Die MITTWOCH-PRESSE – 5. JUNI 2019

Daniel Barenboim © Warner Music Germany / Ricardo Davila

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die MITTWOCH-PRESSE – 5. JUNI 2019

Berlin
Daniel Barenboim bleibt bis 2027 Generalmusikdirektor
Bei einer Pressekonferenz gaben Berlins Kultursenator Klaus Lederer und Daniel Barenboim bekannt, dass der Dirigent auch nach dem derzeitigen Vertragsende im Juli 2022 Generalmusikdirektor an der Staatsoper Unter den Linden bleiben wird. Trotz massiver Kritk am Führungsstil des 76-jährigen wurde sein Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert.
BR-Klassik

Barenboim und die Berliner Staatsoper: Bleiben, wenn’s am schönsten ist
Daniel Barenboim verlängert seinen Vertrag als Musikchef der Berliner Staatsoper um fünf weitere Jahre bis 2027
Tagesspiegel

Daniel Barenboim bleibt bis 2027 Musikchef an der Staatsoper‘
Berliner Morgenpost

Barenboim bleibt bis 2027 an der Staatsoper Berlin
Kurier

Barenboim bleibt bis 2027
Der Spiegel

Orchestermusiker kritisieren Daniel Barenboim: Höchstleistung um jeden Preis?
Anfang Februar erschien im Online-Magazin VAN ein langer Artikel über die Macht und den Machtmissbrauch des Dirigenten Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Rund ein Dutzend Mitarbeiter kritisiert darin den Führungsstil Barenboims – anonym. Unter Musikern hat dieser Artikel viel Wirbel gemacht, bei BR-KLASSIK sprechen nun drei von ihnen namentlich.
BR-Klassik

BR-KLASSIK kommentiert den Fall Barenboim: Dialog und Starrsinn
Gegenüber BR-KLASSIK haben sich erstmals betroffene Orchestermusiker namentlich zu den Vorwürfen gegenüber dem Führungsstil von Daniel Barenboim geäußert. Auch Verteidiger haben sich zu Wort gemeldet – und Barenboim selbst. Doch in dieser Diskussion soll das eigentliche Thema nicht aus dem Blick geraten: Wie weit darf ein Dirigent gehen, wenn er künstlerische Höchstleistungen einfordert? Ein Kommentar von Bernhard Neuhoff.
BR-Klassik

Berlin
Siegfried Wagner: Verachtet mir die Kleinmeister nicht
Ein Mann der Oper: Die Berliner Symphoniker ehren den Musikdramatiker Siegfried Wagner zu seinem 150. Geburtstag mit einem Konzert.
Tagesspiegel

Wien
Staatsopernchor: Vorwürfe von Diskriminierung und Belästigung
Profil

München/ Prinzregententheater
Münchner Rundfunkorchester: Krassimira Stoyanova singt Richard Strauss
Münchner Abendzeitung „Die MITTWOCH-PRESSE – 5. JUNI 2019“ weiterlesen

DIENSTAG–PRESSE – 4. JUNI 2019

Foto: © Thies Rätzke, Elbphilharmonie Hamburg
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG–PRESSE – 4. JUNI 2019

Österreich
Kabinett Bierlein: Außenminister als Kulturminister erntet massive Kritik
https://www.kleinezeitung.at/kultur/medien/5638482/Kabinett

Kulturszene nennt Ressortzuteilung eine Degradierung
Salzburger Nachrichten

Frankfurt
„König Roger“ an der Oper Frankfurt:
Wenn aus Angst vor dem Fremden Ekstase wird
Suggestive Choräle, zarte Melodien und geradezu rauschhafte Klangwolken – die Oper „König Roger“ des polnischen Komponisten Karol Szymanowski überwältigt mit faszinierender Musiksprache. Nach über zwanzig Jahren kehrte Dirigent Sylvain Cambreling zurück ans Pult der Oper Frankfurt, um die Erstaufführung des selten zu sehenden Stoffes zu leiten.
BR-Klassik

