Die MITTWOCH-PRESSE – 29. Januar 2020

Foto: © Klara Beck

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Die MITTWOCH-PRESSE – 29. Januar 2020

Straßburg
Digitale Orchidee – Richard Wagners „Parsifal” an der Opera du Rhin Strasbourg
Neue Musikzeitung/nmz.de

Essen
Emotionen, zum Greifen nah – Alessandro Scarlattis „Kain und Abel“ in Essen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien/ Staatsoper
Regisseurin Niermeyer: „Man muss die Demokratie verteidigen“ – Bezahlartikel
Amélie Niermeyer inszeniert an der Staatsoper „Leonore“ und spricht über Beethoven, Meinungsfreiheit und Rechtswähler
Kurier

„Konzertgänger in Berlin“
Hörstörung (25): Berlin fackelt Moskau ab
Das schlimmste Publikum aller Zeiten ist gefunden: Es versammelte sich am Montagabend in der Berliner Philharmonie zum Gastspiel der Moskauer Philharmoniker.
https://hundert11.net/hoerstoerung25/

Dresden
Wagners „Meistersinger“ mit Schokoladenmädchen an der Semperoper Dresden
Neue Musikzeitung/nmz.de

Thielemanns grandiose „Meistersinger“ feiern in Dresden Premiere. Die Sänger übertreffen sich gegenseitig.

Das Jahr hat gerade erst begonnen, da erreicht es bereits seinen Zenit mit überwältigenden Meistersingern, die man jetzt schon als eines der größten Opernereignisse des Jahres feiern möchte.
Kirsten Liese berichtet aus der Semperoper in Dresden.
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Die DIENSTAG-PRESSE – 28. JÄNNER /JANUAR 2020

Foto: Anna Netrebko, Instagram (c)
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Die DIENSTAG-PRESSE – 28. JÄNNER /JANUAR 2020

Wien/ Staatsoper
„Otello ist ja auch ein Ausländer“ Bezahlartikel
Tenor Stephen Gould vor dem Staatsopern-Debüt als Otello über ältere Herren und junge Frauen, überzeugende Regisseure und die Frage, wie Wagner-Tenöre Verdi singen.
https://www.diepresse.com/5759345/bdquootello-ist-ja-auch-ein-auslanderldquo

Dresden
Strahlende Meistersinger in Dresden Bezahlartikel
Die Produktion der Salzburger Osterfestspiele wurde bejubelt.
War die Premiere dieser „Meistersinger“-Produktion bei den Salzburger Osterfestspielen 2019 noch von den Intrigen über die Zukunft des Festivals überschattet, so stand die Übernahme in der Semperoper nun im Zeichen der Vorfreude auf mögliche Dresdner Osterfestspiele mit Thielemann
Die Presse

Meisterhafte „Meistersinger“ an der Semperoper Dresden
https://www.mdr.de/kultur/themen/semperoper-dresden-meistersinger-wagner-100.html

„Konzertgänger in Berlin“
Mittsommerspartanisch: Benjamin Brittens A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM an der Deutschen Oper
Die Feenwelt ist ganz schön gruselig. Und der Wald bei Athen, wo Benjamin Brittens A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM nach Shakespeare spielen soll, arg spartanisch. Zumindest in der Inszenierung von Ted Huffman, die jetzt an der Deutschen Oper Berlin Premiere hatte.
https://hundert11.net/mittsommerspartanisch/

Schattenreich: Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ an der Deutschen Oper Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

Ritterbands Klassikwelt 9: Salome
Meine Tochter heißt Salome. Alle drei Kinder tragen Namen aus der Welt der Oper: Salome, Orfeo, Ulisse. Doch die ganz besondere Ehre gebührt Salome, als der ersten.
Oft werde ich gefragt, welche denn meine Lieblingsoper sei – unter den vielen herrlichen Werken, in denen ich so oft schwelge, von deren Aufführung ich schwärme (oder, mitunter, entsetzt bin). Zugegeben – Salome ist vielleicht nicht gerade meine Lieblingsoper. Aber es ist ganz entschieden das Werk, das mich unter allen Opern am meisten fasziniert. Dies ist das kompakteste, expressivste Werk der gesamten Opernliteratur. Das Thema ist zeitlos (siehe #Me.Too): der in der Welt der griechischen Sagen immer wieder vorkommende Topos der unendlich schönen, begehrten, missbrauchten jungen Frau (die Oper geht vom ersten Satz an direkt zur Sache: Narraboth –“Wie schön ist die Prinzessin Salome heute Nacht“ – eine vergleichbare Direktheit, die uns, sobald sich der Vorhang hebt unmittelbar in die Handlung hineinreißt gibt es sonst nur bei Verdis „Othello“).
Der Autor und Journalist Dr. Charles E. Ritterband schreibt jeden zweiten Sonntag aus seiner Klassikwelt.
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MONTAG-PRESSE – 27. JÄNNER / JANUAR 2020

