Die MONTAG-PRESSE – 29. AUGUST 2022

Die MONTAG-PRESSE – 29. AUGUST 2022

Foto: Volksoper Wien © Pálffy

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MONTAG-PRESSE – 29. AUGUST 2022

Wien
Volksoper: Neue Fassade, neue Direktorin
Nächstes Wochenende feiert die Wiener Volksoper die Eröffnung ihrer ersten Saison unter der neuen Direktorin Lotte de Beer.
https://wien.orf.at/stories/3170548/

Salzburg
Arien, Arien, Arien – Jubel, Jubel, Jubel – Young Singers Project
Acht Sängerinnen, sieben Sänger, ein beachtliches Aufgebot an singendem Personal. Ein Soloauftritt für jeden, dazu mindestens ein Auftritt in Ensembles und das Finale aus Mozarts Figaro als leicht übersteuerter Abschluss des Abends, bei dem alle auf der Bühne stehen und lautstark die problematischen Seiten des Menschseins verdrängen im Drängen zum Fest der Liebe.
DrehpunktKultur.at

Verona
Die Arena di Verona fasziniert mit einer grandiosen „Carmen“
Bizets „Carmen“ ist die meistgespielte Oper in der auf das Jahr 1913 zurückgehenden Tradition der Opernfestspiele der Arena di Verona. Auch an diesem Sommerabend, an dem der befürchtete Gewitterregen ausblieb, waren die Steinstufen und das Parterre des römischen Monumentalbaus bis auf den letzten Platz besetzt. Und die Zuschauer sollten auf ihre Rechnung kommen: Eine „Carmen“ wie noch nie.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Petrenko, seine Berliner und Mahlers Skurrilität (Bezahlartikel)
DiePresse.com.at

Salzburger Festspiele: 85 Stimmen verschmelzen für ein geeintes Europa
Gustav Mahler Jugendorchester
Dirigent Jukka-Pekka Saraste
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

Kiel
Porgy & Besser geht“s nicht
Spektakulärer Abschluss des Schleswig-Holstein Musik Festivals in Kiel: Das NDR Elbphilharmonie Orchester unter Leitung von Alan Gilbert führt mit Stars der Metropolitan Opera New York Gershwins „Porgy and Bess“ konzertant auf
DieWelt.de

Bonn
Ein Festival erfindet sich neu: Das Beethovenfest 2022 ist eröffnet
dw-com.de

Pesaro
Das bessere Bayreuth liegt an der Adria (Registrierung erforderlich)
Das Festival in Pesaro hat entscheidend dafür gesorgt, dass viele der 39 Opern von Gioachino Rossini international in die Spielpläne zurückgekehrt sind.
NeueZürcherZeitung.ch.feuilleton

Kulturpolitik
Museen und Theater: Schafft der Bund eine Superkulturholding?
Aus einer angedachten Holding für die Bundesmuseen könnte nun eine Superkulturholding inklusive der Theater werden. Aber schon die Planspiele sind umstritten
DerStandard.at

Tonträger
Mitreißend und kompromisslos: Adam Fischer dirigiert Brahms
NDR.de

Bayreuth
Power in Bayreuth: Einatmen, Spielen und Singen
Das 72. Festival junger Künstler Bayreuth ist der Ort, wo das musikalische junge Herz der Stadt schlägt. In diesem Jahr kamen zu der größten Probebühne der Jugend der Welt 400 junge Künstler aus über 20 Nationen. Aufgrund der zahlreichen Flugausfälle konnten nicht alle kommen, die es wollten. Diejenigen, die es schafften, nahmen an 13 Workshops, 7 Diskussionen und Vorträgen sowie 60 Konzerten und anderen Kulturevents teil.
Unter den Dozenten gastierten in Bayreuth diese weltberühmten Musiker: der Trompeter Professor Otto Sauter sowie Hornist und Dirigent Professor Dariusz Mikulski von der Musikhochschule Lodz. Die beiden leiteten Meisterkurse sowohl für einzelne Studenten als auch für ein Blechbläserensemble. Neben dem Unterricht versuchten die Dozenten, den Jugendlichen Richard Wagner, sein Leben und Werk näher zu bringen.
Von Jolanta Lada-Zielke
Klassik-begeistert.de

