Die SONNTAG-PRESSE – 9. JUNI 2019 (Pfingstsonntag)

Foto: © SF/Matthias Horn

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Die SONNTAG-PRESSE – 9. JUNI 2019 (Pfingstsonntag)

Salzburg
„Alcina“: Verwirrungen mit einer kräftigen Prise Erotik
In Zürich und Paris wurde Cecilia Bartoli als Alcina schon umjubelt, nun steht die Diva in dieser Rolle in Salzburg auf der Bühne – in einer Inszenierung von Damiano Michieletto. Doch der Italienische Regisseur verkompliziert die an sich simple Geschichte der gut vierstündigen Händel-Oper unnötig.
BR-Klassik
„Alcina“ in Salzburg: Hotel zur schlechten Aussicht
Das Drama einer Diva, die sich gegen die Vergänglichkeit stemmt. Cecilia Bartoli gibt in Salzburg Händels Alcina einen anderen Dreh. Hier die Festspiel-Kritik:
Münchner Merkur
Bartolis Liebeshotel der Illusion
Händels „Alcina“ als subtiles Psychodrama bei den Salzburger Pfingstfestspielen
Der Standard
Alcina als Glücksfall für das Musiktheater
Wiener Zeitung

Hamburg
In der Elbphilharmonie rauscht es: Störgeräusche bei Konzert verärgern Besucher
Es rauschte in hohem Ton: Konzertbesucher der Hamburger Elbphilharmonie hörten am Freitagabend während eines Konzerts immer wieder störende Geräusche. Inzwischen räumte ein Sprecher den Fehler ein.
https://www.stern.de/kultur/musik/in-der-elbphilharmonie-rauscht-es
Hohes Rauschen: Defekte Klimaanlage in Elbphilharmonie
Hamburger Abendblatt

Berlin
Daniel Barenboim und die Berliner Philharmoniker: Freunde seit 50 Jahren
Vor einem halben Jahrhundert hat Daniel Barenboim erstmals die Berliner Philharmoniker dirigiert. Das wird gefeiert – mit dem gleichen Programm wie damals.
Tagesspiegel
Barenboim wird Ehrendirigent der Berliner Philharmoniker
Salzburger Nachrichten

Hamburg
Die Kunst der Künstlichkeit: Currentzis dirigiert Brahms-Requiem in der Elbphilharmonie
bachtrack

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Foto: © Salzburg Touristik
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Die SAMSTAG-PRESSE – 8. JUNI 2019

Händels „Alcina“ in Salzburg: Im Hotel der Täuschungen Bezahlartikel
Pfingstfestspiele: Cecilia Bartoli durchlebt dramatisch das Schicksal der Zauberin Alcina in Händels gleichnamiger Oper. Und ließ danach bekanntgeben, dass sie Salzburg bis 2026 treu bleibt.
Salzburger Nachrichten

Nachtkritik: Triumph in Salzburg mit Händels „Alcina“ Bezahlartikel
Musik und Regie wurden zu Recht gefeiert: Cecilia Bartoli setzt Händels „Alcina“ ins Zentrum ihrer diesjährigen Salzburger Pfingstfestspiele und landet mit der barocken Zauberoper, in der sie die Hauptrolle singt, erneut einen vollen Erfolg.
Kleine Zeitung

Regisseur Damiano Michieletto: „Alcina braucht Liebe gegen die Todesangst“ Bezahlartikel
Der italienische Regisseur setzt Cecilia Bartoli bei den Salzburger Pfingstfestspielen in Szene.
Salzburger Nachrichten

Wien/ Konzerthaus
Hélène Grimaud scheitert an der emotionalen Tiefe der Kreisleriana
Es gäbe diese gelungenen Konzerte, erzählt die französische Pianistin Hélène Grimaud, 49, an denen sie neben sich trete, sich selbst sehen und beim Spielen zuhören würde. Das geschähe lediglich bei dreißig bis fünfzig Prozent der Konzerte. Mittwochabend im Großen Saal des Wiener Konzerthauses dürften diese Momente rar gewesen sein.
Jürgen Pathy berichtet aus dem Wiener Konzerthaus
https://klassik-begeistert.de/helene-grimaud-wiener-konzerthaus-5-juni-2019/

