„Nabucco“ mit Netrebko in der Arena di Verona gerät musikalisch und szenisch ein wenig zäh

CD/Blu-ray Besprechung:

Während der zunehmend zähen 140 Minuten der Aufführung beginnt man sich zu fragen, ob diese Oper denn wirklich schon zu den Meisterwerken Verdis zu zählen ist. Außer besagtem Chor und jeweils einer großen Szene der Hauptfiguren bietet das Werk kaum Höhepunkte.

Giuseppe Verdi Nabucco

Anna Netrebko
Amartuvshin Enkhbat

Orchestra, Chorus,Ballet and
Technicians of the Arena di Verona

Staged by Stefano Poda
Conducted by Pinchas Steinberg

C major Unitel 773504

von Peter Sommeregger

„Giuseppe Verdi, Nabucco, Anna Netrebko
klassik-begeistert.de, 25. August 2026“
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Auf leichtläufige Harfe folgt schwedische Schwere

Xavier de Maistre © Andreas Ströbl

Konzert im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2026 in der Lübecker Musik- und Kongresshalle, 23. August 2026

Endlich Pettersson! Liebhaber der viel zu selten aufgeführten Werke des schwermütigen Komponisten hatten schon monatelang auf das SHMF-Konzert am 23. August 2026 in der Lübecker Musik- und Kongresshalle hingefiebert. Für einige war dieses Konzert der Höhepunkt des diesjährigen Festivals. Zuvor gab es allerdings unproblematischen Mendelssohn und harfenglitzernden Glière.

Felix Mendelssohn, Ouvertüre „Ein Sommernachtstraum“ op. 21

Reinhold Glière, Harfenkonzert Es-Dur op. 74

Allan Pettersson,
Symphonie Nr. 7

Xavier de Maistre, Harfe
Ryan Bancroft, Dirigent
Kungliga Filharmoniska Orkestern Stockholm

von Dr. Andreas Ströbl

„SHMF Allan Pettersson, Symphonie Nr. 7, Ryan Bancroft, Dirigent
MUK Lübeck, 23. August 2026“
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Der historische Dresdner „Freischütz“ wird als Zeitdokument neu veröffentlicht

 

Musikalisch hat die Aufführung ein erfreulich hohes Niveau. Traurig stimmt, dass außer Smitková, Ketelsen und Bär keiner der Künstler mehr am Leben ist. Umso mehr muss man die Veröffentlichung begrüßen, die durch die enthaltene Dokumentation der Hintergründe noch an dokumentarischem Wert gewinnt.

Carl Maria von Weber
Der Freischütz

Wolf-Dieter Hauschild, Dirigent

Sächsische Staatskapelle Dresden
Sächsischer Staatsopernchor Dresden

hänssler profil  PH 25001

von Peter Sommeregger

Die Wiedereröffnung des Dresdner Opernhauses, auf den Tag genau 40 Jahre nach seiner Zerstörung, am 13. Februar 1985, war für die Musikwelt, aber insbesondere auch für das sozialistische Regime der DDR ein Großereignis. Wenn man seinerzeit die auch in den Westen übertragene Premiere im Fernsehen erlebte, war man sich über die politischen und ideologischen Hintergründe nicht im Klaren.

„Carl Maria von Weber, Der Freischütz, Wolf-Dieter Hauschild
klassik-begeistert.de, 24. August 2026“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 25. AUGUST 2026

Rudolf Buchbinder © Julia Wesely

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 25. AUGUST 2026

Grafenegg
Grafeneggs (Noch-)Intendant gibt sich die Ehre am Klavier
Es ist ja mittlerweile allseits bekannt, dass der „Geburtshelfer“ des Grafenegg-Festivals genau zum zwanzigjährigen Jubiläum die Schlüssel an seinen Nachfolger Johannes Neubert übergibt. Aber die Intendanz aufzugeben heißt sicher nicht, dass Rudolf Buchbinder als Musiker aufhört. Und man kann nach diesem Konzert nur sagen – hoffentlich noch lange nicht!
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Salzburger Festspiele ehren Martha Argerich mit Festspielnadel
Die 85-jährige Pianistin ist dem Festival seit mehr als einem halben Jahrhundert verbunden
DerStandard.at

„DIE DIENSTAG-PRESSE – 25. AUGUST 2026“ weiterlesen

Daniels Anti-Klassiker 8: Edvard Grieg, „In der Halle des Bergkönigs“ aus Peer Gynt Suite (1888 - 1891)

 

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Erinnert sich noch jemand an den Werbespot aus dem Jahr 2009, der mit einer Frau beginnt, die jene Melodie, dieses vorsichtige mit leichten Unbehagen behaftete Heranschleichen vor sich hin pfeift? Wenn ja, dann ist sicher auch die Erinnerung noch präsent, wie jede Person, die mit ihr oder einem bereits „Infizierten“ in Kontakt kommt, ebenfalls in das Pfeifen dieser Melodie mit einstimmt. Eine Musik, die sich ausbreitet, wie ein Virus.

