Foto: Sokhiev Tugan (c) Patrice Nin
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE, 15. SEPTEMBER 2026
Wien/Musikverein
Der philharmonische Lieblingsdirigent begeistert das Wiener Publikum
Die Wiener Philharmoniker sind jetzt eifrigst unterwegs; Konzerte in Wien, Grafenegg und wieder traditionsgemäß in Luzern. Tugan Sokhiev, der derzeitige Lieblingsdirigent der Philharmoniker, beweist wiederum, dass er der völlig richtige Mann als Favorit ist. Das Konzert war phänomenal – wenngleich mit minimalen Abstrichen.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
Wien
Saisonstart im Musikverein vor Van der Bellen und Christine Lagarde (Bezahlartikel)
Die Wiener Philharmoniker eröffneten unter dem kommenden Neujahrskonzert-Dirigenten Tugan Sokhiev die neue Musikvereinssaison mit Mozart, Beethoven und Prokofjew.
DiePresse.com.saisonstart
12.9.26, Staatsoper, „Le nozze di Figaro“, „Flotte Komödie”
Die Staatsoper rundet den Saisonstart mit Mozart ab. Die zweite Vorstellung von „Le nozze di Figaro“ im Rahmen der aktuellen Aufführungsserie bescherte dem Publikum einen unterhaltsamen Abend.
http://www.operinwien.at/werkverz/mozart/afigaro28.htm
Bremen/Sendesaal
Martin Stadtfeld: „Meer müsste er heißen“
Der Pianist Martin Stadtfeld präsentiert Bachs Goldberg-Variationen als imponierend opulentes Gesamtkunstwerk. Zur Eröffnung der Konzertsaison im Bremer Sendesaal, der mit seiner außergewöhnlich guten Akustik das optimal passende Ambiente bietet, hat Pianist Martin Stadtfeld, ein in jeder Hinsicht kompetenter Interpret der Goldberg-Variationen, seinen Platz am großen Flügel eingenommen. Bereits als 22-Jähriger hat er anno 2003 dieses lange Zeit als mehr oder weniger unspielbar gehaltene Werk eingespielt. Und man spürt vom ersten Ton an, dass er längst jede einzelne Note, jede Nuance verinnerlicht hat.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de
Bremen
Schuld und Unschuld – Kaja Saariahos zeitgenössische Oper „Innocence“ in Bremen
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,o4 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio
Wien/ Arnold Schönberg-Center/Saisoneröffnung
Happy Birthday, Arnold Schönberg!
Happy Birthday, Arnold Schönberg! Unter diesem Motto eröffnete das Arnold Schönberg Center in Kooperation mit den Wiener Symphonikern die Saison 2026/2027. Das Programm am Geburtstag des Komponisten war erlesen: Schönbergs Zweites Streichquartett, die Uraufführung der “Dunklen Gesänge” von Petr Popelka und Mozarts “Dissonanzenquartett”. Das Wiener HABE-Quartett, die Mezzosopranistin Christina Bock und Petr Popelka am Klavier begeisterten das Publikum mit intensiven und spannungsgeladenen Interpretationen.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik.begeistert.de
Eisenstadt
In Eisenstadt glänzt und klingt wieder Herbstgold
Das Festival beschert dem Burgenland Klassikstars wie Rolando Villazón, Gabriela Montero und Ian Bostridge. Intendant Julian Rachlin tritt viermal in Erscheinung. Wie es Joseph Haydn gelungen ist, eine unverwechselbare Stimme als Komponist zu finden? Laut eigener Einschätzung half dabei ein Arbeitsort abseits mondänen Glanzes: „Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selber irre machen und quälen, und so musste ich original werden“, beschrieb er die positiven Folgen von rund 40 Jahren in fürstlichen Diensten auf Schloss Esterházy in Eisenstadt.
DerStandard.at.eisenstadt
Salzburg
Salzburger Festspiele: Langer Endspurt bei der Intendantensuche? (Bezahlartikel)
Das Harren auf die Entscheidungen über Intendanz und Präsidentschaft der Salzburger Festspiele deutet auf haarige Verhandlungen hin. Dabei soll man vor einer Woche schon fast fertig gewesen sein . aber irgendetwas ist haarig.
