Die SAMSTAG-PRESSE – 25. Januar 2020

Foto: © Lucie Jansch

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Die SAMSTAG-PRESSE – 25. Januar 2020

Salzburg/ Mozartwoche
Opernkritik: „Der Messias“: Kopflos mit rotem Krebs an der Leine
Robert Wilson inszeniert Mozarts Händel-Bearbeitung.
Wiener Zeitung
Mozartwoche in Salzburg: Träumerische Strohtänzer
Robert Wilson inszeniert Mozarts Bearbeitung von Händels „Messiah“ als vieldeutige Bilderrevue. Die Sänger werden von Dirigent Marc Minkowski umsorgt
Der Standard

Robert Wilson: Tanz den „Messias“
Ein „Messias“ von Mozart? Was zunächst wie ein Irrtum klingt, kann zum leuchtenden Abend werden. Denn Mozarts Bearbeitung von Händels großem Oratorium hat nicht nur beim „Halleluja!“ mehr Drive als das Original. Robert Wilson wollte der Salzburger Mozartwoche die optische Edelversion eines Werks schenken, das sich eigentlich nicht bebildern lässt. Macht nix, dachte sich Wilson und schüttete in knapp drei Stunden das Füllhorn seines Gesamtwerkes aus. Samt Tanzeinlage.
https://orf.at/stories/3151997/

Franz Mazura ist tot
Der Baßbariton starb im Alter von 95 Jahren
Tagesspiegel
Opernsänger Franz Mazura gestorben
Kurier

„Konzertgänger in Berlin“
Zwangshammernd: Kirill Petrenko dirigiert Mahlers Sechste
Die Menschheit teilt sich in zwei Gruppen, die vermutlich unterschiedlich groß sind: diejenigen, die sich brennend für die Frage interessieren, ob in Gustav Mahlers 6. Sinfonie zuerst das Scherzo und dann das Andante kommt oder aber zuerst das Andante und dann das Scherzo. Und diejenigen, denen es egal ist. Kirill Petrenko macht bei den Berliner Philharmonikern zuerst das Andante und dann das Scherzo. Was unter anderem zeigt, dass sich in dieser Hinsicht sein Abgrenzungsbedürfnis zum Vorgänger Simon Rattle in Grenzen hält.
https://hundert11.net/zwangshammernd/

Wien/ Staatsoper
Zur höheren Ehre des Buffo-Geblödels – Bezahlartikel
Margarita Gritskova brilliert als bezauberndes Aschenputtel inmitten eines launigen Ensembles auf dem pulsierenden Rossini-Klangteppich, den die Staatsopern-Musiker unter Evelino Pidòs Leitung ausbreiten.
Die Presse „Die SAMSTAG-PRESSE – 25. Januar 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 24. JÄNNER / JANUAR 2020

Foto: (c) Michael Pöhn, Wiener Staatsoper

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Die FREITAG-PRESSE – 24. JÄNNER / JANUAR 2020

Wien
Cafe Oper wird Besucherzentrum
Das Cafe Oper in der Wiener Staatsoper soll mit Ende Juni geschlossen werden. Die Bundestheater-Holding hat nun Einblick in ihre Pläne gegeben. Anstatt des Cafes soll ein neues Besucherzentrum entstehen, berichtet „Wien heute“.
https://wien.orf.at/stories/3031137/

Bregenz
Bregenzer Festspiele erhalten Bühnenpreis „Opus“
https://www.vol.at/bregenzer-festspiele-erhalten-buehnenpreis-opus/6496310

Paris
Pariser Oper im Streik : Das ist Menschenschinderei!
Der Streik hat für die Pariser Oper katastrophale wirtschaftliche Folgen, aber die Orchestermusiker und Chorsänger haben gute Gründe für ihren Arbeitskampf.
Frankfurter Allgemeine

