Die MITTWOCH-PRESSE – 20. OKTOBER 2021

Foto: Anna Netrebko in Wien © Instagram

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 20. OKTOBER 2021

Wien
Netrebko sagt wegen Schulteroperation Wiener Auftritte ab
Die Soprangöttin Anna Netrebko muss sich einer akuten Operation an der rechten Schulter unterziehen. Infolgedessen sieht sich die 50-Jährige gezwungen, ihr für Sonntag (24. Oktober) im Musikverein vorgesehenes Konzert ebenso abzusagen wie ihren Einsatz als Abigaille in Verdis „Nabucco“ an der Wiener Staatsoper in der ersten Novemberhälfte. Dies teilten beide Häuser mit Bedauern mit.
Salzburger Nachrichten

Edita Gruberova: Bilder aus ihrem Leben
Eine Fotoserie. Absolut sehenswert!
Zur Fotoserie

Zum Tod der Belcanto-Königin
Die Sopranistin Edita Gruberová beherrschte den Koloraturgesang wie keine zweite und konnte auf eine sagenhafte Karriere zurückblicken: 45 Jahre lang sang die Gruberová an der Spitze, bis sie sich im März 2019 im Münchner Nationaltheater verabschiedete. Jetzt ist sie, kurz vor ihrem 75. Geburtstag, in ihrer Wahlheimat Zürich gestorben.
BR-Klassik.de

Starsopranistin Edita Gruberová gestorben
Die große Koloratursopranistin ist in Zürich 74-jährig gestorben. Sie dominierte über Jahrzehnte als Virtuosin und Gestalterin die heiklen Partien des italienischen Belcanto.
Der Standard.at

Sopranistin Edita Gruberova ist tot
https://www.diepresse.com/6049045/sopranistin-edita-gruberova-ist-tot

Nach mehr als 50 Jahren auf der Opernbühne: Edita Gruberova ist tot
Sie zählte zu den führenden Koloratursopranistinnen. Ihr Spitzname war „slowakische Nachtigall“. Jetzt ist Edita Gruberova gestorben.
Tagesspiegel.de

Starsopranistin Edita Gruberova ist tot
Die gebürtige Slowakin galt als Königin der Koloratur und glänzte vor allem in Belcanto-Opern.
Wiener Zeitung.at

Zum Tod von Edita Gruberová (Podcast)
https://www.ndr.de/kultur/Zum-Tod-von-Edita-Gruberova,audio991340.html

Berlin
„Götterdämmerung“ in Berlin: Einige Stimmen strahlen, Herheims Inszenierung ist indiskutabel
Die Covid 19- Pandemie hat auch das timing für die Ring-Neuinszenierung an der Deutschen Oper völlig durcheinander gebracht. So hatte am Sonntag noch vor dem „Siegfried“ die abschließende „Götterdämmerung“ Premiere. Man darf aber bereits vor der letzten Premiere feststellen, dass Stefan Herheim mit seinem Ring krachend gescheitert ist.
Klassik-begeistert.de

Meiningen
„Der fliegende Holländer“ in Meiningen: „Mensch ärgere dich nicht“ am Abgrund
Kay Metzger verlegt die Wagner-Oper in ein Kino-Foyer und deutet sie als Balanceakt zwischen Mief und Magie. Musikalisch überzeugen die Sänger, vor allem Shin Taniguchi in der Titelrolle.
Mainpost.de.     „Die MITTWOCH-PRESSE – 20. OKTOBER 2021“ weiterlesen

CD-Rezension: César Francks skandinavisches Operndrama

Die Einspielung ist kein Mitschnitt einer Aufführung, sondern wurde im Sommer und Herbst 2019 im Konzerthaus Freiburg aufgenommen. Für Liebhaber César Francks und der französischen Oper ein absolutes Muss!

