Die DIENSTAG-PRESSE – 27. APRIL 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 27. APRIL 2020

Foto: Elina Garanca nach der Met-Gala, (c) Instagram

New York
Zuhause bei Familie Weltstar: So war die Online-Gala für die New Yorker Oper
Unglaubliche Stardichte von Fleming bis Netrebko, von Kaufmann bis Alagna bei Benefiz-Onlinekonzert für die Metropolitan Opera.
Kurier

Netter, aber öder Versuch: die Met-Spendengala #theVoicemustbeheard
Die Welt.de

Bayreuther Festspiele: Leiterin „längerfristig erkrankt“
Die Bayreuther Festspiele müssen vorerst ohne ihre Chefin auskommen. Katharina Wagner sei „längerfristig erkrankt“ und könne ihr Amt als Leiterin der berühmten Richard-Wagner-Festspiele „bis auf Weiteres“ nicht ausführen, teilten die Festspiele heute mit
https://orf.at/stories/3163498/

Chefin der Bayreuther Festspiele längerfristig erkrankt
Tagesspiegel

Neuer Chef der Wiener Staatsoper: Auslastung ist nicht alles
Der designierte neue Chef der Wiener Staatsoper, Bogdan Roscic, hat bisherige Erfolgsmaßstäbe infrage gestellt. «Vielleicht ist das der größte Irrtum überhaupt, dass es bei einer Institution wie der Wiener Staatsoper darum gehen könnte, als Auslastungsstreber nie unangenehm aufzufallen», sagte der 56-jährige Roscic am Sonntagabend in einem ORF-Interview, das zugleich eine Programmpräsentation der neuen Spielzeit war.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Interessante Streams aus der Mailänder Scala
Plácido Domingo, Diana Damrau, Mariella Devia Headline Teatro alla Scala’s Streaming Options Through May 8
https://operawire.com/placido-domingo-diana-damrau-mariella-devia-headline-teatro

Rachmaninoff, mon Amour – Teil 6…
Er komponiert „nur“ drei Symphonien und vier Klavierkonzerte, aber am bemerkenswertesten in allem, was Rachmaninoff schreibt, erscheinen mir die “Symphonischen Tänze” und die “Variationen über ein Thema von Paganini” besonders bemerkenswert.
Es ist fast, als hätte sich der Meister sich nun völlig ins Schwebende, Freie, Losgelöste gewendet – auch wenn er seine ja fast aus dem Zarismus stammende Musiksprache konsequent fortsetzt. Aber – ähnlich Jean Sibelius – entwickelt er sich weiter, aber bei letzterem völlig abgekoppelt von Strömungen Europas, wobei zu bemerken ist, dass zumindest die Finnen erfassen, welch Genie da unter ihnen weilt, und so passiert das Parlament eine „Lex Sibelius“: Eine Apanage von 100 Finnmark in Gold. Seine letzte Symphonie verbrennt Sibelius im Garten, so wie die Gattin Charles Darwins sein letztes Werk; ich gebe zu, dass ich auch schon manches Sonnet und auch Visitenkarten verbrannt habe.
von Harald N. Stazol, Hamburg / Moskau
https://klassik-begeistert.de/rachmaninoff-mon-amour-teil-6-klassik-begeistert-de/

Ladas Klassikwelt 29: Die Götter sind unter uns – Teil I
Die neue Inszenierung des „Ring des Nibelungen“ in Bayreuth wurde wegen der Corona-Krise abgesagt. Jedoch kann man sich an die früheren Produktionen der Tetralogie Wagners erinnern, die einen wichtigen Platz nicht nur in der Geschichte der Bayreuther Festspiele einnehmen. Im Jahr 2006, also zum 130-jährigen Jubiläum der Uraufführung des „ Rings“ am Grünen Hügel wurde die Inszenierung von Tankred Dorst präsentiert. Der Regisseur stand vor einer Herausforderung: Seine Interpretation sollte außergewöhnlich sein, aber auch die traditionellen Geschmäcker im Publikum ansprechen.
Jolanta Lada-Zielke berichtet jeden Montag aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/ladas-klassikwelt-29-die-goetter-sind-unter-uns-teil-i/ „Die DIENSTAG-PRESSE – 27. APRIL 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 27. APRIL 2020

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Die MONTAG-PRESSE – 27. APRIL 2020

Foto: Jendrik Springer, Anna Netrebko und ORF-Team. Copyright: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper (c)

Wien/ Staatsoper
Schnellerneuerung der Wiener Staatsoper: Große Pläne, großes Zittern
Dass Roščić für seine erste Saison einige große Regiewürfe anderer Häuser nutzt, ist zwar ungewöhnlich, ermöglicht aber einen schnellen „Turnaround“
Der Standard

Netrebko singt die Tosca, Garanča die Kundry
Zehn Premieren soll die Spielzeit 2020/21 der Staatsoper bringen, die erste gilt Puccinis „Madama Butterfly“. Die einzige Erstaufführung der Saison: Henzes „Das verratene Meer“.
https://www.diepresse.com/5805387/netrebko-singt-die-tosca-garanca-die-kundry