Berlin
David Robertson: beim DSO Lasst mich betrunken sein!
Ein rarer Abend: Robin Ticciati ist krank, für ihn springt David Robertson beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin ein
Tagesspiegel

Garmisch-Partenkirchen
Richard Strauss Festival Garmisch: Mit Gerassimez auf dem Gipfel
Münchner Abendzeitung „Die SAMSTAG-PRESSE – 8. JUNI 2019“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 7. JUNI 2019

Foto:  Piotr Beczala © Johannes Ifkovits
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Die FREITAG-PRESSE – 7. JUNI 2019

Wien/ Musikverein/ Brahms-Saal
Piotr Beczala: Im Schatten der Birken
Der Operntenor Piotr Beczala als Liedinterpret.
Wiener Zeitung

Steinige Wege zum Lied
Startenor Piotr Beczala mit Pianist Helmut Deutsch im Wiener Musikverein –
derstandard.at/2000104481770/Steinige-Wege-zum-Lied

Berlin
Deutsche Oper Berlin: Nichts ist mehr sicher
„Delirio“: Der libanesische bildende Künstler und Komponist Zad Moultaka hat ein Händel-Delirium für die Deutsche Oper geschrieben. Udo Badelt
Szene aus „Delirio“ von Zad Moultaka.
Tagesspiegel

Amsterdam/DNO
Lasset die Kindlein kommen: Stockhausens «Licht» leuchtet in Amsterdam
Eine Gesamtaufführung der sieben Tage aus «Licht», dem Opus summum des musikalischen Visionärs Karlheinz Stockhausen, wäre doppelt so lang wie Wagners «Ring». Das Holland Festival wagt jetzt ein dreitägiges «Best-of» und stellt die Wirkungsmächtigkeit des Mammutwerks unter Beweis.
Neue Zürcher Zeitung

Hamburg/ Elbphilharmonie
Im Klangrausch des Trostes: Theodor Currentzis verzaubert die Elbphilharmonie
Solange man lebt, ist man noch nicht tot. Tote werden betrauert, aber Lebende bedürfen der Hoffnung, der Zuversicht und des Trostes. In diesem Sinne kehrte sich Johannes Brahms, der große symphonische Sohn Hamburgs, von der streng formalen liturgischen Struktur katholischer Messen und Requien ab und schuf – geradezu einem musikalischen Paradigmenwandel entsprechend – eine protestantische Antwort, die voller menschlicher Wärme die Lebenden trösten und Versöhnung stiften soll.
Dr. Holger Vogt berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg.
https://klassik-begeistert.de

Berlin/ Komische Oper
Fuß-Ball – Paul Abrahams „Roxy und ihr Wunderteam“ an der Komischen Oper Berlin
Neue Musikzeitung/ nmz.de „Die FREITAG-PRESSE – 7. JUNI 2019“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 6.JUNI 2019

Foto: © Maxim Schulz
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 6.JUNI 2019

Hamburg/ Elbphilharmonie
Elbphilharmonie: Currentzis meistert auch Handy-Zwischenfall Bezahlartikel
Griechischer Star-Dirigent Teodor Currentzis führt zweitausend Menschen im Großen Saal an die Grenzen der Existenz.
Hamburger Abendblatt

Amsterdam
Stockhausen in Amsterdam: Überwältigung im Universum
Das Holland Festival feiert den Komponisten Karlheinz Stockhausen mit einem „Licht“-Marathon in einem ehemaligen Gasometer
Tagesspiegel

Berlin/ Konzerthaus
Valery Gergiev Russlands Lied
Valery Gergiev dirigiert im Konzerthaus das Petersburger Mariinsky-Orchester. Die Musiker und Musikerinnen bilden eine bewundernswerte Einheit.
Tagesspiegel

Berlin/ Staatsoper
Barenboim bleibt bei Berliner Staatsoper: Von Erneuerung und Aufbruch keine Spur
DeutschlandfunkKultur

