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DIE DONNERSTAG-PRESSE –16. MAI 2024
Wien/Staatsoper Andreas Schager und Nicole Car: Ein neuer Otello, eine neue Desdemona (Bezahlartikel)
Zum ersten Mal hat sich der Tenor Andreas Schager als Otello präsentiert, Nicole Car als Desdemona: Über eine Staatsopern-Aufführung mit zahlreichen Rollendebüts. DiePresse.com
München
„Tosca“ an der Bayerischen Staatsoper „Dieses Streben nach Freiheit!“
Eine Oper, bei der Fans in Ekstase geraten und bei der selbst Opernskeptiker dahinschmelzen. Schuld daran ist Puccinis hochemotionale Musik und die Story mit Anlagen zum Psychothriller. Die neue „Tosca“ in München inszeniert Kornél Mundruczó. BR-Klassik.de
Die Aufführung von „La clemenza di Tito“ von W. A. Mozart krönt die Gluck-Festspiele in Bayreuth am 11. Mai 2024
von Jolanta Łada-Zielke
Ich hatte Bedenken, ob die Gluck-Festspiele nicht eine Art Kopie von Bayreuth Barock sein könnten, vor allem, was die Besetzung angeht. An beiden nehmen doch zwei herausragenden Countertenöre – Bruno de Sá und Valer Sabadus – teil. Die Christoph Willibald Gluck gewidmete Veranstaltung hat jedoch ein abwechslungsreicheres Programm, und nicht nur Countertenöre, sondern auch Frauen singen hier die Männerrollen. „W. A. Mozart, La clemenza di Tito Gluck-Festspiele, Bayreuth, 11. Mai 2024“ weiterlesen
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 15. MAI 2024
Wien/Staatsoper Verdis „Otello“ mit Sehnsucht nach weniger Wagner-Power
In Giuseppe Verdis Oper präsentierte sich der gefeierte Heldentenor Andreas Schager erstmals an der Staatsoper im italienischen Repertoire. Für seinen ersten Staatsopernausflug ins italienische Fach dankte das vokale Kraftpaket Schager auch dem Maestro Suggeritore im Souffleurkasten. Dem Maestro im Graben gebührte aber noch viel mehr Lob: Giampaolo Bisanti und das fulminant aufspielende Staatsopernorchester boten am Montagabend eine Meisterleistung DerStandard.at
„Otello“ wieder an der Wiener Staatsoper: Ein auftrumpfender Rollendebütant (Bezahlartikel)
Musikalisch hochwertige Wiederaufnahme von Verdis „Otello“ Kurier.at
Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia mit Jakub Hrůša; Foto Patrik Klein
Mit zweimal Gershwin, einmal Rachmaninow und dreimal Tanzstimmung sorgt das römische Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia auch in der Hamburger Elbphilharmonie für grenzenlose Begeisterung, die Euphorie des Publikums war selbst zwischen den Sätzen nicht aufzuhalten. Die Krone des Abends ging unangefochten an den Solo-Pianisten Daniil Trifonov, der mit einer souveränen Spitzenleistung den Saal zum Schwingen brachte.
Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia Daniil Trifonov, Klavier Jakub Hrůša, Dirigent
Werke von George Gershwin und Sergej Rachmaninow
Elbphilharmonie Hamburg, 13. Mai 2024
von Johannes Karl Fischer
Ein bisschen jenseits der großen Standard-Konzerte – Rachmaninow, Tschaikowsky, Brahms – springt Daniil Trifonov auch mit George Gershwins Concerto in F über die höchste Latte der pianistischen Elite-Liga.
Eine gewisse Anspannung zu Beginn dieser historisch-bedeutsamen Pressekonferenz war zu spüren. Christian Thielemann, neuer Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden, und Elisabeth Sobotka, die designierte Intendantin, stellten ihre erste Saison vor.
Eine Wunsch-Allianz war das anfänglich wohl nicht. Aber mittlerweile, nach näherem Beschnuppern, hat doch erfreulicherweise eine konstruktive Zusammenarbeit ihren Anfang genommen, als eine „habsburgisch-preußische Entente“ bezeichnet sie ein sichtlich gut gelaunter Christian Thielemann. „Spielzeit 2024/25 Staatsoper Unter den Linden Berlin, 13. Mai 2024“ weiterlesen
Nach „Le Grand Macabre“ und „Animal Farm“ zeigt die Staatsoper mit „The Tempest“ von Thomas Adès erneut, dass sie auch zeitgenössische Opern in hoher und höchster Qualität auf die Bühne bringen kann und will. Das Publikum zeigte sich denn auch uneingeschränkt begeistert.
