DIE PRESSESCHAU: 11. Juni 2018

Foto: Christian Mang (c)
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: 

Berlin
Star-Alarm auf dem Bebelplatz: „Staatsoper für alle“ am 16. und 17. Juni 2018 in Berlin
„Viele freuen sich, dass es etwas anderes gibt als Fußball!“ So bewirbt Matthias Schulz, neuer Intendant der Staatsoper Unter den Linden, das Event „Staatsoper für alle“ am 17. Juni. Daniel Barenboim ergänzt: „…und anders als beim Fußball gibt es bei niemanden, der gegen uns spielt!“
Klassik-begeistert

Dresden
Brillante Klavierklänge und eindrucksvolle Bilder: Hélène Grimaud und Mat Hennek verbinden Musik und Fotografie zu einem Gesamtwerk
Der beleuchtete Flügel und eine riesige LED-Wand mit der Fotografie eines bräunlich-grünlich schimmernden Dickichts schaffen inmitten des völlig abgedunkelten Saales eine stimmungsvolle Atmosphäre. Es ist ein spannungsreicher Moment, als die französische Pianistin Hélène Grimaud mit einer ausladenden Geste den ersten Ton vorbereitet. Die dunklen Farben des Waldes wechseln in ein lichtes Farbenspiel aus weiß, hellblau und rot.
Pauline Lehmann berichtet aus dem Kulturpalast Dresden.
https://klassik-begeistert.de/helene-grimaud-mat-hennek-kulturpalast

Dresdner Musikfestspiele: Mehr Besucher und Einnahmen
Die Dresdner Musikfestspiele haben eine positive Bilanz ihrer 41. Ausgabe gezogen. Zu den 67 Konzerten an 24 Spielstätten seien rund 56.000 Besucher gekommen, teilten die Veranstalter am Sonntag mit. 2017 waren es rund 54.000 Gäste bei 60 Konzerten. Die Einnahmen aus Kartenverkäufern seien auf 1,54 Millionen Euro angestiegen (2017: 1,4 Millionen Euro)
Musik heute

Dresdner Musikfestspiele verdienen mehr mit Ticketverkauf
Sueddeutsche Zeitung

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Brillante Klavierklänge und eindrucksvolle Bilder: Hélène Grimaud und Mat Hennek verbinden Musik und Fotografie zu einem Gesamtwerk

Foto: Mat Hennek / DG (c)
Kulturpalast Dresden, 8. Juni 2018
Hélène Grimaud, Klavier
Mat Hennek,Fotoinstallation

von Pauline Lehmann

Der beleuchtete Flügel und eine riesige LED-Wand mit der Fotografie eines bräunlich-grünlich schimmernden Dickichts schaffen inmitten des völlig abgedunkelten Saales eine stimmungsvolle Atmosphäre. Es ist ein spannungsreicher Moment, als die französische Pianistin Hélène Grimaud mit einer ausladenden Geste den ersten Ton vorbereitet. Die dunklen Farben des Waldes wechseln in ein lichtes Farbenspiel aus weiß, hellblau und rot. „Hélène Grimaud, Mat Hennek,
Kulturpalast Dresden“
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Star-Alarm auf dem Bebelplatz: „Staatsoper für alle“ am 16. und 17. Juni 2018 in Berlin

Foto: Michael Pöhn (c)
„Staatsoper für alle“, Staatsoper Unter den Linden, Berlin

 von Gabriel Pech

„Viele freuen sich, dass es etwas anderes gibt als Fußball!“ So bewirbt Matthias Schulz, neuer Intendant der Staatsoper Berlin, das Event „Staatsoper für alle“ am 17. Juni. Daniel Barenboim ergänzt: „…und anders als beim Fußball gibt es niemanden, der gegen uns spielt!“ „„Staatsoper für alle“, Staatsoper Unter den Linden, Berlin“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 10. JUNI 2018

Foto: Michael Pöhn (c)
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Wien/ Staatsoper
Dieser Samiel ist das absolute Böse
Hans Peter Kammerer singt im „Freischütz“ der Wiener Staatsoper und wird Kammersänger
Salzburger Nachrichten

Wien
Private Musikschulen: Manche Studenten können keine Noten lesen
Zwei private Wiener Musikkonservatorien liegen mit den Behörden im Clinch. Die Vorwürfe: mangelnde Qualität des Unterrichts und Verdacht auf Visamissbrauch
Der Standard

