Die MONTAG-PRESSE – 25. FEBRUAR 2019

Foto: Daniel Barenboim, © Warner Music Germany / Ricardo Davila

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Die MONTAG-PRESSE – 25. FEBRUAR 2019

Berlin/ Staatsoper
Absolutistisch durchregiert? Plötzlich wollen es alle gewusst haben
Daniel Barenboim ist ein Genie – und ein Diktator, der nie Rücksicht auf andere nahm. Nachdem der Vorwurf aufkam, der Musikchef der Berliner Staatsoper habe Musiker misshandelt, regiert nun der Intendant. Und es wird spekuliert über die Zukunft des Dirigenten.
Die Welt.de

Nürnberg/“Così fan tutte“
Vulgärklamotte in Blümchenkleidern
„Così fan tutte“ gehört zu einer von Mozarts meistaufgeführten Opern – und hat auch schon etliche Deutungen erlebt. Am 23. Februar feierte „Così“ am Nürnberger Staatstheater Premiere. Die Regie führte Staatsintendant Jens-Daniel Herzog.
BR-Klassik
Im Zweiten sieht man besser: Mozarts „Così fan tutte“ am Staatstheater Nürnberg
https://www.nmz.de/online/mozarts-cosi-fan-tutte-am-staatstheater-nuernberg

Halle
Wenn Kunst auf Wirklichkeit trifft – „Ariadne auf Naxos“ mit Vorspiel an der Oper Halle
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin
Robin Ticciati und das Deutsche Symphonie Orchester vollenden ihren Brahmszyklus
So geht Brahmszyklus. Konzeptionell war das deutlich anders als gewohnt. 4 Konzerte, 4 Brahmssinfonien – so weit, so gut. Aber jede Sinfonie wird jeweils mit aufregender Musik anderer Komponisten kombiniert. Von Schütz bis Dutilleux, von Zeitgenossen und Antipoden, von Debussy bis Bach. Die beiden letzten Konzerte in der Philharmonie Berlin zeigen Ticciati wiederum als zwischen Sachlichkeit und Straffheit pendelnden Orchesterleiter.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2019/02/24/dso

„Konzertgänger in Berlin“
Stillend: Brahms zum Dritten und Vierten
Die Brahms-Perspektiven des Deutschen Symphonie-Orchesters mit Robin Ticciati sind auch in den beiden Konzerten am Abschluss-Wochenende eine erfreuliche, teils begeisternde Angelegenheit.
https://hundert11.net/brahmsperspektiven34/

Berlin/ Konzerthaus
Ein ganz entspannt gespielter Mozart im Konzerthaus
Der britische Dirigent Andrew Parrott zeigt mit dem Konzerthausorchester, wie die Musik für die Zeitgenossen geklungen hat.
Berliner Morgenpost

Wien
Theater an der Wien: Tschaikowski im Doppelpack
Peter I. Tschaikowski:
Mazeppa, Theater an der Wien, 21. Februar 2019
Iolanta/Undine, Theater an der Wien, 22. Februar 2019
Bei einem zweitägigen Gastspiel hat sich das Ensemble der erst 1990 in Moskau gegründeten Helikon-Oper dem Wiener Publikum vorgestellt – und man kann sagen mit enormem Erfolg.
Herbert Hiess berichtet aus dem Theater an der Wien.
Klassik-begeistert

München/ Bayerische Staatsoper
Kreneks Zwölftonoper überwältigt München…
Die Welt unter dem Kreuze Christi. Eine epische Konzeption, die ausschöpfender nicht sein könnte. Karl V in ausgereifter Pracht alleine auf der Bühne. Inmitten von knietiefen Wassermassen auf der ganzen Bühne, von Feuerflammen, Drehpunkten und einem nicht mehr ganz irdisch-bewegten Bühnenspektakel findet Kreneks Oper, das erste dodekaphone Musiktheaterwerk der Geschichte, in der Bayerischen Staatsoper statt.
Anna-Maria Haberberger berichtet aus der Bayerischen Staatsoper in München.
Klassik-begeistert „Die MONTAG-PRESSE – 25. FEBRUAR 2019“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 24. FEBRUAR 2019