Bogdan Roščić: Keine Opernball-Lady – und auch Lugner-Loge scheint zu wackeln
„So kann man mit einem Stammgast nicht umgehen“, reagiert Richard Lugner auf das drohende Ungemach, keine Loge zu bekommen.
https://kurier.at/stars/austropromis/bogdan-roscic-keine-opernball-lady-und

„Mörtel“ Lugner droht Verlust der Opernball-Loge
Ohne Richard Lugner wäre der Wiener Opernball international wohl kaum so bekannt. Der schillernde Bauunternehmer erregt alljährlich mit prominenten Frauen Aufsehen. Jetzt muss er um seine Loge bangen.
Der Spiegel

Nächste Staatsopernsaison: Die Premieren
Im Opernbereich wird Kernrepertoire erneuert, im Ballett zeigt sich der Spartenchef hochaktiv.
Wiener Zeitung

Die Wiener Staatsoper startet mit einem sehr ambitionierten Programm in die neue Saison
Ganz ins Zeichen der Auseinandersetzung und Erneuerung des Kern-Repertoires stellt Bogdan Roščić als designierter Direktor seine erste Spielzeit an der Wiener Staatsoper: In zehn Premieren werden zehn auf ihre Art absolut zentrale Opern neu auf die Bühne gebracht, darunter einige der meistgespielten Werke des Repertoires. Die Arbeit an diesen Projekten ist stark durch die Wiedereinführung der Position des Musikdirektors bestimmt: Philippe Jordan ist nicht nur wesentlicher Teil des neuen künstlerischen Führungsteams, sondern wird, auch an vielen Abenden am Dirigentenpult stehen – so bereits bei der Eröffnungspremiere der Saison.
Klassik-begeistert

Das Programm der Wiener Staatsoper 2020/21: – Anna Netrebko und Elīna Garanča singen im Haus am Ring...
Die Wiener Staatsoper, das bedeutendste Opernhaus der Welt, hat die Spannung aus der für diesen Sonntagabend mit Spannung erwarteten Präsentation des Spielplanes 2020/21 herausgenommen und das Programm bereits auf ihrer Homepage präsentiert.
Zu den Höhepunkten der kommenden Saison zählen die Auftritte der Mezzosopranistin Elīna Garanča als Kundry in Richard Wagners Lebensabschiedsoper „Parsifal“ (Neuinszenierung ab 1. April 2020) sowie von Anna Netrebko als Tosca in Giacomo Puccinis gleichnamiger Oper (ab 11. Dezember 2020) sowie als Lady Macbeth in Giuseppe Verdis Oper „Macbeth (ab 14. Juni 2021).
Klassik-begeistert

Wien/ Staatsoper
Das erste Programm von Bogdan Roščić. Evolution am Opernring
10 Premieren zeigt Wiens Staatsoperndirektor Bogdan Roščić in der ersten Saison. Die bringt keine Revolution, sondern belegt die Evolution, die das Genre szenisch durchlebt.
Kleine Zeitung

Bogdan Roscic: Opernball ohne „Mutti“ und Lugner?
https://www.krone.at/2143333

Staatsoperndirektor Roščić: „Die Folgen von Corona kommen erst auf uns zu“
Der Standard

Bogdan Roščić: „Die Staatsoper wird stärker denn je sein“
Der künftige Direktor über seine Pläne, die Corona-Krise und ein Kernziel: die Öffnung des Hauses.
Wiener Zeitung

Salzburger Festspiele „wollen keine Ausnahme“ in Coronakrise
„Wir wollen keine Ausnahme haben“, sagte die Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler, am Sonntagabend in der ORF-2-Diskussionssendung „Im Zentrum“. „Entweder dürfen – unter der Priorität der Gesundheit – alle aufsperren oder niemand.“ Sie habe jedoch den Verdacht, „dass so ziemlich allen Politikern zweit- bis drittrangig ist, was mit Kunst und Kultur ist.“
https://k.at/news/salzburger-festspiele-wollen-keine-ausnahme-in-coronakrise/400824629 „Die MONTAG-PRESSE – 27. APRIL 2020“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 26. APRIL 2020

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Die SONNTAG-PRESSE – 26. APRIL 2020
Foto: BOGDAN ROSCIC, Wiener Staatsoper

Wien
Das erste Programm von Bogdan Roščić. Evolution am Opernring
Premieren zeigt Wiens Staatsoperndirektor Bogdan Roščić in der ersten Saison. Die bringt keine Revolution, sondern belegt die Evolution, die das Genre szenisch durchlebt. Kleine Zeitung

Bogdan Roščić: Wiener Staatsoper ist keine „Disco in Ischgl“
Zehn Premieren, Stars, neue Namen: Der neue Operndirektor über die Pläne für seine erste Saison, über Corona, #MeToo und das Publikum.
Kurier

Ein Gesang der Hoffnung
Die Salzburger Festspiele dürfen nicht komplett ausfallen. Stattdessen sollte man sich ein ganz besonderes Konzert einfallen lassen.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-ein-gesang-der-hoffnung-1.4887181

München
Die Kraft der Bäume
Josef E. Köpplinger, Intendant des Gärtnerplatztheaters, erzählt, wie er gerade seine Zeit verbringt
Sueddeutsche Zeitung

