Foto: Thomas Guggeis Copyright by Diana Hillesheim
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DONNERSTAG-PRESSE, 23. APRIL 2026
Frankfurt/Alte Oper
Guggeis lässt die Frankfurter Museumslöwen kräftig brüllen
Dieses Konzert war großes Kino für die Ohren, präsentiert von Musikern, die sichtlich Freude an der Herausforderung hatten. Ein Abend, der noch lange nachklingen wird, so wie der letzte Beckenschlag von Jürgen Friedel, der wie ein Schimmer über dem Parkett hängen blieb.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
Wien
Volksopern-Chefs: „Je mehr Premieren, desto mehr Geld“
Die neue Saison steht vor der Tür, betriebsintern muss man aber sparen. Direktorin Lotte de Beer und kaufmännischer Leiter Christoph Ladstätter über die Zukunft des Hauses. Wo lässt sich betriebsintern noch Sparpotenzial orten? Die Volksoper Wien will in mageren Zeiten durch Wirtschaftlichkeit glänzen – und damit nicht zuletzt ihren Eigentümer, Vater Staat, positiv für sich einnehmen. In der nächsten Saison setzt man auf das Musical „Chicago“, Mozart und Austropop. Die Leitungspitze der Wiener Volksoper über diverses Publikum, finanzielle Perspektiven und die eigene Relevanz.
https://DerStandard.at.story.premieren
Wien/ Staatsoper
Mi., 22. April 2026: Richard Wagner, Der fliegende Holländer
Eine typische „erste“ Vorstellung war der heutige „Holländer“. Nun gehöre ich nicht zu jenen Leuten, die immer nur in die erste Aufführung gehen und dann keppeln, wie übel das Wiener Opernniveau sei – daher werde ich natürlich auch zumindest eine weitere Aufführung besuchen, auch wenn die heutige nicht wirklich „das Gelbe vom Ei“ war. Zunächst: Es ist schön, dass die Inszenierung von Christine Mielitz (Ausstattung von Stefan Mayer) wieder da ist: Unbestätigte Gerüchte wollen wissen, dass sie ein Ablaufdatum hat, was ich sehr schade fände, denn als gelernter Wiener Opernbesucher ahnt man, dass nichts Besseres nachkommen wird … Man müsste lediglich die Lichtregie verbessern (denn bei den Chören im dritten Akt ist sie wichtig), denn alles andere (das Feuer als Element des Holländers, der protzige Daland, die unheilvoll-bedrohliche Szenerie, …) hinterlässt nach wie vor Eindruck.
Forumconbrio.com
Der Besuch aus Győr erfreut, aber nicht dieser Komponist (Bezahlartikel)
Gegen das Philharmonische Orchester Győr unter Christoph Poppen ist nichts zu sagen. Doch wer braucht die banale Musik von Alexey Shor? Das Philharmonische Orchester Győr (Győri Filharmonikus Zenekar) ist ein relativ häufiger Gast in Wien. Bei seinem jüngsten Besuch im Musikverein war der Veranstalter die Dubaier „Classical Music Development Initiative“ (CMDI). Ein Bestreben dieser Organisation sei es, so berichtete etwa „Van“ ausführlich, das Online-Magazin für klassische Musik, die Musik des Komponisten Alexey Shor (ein Künstlername) zu fördern.
DiePresse.com.nichtdieserkomponist
Wien/ Musikverein
Das Juilliard Quartet im Musikverein: Diese Jungen tragen einen großen Namen (Bezahlartikel)
Das traditionsreiche Ensemble gedachte seines verstorbenen Bratschers und beeindruckte mit Beethoven.
DiePresse.comjuilliardquartett
Paavo Järvi im Musikverein: So frech war der junge Franz Schubert (Bezahlartikel)
Mao Fujita am Klavier und die Kammerphilharmonie Bremen unter Paavo Järvi, eingerahmt von „Night Flowers“ und Klanginstallationen: ein überreicher Abend.
DiePresse.com.jaervi
Wegen Israel: Über 1100 Musikschaffende rufen zum Boykott des Song Contest auf
Die Namen reichen von Roger Waters über Peter Gabriel bis Massive Attack. Ein Protestkonzert und eine Kundgebung zum ESC in Wien sind geplant. Auch Kultkomponist Brian Eno, die Rockband Sigur Rós oder die einstige ESC-Gewinnerin Emmelie de Forest aus Dänemark zählen zu den Unterzeichnern. Mehrere der bekannten Bands und Musiker, die den Aufruf mit dem Titel „No Music For Genocide“ („Keine Musik für den Genozid“) unterstützen, beteiligen sich teilweise schon seit Jahren an Boykottaufrufen gegen Israel und israelfeindlichen Kampagnen. Gegen einen der Kneecap-Musiker ermittelte die britische Justiz etwa wegen Terrorvorwürfen, weil er sich bei einem Konzert in eine Fahne der libanesischen Hisbollah-Miliz gehüllt hatte.
