Peace on Earth: „Es gibt kein christliches, muslimisches, jüdisches Blut, nur menschliches"

Foto: Friede auf Erden © unsplash, Louis Maniquet

Wir wünschen allen Menschen auf Erden, mit dem Herzen voller Musik,
und natürlich allen Leserinnen und Lesern sowie allen Autorinnen und Autoren Frieden, Gesundheit und Wohlergehen zur Weihnachtszeit. Lesen Sie / lest Ihr bitte die wunderbaren Worte unseres Berliner Autors
P e t e r   S o m m e r e g g e r , geboren und aufgewachsen in Wien.

Andreas Schmidt, Herausgeber, wünscht Ihnen / Euch
Friede, Peace, Shalom und Salām!

„Es gibt kein christliches, muslimisches, jüdisches Blut, nur menschliches“.

In der Vorweihnachtszeit, erst recht zum Weihnachtsfest selbst, wird der Wunsch nach Frieden besonders gerne thematisiert.

von Peter Sommeregger, Berlin

Weihnachten gilt ja auch als Friedensfest schlechthin. Dazu habe ich noch eine persönliche Kindheitserinnerung: in Wien war es ein weit verbreiteter Brauch, Heiligabend eine oder mehrere brennende Kerzen zwischen die Fensterflügel zu stellen. Mein Vater erklärte mir, dass man damit der gefallenen Kameraden gedenke, die kein Weihnachtsfest mehr feiern könnten. Die zeitlich relative Nähe zum Weltkrieg zeigte sich daran, inzwischen ist dieser Brauch sicher längst vergessen. „ „….und Friede den Menschen auf Erden?“
klassik-begeistert.de, 24. Dezember 2023“
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DIE MONTAG-PRESSE – 25. DEZEMBER 2023

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 25. DEZEMBER 2023

München
Rausch mit Ansage: Barrie Koskys „Fledermaus“ an der Bayerischen Staatsoper
Barrie Kosky treibt die „Fledermaus“ in die schwül-glamouröse Revue-Operette. Das kann man erwartbar finden, ein großer Spaß ist es trotzdem – vor allem im grotesken dritten Akt. Während Vladimir Jurowski puzzelt, gibt Georg Nigl den Wahnsinnigen hinter der Abbruchkante.
MuenchnerMerkur.de

Raunacht in der Oper  (Bezahlartikel)
In der staden Zeit inszeniert Barrie Kosky im Münchner Nationaltheater „Die Fledermaus“ von Johann Strauß als bunte Revue mit ein paar Höhepunkten.
SueddeutscheZeitung.de

Ein flatternder Alptraum
Barrie Kosky inszeniert die Operette der Operetten an der Bayerischen Staatsoper. „Die Fledermaus“ von Johann Strauß birgt Hürden. Kosky als anerkannter Könner widmet sich dem Stück mit zwar etwas zu wenig Tiefe, kann aber ein leuchtendes Statement gegen die dunkle Zeit setzen.
DeutscheBühne.de

Überdreht: Barrie Kosky inszeniert „Die Fledermaus“ an der Münchner Staatsoper
Ein Podcast 9,30 Minuten
Deutschlandfunk.de

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Ladas Klassikwelt 113: Mit tanzendem Schritt tritt die Polonaise in die Liste des UNESCO-Welterbes ein

Das Hofballett Cracovia Danza tanzt die Polonaise zusammen mit dem Publikum auf dem Rynek Główny (Hauptmarktplatz) in Krakau © Tomasz Korczyński

von Jolanta Łada-Zielke

Die Polonaise, der polnische Nationaltanz, steht bereits auf der Repräsentativen Liste des Immateriellen Welt-Kulturerbes der UNESCO.

Die Aufnahme erfolgte am 5. Dezember 2023 während der 18. Sitzung des Zwischenstaatlichen Ausschusses für den Schutz des Immateriellen Kulturerbes in Kasane, Botsuana. Dieses Ereignis hat der zweijährigen Anstregungen der Stadt Krakau und der Direktorin des Hofballetts Cracovia Danza, Romana Agnel, der Initiatorin dieser Aktion, gekrönt. „Ladas Klassikwelt 113: Mit tanzendem Schritt tritt die Polonaise in die Liste des UNESCO-Welterbes ein
klassik-begeistert.de, 25. Dezember 2023“
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DIE SONNTAG-PRESSE – 24. DEZEMBER 2023 – Heiliger Abend

Foto: © Salzburger Festspiele / Marco Borrelli

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DIE SONNTAG-PRESSE – 24. DEZEMBER 2023 – Heiliger Abend

