Foto: Michael Spyres (Foto: Marco Borelli)
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE, 1. MAI 2026
Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Baritenor Michael Spyres als Liedersänger (Bezahlartikel)
An der Seite des Pianisten Mathieu Pordoy reüssierte der als Stimmwunder geltende Michael Spyres mit einem feinsinnig präsentierten, echten Liedprogramm.
DiePresse.com.baritenor
28.4.26 Staatsoper: Solistenkonzert Michael Spyres
Die Staatsoper lud am Dienstagabend zum Solistenkonzert von Michael Spyres. Spyres präsentierte ein anspruchsvolles Programm mit Liedern von Ludwig van Beethoven, Richard Wagner, Gustav Mahler, Richard Strauss und Erich Wolfgang Korngold.
http://www.operinwien.at/chronik/Material/spyres.htm
Pappano und das LSO im Musikverein: Wenn bei den letzten Fragen einiges offenbleibt (Bezahlartikel)
Das London Symphony Orchestra unter Antonio Pappano mit Tschaikowskys „Pathétique“ und Bernsteins „Age of Axiety“ mit Denis Kozhukhin am Klavier: ein unausgeglichener Abend.
DiePresse.com.pappano.musikverein
Salzburg
Der Startschuss fällt
Präsidentin oder Präsident, Intendantin oder Intendant gesucht. „Die entsprechenden Stelleninserate werden am Wochenende in nationalen und internationalen Medien geschaltet. Die Bewerbungsunterlagen sollen jeweils bis 5. Juni einlangen.“
DrehpunktKultur.at.präsidentin.gesucht
Salzburger Festspiele suchen „diversitätssensible Personalführung“
Künstlerische Leitung und Präsidentschaft ausgeschrieben. Nicht nur der ORF, auch die Salzburger Festspiele machen sich auf die Suche nach einer neuen Leitung: Sowohl der Posten der künstlerischen Leitung – nach dem Abgang Markus Hinterhäusers hat Karin Bergmann bis 2027 übernommen – als auch die Präsidentschaft – der Vertrag von Kristina Hammer läuft aus – wurden ausgeschrieben.
Kurier.at.ausschreibung
Festspielarchiv online: Auf zum digitalen Festspiele-Schauen!
Das Festspielarchiv ist nun auch online verfügbar. Nicht nur der Katalog, sondern auch die Objekte in Form von Digitalisaten. Der erste Gedanke trügt nicht, tatsächlich hat Arnulf Rainer Mozart übermalt. Im Auftrag der Salzburger Festspiele, zum Gedenkjahr 1991. Wer kann sich noch erinnern an dieses Festspielplakat? – Das Festspielarchiv ist nun auch online verfügbar. Nicht nur der Katalog, sondern auch die Objekte in Form von Digitalisaten.
DrehpunktKultur.at.digital
Wien
Wiener Festwochen: Milo Rau: „Wir erleben das globalpolitische Endspiel der Demokratie“
In seinem dritten Jahr ruft der Intendant der Wiener Festwochen eine „Republic of Gods“ aus – und plädiert für eine Kontaktaufnahme mit rechten Paralleluniversen. Die Wiener Festwochen haben sich unter Intendant Milo Rau verstärkt ins Zentrum von Debatten bewegt. Nach der Ausrufung der „Freien Republik Wien“ und der „Republic of Love“ folgt im dritten Jahr nun die „Republic of Gods“ und damit die Auseinandersetzung mit Gottessehnsucht und neuen, bis in Regierungen eindringenden theologischen Weltbildern, die apokalyptische Szenarien kolportieren. Vor dem Soft-Opening des fünfeinhalb Wochen dauernden Festivals mit der Rede von Anne Applebaum am 13. Mai und der Eröffnungsproduktion Das beste Stück aller Zeiten (15. Mai) skizziert Rau im STANDARD-Gespräch den radikalen politischen Wandel hin zu Autokratien und plädiert für die Kontaktaufnahme mit rechten Paralleluniversen etwa eines Peter Thiel.