DerStandard.at.story.israelboykott
Linz
Oper: „Katja Kabanowa“ feiert Premiere im Musiktheater
Am Sonntag, den 26. April 2026, feiert die Oper „Katja Kabanowa“ von Leo Janáček ihre Premiere im Großen Saal des Musiktheaters Linz. Die Inszenierung stammt von Peter Konwitschny, einem der bedeutendsten Regisseure des Musiktheaters. Die musikalische Leitung übernimmt Markus Poschner, Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz. Weitere Spieltermine und Tickets unter: landestheater-linz.at
mein.bezirk.at.katja
München
Junge Wilde kamen, spielten und siegten bei den Münchner Symphonikern
Die Münchner Symphoniker sind bekannt für ihre musikalische Abenteuerlust und ihren Mut, neue Wege zu gehen, was Repertoire, Programmatik und Interpretationen altbekannter Werke anbelangt. Diesen Mut vermisste man ein wenig bei ihrem Konzert in der Münchner Isarphilharmonie, aber dennoch wurde der Abend aufregend im besten Sinne, vor allem Dank der beiden Solisten im Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-moll von Johannes Brahms.[image:68378]
bachtrack.com.de
Konzertreihe „Musica Viva“: Das erwartet Sie in der neuen Saison
Beethoven in neuem Gewand, radikale Klänge von Wolfgang Rihm und japanisches Nō-Theater: Die Saison 2026/27 der Münchner Konzertreihe musica viva zeigt die Vielfalt der Gegenwartsmusik – und stellt zahlreiche Neukompositionen vor.
BR-Klassik.de.aktuelles
Berlin
Berliner Klavierfestival im Konzerthaus: Severin von Eckardstein pumpt zu viel Energie ins System (Bezahlartikel)
Der Pianist eröffnet im Kleinen Saal des Konzerthauses das Berliner Klavierfestival mit Stücken von Mozart, Schumann, Brahms und Liszt.
Tagesspiegel.de.klavierfestival
Berlin
Grenzerfahrungen und Grenzüberschreitungen
Gemeinsam mit seinem neuen Chefdirigenten Kazuki Yamada verkündet das Deutsches Symphonie-Orchester Berlin seine Pläne für die Saison 2026/27.
concerti.de.vermischtes
„Ich bin kein Entscheider“: Ein Treffen mit dem neuen DSO-Chefdirigenten Kazuki Yamada (Bezahlartikel)
Am Sonntag debütiert er mit Schumanns Frühlingssinfonie, die Aufbruchstimmung verheißt. Vor welchen Herausforderungen sieht sich der Dirigent in Berlin? Ein Treffen zwischen zwei Flügen.
Tagesspiegel.de.ichbinkeinentscheider
Hamburg
Von der Elbe bis zum Mond: Die Architektur-Visionen des Bjarke Ingels
Der dänische Architekt Bjarke Ingels hat eine Oper entworfen, die aussieht wie eingefrorene Schallwellen – entstehen soll sie in Hamburg, auf dem Baakenhöft. Ein Besuch beim Architekten, der bis zum Mond denkt.
NDR.de.kunst.hamburg
Nürnberg
Freischütz in Nürnberg: Wie eine radikale Inszenierung Glaube und Angst neu deutet
Die Nürnberger Neuinszenierung von „Der Freischütz“ bricht mit vertrauten Bildern. Im Zentrum steht eine Agathe, deren Glaube nicht trägt, sondern schwankt – und genau darin ihre ganze Gegenwärtigkeit entfaltet.
Sonntagsblatt.de.artikel
London
London Philharmonic Orchestra stellte seine Saison 2026/27 vor
Unter dem Motto „In Search of Purpose“ stellte das London Philharmonic Orchestra seine Saison 2026/27 vor. Das Saisonthema befasst sich mit der Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes und der Suche nach Sinn. Inspiriert von Ludwig van Beethovens Triumph über die Verzweiflung wird die neue Saison beleuchten, wie nachfolgende Komponisten Musik als Mittel genutzt haben, um existenzielle Fragen anzugehen, beispielsweise um Trost nach dem Krieg zu finden oder in Zeiten der Finsternis nach Licht zu suchen.
https://kulturfreak.de/london-philharmonic-orchestra-stellte-seine-saison-2026-27-vor
Feuilleton
„Man muss immer Hoffnung haben“ – Die Komponistin Chaya Czernowin im Portrait
Die Komponistin Chaya Czernowin ist Porträtkünstlerin bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik. Mit ihren Werken sagt sie Nein auch zur aktuellen israelischen Politik.