Berlin
Martha Argerich und Daniel Barenboim entfachen als altersweises Duo Begeisterungsstürme
Kurz vor Weihnachten konzertierten die beiden Ausnahmekünstler noch einmal mit den Berliner Philharmonikern. Das von zärtlicher Schönheit durchflutete Adagio ist dagegen ein einziges Gedicht, ungemein gesanglich, lyrisch und intim von La Argerich vorgetragen. Das finale Rondo bescherte mit seinem kecken synkopierten, eingängigen schlichten Thema noch einen charmanten Ohrwurm als Rausschmeißer.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

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Sonya Yoncheva und Riccardo Massi schwelgen in Puccinis Klangwelten

Sonya YONCHEVA und kb- Autor Dr. Holger Voigt 2018 © hvoigt

The Art of Sonya Yoncheva

Staatsoper Hamburg, 21. Dezember 2023

Sonya Yoncheva, Sopran
Riccardo Massi, Tenor

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Leitung: Leonardo Sini

von Dr. Holger Voigt

Lange Zeit war ich mir unschlüssig, ob ich angesichts des tosenden Unwetters tatsächlich das Risiko eingehen sollte, 50 km Anreise und 50 km Rückfahrt auf mich zu nehmen, um dieses Konzert zu besuchen. Ein Blick aus dem Fenster zeigte bei fast abendlicher Dunkelheit sich im Sturm biegende Bäume und monsunartige Regenkaskaden, die sich fast waagerecht aus den Wolken entleerten. Doch plötzlich tat sich ein Ruhefenster auf, das ich sofort nutzen konnte. Was für ein Glück! „The Art of Sonya Yoncheva
Staatsoper Hamburg, 21. Dezember 2023“
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Daniels vergessene Klassiker Nr 29: Warum Asger Hameriks Chorsinfonie zu Weihnachtsklassikern von Bach und Co mithalten kann

Foto: https://snl.no/Asger Hamerik

Kritisieren kann jeder! Aber die Gretchenfrage ist immer die nach Verbesserung. In seiner Anti-Klassiker-Serie hat Daniel Janz bereits 50 Negativ-Beispiele genannt und Klassiker auseinandergenommen, die in aller Munde sind. Doch außer diesen Werken gibt es auch jene, die kaum gespielt werden. Werke, die einst für Aufsehen sorgten und heute unterrepräsentiert oder sogar vergessen sind. Meistens von Komponisten, die Zeit ihres Lebens im Schatten anderer standen. Freuen Sie sich auf Orchesterstücke, die trotz herausragender Eigenschaften zu wenig Beachtung finden.

von Daniel Janz

Alle Jahre wieder“ begegnet uns zu Weihnachten dieselbe Musik. Seien es Mariah Careys „All I want for Christmas is you“, das inzwischen mehr berüchtigte als berühmte „Last Christmas“ von Wham! und Klassiker, wie die „Stille Nacht“, „O Tannenbaum“ oder „Jingle bells“… diese Lieder gehören alle irgendwie zur Festzeit dazu. „Daniels vergessene Klassiker Nr 29: Warum Asger Hameriks Chorsinfonie zu Weihnachtsklassikern von Bach und Co mithalten kann“ weiterlesen

Martha Argerich und Daniel Barenboim entfachen als altersweises Duo Begeisterungsstürme

Daniel Barenboim © Peter Adamik

Kurz vor Weihnachten konzertierten die beiden Ausnahmekünstler noch einmal mit den Berliner Philharmonikern.

Das von zärtlicher Schönheit durchflutete Adagio ist dagegen ein einziges Gedicht, ungemein gesanglich, lyrisch und intim von La Argerich vorgetragen. Das finale Rondo bescherte mit seinem kecken synkopierten, eingängigen schlichten Thema noch einen charmanten Ohrwurm als Rausschmeißer.

Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 2

Johannes Brahms:
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Martha Argerich, Klavier

Daniel Barenboim, musikalische Leitung
Berliner Philharmoniker

Philharmonie Berlin, 20. Dezember 2023

von Kirsten Liese

Schon seit vielen Jahren konzertieren sie zusammen in den unterschiedlichsten Formationen, als Solistin und Dirigent, nebeneinander an einem Flügel oder an zwei Klavieren. In früheren Jahren führte er sie untergehakt auf das Podium und am Ende zum Beifall einmal im Kreis herum. Und wenn es um die Zugaben ging, war er, der Gentleman, die treibende Kraft.

Heute wirken Martha Argerich und Daniel Barenboim physisch gleichermaßen zerbrechlich, beim Auftritt ist keiner dem anderen mehr eine Stütze, sie nähert sich vorsichtig mit kleinen Schritten dem Flügel, er erklimmt ebenso behutsam seinen Stuhl auf dem Podest. Und ergreift am Ende doch immer noch rührend ihre Hand. Wie ein altes Ehepaar, könnte man denken, wie Philemon und Baucis. „Martha Argerich, Klavier, Daniel Barenboim, Berliner Philharmoniker
Philharmonie Berlin, 20. Dezember 2023“
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Sonya Yoncheva und Riccardo Massi singen Puccini – es hat sich schließlich doch noch gelohnt

Sonya Yoncheva und Riccardo Massi, links der Dirigent Leonardo Sini (Foto RW)

Der ganze Abend lief unter dem Label The Art of Sonya Yoncheva. Sofern man ihre beiden Zugaben berücksichtigt, hatte die Sopranistin ihr Abendsoll durchaus erfüllt. Es bleibt aber ein Nachgeschmack.