SalzburgerFestspiele.intendantensuche
Hamburg
Kritik Verdis „Macbeth“ an der Hamburgischen Staatsoper: Ein archaisch-gegenwärtiges Königsdrama
Mit Verdis „Macbeth“ eröffnet die Hamburgische Staatsoper ihre neue Saison. Tobias Kratzer deutet das Werk als düsteres, zeitloses Macht- und Familiendrama und entwickelt starke Bilder und eine eindrucksvolle Chorführung, verliert sich aber mitunter in Wiederholungen seiner szenischen Ideen.
BR.Klassik.de.archaisch.gegenwaertig
Klimawandel in der Hölle – Tobias Kratzers „Macbeth“ von Giuseppe Verdi in Hamburg enttäuscht (Bezahlartikel)
NeueMusikzeitung/nmz.de
Wie spießig – Hamburgs neuer „Macbeth“ (Bezahlartikel)
Tobias Kratzer macht aus dem Mörderpaar gewöhnliche Menschen. Das soll zeitgemäß wirken, kostet Verdis Oper aber einen Großteil ihrer dämonischen Kraft. Der beste „Macbeth“ des Abends wütet im Orchestergraben.
DieWelt.de.Kultur
Die Diener der Hölle führen Regie (Bezahlartikel)
Tobias Kratzer bringt Giuseppe Verdis „Macbeth“ an der Hamburgischen Staatsoper zum Leuchten. Nur Lady Macbeth mangelt es an dämonischer Kraft.
FrankfurterAllgemeine.net.dienerderhoelle
Das Morden wird nie aufhören (Bezahlartikel)
Tobias Kratzer eröffnet die Saison der Hamburgischen Staatsoper mit Verdis „Macbeth“ und erntet seine wohl ersten Buhs. Der Abend ist überraschend karg, aber sehr klug
SueddeutscheZeitung.de.kultur
Köln
Riphahns Haus erwacht
Nach 14 Jahren öffnet die Oper Köln am Offenbachplatz wieder ihre Türen. Als erste Premiere steht Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“ an. Nicht auszudenken, hätten die Kölner Tatort-Kommissare Schenk und Ballauf ihre Mordermittlungen auf der Baustelle der Oper Köln und in deren Ausweichquartier im Staatenhaus für die Anfang des Jahres ausgestrahlte Krimi-Folge „Die Schöpfung“ weniger zügig abgeschlossen. Dann wäre der Wiedereröffnung des 1957 eingeweihten Hauses am Offenbachplatz womöglich erneut ein Stein in den Weg gelegt worden. Doch nach geschlagenen vierzehn Jahren – seit 2012 – stehen den ersten Premieren im stadtbildprägenden Opernhaus des Architekten Wilhelm Riphahn nun weder fiktionale noch non-fiktionale Hindernisse mehr entgegen. Am 27. September wird sich der Vorhang für den neuen Kölner „Rosenkavalier“ öffnen.
https://www.concerti.de/oper/wiedereroefffnung-oper-koeln-am-offenbachplatz/
Darmstadt
Verismo ohne Blut, Schweiß und Sehnsucht – Cavalleria rusticana und Pagliacci: ein Abend, der mit viel Aufwand nichts erzählt
Verismus ist ein brutales Handwerk. Er lebt vom Ungeschminkten, von der blutigen Schnittstelle zwischen menschlicher Kreatur und gesellschaftlichem Korsett. Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ und Ruggero Leoncavallos „Pagliacci“ sind keine musealen Doppeldeck-Häppchen für den gepflegten Bildungsbürger, sondern verlangsamte Hinrichtungen auf offener Szene. Am Staatstheater Darmstadt wollte Intendant Karsten Wiegand in Personalunion als Regisseur zu viel. Er lieferte eine überambitionierte visuelle Materialschlacht, die am Ende vor allem eines offenbart: Mutlosigkeit vor der nackten Tragödie.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
Minden
Sensibel, poetisch, ideal
Die Mindener Produktion von Richard Wagners aufwendigster Oper gerät in mehrfacher Hinsicht überwältigend beglückend.
