Bund gegen Missbrauch der Tiere und klassik-begeistert fordern: Kaninchen weg von der Bühne im zweiten Wagner-RING!

Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. fordert die Berliner Staatsoper auf, die Kaninchen im zweiten RING in Ruhe zu lassen und von der Bühne zu verbannen. // klassik-begeistert.de startet Aufruf.

Protestieren Sie gegen das Leid der Tiere in der Berliner Staatsoper!

Foto: Monika Rittershaus © – offizielles Pressefoto der Staatsoper Unter den Linden, Berlin

Liebe Leserinnen und Leser von Klassik begeistert!

Morgen, am Samstag, 15. Oktober 2022, beginnt an der Berliner Staatsoper der zweite Zyklus von Wagners „Ring des Nibelungen“.

Wir haben uns über den unsäglichen Missbrauch an Kaninchen und Meerschweinchen im Premierenzyklus empört, viele von Ihnen haben uns zugestimmt und ihr Entsetzen zum Ausdruck gebracht.

Auch die Tierschutzorganisation PETA hat in dieser Angelegenheit Engagement gezeigt, leider aber nur einen Teilerfolg errungen: die Meerschweinchen dürfen ab Morgen von der Bühne, von den 30 Kaninchen aber nur 10. „Protestaufruf gegen das Leid der Tiere in der Berliner Staatsoper
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Brutaler Mord am ukrainischen Dirigenten Kerpatenko im besetzten Kherson

Yuriy Kerpatenko Foto: Facebook

Russische Soldaten erschossen den Dirigenten nach seiner Verweigerung  an einem Propagandakonzert teilzunehmen.

von Charles E. Ritterband

In der von Russland besetzten südukrainischen Stadt Kherson haben russische Soldaten laut Angaben des Kulturministeriums in Kiew den namhaften Dirigenten Yuriy Kerpatenko in seinem Haus erschossen, nachdem sich der Musiker geweigert hatte, an einem Propagandakonzert im Auftrag der russischen Besetzer teilzunehmen. Mit diesem Konzert wollte die russische Besetzungsmacht laut dem ukrainischen Kulturministerium demonstrieren, wie sich das „friedliche Leben“ im „befreiten“ Kherson „verbessert“ habe. Kerpatenko sollte das Konzert am Pult des Gileya Kammerorchesters dirigieren, dessen Chefdirigent er war. Er fungierte auch als Hauptdirigent des Mykola Musik- und Dramatheaters. Auf seiner Facebook-Seite hatte Kerpatenko bis im Monat Mai Botschaften gepostet, welche sich gegen die Besetzung von Kherson und gegen die russischen Besetzer gerichtet hatten. „Brutaler Mord am ukrainischen Dirigenten Yuriy Kerpatenko im besetzten Kherson
klassik-begeistert.de“
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DIE MONTAG-PRESSE – 17. OKTOBER 2022

Foto: MuseumsQuartier © Herwig Prammer 

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 17. OKTOBER 2022

Wien
Theater an der Wien: Leoš Janáček kam zur Premiere seines „Schlauen Füchsleins“
Stefan Herheim lässt zu Beginn seiner Intendanz im Museumsquartier den Komponisten auf die Bühne und den eigenen Ideen freien Lauf.
DerStandard.at.story

Stefan Herheim: Hymnus an die Kraft des Musiktheaters
Neo-Intendant des Theaters an der Wien debütiert mit einem inspirierten „Schlauen Füchslein“ im Museumsquartier.
WienerZeitung.at

Hamburg/Staatsoper
„Die Entführung aus dem Serail“: David Böschs Inszenierung stellt großartig einen gealterten Bassa Selim in den Mittelpunkt der Handlung
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

CD-Rezension
Alois Mühlbacher erklimmt die internationale Spitzenklasse der Countertenöre
Antonio Vivaldi: Nisi Dominus
Giovanni B. Pergolesi
Stabat Mater
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

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David Böschs Inszenierung stellt großartig einen gealterten Bassa Selim in den Mittelpunkt der Handlung

Foto: Daniel Kluge (Pedrillo), Oleksiy Palchykov (Belmonte), Hulkar Sabirova (Konstanze), Ádám Fischer (musikalische Leitung), Burghart Klaußner (Bassa Selim), Narea Son (Blonde), Ante Jerkunica (Osmin)