Kommentar zu Barenboims Vertragsverlängerung
Daniel Barenboim bleibt bis 2027 Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper und der Staatskapelle Berlin. Kultursenator Klaus Lederer und der Orchestervorstand haben sich entschieden, den Vertrag des Dirigenten trotz massiver Kritik an dessen Führungsstil zu verlängern. Die richtige Entscheidung?
BR-Klassik

Sänger Andreas Scholl: „Sie wollen Menschen sein“
Sänger Andreas Scholl über Kastraten und Countertenöre, über die großen Gefühle in der Oper und eine lächerliche Parole.
Frankfurter Rundschau

„Konzertgänger in Berlin“
Mephistophelig: Zlata Chochieva spielt Rachmaninow, Chopin, Skrjabin und Liszt
Feierlicher Nachschlag zum diesjährigen Berliner Klavierfestival: Raritäten aus dem geheimen
Rachmaninow-Keller und mehr mit der vielversprechenden russischen Pianistin Zlata Chochieva im Kleinen Saal des Konzerthauses
https://hundert11.net/mephistophelig/

Ybbsitz
Grandiose Konzerte in der Klangschmiede.
Anneliese Fuchslugers Konzept ging grandios auf: Von der Zauberflöte bis zum Groissböck-Liederabend lauter Höhepunkte.
Niederösterreichische Nachrichten

Frankfurt
Oper Frankfurt: Der Gott und die Zaubertricks
Sylvain Cambreling und Johannes Erath bringen Karol Szymanowskis Oper „Król Roger“ zur fesselnden Frankfurter Erstaufführung.
https://www.fr.de/kultur/musik/gott-zaubertricks-12344390.html „Die DONNERSTAG-PRESSE – 6. JUNI 2019“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 5. JUNI 2019

Daniel Barenboim © Warner Music Germany / Ricardo Davila

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Berlin
Daniel Barenboim bleibt bis 2027 Generalmusikdirektor
Bei einer Pressekonferenz gaben Berlins Kultursenator Klaus Lederer und Daniel Barenboim bekannt, dass der Dirigent auch nach dem derzeitigen Vertragsende im Juli 2022 Generalmusikdirektor an der Staatsoper Unter den Linden bleiben wird. Trotz massiver Kritk am Führungsstil des 76-jährigen wurde sein Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert.
BR-Klassik

Barenboim und die Berliner Staatsoper: Bleiben, wenn’s am schönsten ist
Daniel Barenboim verlängert seinen Vertrag als Musikchef der Berliner Staatsoper um fünf weitere Jahre bis 2027
Tagesspiegel

Daniel Barenboim bleibt bis 2027 Musikchef an der Staatsoper‘
Berliner Morgenpost

Barenboim bleibt bis 2027 an der Staatsoper Berlin
Kurier

Barenboim bleibt bis 2027
Der Spiegel

Orchestermusiker kritisieren Daniel Barenboim: Höchstleistung um jeden Preis?
Anfang Februar erschien im Online-Magazin VAN ein langer Artikel über die Macht und den Machtmissbrauch des Dirigenten Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Rund ein Dutzend Mitarbeiter kritisiert darin den Führungsstil Barenboims – anonym. Unter Musikern hat dieser Artikel viel Wirbel gemacht, bei BR-KLASSIK sprechen nun drei von ihnen namentlich.
BR-Klassik

BR-KLASSIK kommentiert den Fall Barenboim: Dialog und Starrsinn
Gegenüber BR-KLASSIK haben sich erstmals betroffene Orchestermusiker namentlich zu den Vorwürfen gegenüber dem Führungsstil von Daniel Barenboim geäußert. Auch Verteidiger haben sich zu Wort gemeldet – und Barenboim selbst. Doch in dieser Diskussion soll das eigentliche Thema nicht aus dem Blick geraten: Wie weit darf ein Dirigent gehen, wenn er künstlerische Höchstleistungen einfordert? Ein Kommentar von Bernhard Neuhoff.
BR-Klassik

Berlin
Siegfried Wagner: Verachtet mir die Kleinmeister nicht
Ein Mann der Oper: Die Berliner Symphoniker ehren den Musikdramatiker Siegfried Wagner zu seinem 150. Geburtstag mit einem Konzert.
Tagesspiegel