„Opernwahrheiten“, voll Temperament und Lebendigkeit
Ein legendäres Duett-Paar der Opernwelt feiert dieser Tage runde Geburtstage: Giacomo Aragall und Ileana Cotrubas.
Die Presse

Berlin/ Staatsoper
Ein Retro-Rigoletto langweilt Unter den Linden in Berlin
Als sich der Vorhang bei dieser Premiere in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin hebt, will man es erst gar nicht glauben: plüschig rotes Ambiente, Chor und Statisterie im Look der 1950er-Jahre, ein paar Uniformen und sehr viel Statik in der Personenführung. Diese Optik ist so aus der Zeit gefallen, dass man meinen könnte, eine uralte Inszenierung wäre wiederbelebt worden. Bei aller Fragwürdigkeit so mancher aktueller Inszenierungen ist aber eines klar: So geht es nun wirklich nicht mehr. Die Produktion ist laut Programmheft auch an der Metropolitan Opera in New York zu sehen, die ja für ein eher konservatives Publikum bekannt ist. Das mag der Grund, kann aber keine Entschuldigung für eine in ihrer Schlichtheit schon peinliche Realisierung dieses dankbaren Stoffes sein.
Peter Sommeregger berichtet aus der Staatsoper Unter den Linden in Berlin.
Klassik-begeistert

Rigoletto an der Staatsoper Unter den Linden. Premierenkritik
MET-affines Stehkonzert mit sehens- und auch hörenswertem Sparafucile-Protagonisten namens Jan Martinik
https://www.freitag.de/autoren/andre-sokolowski/rigoletto-an-der

Verdis unzerstörbare Oper
Giuseppe Verdis „Rigoletto“ ist ein Publikumsmagnet und sorgt seit Jahrzehnten für volle Häuser. Da wundert es nicht, dass die Staatsoper Berlin in Zusammenarbeit mit der krisengebeutelten Metropolitan Opera in New York das Stück auf den Spielplan gesetzt hat. Bei der Premiere zeigten sich jedoch deutliche Risse im Fundament der Inszenierung.
BR-Klassik „DIENSTAG–PRESSE – 4. JUNI 2019“ weiterlesen

Die MONTAG–PRESSE – 3. JUNI 2019

Foto: Juan Diego Flórez, © Manfred Baumann
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MONTAG–PRESSE – 3. JUNI 2019

Staatsoper Berlin: eine seltsam herzlose Rigoletto-Premiere direkt vom Broadway
Der Broadway-erprobte Bartlett Sher schenkt Berlin eine gediegene, diffuse, konventionelle und seltsam herz- und kopflose Mainstream-Inszenierung, in der die Gilda von Nadine Sierra mit jungem, frischen Sopran punkten kann. Christopher Maltman klingt als Titelfigur immer einen Ticken zu laut und unflexibel und der gerade heraus singende Duca von Michael Fabiano hat ein Problem mit den Spitzentönen. Ein Gewinn ist Andrés Orozco-Estrada am Pult der Staatskapelle, der rhythmisch straff, dabei flexibel dirigiert und für Verdis Oper einen Mittelweg zwischen düsterem Drama und lässigem Italiensound findet. Zum Schluss einige Buhs und laufwarmer Beifall.
Konzertkritikopernkristikberlinanton schlatz

Wien/ Staatsoper
„Manon“: Kalkül und Emotion
Jubel für Massenets „Manon“ mit einem neuen Liebespaar: Nino Machaidze und Juan Diego Flórez.
Die Presse

Stimmgewaltige „Manon“ an der Wiener Staatsoper: Nino Machaidze, Juan Diego Flórez und Adrian Eröd beindrucken mit einer fesselnden Interpretation der Erfolgsoper
Die Wiener Staatsoper ist eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt. Die Auslastung scheint jedes Jahr noch weiter ins Unermessliche zu steigen. Das verwundert angesichts der ungemein hohen Qualität ihrer Produktionen nicht, wie Massenets Manon beweist: Die Starbesetzung unter der musikalischen Leitung von Frédéric Chaslin zeigt, wie man gute Oper macht.
Julia Lenart berichtet aus der Wiener Staatsoper.
Klassik-begeistert