Foto: © Manfred Baumann

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Graz/ Musikverein
Besonderer Arienabend von Juan Diego Florez in Graz
Mit Charme, Grandezza und perfekter Sangeskunst hat Tenor Juan Diego Florez am Freitag in Graz das Publikum für sich gewonnen. Der Startenor machte es sich nicht einfach: Keineswegs nur Belcanto-Arien, die ihm den Weg an die Spitze geebnet hatten, sondern auch Werke von Verdi und Puccini standen auf dem Programm. Sein Ausnahmekönnen machte auch einige Lieder aus Operetten zu etwas Besonderem.
https://www.vol.at/besonderer-arienabend-von-juan-diego-florez-in-graz/6498342

Regensburg
Phremde Phedern: Jüri Reinveres Beethoven-Oper „Minona“ in Regensburg
In besonderen Fällen schreibt hier auch einmal eine Phremde Pheder – dann aber nur die ethelste: Julia Kaiser über die Uraufführung von Jüri Reinveres Oper MINONA – EIN LEBEN IM SCHATTEN BEETHOVENS in Regensburg
Hat er oder hat er nicht? Ist Minona von Stackelberg in Wahrheit die Tochter Ludwigs van Beethoven? Dass ihre Mutter Josephine die berühmte „unsterbliche Geliebte“ des Komponisten war, darüber besteht in der Beethovenforschung kaum mehr Zweifel. Ob es aber wirklich 1812 in Prag eine amouröse Wiederbegegnung Beethovens mit seiner ehemaligen Klavierschülerin gegeben hat, lässt sich nicht beweisen.
Phremde Phedern: Jüri Reinveres Beethoven-Oper „Minona“ in Regensburg

Berlin
Deutsche Oper: Jenufa mit Evelyn Herlitzius
Glück im Unglück: Einspringerin Andrea Danková singt in der Deutschen Oper eine drängend beseelte Titelrolle, der junge US-Amerikaner Robert Watson setzt seine Reihe von erstaunlichen Auftritten mit einem Laca voll dunkler Leidenschaft fort. Unglück im Glück: Evelyn Herlitzius als Küsterin begeistert einerseits durch rollenfüllendes Spiel, andererseits schallt ihre von obsessivem Ausdruck beherrschte Stimme so mächtig, dass (Artikulations-)Nuancen untergehen.
KonzertOpernkritikBerlin

Berlin/ Komische Oper
Unletzt: Jaromír Weinbergers „Frühlingsstürme“ an der Komischen Oper
„Die letzte Operette der Weimarer Republik“ könnte ein Etikett wie ein Mühlstein sein, wenn man Jaromír Weinbergers Frühlingsstürmen zumuten wollte, tiefschürfendes Zeugnis oder Vermächtnis sein zu müssen. Denn dieses Werk wollte ja gewiss nichts „Letztes“ sein. Insofern ist Barrie Kosky sehr zu loben, dass er die Frühlingsstürme an der Komischen Oper als das auf die Bühne bringt, was sie sein wollten: eine kurzweilige Operette.
https://hundert11.net/unletzt/

Berlin
Barrie Kosky inszeniert Weinbergers „Frühlingsstürme“
Tagesspiegel

Barrie Kosky inszeniert die „Frühlingsstürme“ von Jaromír Weinberger
Berliner Zeitung

Wien
Café Oper kämpft um seine Zukunft: Soli-Party im Pelzmantel
Das bedrohte Kaffeehaus in der Wiener Staatsoper lädt seine Unterstützer zum Solidaritätstreff.
Kurier

Salzburg/ Mozartwoche
Ein Schiff für Liebeskummer
„Le Nozze die Figaro/ konzertant
Susanna und Marcellina zanken und keifen: Wer kriegt den Figaro? Der Dirigent kriegt beinah auch sein Teil ab. Bevor die Damen handgreiflich werden, trennt Sir András Schiff – zwischen den beiden durch dirigierend – die Konkurentinnen. Überhaupt wenden sich die Solisten aller Liebeslager gern, Unterstützung heischend, an den Maestro… Der konzertante Figaro bei der Mozartwoche in der Felsenreitschule hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck.
DrehpunktKultur