Berlin: Ein offener Brief an Daniel Barenboim
Lieses Klassikwelt
In Vorfreude auf die anstehende Meistersinger– Premiere an der Semperoper in Dresden unter Christian Thielemann wollte ich heute eigentlich über dieses geniale Werk schreiben. Aber der unfassbare Aufruhr anlässlich des jüngsten Auftritts von Plácido Domingo an der Berliner Staatsoper hat in mir das Bedürfnis geweckt, dazu Stellung zu beziehen – in Form eines Solidaritäts-Schreibens an Daniel Barenboim. Ich bin keineswegs der Meinung, dass berühmte Künstler alles dürfen. Aber das Ausmaß des Protests gegen den Sänger, halte ich für übertrieben, zumal die Anschuldigungen gegen ihn noch keineswegs erwiesen sind. Mein Essay über die Meistersinger folgt dann nächsten Freitag.
von Kirsten Liese, Berlin
Klassik-begeistert

Rachmaninoff, mon Amour II
Der in Hamburg lebende Journalist und Publizist Harald N. Stazol liebt klassische Musik, Oper und Ballett. Besonders schätzt er die Musik des russischen Komponisten Sergei Wassiljewitsch Rachmaninoff (* 20. Märzjul./ 1. April 1873greg. auf dem Landgut Semjonowo bei Staraja Russa im Gouvernement Nowgorod, Russisches Kaiserreich; † 28. März 1943 in Beverly Hills, Kalifornien, USA). Dies ist der zweite Teil einer sechsteiligen Serie über den Ausnahmemusiker.
Obwohl mein Amazon-Konto überzogen ist, habe ich gerade „Rachmaninoff plays Rachmaninoff“ bestellt, und auch Sie, verehrter Leser dieser Eloge an einen Komponisten ohnegleichen, sans pareil, hätten Ihre wahre Freude daran, des“ bin ich gewiss!
Klassik-begeistert „Die FREITAG-PRESSE – 24. JÄNNER / JANUAR 2020“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 23. JÄNNER / JANUAR 2020

Foto: Staatsoper Unter den Linden, © M. Lautenschläger
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 23. JÄNNER / JANUAR 2020

Berlin
Niederbayer ist Staatskapellmeister in Berlin
– Der Dirigent Thomas Guggeis (26) tritt mit der Spielzeit 2020/21 als Staatskapellmeister an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin an. Die Stelle sei extra für ihn geschaffen worden, sagte er dem „Straubinger Tagblatt“: Staatskapellmeister sei ein Ehrentitel,der extra für ihn geschaffen wurde
Sueddeutsche Zeitung

Staatsballett Berlin
Sasha Waltz und Johannes Öhman geben Intendanz auf
Von Beginn an gab es Streit um die Intendanz von Sasha Waltz und Johannes Öhman am Staatsballett. Zum Jahresende nun soll Schluss sein. Öhman übernimmt einen neuen Posten in Stockholm.
https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2020/01/sasha-waltz-johannes-oehman

Wien/ Volksoper
Carmen an der Volksoper Wien: feuriges Liebesdrama? Fehlanzeige!….
Die Sänger stolpern in deutscher Sprache über die vielen, kantigen Silben hinweg. Hinzu kommt eine lieblos wirkende Carmen, der man ihre verführerische Wirkung auf die Männerwelt nicht abkauft. Und ein Orchester, das durch die schnellen, rhythmisch grazilen Stellen der Komposition schrammt. Leider eher ein Schlag ins Wasser als ein feuriges Liebesdrama.
Von Julia Lenart aus der Volksoper Wien.
https://klassik-begeistert.de/george-bizet-carmen-volksoper-wien/

Wien/ Staatsoper
Stell dir vor, es ist Oper und der Dirigent taucht nicht auf
Tiroler Tageszeitung

Fankfurt
„Tristan“ in Frankfurt: Mann sucht Frau fürs Sterben
Frankfurter Allgemeine

Hamburg
Alles ist Spaß auf Erden! Calixto Bieito inszeniert Verdis Falstaff in Hamburg
Neue Musikzeitung/nmz.de

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Die MITTWOCH -PRESSE – 22. JÄNNER 2020

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Die MITTWOCH -PRESSE – 22. JÄNNER 2020

Festspielhaus Bayreuth. Foto: © Andreas Schmidt

Österreich
Das Klassik-Jahr 2019 in Zahlen
https://oe1.orf.at/artikel/666888/Das-Klassik-Jahr-2019-in-Zahlen