Neil Shicoff zum 70.Geburtstag: „Ich nehme meinen Beruf unglaublich ernst“
Er hatte eine dieser Stimmen, von denen Opernfans nicht genug bekommen können: der amerikanische Tenor Neil Shicoff. Es gab ein halbes Dutzend Partien, in denen ihm kein Kollege das Wasser reichen konnte – vor allem Rollen des französischen Repertoires. 2015 nahm der gebürtige New Yorker Jude mit russischen Wurzeln an seinem Lieblingshaus, der Wiener Staatsoper, seinen Bühnenabschied.
BR-Klassik

Tenor Neil Shicoff wird 70 Jahre alt
Frankfurter Allgemeine

Braunschweig/ Festival für zeitgenössische Musik
Der Tod feiert das Leben
„L’Invisible“ auf der von Marc Weeger Ein Triumph mit Akkorden des Schreckens: Aribert Reimanns Oper „L’Invisible“ beim Braunschweiger Festival für zeitgenössische Musik. Tatjana Gürbaca führte Regie.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-der-tod-feiert-das-leben-1.4471263

Berlin/ Komische Oper
„Roxy und ihr Wunderteam“ Eine Fußballoperette von Paul Abraham an der Komischen Oper
Berliner Zeitung „Die MONTAG–PRESSE – 3. JUNI 2019“ weiterlesen

Die SONNTAG–PRESSE – 2. JUNI 2019

Cecilia Bartoli © 2018 Decca Records

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG–PRESSE – 2. JUNI 2019

Salzburg/ Pfingstfestspiele
Mann? Frau? Weder noch? Hosenrolle und Männersopran 
Cecilia Bartoli begibt sich bei den Salzburger Pfingstfestspielen auf die Spuren jener Kollegen, die mit Verwirrung über ihr Geschlecht beispiellose Furore gemacht haben.
Salzburger Nachrichten

„Konzertgänger in Berlin“
String riot: Klimakonzert der Staatskapelle mit Patricia Kopatchinskaja
Streichquartett der Apokalypse
Dies irae for future am Freitagabend: Dass das Orchester des Wandels sich an die aktuellen Schülerproteste angehängt hätte, kann man allerdings beim schlimmsten Willen nicht behaupten – seit 2009 gibt es diese Initiative der Berliner Staatskapelle schon.
https://hundert11.net/stringriot/

Halle/ Saale/Händel-Festspiele
Starker und langer Beifall des Premieren-Publikums in Halle…
Gerade erst hat die Oper Halle den alle zwei Jahre verliehenen Theaterpreis des Bundes erhalten, weil das Haus „unter der Intendanz von Florian Lutz mit ihrem neuen ästhetischen Programm überregionale Stahlkraft gewonnen“ habe.
Dr. Guido Müller berichtet aus der Oper Halle.
Klassik-begeistert

Dresden/ Musikfestspiele
Erhaben und düster: Das Hagen Quartett beeindruckt bei den Dresdner Musikfestspielen
Inmitten des Großen Gartens in Dresden liegt das ehemalige Sommerpalais der Albertiner – erbaut in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts als Sachsens erster Barockbau nach italienischem Vorbild. Denkt man sich das Palais in barocker Pracht, wird man enttäuscht. Stattdessen mutet der einstige Festsaal abenteuerlich an. Während des Zweiten Weltkrieges ausgebrannt, ist er bis heute nur gesichert und unverputzt, allein zwei Bögen sind restauriert. Auch die Neonleuchten erzeugen nicht das erwartete Flair. In den hinteren Stuhlreihen – verborgen hinter Säulen – kommt man sich weit von den Interpreten entfernt vor.
Pauline Lehmann berichtet von den Musikfestspielen in Dresden.
Klassik-begeistert „Die SONNTAG–PRESSE – 2. JUNI 2019“ weiterlesen

Die SAMSTAG–PRESSE – 1. JUNI 2019

Foto: Teatro alla Scala, © Teatro alla Scala / Paola Primavera
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG–PRESSE – 1. JUNI 2019