Arien und Orchesterstücke von Giacomo Puccini
Sonya Yoncheva, Sopran
Riccardo Massi, Tenor
Leonardo Sini, Dirigent
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Konzertabend in der Staatsoper Hamburg, 21. Dezember 2023

von Dr. Ralf Wegner

Es fing etwas zäh mit dem sinfonischen Stück La Tregenda aus Puccinis erster Oper Le Villi an, einer dem Ballett Giselle vergleichbaren Opernhandlung. Sonya Yoncheva tat sich etwas schwer mit der folgenden Szene und Romanze der Anna (Se come voi piccina), auch Riccardo Massi musste sich offenbar erst noch einsingen (Arie des Roberto Torna ai felici dì aus demselben Erstlingswerk). „The Art of Sonya Yoncheva
Konzertabend in der Staatsoper Hamburg, 21. Dezember 2023“
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Wogen der Emotion ergießen sich durch das Haus

Aušrinė Stundytė © Petra Baratova

„Ob ich die Musik nicht höre? Sie kommt doch aus mir. „
(Hugo von Hofmannsthal)

Richard Strauss
„Elektra”

Text von Hugo von Hofmannsthal

Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Inszenierung: Harry Kupfer
Bühne: Hans Schavernoch
Kostüme: Reinhard Heinrich
Choreinstudierung: Thomas Lang

Orchester der Wiener Staatsoper
Chor der Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper, 20. Dezember 2023

von Dr. Rudi Frühwirth

Ich habe nicht gezählt, wie oft ich die „Elektra“ seit dem Beginn meiner Stehplatzzeit in der Staatsoper schon gesehen und gehört habe – um die dreißig Mal werden es schon gewesen sein. Von ihrer emotionalen Wirkung hat sie auch nach mehr als fünfzig Jahren nicht das Geringste eingebüßt. Es bewegt mich immer wieder auf das Tiefste, wie die Grundfragen der Oper musikalisch dargestellt und aufgelöst werden: der starre Fanatismus der Elektra, der Kinderwunsch der Chrysothemis, der Hass zwischen Klytämnestra und ihrer Tochter, die ersehnte Ankunft des Bruders, der Muttermord, und endlich die ekstatische Erfüllung im Tod der Titelfigur. „Richard Strauss, „Elektra”
Wiener Staatsoper, 20. Dezember 2023“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 23. DEZEMBER 2023

Barrie Kosky © Jürgen Pathy

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 23. DEZEMBER 2023

München
Kosky schätzt am Münchner Opernpublikum die Stille
Der Theater- und Opernregisseur Barrie Kosky (56) schätzt am Münchner Opernpublikum vor allem eins: die Stille. „Was ich am Münchner Publikum fantastisch finde, ist, dass es unglaublich still ist“, sagte der frühere Intendant der Komischen Oper Berlin der Deutschen Presse-Agentur. „Die Stille im Münchner Publikum ist das Beste der Welt. So etwas habe ich noch nie erlebt. Wenn sie konzentriert sind oder wenn etwas Unglaubliches auf der Bühne passiert, dann herrscht in diesem Theater eine Stille, bei der das ganze Publikum gemeinsam atmet oder eben den Atem anhält.“
SueddeutscheZeitung.de

Barrie Kosky inszeniert „Die Fledermaus“
Johann Strauß’ Operette „Die Fledermaus“ ist eine der beliebtesten und meistgespielten des Genres. Gern wird sie zum Ende des Jahres auf die Spielpläne gesetzt – auch an der Bayerischen Staatsoper in München. Am 23. Dezember ist Premiere der Neuinszenierung von Barrie Kosky. Die musikalische Leitung hat Vladimir Jurowski.
BR.Klassik.de

„Die Fledermaus“ an der Bayerischen Staatsoper – Vladimir Jurowski im Interview
Für Vladimir Jurowski ist die Musik von Johann Strauß wie eine Droge. Am 23. Dezember gibt’s die volle Dosis: „Die Fledermaus“ feiert an der Bayerischen Staatsoper in München unter seinem Dirigat Premiere. Inszeniert wird das Stück von Regisseur Barrie Kosky. Im Interview erzählt Jurowski, wieso Strauß’ Operette für ihn zu den besten Kompositionen der Musikgeschichte zählt.
BR-Klassik.de

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