César Franck
Hulda

Philharmonisches Orchester Freiburg
Fabrice Bollon

NAXOS  8.660480-82

von Peter Sommeregger

Der bedeutende belgische Komponist César Franck schrieb neben Orchester- und Klavierwerken auch insgesamt vier Opern. Gehört hat er keine davon zu seinen Lebzeiten. Die ersten beiden erblickten niemals das Licht der Bühne, die letzte hinterließ er bei seinem Tod 1890 unvollendet. Die große, fünfaktige „Hulda“ erlebte erst nach seinem Tod in einer stark gekürzten Fassung ihre Uraufführung.

Dem Theater Freiburg kommt das Verdienst zu, dieses interessante, musikalisch der Spätromantik zuzurechnende Werk 2019 zum ersten Mal ungekürzt aufzuführen. Die nun bei Naxos veröffentlichte Einspielung folgt weitgehend der Besetzung der Premiere.

Obwohl Anklänge an Richard Wagner nicht zu überhören sind, findet Franck doch eine sehr eigenständige musikalische Sprache für das martialische, im Norwegen des 14. Jahrhunderts spielende Drama nach einer nordischen Sage. Das Libretto geht auf ein Drama des späteren norwegischen Literatur-Nobelpreisträgers Björnson zurück.

Trotz der bewegten, höchst dramatischen Handlung um das Mädchen Hulda, das furchtbare Rache für ihr angetanes Leid und Demütigungen nimmt, ist der Grundton der Partitur erstaunlich lyrisch. Die Partie der Hulda verlangt nach einem dramatischen Sopran, die ihres Liebhabers Eiolf nach einem ebensolchen Tenor.

„CD-Rezension: César Franck, Hulda, Philharmonisches Orchester Freiburg
klassik-begeistert.de“
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Der gehypte Dirigent zeigt leichte Schwächen: Das Mahler-Erlebnis mit Teodor Currentzis ernüchtert

Auf der Suche, bei der Currentzis zwar mit dem Herzen eines Löwen kämpft, verliert er sich in Perfektion und Schönklang. Dass dabei auch sein Gefolge, wie einige das eigens von Currentzis gegründete Ensemble musicAeterna bezeichnen, ebenso alles gibt, ändert am Ergebnis leider nichts. Auch wenn Mahlers gigantischer Kosmos von allen mit viel Spielfreude und Energie ausgekostet wird, letztendlich fehlt etwas: Mahler nur richtig zu spielen, ist einfach zu wenig.

Foto: © Anton Zavjyalov

Wiener Konzerthaus, Großer Saal, 10. Oktober 2021
Gustav Mahler, Symphonie Nr. 5 

Teodor Currentzis, Dirigent
musicAeterna, Orchester

von Jürgen Pathy

Wenn Musiker zu Raubtieren werden, ist Teodor Currentzis nicht fern. Im Wiener Konzerthaus hat der Russe mit griechischen Wurzeln mal wieder alles gefordert. Dass die Musiker seines musicAeterna, des Ensembles, mit dem er aus Russland zu Weltruhm gelangt ist, dabei an ihre Grenzen stoßen, ist selten der Fall. Mahlers Fünfte erwies sich allerdings als Hürde.

Dabei ließen die äußeren Zeichen nichts davon bemerken. Nachdem Currentzis, wie üblich in enger, schwarzer Skinny-Jeans, den letzten Takt händeringend fast in der Luft zerreißt, tobt das Haus. Der Currentzis-Effekt ist deutlich zu spüren. Kaum ein anderer seiner Kollegen, die qualitativ auf derselben Stufe stehen, reißt die Massen zurzeit so mit. Anders lässt es sich nicht erklären, dass selbst nach der Vorspeise, so lange applaudiert wird, dass der charismatische Pultstar dreimal aufs Podium gelockt wird.