NeueMusikzeitung.de.personalia
Tonträger
CD-Kritik – Josef Beer: “Der Prinz von Schiras“ (Podcast)
radiodrei.de.programm
Leipzig
„Es gibt herrliche Musik darin“: Der Dirigent Constantin Trinks über Albert Lortzings Oper „Regina“
Der international gefragte Constantin Trinks dirigiert im Rahmen des Leipziger Lortzing-Festivals die Revolutionsoper „Regina“. Am 25. April ist Premiere in der Oper Leipzig.
Premiere
Leipzig.de
CD-Besprechung
Die Orchesterwerke von Mel Bonis erscheinen endlich auf CD.
Die Wiederentdeckung der französischen Komponistin Mel Bonis erreicht mit einer ganz ihrer Orchestermusik gewidmeten CD einen weiteren Meilenstein. Der Klangzauber dieser Werke wird wirkungsvoll eingefangen und fördert die Freude am Kennenlernen unbekannten Repertoires. Möge diese Pioniertat auch auf die Gestaltung künftiger Konzertprogramme ausstrahlen!
Von Lorenz Kerscher
Klassik-begeistert.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Zürich
Michael Volle’s Mandryka towers over an uneven Arabella in Zurich
seenandheard.international.com.zuerich
Torre del Lago
Anna Netrebko Confirms ‘Tosca’ at Puccini Festival in 2027
https://operawire.com/anna-netrebko-confirms-tosca-at-puccini-festival-in-2027/
London
English National Opera announces 2026 & 2027 new season for London and Manchester
westendtheatre.com.englishnational
A dream of a Gerontius from Antonio Pappano, the LSO and Chorus
bachtrack.com.de
LSO/ Pappano: The Dream of Gerontius review – full-throttle rendering of Elgar’s operatic finest
TheGuardian.com.music.pappano
Cardiff
A Musically Superb Flying Dutchman from Welsh National Opera
operatoday.com.superbflying
New York
Metropolitan Opera 2025-26 Review: Eugene Onegin
https://operawire.com/metropolitan-opera-2025-26-review-eugene-onegin/
A trio of worthy debuts boosts Met’s “Onegin” revival
NewYork.Classical.review.onegin
Review: Despite Stellar Cast, Met’s ONEGIN Revival
Refuses to Fly in Warner’s Misbegotten Production Grigorian as Tatiana can’t fight through director’s bad choices, conductor’s flaccid baton, though ably abetted by de Barbeyrac’s Lenski and Tsymbalyuk’s Gremin
broadwayworld.com.bww.opera
Strongly individualized performances anchor the Met’s Eugene Onegin revival
seenandheard.international.com.strongly
Asmik Grigorian’s Tatyana strengthens the Met’s revival of Eugene Onegin
bachtrack.com.de.review
Dodging a bullet
Dull conducting makes Der Freischütz miss its mark at Carnegie Hall.
https://parterre.com/2026/04/21/dodging-a-bullet/
Sprechtheater
Wien/Theater.der.jugend
„Wolf“ im Theater der Jugend: Wer anders ist, muss büßen (Bezahlartikel)
Die Bühnenfassung von Saša Stanišićs Roman über einen Außenseiter im Jugendlager könnte etwas weniger Blödelei vertragen
Kurier.at.theatrderjugend
Theater in Deutschland: Die unerträgliche Anwesenheit des Todes
Deutsche Bühnen setzen verstärkt auf Stücke über das Sterben. Der Trend zeigt eine neue Ernsthaftigkeit in der Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und deutet auf einen theatralischen Zeitenwandel hin.
FrankfurterAllgemeine.net.anwesenheit
Ausstellungen/ Kunst
Er schickte ihr ein „Dick Pic“, sie ihm einen „Flap Snap“
Es gab schon immer inkriminierte pornografische Chats zwischen berühmten Männern und Frauen. In wechselnder Besetzung und Zielrichtung.
DiePresse.com.dick.pic
Medien
Österreich
Stiftungsräte fordern: Wahl des ORF-Generals soll vorgezogen werden
Im ORF wächst der Druck auf eine rasche Entscheidung: Die Bestellung der neuen Generaldirektion soll deutlich früher erfolgen als geplant. Auch der Kanzler ist mit der bisheriger „Aufarbeitung“ nicht zufrieden. Am Donnerstag steht eine brisante Stiftungsratssitzung bevor.
https://www.krone.at/4114378
Intime Weißmann-Chats publiziert: „Das kann für den ,Falter‘ heikel werden“
Die Zeitung „Falter“ veröffentlichte Details aus den Nachrichten des Ex-ORF-Chefs. Rechtsexperten sind sich uneins, ob das legal war. Dem Medium drohen bis zu 100.000 Euro an Entschädigungszahlungen.