Die Entführung aus dem Serail
Wolfgang Amadeus Mozart

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Ádám Fischer, Dirigent

Staatsoper Hamburg, 15. Oktober 2022


von Dr. Ralf Wegner

Selim ist ein Wanderer zwischen den Welten, dem die Zeit zwischen den Fingern verrinnt, ein alter, gebrochener Mann, ohne physische und seelische Energie. Seine Liebe zu Konstanze ist mehr Erinnerung als Empfindung; ein Wiederbelebungsversuch, der zum Scheitern verurteilt ist. Selim hat nicht einmal mehr die Kraft zum Singen, er kann sich nur noch durch Sprache, nicht mehr emotional verständlich machen. „Wolfgang Amadeus Mozart, Die Entführung aus dem Serail 
Staatsoper Hamburg, 15. Oktober 2022“
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Lisette Oropesa kommt uns Französisch

CD-Rezension

Rossini & Donizetti

French Bel Canto Arias
Lisette Oropesa
Dresdner Philharmonie, Corrado Rovaris

Pentatone PTC 5186955

von Peter Sommeregger

Die amerikanische Sopranistin mit kubanischen Wurzeln macht im Augenblick rasant Karriere. Große Opernhäuser beginnen sich um sie zu bemühen, auch der geschrumpfte Tonträger-Markt setzt auf die Künstlerin, von deren stimmlichen Qualitäten man sich Verkaufserfolge verspricht. „CD-Rezension: Rossini & Donizetti, French Bel Canto Arias, Lisette Oropesa
klassik-begeistert.de“
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DIE SONNTAG-PRESSE – 16. OKTOBER 2022

Salome, Theater Basel – Photo: Thomas Aurin

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 16. OKTOBER 2022

Basel/Theater Basel, 14. Oktober 2022
Heather Engebretson als packende Salome – sowohl sängerisch als auch schauspielerisch
Die Baseler Produktion in der Regie von Herbert Fritsch war bereits Anfang 2020 in Luzern zu sehen. Die Bühne, ebenfalls von Herbert Fritsch entworfen, ist leer, abgesehen von zwei thronartigen Gebilden und dem Kopf des Jochanaan, der von Anfang an in der Mitte zu sehen ist. Wie bei Fritsch üblich, wird auf Requisiten fast gänzlich verzichtet.
Von Julian Führer
https://klassik-begeistert.de/richard-strauss-salome-1905-theater-basel-14-oktober-2022/

La Pellegrina – Die Hochzeitsmusik der Medici von 1578 – in Szene gesetzt
Antiquarium in der Münchner Residenz
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Mahler – Welt und Traum. Eine Hörbiographie von Jörg Handstein
„Man ist sozusagen selbst nur ein Instrument, auf dem das Universum spielt“
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

„DIE SONNTAG-PRESSE – 16. OKTOBER 2022“ weiterlesen

Heather Engebretson als packende Salome – sowohl sängerisch als auch schauspielerisch

Salome, Theater Basel, Photos: Thomas Aurin

Theater Basel, 14. Oktober 2022

Salome (1905)
Drama von Richard Strauss

Text von Richard Strauss nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung

Clemens Heil, Dirigent
Sinfonieorchester Basel

von Julian Führer

Als Oscar Wilde 1891 seine Salome dichtete, schrieb er in französischer Sprache. Das 1896 in Paris uraufgeführte Stück wird immer wieder als Beispiel für Fin de siècle und Décadence herangezogen: überhitzte Emotionen, Grenzüberschreitungen, Aufwallungen aus Nichtigkeiten. Statt einer idealisierten Antike sehen wir ein aus einer biblischen Episode entwickeltes orientalisches Sujet, nicht minder klischeebehaftet, aber in seiner Drastik damals schockierend. Wilde widmete das Werk Pierre Louÿs, der ebenfalls eine Vorliebe für schwüle antik-erotisierende Sujets hatte. Die Vorlage Wildes wurde von Hedwig Lachmann ins Deutsche übersetzt; Richard Strauss raffte die Übersetzung für die Zwecke seiner Vertonung nur unwesentlich, so dass die Dialoge seines Musikdramas sehr dicht an Wildes Original sind. Sätze der Salome an Jochanaan wie „J’étais une vierge, tu m’as déflorée“ fielen allerdings der Raffung zum Opfer: Solche Sätze konnte Oscar Wilde schreiben, auf einer Opernbühne im Jahr 1905 waren sie hingegen undenkbar. – Richard Strauss war ebenso kunstsinnig wie geschäftstüchtig und hatte im gleichen Jahr bereits den „Parade-Marsch des Regiments Königs-Jäger zu Pferde“ für Kaiser Wilhelm II. komponiert und diesem zugeeignet. So konnte er auf der anderen Seite gewagtes Neuland betreten und seine Salome vollenden. „Richard Strauss, Salome (1905)
Theater Basel, 14. Oktober 2022“
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Alois Mühlbacher erklimmt die internationale Spitzenklasse der Countertenöre