Graz/ styriarte
STYRIARTE 2020
Corona-Meditation. Opernkomponist Gerd Kühr in Quarantäne!
Uraufführung am 30.April 2020 im Internet
Die Styriarte ist wie derzeit alle Festival-Veranstalter in ganz Europa durch die Corona-Situation genötigt, Veranstaltungen abzusagen bzw. als Ersatz neue Formate zu erfinden. Und Styriarte-Intendant Mathis Huber ist seit bald 30 Jahren wahrhaft ein erfindungsreicher Prinzipal seines Festivals!
https://www.deropernfreund.de/graz-styriarte-6.html

Schweiz
Wenn das Wohnzimmer zum Konzertsaal wird
In den Schweizer Kulturhäusern bleibt aktuell noch der Vorhang zu und der Saal leer. Doch dank etlichen Online-Angeboten verwandelt sich stattdessen der eigene Bildschirm in eine Bühne. Hier kommen sieben Musikevent-Tipps im Netz.
https://bellevue.nzz.ch/reisen-entdecken/musik-online-hoeren-wenn-das

CD-Besprechung
Ein „Tristan“ für die Ewigkeit
„Allein schon Bernsteins sich Verströmen in der Musik, sein körperlicher, bis zur Ekstase und Erschöpfung gehender Einsatz für den Komponisten, der ihm von seinem extremen Antisemitismus her eigentlich zuwider sein müsste, ist es wert, der Nachwelt überliefert zu werden.“
Peter Sommeregger berichtet aus Berlin
Klassik-begeistert

10 Fragen an Agnieszka und Tomasz Kuk: Nach der Pandemie am liebsten nach Bayreuth!
Agnieszka und Tomasz Kuk sind Ehepaar und Opernsänger mit über zwanzigjähriger Erfahrung. Beide absolvierten das Gesangsstudium an der Musikhochschule in Krakau, Agnieszka als dramatische Sopranistin und Tomasz als Heldentenor. Anfangs verliefen ihre beruflichen Wege getrennt – seit vier Jahren treten sie gemeinsam auf Bühnen auf. Bisher sangen sie die Partien der berühmten Liebespaare in Opern wie „Tannhäuser“, „Tosca“, „Halka“, „Turandot“, „Die Lustige Witwe“ und „Madame Butterfly“.
Interview: Jolanta Lada-Zielke
Klassik-begeistert „Die SONNTAG-PRESSE – 26. APRIL 2020“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 25. APRIL 2020

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Die SAMSTAG-PRESSE – 25. APRIL 2020
Foto: Jendrik Springer, Anna Netrebko und ORF-Team. Copyright: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper

Salzburg
„Irgendeine Art Salzburger Festspiele wird es geben“
Landeshauptmann Haslauer deutet verkleinerte Salzburger Festspiele an, voraussichtlich auch mit „Jedermann“. Aber er versichert: Die endgültige Entscheidung wird Mitte Mai fallen.
Salzburger Nachrichten

Salzburg
Jedermann-Regisseur: „Selbst entscheiden“, ob wir Kultur machen und besuchen
Michael Sturminger plädiert für einen Sommer mit Kultur und persönliche Verantwortung.
Kurier

How the Met Opera Is Throwing a Gala Concert With Smartphones
Closed by the coronavirus, the company is streaming its biggest stars, performing live across nine time zones.
The New York Times

Klosterneuburger Kultursommer als „Ritt ins Ungewisse“
Veranstaltungen stehen an der Kippe zur Absage. Für die Oper fällt die Entscheidung Ende April, für das Sommertheater Mitte Mai, fürs Mythos Film Festival im Juni.
Niederösterreichische Nachrichten

Nachruf auf Peter Jonas: Mit dem Saurier kam die Zeitenwende
Frankfurter Rundschau

„Musikindustrie in Zahlen“ – BVMI-Jahrbuch 2019 ab sofort abrufbar als kostenfreies E-Paper
Neue Musikzeitung/nmz.de

Tipps für die Couch: Heimbühne, Pantoffelheldinnen und Autokino
Wiener Zeitung

Honorare freier Künstler: Grütters schlägt Ausfallregelung vor
Wenn öffentlich subventionierte Kulturinstitutionen weiterhin ihre Zuwendungen erhalten, warum bekommen dann die dort engagierten freien Künstler kein Ausfallhonorar? Kulturstaatsministerin Monika Grütters macht jetzt einen Vorschlag zur Güte.
Frankfurter Allgemeine

Bremerhaven
Dieser Mann hat künftig im Stadttheater Bremerhaven das Sagen

Im Sommer 2021 bekommt das Stadttheater Bremerhaven einen neuen Intendanten. Auf Ulrich Mokrusch folgt Lars Tietje. Der Neue ist nicht unumstritten.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/tietje-neuer-intendant

Theater Mainz und Wiesbaden: „Wir wollen spielen“
Frankfurter Allgemeine „Die SAMSTAG-PRESSE – 25. APRIL 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 24. APRIL 2020

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Die FREITAG-PRESSE – 24. APRIL 2020
Foto: YUSIF EYVAZOV ALS TALKMASTER. Mit Valery Gergiev, Maxim Vengerov. Instagram (c)

Salzburger Festspiele
„Eine Absage wäre nicht das richtige Signal“
Intendant Markus Hinterhäuser im Gespräch über Alternativen zur Absage der Salzburger Festspiele, Kunst mit Masken, Fußball auf Distanz und warum Theater keine Baumärkte sind.
Wiener Zeitung