„Teodor Currentzis, musicAeterna
Wiener Konzerthaus, Großer Saal, 10. Oktober 2021“
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Sensationeller Archivfund aus München: Verdis Meisterwerk Messa da Requiem

Das Resultat ist, technisch brillant aufbereitet, eine kleine Sensation. Die Wucht und gleichzeitige Sensibilität, mit der sich Muti dem Werk nähert, erzeugt eine Intensität der Interpretation, die tief berührt.

Giuseppe Verdi, Messa da Requiem
Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Riccardo Muti

BR Klassik 900199

von Peter Sommeregger

Der Dirigent Riccardo Muti hat sich während seiner gesamten Laufbahn immer wieder mit Verdis großem Chorwerk auseinandergesetzt, es existieren auch einige Plattenaufnahmen des Werkes von ihm.

Anlässlich seines 80. Geburtstages hat sich das Klassiklabel des Bayerischen Rundfunks eines exakt 40 Jahre zurückliegenden Konzerts erinnert, das im Münchner Herkulessaal 1981 stattfand. Damals dirigierte Muti das Werk mit dem Chor und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, als Solisten konnte er vier der damals bedeutendsten Sänger gewinnen.

Das Resultat ist, technisch brillant aufbereitet, eine kleine Sensation. Die Wucht und gleichzeitige Sensibilität, mit der sich Muti dem Werk nähert, erzeugt eine Intensität der Interpretation, die tief berührt. Neben dem bestens einstudierten und höchst engagiert singenden Chor und dem auf höchstem Niveau spielenden Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sind es die Solisten, die diese Aufführung zum Ereignis machen. „CD-Rezension: Giuseppe Verdi, Messa da Requiem, Riccardo Muti 1981
klassik-begeistert.de“
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Glanzauftritt eines Altmeisters: Herbert Blomstedt mit Bruckners Fünfter bei den Berliner Philharmonikern

Fotos: © Monika Rittershaus

„Blomstedt durchlebt die Musik, geht in jeder Phase ganz und gar mit ihr mit, lässt sich berühren und berührt uns.“

Philharmonie Berlin, 30.9.2021

Herbert Blomstedt
Berliner Philharmoniker

Anton Bruckner: 5. Sinfonie

von Kirsten Liese

Ein wenig erinnern seine Auftritte an die des legendären Günther Wand in seinen letzten Jahren. Wand dirigierte bis zu seinem Tod auswendig und im Stehen und wurde vor allem für seine Brahms- und Brucknerinterpretationen gefeiert. Das alles lässt sich auch über Herbert Blomstedt sagen, nur dass er mit 94 noch älter ist, Wand starb 2002 im Alter von 90 Jahren. „Herbert Blomstedt Berliner Philharmoniker,
Philharmonie Berlin, 30.9.2021“
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Ein Holländer aus Dänemark macht atemlos in München

Dämonisch, düster, auch mal zerbrechlich, packend, meerestauglich. Tusend tak, lieber Johan Reuter.

Bayerische Staatsoper, 24. September 2021
Richard Wagner, Der fliegende Holländer

Fotos: © Wilfried Hösl, Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

von Andreas Schmidt

Mit drei Weltklasseleistungen im Gesangsbereich und einem herausragendem Dirigat für ein sehr, sehr gutes Orchester startete die mit Abstand beste deutsche Oper mit einem Richard-Wagner-Masterpiece in die neue Saison: Richards erstes großes Werk, je öfter man es hört (ich komme auf 40 Aufführungen), desto besser wird es, desto mehr Nuancen und Feinheiten offenbaren sich einem von einem jungen, frischen Richard Wagner, dessen Kopf und Geist noch klar war, und dessen beste musikalische Tage noch kommen sollten.