Karlsruhe
Mozart hätte keine Berührungsängste gehabt
Medienkünstler in der Oper. Peter Spuhler im Gespräch mit Britta Bürger
DeutschlandfunkKultur

Frankfurt
Sir Simon Rattle und das Symphony Orchestra London: In rasanter Fahrt
Frankfurter Rundschau

Dessau
Anhaltisches Theater Dessau überzeugt mit tschechischer Oper
https://www.mdr.de/kultur/leos-janacek-oper-dessau-100.html

Regensburg
Beethoven mal kurz in den Rachen greifen: Jüri Reinveres „Minona“ in Regensburg uraufgeführt
Neue Musikzeitung/nmz.de

Halle
Die andere Welt ist auch keine Lösung – Veit Güssow inszeniert Dvořáks „Rusalka“ in Halle
In Halle gab es lange nicht so viel opulente Romantik wie jetzt in der sinnlichen Inszenierung von Veit Güssow. Lyrische Märchen und Analyse psychologischer Abgründe haben sich jedoch nicht ausgeschlossen, meint unser Kritiker Joachim Lange, der eine tolle Ensembleleistung sah und hörte.
Neue Musikzeitung/nmz.de

„Nach Auschwitz kann man noch schöne Musik machen“
Interview mit der Musikerin und Holocaustüberlebenden Esther Bejarano
Esther Bejarano (geboren am 15. Dezember 1924 als Esther Loewy in Saarlouis) ist die Mitbegründerin und Vorsitzende des Auschwitzkomitees, Zeitzeugin der NS-Verbrechen und Musikerin. Während des Zweiten Weltkriegs war sie Gefangene im Zwangsarbeitslager Neuendorf, dann in Auschwitz-Birkenau und später im KZ Ravensbrück. Nach der Befreiung wanderte sie nach Palästina aus und absolvierte dort eine Ausbildung zur Koloratursopranistin. Seit 1960 lebt sie in Hamburg.
Jolanta-Lada Zielke berichtet aus Hamburg
https://klassik-begeistert.de/interview-mit-esther-bejarano/

Ladas Klassikwelt 16: Mendelssohns Engelsterzett als Leitmotiv in einer Krimigeschichte
Das Engelsterzett erklingt in dieser Folge insgesamt sechs Mal. Ich frage mich, wem die Engel diesmal helfen sollten. Dem Pfarrer, der in einen Mord verwickelt ist? Dem lokalen Polizeichef, der sich so verhält, als ob er todkrank wäre? Dem Apotheker, der bei Euthanasie hilft? Oder vielleicht den beiden Titelhelden, die wie immer viel Verwirrung in der Ermittlungsführung stiften? Oder letztendlich dem Mörder, um ihn vor dem heiligen Zorn zu schützen?
Jolanta-Lada Zielke berichtet aus Hamburg
https://klassik-begeistert.de/ladas-klassikwelt-16-klassik-begeistert-de/

Links zu englischsprachigen Artikeln

London
Twilight People: Andreas Scholl and Tamar Halperin at Wigmore Hall
http://www.operatoday.com/content/2020/01/twilight_people.php

A French Affair: La Nuova Musica at Wigmore Hall
http://www.operatoday.com/content/2020/01/a_french_affair.php

New York
Metropolitan Opera 2019-20 Review: La Damnation de Faust
https://operawire.com/metropolitan-opera-2019-20-review-la-damnation-de-faust/

Carnegie Hall 2019-20 Season Review: SongStudio
https://operawire.com/carnegie-hall-2019-20-season-review-songstudio/

Palm Beach
Superb singing, staging highlight Palm Beach Opera’s splendid “Turandot”
https://southfloridaclassicalreview.com/2020/01/superb-singing-staging-highligh

Houston
Mezzo Barton is the voice, heart and soul of Houston Opera’s thrilling “La Favorite”
https://texasclassicalreview.com/2020/01/25/mezzo-barton-is-the-voice-heart-and-soul

Fort Worth
Fort Worth Opera general director resigns after 2 seasons
http://fortworth.culturemap.com/news/arts/01-25-20-fort-worth-opera-general

Ballett/ Tanz

Wuppertal
Innen wird sichtbar – Pina Bauschs „Blaubart“-Adaption in Wuppertal
Neue Musikzeitung/nmz.de