Künstler Meese will Bayreuth übernehmen: «Wagner nicht glattbügeln»
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien/ Staatsoper
Impulsiv: „Salome“ an der Wiener Staatsoper
Die altehrwürdige Inszenierung erfreut sich eines tragischen Pärchens
Der Standard

Frankfurt
„Tristan und Isolde“ an der Oper Frankfurt: Von des Tages Schein betroffen
Frankfurter Rundschau

Überwältigend: „Tristan und Isolde” an der Oper Frankfurt
https://www.swr.de/swr2/buehne/Buehne-Ueberwaeltigend-Tristan-und-Isolde-an-der

Wien/ Staatsoper
Zu spät dran! Dirigent verpasst Opernaufführung
Stell dir vor, der Vorhang soll hochgehen, aber der Dirigent ist nicht da. Das passierte nun an der Wiener Staatsoper. „Lohengrin“ startete verspätet.
Heute.at

Berlin/ Staatsoper
Musiktheater einmal wirklich hautnah erlebt: USHER – eine beklemmende Kammeroper Unter den Linden
In der Musikwelt ist allgemein bekannt, dass der Komponist Claude Debussy neben seiner Oper „Pelléas und Mélisande“ noch weitere Bühnenwerke geplant hatte. Am weitesten gediehen war das Projekt, die Erzählung „Der Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allan Poe zu vertonen. Was Debussy aber letztlich hinterließ, war ein Fragment von nicht viel mehr als 20 Minuten Musik sowie mehrere Textentwürfe. Die belgische Komponistin Annelies Van Parys hat dieses Material als Grundlage für ihre Kammeroper Usher genommen, es aber in völlig eigenständiger Weise weiterentwickelt.
Peter Sommeregger berichtet aus der Staatsoper Unter den Linden.
Klassik-begeistert

German opera singers slam Azerbaijani tenor for getting Armenian soprano fired
Pape, Quasthoff, Hasmik Papian geben jetzt ihren Senf dazu ab.
Ab 28. Jänner sind die 3 Turandot Vorstellungen in München.
Obs dort Stunk gibt wie bei Domingo in Berlin?
https://en.armradio.am/2020/01/20/german-opera-singers-slam-azerbaijani

Langes Klassikwelt 5: Von Twitter zu Beethoven – der furchtlose Humanist Igor Levit ist auch ein moderner Musiklehrer
Twitter hat ja bei manchen das Image einer Krawallbude. Doch wie bei jedem Werkzeug kommt es darauf an, wer es nutzt, wie – und wofür. Dann kann es zum Beispiel sein, dass sich plötzlich die Tür zu Beethovens Klavierwerken öffnet. Weil man sich dafür interessiert, was ein kluger Mensch zu sagen hat.
Gabriele Lange berichtet aus München
https://klassik-begeistert.de/langes-klassikwelt-5-klassik-begeistert-de/

„Konzertgänger in Berlin“
Läppisches und Sprengendes: Kleine Fazite zum Ultraschall-Festival 2020
Nur doofe Männer sagen noch „starke Frauen (oder Schriftstellerinnen, Komponistinnen etc pp)“. Denn das klingt, als wäre es etwas Besonderes, ganz Außergewöhnliches. Vielleicht besser so: Drei großartige Komponistinnen haben den Konzertgänger beim diesjährigen Ultraschall-Festival für neue Musik besonders beeindruckt. Für die Tiefpunkte scheinen hingegen, sprechen wir’s aus, vorwiegend Männer verantwortlich.
https://hundert11.net/ultraschall2020-fazit/

Hamburg/ Elbphilharmonie
Brangäne (Nebenrolle) überragt Isolde (Hauptrolle)…
Es hätte einer der Höhepunkte dieser Elbphilharmonie-Saison werden können: „Tristan und Isolde“, zweiter Aufzug, Richard Wagners ent-rücktetes Werk. Ein Dirigent von Weltformat: Valery Gergiev. Ein international anerkanntes Orchester: die Münchner Philharmoniker. Und vom Papier her tolle Solisten.
Leider kam es anders.
Andreas Schmidt und Dr. Ralf Wegner berichten aus der Elbphilharmonie.
https://klassik-begeistert.de/muenchner-philharmoniker-valery-gergiev-martina-serafin „Die MITTWOCH -PRESSE – 22. JÄNNER 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG -PRESSE – 21. JÄNNER / JANUAR 2020