DiePresse.com.geheime,intimeMails
ORF
„Oh mein Gott“: Vici Swarovski von Grissemann gegrillt: „Fragt Grasser bei dir nach Geld?“
Das Studio von „Willkommen Österreich“ stand Dienstag ganz im Zeichen des Eurovision Song Contest 2026. Die diesjährigen Moderatoren Victoria Swarovski und Michael Ostrowski gaben Einblicke in die Show. Keck wie er ist, fragte Grissemann dann nach der berühmt-berüchtigten Anverwandtschaft, nach Karl-Heinz Grasser. „Ist es so, dass der Karl-Heinz manchmal zu dir kommt und sagt: Victoria, kannst du mir ein bisschen was… mir geht’s grad nicht so gut… Oder finden diese Gespräche gar nicht statt?“ Vici ist das sichtlich unangenehm, sie sagt „Oh mein Gott“ und sie stimmt zu: „Die finden gar nicht statt und dass sie selten zu Hause sei. Grissemann mutmaßt, dass Grasser vielleicht ein gewisses Maß an Reststolz habe…
oe24.at.grissemann
Politik
Österreich
Längere Volksschule, neue Fächer: Bildungsminister plant Großreform
Was im „Plan Zukunft“ des Neos-Ministers steht – und warum sich das nicht in dieser Legislaturperiode ausgeht. Was müssen junge Menschen in Österreich lernen und von der Schule mitbekommen, um sich in einer komplizierter werdenden Welt zurechtzufinden? Das ist die Frage, mit der sich der „Plan Zukunft“ von Christoph Wiederkehr (Neos) beschäftigt. Nachdem der Bildungsminister im November mit einer Grundsatzrede den Auftakt gesetzt hat, präsentierte er am Dienstag im GRG 15 auf der Wiener Schmelz seinen 76 Seiten starken Plan, um die Schule „leistungsgerechter und chancengleicher“ zu machen.
Kurier.at.schulen
——————–
Unter’m Strich
Österreich
Polizei warnt vor Pflegekräften mit langen Fingern
Diebstahl durch Pflegepersonal im häuslichen Bereich ist ein immer häufiger auftretendes Phänomen. In Oberösterreich ereigneten sich im Zeitraum von Oktober 2025 bis März 2026 insgesamt sechs derartige Taten, die Dunkelzahl dürfte höher sein. Solchen Diebstählen kann aber durch gezielte Präventionsmaßnahmen vorgebeugt werden.
Kein Generalverdacht Dabei betont die Polizei, dass es nicht Ziel sei, bestimmte Personen oder Berufsgruppen unter Generalverdacht zu stellen, sondern durch einfache präventive Maßnahmen potenzielle Missverständnisse sowie unbegründete Verdächtigungen zu vermeiden – daher sollen die nachfolgenden Empfehlungen dem Schutz aller Beteiligten dienen.
https://www.krone.at/4113831
ORF
Weißmann-Vorwürfe. Thurnher zu Chats: „Verstörend und schockierend“
Sieben Wochen nach dem Rücktritt von Ex-ORF-Generaldirektor Roland Weißmann ist die Affäre rund um die erhobenen Vorwürfe alles andere als beendet. Zwar sieht ein interner Compliance-Bericht keine sexuelle Belästigung als erwiesen an – doch die betroffene Frau widersprach dieser Darstellung in der „Krone“ deutlich – und legte ihre Sicht der Dinge dar. Unterstützung bekommt sie nun von Weißmanns Nachfolgerin
Kronen Zeitung
Verstörende Chats in der Weißmann-Affäre: „Du wirst mich noch kennenlernen“
„Verstörend, schockierend und inakzeptabel!“ Das sagt Interims-ORF-Chefin Ingrid Thurnher über die Schilderungen und die veröffentlichten Chat-Protokolle jener Frau, die Ex-Generaldirektor Roland Weißmann der jahrelangen sexuellen Belästigung beschuldigt. Die „Krone“ hat mit dem mutmaßlichen Opfer gesprochen – komplett zu lesen bei Krone+.
https://www.krone.at/4114775
USA
30 Jahre in Todeszelle: Teenager-Mörderin klagt US-Staat wegen Hinrichtung
Mit 18 Jahren tötete Christa Pike eine Mitschülerin, verstümmelte die Leiche und ritzte der Toten ein Pentagramm in die Brust. Sie wurde zum Tode verurteilt, wartet seit 30 Jahren auf ihre Hinrichtung – und zieht jetzt dagegen vor Gericht. Aus religiösen Gründen, wie es hieß …
https://www.krone.at/4115640
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. APRIL 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. APRIL 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Wiener Staatsoper: Der fliegende Holländer“ am 22.4.2026)