Foto: Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim, Elbphilharmonie,
(c) Claudia Höhne
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Die SONNTAG-PRESSE – 24. FEBRUAR 2019

Berlin/ Kritik an Barenboims Führungsstil
Angstfrei spielen
Ehemalige Mitglieder der Staatskapelle Berlin werfen dem Dirigenten Daniel Barenboim vor, die Zerrüttung der physischen und psychischen Gesundheit seiner Musiker in Kauf zu nehmen. Aber geht es wirklich um ihn – oder um das System?
Frankfurter Allgemeine
Daniel Barenboim: „Ich bin kein Lamm“

Dem Dirigenten der Berliner Staatsoper wird vorgeworfen, seine Musiker zu schikanieren – schon werden Namen für mögliche Nachfolger gehandelt.
Tagesspiegel

Hamburg
Frühlingsgefühle im norddeutschen Winter: Mit Krzysztof Urbánski, dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Vadim Gluzman in Elbphilharmonie Hamburg
Tschaikowsky vertrieb einst am Genfer See mit dem Violinkonzert seine Depressionen. Mendelssohn Bartholdy blies in Italien den schottischen Nebel fort. Und Krzysztof Urbánski treibt dem Publikum in der Elbphilharmonie den grauen Hamburger Winter aus.
Guido Marquardt berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg.
Klassik-begeistert

Berlin/Philharmonie
Daniil Trifonov: Die Hitze des Romantikers
In der Philharmonie verfehlt Pianist Daniil Trifonov Beethoven in dessen Es-Dur-Sonate op. 31, findet aber bei Prokofjew zu sich
Tagesspiegel

München
Bayerische Staatsoper: Joseph Calleja über „Carmen“ und München
Münchner Abendzeitung

München/ Bayerische Staatsoper
Kastration: Großer Wurf wird verschleudert
Einwurf von Tim Theo Tinn zu „Karl V.“/Live-Stream am 23.2.
https://onlinemerker.com/muenchen-bayerische-staatsoper-karl-v-als-live-stream/

Aribert Reimann über die „Fragments de Rilke“: „Es geht um unsere Erde“
DeutschlandfunkKultur „Die SONNTAG-PRESSE – 24. FEBRUAR 2019“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 22. FEBRUAR 2019

Foto: Daniel Barenboim, © Christian Mang
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Die FREITAG-PRESSE – 22. FEBRUAR 2019

Berlin
Höchstleistung um jeden Preis?
Anfang Februar erschien im Online-Magazin VAN ein langer Artikel über die Macht und den Machtmissbrauch des Dirigenten Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Rund ein Dutzend Mitarbeiter kritisiert darin den Führungsstil Barenboims – anonym. Unter Musikern hat dieser Artikel viel Wirbel gemacht, bei BR-KLASSIK sprechen nun drei von ihnen namentlich.
BR-Klassik
Kritik an Barenboim Sein Lebenswerk steht auf dem Spiel
Der Unmut über den Führungsstil von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim an der Staatsoper wächst. Das sollte die Kulturpolitik ernst nehmen.
Tagesspiegel
Daniel Barenboim: Der König wankt
Seit Tagen kursieren massive anonyme Vorwürfe gegen Daniel Barenboim. Jetzt wagen sich Musiker aus der Deckung.
Münchner Merkur

Ioan Holender: „Dubai ist die Mailänder Scala“
Der ehemalige Staatsopern-Direktor über die Krim, die Zukunft der Oper und die Kulturpolitik
Kurier

Retro-Regie: Theaterasche brennt nicht mehr
An den Opernhäusern boomt ein Retro-Trend. Nachdem man jahrzehntelang um die wildesten Regie-Ideen gebuhlt hat, um ja nicht «museal» zu wirken, wetteifern die Bühnen plötzlich in der Wiederbelebung alter und ältester Produktionen. Diese Nostalgie führt in eine Sackgasse.
https://www.nzz.ch/feuilleton/retro-regie-theaterasche-brennt-nicht-mehr-ld.1461305