Mailand/ Scala
Ein Jahrhundert zu spät, aber so packend wie selten
Erich Wolfgang Korngolds Zwanziger-Jahre-Hit «Die tote Stadt» erobert die Mailänder Scala im Sturm. Ein Triumph für alle Beteiligten – und nicht zuletzt für das Werk selbst, neunundneunzig Jahre nach der Uraufführung.
Neue Zürcher Zeitung

Scala: standing ovation a Die tote Stadt
Applausi per 12 minuti al cast e al visionario regista Vick
http://www.ansa.it/lombardia/notizie/2019/05/29/scala-standing-ovation-a

Berlin/ Deutsche Oper:

Zahnlos: Premiere von Massenets DON QUICHOTTE an der Deutschen Oper
Eine Don Quichotte-Oper scheint eine Kuriosität, denn wie müsste ihr Held klingen, stellte man ihn sich nach dem Roman des Cervantes vor: verprügelt, durchgewalkt und ab Kapitel 18 fast ohne Zähne im Mund? Nun denn, sagt ihm da Sancho Pansa nach der Bimse durch einen liebestollen Maultiertreiber, in der unteren Kinnlade habt Ihr auf dieser Seite nicht mehr als zwei Backenzähne und einen halben und in der obern keinen halben und keinen ganzen mehr; denn da ist alles glatt wie die flache Hand.
https://hundert11.net/zahnlos/
„Don Quichotte“ vergaloppiert sich an der Deutschen Oper Berlin
Der musikalisch schmissig beginnende Abend offenbart sein größtes Manko schon in den ersten fünf Minuten: die spanische Fiesta im Hause Dulcinees findet hier in einer Autobahn-Raststätte statt – in der Dulcinee Kellnerin ist. Damit könnte man diese Kritik eigentlich schon beschließen, denn besser wird eine Sache nicht, die schon mit dem falschen Ansatz begonnen hat.
Massenet hat dieses Spätwerk für das kleine und intime Opernhaus von Monte Carlo und dem weltberühmten Bass Schaljapin in die Kehle geschrieben. Die Voraussetzungen für die aktuelle Aufführung sind völlig andere: hier spielt man in Berlins größtem Opernhaus und besetzte den Titelhelden mit dem eher kleinen und schmalen Alex Esposito. Eines der vielen Missverständnisse des Abends.
Peter Sommeregger berichtet aus der Deutschen Oper Berlin.
Klassik begeistert
Don Quichottes Rosinante hat ausgedient

Purzelbäume und Zaubertricks: Regisseur Jakop Ahlbom gibt mit Massenets „Don Quichotte“ sein Debüt an der Deutschen Oper.
https://www.morgenpost.de/kultur/article225889331/Don-Quichottes-Rosinante-hat-ausgedient.html
„Don Quichotte“ an der Deutschen Oper Ein Hoch auf die Kellnerin
Berliner Zeitung

Werden Musiker von Agenturen ausgebeutet?: „Ausnehmen wie eine Weihnachtsgans“
Einmal in der Elbphilharmonie oder im Concertgebouw auftreten: Das hoffen viele Musiker. Wie kommt ein Newcomer auf die großen Bühnen? In der Regel durch die Vermittlung von Agenturen. Doch nicht alle arbeiten seriös. Zahlreiche Künstler werfen einer Münchner Agentin unfaire Methoden vor. Ein Einzelfall?
BR-Klassik

Salzburg
Pfingstfestspiele: Von der Kraft der Kastraten
Die Salzburger Pfingstfestspiele stehen heuer unter dem Motto „Voci celesti“, also „Himmlische Stimmen“. Es geht um die Kraft der Kastraten. Den Auftakt bildet die Galapremiere von Georg Friedrich Händels „Alcina“ mit Intendantin Cecilia Bartoli in der Titelrolle.
https://salzburg.orf.at/news/stories/2984669/
Die Kraft der Mythen
Die Presse „Die SAMSTAG–PRESSE – 1. JUNI 2019“ weiterlesen

DIE DONNERSTAG-PRESSE - 30. MAI 2019

Foto: © Michael Pöhn, Dominique Meyer
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 30. Mai 2019