orpheus.magazin.minden
Magdeburg
Lost Love Games
Regisseurin Martina Gredler untersucht Mozarts Beziehungsexperiment im Lichte des menschlichen Paarungsverhalten zur PC-Steinzeit vor vierzig Jahren. Keine vornehmen Damen aus Ferrara, keine verliebten neapolitanischen Offiziere, kein experimentierfreudiger Kaffeehaus-Philosoph und keine bezüglich Männerbeziehungen abgebrühte Hausangestellte! Dafür spielt die dritte abgründige Opernkomödie Mozarts und seines Textdichters Lorenzo da Ponte für Wien 1790 in der ersten Musiktheater-Premiere des Theater Magdeburg zur neuen Spielzeit am Anfang der 1990er-Jahre. Damals vollzog sich – genau 200 Jahre nach der eigentlichen Handlungszeit von „Così fan tutte“ – der explosive Aufbruch ins Internet, in den Cyberspace und ins virtuelle Dating. Das Produktionsteam untersuchte die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf das menschliche Paarungsverhalten nicht aus den Phänomenen der Gegenwart, sondern aus der PC-Steinzeit vor fast vierzig Jahren.
concerti.de.opernkritik
„Così fan tutte“ mit Cyberspace: Verpixelte Mozart-Premiere in Magdeburg (Bezahlartikel)
Seit der Wiener Uraufführung 1790 gilt dieses letzte gemeinsame Meisterwerk von Mozart und Lorenzo Da Ponte als Paradebeispiel für musikalisch-psychologische Sezierkunst. In Magdeburg erweist sich der verpixelte Abend nun als ein zwar ambitionierter, im Kern aber matter Versuch, der das genuine Potenzial der Partitur bei weitem nicht ausschöpft. Martina Gredlers virtuelles Dating-Labor und Sebastiano Rollis Mozart-Bild bleiben etwas hinter den Herausforderungen von „Così fan tutt*e“ zurück.
NeueMusikzeitung/nmz.de
St. Gallen
„Hoffmanns Erzählungen“: Saisoneröffnung mit Ronaldo Villazon in St. Gallen
In Sankt Gallen, gleich über der Grenze zu Vorarlberg, wurde „Hoffmanns Erzählungen“ gegeben – unter anderen mit dem Startenor Rolando Villazon. Das Publikum reagierte mit Standing Ovations.
https://www.krone.at/4293691
Piacenza
Muti fordert Restaurierung von Verdis Villa: Kulturminister reagiert
Nach der Kritik von Maestro Riccardo Muti kündigt die Regierung Meloni die Restaurierung des Hauses in Sant’Agata nahe Piacenza an. In der Villa des italienischen Opernkomponisten Giuseppe Verdi (1813–1901) in der norditalienischen Gemeinde Villanova di Sant’Agata sull’Arda bei Piacenza sollen nach Angaben der Regierung in Rom bald die ersten Restaurierungsarbeiten beginnen. Kulturminister Alessandro Giuli sagte, sein Ministerium habe seit September 2024 rund 20 Millionen Euro für den Erwerb und die Enteignung der Villa sowie für die Restaurierung bereitgestellt.
DerStandard.at.story.restaurierung
Links zu englischsprachigen Artikeln
Hamburg
Hamburg State Opera’s New Production of Verdi’s Macbeth Plays Mind Games
operatoday.com.hamburg
Transatlantic sparks and refreshing Brahms: Alan Gilbert and the NDR Elbphilharmonie
bachtrack.com.de.transatlantic
Bayreuth
Handel’s Floridante at Bayreuth Baroque in a dark Georgian setting convinces musically not conceptually
seenandheard.international.com.floridante
Minden
Die Meistersinger: Memorable Wagner in Minden – again!
seenandheard.international.com.meistersingerminden
Göteborg
An unforgiving new Gothenburg La traviata with healing music
Seenandheard.international.com.gothenburg
London
Last Night of the Proms review – musical chaos ensues in near four-hour finale
The evening features everything from a rendition of an inscrutable Samuel Barber concerto to a celebration of Dolly Parton, but the real star is tartan-clad tenor Nicky Spence
TheGuardian.com.music.chaos.ensues
Belfast
Review: CARMEN, Grand Opera House
Northern Ireland Opera’s stripped-back, urgent production of Carmen trades Sevillian glamour for a post-conflict backlot, creating a searing commentary on domestic abuse
broadwayworld.com.ireland
Philadelphia
The awkward stage
Opera Philadelphia’s production of Mitridate, re di Ponto proves more puerile than perhaps its 14 year-old composer intended.
https://parterre.com/2026/09/13/the-awkward-stage/
Feature
Opinion | Opera Is in Trouble. Let’s Channel the Maestro. (Subscription required)
An imagined look at what Arturo Toscanini, one of opera’s greatest interpreters, would say about the troubled art form of today.