DerStandard.at.story.endspiel.der.demokratie
Gentleman am Pult. Der Dirigent Zubin Mehta (*1936)
Audio von Kirsten Liese (43 Minuten)
deutschlandfunk.de
München
Geigerin Janine Jansen: „Das Risiko muss da sein“
Die aktuelle Tournee ist für Star-Geigerin Janine Jansen auch eine Familienreise: Ihr Vater und ihre Mutter sind mit dabei. Wie das kam und warum sie Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ immer wieder sehr gern spielt, erzählt sie im Interview.
BR.Klassik.de.jansen
Hamburg
Dirigent Omer Meir Wellber – Spielzeit 26/27 in Hamburg und mehr
Der Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber hat gemeinsam mit Intendant Tobias Kratzer und dem Hamburger Ballettdirektor Lloyd Riggins die Spielzeit 2026/27 der Hamburgischen Staatsoper vorgestellt. Für die Neuproduktion von Eugen Onegin in der Regie von Bastian Kraft zeichnet Omer Meir Wellber verantwortlich. Er wird außerdem Repertoirevorstellungen wie Don Giovanni, Die Walküre, Der Nussknacker, Carmen und Le Nozze di Figaro dirigieren.
https://kulturfreak.de/dirigent-omer-meir-wellber-spielzeit-26-27-in-hamburg-und-mehr
Frankfurt
Programm der Oper Frankfurt bleibt hochkarätig
Neun Premieren und zwei Uraufführungen stehen auf dem neuen Spielplan der Oper Frankfurt. Intendant Bernd Loebe wünscht sich für die Zukunft mehr Planungssicherheit.
FrankfurterRundschau.de.neun.premieren
Die Spielzeit 2026/27 der Oper Frankfurt
Die Oper Frankfurt stellte ihr Programm für die Spielzeit 2026/27 vor. Für den Intendanten Bernd Loebe ist es eine Jubiläumsspielzeit: Seit nunmehr 25 Jahren leitet er die Geschicke des Opernhauses in Frankfurt (länger als Ioan Holender/Wien und Peter Gelb/New York). Zur Würdigung seines großen Engagements für die Oper Frankfurt sprach bei der Programmvorstellung auch der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef. Beide betonten die Wichtigkeit einer langfristigen und stabilen finanziellen Unterstützung der Oper und insbesondere des Orchesters. Aufgrund des anhaltenden, aber beileibe nicht selbstverständlichen Erfolgs der Oper Frankfurt, würdigte Josef die Oper Frankfurt als „FC Bayern der Opernwelt“. Wo namhafte internationale Opernfestivals oft hinter den Erwartungen zurückbleiben, stellt das Programm der Oper Frankfurt für Loebe ein hochkarätiges Jahresfestival dar.
https://kulturfreak.de/die-spielzeit-2026-27-der-oper-frankfurt
Leipzig
Es ist bestätigt: Peter Heilker wird neuer Intendant der Oper Leipzig (Podcast)
Peter Heilker wird ab 2028 neuer Intendant und Operndirektor der Oper Leipzig. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen. Wer ist der neue Intendant? MDR KULTUR spricht dazu mit Opernredakteurin Bettina Volksdorf.
mdr.de.nachrichten.sachsen
Wildbad
ROSSINI IN WILDBAD 2026: Sechs Opern in vier Sprachen
Rossini à la francaise könnte das Motto des diesjährigen Festivals Rossini in Wildbad lauten. Gleich von den fünf Opernproduktionen sind in französischer Sprache komponiert. Intendant Jochen Schönleber: „Wir hatten in unserem Festival noch nie so viele deutsche Erstaufführungen wie in diesem Jahr und freuen uns über einen Zuwachs des Vorverkaufs in Höhe von ca. 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurselben Zeit.“
https://kulturfreak.de/rossini-in-wildbad-2026-sechs-opern-in-vier-sprachen
Bremen
Bremer Philharmoniker präsentieren die Spielzeit 2026/2027
Die Bremer Philharmoniker widmen ihre neue Spielzeit dem großen romantischen Repertoire. Mit einem Schumann-Zyklus sowie bedeutenden Symphonien und Orchesterwerken von Gustav Mahler, Richard Strauss, Hector Berlioz, Felix Mendelssohn Bartholdy, Mélanie Bonis, Camille Saint-Saëns u.a. spiegelt das Orchester die bewegenden Gefühlswelten der Romantik wider.