Bruckner DVD:Null und Doppel-Null
Christian Thielemann und die Wiener Philharmoniker bringen alle Symphonien Anton Bruckners auf DVD heraus.
SueddeutscheZeitung.de

Daniels vergessene Klassiker: Hans Rott
Nr. 3: Hans Rott – Sinfonie Nr. 1 (1880)
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Essen
The Pittsburgh Symphony’s European tour is 18,000 pounds of freight. The sheet music alone is 1,200
post-gazette.com

Bremen
Theater Bremen Names New Music Director & Chief Conductor
operawire.com

London
Prom 52: Finnish Radio SO/Nicholas Collon review – The Lark Ascending as elegy rather than rural idyll
TheGuardian.com

Prom 52, Kuusisto, Finnish RSO, Collon review – fairytales, folksongs and a soaring lark
Theartsdesk.com

Fairfield
Two Days At The Opera: Fairfield’s match with Glyndebourne
insidecroydon.com

Edinburgh
The Brandenburgs from Richard Egarr and friends is the grandest conceivable finale to the EIF’s Queen’s Hall season
seenandheard.international.com

Kairo
New opera to Mark Opening of Grand Egyptian Museum
https://www.sfcv.org/articles/music-news/new-opera-mark-opening-grand

Recordings
Classical home listening: more Bach from Mahan Esfahani; Lisa Batiashvili’s Secret Love Letters
TheGuardian.com

Complete Songs of Duparc (Malcolm Martineau, Sarah Connolly, Nicky Spence, Huw Montague Rendall, William Thomas)
Limelightmagazine.com.au

Ballett/ Tanz

The Finnish National Ballet at 100
TheNewYork.Times

Sprechtheater

Wien
Burg-Neuzugang Nina Siewert: „Wehren ist Überlebensstrategie“
Die Schauspielerin über Schnitzler, das „Kraxeln“, das Zweifeln, die Genussstadt Wien und das Patriarchale am Theater.
Kurier.at

Buch

Heinz Irrgeher: „Wiener Operng’schichten“
Der schmale Band mit so genannten Wiener Operng’schichten entpuppt sich bei näherer Beschäftigung als sehr viel mehr, als ein Kompendium launiger Anekdoten. Insidern ist der Autor Irrgeher natürlich kein Unbekannter. Als Brotberuf Jurist und Bankkaufmann in gehobenen Positionen, war und ist er seit seiner Schulzeit glühender Opernliebhaber und hat in späteren Jahren auch als Präsident der exklusiven und einflussreichen „Freunde der Wiener Staatsoper“ fungiert, nach seiner Pensionierung sogar noch ein Studium der Musikwissenschaft erfolgreich abgeschlossen. Gut siebzig Jahre Beschäftigung mit der Kunstform Oper hinterlassen ihre Spuren, da erwächst ganz von selbst ein nicht nur breites, sondern auch vertieftes Wissen. An dem lässt uns der Autor teilhaben, tut es aber in einer unaufdringlichen Form, die jede Besserwisserei vermeidet. Dadurch, dass Irrgeher rein Anekdotisches im Wechsel mit Analytischem einfließen lässt, sorgt er beim Leser für Abwechslung und macht das Buch zu einer sowohl unterhaltenden als auch bereichernden Lektüre.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Literatur

Leserbrief von Elfriede Jelinek:“Nicht geschenkt“
Nicht einmal als Gedankenspiel: Elfriede Jelinek möchte kein Ministeramt in einer deutschen Regierung bekleiden.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/elfriede-jelinek-lite-1.5646800