London
„Lohengrin“ in London: Viele Schwäne und alte Hüte
Kritik: Wagner-Premiere am Royal Opera House. Wieder einmal eine Produktion mit Nazi-Symbolik – wie banal.
Kurier

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"Rigoletto" in Wien: Aida Garifullina beherrscht als Gilda den Abend

Foto: Michael Pöhn (c)
Wiener Staatsoper,
7. Juni 2018
Giuseppe Verdi, RIGOLETTO

von Kurt Vlach (Der Neue Merker)

Die Inszenierung von Pierre Audi ist umstritten, allerdings muss ich sagen, dass ich sie im Vergleich zur vorigen Produktion höher einschätze – man muss sich nur auf die Symbolik der Bühnenbilder einlassen. Der Palast des Duca ist heruntergekommen, es ist da kein Glanz zu bemerken – und er spiegelt perfekt die moralische Verkommenheit der Cortigiani und des Duca wider. Über dem Häuschen, in dem Gilda und Rigoletto wohnen, schwebt eine dunkle Wolke – und diese nimmt schon das Schicksal dieser Protagonisten vorweg. Und besonders gelungen ist die Darstellung des Hauses von Maddalena und Sparafucile – allerdings kann man diese nur genießen wenn man sich auch mit Populärkultur beschäftig. Das Haus ist dem Helm von Darth Vader aus Star Wars nachempfunden – der ja in diesem Universum das Böse verkörpert. Ich stehe wahrscheinlich ziemlich einsam mit meiner positiven Einstellung dazu da, allerdings fordert die Inszenierung den Besucher, sich mit etwas mehr als nur dem Gezeigten auseinanderzusetzen. Und das ist gut so. „Giuseppe Verdi, RIGOLETTO,
Wiener Staatsoper“
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Die SAMSTAG-PRESSE – 9. JUNI 2018

Foto: Michael Pöhn (c)
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Wien/ Staatsoper
„Freischütz“: Eine andere Jagd
Christian Räth inszeniert den neuen „Freischütz“ an der Wiener Staatsoper. Er will dabei die Abgründe der Seele ausloten
Die Presse

Berlin
Goodbye, Sir Simon
Was haben eine Ostberliner Weltreisende, ein englischer Erasmusstudent, ein Dahlemer Ausparkkünstler, ein 9jähriges Mädchen mit Glitzerohrringen und eine Frau aus Syrien mit Bach, Mahler, John Adams und dem Himmel über Berlin zu tun? Die Zeit mit dem Stadtraum? Und sie alle mit dem scheidenden Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker? Mehr dazu in meinem Beitrag in der eben erschienenen neuen Ausgabe von 128 – Das Magazin der Berliner Philharmoniker. „Der Schriftsteller Albrecht Selge erinnert in seiner literarischen Chronik an die Höhepunkte der Rattle-Ära“, heißt es da. Oder kurz: Goodbye, Sir Simon.
https://hundert11.net/goodbye-sir-simon/

Die Macht der Maestri: Warum es gerade in der Klassikwelt Missbrauchsvorwürfe gibt
Am Freitag wird der Fall Gustav Kuhn verhandelt. In der Klassikwelt gibt es aber noch weitaus mehr Missbrauchsvorwürfe
https://derstandard.at/2000081177628/MeToo-und-die-Macht-der-Maestri

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NDR Elbphilharmonie Orchester sorgt für emotionale Vielfalt in der Elbphilharmonie

Foto: Maxim Schulz (c)
Elbphilharmonie
Hamburg, 7. Juni 2018
Carl Nielsen, Helios-Ouvertüre op. 17
Dimitrij Schostakowitsch, Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77
Jean Sibelius, Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82
NDR Elbphilharmonie Orchester
Jukka-Pekka Saraste, Dirigent
Leonidas Kavakos, Violine

von Leonie Bünsch

Als in Hamburg um kurz nach 20 Uhr die Sonne bereits langsam unterzugehen beginnt, geht in der Elbphilharmonie musikalisch die Sonne auf. In der Helios-Ouvertüre vertont der dänische Komponist Carl Nielsen seine Eindrücke der Ägäis und nennt sein Stück eine „Ouvertüre zum Lob und Preis der Sonne“. Das Stück beginnt im Morgengrauen, ganz leise signalisieren die Kontrabässe mit langen Liegetönen, dass sich etwas zu regen beginnt. Mehr und mehr Instrumente stoßen hinzu. Und auch wenn der Hornist leider seinen allerersten Einsatzton verfehlt, hört man doch in dem warmen, satten Ton der Hörner die aufgehende Sonne. „NDR Elbphilharmonie Orchester, Jukka-Pekka Saraste, Leonidas Kavakos,
Elbphilharmonie Hamburg“
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Die FREITAG-PRESSE – 8. JUNI 2018