https://kulturfreak.de/bremer-philharmoniker-praesentieren-die-spielzeit-2026-2027
Zürich
Das Scheitern eines Gutmenschen
Im Opernhaus Zürich ereignet sich gegenwärtig eine Sternstunde. Musikalisch, darstellerisch, szenisch. Ein großes Wort! Zumal das Ereignis jener Oper Mozarts gilt, die immer etwas im Schatten seiner anderen Opern steht: «La clemenza di Tito».
https://seniorweb.ch/2026/04/30/das-scheitern-eines-gutmenschen/
Bayreuth
Götterdämmerung und mehr: Diese Highlights warten im frisch eröffneten Friedrichsforum in Bayreuth
Nach zehn Jahren Umbauphase startet die Einrichtung in den Probebetrieb. Das neue Programm bietet musikalische Höhepunkte von Wagner bis Jazz und Theater.
Obermain-Tagblatt.de
CD-Besprechung
Lawrence Foster überzeugt mit Benjamin Britten
Es ist ein Kreuz mit den Jubiläen, doch im Falle von Benjamin Britten, dessen fünfzigster Todestag das Musikjahr 2026 prägt, darf man dem Kalender dankbar sein. Er beschert eine Einspielung, die so gar nicht nach pflichtschuldiger Gedenkarbeit klingt. Lawrence Foster und das Philharmonische Orchester Monte-Carlo haben sich der Aufgabe angenommen, die vermeintlich kühle britische Sachlichkeit mit dem mediterranen Schmelz eines Ensembles zu kreuzen, das den vom Postromantizismus angehauchten Impressionismus Brittens verinnerlicht hat. Das Ergebnis ist eine klangliche Delikatesse, die bei Alpha Classics erschienen ist und die Vielseitigkeit des Komponisten in ein Licht rückt, das so klar und hell leuchtet wie die Sonne über dem Fürstentum.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Sopot
Tomasz Konieczny’s Baltic Opera Festival – 2 to 7 July 2026
seenandheard.international.comsopotbaltic
Wrocław
Wrocław Opera 2025-26 Review: Juliette (‘The Key to Dreams’)
https://operawire.com/wroclaw-opera-2025-26-review-juliette-the-key-to-dreams/
London
Wozzeck as Photonovel at the Royal Festival Hall
https://operatoday.com/2026/04/wozzeck-as-photonovel-at-the-royal-festival-hall/
Oxford
Schwarzman Centre opening concerts – a magnificent new monument to secular culture
The Sohmen Concert Hall’s acoustics made Scottish Ensemble’s Shostakovich pinprick clear, while the Great Hall showcased Devlin and Muhly’s ‘choral installation’
TheGuardian.com.schwarzmann
New York
Review: FALSTAFF Shows that We Can Count on Juilliard for the Next Generation of Singers
Verdi’s last opera given by the school’s opera and orchestra, directed by Shields, conducted by Colaneri
broadwayworld.com.opera.newyork
Boston
Marc Minkowski Appointed Boston Baroque’s Music Director
https://operawire.com/marc-minkowski-appointed-boston-baroques-music-director/
Washington
Opera Review: ‘Dialogues of the Carmelites’ at Catholic University of America
mtheatreguide.carmelites
Fort Worth
Jeanine De Bique, Peter Scott Drackley, Jennifer Zetlan, Winona Martin & Michael Adams Lead Fort Worth Opera’s 2026-27 Season
operaire.com.debiquerackley
Melbourne
Don Giovanni (Melbourne Opera)
Mozart’s legendary libertine is back in this modest new production that can’t solve the opera’s misogyny but does justice to its timeless music.
https://limelight-arts.com.au/reviews/don-giovanni-melbourne-opera/
Feuilleton
Giving and misgivings: opera managers must choose their poison Opera needs big money:
opera chiefs need big donors. New York’s Metropolitan Opera has just lost a $200m investment, but should it have accepted it in the first place?
