónica de la Ciudad Verdis Requiem aufgeführt. Das ist eine Aktion, bei der wir Menschen, die sich sonst kein Ticket für eine Klassikaufführung leisten können oder einfach noch nie Klassik gehört haben, Zugang zu solchen monumentalen Werken bieten. Im Jahr davor haben wir Beethovens 9. auf dem Zócalo in Mexico City gegeben, auch vor ungefähr 20.000 Zuhörern. Väter haben ihre Kinder auf die Schulter genommen und die Menschen haben uns Gracias zugerufen. Das war sehr bewegend für mich. Ich kam mir vor wie ein Missionar der klassischen Musik. Heute bin ich mit meiner Familie zusammen zu Hause, in Querétaro, nördlich von México City, und aufgrund der Coronasituation verlassen wir das Haus auch so wenig wie möglich. Eigentlich wollten wir Ende April wieder Beethovens 9. aufführen…
Barbara Hauter telefonierte für klassik-begeistert mit dem in Mexiko lebenden Bass-Bariton.
Klassik-begeistert

„Die FREITAG-PRESSE – 3. APRIL 2020“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 2. APRIL 2020

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 2. APRIL 2020
Foto: Andreas Schmidt (c)

Bayreuth/Berlin
Richard Wagner und die Corona-Krise: Schlingernde Operntanker
Die Bayreuther Festspiele müssen den neuen „Ring des Nibelungen“ verschieben. Und auch in Berlin drohen die „Ring“-Pläne durcheinander zu geraten
Tagesspiegel

Österreich
Haselsteiner über Kulturveranstaltungen: „Kinder, vergesst den Sommer Bezahlartikel
H.P. Haselsteiner erklärt, warum er jetzt schon Erl abgesagt hat und warum er für Salzburg schwarz sieht
Kurier

Münchner Oper zwingt zu Proben
Fernbleiben offenbar nur über offizielle Krankschreibung möglich
Frankfurter Allgemeine

Bayerisches Staatsballett Die Polizei besucht das Training
Am Dienstag fiel einem Passanten auf, dass im Probengebäude des Bayerischen Staatsballetts am Platzl trainiert wurde. Er holte daraufhin die Polizei – offenbar, weil er einen Verstoß gegen die bayernweiten Ausgangsbeschränkungen und das Veranstaltungsverbot vermutete.
Münchner Abendzeitung

Bayerische Staatsoper – „7 Deaths of Maria Callas“ abgesagt. Keine Uraufführung per Livestream
Die Bayerische Staatsoper hat die geplante Uraufführung des Opernprojekts „7 Deaths of Maria Callas“ von Marina Abramović abgesagt. Die Premiere und der Livestream auf BR-KLASSIK sollten am 11. April 2020 stattfinden.
BR-Klassik

Sommereggers Klassikwelt: Konserven mit Verfalldatum
Es verwundert nicht, dass das Verfalldatum von Inszenierungen im heute gängigen Stil ein immer schnelleres wird. Was beim ersten Mal vielleicht noch interessiert oder amüsiert, wirkt bei mehrmaliger Betrachtung oft peinlich.
In Zeiten von Corona legen sich besorgte Menschen vorsorglich einen gewissen Vorrat von Lebensmittel-Konserven an. Es ist eine Glaubensfrage, ob das bei täglich geöffneten Supermärkten mit frischer Ware unbedingt notwendig ist.
Anders liegen die Dinge im kulturellen Bereich. Die praktisch weltweite Schließung sämtlicher Konzertsäle und Opernhäuser erzeugt ein kulturelles, vor allem musikalisches Vakuum, das dem musikaffinen Menschen schmerzlich den Stellenwert der Musik für das emotionale Gleichgewicht bewusst macht. Aber so, wie sich die Generationen vor der Erfindung von Tonträgern und des Radios durch aktives Musizieren erfreuten, die Nachfolgenden auf jene Innovationen zurückgreifen können, ist die Generation Laptop und Smartphone gleich mehrfach für Ausfälle der Live-Events gerüstet.
Peter Sommeregger berichtet jeden Mittwoch aus seiner Klassikwelt.
http://klassik-begeistert.de/sommereggers-klassikwelt-29-konserven-mit-verfalldatum/