Ich komme gleich zu den Weltklasseleistungen, darf aber vorab bemerken, dass das Münchner Publikum, hervorragende Leistungen gewöhnt, recht nordisch-kühl auf diesen herausragenden Abend reagierte. Hey MUC… Fahrt mal in andere Opernhäuser unseres schönen Landes, und Ihr werdet hören und sehen, dass dort meist nicht ansatzweise die Perfektion an schönen Stimmen und außerordentlichen Orchesterdarbietungen offeriert wird – obgleich auch an diesem Abend einzelne Blechbläser einige Individualfehler lieferten. „Richard Wagner, Der fliegende Holländer
Bayerische Staatsoper, 24. September 2021“
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Kopatchinskaja und Petrenko strahlen, die Berliner Philharmoniker sind eine Klasse für sich

Philharmonie Berlin, 18. September 2021

Berliner Philharmoniker
Patricia Kopatchinskaja, Violine
Kirill Petrenko, Dirigent

Werke von Karl Amadeus Hartmann und Igor Strawinsky

Foto: Patricia Kopatchinskaja © Marco Borggreve

Ein Extraklasse-Abend der Berliner Philharmoniker, so wie man ihn aus Vor-Corona-Zeiten kennt. Neben Patricia Kopatchinskaja strahlte vor allem Kirill Petrenkos dynamisches, inspirierendes Dirigat. Und auch die Berliner Philharmoniker haben wieder ihre gewohnte Spitzenliga bewiesen. 

von Johannes Karl Fischer

Die letzte Spielzeit war vor allem eine Corona-Spielzeit. Monatelang musste ohne Publikum gespielt werden, davor galten – auf der Bühne wie im Zuschauerraum – strenge Abstandsregeln. Ein Jahr später muss das Publikum weiterhin Masken tragen, alles andere ist wieder weitgehend normal. Strawinsky in voller Besetzung, Konzerte mit Pause. Und der Saal kann – dank nahezu voller Auslastung – seine akustischen Wunder wieder voll und ganz entfalten. Endlich klingt auch wieder alles wie vor Corona! „Berliner Philharmoniker Patricia Kopatchinskaja, Kirill Petrenko
Philharmonie Berlin, 18. September 2021“
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Kirill Petrenko entfesselt ein Feuerwerk an Farbenreichtum und Brillanz

Das virtuose Spiel der Berliner Philharmoniker und Petrenkos feuriges Dirigat sind aber eine Klasse für sich und entschädigten reichlich für die fehlende Optik.

Philharmonie Berlin, 17. September 2021

Foto: Kirill Petrenko © Wilfried Hösl

Karl Amadeus Hartmann, Concerto funebre
Igor Strawinsky, L’Oiseau de feu (Der Feuervogel)

Patricia Kopatchinskaja  Violine
Kirill Petrenko  Dirigent
Berliner Philharmoniker

von Peter Sommeregger

Mit diesem Konzert beginnt die Geigerin Patricia Kopatchinskaja ihr Amt als Artist in Residence bei den Berliner Philharmonikern. Mit dem „Concerto funebre­“ des selten aufgeführten Komponisten Karl Amadeus Hartmann hat die Künstlerin ein Stück gewählt, das in seiner Eindringlichkeit und seinem Ernst auch Ausdruck der Erschütterung des Komponisten über die politischen Ereignisse der Zeit und der Vorahnung des nahenden Krieges ist. Hartmann hatte sich gleichsam in innere Emigration begeben, publizierte seine Werke nicht. Dieses Violinkonzert erlebte daher im schweizerischen St. Gallen 1940 seine Uraufführung. „Patricia Kopatchinskaja, Kirill Petrenko, Berliner Philharmoniker
Philharmonie Berlin, 17. September 2021“
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Ein Abend der großen Kontraste: Olga Neuwirth und Anton Bruckner in der Berliner Philharmonie

Philharmonie Berlin, 11. September 2021

Foto: Olga Neuwirth©Markus Wächter / Waechter

Olga Neuwirth
Keyframes for a Hippogriff (Uraufführung)

Anton Bruckner
Symphonie Nr.4 Es-Dur

Berliner Philharmoniker
Jakub Hrůša  Dirigent
Andrew Watts  Countertenor
Tölzer Knabenchor

von Peter Sommeregger 

Die österreichische Komponistin Olga Neuwirth, 1968 geboren, zählt man heute zu den bedeutendsten Komponisten der Gegenwart. Das Werk mit sperrigem Titel ist eine Auftragsarbeit für die Berliner Philharmoniker, der New York Philharmonic und dem Königlich Philharmonischen Orchester Stockholm. In diesem Konzert erlebte es nach einer Pandemie-bedingten Verschiebung seine Uraufführung.

