Daniels Anti-Klassiker 6: Camille Saint-Saëns, „Karneval der Tiere“ (1886)

Höchste Zeit, sich als Musikliebhaber neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen. Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der sogenannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese sarkastische und schonungslos ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Mit dem „Karneval der Tiere“ kommen wir zu einem Werk, das mir seit jeher Probleme bereitet, weil es in seiner Form so unbestimmt und in seinem Ausdruck trotz eindeutigem Programm so undeutlich ist. Diese Komposition des französischen Nationalkomponisten Camille Saint-Saëns gilt als eine seiner bekanntesten Hinterlassenschaften, möglicherweise sogar als sein bekanntestes Werk überhaupt. Bei der Vermittlung klassischer Musik insbesondere an Kinder spielt es eine nicht zu unterschätzende Rolle. „Daniels Anti-Klassiker 6: Camille Saint-Saëns, „Karneval der Tiere“ (1886)“ weiterlesen

Ladas Klassikwelt 71: Vier Viole da Gamba in Osterstimmung

Fotos: Klaudyna Schubert | klaudynaschubert.eu
V.l. Mateusz Kowalski (Tenor- und Bass-Viola da Gamba), Sylwia Heinrich, Agata Sanchez Martos und Rafał Gorczyński (Bass-Viola-da-Gamba- alle drei gebaut von Matthew Farley, mit dem ich ein Interview im Herbst 2019 für klassik-begeistert.de geführt habe).

von Jolanta Łada-Zielke

Am 21. März feiern wir den ersten Frühlingstag und auch den Geburtstag von Johann Sebastian Bach. Seit neun Jahren ist dieses Datum als Tag der Alten Musik (Early Music Day) bekannt. Das European Early Music Network REMA lädt an diesem Tag alle ein, mittelalterliche, Renaissance- und Barockmusik zu hören und zu feiern.

Das Osterfestival „Misteria Paschalia“, das seit 2004 in Krakau stattfindet, wurde dieses Jahr vom 1. bis 5. April geplant. Aufgrund des in Polen geltenden harten Lockdowns hat man alle Konzerte innerhalb dieser Veranstaltung früher aufgezeichnet und ins Netz zur Verfügung gestellt. „Ladas Klassikwelt 71, Vier Viole da Gamba in Osterstimmung
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„Le Nozze di Figaro“ Unter den Linden: Erschlagen von der Disco-Kugel

Staatsoper Unter den Linden, Berlin, Livestream, 1. April 2021
Wolfgang Amadeus Mozart, Le Nozze di Figaro

Foto: Gyula Orendt (Graf Almaviva) und Nadine Sierra (Susanna)
Credits: Matthias Baus

von Peter Sommeregger

Eine Begleiterscheinung der aktuellen Theaterästhetik ist es, dass das Verfalldatum von Inszenierungen immer kürzer wird. Die häufig doch sehr speziellen Interpretationen von Repertoirestücken sind authentisch eigentlich nur von der Premierenbesetzung umzusetzen, die steht in einem Opernbetrieb aber nicht dauerhaft zur Verfügung.

Mit Mozart-Inszenierungen, speziell mit solchen der drei Da Ponte-Opern, hat man Unter den Linden kein Glück. Thomas Langhoff war 1999/2000 mit der Regie aller drei Werke betraut worden, nach einem völlig missglückten Don Giovanni löste man seinen Vertrag für Così fan tutte. Nun wurde erneut ein Regisseur für alle drei Opern verpflichtet, nach diesem neuen Figaro hält sich die Vorfreude auf die nächsten Inszenierungen aber in Grenzen. „Wolfgang Amadeus Mozart, Le Nozze di Figaro
Staatsoper Unter den Linden, Berlin, Livestream, 1. April 2021“
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DIE FREITAG-PRESSE – 2. APRIL 2021 – Karfreitag

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE – 2. APRIL 2021 – Karfreitag

Foto: Hamburg!