NewYorkTimes.com
Ballett/ Tanz
Hamburg
John Neumeiers Cinderella-Ballett bleibt rätselhaft
Charlotte Larzelere war tänzerisch ganz in ihrem Element. Mit welcher Eleganz, straffer, aber dennoch biegsamer Haltung sie sich immer wieder in die Höhe heben ließ, anfangs von den ihrer Mutter zugeordneten Vogelgeistern sowie später bei ihrem Ball-Entree war fabelhaft in Szene gesetzt.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Sprechtheater
Schauspielhaus Salzburg: Ich bin nicht was ich bin
24 Jahre alt und kein bisschen aktualisierungsbedürftig. Heutzutage, da die Gender-Fluidität auf den Bühnen manische Ausformungen angenommen hat, wirkt Shakespeares „Was ihr wollt“ wohltuend spielerisch. Das Leichtfüßige streicht Alexander Kratzer mit seinem spielfreudigen Ensemble im Schauspielhaus Salzburg aufs Vergnüglichste heraus.
DrehpunktKultur.at.fluiditaet
Rock/ Pop
Wien
Unermüdlicher Campino war mit den Toten Hosen schön laut
Die Toten Hosen rockten mit Vicky Leandros in Wien. Unermüdlicher Campino war mit den Toten Hosen schön laut. “Für uns gibt es kein besseres Auswärtsspiel!”, rief Sänger Campino beim Konzert der Die Toten Hosen am Samstag ins Oval des ausverkauften Ernst-Happel-Stadions. Tatsächlich glich der Auftritt der Band in Wien im Rahmen ihrer Abschiedstour mehr einem explosiven Heimspiel, angefeuert von 55.000 Fans. Als Gäste veredelten Birgit Minichmayr und Vicky Leandros die Darbietung mit einem Programm, das keine Wünsche offen ließ. Politisch wurde es nur kurz.
Suedtirol.news
Politik
Niedersachsen
CDU gewinnt Kommunalwahl in Niedersachsen, AfD auf Rang 3
Die CDU erreicht laut vorläufigem Ergebnis 27,2 Prozent, dahinter liegt die SPD mit 24,6. Die AfD landet mit 15,9 Prozent vor den Grünen.
DiePresse.com.niedersachsen
GB
Ed Miliband: Londons jüdischer Außenminister, der sich mit Israel anlegt
Ed Miliband trat als britischer Chefdiplomat nicht nur in die Fußstapfen seines älteren Bruders David, den er im Duell um den Labour-Vorsitz besiegt hatte. Der frühere Parteichef geriet unter Premier Andy Burnham mit den Sanktionen gegen Israel auch in ein persönliches Dilemma.
DiePresse.com
Österreich
NR-Sondersitzung: Immer noch kein Kompromiss beim Klimaschutz
Die Grünen hatten am Montag zu einer Sondersitzung im Nationalrat zusammengetrommelt. Doch trotz Leonore Gewesslers Aufruf zu „vollem Einsatz“ gegen die Klimakrise scheiterte das Klimaschutzgesetz erneut. Der dringliche Antrag der Klubobfrau stieß auf einiges an Gegenwind. Von der FPÖ hieß es: „Gegen Hitze helfen Klimaanlagen.“
https://www.krone.at/4295270
Wissen/Schule
Die Verblödung der Gesellschaft in Österreich schreitet voran
Die Smartphone-Kultur hat deutliche Spuren hinterlassen. Jugendlichen fällt es immer schwerer, den Sinn längerer Texte zu erfassen. Die Kulturtechnik des Lesens und Schreibens ist in Gefahr. Da kann man ruhig etwas alarmistisch werden.
DiePresse,com
Nach Hacker-Attacke
Außer Kontrolle? KI-Bosse fordern plötzlich Pause
Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht mehr nur Befehle ausführt, sondern sich eigenständig Zugang zu Computersystemen verschafft? Nach einer aufsehenerregenden Hacking-Attacke wächst in der US-KI-Branche nun die Sorge, dass die Entwicklung zu schnell voranschreiten könnte. Sogar prominente Befürworter leistungsfähiger KI zeigen sich offen für eine Verlangsamung.