London
Royal Ballet to collaborate with people who have MS to choreograph dance routine
The Independent

Film/ TV

Oscar-Wegweiser: US-Regisseure zeichnen Sam Mendes‘ „1917“ aus
Die Auszeichnungen der Directors Guild of America (DGA) gelten seit Jahren als Oscar-Vorboten.
Wiener Zeitung

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Unter’m Strich

Kafkaesk im TV-Dschungel
Dieser Tage kam es zu einem hübschen Schlagabtausch zwischen Kultursender Arte und Unterschichtensender (© Harald Schmidt) RTL. Grund war die so unterirdische wie faszinierende Show „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ (IBES) des Letzteren. Da gab es nämlich krasse Intertextualität: Nachdem die Moderatoren den abstimmenden Zuschauern gedroht hatten, wenn sie wieder dieselbe Kandidatin wählen würden, gäbe es zur Strafe eine Kafka-Lesung, schaltete sich der Reclam-Verlag ein. „Wer hätte gedacht, dass wir einmal die passende Literatur zu IBES anbieten können“, postete er auf Twitter, inklusive Cover von „Die Verwandlung“ samt
https://www.wienerzeitung.at/meinung/kommentare/2047234

Tennis
Trennung Muster – Thiem offenbar nicht im besten Einvernehmen
Muster gegenüber Becker: „Es gibt Häuser mit schönen Fassaden, aber man weiß halt selten, wer drinnen wohnt“ – Steirer hatte sich auf zwei Jahre eingestellt
Der Standard

Die SONNTAG-PRESSE – 26. Januar 2020

Foto: © Richard Schuster

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Die SONNTAG-PRESSE – 26. Januar 2020

Die Mozartwoche 2020 auf „fidelio“
Umfangreicher Programmschwerpunkt u. a. mit „Messias“ und „Pùnkitititi“, exklusiven Interviews und Behind-the-Scenes
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200124_OTS0086/die-mozartwoche

Wien/ Musikverein
Thai-Prinzessin bei Philharmonikerball
Alle Jahre wieder verwandelt sich der prunkvolle Wiener Musikverein in den vielleicht schönsten Ballsaal der Stadt. Heuer hatte der Philharmonikerball adeligen Besuch: Prinzessin Sirivannavari Nariratana, die Tochter des Königs von Thailand, kam und tanzte.
https://wien.orf.at/stories/3031336/

Berlin
„Der Markt regelt nicht alles“. Berlins Kultursenator Klaus Lederer über Clubkultur, steigende Mieten und Drogen
Was kann die Politik fürs Berliner Nachtleben tun? Der Linke spricht im Interview über die Grenzen des Mietendeckels – und fordert eine rationale Drogenpolitik.
Tagesspiegel

Schwerin
Mark Rohde neuer Generalmusikdirektor des Mecklenburgischen Staatstheaters
Mark Rohde übernimmt mit Beginn der Spielzeit 2020/2021 als neuer Generalmusikdirektor des Mecklenburgischen Staatstheaters. Der gebürtige Hamburger folgt auf Daniel Huppert.
https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Mark-Rohde

Hamburg/ Elbphilharmonie
João Barradas beeindruckt mit virtuosem Akkordeon-Spiel…
Insgesamt ein Abend, der das hohe technische Vermögen und die große Bandbreite von João Barradas zeigte. Es bleibt ein eher beeindruckter als begeisterter Eindruck. Die Reihe „Rising Stars“ ist uneingeschränkt zu loben, auch für ihre Bildungsarbeit.Schöne Sache, wenn auch mal ein anderes Instrument als Violine oder Klavier im Mittelpunkt eines Konzertabends steht.
Guido Marquardt berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg.
Klassik-begeistert

Mainz
Puccinis „Manon“ und „#me too“ am Mainzer Staatstheater
„Manon Lescaut“ ist ein Stück über das Scheitern an den Verlockungen dieser Welt. Gerard Jones, Preisträger des Europäischen Opernregiepreises 2018, führt Regie in Mainz.
https://www.allgemeine-zeitung.de/freizeit/kunst-und-kultur/theater/puccinis „Die SONNTAG-PRESSE – 26. Januar 2020“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 25. Januar 2020

Foto: © Lucie Jansch

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Die SAMSTAG-PRESSE – 25. Januar 2020