München
Zum Tod von Peter Jonas: Der Opernmann für alle
Er erfand die Bayerische Staatsoper neu – auch weil er eher bedingungslos liebender Fan statt hehrer Intendant war. Peter Jonas hat mit 73 Jahren den Kampf gegen den Krebs verloren.
Münchner Merkur

Sir Peter Jonas ist tot: Erst wurde er geschmäht, dann zur Ikone der Oper
Sir Peter Jonas wollte als Intendant in London und dann an der Isar eine „Oper für alle“ etablieren. Ein Nachruf.
Tagesspiegel

Ex-Intendant der Bayerischen Staatsoper und Opernmanager Sir Peter Jonas ist tot
Er leitete die Bayrische Staatsoper mehrere Jahre und sorgte immer wieder für Kontroversen. Nun ist Sir Peter Jonas mit 73 Jahren gestorben.
http://www.tagesspiegel.de/kultur/ex-intendant-der-bayerischen-staatsoper-opernmanager

Opernintendant Peter Jonas ist tot
Für den Kulturmanager war die Bayerische Staatsoper mehr als ein Arbeitsplatz: Fast 15 Jahre leitete er das Münchner Haus als Intendant. Nun ist der Brite mit 73 Jahre verstorben
Der Standard

Der Manager als Ermöglicher

Zum Tod des englischen Opernmanagers Sir Peter Jonas.
Wiener Zeitung

Der Brite, der König in Bayern war
Die Welt.de

Warten auf Lösungen: Kulturszene erhöht Druck auf Lunacek und Kogler
Kritik in offenen Briefen – Regierung arbeitet an Gutscheinmodell für Veranstalter – SPÖ-Kultursprecher Drozda kritisiert Krisenmanagement
Der Standard

Wien
So lief Geheim-Comeback von Netrebko in Wiener Oper
Gänsehaut in der Corona-Pandemie: Eine erschlankte Anna Netrebko kehrte in die menschenleere Staatsoper zurück. 2020 wird sie – unter Bogdan Roscic – mit den größten Stars der Klassikwelt im Haus am Ring auftreten. 10 Premieren sind geplant – und: Unter Roscic sollen die Preise gesenkt werden!
https://www.heute.at/s/staatsoper-wien-bogdan-roscic-so-haben-wir-superstar-anna-netrebko-nie-gesehen-52002236

Berlin
Berlins Opernhäuser verzeichnen Millionen-Verluste durch das Saison-Aus
Berliner Zeitung

10 Fragen an Lucio Golino, Maestro suggeritore an der Wiener Staatsoper
Interview mit Lucio Golino, der als Maestro suggeritore an der Wiener Staatsoper und bei den Bayreuther Festspielen arbeitet.
Sagen Sie niemals Souffleur zu ihm. Der Maestro suggeritore kann viel mehr als nur „einsagen“, schrieb der Kurier in einer Sonderausgabe zum 150. Jubiläum der Wiener Staatsoper.
Mit klassik-begeistert sprach der aus Bozen (Südtirol) stammende Italiener, der seit 1989 in Wien lebt, über seine Arbeit an der Wiener Staatsoper, im Bayreuther Festspielhaus und gibt einen Tipp, wie man den Hörgenuss, egal ob Konzert oder Oper, noch steigern kann.
Interview: Jürgen Pathy, Wien.
Klassik-begeistert

Meine Lieblingsmusik, Teil 17: Mit „Ludwig van“ fing alles an – Beethovens 5. Klavierkonzert
„Trotz der wunderbaren Klavierkonzerte von Tschaikowsky, Schumann, Grieg und den Nummern 1 und 3 von Beethoven ist mir op. 37 das Liebste geblieben. Wie revolutionär die eröffnende Kadenz 1811 war, ist mir erst als Jugendlicher klargeworden.“Es dürfte im Sommer 1968 gewesen sein, als meine Eltern mit mir in unserem klapprigen R4 für einen Ausflug ins Augsburger Umland fuhren. Die Sonne strahlte, und ich trällerte auf der Rückbank das 2. Thema des 1. Satzes aus Beethovens 5. Klavierkonzert. Mein Vater war begeistert und forderte mich zur Wiederholung auf. Dem kam ich aufgrund kindlicher Verlegenheit nicht nach, aber die Erinnerung war gespeichert: Opus 37 in Es-Dur leuchtet für mich seitdem synästhetisch in hellem Orange.
von Andreas Ströbl
Klassik-begeistert

Meine Lieblingsoper, Teil 18: Igor Strawinskys THE RAKE’S PROGRESS
Die 1951 am Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführte Oper Igor Strawinskys hat eine bemerkens- und erzählenswerte Vorgeschichte. Strawinsky hatte eine ausgesprochene Vorliebe für die opera buffa des 18. Jahrhunderts, fasziniert von Mozarts „Cosi fan tutte“ und dem dramma giocoso „Don Giovanni“ wählte er dieses Genre als Stilmodell für ein neues Werk. Als Anregung für das Libretto in englischer Sprache diente keine literarische Vorlage, vielmehr ein Zyklus von Kupferstichen William Hogarths von 1733, der in mehreren Blättern den lasterhaften Aufstieg und Fall eines jungen Mannes im London der Barockzeit illustrierte.
Peter Sommeregger berichtet aus Berlin.
Klassik-begeistert „Die FREITAG-PRESSE – 24. APRIL 2020“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 23. APRIL 2020