Foto: Klaus Billand

Foto: Klaus Billand

Foto: Klaus Billand

Foto: Klaus Billand

Erica Eloff. Foto: Klaus Billand

Foto: Klaus Billand
________________________________________________________________________________________
Deutsche Oper am Rhein: Ein Fest der Stimmen: Die Königin von Saba von Charles Gounod als konzertante Opernaufführung in Düsseldorf und Duisburg

Zum dritten Mal in Folge bringt die Deutsche Oper am Rhein im Frühjahr ein selten zu hörendes Werk als konzertante Opernaufführung in Düsseldorf und Duisburg zur Premiere. Auf Vincenzo Bellinis Belcanto-Opern I Capuleti e i Montecchi und Beatrice di Tenda folgt in dieser Spielzeit Charles Gounods französische Grand opéra Die Königin von Saba, eine musikalisch ebenso reiche wie farbenprächtige Partitur mit großem Chor und drei großen virtuosen Gesangspartien.
Sie hat am Freitag, 15. Mai 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf und am Sonntag, 31. Mai 2026, um 18.30 Uhr im Theater Duisburg Premiere. In beiden Städten spielen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Hendrik Vestmann. In insgesamt fünf Vorstellungen begleiten sie die neun Solist*innen und den Chor der Deutschen Oper am Rhein.
Gounod stellt in seiner Grand opéra, die auf der biblischen Geschichte der sagenhaft schönen Königin von Saba basiert, den Genius des Künstlers und die Hingabe an sein Werk in den Mittelpunkt. Die Sopranistin Liana Aleksanyan singt die Titelpartie: Sie ist Balkis, die Königin von Saba und Verlobte des Königs Soliman (Bogdan Taloş). Als Balkis ihren zukünftigen Gatten in Jerusalem besucht, trifft sie auf den Baumeister Adoniram (Sébastien Guèze), der für Soliman einen Wunderbau errichten soll. Sie ist beeindruckt von seiner Kunst und beide verlieben sich ineinander. Um seinetwillen verlässt sie den ungeliebten Herrscher, doch Adoniram fällt einer blutigen Intrige zum Opfer. Balkis schwört ihm ewige Treue über den Tod hinaus.
.Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen und alle Aufführungstermine. Im Pressebereich unserer Website stellen wir Fotos zur Ankündigung und nach der Premiere Bilder von der Premiere bereit.
________________________________________________________________________________________
OPER FRANKFURT/ Premiere / Frankfurter Erstaufführung BLUTHOCHZEIT
Lyrische Tragödie in zwei Akten von Wolfgang Fortner
Text von Federico García Lorca
in der deutschen Übersetzung von Enrique Beck
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Duncan Ward

Alex Ollé. Foto: Elena Bauer
Inszenierung: Àlex Ollé
Regiemitarbeit: Sandra Pocceschi
Bühnenbild: Alfons Flores
Kostüme: Lluc Castells
Licht: Olaf Winter
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Mutter: Claudia Mahnke
Braut: Magdalena Hinterdobler
Bräutigam: Christian Clauß
Tod / Bettlerin: Daniela Ziegler
Leonardo: Mikołaj Trąbka
Leonardos Frau: Zanda Švēde
Schwiegermutter: Annette Schönmüller
Magd: Karolina Makuła
Nachbarin: Barbara Zechmeister
Kleines Mädchen: Karolina Bengtsson
Vater der Braut: Dietrich Volle
Mond: AJ Glueckert
Kind: Alina Avagyan
u.a.
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Eine erschütternde dramatische Intensität und kompromisslose Modernität prägen die Oper Bluthochzeit von Wolfgang Fortner (1907–1987). Als der Komponist 1957 sein erstes Bühnenwerk fertigstellte, galt er bereits als eine der führenden Persönlichkeiten des europäischen Musiklebens. Der Text stammt vom spanischen Dichter Federico García Lorca. Bis zu Fortners Tod wurde Bluthochzeit 22 mal neu inszeniert und zählte zu den erfolgreichsten deutschen Opern der Nachkriegszeit. Fortner selbst galt auch als einflussreicher Lehrer, der eine ganze Generation von Musikern prägte, darunter Hans Werner Henze. Seine Biografie weist jedoch auch Schattenseiten auf, insbesondere seine NSDAP-Mitgliedschaft und die Arbeit an Propagandawerken während der NS-Zeit.
Zum Inhalt: Seit Generationen bekriegen sich zwei Familien in einem spanischen Dorf. Eine Hochzeit steht bevor. Die Mutter des Bräutigams hat ihren Mann und ihren ältesten Sohn durch den verbitterten Kampf zwischen den Clans verloren und bangt nun um das Leben ihres jüngsten Sohnes. Sie fürchtet, dass durch seine Ehe der Krieg der beiden Familien wieder aufflammt. Denn die Braut liebt immer noch ihren früheren Verlobten Leonardo, der zum feindlichen Clan gehört. Er entführt sie direkt nach der Hochzeit. Sie fliehen in den Wald, doch ihre Verfolger holen sie ein. Die Blutrache wird zweifach vollzogen: Der Bräutigam und Leonardo sterben im Duell.
Inszeniert wird die Frankfurter Erstaufführung von Àlex Ollé. Er hat an der Oper Frankfurt bereits den Doppelabend mit Debussys La Damoiselle élue und Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher, sowie Giacomo Puccinis Manon Lescaut inszeniert. Musikalisch geleitet wird die Premierenserie von Duncan Ward. Dieser gilt als einer der vielseitigsten Dirigenten seiner Generation. Regelmäßig arbeitet er mit Klangkörpern wie dem London Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Gürzenich-Orchester Köln zusammen. Des Weiteren ist er Chefdirigent der Südniederländischen Philharmonie (Philzuid).