München/ Gasteig
Nach Urheberrecht-Blockade Gasteig München: Bleibt doch alles, wie es ist?
Münchner Abendzeitung

Dresden
Dirigent Thielemann „klaut“ gern bei Kollegen
„Man lebt ja nicht in einer Käseglocke alleine“, sagt Christian Thielemann. Wenn jemand eine Stimme schön heraushole, dann mache er das nach.
Die Presse

Hamburg
Elbphilharmonie-Akustiker : „Das Ganze hat auch viel mit Psychologie zu tun“
Beschwerden hält er für normal, Veränderungen für ausgeschlossen und mehr Vorbereitungszeit für angeraten: Yasuhisa Toyota, Akustiker der Elbphilharmonie, antwortet auf die Klagen von Zuhörern und Musikern.
Frankfurter Allgemeine „Die FREITAG-PRESSE – 22. FEBRUAR 2019“ weiterlesen

EIN TITAN DES KREATIVEN INDIVIDUALISMUS:
ZUM TOD VON KARL LAGERFELD

Foto: Karl Lagerfeld, Volkswagen People’s Night © Siebi

Zum Tod von Karl Lagerfeld am 19. Februar 2019

Karl Lagerfeld hinterlässt eine große Lücke, die schon beinahe einem Krater gleicht. Es wird nicht einfach so weitergehen. Es wird etwas Neues, Anderes kommen. Karl Lagerfeld wird in unserem Andenken bleiben; das Neue wird ihn nicht überdecken, sondern an seine Seite treten. Die Kreativität wird leuchten.

von Dr. Holger Voigt

Als am 6. Dezember 2017 Karl Lagerfeld mit seiner ‚Métiers d’Art’-Kollektion des Hauses Chanel die Hamburger Elbphilharmonie „rockte“, wurde dieses als Ehrerbietung des Chefdesigners an seine Geburtsstadt Hamburg verstanden: Der große Sohn kehrte – zumindest für diesen Abend – in seine Heimatstadt zurück.

Ob Karl Lagerfeld dieses tatsächlich auch so sah, dürfte eher fraglich sein. Patriotismus lag ihm nicht. Sein Verhältnis zu Hamburg war zwar ein grundsätzlich positives – er bekam „positive Gefühle“ beim Anblick des Hafens und dem „Herumschippern“ auf der Elbe – wie er selbst einmal sagte. Allerdings empfand er seine Geburtststadt Hamburg eher als „eine Tapete seines Lebens“, und von Tapeten weiss man, dass sie abgenommen oder übermalt werden können. Das Haus seines Lebens dürfte viele Zimmer haben, in denen dann eben auch viele Tapeten die Wände zieren. „Zum Tod von Karl Lagerfeld am 19. Februar 2019, klassik-begeistert.de“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. FEBRUAR 2019

Daniel Barenboim, Foto: © Warner Music Germany / Ricardo Davila
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. FEBRUAR 2019

New York/Metropolitan Opera Saison 2019/2020
https://www.metopera.org/season/2019-20-season/

Schwere Vorwürfe gegen Daniel Barenboim
„Ich habe unter ihm Schlimmstes durchmachen müssen“. Dirigenten-Dämmerung an der Berliner Staatsoper? Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper, soll über Jahre Mitarbeiter und Musiker vorgeführt, beleidigt und körperlich angegangen haben. Es zeigen sich ernsthafte Risse in der Schweigemauer.
Die Welt.de

Karlsruhe
Händel-Show in Las Vegas – Die 42. Händelfestspiele Karlsruhe eröffnen mit „Serse“ in der Regie von Max Emanuel Cencic
Neue Musikzeitung/nmz,de