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 23. APRIL 2020

Anna Netrebko und Bogdan Roscic – 7 Fotos plus Trailer zur Spielplanpräsendation am 26 4.2020 (copyright: Wiener Staatsoper)


ZU INSTAGRAM – Fotos und Trailer

Österreich
Kultur-Staatssekretärin Lunacek bei Unfall verletzt!
Die Politikerin ist auf den Kopf gefallen – bei einem Fahrradunfall
https://www.krone.at/2141289

Bald gibt es in Deutschland nur noch Hungerkünstler
Kaum ein Intendant spricht Klartext zur wahren Situation der Theater, Opern und Philharmonien. Stattdessen werden längst überholte Spielpläne veröffentlicht. Die Kulturindustrie verharrt in Schockstarre. Ein Lagebericht.
Die Welt.de

Kulturszene während der Corona-Pandemie: Wie lange noch leere Ränge?
Appelle der Kulturschaffenden an die Politik nehmen zu, seitdem einige Branchen in Deutschland unter Auflagen wieder „hochfahren“ dürfen. Gefordert werden klare Perspektiven und Planungssicherheit für Theater und Orchester sowie eine Gleichbehandlung mit anderen Bereichen.
BR-Klassik.de

Corona-Soforthilfe in Bayern. Bessere Unterstützung für Künstler
Von der Corona-Krise sind viele freischaffende Künstler besonders hart betroffen. Musiker können nicht mehr auftreten und stehen plötzlich ohne Einnahmen da. Die Corona-Soforthilfe von Bund und Ländern unterstützt da nur bedingt. In Bayern gingen die Künstler zumindest bislang nahezu leer aus. Allerdings gibt es jetzt Grund zur Hoffnung.
BR-Klassik.de

Mailand
Oper: Scala-Mitarbeiter werden in Kurzarbeit geschickt
Der Kulturstill-Stand infolge der Coronavirus-Epidemie in Italien belastet die Mailänder Scala schwer. Die Mitarbeiter sollen nun in Kurzarbeit geschickt werden, berichtete die Tageszeitung „La Stampa“ (Mittwochausgabe). Verhandlungen per Videokonferenz zwischen dem Management des Opernhauses unter der Leitung von Ex-Staatsopernchef Dominique Meyer und den Gewerkschaften seien bereits im Gange.
Kurier

Kurzarbeit in Italiens Opernhäusern
https://www.diepresse.com/5803813/kurzarbeit-in-italiens-opernhausern

Angst vor Kultur-Tsunami: Lässt Frankreich seine Künstler im Stich?
Gelbwesten-Proteste, Streiks und nun Corona: Die jetzige Krise könnte Frankreichs schwer gebeutelte Kultur endgültig in die Knie zwingen. Viele befürchten eine Katastrophe. Statt effizienter Nothilfen verteilt die Regierung eher Almosen.
nmz.de

Niederösterreich/Waldviertel
Theatersommer an der Kippe: Schaden für die Region?
Niederösterreichische Nachrichten

Schweitzers Klassikwelt 3: Ein Rigoletto ruft herzzerreißend nach seiner Gilda
Während der Herzog inkognito in das Haus seines Hofnarren eindrang, rechnete ich mir aus, dass ich in der Pause vom Ring zum Gürtel wechseln könnte und noch zum zweiten Teil der „Vier Grobiane“ zurechtkäme. Doch als Rigoletto verzweifelt seine Tochter im Haus sucht, rief Paskalis – entgegen der Anweisung in der Partitur – so herzzerreißend nach seiner Gilda, dass ich mich entschloss zu bleiben. Wenn ein Künstler mich so zu ergreifen versteht, muss etwas dahinterstecken. Ich blieb also.
Lothar Schweitzer berichtet aus Wien.
https://klassik-begeistert.de/schweitzers-klassikwelt-3-klassik-begeistert-de/ „Die DONNERSTAG-PRESSE – 23. APRIL 2020“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 22. APRIL 2020

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Die MITTWOCH-PRESSE – 22. APRIL 2020
Foto: © Enrico Nawrath, Lohengrin, Bayreuther Festspiele

Venedig ist nicht Bayreuth
Venedig will die Filmfestspiele trotz Corona-Krise durchziehen. Hätte man auch in Bayreuth und an anderen Festspielorten einfach nur abwarten müssen?
Wiener Zeitung

Baden-Baden
Berliner Philharmoniker und Festspielhaus Baden-Baden planen Fortsetzung der gemeinsamen Osterfestspiele
Die Baden-Badener Osterfestspiele sollen über das Jahr 2022 hinaus in künstlerischer Kooperation mit den Berliner Philharmonikern stattfinden. Der Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa und Andrea Zietzschmann, Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker, unterzeichneten einen entsprechenden Letter of Intent, der die weitere Zusammenarbeit ermöglicht. Damit erhalten seit längerem kursierende Überlegungen eine Absage, wonach die Berliner Philharmoniker unter der künftigen Intendanz von Klaus Bachler in Salzburg zu den dortigen Osterfestspielen zurückkehren könnten.
Neue Zürcher Zeitung