Foto: © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
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Die DIENSTAG -PRESSE – 21. JÄNNER / JANUAR 2020

Wien/ Staatsoper
Opernball-Nachfolge: Wer zögert und wer damit kokettiert
Maria Großbauer verkündete überraschend ihren Rücktritt – und schon wird wild spekuliert, wer übernehmen soll.
Kurier

Opernball-Chefin Maria Großbauer hört auf
https://www.heute.at/s/opernball-chefin-maria-grossbauer-hort-auf-50711482

Darum wirft Opernball-Chefin hin
Heute.at

Hamburg
Die Ambrogio Maestri-Show begeistert Hamburg
Vermutlich kann den Falstaff derzeit keiner besser singen und spielen als der italienische Bariton Ambrogio Maestri. Mit einer mächtigen Stimme baritonalen Wohlklangs artikuliert er die Feinheiten seiner Partie auf höchstem sängerischen Niveau: Wandlungsfähig, dynamisch und glasklar brilliert er hier in seiner Paraderolle.
Ulrich Poser berichtet über die Premiere des „Falstaff“ von Giuseppe Verdi in der Staatsoper Hamburg vom 19. Januar 2020
Was für ein wunderbarer Abend!
Klassik-begeistert

Musikalisches Feuerwerk überstrahlt unausgegorene Inszenierung: „Falstaff“ an der Staatsoper Hamburg
Verdis Alterskomödie gerät in Hamburg zu einer gelungenen Charakterzeichnung mit sehr guten bis herausragenden Gesangsleistungen. Der Regie mangelt es unterdessen an einer überzeugenden Gesamtidee, sie verliert sich in einer Mischung aus milder Provokation, leerer Dekonstruktion, fehlender Detailgenauigkeit und einigen gelungenen Einfällen. Das Publikum honoriert die musikalischen Leistungen, lässt die Inszenierung aber durchfallen.
Guido Marquardt berichtet aus der Staatsoper Hamburg.
Klassik-begeistert

Wien/ Theater an der Wien
Der Regie-Mehrwert von Strauss’ Salome
Theater an der Wien: Gefeierte Premiere der Oper von Richard Strauss in der Inszenierung von Nikolaus Habjan.
https://www.nachrichten.at/kultur/der-regie-mehrwert-von-strauss
Es ist Großartiges geschehen: Salome am Theater an der Wien
bachtrack „Die DIENSTAG -PRESSE – 21. JÄNNER / JANUAR 2020“ weiterlesen

Die MONTAG -PRESSE – 20. JÄNNER / JANUAR 2020

Foto: Salome – Theater an der Wien © Werner Kmetisch
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Die MONTAG -PRESSE – 20. JÄNNER / JANUAR 2020

Wien/ Theater an der Wien
„Salome im Blutrausch“
Die erste Neuproduktion des Theaters an der Wien im Jahr 2020 widmete sich der Richard Strauss’schen „Salome“. Gestützt auf eine reduzierte Orchesterfassung von Eberhard Kloke durfte man wieder Nikolaus Habjans Puppen begegnen: eine für Salome und eine für Jochanaan.
http://www.operinwien.at/werkverz/strauss/asalome11.htm

„Salome“ oder Puppen sind nicht immer die Lösung
Wiener Zeitung

In der Todeszone des Begehrens
Richard Strauss’ „Salome“ am Theater an der Wien in einer intensiven Variante von Regisseur Nikolaus Habjan
https://www.derstandard.at/story/2000113487498/in-der-todeszone-des-begehrens
Faszinierende „Salome“ im Theater an der Wien
https://www.diepresse.com/5754715/faszinierende-salome-im-theater-an-der-wien