Neuwirth macht es dem Hörer nicht leicht, einen direkten Zugang zu dem Werk zu finden. Der Hyppogryph ist ein Fabelwesen, halb Greif, halb Pferd. Weder der Titel des Stückes, noch die Gesangstexte helfen bei einer Einordnung weiter. Wenn Olga Neuwirth über das Werk sagt: „Die Form dieser Komposition ist wie eine Wanderung durch viele verschiedene emotionale Zustände“, so hat man zumindest eine Deutungsmöglichkeit. Der Text ist eine Kollage aus sehr unterschiedlichen Zitaten, da finden sich Schnipsel von Melville, Whitman, Nietzsche, Gertrude Stein und Olga Neuwirth. Selbst diverse Street Graffiti wurden in den komplett englisch gesungenen Text aufgenommen.

Neuwirths Intention ist es, durch verschiedenartige textliche und musikalische Inhalte einer Vielfalt von Erfahrungen Ausdruck zu verleihen. Sie wählt für dieses, knapp halbstündige Vokalwerk, eine aufwändige und interessante Besetzung. Neben groß besetztem Orchester singen ein Countertenor und ein Knabenchor im Wechsel. Als Solist erfüllt Andrew Watts die etwas kryptische Textvorlage mit starkem Ausdruck und Gestaltungswillen, ebenso wie auch der von Michael Hofstetter einstudierte Tölzer Knabenchor. Streicher und Schlagwerk dominieren die polyphone Struktur des Werkes, dessen Beurteilung nach dem ersten Hören nicht leicht fällt. Beeindruckt war das Publikum aber deutlich, die anwesende Komponistin konnte sich über lang anhaltenden Applaus freuen. „Berliner Philharmoniker, Jakub Hrůša, Andrew Watts  Countertenor, Tölzer Knabenchor
Klassik-begeistert.de“
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War Requiem: Ein Appell gegen den Krieg in Berlin

Die aktuelle Aufführung geriet eindrucksvoll und bewegend… Dem Chor, bestens einstudiert von Jeremy Bines, sowie dem von Christian Lindhorst einstudierten Kinderchor der Deutschen Oper glückte eine herausragende Demonstration seiner Professionalität. 

Philharmonie Berlin, 10. September 2021
Benjamin Britten, 
War Requiem

Foto: Philharmonie Berlin,  © Schirmer

Flurina Stucki  Sopran
Matthew Newlin  Tenor
Markus Brück  Bariton

Chor und Kinderchor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Sir Donald Runnicles  Dirigent

von Peter Sommeregger

Es ist eine lange geübte Tradition, dass die Deutsche Oper Berlin während des Musikfestes im Herbst ein Konzert in der Philharmonie veranstaltet. Die Deutsche Oper, die sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Werk des britischen Komponisten Benjamin Britten auseinandersetzte, wählte in diesem Jahr dessen beeindruckendes War Requiem für ihren Auftritt in der Philharmonie.

Das für die Eröffnung des Neubaus der kriegszerstörten Kathedrale von Coventry vom erklärten Pazifisten Benjamin Britten geschaffene Werk ist als eines der bedeutendsten Chorwerke des 20. Jahrhunderts inzwischen unzählige Male auf der ganzen Welt aufgeführt worden. Fast vergessen ist heute, dass die insgesamt erst zweite Aufführung des Werkes 1962 in der Deutschen Oper Berlin stattfand. „Benjamin Britten, War Requiem
Philharmonie Berlin, 10. September 2021“
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