Wien/ Musikverein
Sir Simons Teufelswalzer
Sir Simon Rattle dirigierte Rameau,Ravel und Debussy.
Wiener Zeitung

Zwischentöne: Akustische Rückgewinnung eines verlorenen Jahrhunderts
Sir Simon Rattle beschreibt bei seinem ersten Wien-Gastspiel mit London Symphony einen Bogen von Rameau bis Bartók. Das ist ein Auftrag!
Die Presse

Wien/ Theater an der Wien
Raben verkünden die Ankunft des Herrn
Calixto Bieito setzt in seiner szenischen Version von Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Elias“ auf starke Symbolik. Dass der Abend lange nachklingen wird, liegt aber an einem glanzvoll zerrissenen Christian Gerhaher.
Frankfurter Allgemeine

„Elias“ im Theater an der Wien: Großes Kino, große Musik, großer Abend!
Das Wiener Publikum ist dankbar, darf sich dieser Tage äußerst glücklich schätzen, in dieser wunderbaren Stadt – der Musikhauptstadt dieses Planeten – beheimatet zu sein. Lautstarker Jubel samt Bravi.
In Wien, do spüt die Musi! Dieser Tage intensiver, vielfältiger und besser als je zuvor. Da können die Nostalgiker noch so viel raunzen, ewig der guten alten Zeiten nachtrauern, und die Pessimisten der klassischen Musik noch so oft den Untergang prophezeien. Dieser Tage wird die Musikhauptstadt Wien ihres Beinamens mehr als nur gerecht: Startenor Piotr Beczala, Ildebrando D’Arcangelo und „Tenore di grazia“ Juan Diego Flórez reichen sich zurzeit die Klinke in die Hand.
Da lässt sich das kleine, aber feine Theater an der Wien nicht lumpen. Edelbariton Christian Gerhaher, 50, einer der größten seiner Zunft, lässt als Prophet „Elias“ das Volk, das Publikum und die unweit entfernten Ringstraßen-Giganten in Ehrfurcht erzittern – und gleichsam dahinschmelzen.
Jürgen Pathy berichtet aus dem Theater an der Wien.
Klassik-begeistert

Christian Gerhaher als „Elias“: Der Prophet brennt nicht‘
Münchner Merkur

„Konzertgänger in Berlin“
Nachhallig: Brahms zum Zweiten
Nachhalligkeitssiegel für die Brahms-Perspektiven des Deutschen Symphonie-Orchesters mit Robin Ticciati: Kommt man aus diesem und jenem Grund erst zwei Tage nach dem zweiten Konzert dazu, drüber zu schreiben, klingt und schwingt einem die Zweite Sinfonie D-Dur immer noch im Kopf
https://hundert11.net/brahmsperspektiven2/ „Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. FEBRUAR 2019“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 20. FEBRUAR 2019

Foto: Kirill Petrenko, © Wilfried Hösl
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Die MITTWOCH-PRESSE – 20. FEBRUAR 2019

München/ Bayerische Staatsoper
Kirill Petrenko mit Beethovens Missa Solemnis: Großereignis für den Intellekt
Erstmals dirigiert Kirill Petrenko Beethovens Missa Solemnis in München. Eine erstaunliche Aufführung – aber ging sie auch zu Herzen?
Münchner Merkur

Petrenko überwältigt mit Präzision
Er liebt die Spätromantik: Dass Kiril Petrenko die Mammutpartituren von Wagner, Strauss und Mahler phänomenal dirigiert, ist bekannt. Nun leitete der Bayerische Generalmusikdirektor im Akademiekonzert Beethovens Missa Solemnis mit Chor und Orchester der Bayerischen Staatsoper. Und erweist sich auch im klassischen Repertoire als Spezialist für Ausnahmewerke.
BR-Klassik

Beethoven verspricht uns die Zukunft
Gegenprogramm zur Sicherheitskonferenz: Kirill Petrenkos grandiose „Missa solemnis“ in München.
Sueddeutsche Zeitung