TheGuardian.com.music.metropolitan
His Music Captured Norway’s Colors. His Life Reflected Its Shadows.
Geirr Tveitt’s reputation was tarnished by his nationalist politics. But a new generation of musicians is bringing this composer’s music to an international audience.
NewYorkTimes.com
Ballett/ Tanz
München/ Staatstheater am Gärtnerplatz
Zum Himmel ist’s ein weiter Weg. Bang. Bang.
Die Choreografie Jacopo Godanis überzeugt mich, die ist stark. In den Teilen Karl-Alfred Schreiners und Frédérick Gravels spüre ich Längen. Der Rock, der hätte noch viel mehr fetzen dürfen für mich.
Von Frank Heublein
Klasssik-begeistert.de
New York
Mira Nadon’s sparkling debut in Symphony in C with New York City Ballet
bachtrack.com.de.review
Romeo and Juliet (The Australian Ballet) John Cranko’s evergreen masterpiece proves the perfect vehicle for Callum Linnane’s final performances with The Australian Ballet.
https://limelight-arts.com.au/reviews/romeo-and-juliet-the-australian-ballet-2/
Sprechtheater
Wien/ Theater in der Josefstadt
20 Jahre Josefstadt: Föttingers langer und etwas zorniger Blick zurück
20 Jahre, in denen wenig falsch gemacht wurde. Der Schauspieler Herbert Föttinger wurde 2006 ein wegweisend innovativer und doch traditionsbewusster Josefstadt-Direktor. Mit Peter Turrini hat er begonnen, mit Turrini feiert er die letzte Premiere. Der Blick über zwei Jahrzehnte bringt Deutliches und auch Überraschendes: Ein Nebensatz in News hat einiges in Gang gesetzt.
https://www.news.at/menschen/herbert-foettinger-josefstadt-peter-turrini-rueckblick-2026
„Was für ein schönes Ende“ beschließt Föttingers Ära in der Josefstadt
Eine bissige Tragikomödie als letzte Premiere des Theaters in der Josefstadt unter Herbert Föttinger: „Was für ein schönes Ende“ von Peter Turrini https://DerStandard.at.story.schoenesende
Glanz und Sentimentalität: „Was für ein schönes Ende“ im Theater in der Josefstadt (Bezahlartikel)
DiePresse.com.glanz.und.sentimentalität
Herbert Föttingers schönes Ende einer großen Zeit
Eine Ära ist vorbei: Herbert Föttinger scheidet mit der Uraufführung von Peter Turrinis „Was für ein schönes Ende“ nach 20 Jahren aus der Direktion der Josefstadt.https://www.krone.at/4124552
Letzte Föttinger-Premiere an der Josefstadt: „Ich war ein Gott in Wien!“ (Bezahlartikel)
Der Abschied mit Turrinis Da Ponte-Stoff zeugt von Selbstironie. Wehmut darf auch sein.
https://kurier.at/kultur/theater-josefstadt-foettinger-turrini-letzte-premiere/403155369
Wien/ Schauspielhaus
TEATA-Direktorin Sara Ostertag übernimmt auch Schauspielhaus Wien
DerStandard.at.story.teata.ostertag
St. Pölten
Theaterabschied: Bus und Bombe in St. Pölten: Frick und Vischer inszenieren „Speed“
Am Ende der Intendanz von Marie Rötzer am Landestheater Niederösterreich kommt zum Abschied das ganze Ensemble auf die Bühne, zu einer Art Schulausflug: Sarah Viktoria Frick und Martin Vischer inszenieren „Speed“.