Hertha Töpper, Opernstar aus Graz, starb 95-jährig
Als Tochter eines Musiklehrers wurde Hertha Töpper zu einer der bedeutensten Mezzosopranistinnen der Welt. Jahrzehntelang blieb sie dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper treu, obwohl sie Erfolge von Bayreuth bis New York feierte.
Die Presse

Bayreuth und Salzburg
Ischgl der Opernwelt
Der deutsche Musikjournalist Manuel Brug hat wenige Stunden nach Absage der Bayreuther Festspiele in der Welt Überlegungen zu Corona und einem Musikfestival in solchen Dimensionen angestellt: „Wenn es ein Verbreitungsparadies gäbe, hieße es Bayreuther Festspielhaus.“ Die Salzburger Festspiele nennt Brug im gleichen Atemzug. Auch Salzburg nämlich hätten das Potential „zum Ischgl der Opernwelt“ zu werden. Nicht zu Unrecht sieht Manuel Brug auch an der Salzach eine „Klientel, die tagtäglich in einer sowieso schon von Touristenmassen überfluteten österreichischen Provinzhauptstadt um Atem ringend durch Hitzewellen oder Schnürlregen in engen Gassen stöckelt. Und anschließend ebenfalls zu Tausenden in Theaterbauten zusammenrückt, um hinterher in auch nicht eben großzügig bemessenen Lokalen das Gesehene wie Gehörte trinkend und essend opulent nachzubereiten.“
DrehpunktKultur „Die DONNERSTAG-PRESSE – 2. APRIL 2020“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 1. APRIL 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 1. APRIL 2020
Foto ©: Enrico Nawrath  – Tannhäuser, Bayreuther Festspiele 2019

Bayreuth
Dieses Jahr kein neuer Ring auf dem grünen Hügel
Die Proben für den neuen „Ring“ standen schon kurz vor der Tür. Nun hat die Festspielleiterin Katharina Wagner gegenüber BR-KLASSIK bestätigt, dass die Bayreuther Festspiele in diesem Sommer wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden werden.
BR-Klassik

Bayreuther Feststspiele und Sommerfestspiele Erl abgesagt
Die Presse

Bayreuther Festspiele für 2020 abgesagt
Die Bayreuther Festspiele werden in diesem Jahr wegen der Corona-Krise nicht stattfinden. Die nachfolgenden Festspieljahrgänge müssten dadurch umdisponiert werden, teilten die Festspiele am Dienstagabend mit. Zuerst hatte BR-Klassik darüber berichtet.
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/eilmeldungen

Bayreuther Festspiele abgesagt
Einen Tag vor dem geplanten Probenbeginn für die Neuinszenierung des „Rings der Nibelungen“ haben die zuständigen Gremien der Bayreuther Festspiele bekanntgegeben, dass das Festival in diesem Jahr nicht stattfinden kann.
Frankfurter Allgemeine

Laschet und Spahn informieren
Auch in Bezug auf Bayreuth
Sueddeutsche Zeitung

Diesen Sommer keine Richard-Wagner-Festspiele
Münchner Abendzeitung

Günther Groissböck zu Corona: „Ich habe Angst vor Aktionismus“
http://www.merkur.de/kultur/interview-mit-opernstar-guenther-groissboeck-zur-corona-krise-13635574.html

Zum Tod der Sängerin Hertha Töpper: Himmlische Opernmomente in München
Als Octavian im „Rosenkavalier“ hat sich Hertha Töpper in die Herzen gesungen und gespielt. Über 100 Mal hat sie den „jungen Herrn aus großem Haus“ allein in München gegeben. Nach Informationen aus ihrem engen Freundeskreis, die BR-KLASSIK vorliegen, ist die Sängerin nun im Alter von 95 Jahren verstorben.
BR-Klassik