Ein Tischgespräch mit Jonas Kaufmann
FALSTAFF: Wenn Sie am Abend eine Vorstellung haben – wie läuft Ihr kulinarischer Tag ab? Anders als an »normalen« Tagen?
Jonas Kaufmann: Ja, ich schlafe lange und frühstücke spät. Und dann wie immer Obst, Müsli und sehr viel Espresso. Entsprechend verschiebt sich das Mittagessen auf drei, halb vier Uhr, da gibt es meistens Pasta, Bolognese oder Amatriciana.
https://www.falstaff.at/nd/tischgespraech-mit-jonas-kaufmann/

Berlin/ Staatsoper
Aus Kinderaugen-Sicht: Mozarts „Die Zauberflöte“ als Neuinszenierung an der Staatsoper Berlin
https://www.nmz.de/online/aus-kinderaugen-sicht-mozarts-die-zauberfloete-als-neuinszenierung-an-der-staatsoper-berlin
Wenn der Hölle Rache im Kinderzimmer hochkocht
Die Welt.de

Sharons „Zauberflöte“ ist ein Desaster
Berliner Zeitung

Das. War. Ein. Spaß. : Die Zauberflöte an der Staatsoper
Hätte man jemanden beauftragt, die Publikumsreaktionen im Verlauf der gestrigen Zauberflöten-Premiere an der Staatsoper Unter den Linden zu filmen – das Ergebnis wäre mindestens genauso unterhaltsam wie die Oper selbst.
Die neue Zauberflöte ist…sagen wir…experimentell. Ob dieses Experiment gelungen ist, darüber schlagen sich die Zuschauer im Laufe des Abends die Köpfe ein. Aber alles der Reihe nach.
Friederike Walch berichtet aus der Staatsoper Unter den Linden.
Klassik-begeistert „Die MITTWOCH-PRESSE – 20. FEBRUAR 2019“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2019

Foto: Marek Janowski, NDR Elbphilharmonie Orchester
© Daniel Dittus / Elbphilharmonie Hamburg

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Die DIENSTAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2019

Dirigent Marek Janowski wird 80 Jahre alt: Perfektion statt Glamour
Eine typische Starkarriere hatte Marek Janowski nicht. Erst vor kurzem debütierte er mit großem Erfolg bei den Berliner Philharmonikern, auch bei den Bayreuther Festspielen dirigierte er spät. Marek Janowski gehört eher zu den unauffälligen unter den Altmeistern. Und obwohl seine Interpretationen zunächst häufig unspektakulär wirken, ist die musikalische Architektur bei ihm perfekt strukturiert. Jetzt wird Marek Janowski 80 Jahre alt.
BR-Klassik

Dirigent Marek Janowski wird 80: Berlins Orchestererzieher
Berliner Zeitung

Salzburg
Salzburger Festspiele: Markus Hinterhäuser will sich erneut bewerben
Der Vertrag des Intendanten endet zwar erst 2021, die Stelle wird aber schon jetzt neu ausgeschrieben, denn das Jubiläumsjahr 2020 soll ungestört von Personaldebatten ablaufen –
Der Standard

Salzburger Festspiele: Markus Hinterhäuser will sich erneut bewerben
Vertrag des Intendanten endet zwar erst 2021, die Stelle wird aber schon jetzt neu ausgeschrieben.
Kurier

Berlin
Die Zauberflöte“ in Berlin: Müde Späße mit Mozarts Marionetten
In der Berliner Staatsoper hängen, zappeln und fliegen die Sängerinnen und Sänger der „Zauberflöte“ an Marionettenfäden. Regisseur Yuval Sharon wollte eine ganz neue Idee bieten − doch die Inszenierung wirkt wie eine Parodie der Augsburger Puppenkiste.
DeutschlandfunkKultur