Wien
Staatsopernchor: Vorwürfe von Diskriminierung und Belästigung
Profil

München/ Prinzregententheater
Münchner Rundfunkorchester: Krassimira Stoyanova singt Richard Strauss
Münchner Abendzeitung „Die MITTWOCH-PRESSE – 5. JUNI 2019“ weiterlesen

DIENSTAG–PRESSE – 4. JUNI 2019

Foto: © Thies Rätzke, Elbphilharmonie Hamburg
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Österreich
Kabinett Bierlein: Außenminister als Kulturminister erntet massive Kritik
https://www.kleinezeitung.at/kultur/medien/5638482/Kabinett

Kulturszene nennt Ressortzuteilung eine Degradierung
Salzburger Nachrichten

Frankfurt
„König Roger“ an der Oper Frankfurt:
Wenn aus Angst vor dem Fremden Ekstase wird
Suggestive Choräle, zarte Melodien und geradezu rauschhafte Klangwolken – die Oper „König Roger“ des polnischen Komponisten Karol Szymanowski überwältigt mit faszinierender Musiksprache. Nach über zwanzig Jahren kehrte Dirigent Sylvain Cambreling zurück ans Pult der Oper Frankfurt, um die Erstaufführung des selten zu sehenden Stoffes zu leiten.
BR-Klassik

„Opernwahrheiten“, voll Temperament und Lebendigkeit
Ein legendäres Duett-Paar der Opernwelt feiert dieser Tage runde Geburtstage: Giacomo Aragall und Ileana Cotrubas.
Die Presse

Berlin/ Staatsoper
Ein Retro-Rigoletto langweilt Unter den Linden in Berlin
Als sich der Vorhang bei dieser Premiere in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin hebt, will man es erst gar nicht glauben: plüschig rotes Ambiente, Chor und Statisterie im Look der 1950er-Jahre, ein paar Uniformen und sehr viel Statik in der Personenführung. Diese Optik ist so aus der Zeit gefallen, dass man meinen könnte, eine uralte Inszenierung wäre wiederbelebt worden. Bei aller Fragwürdigkeit so mancher aktueller Inszenierungen ist aber eines klar: So geht es nun wirklich nicht mehr. Die Produktion ist laut Programmheft auch an der Metropolitan Opera in New York zu sehen, die ja für ein eher konservatives Publikum bekannt ist. Das mag der Grund, kann aber keine Entschuldigung für eine in ihrer Schlichtheit schon peinliche Realisierung dieses dankbaren Stoffes sein.
Peter Sommeregger berichtet aus der Staatsoper Unter den Linden in Berlin.
Klassik-begeistert

Rigoletto an der Staatsoper Unter den Linden. Premierenkritik
MET-affines Stehkonzert mit sehens- und auch hörenswertem Sparafucile-Protagonisten namens Jan Martinik
https://www.freitag.de/autoren/andre-sokolowski/rigoletto-an-der

Verdis unzerstörbare Oper
Giuseppe Verdis „Rigoletto“ ist ein Publikumsmagnet und sorgt seit Jahrzehnten für volle Häuser. Da wundert es nicht, dass die Staatsoper Berlin in Zusammenarbeit mit der krisengebeutelten Metropolitan Opera in New York das Stück auf den Spielplan gesetzt hat. Bei der Premiere zeigten sich jedoch deutliche Risse im Fundament der Inszenierung.
BR-Klassik „DIENSTAG–PRESSE – 4. JUNI 2019“ weiterlesen

Die MONTAG–PRESSE – 3. JUNI 2019

Foto: Juan Diego Flórez, © Manfred Baumann
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Die MONTAG–PRESSE – 3. JUNI 2019

Staatsoper Berlin: eine seltsam herzlose Rigoletto-Premiere direkt vom Broadway
Der Broadway-erprobte Bartlett Sher schenkt Berlin eine gediegene, diffuse, konventionelle und seltsam herz- und kopflose Mainstream-Inszenierung, in der die Gilda von Nadine Sierra mit jungem, frischen Sopran punkten kann. Christopher Maltman klingt als Titelfigur immer einen Ticken zu laut und unflexibel und der gerade heraus singende Duca von Michael Fabiano hat ein Problem mit den Spitzentönen. Ein Gewinn ist Andrés Orozco-Estrada am Pult der Staatskapelle, der rhythmisch straff, dabei flexibel dirigiert und für Verdis Oper einen Mittelweg zwischen düsterem Drama und lässigem Italiensound findet. Zum Schluss einige Buhs und laufwarmer Beifall.
Konzertkritikopernkristikberlinanton schlatz

