Daniels Anti-Klassiker 6: Camille Saint-Saëns „Karneval der Tiere“ (1886)

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Mit dem „Karneval der Tiere“ kommen wir zu einem Werk, das mir seit jeher Probleme bereitet, weil es in seiner Form so unbestimmt und in seinem Ausdruck trotz eindeutigem Programm so undeutlich ist. Diese Komposition des französischen Nationalkomponisten Camille Saint-Saëns gilt als eine seiner bekanntesten Hinterlassenschaften, möglicherweise sogar als sein bekanntestes Werk überhaupt. Bei der Vermittlung klassischer Musik insbesondere an Kinder spielt es eine nicht zu unterschätzende Rolle.

„Daniels Anti-Klassiker 6: „Karneval der Tiere“ (1886)
klassik-begeistert.de, 23. August 2026“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 22. AUGUST 2026

© /unbekannt/Archiv der Wiener Staatsoper – Ileana Cotrubaṣ als Verdis Violetta an der Wiener Staatsoper

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 22. AUGUST 2026

Nachruf
Zum Tod der Sopranistin Ileana Cotrubaș: Charakterstark und charismatisch
Die Rumänin Ileana Cotrubaș war beides: eine der berühmtesten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts und eine der streitbarsten Künstlerinnen in der Opernbranche. Ihre künstlerische Unabhängigkeit hat sie stets verteidigt – auch die Entscheidung, sich mit gerade einmal 51 Jahren von der Bühne zurückzuziehen. Nun ist sie im Alter von 87 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
BR-Klassik.de

Die denkende Stimme (Bezahlartikel)
Die Rumänin Ileana Cotrubaș war eine der großen Sopranistinnen der Nachkriegszeit. Gegen das Regietheater zog sie mit scharfer Polemik zu Felde. Jetzt ist sie mit 87 Jahren gestorben.
FrankfurterAllgemeine.net

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Besser geht Oper kaum: „Tosca“ in St. Margarethen

 

An die zahlreichen grandiosen Inszenierungen im Römer-Steinbruch St. Margarethen im Burgenland auf dieser mit 1500 Quadratmetern größten Freiluft-Bühne Europas erinnert man sich selbst nach Jahren.  

Seit 1996 werden vor dieser dramatischen Naturkulisse Opernfestspiele abgehalten, deren teils internationales Publikum den Weg an den östlichen Rand Österreichs nicht scheut.

Oper im Steinbruch 2026
Giacomo Puccini, Tosca

Musikalische Leitung:  Valerio Galli

Inszenierung und Bühnenbild:  Thaddeus Straßburger
Kostüme:  Giuseppe Palella
Choreographie:  Antonio Barone

Chorleitung Philh. Chor:  Walter Zeh
Piedra Festivalorchester

Oper im Steinbruch, St. Margarethen, Burgenland, 20. August 2026

von Dr. Charles E.  Ritterband

„Giacomo Puccini, Tosca
Oper im Steinbruch St. Margarethen, 20. August 2026“
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Georg Nigls Leistung als Prinz von Homburg hat den Wow!-Faktor

Georg Nigl (Prinz Friedrich Artur von Homburg), ORF Radio-Symphonieorchester Wien © SF/Marco Borrelli

Herausragend ist die Leistung Georg Nigls als Prinz von Homburg. Dazu ein grandioser Orchesterklang, durch den ich die wunderbaren Facetten Henzes Musik – mal filigran mal mit großer Wucht – entdecke.