Debakel mit Spielzeugkrempel und Comic-Kram
So ist das, wenn eine Opernkritikerin in Vorfreude schwelgt: Ein Regisseur, den sie seit dem Bayreuther „Lohengrin“ besonders verehrt, inszeniert mit herrlichen Sängern am bestalimentierten Haus der Hauptstadt, welches ein erfahrener Intendant leitet, ihre Lieblings-Oper. Da haben wir zur Vorbereitung noch ein bisschen Fritz Wunderlich, Edita Gruberova und Kurt Moll gehört und nehmen frohgestimmt hinter der zahlreichen Polit- und Kulturprominenz Platz, um so richtig einzutauchen in Mozarts spätes Meisterwerk: sein rätselhaftes Zauber-Märchen um Entführung und Prüfung, Liebe und Freimauerei.
RB-Klassik

Aus dem Leben der Marionetten
Der amerikanische Regisseur Yuval Sharon inszeniert Mozarts „Zauberflöte“ an der Berliner Staatsoper als bunte Märchenwelt.
Sueddeutsche Zeitung

Strippenbekenntnisse
Mozart als Marionettentheater: Yuval Sharon inszeniert eine neue „Zauberflöte“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden – und spaltet das Publikum.
Tagesspiegel „Die DIENSTAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2019“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 18. FEBRUAR 2019

Foto: Christian Gerhaher © HiromichiYamamoto
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Die MONTAG-PRESSE – 18. FEBRUAR 2019

Wien/ Theater an der Wien
Der Prophet spielt zerstörerisch mit dem Feuer
Calixto Bieito inszeniert Mendelssohns Oratorium „Elias“ als fundamentale Religionskritik – mit Christian Gerhaher in der Titelrolle und dem Arnold-Schoenberg-Chor als überragende Protagonisten.
Die Presse

Bariton von Weltrang als „Elias“. Interview mit Christian Gerhaher
Kleine Zeitung

Wien/ Theater an der Wien
Prophet sein ist schwer
Im Theater an der Wien wurde der Felix Mendelssohn Bartholdy’sche Oratorium „Elias” auf die Bühne gestellt. Als „Aufreger“ hat man dafür Calixto Bieito engagiert. Der nicht unumstrittetene Regisseur erarbeitete seine erste Inszenierung an einem Wiener Opernhaus.
http://www.operinwien.at/werkverz/mendel/aelias.htm

Freiburg
Blutrünstige Morde und Vergewaltigungen in Afrika: Die deutsche Erstaufführung von César Francks Oper Hulda will schockieren
Vier Opern hat César Franck geschrieben, keine einzige davon zu Lebzeiten aufgeführt gesehen. So auch Hulda: Erst nach seinem Tod wurde die Oper in einer stark zensierten Fassung zur Uraufführung gebracht – und ist seitdem in Vergessenheit geraten. Das Werk, das auf ungeschönte Weise die Stammesrivalitäten, Missionierungswellen und religiösen Konflikte im Norwegen des 11. Jahrhunderts thematisiert, wurde vom Theater Freiburg zur deutschen Erstaufführung gebracht.
Klassik-begeistert

Figuren werden zu Schattenrissen – César Francks „Hulda“ am Theater Freiburg
Neue Musikzeitung/nmz.de

Düsseldorf/ Rheinoper
Inzest und Ehebruch: Man ist begeistert
Anno Schreiers Oper „Schade, dass sie eine Hure war“ wurde in Düsseldorf uraufgeführt. Ein drastischer Stoff, handwerkliche Brillanz . . . und doch: Das Unerträgliche ist viel zu unterhaltsam . Schade.
Sueddeutsche Zeitung

Berlin
Philharmonie Berlin: das DSO und Robin Ticciati und Igor Levit mit Brahms und Schumann

Ein insgesamt verblüffend gelungener Auftakt des einwöchigen Brahms-Festivals mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und seinem Chefdirigenten Robin Ticciati. Ein helles, schlankes, durchsichtiges Klangbild, angezogene Tempi, vibratolose Streicher und eine bisweilen eigenwillige Agogik und Dynamik bereiten den Boden für bärenstarken, aber alles andere als verzottelt bärigen Brahms. Zuvor spielt der Pianist Igor Levit das Schumann-Konzert und stellt seine aktuelle Ausnahmestellung unter Beweis. So hell, so klug, so durchdacht hat man das Konzert schon lange nicht mehr gehört. In Herangehensweise und Stilwillen wird man bisweilen an Wilhelm Kempff erinnert.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2019/02/18/dso