https://www.krone.at/4293576
_____________________
Unter’m Strich
Österreich
Sie erwischt fast alle: Die ranghöchste Mordermittlerin redet Klartext
Sie ist Österreichs höchstrangige Mordermittlerin, Gewaltverbrechen mit tödlichem Ausgang sind ihr tägliches Geschäft. Claudia Bauer (60) hat schon viel erlebt. Im großen „Krone“-Interview spricht sie über das „Böse“, ihr untrügliches Gespür, ihr Verhältnis zum Tod, was sogar sie noch erschüttern kann – und warum zuletzt die neuen „Tatort“-Kommissare bei ihr zu Besuch waren.
https://www.krone.at/4289966
Österreich
Krone oder Kasperl“. Kühbauer? „Das wird sich jetzt nicht ändern“
Eine neue Folge von „Krone oder Kasperl“! Diesmal Themen in der Sendung bei Michael Fally und Alex Hofstetter: die erste Saisonniederlage des LASK, Transfergerüchte um Didi Kühbauer, Rapids Auswärtssieg, der Befreiungsschlag der Wiener Austria, Stephan Helm, Kimi Antonelli, Marc Marquez, Alexander Zverev und Felix Gall.
https://www.krone.at/4294650
Klagenfurt
Botschaft an „Feinschmecker“. Hofer-Kunde isst im Geschäft – Filiale reagiert sofort
In einer Hofer-Filiale in Klagenfurt sorgte ein ungewöhnlicher Fall für Ärger. Nun richtet sich der Diskonter direkt an den Verursacher. Wer beim Einkaufen Hunger bekommt, muss sich offenbar manchmal besonders zusammenreißen. In einer Hofer-Filiale in Klagenfurt soll eine Person Lebensmittel aus den Regalen genommen, noch im Geschäft konsumiert und die leeren Verpackungen anschließend wieder zurückgelegt haben.
Heute.at.hoferkunde
Nervig oder sinnvoll? Zeitumstellung: Wann wir wieder an der Uhr drehen
Der Herbst bringt nicht nur fallende Temperaturen mit sich, sondern auch die Zeitumstellung. In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober werden die Uhren um eine Stunde auf die Normalzeit MEZ zurückgestellt – und die Sommerzeit endet.
https://www.krone.at/4295520
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 15. SEPTEMBER 2026)
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 15. SEPTEMBER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Bruno Walter zum 150. Geburtstag am 15. September 2026

Bildnachweis: NARA/Photographs and other Graphic Materials – Local ID: 242-HF-0816- public domain
Am 15. September 2026 jährt sich der Geburtstag von Bruno Walter zum 150. Mal. Die Bayerische Staatsoper nimmt dies zum Anlass, an einen der prägendsten Dirigenten ihrer Geschichte zu erinnern, der hier von 1913 bis 1922 als Generalmusikdirektor wirkte.
Bruno Walter wurde am 15. September 1876 in Berlin geboren und wuchs in einem musikaffinen Elternhaus auf. Bereits als Dreizehnjähriger trat er als Wunderkind am Klavier mit den Berliner Philharmonikern auf, bevor ihn ein Dirigat Hans von Bülows zur Überzeugung brachte, selbst Dirigent werden zu wollen. Prägend für seinen weiteren Weg wurde die Begegnung mit Gustav Mahler 1894 in Hamburg: Walter wurde dessen engster Vertrauter und später einer seiner wichtigsten Sachwalter – so leitete er 1911 in München die postume Uraufführung von Mahlers Lied von der Erde.
1913 übernahm Walter die Position des Generalmusikdirektors am Königlichen Hof- und Nationaltheater München. Diese Jahre bezeichnete er rückblickend als seine „große Zeit am Theater“ – insbesondere sein Verständnis von Mozart vertiefte sich in München entscheidend, weg vom „Rokoko“-Bild hin zu einem, wie er es selbst nannte, „Shakespeare der Oper“. Walter dirigierte in dieser Zeit unter anderem die Münchner Erstaufführungen von Richard Strauss‘ Frau ohne Schatten und der Ur-Ariadne sowie 1917 die Uraufführung von Hans Pfitzners Palestrina.
Die anfänglich glückliche Zeit wurde jedoch zunehmend von antisemitischen Anfeindungen überschattet, die auch von Teilen der Münchner Musikkritik ausgingen. 1922 verließ Bruno Walter München, 1933 nach der nationalsozialistischen Machtergreifung das Deutsche Reich, 1938 emigrierte er schließlich in die USA. Nur einmal noch, am 2. Oktober 1950, kehrte er für ein Konzert mit dem Bayerischen Staatsorchester nach München zurück – eine Aufnahme des Konzerts steht auf Staatsoper.tv zur Verfügung. Der Bruno-Walter-Saal als großer Proberaum des Bayerischen Staatsorchesters erinnert bis heute an den prägenden Generalmusikdirektor.