Osterfestspiele: Berliner bleiben in Baden-Baden
Die Frage, wer in der Ära Bachler die Salzburger Osterfestspiele bestreiten wird, erhebt sich nach dem Hinauswurf Christian Thielemanns jetzt dringlicher.
Die Presse

Die Bühnen und die Coronakrise: Herr Amtsarzt, Ihr Auftritt!
Wenn die Abstandsregel zum Drama wird: Sollen die Theater jetzt wirklich ihre Produktionen uminszenieren?
Tagesspiegel

Geschichte des Opernbetriebs : In der Dunkelloge wird soupiert
Die oft totgesagte Oper ist nicht nur eine der langlebigsten, sondern auch eine der kostspieligsten Kunstformen. „Ohne Geld ka Musi“, wie man im hochsubventionierten „Musikland Österreich“ nur zu gut weiß. ….. Wenn der Hauptzweck der Institution Oper darin liegt, „Opern als Bühnenereignisse zu produzieren“, treten Komponisten und Musik naturgemäß in den Hintergrund. Es sind die Sänger, Impresarii, Theaterdirektoren, Mäzene …..
Frankfurter Allgemeine

Das Münchner Oktoberfest wurde schon gestern morgen kurz nach 9 Uhr  definitiv abgesagt!
U.W

Kulturtipps für daheim: Atelierbesuch 2.0 und Ute Lempers Wohnzimmer
Während der Krise liefern wir Ihnen täglich aktuelle Tipps und ausgewählte Evergreens für den Kulturgenuss zu Hause
Der Standard

Meine Lieblingsmusik – Teil 16: Zeitgemäße Musik. Der Soundtrack zur Krise II: deprimierende Monotonie … und ein Lächeln
Da sitzen wir nun in unseren Wohnungen. Gucken oder lesen manisch Nachrichten. Oder versuchen uns davon abzuschotten. Möchten raus, aber zweifeln an unausgegorenen Lockerungsversuchen. Wir hocken aufeinander. Oder wir sind allein. Auf jeden Fall werden die Nerven dünner und dünner. Zeit für ein paar passende Songs.
von Gabriele Lange, München
Klassik-begeistert

Klagelied über „höhere Gewalt“
„Das System ist eindeutig kaputt, und zwar seit Jahren.“
Bariton Seth Carico und Tim Ribchester, Coach und Dirigent, über die Lage für Freiberufler.
https://taz.de/Opernhaeuser-in-Corona-Krise/!5677071/

„Die MITTWOCH-PRESSE – 22. APRIL 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 21. APRIL 2020

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Die DIENSTAG-PRESSE – 21. APRIL 2020

klassik-begeistert.de berichtete als einziges unabhänigiges journalistisches Medium über die künstlerischen Darbietungen des Klassik-TV-Events des Monats April 2020:

„Wir spielen für Österreich“ ORF III und Wiener Staatsoper

Unter Corona-Beschränkungen: Opernstars geben intime Gala
Getrennte Auftritte, Pianist und Streichquartett in sicherer Distanz: Stars wie Anna Netrebko und Jonas Kaufmann sangen am Sonntagabend in einer Operngala – und baten um Solidarität.
Tagesspiegel

Netrebko sang vor leeren Reihen
Zumindest am Ende gibt es Beifall. Die Sängerin spendet ihn selbst. Die Frau in der Gardarobe klatscht leise in die Hände, haucht ihren Begleitern Luftbussis zu. Das war’s aber auch schon. Abgang, Abspann, Ende der TV-Übertragung.
Wiener Zeitung

Geisterkonzert der Weltstars: So waren Netrebko und Co in ORFIII
In Zeiten von Corona: „Wir spielen für Österreich“ aus dem RadioKulturhaus.
Kurier

Berliner Philharmoniker Das große Vielleicht
Was die Philharmoniker für 2020/21 planen
Selbst den hartnäckigsten Optimisten unter den Klassik-Fans fällt es ja mittlerweile schwer, Vorfreude auf die kommende Saison zu empfinden. Großartige Pläne haben die Berliner Philharmoniker für die Spielzeit 2020/21, das zeigt schon ein erster Blick in die am Montag veröffentlichte Vorschau. Doch solange wegen der Pandemie die aktuellen Abstandsregeln aufrechterhalten werden müssen, lässt sich nichts davon realisieren.
Tagesspiegel

10 Fragen an den Bassbariton und Bass Kammersänger Wolfgang Bankl: Entscheidend ist, dass ein Stück nicht seine Poesie verlieren darf
Wolfgang Bankl ist einer der führenden Bassbaritone im Richard-Strauss und Richard Wagner Fach. 1993 trat er dem Ensemble der Wiener Staatsoper bei, wo er auch die Partien des Graf Waldner (»Arabella«), Rocco (»Fidelio«), Mathieu (»Andrea Chénier«) und Baron Ochs auf Lerchenau (»Der Rosenkavalier«) gesungen hat. Die letztgenannte Rolle wurde in den vergangenen Saisonen für Wolfgang Bankl fast zu einem zweiten Ich, denn er sang die Partie nicht nur in Wien, sondern auch in einer Neueinstudierung an der Opéra national du Rhin in Straßburg, an der Semperoper Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann, an der Oper Graz und an der Royal Danish Opera in Kopenhagen. . Wolfgang Bankl stammt aus Wien und absolvierte ursprünglich eine Ausbildung zum Geiger.
Interview: Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert

Küss mich nicht, Kate: Kultur grübelt über Zukunft mit Corona-Einschränkungen
Wie es bei Bühnen, Kinos, Museen, Pop weitergehen kann.
Kurier

Salzburg
Am 1. Mai steht die neue Oper der Salzburger Kammeroper: „Gordon Safari“

Vor drei Tagen ging es los. Jetzt wird fünf Tage lang komponiert. In zehn Tagen ist Premiere. Die „schnellste“ Oper der Operngeschichte? Möglicherweise. Auch wenn es „nur“ eine Kammeroper wird, wie Gordon Safari betont. Premiere der Online-Oper Tag 47 ist am 1. Mai, dem Tag 47 der Corona-Beschränkungen.
DrehpunktKultur

Österreich
Lockerungen im Kulturbereich: Verwirrung statt Lösungen

Die Museen dürften ab Mitte Mai aufsperren – allerdings wollen die wichtigsten Kunstinstitutionen des Landes nicht
Der Standard

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Die MONTAG-PRESSE – 20. APRIL 2020

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Die MONTAG-PRESSE – 20. APRIL 2020
Foto: Instagram / ORF III

„Wir spielen für Österreich“ ORF III und Wiener Staatsoper

Franz Welser-Möst: „Die Krise zeigt den wahren Charakter“Bezahlartikel
Der Dirigent über die Bedrohung des Kultur-Betriebes durch das Virus, mangelnde Solidarität und Trumps Allmachtsfantasien.
Kurier

Deutschland
Die Regierung muss unseren Künstlern jetzt helfen – „Hartz IV“-Niveau ist nicht genug
Mit einem offenen Brief appellieren Künstler wie Anne-Sophie Mutter an die Bundesregierung, sie so zu unterstützen wie andere Branchen auch. Die bisherigen Hilfen reichen tatsächlich nicht aus. Wir brauchen jetzt eine Form von Kurzarbeitergeld für Künstler.
Der Stern

Hamburg
Elbphilharmonie bleibt bis Ende Juni geschlossen
https://www.nmz.de/kiz/nachrichten/elbphilharmonie-bleibt-bis-ende-juni-geschlossen

Graz
Die „styriarte“ will nicht absagen
Trotz vieler Festspiel-Absagen will die Grazer „styriarte“ spielen. Man erfindet dazu gerade das Festival neu.
https://www.diepresse.com/5801727/die-styriarte-will-nicht-absagen

Klassische Musik streamen: Videos sind keine Lösung
ivestream auf der Couch statt Konzertsaal? Die Corona-Krise verändert unseren Umgang mit Musik. Professor und Autor Holger Noltze über Sinn und Unsinn von Livestreams und über die digitale Zukunft klassischer Musik.
Frankfurter Allgemeine

Schleswig-Holstein Musik Festival abgesagt – Jazz Baltica verschoben
Neue Zürcher Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
Ein Erzbrief an Beethoven
Hip hip hooray, ab morgen haben in ganz Deutschland (wenn schon nicht die Konzertsäle und Opernhäuser) die BUCHLÄDEN wieder geöffnet! Indessen habe ich im Shutdown einen Brief an Ludwig van Beethoven verfasst – für eine Reihe des Deutschlandfunk-Musikjournals. „Lieber Ludwig, Scheiß Er sie voll!“, wurde mein Brief dort übertitelt. Aber ehrlich gesagt, das würde ich niemals schreiben.
Ein Erzbrief an Beethoven

Beethoven: Der geniale Mietnomade
Vom Theater an der Wien bis zum Mayer am Pfarrplatz: Zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens führt Fotograf und Kurator Andreas Hirsch zu den Wiener Wirkstätten des Künstlers.
https://www.diepresse.com/5278399/beethoven-der-geniale-mietnomade „Die MONTAG-PRESSE – 20. APRIL 2020“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 19. APRIL 2020

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Die SONNTAG-PRESSE – 19. APRIL 2020
Foto: Jahrhundertstimme Anna Netrebko, © Dario Acosta

Stimmforscher erklärt: Was verleiht einer Stimme Zauber?
Wir hören eine Stimme – und sind sofort gefesselt. Selten, aber es kommt vor. Es gibt Jahrhundertstimmen, die uns selbst noch nach Jahrzehnten faszinieren: etwa die von Maria Callas oder Fritz Wunderlich. Woran liegt das eigentlich? Alles nur Mythos? BR-KLASSIK hat den Stimmforscher Thomas Seedorf gefragt.
BR-Klassik

Rosa von Praunheim: Ekstase, Fummel, spitze Töne
Rosa von Praunheim zeigt im Film „Operndiven – Operntunten“, warum schwule Männer Musikdramen so mögen.
Berliner Morgenpost

Fünf Gründe für den Spielbetrieb: „Theater und Opern sind keine nette Beigabe“
Während Geschäfte und Schulen schrittweise wieder geöffnet werden, fühlen sich viele Kultureinrichtungen vergessen. Dabei wäre es nur eine Frage guter Organisation, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen, findet unser Autor.
DeutschlandfunkKultur