Mailand
An der Scala bahnt sich Duell zwischen Meyer und Fuortes an
Im Rennen um den Intendantenposten der Mailänder Scala bahnt sich ein Zweierduell an. Als aussichtsreichste Kandidaten sind der Direktor der Wiener Staatsoper, Dominique Meyer, und der Intendant der römischen Oper, Carlo Fuortes, im Rennen geblieben, berichteten italienische Medien am Mittwoch übereinstimmend.
Salzburger Nachrichten

Geht Dominique Meyer an die Scala?
Wiener Zeitung

Wien
Wiener Staatsoper ausgezeichnet
Auszeichnungen für das Bühnenorchester und den Tenor Herbert Lippert
Wiener Zeitung

Opernschule an der Wiener Staatsoper
Die Aufnahmeprüfung für das Schuljahr 2019/2020 findet am 5. Juni 2019 statt
Wiener Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
KURZ UND KRYPTISCH (3): Debussys „Pelléas et Mélisande“ an der Staatsoper
KURZ UND KRITISCH hieß einst eine Rubrik im Tagesspiegel, die es leider nicht mehr gibt. Da aber k & k immer fein ist, wird der Konzertgänger, wenn er wenig Zeit hat, in Zukunft immer mal KURZ UND KRYPTISCH rezensieren. Heute: Vier gewichtige Gründe, zu „Pelléas et Mélisande“ zu gehen
Konzertgänger

Wiesbaden
Erfolgreiche Bilanz der Internationalen Maifestspiele
https://kulturfreak.de/erfolgreiche-bilanz-der-internationalen-maifestspiele-2019

Gelsenkirchen
„Das Rheingold“ ist auch als isoliertes Werk sehenswert, es bedarf nicht der Tetralogie, um die Götterdämmerung zu spüren
Noch nie eine Wagner-Oper gehört? Dann ist die aktuelle Inszenierung „Das Rheingold“ am Musiktheater im Revier (MiR) in Gelsenkirchen ein optimaler Einstieg. Die zweieinhalb Stunden kraftraubender Akt ohne Pause vergehen in der Inszenierung von Michael Schulz wahrlich wie im Flug. Getragen von der Neugier, welche Bezüge zu aktuell brennenden Themen der Generalintendant noch bringen wird. Dieses „Rheingold“ nimmt den gesellschaftspolitischen Auftrag der Kultur wahr, vielleicht dem ein oder anderen zu plakativ und simplifiziert, aber spürbar mit Herz.
Barbara Seppi berichtet aus dem Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen.
Klassik-begeistert

Wien/ Staatsoper
Frau ohne Schatten“ in Wien: Es ist zu spüren, dass Christian Thielemann und die Musiker diese Partitur vom ersten bis zum letzten Takt lieben
Ein Intendant, der vor einem Dirigenten niederkniet: Das ereignet sich nicht alle Tage!
Klassik-begeistert „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. MAI 2019“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 29. Mai 2019

© Michael Pöhn, Dominique Meyer
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 29. Mai 2019

Mailand
Intendantenkür für Scala verschoben, Dominique Meyer noch im Rennen
Kleine Zeitung

Wien/ Konzerthaus
„War Requiem“: Die Exzellenz des Grauens
Wiener Zeitung
Benjamin Brittens „War Requiem“ in Wien
Klingendes Mahnmal für den Frieden: Brittens fassungsloser musikalischer Aufschrei im Wiener Konzerthaus – und am 7. Juni auf Ö1 –
https://derstandard.at/2000103979396/Benjamin-Brittens-War-Requiem-in-Wien

Hamburg/ Elbphilharmonie
Ansturm auf Karten für Elbphilharmonie lässt nach
Bei der Hamburger Elbphilharmonie entspannt sich die Lage: Im dritten Jahr ihres Bestehens wird es leichter, an Tickets zu kommen. Sorgen um die Auslastung muss sich das Konzerthaus trotzdem nicht machen.
Der Spiegel.de