Salzburg/ Mozartwoche
Opernkritik: „Der Messias“: Kopflos mit rotem Krebs an der Leine
Robert Wilson inszeniert Mozarts Händel-Bearbeitung.
Wiener Zeitung
Mozartwoche in Salzburg: Träumerische Strohtänzer
Robert Wilson inszeniert Mozarts Bearbeitung von Händels „Messiah“ als vieldeutige Bilderrevue. Die Sänger werden von Dirigent Marc Minkowski umsorgt
Der Standard

Robert Wilson: Tanz den „Messias“
Ein „Messias“ von Mozart? Was zunächst wie ein Irrtum klingt, kann zum leuchtenden Abend werden. Denn Mozarts Bearbeitung von Händels großem Oratorium hat nicht nur beim „Halleluja!“ mehr Drive als das Original. Robert Wilson wollte der Salzburger Mozartwoche die optische Edelversion eines Werks schenken, das sich eigentlich nicht bebildern lässt. Macht nix, dachte sich Wilson und schüttete in knapp drei Stunden das Füllhorn seines Gesamtwerkes aus. Samt Tanzeinlage.
https://orf.at/stories/3151997/

Franz Mazura ist tot
Der Baßbariton starb im Alter von 95 Jahren
Tagesspiegel
Opernsänger Franz Mazura gestorben
Kurier

„Konzertgänger in Berlin“
Zwangshammernd: Kirill Petrenko dirigiert Mahlers Sechste
Die Menschheit teilt sich in zwei Gruppen, die vermutlich unterschiedlich groß sind: diejenigen, die sich brennend für die Frage interessieren, ob in Gustav Mahlers 6. Sinfonie zuerst das Scherzo und dann das Andante kommt oder aber zuerst das Andante und dann das Scherzo. Und diejenigen, denen es egal ist. Kirill Petrenko macht bei den Berliner Philharmonikern zuerst das Andante und dann das Scherzo. Was unter anderem zeigt, dass sich in dieser Hinsicht sein Abgrenzungsbedürfnis zum Vorgänger Simon Rattle in Grenzen hält.
https://hundert11.net/zwangshammernd/

Wien/ Staatsoper
Zur höheren Ehre des Buffo-Geblödels – Bezahlartikel
Margarita Gritskova brilliert als bezauberndes Aschenputtel inmitten eines launigen Ensembles auf dem pulsierenden Rossini-Klangteppich, den die Staatsopern-Musiker unter Evelino Pidòs Leitung ausbreiten.
Die Presse „Die SAMSTAG-PRESSE – 25. Januar 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 24. JÄNNER / JANUAR 2020

Foto: (c) Michael Pöhn, Wiener Staatsoper

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Die FREITAG-PRESSE – 24. JÄNNER / JANUAR 2020

Wien
Cafe Oper wird Besucherzentrum
Das Cafe Oper in der Wiener Staatsoper soll mit Ende Juni geschlossen werden. Die Bundestheater-Holding hat nun Einblick in ihre Pläne gegeben. Anstatt des Cafes soll ein neues Besucherzentrum entstehen, berichtet „Wien heute“.
https://wien.orf.at/stories/3031137/

Bregenz
Bregenzer Festspiele erhalten Bühnenpreis „Opus“
https://www.vol.at/bregenzer-festspiele-erhalten-buehnenpreis-opus/6496310

Paris
Pariser Oper im Streik : Das ist Menschenschinderei!
Der Streik hat für die Pariser Oper katastrophale wirtschaftliche Folgen, aber die Orchestermusiker und Chorsänger haben gute Gründe für ihren Arbeitskampf.
Frankfurter Allgemeine

Berlin: Ein offener Brief an Daniel Barenboim
Lieses Klassikwelt
In Vorfreude auf die anstehende Meistersinger– Premiere an der Semperoper in Dresden unter Christian Thielemann wollte ich heute eigentlich über dieses geniale Werk schreiben. Aber der unfassbare Aufruhr anlässlich des jüngsten Auftritts von Plácido Domingo an der Berliner Staatsoper hat in mir das Bedürfnis geweckt, dazu Stellung zu beziehen – in Form eines Solidaritäts-Schreibens an Daniel Barenboim. Ich bin keineswegs der Meinung, dass berühmte Künstler alles dürfen. Aber das Ausmaß des Protests gegen den Sänger, halte ich für übertrieben, zumal die Anschuldigungen gegen ihn noch keineswegs erwiesen sind. Mein Essay über die Meistersinger folgt dann nächsten Freitag.
von Kirsten Liese, Berlin
Klassik-begeistert