Sommer ohne Großevents, Theater ohne Liebesszenen
Großveranstaltungen bleiben bis Ende August verboten. Die Museen öffnen Mitte Mai wieder, für die Festspiele in Salzburg und Bregenz bleibt alles offen.
Die Presse

Wiens Musik-Theater bringen Stars in ORF III
Netrebko, Kaufmann, Forez am Sonntag im Live-Stream aus dem RadioKulturhaus.
https://www.diepresse.com/5801671/wiens-musik-theater-bringen-stars-in-orf-iii

Der Pianist Grigory Sokolov wird 70: Farbexplosion im Ohr
Es hätte ganz anders kommen können. Ursprünglich, so erzählte Grigory Sokolov einmal im Interview – ursprünglich wollte er Dirigent werden. Mit vier Jahren stand er vor dem heimischen Plattenspieler und dirigierte weg, was die elterliche Plattensammlung so hergab. Dann wurde er fünf, bekam ein Klavier und war für das Pult verloren. Seit 65 Jahren sind die Tasten sein Metier. Und das beherrscht Grigory Sokolov so fabelhaft, dass er zu den größten Pianisten unserer Zeit zählt. Heute feiert er seinen 70. Geburtstag.
BR-Klassik

10 Fragen an die Sopranistin Eleonore Marguerre: „Wenn der Shutdown länger als fünf Monate gehen sollte, weiß ich nicht, wie es weitergeht“
Eleonore Marguerre ist auf vielen europäischen Bühnen ein gerngesehener Gast. Egal ob in Dresden, Mailand, Wien, Genf, Brüssel oder Venedig – die gebürtige Heidelbergerin hat bereits an vielen großen Häusern mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und ihrer ausdrucksstarken Bühnenpräsenz einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Schon früh in ihrer Karriere debütierte Eleonore Marguerre als Venus in Mozarts Ascanio in Albaan der Mailänder Scala (2006), auch im Teatro La Fenice in Venedig stellte sie sich 2009 als Juliette in Korngolds Die Tote Stadt vor. Von 2011 bis 2017 avancierte die Sängerin mit den belgisch-französischen Wurzeln am Dortmunder Opernhaus zum gefeierten Publikumsliebling. Insbesondere mit ihren Interpretationen der Violetta in Verdis La Traviata, der Marguerite in Gounods Faust und der Titelrolle in Arabella von Richard Strauss konnte sie wahre Triumphe feiern.
Von Ingo Luther
Klassik-begeistert

10 Fragen an die Mezzosopranistin Nadine Weissmann:„Ich kümmere mich um meine Mutter“…
In Berlin geboren, absolvierte Nadine Weissmann ihr Studium in London und an der Indiana University in Bloomington / USA bei Virginia Zeani. Ihr erstes Festengagement trat sie 2002 am Theater Osnabrück an, wo sie besonders als Carmen einen großen Erfolg feierte. Sie ist Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2002, des Francisco Viñas Wettbewerbs 2006 in Barcelona und des Seattle-Wagner-Wettbewerbs 2008. Engagements führten sie zum Glyndebourne und Edinburgh Festival, nach Barcelona, Madrid, Paris, Marseille, Lissabon, Helsinki, Berlin, München, Frankfurt und Amsterdam. 2013 begeisterte sie das Publikum in Bayreuth als Erda in Frank Castorfs »Ring« unter der Leitung von Kirill Petrenko. Zu ihrem Repertoire gehören die Mezzo-Partien in Opern von Ponchielli, Mozart, Wagner, Verdi, Camille Saint-Saëns.
Interview: Jolanta Lada-Zielke, Hamburg
Klassik-begeistert

Rachmaninoff, mon Amour – Teil 4
Der in Hamburg lebende Journalist und Publizist Harald N. Stazol liebt klassische Musik, Oper und Ballett. Besonders schätzt er die Musik des russischen Komponisten Sergei Wassiljewitsch Rachmaninoff (* 20. März jul./ 1. April 1873 greg. auf dem Landgut Semjonowo bei Staraja Russa im Gouvernement Nowgorod, Russisches Kaiserreich; † 28. März 1943 in Beverly Hills, Kalifornien, USA). Dies ist der vierte Teil einer siebenteiligen Serie über den Ausnahmemusiker.
http://klassik-begeistert.de/rachmaninoff-mon-amour-teil-4-klassik-begeistert-de/

Jazz

Hilfe, ich brauche ein Dirndl!
Vor sechs Jahren verschlug es mich als eingefleischte Bremerin in die ländliche Idylle Oberbayerns, nicht weit von Rosenheim. Ich ließ fast alles im Norden zurück: Meine Familie, meine Freunde, meine Arbeitsstelle, meine Wohnung im Bremer Szeneviertel, meinen hoch geschätzten Trompeten-Meister, meine Jazzcombo. Begleitet wurde ich von meiner Trompete, meinem äußerst launischen gelben Skoda und ein paar Möbeln, von denen ich mich nicht trennen mochte.
Von Dr. Petra Spelzhaus, München
Klassik-begeistert

„Die SONNTAG-PRESSE – 19. APRIL 2020“ weiterlesen