Claudia Mahnke. Foto: Barbara Aumüller
Mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester gestaltete Ward in der vergangenen Spielzeit ein Museumskonzert. Die Mutter ist mit Kammersängerin Claudia Mahnke besetzt. Neben ihren Partien in Boris Godunow und Richard Wagners Tristan und Isolde an der Oper Frankfurt gastiert Mahnke in dieser Spielzeit unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Magdalena Hinterdobler(Braut) sang in dieser Spielzeit Tosca an der Finnischen Nationaloper in Helsinki und gab ihr Rollendebüt als Senta in Wagners Der fliegende Holländer am Landestheater Salzburg. An der Oper Frankfurt verkörperte sie in dieser Spielzeit bereits die Rolle der Ellen Orford in Peter Grimes. Der Schauspieler Christian Clauß ist als Bräutigam, die Schauspielerin Daniela Ziegler als Tod / Bettlerin zu erleben. Beide sind durch Auftritte auf diversen Bühnen sowie als TV-Darsteller bekannt. In weiteren Rollen sind überwiegend Mitglieder des Ensembles besetzt.
Premiere / Frankfurter Erstaufführung: Sonntag, 10. Mai 2026, um 18 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 13., 15., 24. (18 Uhr), 31. Mai, 6., 15. Juni 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr.
Preise: € 16 bis 190 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
________________________________________________________________________________________
Staatsoper Berlin: Tagestipp (ab 9. Mai) : Die schweigsame Frau – Komische Oper in drei Aufzügen (1935)

Copyright: Bernd Uhlig
Anhang Die schweigsame Frau
Richard Strauss und der Literat Stefan Zweig entwickelten Anfang der 1930er Jahre eine lebendige und zugleich tiefgründige „komische Oper“. Unter den Bedingungen einer zunehmend repressiven Zeit entstand ein heiteres Werk, das Strauss selbst als zukunftsweisenden Erfolg einschätzte und das menschliche Sehnsüchte sowie Rastlosigkeit thematisiert.
Besetzung
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Jan Philipp Gloger
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton
Bühne: Ben Baur
Kostüme: Justina Klimczyk
Licht: Tobias Krauß
Video: Leonard Wölfl
Choreographie: Florian Hurler
Einstudierung Chor: Dani Juris
Sir Morosus: Peter Rose
Seine Haushälterin: Evelyn Herlitzius
Barbier Schneidebart: Samuel Hasselhorn
Henry Morosus: Siyabonga Maqungo
Aminta, seine Gattin: Brenda Rae
Isotta: Serafina Starke
Carlotta: Rebecka Wallroth
Morbio: Dionysios Avgerinos
Vanuzzi: Manuel Winckhler
Farfallo: Friedrich HamelOrchester:
Staatskapelle Berlin
Chor: Staatsopernchor
Termine
- Mai 2026, 19.00 Uhr
12. Mai 2026, 19.00 Uhr
21. Mai 2026, 19.00 Uhr
25. Mai 2026, 18.00 Uhr
29. Mai 2026, 19.00 Uhr
Dauer: ca. 3:40 h inklusive zweier Pausen
Sprache: In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal
______________________________________________________________________
Saison 2026/27TOBS! Theater Orchester Biel Solothurn

Die Neugier und Begeisterungsfähigkeit unseres Publikums ist unser Antrieb, Momente von höchster Qualität auf unsere Bühnen zu bringen. Ob Schauspiel, Oper oder Konzert: TOBS! lädt ein zu einer inspirierenden kulturellen Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Lassen Sie sich von bislang Unbekanntem überraschen und entdecken Sie neue Perspektiven im scheinbar Altbekannten.
Erleben Sie unsere Künstlerinnen und Künstler aus nächster Nähe, auf der Bühne und auf dem Podium. Tauchen Sie ein in Wort und Klang, spüren Sie den Moment – und seien Sie Teil davon.
Direktion TOBS!
________________________________________________________________________________________
Köln/ Konzertsaal des Kölner Stadtgartens: Weltklassekonzert als Geburtstagsgala für Manfred Schoof
Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Manfred Schoof begrüßt seine Gäste im Konzertsaal des Kölner Stadtgartens. . Foto: Andrea Matzker
Freunde, Kollegen, Schüler und Wegbegleiter richteten zum 90. Geburtstag des legendären Musikers und Komponisten Prof. Manfred Schoof ein „Familienfest“ im komplett ausverkauften und folglich gut überfüllten Konzertsaal des Kölner Stadtgartens aus. Nachdem die letzten runden Geburtstage in der Kölner Philharmonie oder im Bismarcksaal des Westdeutschen Rundfunks feierlich begangen wurden, sollte es diesmal etwas familiärer zugehen. Manfred Schoof, der am vergangenen Ostermontag seinen runden Geburtstag feierte, ist spätestens durch seine legendären Kompositionen zu bekannten Fernsehsendungen allen Deutschen im In- und Ausland seit vielen Jahren bekannt und vertraut. Ob es nun das „Morgenmagazin“, die „Sendung mit der Maus“, „Geld oder Liebe“, „Boulevard Bio“ oder viele anderen langjährigen, äußerst erfolgreichen Formate sind, immer entstammten die Musik und die ad hoc wieder erkennbare Titelmelodie seiner Feder. Weltweit gilt er als geschätzter Musiker, Komponist und Musikprofessor und empfahl auch, mindestens zweimal im Jahr einen Aufenthalt in New York, um als Musiker zu wissen, wo man steht.