DiePresse.at.abschied.st.poelten
Ausstellungen/ Kunst
Deutscher Künstler Georg Baselitz ist tot
Der deutsche Künstler Georg Baselitz ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Mit ihm verliert die internationale Kunstwelt eine der prägendsten Figuren der NachkriegskunstLaut der Galerie Thaddeus Ropac ist der Künstler friedlich eingeschlafen. Georg Baselitz, 1938 als Hans-Georg Bruno Kern im sächsischen Deutschbaselitz geboren, wuchs als Sohn von Lehrern in einer von Krieg geprägten Umgebung auf. Diese Erfahrung des Bruchs wurde zu einem zentralen biografischen wie künstlerischen Fundament seines Werks. 1961 nahm er den Namen Baselitz an als bewusste Rückbindung an sein Herkunftsdorf in der Oberlausitz.
Monopol.de
Politik
Österreich
Just vor dem 1. Mai „Schlag ins Gesicht“: Streit in SPÖ geht weiter
Noch nicht einmal zwei Monate sind seit dem Bundesparteitag der SPÖ vergangen, da fehlt von der roten Einheit bekanntlich bereits wieder jede Spur. Wieder einmal ist es das Thema Gesundheit, bei dem die Sozialdemokraten nicht mit einer Stimme sprechen. Der steirische SPÖ-Chef Max Lercher kontert eine Provokation aus Wien …
https://www.krone.at/4124559
Wie steht es um die SPÖ vor dem 1. Mai?
Am 1. Mai trifft sich die SPÖ traditionell zum Parteihochamt am Wiener Rathausplatz. Doch die Stimmung ist sorgenvoll. Parteichef Andreas Babler schafft es nicht, die parteiinternen Flügelkämpfe einzudämmen und der Kritik an seiner Amtsführung zu begegnen. In der Regierung kann eine Partei kaum gewinnen, sagen Experten. In der SPÖ hofft man das aber immer noch.
News.at.babler
Österreich
Einstimmig gewählt. „Es reicht“-Vizekanzler (70) ist jetzt Präsident
Um Ex-Vizekanzler Wilhelm Molterer ist es zuletzt medial recht ruhig geworden. Nun lässt der 70-Jährige wieder von sich hören, denn der ehemalige ÖVP-Chef wurde am Freitag in ein Präsidentenamt gewählt …
https://www.krone.at/4117656
Sport
Tennis
Endstation Halbfinale! Potapova verliert in Madrid. Pleite gegen Kostjuk
Für Anastasia Potapova ist das WTA-1000-Turnier in Madrid am Donnerstag im Halbfinale zu Ende gegangen. Die Neo-Österreicherin musste sich Marta Kostjuk mit 2:6, 6:2 und 1:6 geschlagen geben. Brisant: Nach der Partie gab es kein Shakehands zwischen der Ukrainerin und der gebürtigen Russin.
https://www.krone.at/4124334
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Unter’m Strich
Wien
Demos und Feiern. 1. Mai-Events: Hier kommt es zu Verzögerungen
Am 1. Mai wird es vor allem in Wien wieder voll – auf den Straßen und bei den Öffis. Mehrere Aufmärsche, Feste und vor allem Demos sorgen den ganzen Tag über für teils massive Verkehrsbehinderungen. Hier die wichtigsten Infos im Überblick: Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) zieht am Vormittag mit allen Bezirksgruppen Richtung Wiener Rathausplatz. Dort findet dann wieder die große Kundgebung mit Reden und Fest statt. Der Bereich rund um den Ring ist besonders betroffen und wird für jede Menge Verkehrsverzögerungen sorgen.