Rachmaninoff, mon Amour II
Der in Hamburg lebende Journalist und Publizist Harald N. Stazol liebt klassische Musik, Oper und Ballett. Besonders schätzt er die Musik des russischen Komponisten Sergei Wassiljewitsch Rachmaninoff (* 20. Märzjul./ 1. April 1873greg. auf dem Landgut Semjonowo bei Staraja Russa im Gouvernement Nowgorod, Russisches Kaiserreich; † 28. März 1943 in Beverly Hills, Kalifornien, USA). Dies ist der zweite Teil einer sechsteiligen Serie über den Ausnahmemusiker.
Obwohl mein Amazon-Konto überzogen ist, habe ich gerade „Rachmaninoff plays Rachmaninoff“ bestellt, und auch Sie, verehrter Leser dieser Eloge an einen Komponisten ohnegleichen, sans pareil, hätten Ihre wahre Freude daran, des“ bin ich gewiss!
Klassik-begeistert „Die FREITAG-PRESSE – 24. JÄNNER / JANUAR 2020“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 23. JÄNNER / JANUAR 2020

Foto: Staatsoper Unter den Linden, © M. Lautenschläger
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 23. JÄNNER / JANUAR 2020

Berlin
Niederbayer ist Staatskapellmeister in Berlin
– Der Dirigent Thomas Guggeis (26) tritt mit der Spielzeit 2020/21 als Staatskapellmeister an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin an. Die Stelle sei extra für ihn geschaffen worden, sagte er dem „Straubinger Tagblatt“: Staatskapellmeister sei ein Ehrentitel,der extra für ihn geschaffen wurde
Sueddeutsche Zeitung

Staatsballett Berlin
Sasha Waltz und Johannes Öhman geben Intendanz auf
Von Beginn an gab es Streit um die Intendanz von Sasha Waltz und Johannes Öhman am Staatsballett. Zum Jahresende nun soll Schluss sein. Öhman übernimmt einen neuen Posten in Stockholm.
https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2020/01/sasha-waltz-johannes-oehman

Wien/ Volksoper
Carmen an der Volksoper Wien: feuriges Liebesdrama? Fehlanzeige!….
Die Sänger stolpern in deutscher Sprache über die vielen, kantigen Silben hinweg. Hinzu kommt eine lieblos wirkende Carmen, der man ihre verführerische Wirkung auf die Männerwelt nicht abkauft. Und ein Orchester, das durch die schnellen, rhythmisch grazilen Stellen der Komposition schrammt. Leider eher ein Schlag ins Wasser als ein feuriges Liebesdrama.
Von Julia Lenart aus der Volksoper Wien.
https://klassik-begeistert.de/george-bizet-carmen-volksoper-wien/

Wien/ Staatsoper
Stell dir vor, es ist Oper und der Dirigent taucht nicht auf
Tiroler Tageszeitung

Fankfurt
„Tristan“ in Frankfurt: Mann sucht Frau fürs Sterben
Frankfurter Allgemeine

Hamburg
Alles ist Spaß auf Erden! Calixto Bieito inszeniert Verdis Falstaff in Hamburg
Neue Musikzeitung/nmz.de

„Die DONNERSTAG-PRESSE – 23. JÄNNER / JANUAR 2020“ weiterlesen

Die MITTWOCH -PRESSE – 22. JÄNNER 2020

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Die MITTWOCH -PRESSE – 22. JÄNNER 2020

Festspielhaus Bayreuth. Foto: © Andreas Schmidt

Österreich
Das Klassik-Jahr 2019 in Zahlen
https://oe1.orf.at/artikel/666888/Das-Klassik-Jahr-2019-in-Zahlen

Künstler Meese will Bayreuth übernehmen: «Wagner nicht glattbügeln»
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien/ Staatsoper
Impulsiv: „Salome“ an der Wiener Staatsoper
Die altehrwürdige Inszenierung erfreut sich eines tragischen Pärchens
Der Standard

Frankfurt
„Tristan und Isolde“ an der Oper Frankfurt: Von des Tages Schein betroffen
Frankfurter Rundschau

Überwältigend: „Tristan und Isolde” an der Oper Frankfurt
https://www.swr.de/swr2/buehne/Buehne-Ueberwaeltigend-Tristan-und-Isolde-an-der

Wien/ Staatsoper
Zu spät dran! Dirigent verpasst Opernaufführung
Stell dir vor, der Vorhang soll hochgehen, aber der Dirigent ist nicht da. Das passierte nun an der Wiener Staatsoper. „Lohengrin“ startete verspätet.
Heute.at