Manfred Schoof, Markus Stockhausen und Andy Haderer. Foto: Andrea Matzker
Als deutscher Jazztrompeter, der auch Flügelhorn und Kornett spielt, gilt er als „der große Romantiker unter den in Deutschland wirkenden Jazz-Avantgardisten“ (Hans Kumpf). Er gründete und leitete unzählige Orchester und Formationen und reiste zum Beispiel mit der Allstarformation Old Friends und seinem Kollegen Klaus Doldinger durch die ganze Welt. Der Jubilar führte zum Teil selbst durch das Programm der Geburtstagsgala, jugendlich, sportlich, spitzbübisch und immer einen humorvollen Spruch auf den Lippen. Er schaut genauso aus wie das wunderschöne Foto auf der Leinwand zu seinem Geburtstag, das sicherlich schon vor einigen Jahren aufgenommen worden war. Ihm zu Ehren hatte sich eine Gruppe Musiker zusammengetan, um ihm diverse Ständchen zu bringen. Zu dieser absoluten Crème de la crème gehörten Andy Haderer (tp), Markus Stockhausen (tp), Mike Herting (keys), Jiggs Wigham (pos), Paul Shigihara(git), Heiner Wiberny (sax), Jochen Schmidt (bass), Terrence Ngassa (tp, voc) und Willy Ketzer (drums). Zum Teil waren sie von weit her angereist, um an dieser Ehrung teilnehmen zu können. Das war ihr spezielles Geburtstagsgeschenk.
Zur Setlist dieses einzigartigen Galakonzerts (zu dem der Jubilar von seinen Freunden und Kollegen quasi überrumpelt werden musste) von Spitzenmusikern einer Weltklasseband, die eigentlich gar nicht existiert, gehörten die Titel:
„For You“ von Paul Shigihara,
„Ulla in Afrika“ von Heiner Wiberny,
„Pennies From Heaven“ mit Terrence Ngassa,
„Amour éternel“ von Mike Herting,
„Roter Salon“ mit dem Solo von Willy Ketzer, und
„Suggestion“ von Manfred Schoof.
Viele Kollegen des Westdeutschen Rundfunks waren gekommen und erzählten aus ihrer jahrelangen Zusammenarbeit mit Manfred Schoof. Dabei sind ihm alle als Freunde eng verbunden geblieben. Dazu gehören Armin Maiwald, bekannt durch die „Sendung mit der Maus“, Autor, Regisseur und Darsteller Christoph Biemann, Filmproduzent Gerhard Schmidt oder Gert Kaspar Müntefering, der verantwortlich für das Kinderprogramm des Westdeutschen Rundfunks war. Letzterer war der Einzige im Publikum, der sich outete, älter als der Jubilar zu sein. Er sollte damals für das Kinderprogramm „Kölsche Töne“ finden, aber bitte aus Swing und Jazz (und nicht aus Karneval!), so Müntefering. Er hatte dem Jubilar seine eingerahmte Eintrittskarte vom Konzert zum dessen 80. Geburtstag mitgebracht und kündigte an, dass er zum 100. Geburtstag wiederkommen werde mit einer Eintrittskarte zum diesjährigen Konzert.
Manfred Schoof wurde nicht entlassen, bevor er öffentlich auf der Bühne all seinen Freunden, Kollegen und vor allem seiner gesamten Familie, allen voran seiner zauberhaften Frau Marianne, versprochen hatte, noch lange gesund weiter zu leben und zu wirken. Nach den stehenden Ovationen beim „Happy Birthday“ des gesamten Publikums zu Beginn des Konzerts erntete er zum Schluss der herzlichen Geburtstagsfeier minutenlangen Beifall. Nach einer Zugabe mit dem Titel „Like Don“ (Don Cherry gewidmet) bedankte er sich lachend bei den Musikern: „Ihr habt sehr schön gespielt, aber es ist jetzt zu Ende.“