https://www.krone.at/4124882
1347 – das Jahr, in dem Europa anfing zu sterben. Der Tod trat binnen Stunden ein
Im Oktober 1347 legte ein Handelsschiff in Messina auf Sizilien an – mit ihm kam der Schwarze Tod. Insgesamt fiel rund ein Drittel der Bevölkerung Europas der Seuche zum Opfer. Viele glaubten an eine Strafe Gottes. Die erste große Pestpandemie in Europa, die sogenannte Justinianische Pest, begann im Jahr 541. Benannt nach dem oströmischen Kaiser Justinian, kehrte sie bis ins 8. Jahrhundert in mehreren Wellen zurück. Das Weströmische Reich war erst wenige Jahrzehnte zuvor untergegangen.
web.de.magazin.wissen
Österreich
Höchste Sicherheit für Song Contest: Stadthalle ab sofort im „Lockdown“
Eine Abriegelung, akribische Kontrollen wie am Flughafen und strengste Sicherheitsmaßnahmen haben aus der Wiener Stadthalle einen Hochsicherheitstrakt gemacht. Für das größte Musikfest der Welt ist jetzt alles angerichtet. Die „Krone“ war vor Ort.
https://www.krone.at/4123258
Österreich
Nonnen von Goldenstein: Nach Papstaudienz im Kreuzfeuer ihrer Kritiker
Die als Rebellinnen bekannt gewordenen Nonnen reisten nach Rom. Kirchen- und Ordensspitze freut das nicht. Bernadette, Regina und Rita wurden erst von ihrem Ordensoberen, Propst Markus Grasl, als „unauffindbar“ gemeldet, um dann Stunden später am Petersplatz in Rom fotografiert zu werden: Die letzten drei Augustiner Chorfrauen Österreichs besuchten am Mittwoch eine Generalaudienz des Papstes
Kurier.at.nonneninrom
INFOS DES TAGES (FREITAG, 1. MAI 2026)
INFOS DES TAGES (FREITAG, 1. MAI 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Dienstag in Florenz: Three old pals at a 90th birthday

Gentleman am Pult. Der Dirigent Zubin Mehta (*1936)
Audio von Kirsten Liese (43 Minuten)
deutschlandfunk.de
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Wiener Volksoper: Tom Neuwirth übernimmt die Rolle des Frosch in Die Fledermaus – Pride Edition der Volksoper Wien

Copyright: Wiener Volksoper
Im Rahmen des Pride Month Juni, der alljährlich die Sichtbarkeit queeren Lebens feiert und zugleich an den Kampf gegen Ausgrenzung und Diskriminierung erinnert, präsentiert die Volksoper Wien heuer Die Fledermaus – Pride Edition als selbstbewusst queeren Blick auf die wohl berühmteste Operette der Welt. Die Premiere ist am 9. Juni 2026.
In einer eigens für die Volksoper geschaffenen Textfassung von Jürgen Bauer und Moritz Franz Beichl wird Johann Strauß’ Klassiker zu einem hochaktuellen, pointierten und humorvoll-bissigen Spiel über Liebe, Identität und gesellschaftliche Normen. Die Produktion setzt damit ein klares künstlerisches Zeichen – gerade in einer Zeit, in der queeres Leben international erneut vermehrt unter Druck gerät.
Ein besonderes Highlight der Produktion ist die Besetzung der legendären Rolle des Frosch: Tom Neuwirth, international bekannt als Conchita Wurst und zuletzt gefeiert für seine Darstellung des schwulen Habsburgers Erzherzog Ludwig Viktor alias „Luziwuzi“ im gleichnamigen Stück im Rabenhof Theater, bringt erneut seine Vielseitigkeit zwischen Musik und Schauspiel auf die Bühne – diesmal auf die große Bühne der Volksoper, wo Die Fledermaus seit jeher zum festen Repertoire gehört. Wenn dieses „Familiensilber“ der Volksoper nun in einem neuen, queeren Licht erscheint, liegt es nahe, diese Neubetrachtung mit einer ebenso markanten künstlerischen Persönlichkeit zu verbinden. Der Frosch als Figur des scharf beobachtenden, kommentierenden Blicks erhält in der Pride Edition eine zusätzliche Dimension zwischen Humor, bewusstem Spiel mit Rollenbildern und als Hoffnungsgeber in einer Zeit, in der queeres Leben noch nicht offen gelebt werden konnte.