„Daniels Anti-Klassiker 8: Edvard Grieg, Peer Gynt Suite (1888 – 1891)
klassik-begeistert.de, 23. August 2026“
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DIE MONTAG-PRESSE – 24. AUGUST 2026

Christian Thielemann © Matthias Creutziger

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 24. AUGUST 2026

Salzburg/Großes Festspielhaus
Salzburg: Thielemann zaubert Brahms’ Clara-Liebe aus der Ersten!
Trotz ein paar kleineren Schönheitsfehlern entfesselten die Wiener Philharmoniker mit Christian Thielemann am Pult die erste Symphonie von Brahms und weckten dieses Stammwerk der Klassikliteratur zu neuem Leben. Selbst das musikalisch verwöhnte Salzburger Publikum zeigte sich mit einem Applausfeuerwerk grenzenlos begeistert!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Berlin/Philharmonie
Petrenko begeistert mit einer fulminanten Saisoneröffnung
Das traditionelle Eröffnungskonzert der Berliner Philharmoniker, mit dessen Programm das Orchester anschließend bei den Salzburger Festspielen und in Luzern gastiert, war diesmal zwei Komponisten gewidmet, deren Werke unterschwellige Parallelen aufweisen.
Das traditionelle Eröffnungskonzert der Berliner Philharmoniker, mit dessen Programm das Orchester anschließend bei den Salzburger Festspielen und in Luzern gastiert, war diesmal zwei Komponisten gewidmet, deren Werke unterschwellige Parallelen aufweisen.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

„DIE MONTAG-PRESSE – 24. AUGUST 2026“ weiterlesen

Daniels Anti-Klassiker 7: Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 9 in d-Moll „Ode an die Freude“ (1824)

 

Höchste Zeit, sich als Musikliebhaber neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen. Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der sogenannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese sarkastische und schonungslos ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Was hat Beethovens „opus summum“ – angeblich ein Juwel der Musikgeschichte – in einer Reihe zu suchen, die sich „Anti-Klassiker“ nennt? Seine neunte und als letzte vollendete Sinfonie ist weltbekannt, nicht selten liest man, sie sei die weltweit am meisten aufgeführte Sinfonie überhaupt. Als möglicherweise erste Sinfoniekantate hat Beethoven mit diesem Werk nachfolgende Komponistengenerationen maßgeblich beeinflusst. Und es stimmt – ein Blick in den beeindruckenden Lebenslauf dieses Werkes offenbart Allgegenwärtigkeit: Ersatznationalhymne Deutschlands bis 1952, Nationalhymne Rhodesiens 1979, Europahymne 1985, Fall der Berliner Mauer, Krimkrise: „Freude, schöner Götterfunke“.

„Daniels Anti-Klassiker 7: Ludwig van Beethoven, „Ode an die Freude“ (1824)
klassik-begeistert.de, 23. August 2026“
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Grafeneggs (Noch-)Intendant gibt sich die Ehre am Klavier

Rudolf Buchbinder © Marco Borggreve

Es ist ja mittlerweile allseits bekannt, dass der „Geburtshelfer“ des Grafenegg-Festivals genau zum zwanzigjährigen Jubiläum die Schlüssel an seinen Nachfolger Johannes Neubert übergibt. Aber die Intendanz aufzugeben heißt sicher nicht, dass Rudolf Buchbinder als Musiker aufhört. Und man kann nach diesem Konzert nur sagen – hoffentlich noch lange nicht!

Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Rudolf Buchbinder, Klavier

Rotterdam Philharmonic Orchestra
Lahav Shani, Dirigent

Wolkenturm, Grafenegg, 22. August 2026

von Herbert Hiess

„Brahms und Beethoven, Rudolf Buchbinder
Wolkenturm, Grafenegg, 22. August 2026 “
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Ihrem Ende eilen sie zu, die Bayreuther Festspiele 2026!

Hans Martin Gräbner – Foto: Andreas Ströbl

Eine persönliche Retrospektive zur Premierenwoche

Das ganze Jahr freut man sich auf Bayreuth, und ebenso rasch, wie der listige Loge auftaucht und wieder verschwindet, sind die intensiven Tage auch schon wieder herum. Tröstlich ist, dass, ebenso wie Weihnachten auch heuer am 24. Dezember stattfinden wird, es im nächsten Sommer wieder Festspiele auf dem Grünen Hügel gibt.

von Dr. Andreas Ströbl

„Bayreuther Festspiele 2026 Retrospektive
Bayreuth, 22. August 2026“
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DIE SONNTAG-PRESSE – 23. AUGUST 2026

Georg Nigl © Antia Schmid

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 23. AUGUST 2026

Georg Nigls Leistung als Prinz von Homburg hat den Wow!-Faktor
Herausragend ist die Leistung Georg Nigls als Prinz von Homburg. Dazu ein grandioser Orchesterklang, durch den ich die wunderbaren Facetten Henzes Musik – mal filigran mal mit großer Wucht – entdecke.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

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