Nürnberg
Kritik: „Manon“ am Staatstheater Nürnberg: Bare Liebe, wahres Geld
BR-Klassik

Wien/Musikverein
Philharmonisches: Besuch vom lieben Gott
John Williams, Anne-Sophie Mutter und die Wiener Philharmoniker im Musikverein
https://www.derstandard.at/story/2000113486699/besuch-vom-lieben-gott

Hamburg
Den Dirigenten des Symphonischen Chores Hamburg begeistert die „Meisterschaft“ Maestro von Dohnányis
Der Dirigent des Symphonischen Chores Hamburg, Professor Matthias Janz, hat am Freitagabend gemeinsam mit klassik-begeistert.de-Herausgeber Andreas Schmidt das Konzert im Großen Saal der Elbphilharmonie unter Leitung von Christoph von Dohnányi besucht. Janz wollte sich damit auch noch einmal mit den Gegebenheiten in dem 2100 Sitzplätze zählenden Konzertsaal vertraut machen, da er hier mit seinem Chor am Sonntag, 23. Februar 2020, um 11 Uhr das Werk Les Béatitudes von César Franck aufführen wird (das Konzert ist ausverkauft, eventuell gibt es Restkarten an der Morgenkasse). Bereits am 9. Dezember 2017 hatte Janz mit seinem Chor in der Elbphilharmonie den „Messiah“ von Georg Friedrich Händel aufgeführt – der Symphonische Chor Hamburg war damit der erste Laienchor, der im Eröffnungsjahr der Elbphilharmonie ein Werk darbieten durfte.
Andreas Schmidt berichtet aus der Elbphilharmonie.
https://klassik-begeistert.de/christoph-von-dohnanyi-ndr-elbphilharmonie-orchester „Die MONTAG -PRESSE – 20. JÄNNER / JANUAR 2020“ weiterlesen

Die SONNTAG -PRESSE – 19. JÄNNER / JANUAR 2020

Foto: © Rupert Steiner, Theater an der Wien
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Die SONNTAG -PRESSE – 19. JÄNNER / JANUAR 2020

Wien/ Theater an der Wien
Theater an der Wien – Habjans „Salome“: Blutiger Ernst, fast ohne Puppe
Ein fantastisches Sängerensemble und eine atmosphärisch dichte Inszenierung von Nikolaus Habjan holen Richard Strauss‘ „Salome“ ins Theater an der Wien. Imposant, nicht nur wegen der fulminanten Marlis Petersen in der Titelpartie.
Kleine Zeitung

Ludwig van Beethoven: „Ich bin der Bacchus“
Im Gespräch mit Ludwig van Beethoven anlässlich des Jubiläumsjahrs zu seinem 250. Geburtstag.
Wiener Zeitung

Zürich
Bei Beethoven kann man das Hören lernen. Auch in seiner einzigen Oper
Neue Zürcher Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
Albtraumleicht: RSB mit Jurowski spielt Nikodijević und Mahler
Wichtige, lobenswerte, erfreuliche Durchlässigkeit vom Spezialistenreservat in den normalen Konzertbetrieb und umgekehrt: Der aus Serbien stammende Stuttgarter Komponist Marko Nikodijević, dessen Musik das Rundfunk-Sinfonieorchester unter Vladimir Jurowski vor Mahlers Vierter spielt, ist auch beim gerade laufenden Ultraschall-Festival für neue Musik zu hören. Und Nikodijevićs „да исправится / gebetsraum mit nachtwache“ scheint beim RSB-Publikum im Konzerthaus großteils gut anzukommen; trotz einer Dame, die zwanzig Minuten lang immer wieder „Das ist doch keine Musik“ murmelt, wie dem Konzertgänger in der Pause berichtet wird.
https://hundert11.net/albtraumleicht/

„Konzertgänger in Berlin“
Ultraschall 2: Jack Quartet & Trio Accanto im Heimathafen Neukölln
Hohe Präsenz von Insekten in der neuen Musik: Wespe hieß mal ein Stück von Enno Poppe (der dieses Jahr ausnahmsweise nicht bei Ultraschall zu hören ist), und Wespen kommen gleich in zwei Titeln der italienischen Komponistin Clara Iannotta vor, deren Werk das JACK Quartet ein ganzes Programm widmet.
https://hundert11.net/ultraschall2020-ii/