Antonio Vivaldi
Nisi Dominus

Giovanni B. Pergolesi
Stabat Mater

Alois Mühlbacher
Christian Ziemski
Ensemble Scaramouche
Franz Farnberger

PR 91497

 von Peter Sommeregger

Die Kombination dieser beiden geistlichen Kantaten aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist eine geglückte Paarung. Im Falle von Pergolesis Komposition ist es das letzte vollendete Werk des jung verstorbenen Komponisten. Beide Stücke erfreuen sich seit ihrer Uraufführung großer Popularität und befinden sich im Repertoire zahlloser Interpreten.

Die nun vorliegende neue Einspielung des österreichischen Countertenors Alois Mühlbacher ist ein weiterer Schritt des einstigen Knabensoprans und Sängerknaben in St. Florian auf seinem Weg in die internationale Spitzenklasse der Countertenöre. „CD-Rezension: Nisi Dominus, Stabat Mater
klassik-begeistert.de 15. Oktober 2022“
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Prächtige Renaissenceklänge erfüllen einen wunderbaren Konzertsaal

Foto: Antiquarium, Münchner Residenz, © wikimedia.org

La Pellegrina – Die Hochzeitsmusik der Medici von 1578 – in Szene gesetzt

Antiquarium in der Münchner Residenz, München, 14. Oktober 2022

von Frank Heublein

An diesem Abend werden im Antiquarium in der Münchner Residenz die  Intermedii, musikalische Zwischenspiele, aufgeführt, die 1564 von Ferdinando I. de’ Medici in Auftrag gegeben und 1589 anlässlich seiner Hochzeit mit Christine von Lothringen in Florenz uraufgeführt wurden. Er ein Spross der einflussreichsten Bankiersfamilie in Florenz, sie eine Enkelin des französischen Königs. Ein europäisches Ereignis! Die damalige High Society, rund 2.000 Gäste von Rang und Namen aus ganz Europa versammelten sich. Sie wollten beköstigt und unterhalten werden. „La Pellegrina – Die Hochzeitsmusik der Medici von 1578
Antiquarium in der Münchner Residenz, München, 14. Oktober 2022“
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Wenn E.T.A. Hoffmann auf Brahms und Bach trifft…

Foto: Schubert-Saal © www.lukasbeck.com

Markus Hering, Lesung
Eloïse Bella Kohn, Klavier

Programm

E.T.A. Hoffmann

Johannes Kreislers, des Kapellmeisters, musikalische Leiden (Kreisleriana I)

Johannes Brahms

16 Variationen über ein Thema von Robert Schumann op. 9 (1854)

Johann Sebastian Bach

Auswahl (Aria mit verschiedenen Veränderungen. Clavier-Übung IV BWV 988 »Goldberg-Variationen«) (1741–1742)

Wiener Konzerthaus, Schubert-Saal, 12. Oktober 2022

Von Kathrin Schuhmann

Ein Stündchen großartiger Unterhaltung bescherten am Mittwochmittag die Pianistin Eloïse Bella Kohn und der Schauspieler Markus Hering dem zahlreichen Publikum, das sich in bester Laune im wohlgefüllten Schubert-Saal des Wiener Konzerthauseses zusammengefunden hatte. Mit einer kurzweiligen Reise in die Vergangenheit lockte ein Programm, in dem sich so manche großen Meister der vergangenen Tage die Hände reichten. „Markus Hering, Lesung – Eloïse Bella Kohn, Klavier
Wiener Konzerthaus, Schubertsaal, 12. Oktober 2022“
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