Thomas Adès The Tempest Text von Meredith Oakes nach William Shakespeare
Orchester der Wiener Staatsoper Chor der Wiener Staatsoper
Musikalische Leitung: Thomas Adès
Inszenierung: Robert Lepage
Bühne: Jasmine Catudal
Kostüme: Kym Barrett
Licht: Michel Beaulieu
Video: Davic Leclerc
Choreographie: Crystal Pite
Choreinstudierung: Thomas Lang
Wiener Staatsoper, 12. Mai 2024
von Dr. Rudi Frühwirth
„The Tempest“ von Thomas Adès war im Jahr 2015 eine sehr erfolgreiche Produktion der Wiener Staatsoper, die – Direktor Roščić sei Dank – wieder auf dem Spielplan zu finden ist. Dem Publikum präsentiert sich ein wahres Gesamtkunstwerk, das musikalisch wie szenisch nichts von seiner Faszination verloren hat.
Die Musik von Thomas Adès spricht viele Sprachen, nimmt Anleihen aus verschieden Stilen und Epochen, und fügt sich doch wundersam zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Wie schon 2015 steht der Komponist am Dirigentenpult und leitet Orchester, Chor, die Sänger und die beiden Sängerinnen sicher durch die vielfältigen instrumentalen, stimmlichen und szenischen Anforderungen. „Thomas Adès, The Tempest Wiener Staatsoper, 12. Mai 2024“ weiterlesen
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 14. MAI 2024
Bayreuth Katharina Wagner bleibt Festspielleiterin Jetzt ist es offiziell: Die Komponisten-Urenkelin Katharina Wagner bleibt Chefin der Bayreuther Festspiele – aber vieles andere ändert sich. Die Leiterin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner, bleibt Chefin auf dem Grünen Hügel. Ihr Vertrag wurde um weitere fünf Jahre bis 2030 verlängert, wie Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) und Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) am Montag mitteilten. Darauf habe man sich nach einem gemeinsamen Gespräch mit Wagner in München geeinigt. MuenchnerMerkur.de
Weniger Macht für die Urenkelin. Katharina Wagner bleibt Bayreuth-Chefin Die Wagner-Festspiele in Bayreuth stehen auch künftig unter der Leitung der Urenkelin des Komponisten. Allerdings werden die Aufgaben von Katharina Wagner beschnitten. Die 45-Jährige ist fortan ausschließlich für die künstlerische Ausrichtung verantwortlich. Ihre Aufgaben als Co-Geschäftsführerin werden neu vergeben. n-tv.de
ORCHESTRA DELL’ACCADEMIA NAZIONALE DI SANTA CECILIA unter seinem Dirigenten JAKUB HRŮŠA; Foto Patrik Klein
Das ORCHESTRA DELL’ACCADEMIA NAZIONALE DI SANTA CECILIA unter seinem Dirigenten JAKUB HRŮŠA und der russisch-amerikanische Starpianist DANIIL TRIFONOV geben mit Gershwins Cuban Overture & Klavierkonzert sowie Rachmaninows Sinfonische Tänze im Rahmen des Internationalen Musikfest Hamburg ein umjubeltes Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg
Bei George Gershwins Cuban Overture für Orchester konnte man fast glauben, man säße an einem belebten Strand auf Cuba, die Havanna in der Linken und einen Rum in der Rechten. Von einer Rumba-Band mit einem Ständchen überrascht, begeisterten die Musikanten den Komponisten und animierten ihn zu diesem Stück, wo Claves, Maracas, Guiro und Bongos neben einem riesig besetzten Orchester gerade gut genug waren für seine Vorliebe für lateinamerikanische Rhythmen. Die restlos ausverkaufte Hütte in Hamburg war bereits nach zehn Minuten auf Betriebstemperatur angeheizt. „Klein beleuchtet kurz Nr 33: Roms Spitzenorchester trifft auf amerikanische Superstars klassik-begeistert.de, 14. Mai 2024“ weiterlesen
(1934)
Oper in vier Akten (neun Bildern)
Libretto von Alexander Preis und Dmitri Schostakowitsch nach der gleichnamigen Erzählung von Nikolai Leskow
Staatsoper Hamburg, 12. Mai 2024
von Harald Nicolas Stazol
„Ich geriet in St. Petersburg in eine Schießerei – die russische Gesellschaft ist einfach eine der Gewalt“, sagt der nette Herr in der Pause am Stehtisch im oberen Foyer zur Pause gerade, offenbar hat er überlebt, da sind in der Schostakowitsch-Oper schon zwei Morde passiert, und merke:
Wenn Du das Missfallen Stalins erregst, schläfst Du im Anzug und mit Koffer unterm Bett, monatelang, weil Du jederzeit abgeholt werden kannst! So geschieht es Dmitri Schostakowitsch, nachdem ein seine bis dahin so erfolgreiche Oper vernichtender Artikel in der „Prawda“ erscheint, und schon ist der Arme auf der Abschussliste… „Dmitri Schostakowitsch, Lady Macbeth von Mzensk Staatsoper Hamburg, 12. Mai 2024“ weiterlesen