Dirigent Donald Runnicles: Jeden Abend ein neues Gesamtkunstwerk
Angefangen hat Donald Runnicles als Pianist, doch das war ihm auf Dauer zu einsam. Als er das erste Mal am Dirigentenpult stand, war das für ihn eine Offenbarung. Seit 2011 ist der Schotte Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin.
DeutschlandfunkKultur

„Manon“ am Staatstheater Nürnberg
Glitzerkampf um die Liebe
Die junge Manon soll ins Kloster, lernt auf dem Weg dorthin aber ihre große Liebe kennen, flieht mit ihm, verfällt in Paris doch dem Laster und stirbt. Die Geschichte des französischen Schriftstellers Abbé Prévost hat gleich mehrere Komponisten zu Opern inspiriert: Etwa Giacomo Puccini und ein paar Jahre zuvor auch Jules Massenet. Am 18. Januar feiert Massenets Manon nun in der Nürnberger Staatsoper Premiere.
BR-Klassik

Düsseldorf
Oper muss für eine Sanierung fünf Jahre geschlossen werden
https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorfer-oper-muss-fuer-eine „Die SONNTAG -PRESSE – 19. JÄNNER / JANUAR 2020“ weiterlesen

Die SAMSTAG -PRESSE – 18. JÄNNER / JANUAR 2020

Foto: Plácido Domingo, © Greg Gorman
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Die SAMSTAG -PRESSE – 18. JÄNNER / JANUAR 2020

Berlin
Draußen Protest, drinnen Applaus – Placido Domingo singt an der Staatsoper
Tagesspiegel

Berliner Opernpublikum jubelt Placido Domingo zu
Berliner Morgenpost

Vorwürfe gegen Starsänger: Immer Ärger mit den Tenören
Plácido Domingo ignoriert alle Proteste, und Yusif Eyvazov soll eine Kollegin gemobbt haben.
https://rp-online.de/kultur/placido-domingo-ignoriert

Trotz MeToo-Vorwürfen Placido Domingo singt in der Staatsoper – Berlins Politik diskutiert
Die Auftritte von Placido Domingo in der Staatsoper beschäftigten am Donnerstag das Abgeordnetenhaus. Andernorts wurden nach MeToo-Vorwürfen Konzerte abgesagt.
Tagesspiegel
Pro Quote Bühne fordert Auftrittsverbot für Plácido Domingo in Deutschland
In einem Offenen Brief an Senat und Staatsoper kritisiert die Vereinigung von Theaterschaffenden einen für Donnerstag geplanten Auftritt Domingos in „La Traviata“. Die Berliner Staatsoper hält trotz Vorwürfen sexueller Übergriffe an Domingo fest.
Berliner Zeitung

Oper Frankfurt
Rachel Nicholls: „Manchmal muss man Wagner wie Mozart singen“
Ein Gespräch mit Rachel Nicholls, der neuen Frankfurter Isolde in Wagners „Tristan und Isolde“.
Frankfurter Rundschau

Zürich
Ruzan Mantashyan singt im März die Mimi in einer prominent besetzten La Boheme –Zürich.
https://www.operabase.com/artists/ruzan-mantashyan-23893/en

Rom
Ai Weiwei debütiert als Opernregisseur mit „Turandot“ in Rom
…“Turandot“ hat für Ai Weiwei eine besondere Bedeutung. Als er 1987 als Migrant von Peking nach New York zog, hatte er sich als Statist bei einer Inszenierung des 2019 verstorbenen Regisseurs Franco Zeffirelli ein wenig Geld verdient. „Ich war damals wirklich arm. Ich kämpfte um einen Platz in der Kulturszene. Es ist unglaublich, dass diese Oper wieder in mein Leben zurückgekehrt ist“, sagte der Konzeptkünstler und Bildhauer…
Kleine Zeitung