________________________________________________________________________________________
Bayreuth Baroque Opera Festival 2026: Siebte Ausgabe im Zeichen von Händels „Floridante“ endet mit großem Erfolg

Am Sonntag, den 13. September 2026, ging die siebte Ausgabe des Bayreuth Baroque Opera Festivals zu Ende. Vom 4. bis 13. September wurde Bayreuth erneut zum Treffpunkt für internationale Künstlerinnen und Künstler sowie ein Publikum aus aller Welt, das ein vielfältiges Programm aus Oper und Konzert erleben konnte. Im Zentrum stand Georg Friedrich Händels selten aufgeführte Oper Floridante. Max Emanuel Cencic führte Regie und übernahm zugleich die Titelrolle. Die musikalische Leitung lag bei Markellos Chryssicos, der mit dem Wrocław Baroque Orchestra zugleich das diesjährige Residenzorchester des Festivals leitete. Neben Max Emanuel Cencic waren Eva Zalenga als Rossane, Sonja Runje als Elmira, Bruno de Sá als Timante, Gerrit Illenberger als Oronte und Yannis François als Coralbo zu erleben. Die Produktion entstand als Zusammenarbeit mit den Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe, wo die Inszenierung im kommenden Februar wieder zu erleben sein wird.
Knapp 6.000 Besucher:innen kamen in diesem Jahr zum Festival und sorgten erneut für ausverkaufte Opern- und Konzertveranstaltungen im Markgräflichen Opernhaus, in der Schlosskirche und erstmals im neu eröffneten Friedrichsforum. Bayreuth Baroque konnte sich dabei über ein besonders internationales Publikum freuen: Mehr als ein Fünftel der Besucher:innen kam aus dem Ausland, insgesamt reisten Gäste aus 39 Ländern an.
BR Klassik, offizieller Medienpartner von Bayreuth Baroque, begleitete das Festival auch in diesem Jahr mit Übertragungen und Aufzeichnungen. Darüber hinaus sind ausgewählte Veranstaltungen bei ARTE Concert abrufbar, und auch Mezzo TV ist Medienpartner von Bayreuth Baroque.
Die nächste Ausgabe von Bayreuth Baroque findet voraussichtlich vom 7. bis 19. September 2027 statt. Über den Bayreuth Baroque Newsletter können sich Interessierte bereits jetzt über Neuigkeiten und die kommenden Veranstaltungen informieren. Die Anmeldung für den Newsletter ist direkt über www.bayreuthbaroque.de möglich.
Neben der Opernrarität Floridante von Händel bot das Festival zahlreiche weitere Konzerterlebnisse. Eröffnet wurde das Konzertprogramm in der Schlosskirche mit Chaos und Ordnung mit Maximiliano Danta, Gerd Amelung und dem Ensemble I Porporini. Im Markgräflichen Opernhaus präsentierte Christophe Dumaux gemeinsam mit Les Accents und Thibault Noally unter dem Titel Handel’s Nature eine Auswahl von Händels Arien. Bruno de Sá sprang kurzfristig für die erkrankte Julia Lezhneva ein und präsentierte gemeinsam mit dem Wrocław Baroque Orchestra unter Pedro Beriso sein Programm Delirio d’Amore. Emöke Baráth und Andreas Scholl begegneten sich in Caesar meets Rodelinda mit Musik aus Händels Opern Giulio Cesare in Egitto und Rodelinda, während Federico Fiorio, Maayan Licht und Dennis Orellana gemeinsam mit Jarosław Thiel und dem Wrocław Baroque Orchestra in The Sopranos für ein außergewöhnliches Zusammenspiel dreier männlicher Sopranstimmen sorgten. Mit Viaggio in Europa führten Petr Nekoranec und Kateřina Ochmanová schließlich durch unterschiedliche europäische Barocktraditionen. Ergänzt wurde das Programm durch Einführungsvorträge sowie besondere kulinarische Veranstaltungen wie Gala-Dinner und Brunch.
Weitere Informationen zu Bayreuth Baroque finden Sie auf: www.bayreuthbaroque.de/
Besuchen Sie Bayreuth Baroque auf Facebook, Instagram und YouTube.