Der Prinz von Homburg (1960)
Oper in drei Akten und neun Bildern
Komposition: Hans Werner Henze
Libretto: eingerichtet von Ingeborg Bachmann nach dem Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg von Heinrich von Kleist

Konzertante Aufführung
Musikalische Leitung  Ingo Metzmacher

Prinz Friedrich Artur von Homburg   Georg Nigl
Prinzessin Natalie von Oranien   Kathrin Zukowski
Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg   Maximilian Schmitt

ORF Radio-Symphonieorchester Wien

Felsenreitschule, Salzburg, 20. August 2026

von Frank Heublein „Hans Werner Henze, Der Prinz von Homburg, Georg Nigl
Felsenreitschule, Salzburg, 20. August 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 5: Antonio Vivaldi „Die vier Jahreszeiten“ (1725)

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

„Daniels Anti-Klassiker 5: Antonio Vivaldi „Die vier Jahreszeiten“
klassik-begeistert.de, 22. August 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 4: Richard Wagner „Siegfriedidyll“ (1870)

Höchste Zeit, sich als Musikliebhaber neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen. Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der sogenannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese sarkastische und schonungslos ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Kommen wir heute zu einem Beweis dafür, dass manche Kompositionen ohne ihre Bezugsquellen nicht funktionieren. Richard Wagner, seit jeher als König der Opernwelt glorifiziert, dürfte wie kein anderer die Epoche der Hochromantik geprägt haben. Legendär sind seine Opern Der Ring des Nibelungen, Tristan und Isolde, Der fliegende Holländer, Lohengrin… die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Reine Instrumentalwerke sind hingegen nur wenige überliefert – eines davon ist das Siegfriedidyll. „Daniels Anti-Klassiker 4: Richard Wagner – „Siegfriedidyll“ (1870)“ weiterlesen

„Meistersinger“ 2025 in Bayreuth: Ist alles so schön bunt hier!

Blu-ray Besprechung:

Richard Wagners einzige heitere Oper, während der Nazi-Diktatur für Festaufführungen bei politischen Anlässen missbraucht, ist für Regisseure eine große Herausforderung, ist das Heitere bekanntlich doch immer schwieriger auf die Bühne zu bringen, als Schmerz und Leid.

Richard Wagner
Die Meistersinger von Nürnberg
Mitschnitt der Bayreuther Festspiele 2025

Deutsche Grammophon c-major 773904

von Peter Sommeregger

„Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg, Mitschnitt der Bayreuther Festspiele 2025
klassik-begeistert.de, 21. August 2026“
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DIE FREITAG-PRESSE – 21. AUGUST 2026

Daniel Hope © Raphael Faux

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 21. AUGUST 2026

Interview Daniel Hope/Gstaad
Daniel Hope: „Gstaad ist so viel mehr als nur ein Job“
Für Daniel Hope ist die Intendanz beim Menuhin Festival Gstaad eine Herzensangelegenheit. Yehudi Menuhin war sein Mentor, Gstaad seine zweite Heimat. Als ich den 53-jährigen Stargeiger in der Bibliothek des Ermitage Wellness- & Spa-Hotels in Schönried-Gstaad treffe, kommt er gerade von den Proben. Sein Terminkalender ist voll, seit dem 1. November 2025 leitet er das Festival.
Jürgen Pathy im Gespräch mit Daniel Hope
Klassik.begeistert.de

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Riccardo Muti triumphiert mit seinem historisch letzten Verdi-Requiem

Wiener Philharmoniker · Muti 2026: Riccardo Muti (Dirigent), Wiener Philharmoniker © SF/Marco Borrelli

Giuseppe Verdi    Messa da Requiem

Die Wiener Philharmoniker sind das Orchester seines Lebens, das Verdi-Requiem ist das Stück seines Lebens. Kein Zweiter durchdringt das Verdi-Requiem so tief wie Riccardo Muti. Das Stück, das er in Salzburg mehrfach dirigierte, vormals zuletzt 2019, ist Teil seiner DNA.

Iwona Sobotka, Sopran
Marianne Crebassa, Mezzosopran
Michael Spyres, Tenor
Maharram Huseynov, Bass

Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung:  Riccardo Muti

Salzburg, Großes Festspielhaus, 16. und 18. August 2026

von Kirsten Liese

„Giuseppe Verdi, Messa da Requiem, Riccardo Muti Dirigent
Salzburg, Großes Festspielhaus, 16. und 18. August 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 3: Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 7 „Lied(er) der Nacht“ (1908)

Bild: Gustav-Mahler-Kohut

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

„Daniels Anti-Klassiker 3: Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 7
klassik-begeistert.de, 20. August 2026“
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