Krzysztof Michalski © Konrad Mika
Krzysztof Michalski (geb. 2003 in Tarnobrzeg, Polen) ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Zuletzt gewann er den 2. Preis beim ARD-Cellowettbewerb in München sowie den Preis für die beste Interpretation eines Auftragswerkes (2024). Von 2019-2021 lernte er Cellospielen an der internationalen Musica Mundi Schule in Waterloo, die er mit der höchsten Auszeichnung „summa cum laude“ abschloss. Derzeit absolviert er sein Masterstudium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris in der Klasse von Edgar Moreau und Cyril Lacrouts.
Als Solist hat Krzysztof bereits mit führenden Orchestern in Polen, Deutschland und Kolumbien zusammengearbeitet, wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Polish National Radio Symphony Orchestra (NOSPR). Als Kammermusiker trat er mit den Geigern Renaud Capuçon und Christian Tetzlaff auf. 2023 hatte er die Ehre, das Konzert „Martha Argerich and Friends Play for Brussels“ mit einer Cello-Sonate von Frédéric Chopin zu eröffnen. 2025 debütierte er beim Gstaad Menuhin Festival und den Ludwigsburger Schlossfestspielen.
Jolanta Łada-Zielke im Gespräch mit dem polnischen Cellisten Krzysztof Michalski
klassik-begeistert: Spielen Sie wirklich Cello seit Ihrem 6. Lebensjahr?
Krzysztof Michalski: Ja, und ich erinnere mich noch heute daran, wie ich mein erstes, sehr kleines Cello bekam, das meine Eltern bei einer Manufaktur in Tschechien im Internet bestellt hatten. Ich habe es auch mit Geige und Klavier versucht. Die Geige habe ich sofort aufgegeben, weil es mich sehr ermüdete, während des Unterrichts eine Stunde lang im Stehen zu spielen. Klavier habe ich dagegen einige Jahre lang gespielt und spiele es auch heute noch ab und zu, obwohl das Cello mein Hauptinstrument ist. Ich glaube, mein gutes Verhältnis zu meiner Cellolehrerin hat dabei eine Rolle gespielt. „Interview: kb im Gespräch mit dem polnischen Cellisten Krzysztof Michalski
klassik-begeistert.de, 11. November 2025“ weiterlesen