Zitat Tom Neuwirth

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„Ich bin überwältigt und fühle mich geehrt, Teil dieser besonderen Produktion sein zu dürfen. Die Volksoper ist ein traditionsreiches Haus, das über Grenzen hinausdenkt und queere Kunst willkommen heißt. Es freut mich sehr, dass Die Fledermaus – eines der bekanntesten Werke der Operette – für die Pride Edition eine queere Perspektive erhält, und ich bin voller Vorfreude, die ikonische Rolle des Frosch zu übernehmen und neu zu interpretieren.“
Zitat Lotte de Beer
„Tom Neuwirth ist ein großartiger und vielseitiger Künstler, der sich immer wieder neu erfindet und uns mit seiner Wandlungsfähigkeit überrascht. Ich freue mich sehr, dass er in unserer Fledermaus – Pride Edition die Rolle des Frosch spielen wird. Im Pride Month ist es uns wichtig, bekannte Geschichten neu zu erzählen, Geschlechterrollen zu hinterfragen und sichtbar zu machen, wie vielfältig Liebe und Identität sind. Gerade weil Tom auch als Conchita Wurst eine so wichtige Rolle in der Pride Community innehat, ist diese künstlerische Zusammenarbeit ein Perfect Match.“
Die Fledermaus – Pride Edition nutzt das Genre der Operette, um über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft queeren Lebens nachzudenken – und um zugleich zu unterhalten und Vielfalt gemeinsam zu feiern: Operette als Ort der Freiheit, des Spiels und der radikalen Lebensfreude.
Die Szenische Einstudierung der Fledermaus – Pride Edition liegt in den Händen von Florian Hurler. Am Pult des Volksopernorchesters steht Tobias Wögerer. Neben Ryta Tale als Ida ist auch Thomas Oliemans erstmals als Dr. Falke an der Volksoper zu erleben. Daniel Schmutzhard (Eisenstein), Johanna Arrouas (Rosalinde), Jaye Simmons (Adele), Katia Ledoux (Prinz Orlofsky), Martin Winkler(Gefängnisdirektor Frank), Timothy Fallon (Alfred) und Stanisław Napierała (Dr. Blind) ergänzen das Pride-Edition-Ensemble.
Außerhalb des Pride Monats steht selbstverständlich unsere gewohnte, beliebte Inszenierung der Fledermaus weiterhin auf dem Spielplan.
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Oper Zürich: Höllenfahrtsdrama von grosser Suggestivkraft
Konzertante Premiere: «La Damnation de Faust» mit Saimir Pirgu und Elīna Garanča

Mit Hector Berlioz’ «La Damnation de Faust» feiert eines der kühnsten und eigenwilligsten Werke des 19. Jahrhunderts in hochkarätiger Besetzung am Sonntag, 10. Mai, 14 Uhr seine konzertante Premiere. Das Opernhaus Zürich bringt damit ein Werk auf die Bühne, das in seiner formalen Radikalität und musikalischen Innovationskraft bis heute fasziniert.
Zwischen Konzert, Oper und Oratorium angesiedelt, ist die vielschichtige musikalische Reise in die Innenwelt Fausts ein imaginäres Theater von grosser klanglicher Suggestivkraft. Die fragmentarische Anlage mit rasch wechselnden Schauplätzen – von Ungarn über Leipzig bis in himmlische und höllische Sphären – entfaltet ihre Wirkung besonders eindrücklich im konzertanten Rahmen.
«La Damnation de Faust» ist weniger eine Vertonung von Goethes Drama als eine eigenständige künstlerische Reflexion über existenzielle Themen: Sehnsucht, Verführung, Erkenntnis und Verdammnis.