Coronavirus
Plácido Domingo auf dem Weg der Besserung
Der Opernstar scheint das Coronavirus besiegt zu haben. Wegen MeToo-Vorwürfen trat er aus einer US-Gewerkschaft aus.
Wiener Zeitung

Wien
Bundestheater: Kostümwerkstätten nähen Mund-Nasen-Schutz
Solidarität: Mitarbeiterinnen stellten in Heimarbeit Behelfsmasken her, die an gemeinnützige Organisationen verteilt werden
Kurier

Online-Konzert:Es geht, es muss
Fünf Stunden Hilfe: der „Musik bleibt“-Stream des BR
Eben hat der Cellist Jan Vogler von New York aus ein 24-Stunden-Online-Musikfestival organisiert, nun folgte, ein bisschen kleiner, in München der Bayerische Rundfunk: Am Sonntag gab es fünf Stunden Musik, meist live, aus den Wohnzimmern der Künstler und aus dem verwaisten BR-Studio.
Sueddeutsche Zeitung

Ritterbands Klassikwelt 11: „Va pensiero“ auf „Goldenen Schwingen“ im Cyberspace
Aus Italien, wo die Zahl der Covid 19-Todesopfer täglich ansteigt und mittlerweile die Schwelle von 10 000 Verstorbenen überschritten wurde, erreichen uns nicht nur Schreckensnachrichten. So wird in dem am härtesten von der Pandemie getroffenen Land Europas dem Virus in vielfältiger Weise die Stirn geboten.
International Opera Choir
Am beeindruckendsten geschah dies in Rom. Eine einzigartige Idee hat in Rom der International Opera Choir realisiert: „Va, pensiero“, der Gefangenenchor aus der Oper „Nabucco“ als virtuelles Puzzle: Der Dirigent Giovanni Mirabile, ließ jedes Mitglied dieses Chores jeweils bei sich zu Hause, in der staatlich verordneten „Selbstisolation“, die eigene Stimme auf Smartphone aufnehmen. Mit einer ausgefeilten Montagetechnik wurden diese individuellen Beiträge dann zusammengeschnitten und mit der entsprechenden Orchester-Einspielung zu einem Ganzen kombiniert.
Das Ergebnis ist beeindruckend, berührend – und den Umständen entsprechend ziemlich perfekt.
Charles E. Ritterband besuchte Italien und berichtet von der Isle of Wight.
Klassik-begeistert

10 Fragen an den Klassik-Moderatoren Hans-Jürgen Mende: „Es ist ein schönes Gefühl, dass wir vor allem älteren Menschen mit klassischer Musik helfen“
Hans-Jürgen Mende, 59, gehört zu den profiliertesten und bekanntesten Klassik-Moderatoren Deutschlands.
Andreas Schmidt hat mit ihm gesprochen
Klassik-begeistert „Die MITTWOCH-PRESSE – 1. APRIL 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 31. MÄRZ 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 31. MÄRZ 2020
Foto: © Felix Löchner

München
Die Angst tanzt mit: Die Bayerische Staatsoper und Corona
Die Kunst durch die Krise bringen – aber mit welchem Risiko? Es gibt heftige Vorwürfe gegen die Bayerische Staatsoper.
Münchner Merkur

Beethovens vollendete Zehnte Sinfonie wird im November uraufgeführt
Ein Computer stellt Beethovens berühmte „Unvollendete“ fertig.
Wiener Zeitung

Lucerne-Festival-Intendant Michael Haefliger: «Die Ansteckungskurve müsste bis zum Sommer deutlich abflachen»
Wegen des Coronavirus droht auch den Klassikfestivals im Sommer das Aus, wie die Absage von Verbier zeigt. Intendant Michael Haefliger über Szenarien, Ängste und Hoffnungen für Lucerne Festival im Sommer.
Luzerner Zeitung

„Im Gesang ist schlechter Unterricht Körperverletzung“
Marilyn Schmiege, Präsidentin des Bundesverbands deutscher Gesangspädagogen (BDG), im nmz-Gespräch Neue Musikzeitung/nmz.de