Wien/ Staatsoper
„Manon“: Kalkül und Emotion
Jubel für Massenets „Manon“ mit einem neuen Liebespaar: Nino Machaidze und Juan Diego Flórez.
Die Presse

Stimmgewaltige „Manon“ an der Wiener Staatsoper: Nino Machaidze, Juan Diego Flórez und Adrian Eröd beindrucken mit einer fesselnden Interpretation der Erfolgsoper
Die Wiener Staatsoper ist eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt. Die Auslastung scheint jedes Jahr noch weiter ins Unermessliche zu steigen. Das verwundert angesichts der ungemein hohen Qualität ihrer Produktionen nicht, wie Massenets Manon beweist: Die Starbesetzung unter der musikalischen Leitung von Frédéric Chaslin zeigt, wie man gute Oper macht.
Julia Lenart berichtet aus der Wiener Staatsoper.
Klassik-begeistert

Neil Shicoff zum 70.Geburtstag: „Ich nehme meinen Beruf unglaublich ernst“
Er hatte eine dieser Stimmen, von denen Opernfans nicht genug bekommen können: der amerikanische Tenor Neil Shicoff. Es gab ein halbes Dutzend Partien, in denen ihm kein Kollege das Wasser reichen konnte – vor allem Rollen des französischen Repertoires. 2015 nahm der gebürtige New Yorker Jude mit russischen Wurzeln an seinem Lieblingshaus, der Wiener Staatsoper, seinen Bühnenabschied.
BR-Klassik

Tenor Neil Shicoff wird 70 Jahre alt
Frankfurter Allgemeine

Braunschweig/ Festival für zeitgenössische Musik
Der Tod feiert das Leben
„L’Invisible“ auf der von Marc Weeger Ein Triumph mit Akkorden des Schreckens: Aribert Reimanns Oper „L’Invisible“ beim Braunschweiger Festival für zeitgenössische Musik. Tatjana Gürbaca führte Regie.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-der-tod-feiert-das-leben-1.4471263

Berlin/ Komische Oper
„Roxy und ihr Wunderteam“ Eine Fußballoperette von Paul Abraham an der Komischen Oper
Berliner Zeitung „Die MONTAG–PRESSE – 3. JUNI 2019“ weiterlesen

Die SONNTAG–PRESSE – 2. JUNI 2019

Cecilia Bartoli © 2018 Decca Records

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Die SONNTAG–PRESSE – 2. JUNI 2019

Salzburg/ Pfingstfestspiele
Mann? Frau? Weder noch? Hosenrolle und Männersopran 
Cecilia Bartoli begibt sich bei den Salzburger Pfingstfestspielen auf die Spuren jener Kollegen, die mit Verwirrung über ihr Geschlecht beispiellose Furore gemacht haben.
Salzburger Nachrichten

„Konzertgänger in Berlin“
String riot: Klimakonzert der Staatskapelle mit Patricia Kopatchinskaja
Streichquartett der Apokalypse
Dies irae for future am Freitagabend: Dass das Orchester des Wandels sich an die aktuellen Schülerproteste angehängt hätte, kann man allerdings beim schlimmsten Willen nicht behaupten – seit 2009 gibt es diese Initiative der Berliner Staatskapelle schon.
https://hundert11.net/stringriot/

Halle/ Saale/Händel-Festspiele
Starker und langer Beifall des Premieren-Publikums in Halle…
Gerade erst hat die Oper Halle den alle zwei Jahre verliehenen Theaterpreis des Bundes erhalten, weil das Haus „unter der Intendanz von Florian Lutz mit ihrem neuen ästhetischen Programm überregionale Stahlkraft gewonnen“ habe.
Dr. Guido Müller berichtet aus der Oper Halle.
Klassik-begeistert