Ausstellungen/Kunst

Wien
Kunstmesse mit Schwerpunkt auf Krieg
Im September findet wieder die Viennacontemporary – eine internationale Messe für zeitgenössische Kunst aus Europa – statt. Dieses Jahr gilt der inhaltliche Schwerpunkt der derzeitigen Kriegssituation in der Ukraine.
https://wien.orf.at/stories/3170123/

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Unter’m Strich

Auch Homer und Tolstoi „säubern“?
Auch Karl May kann man nur im Kontext kritisieren
DerStandard.at.story

Suche nach Auswegen
Paukenschlag! Wien Energie in finanzieller Notlage
Während beim Energie-Krisengipfel im Kanzleramt Auswege aus der Misere diskutiert wurden, sorgte Versorger Wien Energie mit einer dramatischen Information für einen Paukenschlag: Das Unternehmen mit rund zwei Millionen Kunden befindet sich in einer finanziellen Notlage und braucht vom Bund Garantien in der Höhe von 1,77 Milliarden Euro.
https://www.krone.at/2793928

Wien braucht laut Finanzminister „dringend finanzielle Unterstützung
Wegen stark steigender Strompreise steht das Unternehmen vor finanziellen Schwierigkeiten. Zahlungsunfähig will man aber nicht sein
DerStandard.at

Korruption im Alltag : Welche Bestechungsversuche zum Erfolg führen
Wie kommunizieren Menschen, wenn sie versuchen, jemand anderen zu bestechen? Forscher haben Websites mit anonymen Erfahrungsberichten ausgewertet. Besonders beliebt: Die sogenannte Sandwich-Technik.
FrankfurterAllgemeine.net

INFOS DES TAGES (MONTAG 29. AUGUST 2022)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 29. AUGUST 2022)

Quelle: onlinemerker.com

VERONA: JONAS KAUFMANN SPRICHT ÜBER DEN „RADAMES“ in „AIDA“ /28.8.)

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ZUM VIDEO

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Kaufmann als Radames

Ausschnitte aus einem Konzert im Vorjahr

https://fb.watch/fb2jX1WAjH/

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SALZBURG: Klaus Billand über die vorletzte Vorstellung von KATJA KABANOVA (25.8.)

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ZUM LADEN (Ladezeit etwa 2 Minuten

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Klaus Billand arbeitet nun „alte Kritiken“ auf.

Unser Opernreisender war in der Festspielzeit überbeschäftigt. In Salzburg standen täglich meist Termine im Plan

So hat er manchmal nur Kurzkritiken verfasst und liefert nun Ausführlicheres nach

So „Die Frau ohne Schatten“ bei den Münchner Opernfestspielen (28.7.)

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Der Kaiser wird versteinert (auf dem Seziertisch). Foto: Bayerische Staatsoper/Wilfried Hösl

Zum Bericht von Klaus Billand

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Heidenheim/ Opernfestspiele: Tannhäuser (22.7.)

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Tannhäuser. Copyright: Oliver Vogel

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Der Pilgerchor (von einer Kneipe zur nächsten?). Fot0: Oliver Vogel

Zum Bericht von Klaus Billand

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‚Please Peace‘ und Kranner hoch 3 …. und die Ärmel hochgekrempelt

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Kompliment für diese Privatinitiative! Gernot Kranner hat einmal mehr die Ärmel hochgekrempelt und zur viertägigen Straßenkultur direkt vor der Front der Wiener Volksoper gebeten. Der Sänger und Entertainer, in den Jahren zuvor in diesem nun mit Rosa Anstrich umgezauberten Haus als Solist engagiert, hat zur Ukraine-‘Please Peace‘-Spendenaktion gebeten. Gesang und Musik zwischen dem Theater und dem ‚Grand Cafe‘ / bitte, mit einschränkender Aufschrift: Grand Cafe am Alsergrund / quer durch den musikalischen Gemüsegarten. Lärmgeschützt durch ein die Durchfahrt in der Lustkandelgasse blockierendes Lieferauto von Sponsor Ströck.