Hier sind sämtliche TV-Übertragungen, Hörfunktermine und Streams im Überblick:
Georg Friedrich Händel – Floridante (4., 6., 8., 10., 12. & 13. Sept. 2026)
BR (Radio/Online): 15. Sept. 2026, 20:03 Uhr, im ARD-Radiofestival
ARTE: im Dezember 2026 im TV; bereits 30 Tage vor der TV-Ausstrahlung auf arte.tv verfügbar
BR (TV): ca. sechs Monate nach der ARTE-Ausstrahlung
MEZZO TV: Termin noch nicht bekannt
Christophe Dumaux – Handel’s Nature (5. Sept. 2026)
BR (Radio/Online): 10. Sept. 2026, 18:03 Uhr
BR (Stream): live auf dem YouTube-Kanal des BR
ARTE: ab 16. Sept. 2026 auf arte.tv
BR (TV/ARD alpha): 1. Nov. 2026, 21:45 Uhr
MEZZO TV: Termin noch nicht bekannt
Julia Lezhneva – Koffer-Arien (7. Sept. 2026)
BR (Radio/Online): 7. Sept. 2026, 20:03 Uhr, im ARD-Radiofestival
BR (Stream): live auf dem YouTube-Kanal des BR
BR (TV/ARD alpha): 8. Nov. 2026, 21:45 Uhr
The Sopranos (11. Sept. 2026)
BR (Radio/Online): 6. Okt. 2026, 20:03 Uhr
BR (Stream): live auf dem YouTube-Kanal des BR
ARTE: ab 16. Sept. 2026 auf arte.tv
BR (TV/ARD alpha): 15. Nov. 2026, 21:45 Uhr
Qwest.TV: ab 3. Dez. 2026
______________________________________________________________________________
Velingrad/Bulgarien : Galakonzert anlässlich des Geburtstags des großen bulgarischen Basses Nicolai Ghiaurov


Es ging hoch her bei dem Galakonzert, das anlässlich des Geburtstags des grossen bulgarischen Basses Nicolai Ghiaurov im Theater seiner Heimatstadt Velingrad stattfand. Unter der musikalischen Ägide der Sopranistin Marena Balinova brillierten unter anderem der junge sardische Bariton Dario Sogos, Preisträger beim letztjährigen Ghiaurov-Wettbewerb in Modena, mit seiner umwerfenden Interpretation der Arie des Beaupertuis aus der komischen Oper „Il cappello di paglio di Firenze“ von Nino Rota, die kurzerhand in die Sauna des örtlichen Luxushotels Kashmir (https://kashmirhotel.bg/) verlegt wurde.
Sensationell auch der mazedonische Bariton Marjan Jovanovski, der das Kunststück fertigbrachte, das Duett Rigoletto-Sparafucile *allein* zu singen, nachdem der ursprünglich vorgesehene Bassist leider erkrankt war, bevor dann der italienische Tenor Gianni Colettazur abschliessenden Zugabe ansetzte und… – aber sehen Sie selbst:

– „O sole mio“: https://www.youtube.com/watch?v=-dZ3m4EEQRo
– „È una cosa incredibile“: https://youtu.be/4twJSL_nECY
– „Quel vecchio malediva me“:
https://www.youtube.com/watch?v=6wlBjIfrBHc
P. Reichl
________________________________________________________________________________________
WIEN/ PORGY AND BESS – JAZZ & MUSIC CLUB (Riemergasse 11)


(Fast) Alle Konzerte sind im Live-Stream auf www.porgy.at zu erleben!
Impressum:
Jazz & Musicclub Porgy & Bess ⚬ Riemergasse 11 ⚬ 1010 Wien
Tel.: +43 (1) 512 88 11 ⚬ Mail:
____________________________________________________________________________________________________________________________________
WIEN: Ausstellung Judith Schimany (Aquarelle) am Donnerstag, 8. Oktober 2026 im Großen Palmenhaus Schönbrunn

Ausstellung am Donnerstag, 8. Oktober im Großen Palmenhaus Schönbrunn um 18 h
Ehrenschutz: Vize-Honorarkonsulin Birgit Sarata
Es singt: KS. Ursula Pfitzner
Es liest: Stephan Paryla-Raky
Die Ausstellung ist bis Samstag, 31. Oktober 2026 täglich von 10 -17 h geöffnet.
Die Künstlerin ist samstags von 14 – 17 h anwesend!