Dresden/ Musikfestspiele
Erhaben und düster: Das Hagen Quartett beeindruckt bei den Dresdner Musikfestspielen
Inmitten des Großen Gartens in Dresden liegt das ehemalige Sommerpalais der Albertiner – erbaut in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts als Sachsens erster Barockbau nach italienischem Vorbild. Denkt man sich das Palais in barocker Pracht, wird man enttäuscht. Stattdessen mutet der einstige Festsaal abenteuerlich an. Während des Zweiten Weltkrieges ausgebrannt, ist er bis heute nur gesichert und unverputzt, allein zwei Bögen sind restauriert. Auch die Neonleuchten erzeugen nicht das erwartete Flair. In den hinteren Stuhlreihen – verborgen hinter Säulen – kommt man sich weit von den Interpreten entfernt vor.
Pauline Lehmann berichtet von den Musikfestspielen in Dresden.
Klassik-begeistert „Die SONNTAG–PRESSE – 2. JUNI 2019“ weiterlesen

Die SAMSTAG–PRESSE – 1. JUNI 2019

Foto: Teatro alla Scala, © Teatro alla Scala / Paola Primavera
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Die SAMSTAG–PRESSE – 1. JUNI 2019

Mailand/ Scala
Ein Jahrhundert zu spät, aber so packend wie selten
Erich Wolfgang Korngolds Zwanziger-Jahre-Hit «Die tote Stadt» erobert die Mailänder Scala im Sturm. Ein Triumph für alle Beteiligten – und nicht zuletzt für das Werk selbst, neunundneunzig Jahre nach der Uraufführung.
Neue Zürcher Zeitung

Scala: standing ovation a Die tote Stadt
Applausi per 12 minuti al cast e al visionario regista Vick
http://www.ansa.it/lombardia/notizie/2019/05/29/scala-standing-ovation-a

Berlin/ Deutsche Oper:

Zahnlos: Premiere von Massenets DON QUICHOTTE an der Deutschen Oper
Eine Don Quichotte-Oper scheint eine Kuriosität, denn wie müsste ihr Held klingen, stellte man ihn sich nach dem Roman des Cervantes vor: verprügelt, durchgewalkt und ab Kapitel 18 fast ohne Zähne im Mund? Nun denn, sagt ihm da Sancho Pansa nach der Bimse durch einen liebestollen Maultiertreiber, in der unteren Kinnlade habt Ihr auf dieser Seite nicht mehr als zwei Backenzähne und einen halben und in der obern keinen halben und keinen ganzen mehr; denn da ist alles glatt wie die flache Hand.
https://hundert11.net/zahnlos/
„Don Quichotte“ vergaloppiert sich an der Deutschen Oper Berlin
Der musikalisch schmissig beginnende Abend offenbart sein größtes Manko schon in den ersten fünf Minuten: die spanische Fiesta im Hause Dulcinees findet hier in einer Autobahn-Raststätte statt – in der Dulcinee Kellnerin ist. Damit könnte man diese Kritik eigentlich schon beschließen, denn besser wird eine Sache nicht, die schon mit dem falschen Ansatz begonnen hat.
Massenet hat dieses Spätwerk für das kleine und intime Opernhaus von Monte Carlo und dem weltberühmten Bass Schaljapin in die Kehle geschrieben. Die Voraussetzungen für die aktuelle Aufführung sind völlig andere: hier spielt man in Berlins größtem Opernhaus und besetzte den Titelhelden mit dem eher kleinen und schmalen Alex Esposito. Eines der vielen Missverständnisse des Abends.
Peter Sommeregger berichtet aus der Deutschen Oper Berlin.
Klassik begeistert
Don Quichottes Rosinante hat ausgedient

Purzelbäume und Zaubertricks: Regisseur Jakop Ahlbom gibt mit Massenets „Don Quichotte“ sein Debüt an der Deutschen Oper.
https://www.morgenpost.de/kultur/article225889331/Don-Quichottes-Rosinante-hat-ausgedient.html
„Don Quichotte“ an der Deutschen Oper Ein Hoch auf die Kellnerin
Berliner Zeitung

