Die DONNERSTAG-PRESSE – 17. MAI 2018

Foto: © Adam Barker / DG
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die DONNERSTAG-PRESSE – 17. MAI 2018

Baden-Baden
Terfel sagt bei Pfingstfestspielen Baden-Baden ab
Der walisische Bariton Bryn Terfel hat seinen Auftritt bei der Eröffnung der Baden-Badener Pfingstfestspiele abgesagt. Wegen einer akuten Kehlkopfentzündung habe der Sänger die Proben zur konzertanten Aufführung der Wagner-Oper „Der fliegende Holländer“ abbrechen müssen, teilte das Festspielhaus am Mittwoch mit. Als Ersatz für die Titelpartie konnte der Schwede John Lundgren gewonnen werden.
Musik heute

Wien/ Kammeroper
Turbulenter Partnertausch
Die Kammeroper zeigt „Così fan tutte“ – mit einer Überfülle an Regieideen.
Wiener Zeitung

München/ Gasteig
Auf Halbmast
Valery Gergiev bekam bei der Aufführung von Wagners fliegendem Holländer das enge akustische Korsett des Gasteigs zu spüren.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-auf-halbmast-1.3981943
Münchner Philharmoniker Valery Gergiev dirigiert Wagners „Fliegenden Holländer“

Münchner Abendzeitung

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Das Artemis Quartett und Elisabeth Leonskaja reisen auf den Spuren der repressiven Sowjetzeit

Foto: (c) Nikolaj Lund
Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal, 15. Mai 2018

Artemis Quartett
Vineta Sareika, Violine
Anthea Kreston, Violine
Gregor Sigl, Viola
Eckart Runge, Violoncello
Elisabeth Leonskaja, Klavier

von Jürgen Pathy

Zum Glück bedeutete der Freitod des Bratschisten Friedemann Weigle im Jahre 2015 nicht das Ende der Formation. Nach einer Abschiedstournee entschloss das renommierte Artemis Quartett weiterhin die Welt zu erkunden und landete auf deren bisweilen letzter Station: dem Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses. „Artemis Quartett, Elisabeth Leonskaja,
Wiener Konzerthaus“
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Die grandiose Sopranistin Sumi Hwang ist der Star des Abends

Foto: Herwig Prammer (c)

Wolfgang Amadeus Mozart, Così fan tutte
Theater an der Wien in der Kammeroper, 15. Mai 2018

Stefan Vladar, Musikalische Leitung
Valentin Schwarz, Inszenierung
Andrea Cozzi, Ausstattung und Video
Franz Tscheck, Licht
Sumi Hwang, Fiordiligi
Anna Marshania, Dorabella
Juan Henao Gonzalez, Ferrando
Matteo Loi, Guglielmo
Florian Köfler, Don Alfonso
Carolina Lippo, Despina
Wiener KammerOrchester

von Mirjana Plath

Am Dienstagabend feierte Mozarts Oper Così fan tutte Premiere an der Wiener Kammeroper. Knisternde Vorfreude auf die neue Inszenierung erfüllt die Besucher, überall werden köstliche Häppchen verspeist und prickelnder Sekt geschlürft. Wenn das Publikum im Saal Platz nimmt, bleiben die Türen noch eine Weile offen stehen. Unruhig sehen sich die Zuschauer um ­– wann mag das Stück wohl beginnen? Plötzlich rennt eine gehetzte Regieassistentin in den Raum, sieht sich verzweifelt um und läuft wieder hinaus. Dann erscheint sie auf der Bühne, gibt dem Dirigenten ein Zeichen und die Musik setzt ein. „Wolfgang Amadeus Mozart, Così fan tutte Theater an der Wien in der Kammeroper, 15. Mai 2018“ weiterlesen

Der "Ring des Nibelungen" in Leipzig: die Tops und die Flops

Foto: Tom Schulze ©
Oper Leipzig, 10. bis 13. Mai 2018
Richard Wagner, Der Ring des Nibelungen

Die Bach-, Mendelssohn- und Schumannstadt Leipzig ist mit der Oper Leipzig und dem Gewandhaus zu Leipzig für jeden Musikliebhaber eine Reise wert. Mit der feierlichen Premiere der „Götterdämmerung“ am 30. April 2016 hat Leipzig nach über vierzig Jahren wieder einen kompletten szenischen »Ring« im Repertoire. Auch dessen Besuch lohnt sich. Die vier Vorführungen vom 10. bis zum 13. Mai 2018 wurden vom Publikum mit großem Beifall bedacht. „Richard Wagner, Der Ring des Nibelungen, 10. bis 13. Mai 2018,
Oper Leipzig“
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In München ist der vielleicht beste Schreker aller Zeiten zu hören!