Berlin/ Staatsoper
Musiktheater einmal wirklich hautnah erlebt: USHER – eine beklemmende Kammeroper Unter den Linden
In der Musikwelt ist allgemein bekannt, dass der Komponist Claude Debussy neben seiner Oper „Pelléas und Mélisande“ noch weitere Bühnenwerke geplant hatte. Am weitesten gediehen war das Projekt, die Erzählung „Der Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allan Poe zu vertonen. Was Debussy aber letztlich hinterließ, war ein Fragment von nicht viel mehr als 20 Minuten Musik sowie mehrere Textentwürfe. Die belgische Komponistin Annelies Van Parys hat dieses Material als Grundlage für ihre Kammeroper Usher genommen, es aber in völlig eigenständiger Weise weiterentwickelt.
Peter Sommeregger berichtet aus der Staatsoper Unter den Linden.
Klassik-begeistert

German opera singers slam Azerbaijani tenor for getting Armenian soprano fired
Pape, Quasthoff, Hasmik Papian geben jetzt ihren Senf dazu ab.
Ab 28. Jänner sind die 3 Turandot Vorstellungen in München.
Obs dort Stunk gibt wie bei Domingo in Berlin?
https://en.armradio.am/2020/01/20/german-opera-singers-slam-azerbaijani

Langes Klassikwelt 5: Von Twitter zu Beethoven – der furchtlose Humanist Igor Levit ist auch ein moderner Musiklehrer
Twitter hat ja bei manchen das Image einer Krawallbude. Doch wie bei jedem Werkzeug kommt es darauf an, wer es nutzt, wie – und wofür. Dann kann es zum Beispiel sein, dass sich plötzlich die Tür zu Beethovens Klavierwerken öffnet. Weil man sich dafür interessiert, was ein kluger Mensch zu sagen hat.
Gabriele Lange berichtet aus München
https://klassik-begeistert.de/langes-klassikwelt-5-klassik-begeistert-de/

„Konzertgänger in Berlin“
Läppisches und Sprengendes: Kleine Fazite zum Ultraschall-Festival 2020
Nur doofe Männer sagen noch „starke Frauen (oder Schriftstellerinnen, Komponistinnen etc pp)“. Denn das klingt, als wäre es etwas Besonderes, ganz Außergewöhnliches. Vielleicht besser so: Drei großartige Komponistinnen haben den Konzertgänger beim diesjährigen Ultraschall-Festival für neue Musik besonders beeindruckt. Für die Tiefpunkte scheinen hingegen, sprechen wir’s aus, vorwiegend Männer verantwortlich.
https://hundert11.net/ultraschall2020-fazit/

Hamburg/ Elbphilharmonie
Brangäne (Nebenrolle) überragt Isolde (Hauptrolle)…
Es hätte einer der Höhepunkte dieser Elbphilharmonie-Saison werden können: „Tristan und Isolde“, zweiter Aufzug, Richard Wagners ent-rücktetes Werk. Ein Dirigent von Weltformat: Valery Gergiev. Ein international anerkanntes Orchester: die Münchner Philharmoniker. Und vom Papier her tolle Solisten.
Leider kam es anders.
Andreas Schmidt und Dr. Ralf Wegner berichten aus der Elbphilharmonie.
https://klassik-begeistert.de/muenchner-philharmoniker-valery-gergiev-martina-serafin „Die MITTWOCH -PRESSE – 22. JÄNNER 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG -PRESSE – 21. JÄNNER / JANUAR 2020

Foto: © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
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Die DIENSTAG -PRESSE – 21. JÄNNER / JANUAR 2020

Wien/ Staatsoper
Opernball-Nachfolge: Wer zögert und wer damit kokettiert
Maria Großbauer verkündete überraschend ihren Rücktritt – und schon wird wild spekuliert, wer übernehmen soll.
Kurier

Opernball-Chefin Maria Großbauer hört auf
https://www.heute.at/s/opernball-chefin-maria-grossbauer-hort-auf-50711482

Darum wirft Opernball-Chefin hin
Heute.at

Hamburg
Die Ambrogio Maestri-Show begeistert Hamburg
Vermutlich kann den Falstaff derzeit keiner besser singen und spielen als der italienische Bariton Ambrogio Maestri. Mit einer mächtigen Stimme baritonalen Wohlklangs artikuliert er die Feinheiten seiner Partie auf höchstem sängerischen Niveau: Wandlungsfähig, dynamisch und glasklar brilliert er hier in seiner Paraderolle.
Ulrich Poser berichtet über die Premiere des „Falstaff“ von Giuseppe Verdi in der Staatsoper Hamburg vom 19. Januar 2020
Was für ein wunderbarer Abend!
Klassik-begeistert