Lieses Klassikwelt 17: Celibidache
So sehr ich manchmal traurig werde, weil es mich schmerzt, dass Celibidache nicht Furtwänglers Nachfolger wurde, so sehr hat mich doch das Lebensfazit seines Neffen gefreut, den ich 2010 in Bukarest traf. Er sagte, sein Onkel sei bei allen Konflikten, Widersprüchen und Ambivalenzen ein glücklicher Mensch gewesen, für ihn zählte nur die Musik, er lebte für sie und fand in ihr Erfüllung.
Es gibt geniale Künstler, die ich beim besten Willen nicht hätte live hören können, weil ich zu ihren Lebzeiten noch nicht geboren war. Auf die Dirigenten Wilhelm Furtwängler und Bruno Walter trifft das beispielsweise zu.
Aber es gibt einen, für den ich mich leider nach seinem Tod erst richtig zu interessieren anfing, was ich bis heute untröstlich bereue: Sergiu Celibidache. Ihm ist meine heutige Klassikwelt gewidmet.
Kirsten Liese erzählt jeden Freitag aus ihrer Klassikwelt.
Klassik-begeistert „Die SAMSTAG -PRESSE – 18. JÄNNER / JANUAR 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 17. JÄNNER / JANUAR 2020

Foto: HEUTE IN BERLIN/ STAATSOPER UNTER DEN LINDEN: ANGELA GHEORGHIU
Quelle: Instagram

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Die FREITAG-PRESSE – 17. JÄNNER / JANUAR 2020

Beethoven-Jahr: Wer Ludwig van Beethoven war
Das deutsche Feuilleton jubelt: 95 Prozent der über 18-Jährigen in Deutschland haben den Namen Ludwig van Beethoven schon einmal gehört. Die meisten wissen sogar, dass er Komponist war. Nur bei den Werken ist so mancher ziemlich blank. Das belegt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Yougov.
Wiener Zeitung

Wien
Beethoven-Jahr 2020: „Man kommt an ihm nicht vorbei“
„Willensstark, emotional und unbeugsam“: So charakterisiert die Historikerin und Kuratorin im Wien Museum, Lisa Noggler-Gürtler, im APA-Interview das Musikgenie Ludwig van Beethoven, dessen Geburtstag sich heuer zum 250. Mal jährt. Um das Jubiläum gebührend zu feiern, wurde in Wien 2020 zum Beethoven-Jahr erklärt.
Niederösterreichische Nachrichten

Wien/ Staatsoper
Michael Schades Heimspiel auf der Opernbühne Bezahlartikel
In der Staatsoper huldigte der Tenor in einem Liederabend dem intimen Genre ebenso wie der Theatralik.
Die Presse

Durch die Decke: Warum Kosten von Kulturbauten so häufig explodieren
https://www.dw.com/de/durch-die-decke-warum-kosten-von-kulturbauten

Berlin
Berliner Staatsoper hält an Auftritten von Placido Domingo fest
Wiener Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
Ultraschall: Sarah Nemtsov und Geschwister Widmann zur Eröffnung
Eröffnungskonzert von Ultraschall, des alljännerlichen Neue-Musik-Festivals, in dem ganz altmodisch die Musik im Mittelpunkt steht und nicht Diskurse, Desen, Demperamente. Das Deutsche Symphonie-Orchester kommt in den rbb-Sendesaal, vor dem sich die von allen Berliner Konzerthäusern schlechtesten Fahrradständer befinden, nämlich gar keine (angesichts der gigantischen Parkplatzlandschaft auf und um die circa 150spurige Masurenallee fast schon eine Leistung). Aber musikalisch fängt das Festival prima an; zumindest die ersten 18 Minuten.
https://hundert11.net/ultraschall2020-eroeffnungskonzert/

Salzburg
Brodelnde Revolution
Die Wiener Symphoniker gastierten in Salzburg – unter der Leitung von Philippe Jordan, bevor dieser sich von ihnen in Richtung Staatsoper verabschieden wird. Der Abend am Mittwoch (15.1.) im ausverkauften Großen Festspielhaus stand ganz im Zeichen des „Jahresregenten“ Ludwig van Beethoven und setzte Maßstäbe gleich zu Beginn des Jubeljahres.
DrehpunktKultur „Die FREITAG -PRESSE – 17. JÄNNER / JANUAR 2020“ weiterlesen