Waidhofen/Ybbs
Klangraum Waidhofen: Günther Groissböck in neuem Metier
Standing Ovations gab es für Günther Groissböck und Philharmonia Schrammeln im Schlosscenter. Niederösterreichische Nachrichten/ Ybbstal
Schrammelseligkeit auf Klassisch
http://www.derybbstaler.at/schrammelseligkeit-auf-klassisch/

München/ Bayerische Staatsoper
Glucks „Alceste“ an der Bayerischen Staatsoper: Allein unter Tänzern
Münchner Merkur
Zertanztes Frauenschicksal – Cherkaoui scheitert in München an Glucks „Alceste“
Neue Musikzeitung/nmz.de

Erl/Tirol
Erl: Vergleich in Zivilprozess von Kuhn gegen Künstlerin
Sängerin Oesch muss die Behauptung unterlassen, dass Intendant Kuhn Rollen gegen Sex vergeben hat.
Wiener Zeitung „Die MITTWOCH-PRESSE – 29. Mai 2019“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 28. Mai 2019

Foto: © Dario Acosta, Anna Netrebko
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 28. Mai 2019

Mailand
Scala eröffnet neue Saison mit Netrebko
Im Februar und März 2020 wird Verdis „Il Trovatore“ in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen in Mailand vorgestellt
Die Presse
Scala eröffnet Saison mit „Tosca“ mit Netrebko in Hauptrolle
Die Mailänder Scala startet in die neue Saison 2019/2020 mit Puccinis „Tosca“ unter der Leitung von Musikdirektor Riccardo Chailly. Die Sopranistin Anna Netrebko übernimmt die Titelpartie, der italienische Bariton Luca Salsi spielt den Scarpia, teilte Scala-Intendant Alexander Pereira am Montag bei der Vorstellung der neue Saison mit. Insgesamt sind elf neue Operninszenierungen vorgesehen.
Salzburger Nachrichten

München/ Bayerische Staatsoper
„Alceste“ in München: Tanz mit Opernbegleitung
Was tun, wenn man eine quasi handlungsfreie Oper neu auf einer großen Bühne inszenieren möchte? Das Münchner Publikum folgte am Sonntagabend bei der Premiere von Christoph Willibald Glucks „Alceste“ dem Konzept, dem Musikerensemble ein Tanzensemble an die Seite zu stellen – und ihm den Vortritt zu lassen – mit freundlichem Applaus.
http://www.musik-heute.de/19660/alceste-in-muenchen-tanz-mit-opernbegleitung/
Tanzende Dominosteine
Sich selbst für die große Liebe opfern – dieses Thema steht in Christoph Willibald Glucks Oper im Zentrum. Königin Alceste gibt ihr Leben für ihren sterbenskranken Mann. Doch der König kann ohne seine Gattin nicht mehr glücklich werden. Also muss Herkules einschreiten, um Alceste aus dem Hades zu retten. Bei der Inszenierung von Choreograph Sidi Larbi Cherkaoui an der Bayerischen Staatsoper stahl die Tanzcompagnie den Sängerinnen und Sängern die Show.
BR-Klassik
Glucks „Alceste“, inszeniert von Sidi Larbi Cherkaoui
Münchner Abendzeitung
Viel Bewegung, wenig los
DeutschlandfunkKultur
Eine Frau nach eigenem Gesetz: Alceste

Sidi Larbi Cherkaoui inszeniert Christoph Willibald Glucks „Alceste“ in München.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-eine-frau-nach-eigenem-gesetz-1.4464440 „Die DIENSTAG-PRESSE – 28. Mai 2019“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 27. Mai 2019

Evelyn Herlitzius als Die Amme, Camilla Nylund als Die Kaiserin © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Für Sie in den Zeitungen gefunden:
Die MONTAG-PRESSE – 27. Mai 2019

Wien/ Staatsoper
Staatsoper: „Frau ohne Schatten“ mit großartigen Solistinnen
Christian Thielemann domestiziert bei der Premiere der Richard-Strauss-Oper das Orchester allzu sehr – Vincent Huguet inszeniert stimmungsvoll –
Der Standard