Foto: Bayerische Staatsoper / Wilfried Hösl (c)

Bayerische Staatsoper, 15. Mai 2018
Musikalische Leitung – Markus Stenz
Inszenierung – Krzystof Warlikowski
Herzog Antoniotto Adorno – Tomasz Konieczny
Graf Andrea Vitelozzo Tamare – Christopher Maltman
Lodovico Nardi – Alastair Miles
Carlotta Nardi – Catherin Naglestad
Alviano Salvago – John Daszak
Kinderchor der Bayerischen Staatsoper
Chor der Bayerischen Staatsoper
Bayerisches Staatsorchester

Von Raphael Eckardt

Franz Schreker 1912                          Foto: Wikimedia Commons

Mit Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ geht in München derzeit eine Produktion über die Runde, die man guten Gewissens als Rarität auf den Spielplänen der großen Opernhäuser dieser Welt bezeichnen darf. 1917 in Frankfurt uraufgeführt, demonstriert Schreker vor allem bei diesem Werk seine herausragende Einzelstellung als Komponist des frühen 20. Jahrhunderts. Vom aufstrebenden Amerikanismus (der vor allem Kurt Weill deutlich prägt) und gleichzeitig vom „Schönbergschen“ Dodekaphonismus unbeirrt, findet Schreker einen kompositorischen Weg, der am Rande der Tonalität stattfindet, ohne diese aber je gänzlich zu verlassen. Nicht zuletzt deshalb wird ebendieser von Musikwissenschaftlern immer wieder als der letzte „Postromantiker“ bezeichnet. „Franz Schreker, Die Gezeichneten, Bayerische Staatsoper, 15. Mai 2018“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 16. MAI 2018

Foto: Alisa Calipso for Malina (c)
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Frankfurt/ Alte Oper
Teodor Currentzis – mehr als ein Dirigent: Der auf den Klippen tanzt
Womöglich zählt es zu den Kernaufgaben eines Künstlers, zu polarisieren. Jedenfalls gibt es im klassischen Musikbetrieb, der inzwischen größtenteils von der Wiederholung des ewig Gleichen lebt, kaum etwas Schlimmeres als laue, unentschlossene Interpretationen: So oder so ähnlich hat man es dann schon hundert Mal gehört. Es fehlt im Zeitalter der Reproduzierbarkeit, der Tonkonserve, die Notwendigkeit für solche Aufführungen. Wer sich am Markt behaupten will, muss sich also etwas Neues einfallen lassen. Dieser Zwang führt die Interpreten dann teils zu Übertreibungen, zu Verzerrungen. Der Grat, auf dem sie wandeln, ist denkbar schmal
Frankfurter Allgemeine

Frankfurt
Oper Frankfurt: Das ist der Zwiebel Kern
Und wieder hat die Oper Frankfurt eine meisterhafte „Lustige Witwe“ im Programm
Frankfurter Rundschau

Affäre Erl/Tirol
Unerwartete Zeuginnen. Allmählich wird es eng
Der Prozess, den Gustav Kuhn gegen den Tiroler Publizisten Markus Wilhelm anstrengt, könnte für den Maestro zum Bumerang werden. Der Zwischenstand.
https://www.salto.bz/de/article/02052018/unerwartete-zeuginnen

München
Mit Bruckner und Brücken
Die Philharmoniker stellen ihre Pläne zum 125. Geburtstag vor
Sueddeutsche Zeitung

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Vor etwa 100 Jahren hat der legendäre Startenor Enrico Caruso behauptet, Verdis „Il Trovatore“ sei sehr einfach zu besetzen ...