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Die SONNTAG-PRESSE – 17. FEBRUAR 2019

Foto: Bruno Ganz © Loui der Colli / Wikipedia CC BY-SA 3.0

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Die SONNTAG-PRESSE – 17. FEBRUAR 2019

Sprechtheater

Mit 77 Jahren gestorben: Bruno Ganz ist tot
Einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schauspieler, der auch in Hollywood Karriere machte: Bruno Ganz ist im Alter von 77 Jahren in Zürich gestorben.
Tagesspiegel

Reaktionen zum Tod von Bruno Ganz „Es war mir eine Ehre“
Schauspieler Bruno Ganz zählte zu den größten seiner Branche. Mit Trauer und Betroffenheit reagieren Kultur und Politik auf den Tod des Schweizers.
Der Spiegel

Im Alter von 77 Jahren: Schauspieler Bruno Ganz ist tot
Der Schweizer Bruno Ganz war einer der bedeutendsten Schauspieler des deutschsprachigen Raums. Auf der Bühne und im Film hat er den Grübler, den Stillen gegeben – und den Diktator. Nun ist er im Alter von 77 Jahren gestorben.
Der Spiegel

Reaktionen zum Tod von Bruno Ganz: «Einer der bedeutendsten Schauspieler unserer Zeit geht, sein fulminantes Werk bleibt»
77-jährig ist der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz an seinem Wohnort in Zürich einem Krebsleiden erlegen. Exponenten aus Politik und Kultur nehmen Abschied.
Neue Zürcher Zeitung

Bruno Ganz mit 77 gestorben
https://www.nzz.ch/feuilleton/bruno-ganz-ist-mit-77-jahren-gestorben-ld.1460388

Mythische Größe, einzigartiges Charisma: Schauspieler Bruno Ganz ist tot
Der Schweizer war einer der bedeutendsten Schauspieler des deutschsprachigen Raums –
https://derstandard.at/2000098102571/Schauspieler-Bruno-Ganz-gestorben

Graz
„König Roger“: Die Grazer Oper macht einen Fund
In dem kaum gespielten Werk von 1926 verführt der Hirte einen König – und der polnische Komponist Szymanowski den Hörer mit sinnlichem Klangrausch. Karge Regie, engagiertes Orchester und wackere Sänger.
Die Presse „Die SONNTAG-PRESSE – 17. FEBRUAR 2019“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 16. FEBRUAR 2019

Foto: Nadezhda Karyazina, Mezzosopranistin  © Kartal Karagedik

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Hamburg
Karin Beier spendiert der Staatsoper die erste eigene „Nase“
Die nächste Spielzeit eröffnet die Staatsoper mit Schostakowitschs „Die Nase“, inszeniert von Schauspielhaus-Intendantin Karin Beier.
Hamburger Abendblatt

Wann spielt die Staatsoper Hamburg wieder in der europäischen Spitzenliga?
Der Weltstar Placido Domingo wird 2020 drei Mal als Simon Boccanegra in Giuseppe Verdis gleichnamiger Oper in Hamburg singen. klassik-begeistertde besuchte die Pressekonferenz zur Saisonvorschau in der Staatsoper Hamburg. Die Auslastung in der vergangenen Spielzeit lag für das traditionsreiche Haus bei deutlich ausbaufähigen 77 Prozent. Der Weltstar John Neumeier – der 80-Jährige ist frisch verheiratet und sieht phantastisch wie ein Jungbrunnen aus – und sein Maßstäbe setzendes Hamburg Ballett kamen auf eine Auslastung von 90 Prozent. Das ist die benchmark!
Der Herausgeber berichtet aus der Staatsoper Hamburg
Klassik-begeistert