Foto: Michael Pöhn (c)
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Plácido Domingo zieht es nicht in die Politik
Der spanische Opernsänger wird in der Titelrolle des Macbeth zu erleben sein, die Starsopranistin Anna Netrebko übernimmt die Rolle der Lady Macbeth.
Hamburger Abendblatt

Genf/ Lausanne
Der Bariton brilliert, nur der Regisseur pausiert: Saison-Finale in Genf und Lausanne
Beim Besuch in der Suisse romande kann man eine Menge lernen über die Opernästhetik der Gegenwart: Bei «Don Giovanni» in Genf und «Simon Boccanegra» in Lausanne hat das Regietheater allerdings den Rückzug angetreten.
https://www.nzz.ch/feuilleton/ehrenrettung-fuer-den-bariton-ld.1392033

Bregenz
Bregenzer Festspiele zeigen ab 2021 „Madame Butterfly“
Die Bregenzer Festspiele bringen 2021 erstmals Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“ auf die Seebühne. Das sagte Intendantin Elisabeth Sobotka am Donnerstag in Wien. Die Oper werde von dem aus Deutschland stammenden Regisseur Andreas Homoki inszeniert, der damit sein Festspiele-Debüt gebe
Musik heute

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Staatsoper Hamburg: Dieser Verdi regt zum Nachdenken an

Foto: Hans Jörg Michel (c)
Giuseppe Verdi, Otello,
Hamburgische Staatsoper, 5. Juni 2018

Ein Gastbeitrag von Teresa Grodzinska

Schon der Weg in die Staatsoper Hamburg versprach: es wird sehr italienisch. 30 Grad, ein laues Lüftchen, weißer, glatter Straßenbelag rund um die Dammtorstraße strahlt die Hitze des Tages ab, das diffuse Abendlicht erinnert an Florenz, Mailand… Für Rom ist es zu leise. Wir sind in Hamburg, der Stadt der Kaufleute und Kunstmäzene. Die gehen in die Oper. Die teuersten Karten kosten 97 Euro, auch am Dienstag. „Giuseppe Verdi, Otello,
Staatsoper Hamburg“
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Klangreiches Farbspiel mit psychologischer Tiefe – "Pelléas et Mélisande" in Berlin

Foto: (c) http://rolandovillazon.com / Centre Stage Artist Management
Staatsoper Unter den Linden
, Berlin, 31. Mai 2018
Claude Debussy, PELLÉAS ET MÉLISANDE

Musikalische Leitung Daniel Barenboim
Inszenierung Ruth Berghaus
Bühnenbild, Kostüm Hartmut Meyer
Arkel Wolfgang Schöne
Pelléas Rolando Villazón
Golaud Michael Volle
Mélisande Marianne Crebassa
Geneviève Anna Larsson
Arzt, Hirte Dominic Barberi
Yniold Solist des Tölzer Knabenchors
Staatsopernchor
Staatskapelle Berlin

von Martin Schüttö

Ankündigungen vor der Vorstellung sind selten ein gutes Omen. Doch an diesem Abend in der Staatsoper Unter den Linden gab es keine erkrankten Sänger, sondern eine kaputte Drehscheibe. Die händisch rotierenden Bühnenarbeiter, die dem Publikum versprochen wurden, konnte man aber nicht sehen und überdies präsentierte sich die Inszenierung von Ruth Berghaus aus dem Jahre 1991 erstaunlich frisch. Das symbolistische Spiel mit Licht und Farbe eröffnete einen halb abstrakten, halb träumerischen Bühnenraum, dessen Konzept über den ganzen Abend tragen sollte. „Claude Debussy, PELLÉAS ET MÉLISANDE,
Staatsoper Unter den Linden, Berlin“
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