Bei dieser „Frau ohne Schatten“ sitzt der Psychologe im Graben
Christian Thielemann dirigiert einen sensationellen Strauss an der Staatsoper, die Regie von Vincent Huguet ist altbacken.
Wiener Zeitung

So war „Die Frau ohne Schatten“ im Haus am Ring
Kurier

München/ Bayerische Staatsoper
ALCESTE von Chr. Willibald Gluck – – Tragédie-opéra.
Sinnfreie Vollgas-Bodenakrobatik und Extremitäten-Verwirbelung in rhythmischer Sportgymnastik.
https://onlinemerker.com/muenchen-alceste-von-chr-willibald-gluck-tragedie-opera-premiere/

150 Jahre Wiener Staatsoper: Die Meistgespielten seit der Wiedereröffnung
Tiroler Tageszeitung „Die MONTAG-PRESSE – 27. Mai 2019“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 25. Mai 2019

Foto: M. Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 25. Mai 2019

Wien/ Staatsoper
150 Jahre Staatsoper: Stehen, mitspielen, lieben
150 Jahre nach der Eröffnung des Hauses gibt es sie immer noch: Jene Wiener Enthusiasten, mit denen sich über die Staatsoper schwärmen und streiten lässt – und die der Bühne als Statisten, Stehplatzler und Sammler verbunden sind.
Wiener Zeitung

Graz/ Musikverein
Meister des Geschichtenerzählens: Liederabend von Günther Groissböck in Graz
bachtrack

Berlin
Warum so viele Premieren? Die Berliner Musiktheaterszene leidet an Uraufführungitis
Jeder will den Ruhm einheimsen und Neues schaffen. Viele großartige Stücke verschwinden so in der Versenkung. Ein Plädoyer fürs Nachspielen und Wiederaufnehmen
Tagesspiegel

Berlin/Staatsoper
Domingo müht sich an der Staatsoper Berlin als Macbeth. Besser macht es Ekaterina Semenchuk als Lady
Es ist Domingo-Zeit. In Harry Kupfers pessimistischer Macbeth-Inszenierung singt wie im Vorjahr Plácido Domingo die Titelrolle. An die Stelle von Anna Netrebko als Lady tritt dieses Jahr die hervorragende Ekaterina Semenchuk. Ausnahme-Bassbariton René Pape schlüpft in die relativ kurze Rolle des Banquo. Wie im Vorjahr dirigiert Daniel Barenboim eine sehr präsente Staatskapelle. Woran liegt es, dass sich die Faszination eines außergewöhnlichen Opernabends nur bedingt einstellen will? Vor allem an Domingo, der zwar leidenschaftlichen Applaus und stehende Ovationen erhält. Doch die gelten vermutlich eher der Lebensleistung als der sängerischen Darbietung. Denn summa summarum ist das, was der Ex-Tenorissimo abliefert, nicht mehr ausreichend für einen erstklassigen Opernabend. Die Kantilene bröckelt, das Legato ist löchrig. Der Klang ist dabei, hölzern zu werden. Schön, dass wenigstens Frau Semenchuk eine feine Gesangsleistung abliefert.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2019/05/24/berlin
Standing Ovations für Placido Domingos Macbeth
Der spanische Opernsänger Placido Domingo ist 78 Jahre alt, und er ist kein Bariton. Diese beiden unleugbaren Tatsachen müssten eigentlich für eine Aufführung von Verdis düsterster Oper eine Katastrophe bedeuten. Dass der Abend aber mit Ovationen für eben diesen Sänger endet, hat nichts mit dem Respekt vor dieser Persönlichkeit oder mit dankbarem Rückerinnern an frühere Tage zu tun, es ist ehrliche Begeisterung für eine vielleicht nicht perfekte, aber zutiefst berührende und künstlerisch ausgefeilte Interpretation, die Verdis Intention einer gebrochenen, zum Bösen verführten Gestalt bedrückend realistisch abbildet.
Peter Sommeregger berichtet aus der Staatsoper Unter den Linden in Berlin.
Klassik-begeistert

„Die SAMSTAG-PRESSE – 25. Mai 2019“ weiterlesen