Manfred und Marianne Schoof. am 20.4. im Kölner Stadtgarten. Foto: Andrea Matzker
Andrea Matzker/ Dr. Egon Schlesinger
Briefmarken-Sonderedition für Circus Roncalli

Die neue Roncalli-Glocke läutet die neue Briefmarke ein. Foto: Andrea Matzker
Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger
Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums des Circus Roncalli schlug die Deutsche Post kurzerhand einen Stand auf dem Neumarkt auf und stellte nebenan im Circus-Zelt eine Sonderedition zu Ehren des Circus Roncalli vor. Normalerweise erhalten lebende Personen in Deutschland keine Verewigung auf einer Briefmarke. Da aber die Sondermarken von Roncalli hauptsächlich aus Motiven aus der Circuswelt wie Clownsmasken, Plakaten oder Zeichnungen aus den Vorstellungen bestehen, durften sie auf den Briefmarken abgebildet werden. So stellte Nikola Hagleitner vom Vorstand der Deutschen Post vier verschiedene Briefbögen mit diversen Sujets vor. Ein Bogen wird dem Clownsthema Zippo gewidmet als Wahrzeichen für die Poesie des Circus Roncalli, ein weiterer Bogen zeigt die Lebensfreude und die Vielfalt, die durch den Circus vertreten wird und immer ein Lächeln hervorruft. Ein dritter Bogen erläutert anhand der „Reise zum Regenbogen“ den internationalen Erfolg des Circus Roncalli und die vierte Edition zeigt Plakate und Ballons unter mdem Titel „Manege frei“. Alle 28 Briefmarken haben jeweils den Wert von 0,95 €. An dem Poststand auf dem Neumarkt neben dem Zirkuszelt kann man sich auch einen Sonderstempel geben lassen. Sogar eine GoldEdition ist vorbestellbar.
Nach der Vorstellung dieser Sondereditionen durch den Vorstand der Deutschen Post bedankte sich Bernhard Paul geradezu gerührt: „Danke für die Ehre! Das ist mehr als ich mir jemals erträumt habe! Als kleiner Junge sammelte ich Briefmarken und hatte natürlich unter anderem die der Queen. Damals sagte ich mir, wer auf einer Briefmarke abgebildet ist, der hat es geschafft! Und nun ist mein Wunsch übererfüllt. Denn ursprünglich wollte ich nur einen kleinen Wandercircus haben mit einer italienischen Circusfamilie, mit drei oder vier Nummern und vor allem gutem Essen. Nun habe ich das große Glück, meine Frau aus Verona schon fast 40 Jahre an meiner Seite zu haben, was in der heutigen Zeit überhaupt nicht selbstverständlich, sondern eine Rekordzeit ist. Danke, liebe Eliana!“ Er fährt fort, dass ein starker Mann auch immer eine starke Frau an seiner Seite habe. Doch damit nicht genug, denn er hat auch noch drei wohlgelungene und erfolgreiche Kinder, die die CircusTradition in seinem Sinne weiter führen werden und, wie er hofft, das 100-100-jährige Jubiläum erreichen könnten. Er bedankt sich nochmals und wünscht allen Anwesenden positives Denken und friedliche Zeiten.

Nikola Hagleitner von der Post, Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Olinger überreichen Bernhard Paul die Sondermarken. Foto: Andrea Matzker
Nach ihm sprach noch in Vertretung des Kölner Oberbürgermeisters die Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Olinger von der Erfüllung eines Traumes, und dass Roncalli das Staunen wieder leise gemacht habe. Und dieses Gefühl sei nun auf eine Briefmarke gebracht worden. Im Anschluss gab es für alle Gäste und Pressevertreter eine rasante Darbietung des Duo Vitalys. Die Sondereditionen zum 50. Jubiläum des Circus Roncalli sind in den offiziellen Poststellen zu erhalten, aber in dieser entzückenden Kombination gemeinsam mit der Galavorstellung oder einem Aufenthalt im Café des Artistes auch am originalen Jubiläumstag, dem 18. Mai 2026, auf dem Neumarkt in Köln zu erwerben, denn dann bietet der Poststand ausnahmsweise noch einmal die Roncalli-Editionen an. Für Philatelisten dürfte die Tatsache besonders interessant sein, da es an diesem Poststand zusätzlich auch noch sämtliche anderen Sondermarken des Jahres 2026 gibt, die an allen anderen Postämtern längst vergriffen sind. Dazu gehört selbstverständlich auch die Briefmarke zum 100. Geburtstag der Queen, der am 21. April 2026, stattfindet und so den Reigen zu Bernhard Pauls ersten Marken seiner Sammlung wieder schließt.

Eliana, Bernhard und Lili Paul sind stolz auf die Roncalli-Briefmarken. Foto: Andrea Matzker

Auftritt zur Feier der Briefmarken vom Duo Vitalys. Foto: Andrea Matzker