Foto: DER TROUBADOUR von Giuseppe Verdi, Deutsche Oper Berlin, Wiederaufnahme 28. Mai 2016, copyright: Bettina Stöß

Giuseppe Verdi, Il Trovatore (Der Troubadour)
Deutsche Oper Berlin, 
12. Mai 2018

Giacomo Sagripanti, 
Musikalische Leitung
Hans Neuenfels, 
Inszenierung
Reinhard von der Thannen, Ausstattung
Angela Meade, Leonora
Murat Karahan, Manrico
Simone Piazzola, Graf Luna
Anita Rachvelishvili, Azucena

von Yehya Alazem

Vor etwa 100 Jahren hat der legendäre Startenor Enrico Caruso behauptet, Verdis „Il Trovatore“ sei sehr einfach zu besetzen – „Man nehme die vier besten Sänger der Welt“. Diese Oper ist trotz der sehr komplizierten und sogar verrückten Handlung sehr beliebt und zählt zu Verdis meist gespielten Opern, da sie voller musikalischer Perlen ist – aber nur, wenn man die richtigen Sänger hat. An der Deutschen Oper Berlin hat man die Schwierigkeiten der Oper unterschätzt … „Giuseppe Verdi, Il Trovatore (Der Troubadour) Deutsche Oper Berlin, 12. Mai 2018“ weiterlesen

Weltklasse: Berliner Philharmoniker und Lisa Batiashvili zelebrieren Sibelius

© Ventre Photos

Berliner Philharmoniker, Werke von Sibelius und Schostakowitsch, Philharmonie Berlin, 6. Mai 2018

Berliner Philharmoniker
Paavo Järvi,
Dirigent
Lisa Batiashvili, Violine

Jean Sibelius
Nächtlicher Ritt und Sonnenaufgang, Tondichtung für Orchester op. 55
Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47

Dmitri Schostakowitsch
Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 54

von Sebastian Koik

Der Höhepunkt des Abends ist das Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 von Jean Sibelius. Was ist das für ein starkes Stück!! Das Werk und die grandiose Umsetzung machen riesigen Spaß! Vom ersten Ton an erzeugen die Berliner Philharmoniker unter dem Dirigenten Paavo Järvi große Spannung. Alle Musiker interpretieren das Stück voller Intensität, Gefühl, Drama und Schönheit. Das Weltklasse-Orchester und die Spitzen-Geigerin kratzen mit ganz feiner Nadel herrlichste Zwischentöne aus der Komposition. Das ist Perfektion! Besser geht es nicht. „Berliner Philharmoniker, Werke von Sibelius und Schostakowitsch, Philharmonie Berlin, 6. Mai 2018“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 15. MAI 2018

Foto: http://ceciliabartolionline.com (c) © 2018 Decca Records

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Pfingstfestspiele Salzburg: Cecilia Bartoli gibt Rollendebüt
Vier Jahre ist es mittlerweile her, da widmete Cecilia Bartoli Gioachino Rossini erstmals das Programm der Salzburger Pfingstfestspiele. Anlässlich des 150. Todesjahres des Komponisten stellt ihn die künstlerische Leiterin des Festivals heuer abermals in den Fokus und gibt dabei ihr Rollendebüt als Isabella in der Neuproduktion seiner Oper „L’italiana in Algeri“
Salzburger Nachrichten

Jonas Kaufmann, der Muttertags-Musiktherapeut
Der deutsche Opernsänger gastierte im Wiener Konzerthaus
Der Standard

Französisch schmachten
Jonas Kaufmann begeisterte mit Arien im Wiener Konzerthaus
Wiener Zeitung

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Traumbesetzungen im Dreiecksdrama
in Verdis ”Un Ballo in Maschera”

Foto: © Marcus Lieberenz

Giuseppe Verdi, Un Ballo in Maschera (Ein Maskenball)
Deutsche Oper Berlin, 
13. Mai 2018

Benjamin Reiners,
Musikalische Leitung
Götz Friedrich,
Inszenierung
Gerlinde Pelkowski, Szenische Adaption und Spielleitung
Dmytro Popov, Gustaf III., König von Schweden
Anja Harteros, Amelia
Luca Salsi, Graf René Anckarström

von Yehya Alazem

 Götz Friedrich war  ein großartiger Regisseur und ist eine Legende, nicht nur in seinem alten Haus an der Bismarckstraße in Berlin, sondern auch in der ganzen Opernwelt. Seit der Premiere am 19. Dezember 1993 läuft seine Inszenierung von Verdis „Un Ballo in Maschera“ (Ein Maskenball). Da es am Sonntagabend schon die 91. Aufführung der Inszenierung ist, kann man ganz auf das Musikalische fokussieren – und genau das braucht es an diesem Abend. Die Leistungen sind von höchster Klasse. Nicht nur die individuellen Einsätze, auch die Chemie zwischen den Sängern und die Kommunikation mit dem Dirigenten sind hervorragend. „Giuseppe Verdi, Un Ballo in Maschera (Ein Maskenball), Deutsche Oper Berlin, 13. Mai 2018“ weiterlesen