Die DONNERSTAG -PRESSE – 16. JÄNNER 2020

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Die DONNERSTAG -PRESSE – 16. JÄNNER 2020
Foto: Riccardo Muti, © 2018 RMMUSIC SRL

Dresden
Sächsische Polit-Operette um Yusif Eyvazov
Der Tenor und Ehemann von Anna Netrebko dementiert, dass er einen Auftritt mit armenischer Sängerin in Dresden verweigert haben soll.
Wiener Zeitung

Wien
Bejubelte Klassik-Highlights: Muti und Gergiev in Wien
Bezahlartikel
Drei Kritiken: Fabelhafte Auftritte mit dem Chicago Symphony und den Wiener Philharmonikern.
Kurier

Berlin
Sieben Fragen an … Anja Harteros
Anja Harteros singt in ANDREA CHENIER die junge Adlige Maddalena di Coigny, die sich in einen Revolutionär verliebt – und mit ihm in den Tod geht. Hier erzählt die Sopranistin von der Opferrolle der Frau – und von Maddalenas Facetten und Traumata
https://www.deutscheoperberlin.de//de_DE/fragen-an-anja-harteros
Karten für Andrea Chenier gibt es noch genug
https://deutscheoperberlin.eventim-inhouse.de/webshop/webticket

Berlin
Vorschau: MaerzMusik – Festival für Zeitfragen 2020 – Der Beginn der Zeit
Neue Musikzeitung/nmz.de

München
BR-Symphonieorchester verleiht posthum Medaille an Mariss Jansons
Neue Musikzeitung/nmz.de

Stuttgart
Held wider Willen: Lohengrin an der Oper Stuttgart
https://bachtrack.com/de_DE/kritik-lohengrin-schilling-meister-behle-schneider

Wien/ Konzerthaus
Stefan Mickisch im Wiener Konzerthaus: Zwei Stunden Wagner, die wie im Fluge vergehen
Stefan Mickisch, Klavier und Moderation
Richard Wagner
„Die Walküre“ (Teilaufführung in Bearbeitung für Klavier)
Stefan Mickisch, 57, einer der erfolgreichsten Künstler Deutschlands, ist berühmt für seine Einführungsvorträge. Egal, wo er auftritt, ob in Bayreuth oder in Wien: seine Gesprächskonzerte zu den Opern Richard Wagners sind längst zu einer Institution geworden.
Jürgen Pathy berichtet aus dem Wiener Konzerthaus.
Klassik-begeistert

Sommereggers Klassikwelt 18: Malwina, Wagners erste Isolde, und ihr leeres Grab in Dresden
Der Grabstein des in Wahrheit leeren, für Malwina vorgesehenen Grabes trägt die Inschrift:
Tod, du trenntest uns dereinst,
Nun uns immerdar vereinst,
Von dem Lebenswerk hienieden
Heimgekehrt zum ewgen Frieden.
Als Wagners vielleicht bedeutendste Oper „Tristan und Isolde“ 1865 endlich in München uraufgeführt werden konnte, verkörperte ein Ehepaar die beiden Hauptrollen. Lange hatte Wagner nach Sängern Ausschau gehalten, die diesen extrem schwierigen Rollen gewachsen waren. In dem erst 29-jährigen Ludwig Schnorr von Carolsfeld und seiner Ehefrau Malwina, geborene Garrigues, die reichlich zehn Jahre älter war als er, fand er sie schließlich.
Klassik-begeistert

Hamburg
Ein Klang, eine Linie, eine Farbe: Karina Canellakis glänzt mit Beethoven, Webern und Lutoslawski
Brillant die Dirigentin. Ihre absolute Körperspannung, ihr prägnant und gleichsam fliessend sanftes Dirigat lassen deutlich eine Fachfrau am Werk erkennen.
Elzbieta Rydz berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg.
Klassik-begeistert „Die DONNERSTAG -PRESSE – 16. JÄNNER 2020“ weiterlesen