Der Reihe nach stellten sich begabte Anfänger wie reifere Muszierende vor …. nun, ein jedenfalls sympathisches und unprätentiöses sommerlich gestimmtes Völkchen. Da war eine Nachwuchs-Olympiade mit kleiner Preisverteilung angesagt; klar, auch ein Kinder- und Familienprogramm. Und die Kranners hoch 3, steirisches Blut – Gernot, sein Bruder Reinwald und dessen Tochter Stella – haben einmal mehr musical-musikalisch fein gepunktet. Kranners Ambitionen sind vor allem auf die Jugend, auf deren Förderung, deren künstlerische Ermutigung ausgerichtet. Er weiß genau, dass in den großen Wiener Theater längst nicht mehr in sozialem Sinne gedacht wird, trotz immer wieder vieler, vieler schöner und beschönigender Worten. Das liegt nicht nur an der Epidemie … geschäftliches Ego & ausländische Vernetzungen & nicht zu kleine künstlerische Zeitgeistproblematik sind im hiesigen Kulturbetrieb an allen Ecken und Enden zu finden.

Meinhard Rüdenauer

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Das war das 16. Blasmusikkonzert der Wiener Philharmoniker in der Felsenreitschule mit jungen Blasmusiktalenten

„Wollt ihr wissen, ob ein Land wohl regiert und gut gesittet sei, so hört seine Musik!“, zitierte Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf den Philosophen Konfuzius.

Sonntag Vormittag trafen im Rahmen der Salzburger Festspiele in der voll besetzten Felsenreitschule junge Talente aus Wien und dem Burgenland und die besten Nachwuchsbläser:innen aus Salzburg auf die Wiener Philharmoniker. Das musikalische Fest der Blasmusik wurde erstmals vom philharmonischen Hornisten Lars Michel Stransky geleitet. Das mit viel Verve dargebotene Programm aus Opernmelodien, Walzer, Polkas und Märschen wurde mit großem Applaus belohnt.

„Talent ist unbezahlbar, es zu fördern nicht!“, so Landeskapellmeister Matthäus Rieger. Dass auch immer wieder Talente bei diesem Traditionskonzert dabei sind, die wenige Jahre später in Berufsorchestern und auch bei den Wiener Philharmonikern aufgenommen werden, stellte heuer Daniel Schinnerl-Schlaffer (Trompete) unter Beweis.

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Salzburger Festspiele 2022: 16. Sonderkonzert der Wiener Philharmoniker mit jungen Blasmusiktalenten in der Felsenreitschule Salzburg

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v.l. Bundesjugendreferent Andreas Schaffer, Musiker Alexander Theuermann (Wien), Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Musikerin Marie-Christin Konrad (Burgenland), Lukas Crepaz (Kaufm. Direktor Festspiele), Bundeskapellmeister Helmut Schmid, Musikerin Constanze Greger (Salzburg), Landeskapellmeister Matthäus Rieger, Dirigent Lars Michael Stransky und Bernhard Hedenborg (Vorstandsmitglied Wiener Philharmoniker). Credit: Land Salzburg / Franz Neumayr

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Musiker:innen aus dem Flachgau

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Die Mitwirkenden aus dem Tennengau

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Bläser:innen aus dem Pinzgau

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Die beiden Bläserinnen aus dem Lungau  v.l. Sarah Aigner, Anna Maria Gruber

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Musiker aus dem Pongau

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Die musikalischen Gäste aus dem Burgenland

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Die Mitwirkenden aus dem Gastland Wien

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Die Verstärkung aus Kärnten v.l. Andreas Oberlechner, Alexander Theuermann, Michael Peitler

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Der Niederösterreicher Dominik Hager war ebenfalls zu hören

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Landeskapellmeister Matthäus Rieger mit Raphael Resatz (Trompete), einem der jüngen Mitwirkenden

Alle Credit: recreation / Renate Stelzl
Wenn man also die Musik als Maßstab anlegt, ist Österreich eine wohlbestattetes Land!
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OPUS Klassik für Stefan Temmingh  –  Konzerteinspielung des Jahres!