Werden Musiker von Agenturen ausgebeutet?: „Ausnehmen wie eine Weihnachtsgans“
Einmal in der Elbphilharmonie oder im Concertgebouw auftreten: Das hoffen viele Musiker. Wie kommt ein Newcomer auf die großen Bühnen? In der Regel durch die Vermittlung von Agenturen. Doch nicht alle arbeiten seriös. Zahlreiche Künstler werfen einer Münchner Agentin unfaire Methoden vor. Ein Einzelfall?
BR-Klassik

Salzburg
Pfingstfestspiele: Von der Kraft der Kastraten
Die Salzburger Pfingstfestspiele stehen heuer unter dem Motto „Voci celesti“, also „Himmlische Stimmen“. Es geht um die Kraft der Kastraten. Den Auftakt bildet die Galapremiere von Georg Friedrich Händels „Alcina“ mit Intendantin Cecilia Bartoli in der Titelrolle.
https://salzburg.orf.at/news/stories/2984669/
Die Kraft der Mythen
Die Presse „Die SAMSTAG–PRESSE – 1. JUNI 2019“ weiterlesen

DIE DONNERSTAG-PRESSE - 30. MAI 2019

Foto: © Michael Pöhn, Dominique Meyer
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 30. Mai 2019

Mailand
An der Scala bahnt sich Duell zwischen Meyer und Fuortes an
Im Rennen um den Intendantenposten der Mailänder Scala bahnt sich ein Zweierduell an. Als aussichtsreichste Kandidaten sind der Direktor der Wiener Staatsoper, Dominique Meyer, und der Intendant der römischen Oper, Carlo Fuortes, im Rennen geblieben, berichteten italienische Medien am Mittwoch übereinstimmend.
Salzburger Nachrichten

Geht Dominique Meyer an die Scala?
Wiener Zeitung

Wien
Wiener Staatsoper ausgezeichnet
Auszeichnungen für das Bühnenorchester und den Tenor Herbert Lippert
Wiener Zeitung

Opernschule an der Wiener Staatsoper
Die Aufnahmeprüfung für das Schuljahr 2019/2020 findet am 5. Juni 2019 statt
Wiener Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
KURZ UND KRYPTISCH (3): Debussys „Pelléas et Mélisande“ an der Staatsoper
KURZ UND KRITISCH hieß einst eine Rubrik im Tagesspiegel, die es leider nicht mehr gibt. Da aber k & k immer fein ist, wird der Konzertgänger, wenn er wenig Zeit hat, in Zukunft immer mal KURZ UND KRYPTISCH rezensieren. Heute: Vier gewichtige Gründe, zu „Pelléas et Mélisande“ zu gehen
Konzertgänger

Wiesbaden
Erfolgreiche Bilanz der Internationalen Maifestspiele
https://kulturfreak.de/erfolgreiche-bilanz-der-internationalen-maifestspiele-2019

Gelsenkirchen
„Das Rheingold“ ist auch als isoliertes Werk sehenswert, es bedarf nicht der Tetralogie, um die Götterdämmerung zu spüren
Noch nie eine Wagner-Oper gehört? Dann ist die aktuelle Inszenierung „Das Rheingold“ am Musiktheater im Revier (MiR) in Gelsenkirchen ein optimaler Einstieg. Die zweieinhalb Stunden kraftraubender Akt ohne Pause vergehen in der Inszenierung von Michael Schulz wahrlich wie im Flug. Getragen von der Neugier, welche Bezüge zu aktuell brennenden Themen der Generalintendant noch bringen wird. Dieses „Rheingold“ nimmt den gesellschaftspolitischen Auftrag der Kultur wahr, vielleicht dem ein oder anderen zu plakativ und simplifiziert, aber spürbar mit Herz.
Barbara Seppi berichtet aus dem Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen.
Klassik-begeistert

Wien/ Staatsoper
Frau ohne Schatten“ in Wien: Es ist zu spüren, dass Christian Thielemann und die Musiker diese Partitur vom ersten bis zum letzten Takt lieben
Ein Intendant, der vor einem Dirigenten niederkniet: Das ereignet sich nicht alle Tage!
Klassik-begeistert „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. MAI 2019“ weiterlesen