Gott war da
Er war der traditionellste Avantgardist der zeitgenössischen Musik. Seine Sinfonien, Opern und Chorwerke schwebten zwischen allen Systemen. Nun ist Krzysztof Penderecki gestorben. Ein Nachruf
https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article206886973/Gott-war-da.html

Zum Tod von Krzysztof Penderecki
(23. November 1933 – 29. März 2020)
Mela Koteluk, geboren 1985, polnische Rock-Sängerin und Songschreiberin schrieb am Sonntag über Penderecki auf Twitter:
„Er war nicht nur einer der größten polnischen Komponisten unserer Epoche. Er war auch ein leidenschaftlicher Kenner und Schützer der Natur. Seine geheime Leidenschaft waren … Bäume. Auf seinem Landgut Luslawice hat Penderecki mehrere Tausend Bäume gepflanzt. “Manche Gattungen”, erzählte er nicht ohne Stolz, “dürften in unseren Breitengraden eigentlich gar nicht gedeihen”. In seinem Park fanden sie sich zu recht und wuchsen zu der größten Sammlung exotischer Baum-Gattungen in Europa.“
Teresa Grodzinska berichtet aus Hamburg.
Klassik-begeistert

10 Fragen an Ekkehard Lampe-Steinhage: „Ich möchte eine Lesung über Thomas Mann halten, begleitet von den Bremer Philharmonikern“
Der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer Ekkehard Lampe-Steinhage wurde 1981 an der Schule Schlaffhorst-Andersen ausgebildet. Seine Gesangsausbildung erhielt er in Berlin, Kopenhagen und Bremen. Er arbeitete viele Jahre an diversen Schauspielschulen in Berlin und Bremen, erteilte Stimm- und Sprechtraining im Bereich Hörfunk und Fernsehen und bildete Bremer Bürgerschaftsabgeordnete aus. Er ist verantwortlich für das Sprechtraining an der Bremer Oper und für die Stimmbildung am Bremer Schauspiel und bei der Shakespeare Company. Als Sprechtrainer gibt er Masterkurse in New York für Opernsänger, die unter anderem an der Metropolitan-Oper singen. Gelegentlich hält er musikalisch begleitete Lesungen.
Petra Spelzhaus befragte Ekkehard Lampe-Steinhage über sein Künstlerleben im Zeichen der Corona-Krise.
Klassik-begeistert

Ralf Wegner: Meine schönste Opern-Highlights 1
Birgit Nilsson, Mirella Freni, Edita Gruberova, Plácido Domingo, Luciano Pavarotti: Der Hamburger Mediziner Dr. Ralf Wegner hat die großen Weltstars der Opernwelt seit Ende der 1960er-Jahre alle live erleben dürfen: in der Staatsoper Hamburg, die in den 1970er-Jahren noch zu den weltbesten Opernhäusern zählte und sich heute um Anschluss an die europäische Spitze bemüht. Begeben Sie sich in ein wunderbares Stück Operngeschichte und reisen sie mit in eine Zeit, die scheinbar vergangen ist.
von Dr. Ralf Wegner, Hamburg
Klassik-begeistert

Deutschland
Bund rechnet mit bis zu 28 Milliarden Euro Ausfall im Kulturbereich
Neue Musikzeitung/nmz.de

Milliardenausfall in deutscher Kulturbranche befürchtet
Der Standard

Die Klassikfamilie
Manche kritisieren das Not-Streaming als unbeholfen. Ein Projekt in New York zeigt vor allem die Kraft der Hausmusik.
Sueddeutsche Zeitung „Die DIENSTAG-PRESSE – 31. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Presseschau, Montag, 30. März 2020

Für Sie und Euch  in den Zeitungen gefunden:
Die MONTAG-PRESSE – 30. MÄRZ 2020
Foto: © Chad Batka

Covid-19: Opernstar Plácido Domingo im Spital, Zustand stabil
Er werde bis zur „erhofften vollständigen Genesung“ im Spital bleiben.
Kurier