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Soeben wurde Blockflötist Stefan Temmingh für seine CD « Leipzig 1723 » mit Capricornus Consort Basel und Cembalist Sebastian Wienand mit dem OPUS Klassik 2022 als „Konzerteinspielung des Jahres“ ausgezeichnet. – Für einen Musiker und ein Projekt bei einem Independent Label (Accent/Note1) ist dies eine besondere Freude und Würdigung herausragender Qualität!

Als in Leipzig vor 300 Jahren die prestigeträchtige Thomaskantorstelle zu besetzen war, stand die Spitzenriege deutscher Musiker zur Auswahl: Bach, Fasch, Graupner und Telemann. 1723 trat Bach die Stelle an, nur als dritte Wahl! – Mehr als genug Inspiration für Stefan Temmingh, die Blockflöten­konzerte dieser Komponisten einzuspielen.   ►Infos zur CD & Hörbeispiele

Begleitet wird Stefan Temmingh wieder von Capricornus Consort Basel. Alle sind bereits ECHO-Preisträger. Schon ihre erste gemeinsame CD « Vivaldi » erhielt 2018 den Diapason d’or („Referenz“), die Gramophone Editor’s Choice und den International Classical Music Award.

Infos:   ►CD „Leipzig 1723“   ►Youtube   ►Stefan Temmingh

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ORF III am Montag: Vierte Ausgabe „Sommer(nach)gespräche“ zu SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner

Und: „ORF III Themenmontag“ mit Kabaretthighlights der Gruppe „Schlabarett“

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information präsentiert am Montag, dem 29. August 2022, um 22.30 Uhr eine neue Ausgabe der diesjährigen „Sommer(nach)gespräche“ zum Auftritt von SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner in den ORF-„Sommergesprächen“. Davor stehen mit „Sein und Schwein“ und „Atompilz von links“ zwei Klassiker der Kabarettgruppe „Schlabarett“ auf dem Programm.

Der „ORF III Themenmontag“ widmet sich ab 20.15 Uhr der Kleinkunsttruppe „Schlabarett“: In einer Aufzeichnung von „Sein und Schwein“ aus dem Jahr 1992 führen Alfred Dorfer und Roland Düringer durch eine Typologie der heimischen Männer. Ob Softie, Sensiberl, Spießer oder Macho: Die beiden stellen das menschliche Männchen während seiner Brunftzeit mit skrupelloser Offenheit bloß.

Danach folgt mit „Atompilz von links“ (21.45 Uhr) eine Groteske aus dem Jahr 1985. Alfred Dorfer, Andrea Händler, Roland Düringer und Reinhard Nowak fokussieren sich auf eine ur-österreichische Institution, das Bundesheer. Es ist die Geschichte dreier Wehrmänner – junger Staatsbürger, in deren Händen die Zukunft des Landes liegt.

Ab 22.20 Uhr schauen sich Andrea Händler und Reinhard Nowak in „Wir waren jung und brauchten das Geld“ gemeinsam mit Peter Fässlacher alte „Schlabarett“-Aufnahmen an und erinnern sich an den Beginn ihrer Karrieren.

Ab 22.30 Uhr analysiert ORF-III-Chefredakteurin Lou Lorenz-Dittlbacher in der vierten Ausgabe der „Sommer(nach)gespräche“ gemeinsam mit Expertinnen und Experten den Auftritt von SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner im zuvor in ORF 2 stattgefundenen ORF-„Sommergespräch“. Zu Gast sind diesmal Heinz Fischer (ehem. Bundespräsident), Klaus Neusser (Leiter Institut für Höhere Studien), Karin Leitner (Journalistin, Tiroler Tageszeitung), Guido Tartarotti (Kolumnist, Kurier) und Raffaela Singer (ORF-III-Innenpolitikexpertin).

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