Die Zürcher Aufführungen vereinen herausragende Stimmen der internationalen Opernszene: Der albanische Tenor Saimir Pirguübernimmt die Partie des Fausts, während die lettische Mezzosopranistin Elīna Garanča als Marguerite zu erleben ist. Ihre gross angelegten, elegischen Gesangslinien zählen zu den emotionalen Höhepunkten des Werks, insbesondere im innigen Liebesduett. Die musikalische Leitung des Orchesters, des Chores und des Ensembles liegt in den Händen des kanadischen Dirigenten Yves Abel.
Aufführungen: 10., 14., 17. Mai 2026
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LEIPZIG: Peter Heilker von Leipziger Stadtrat bestätigt. Ab der Spielzeit 2028/29 wird Peter Heilker der neue Intendant der Oper Leipzig
Nach erfolgreicher Wahl im Stadtrat am 29. April 2026 im Leipziger Rathaus: Peter Heilker, designierter Intendant der Oper Leipzig ab der Spielzeit 2028/29, zusammen mit Lydia Schubert, Verwaltungsdirektorin der Oper Leipzig und geschäftsführende Intendantin ab August 2026 bis zu Peter Heilkers Amtsantritt . Copyright: Oper Leipzig
Die Ratsversammlung der Stadt Leipzig hat in der heutigen Sitzung Peter Heilker am 29. April 2026 als Intendanten der Oper Leipzig ab der Spielzeit 2028/29 bestätigt. Mit dieser Entscheidung stellt die Stadt die künstlerischen Weichen für die Zukunft des Hauses. Die Besetzung erfolgt entsprechend der Stellenausschreibung zunächst befristet auf fünf Jahre – vom 1. August 2028 bis zum 31. Juli 2033. Peter Heilker wurde in einem Auswahlverfahren unter Beteiligung des Kulturdezernats, der Kulturpolitik sowie externer Expertinnen und Experten ausgewählt. Derzeit ist er stellvertretender Intendant sowie Programm- und Castingdirektor des MusikTheater an der Wien, des Opernhauses der Vereinigten Bühnen Wien. In Leipzig wird er neben der Intendanz auch die Operndirektion übernehmen. Peter Heilker: »Ich freue mich darauf, ab 2028 als Intendant die Zukunft der Oper Leipzig im Dialog mit Künstlerinnen und Künstlern, Publikum und Stadt mitzugestalten. Auch unter den herausfordernden Bedingungen der kommunalen Kulturfinanzierung blicke ich zuversichtlich auf die Entwicklungsmöglichkeiten des Hauses und werde mich für eine klare künstlerische Positionierung und stabile strukturelle Rahmenbedingungen einsetzen. Leipzigs große Tradition als Musikstadt ist für mich dabei Orientierung und Maßstab.«
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Per tre sabati di maggio il Teatro Carlo Felice apre al pubblico uno dei suoi luoghi più suggestivi: la terrazza affacciata su piazza De Ferrari e sulle vie del centro, offrendo un’esperienza inedita tra musica, architettura e città.
Aperitivi felici è un invito a scoprire il Teatro da una nuovaprospettiva: una visita guidata negli spazi interni e la possibilità esclusiva di un aperitivo in terrazza, dove il pubblico potrà fermarsi al calare della sera, osservando dall’alto il centro città. Un percorso pensato per vivere il Teatro in modo diverso, tra racconto storico, luoghi nascosti e convivialità, nel segno dei Naviganti. Ti aspettiamo!
Sabato 2, 16 e 30 maggio 2026
dalle ore 19.00 alle 22.00
Teatro Carlo Felice
Visite guidate: ore 19.30 e 20.30
Costo a persona: 30 euro
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Neue CD von GRAMOLA Winter & CO erschienen: Thomas Albertus Irnberger/ Michael Korstick: JOHANNES BRAHMS/ ROBRT SCHUMANN (Violasonaten/ Märchenbilder