Musikalisches Feuerwerk überstrahlt unausgegorene Inszenierung: „Falstaff“ an der Staatsoper Hamburg
Verdis Alterskomödie gerät in Hamburg zu einer gelungenen Charakterzeichnung mit sehr guten bis herausragenden Gesangsleistungen. Der Regie mangelt es unterdessen an einer überzeugenden Gesamtidee, sie verliert sich in einer Mischung aus milder Provokation, leerer Dekonstruktion, fehlender Detailgenauigkeit und einigen gelungenen Einfällen. Das Publikum honoriert die musikalischen Leistungen, lässt die Inszenierung aber durchfallen.
Guido Marquardt berichtet aus der Staatsoper Hamburg.
Klassik-begeistert

Wien/ Theater an der Wien
Der Regie-Mehrwert von Strauss’ Salome
Theater an der Wien: Gefeierte Premiere der Oper von Richard Strauss in der Inszenierung von Nikolaus Habjan.
https://www.nachrichten.at/kultur/der-regie-mehrwert-von-strauss
Es ist Großartiges geschehen: Salome am Theater an der Wien
bachtrack „Die DIENSTAG -PRESSE – 21. JÄNNER / JANUAR 2020“ weiterlesen

Die MONTAG -PRESSE – 20. JÄNNER / JANUAR 2020

Foto: Salome – Theater an der Wien © Werner Kmetisch
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Die MONTAG -PRESSE – 20. JÄNNER / JANUAR 2020

Wien/ Theater an der Wien
„Salome im Blutrausch“
Die erste Neuproduktion des Theaters an der Wien im Jahr 2020 widmete sich der Richard Strauss’schen „Salome“. Gestützt auf eine reduzierte Orchesterfassung von Eberhard Kloke durfte man wieder Nikolaus Habjans Puppen begegnen: eine für Salome und eine für Jochanaan.
http://www.operinwien.at/werkverz/strauss/asalome11.htm

„Salome“ oder Puppen sind nicht immer die Lösung
Wiener Zeitung

In der Todeszone des Begehrens
Richard Strauss’ „Salome“ am Theater an der Wien in einer intensiven Variante von Regisseur Nikolaus Habjan
https://www.derstandard.at/story/2000113487498/in-der-todeszone-des-begehrens
Faszinierende „Salome“ im Theater an der Wien
https://www.diepresse.com/5754715/faszinierende-salome-im-theater-an-der-wien

Nürnberg
Kritik: „Manon“ am Staatstheater Nürnberg: Bare Liebe, wahres Geld
BR-Klassik

Wien/Musikverein
Philharmonisches: Besuch vom lieben Gott
John Williams, Anne-Sophie Mutter und die Wiener Philharmoniker im Musikverein
https://www.derstandard.at/story/2000113486699/besuch-vom-lieben-gott

Hamburg
Den Dirigenten des Symphonischen Chores Hamburg begeistert die „Meisterschaft“ Maestro von Dohnányis
Der Dirigent des Symphonischen Chores Hamburg, Professor Matthias Janz, hat am Freitagabend gemeinsam mit klassik-begeistert.de-Herausgeber Andreas Schmidt das Konzert im Großen Saal der Elbphilharmonie unter Leitung von Christoph von Dohnányi besucht. Janz wollte sich damit auch noch einmal mit den Gegebenheiten in dem 2100 Sitzplätze zählenden Konzertsaal vertraut machen, da er hier mit seinem Chor am Sonntag, 23. Februar 2020, um 11 Uhr das Werk Les Béatitudes von César Franck aufführen wird (das Konzert ist ausverkauft, eventuell gibt es Restkarten an der Morgenkasse). Bereits am 9. Dezember 2017 hatte Janz mit seinem Chor in der Elbphilharmonie den „Messiah“ von Georg Friedrich Händel aufgeführt – der Symphonische Chor Hamburg war damit der erste Laienchor, der im Eröffnungsjahr der Elbphilharmonie ein Werk darbieten durfte.
Andreas Schmidt berichtet aus der Elbphilharmonie.
https://klassik-begeistert.de/christoph-von-dohnanyi-ndr-elbphilharmonie-orchester „Die MONTAG -PRESSE – 20. JÄNNER / JANUAR 2020“ weiterlesen