Frauenliebe und -sterben © Matthias Baus
Wenn die Deutung von Musik und Text zum Selbstzweck wird.
Einmalig das Klangerlebnis aus dem Orchestergraben. Karina Canellakis gestaltet mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg einen berückenden, magisch in seiner Sogwirkung ausmusizierten Bartók. Mit ruhiger Zeichengebung und einem besonderen Gespür für die Einzigartigkeit dieser Komposition, ist sie den beiden Protagonisten eine aufmerksame, feinfühlige Begleiterin. Den Zemlinsky gestaltet sie mit großen Aufschwüngen und sehrendem, leidenschaftlichem Ausdruck. Ein in allen Belangen faszinierendes Dirigat.
Robert Schumann, Frauenliebe und -leben Acht Lieder für Singstimme
und Klaver op. 42
Béla Bartók, Herzog Blaubarts Burg Oper in einem Akt
Alexander Zemlinsky, Eine florentinische Tragödie Oper in einem Akt
Kate Lindsey, Mezzosopran
Éric le Sage, Klavier
Johan Reuter, Bassbariton
Annika Schlicht, Mezzosopran
Ambur Braid, Sopran
Thomas Blondelle, Tenor
Karina Canellakis, Dirigentin
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Tobias Kratzer, Inszenierung
Hamburgische Staatsoper, 12. April 2026 PREMIERE
von Axel Wuttke
Ein großes Thema, drei Variationen. Unter dem Titel Frauenliebe- und sterben fasst Regisseur Tobias Kratzer drei Kompositionen zusammen, die sich um das Bild der Frau, Geschlechterkampf und Rollenverständnis in unterschiedlichen Epochen drehen. Das ist auf den ersten Blick gut gedacht, lässt sich aber nur bedingt auf die gewählten Stücke übertragen. „Frauenliebe und -sterben, Tobias Kratzer Regie
Hamburgische Staatsoper, 12. April 2026 PREMIERE“ weiterlesen