Staatsoper Berlin: bildmächtige Neuinszenierung von Figaros Hochzeit
Vorhang auf für die Neuproduktion von Le Nozze di Figaro von Barenboim/Huguet als Streaming-Premiere. Vincent Huguet inszeniert Unter den Linden bilderstark und dekorativ, aber durchaus mit eigenen Akzenten, was Zeichnung und Deutung der Personen angeht. Sehr gut schlagen sich Gyula Orendt als Graf mit Charme und Elsa Dreisig als modern empfindende Gräfin. Erstaunlich der junge Riccardo Fassi als halbstarker Titelheld. Barenboim dirigiert so leicht wie nötig und so verschwiegen wie möglich.
Konzertkritikopernkritikberlin.a.schlatz

Streaming-Tipp: Musikalische Seelenergründung mit Helnwein
Am Karfreitag erlebt eine ungewöhnliche Passion ihre Weltpremiere – und tritt in einen Dialog mit Bildern von Gottfried Helnwein.
Wienerzeitung.at

Wien
„Solaris“-Premiere: Neue Oper Wien macht unverdrossen weiter
Salzburger Nachrichten

Österreichs Orchester setzen am Karfreitag ein Zeichen der Hoffnung
Joseph Haydns „Sieben letzte Worte“ vereinen für eine ORF III-Ausstrahlung am Karfreitag neun österreichische Orchester, darunter die Grazer Philharmoniker.
Kleine Zeitung

Countertenor Philippe Jaroussky : „Ich muss meine Fans ein bisschen schockieren“
Als Sänger ist er ein Star, nun entdeckt Jaroussky die Liebe zum Taktstock. Ein Gespräch über magische Bühnen-Momente, das Loslassen und sein Debüt als Dirigent.
Tagesspiegel.de

Rising Stars 3: Galeano Salas, Tenor – lyrischer Wohlklang und jugendlicher Charme
Bei der kürzlich als Videostream übertragenen Premiere des neuen Münchner Rosenkavaliers trat der Italienische Sänger im ersten Akt spektakulär kostümiert wie ein übersteigerter erotischer Traum der Marschallin in Erscheinung. Dieses einprägsame Bild sorgte für gespannte Aufmerksamkeit auf diese sonst oft nur nebensächlich ablaufende Szene und auf eine jugendliche Tenorstimme, die die Melodiebögen bis in die höchsten Lagen mit selten gehörtem Wohlklang erfüllte. Marlis Petersen als Marschallin musste ihr beglücktes Lächeln während dieser Darbietung ganz gewiss nicht heucheln! Auch einige Rezensenten waren voll des Lobs, was für diese kurze Episode schon ungewöhnlich ist. Hören kann man sie, wenn auch ohne Kostüm, auch zu Beginn der online verfügbaren Premierenmatinee.
Lorenz Kerscher präsentiert Rising Stars der Klassik
Klassik-begeistert.de

München
Der Himmel sollte warten –
Dan Goggins hoch-musikalische Nonnen erobern erstmals die Bühne des Münchner Gärtnerplatztheaters
Neue Musikzeitung/nmz.de

Frankfurt
Karneval der Tiere im Stream der Oper Frankfurt
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Mozart Unter den Linden: Verklingen die edlen Töne, geht das ganze Durcheinander von vorne los

Staatsoper Unter den Linden, 1. April 2021
Wolfgang Amadeus Mozart, Le Nozze di Figaro (Livestream)

Foto: Riccardo Fassi (Figaro) und Nadine Sierra (Susanna)
Credits: Matthias Baus

von Sandra Grohmann

Die Staatsoper Unter den Linden wollte ihre Premiere des „Figaro“ in der Inszenierung von Vincent Huguet eigentlich im Rahmen des Berliner Kultur-Pilotprojektes live feiern – daraus wurde angesichts der dramatisch steigenden Inzidenzen nun leider doch nichts. Aber wir feiern und fiebern trotzdem mit – einmal mehr vor der heimischen Glotze. Ach, das hat sich gelohnt! „Wolfgang Amadeus Mozart, Le Nozze di Figaro,
Staatsoper Unter den Linden, 1. April 2021“
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Rising Stars 3: Galeano Salas, Tenor – lyrischer Wohlklang und jugendlicher Charme

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

von Lorenz Kerscher

Galeano Salas: „Nessun dorma“ aus Giacomo Puccinis „Turandot“ – noch nicht sein Repertoire auf der Bühne, aber ein Versprechen für die Zukunft.