News
Opera star Placido Domingo hospitalised with coronavirus 14 days after first symptoms
The opera singer Placido Domingo was rushed to hospital after his health deteriorated two weeks after first exhibiting signs of coronavirus
https://www.mirror.co.uk/3am/celebrity-news/opera-star-placido

Komponist Penderecki gestorben
Der polnische Komponist Krzysztof Penderecki ist tot. Er starb heute im Alter von 86 Jahren in Krakow (Krakau), wie die Agentur PAP unter Berufung auf seine Ehefrau berichtete.
http://orf.at//stories/3159804/

Krzysztof Penderecki: Klangtsunami gegen Mailüfterl
Die Presse

Star-Komponist Krzysztof Penderecki tot
Wiener Zeitung

Zum Tod des Komponisten Krzysztof Penderecki: Er hatte Recht
BR-Klassik

Meine Erinnerungen an Professor Krzysztof Penderecki
von Jolanta Lada (Krakau / Hamburg)
Krzysztof Eugeniusz Penderecki (geboren am 23. November 1933 in Dębica, Polen; gestorben am 29. März 2020 in Krakau) war ein zeitgenössischer polnischer Komponist, dessen Werk der postseriellen Musik (s. a. Serielle Musik) zugeordnet wird und der vor allem durch seine Klangkompositionen Aufsehen erregte. Er gilt als einer der führenden Komponisten der polnischen Avantgarde und wurde gelegentlich auch als „spätmoderner Klassiker“ bezeichnet. Penderecki war einer der wenigen zeitgenössischen Komponisten der Avantgarde, denen der Durchbruch zur breiten Öffentlichkeit gelang.
Klassik-begeistert

Notfallkonzerte in Notfallzeiten
Das Orchester im Treppenhaus überträgt, angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Krise, eine Reihe ihrer „Persönlichen Notfallkonzerte“ regelmäßig im Livestream. Ein äußerst gelungenes Konzertformat, gespielt von einem Ensemble von dem man gerne mehr hören möchte.
Johannes K. Fischer berichtet aus Hannover.
Klassik-begeistert

Klassik per Mausklick: Ein Überblick über das aktuelle Streaming-Angebot
Abgesagt. Cancelled. Annullato. Die Konzert- und Opernhäuser dieser Welt spielen im Moment alle dasselbe Programm. Nämlich überhaupt nichts. Trotzdem lassen sich Musiker, Künstler und Kulturschaffende vom Virus nicht lähmen und machen aus der Situation das beste. Einige geben auf dem Balkon Konzerte für die Nachbarschaft. Viele übertragen auch Konzerte aus den eigenen vier Wänden direkt ins Internet. So bleibt die Kunst lebendig. Und auch das kulturelle Leben bleibt lebendig, denn wir können nach wie vor live dabei sein. Ganz bequem vom heimischen Sofa aus.
Leon Battran berichtet vom heimischen Sofa aus
Klassik-begeistert

Berlin
Puccinis Durchbruch an der Staatsoper Berlin
Kulturstätte streamt ihre Erfolgsproduktionen.
http://abendblatt-berlin.de/2020/03/28/kuenstlerischer-durchbruch/

Frankfurt
Zwei Schülerinnen wollen das „Papageno“ retten
Das „Papageno“ am Palmengarten in Frankfurt ist wegen der Corona-Krise in Not. Zwei 16-Jährige sammeln deswegen Spenden für das Theater.
http://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-musiktheater-papageno-palmengarten

Cellistin über Dmitri Schostakowitsch: „Er würde sich die Hände waschen“
https://taz.de/Cellistin-ueber-Dmitri-Schostakowitsch/!5671139/

Warum wir uns auch jetzt nicht leisten können, die Kultur beiseitezuwischen
Kurier

Musikfilme : Klassik hat ihre Zukunft vor sich
Frankfurter Allgemeine „Die MONTAG-PRESSE – 30. MÄRZ 2020“ weiterlesen