Hamburg
Nadezhda Karyazina: Ein (Rising) Star made in HH, ein Mezzo mit Fem-Appeal
Vielleicht kann der Hamburger Staatopernintendant Georges Delnon am Freitag auf der Pressekonferenz erklären, wie er seine Ausnahmetalente im Haus an der Dammtorstraße zu halten gedenkt. Es wird nur über schöne Rollen und gutes Geld zu regeln sein. Zu wünschen wäre es der Staatsoper Hamburg wirklich, denn dieses Haus ist auf richtig gute Sängerinnen und Sänger dringend angewiesen, da in HH leider immer wieder auch Mittelmaß zu hören ist. Nur mit Sängerinnen wie Nadezhda Karyazina kann dieses traditionsreiche Opernhaus wieder dorthin zurückkehren, wo es einmal war: in die europäische Champions League.
Darf ich Sie auf einen Namen aufmerksam machen: Nadezhda Karyazina.
Der Herausgeber berichtet aus der Staatsoper Hamburg.
Klassik-gebeistert

Wien/ Theater an der Wien
„Nicht heilig im herkömmlichen Sinn“
Calixto Bieito inszeniert im Theater an der Wien „Elias“. Ein Gespräch mit dem vermeintlichen Bürgerschreck über sein Debüt in der Stadt.
Wiener Zeitung

Österreich
Eifriges Nüsse-Sammeln bei den Bundestheatern
Spielbetrieb ist bis 2022 gesichert, die Reserven liegen derzeit bei 54 Millionen Euro.
Wiener Zeitung
Bundestheater finanziell auf solidem Kurs
Besucherplus in allen Häusern – Prozess zu Causa Burgtheater wahrscheinlich ab Mai
Der Standard

Genf
Die Oper Genf ist zurück in ihrem Stammhaus: Diesen Kontrast müssen wir aushalten
Das historische Grand Théâtre de Genève wird nach dreijähriger Renovation glanzvoll mit Wagners «Ring»-Zyklus wiedereröffnet. Der siebzig Millionen Franken teure Umbau ist ein Meilenstein für das neben Zürich bedeutendste Opernhaus der Schweiz.
Neue Zürcher Zeitung
Das Orchester spricht – Zur Wiedereröffnung des Grand Théâtre Genève mit Wagners „Ring des Nibelungen“
Neue Musikzeitung/nmz.de

Klagenfurt
Passable Premiere von „Pelléas et Mélisande“ im Stadttheater Klagenfurt
Was darf man erwarten, wenn das Stadttheater Klagenfurt Claude Debussys Pelléas et Mélisande aufführt? Durchaus passables Musiktheater, wie die Klagenfurter beweisen. Das Stadttheater zieht alle Register, um sich der Herausforderung zu stellen.
Julia Lenart berichtet aus dem Stadttheater Klagenfurt
Klassik-begeistert

München
Gasteig: Arien und Duette mit Jonas Kaufmann und Anita Rachvelishvili
Münchner Abendzeitung

Zürich
«Ich lerne und lerne, das ist mein Sängerinnenleben»
Die Star-Sopranistin Krassimira Stoyanova kehrt für den «Rosenkavalier» von Richard Strauss ans Zürcher Opernhaus zurück.
Neue Zürcher Zeitung

Verona
Zeffirelli inszeniert neue „La Traviata“ in Verona
Im Alter von 96 Jahren inszeniert der italienische Regisseur Franco Zeffirelli im Sommer erstmals eine neue Version der „La Traviata“ für die Arena von Verona. Die Verdi-Oper wird die kommende Saison am 21. Juni eröffnen, wie Intendantin Cecilia Gasdia in einer Presseaussendung mitteilte. Mehrere Aufführungen sind bis September geplant.
Salzburger Nachrichten „Die SAMSTAG-PRESSE – 16. FEBRUAR 2019“ weiterlesen