Bei der kürzlich als Videostream übertragenen Premiere des neuen Münchner Rosenkavaliers trat der Italienische Sänger im ersten Akt spektakulär kostümiert wie ein übersteigerter erotischer Traum der Marschallin in Erscheinung. Dieses einprägsame Bild sorgte für gespannte Aufmerksamkeit auf diese sonst oft nur nebensächlich ablaufende Szene und auf eine jugendliche Tenorstimme, die die Melodiebögen bis in die höchsten Lagen mit selten gehörtem Wohlklang erfüllte. Marlis Petersen als Marschallin musste ihr beglücktes Lächeln während dieser Darbietung ganz gewiss nicht heucheln! Auch einige Rezensenten waren voll des Lobs, was für diese kurze Episode schon ungewöhnlich ist. Hören kann man sie, wenn auch ohne Kostüm, auch zu Beginn der online verfügbaren Premierenmatinee. „Rising Stars 3: Galeano Salas, Tenor – lyrischer Wohlklang und jugendlicher Charme“ weiterlesen

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 1. APRIL 2021

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 1. APRIL 2021

Foto: LUCERNE FESTIVAL 2020, Life is Live „LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA 2“. Das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA unter der Leitung von Herbert Blomstedt spielt Beethoven. Luzern, den 15.08.2020
Copyright: LUCERNE FESTIVAL / Priska Ketterer

Sommereggers Klassikwelt 81: Max Emanuel Cenčić – Hommage an einen unermüdlich Kreativen
Wenn man heute die beständig wachsende Barockmusik-Szene, speziell die der Barock-Oper näher betrachtet, so kommt man an einem Namen nicht vorbei: Max Emanuel Cenčić.
Peter Sommeregger berichtet aus seiner Klassikwelt
Klassik-begeistert.de

München
Musik zur Erlösung
Der Bayerische Rundfunk zeigt in der Karwoche verschiedene Mitschnitte von Passions-Konzerten unter Peter Dijkstra und Herbert Blomstedt.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/klassik-musik-zur-erloesung-1.5247440

Leipzig
Oper Leipzig präsentiert über die Ostertage online drei erfolgreiche Produktionen
Il trovatore, Lohengrin und Capriccio im Streaming vom Ostersamstag bis Ostermontag
Leipziginfo.de

Stuttgart
Zauberhafter Irrgarten
Die Staatsoper Stuttgart zeigt mit „Glaube, Liebe, Hoffnung“ eine virtuelle Oper, in der sich das Publikum verlaufen darf.
Sueddeutsche Zeitung

Wien
Trotz Lockdown: Musikalische Online-Auferstehung in der ALBERTINA
Musik von Gerd Hermann Ortler zu den Werken von Gottfried Helnwein
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210331_OTS0077/trotz-lockdown

Oxford University
Geistesgrößen auf der Abschussliste
Die Oxford University will ihren Musiklehrplan durchlüften: Die Kaderschmiede möchte ihr Augenmerk verstärkt auf Jazz, Hip-Hop und „nicht-eurozentrische Themen“ richten, heißt es in einem Bericht des „Sunday Telegraph“.
Wiener Zeitung

Linz
Landestheater: 1600 virtuelle Besucher
Musical „The Wave“ ist mit 744 Aufrufen das bisher beliebteste Angebot.
https://www.nachrichten.at/kultur/landestheater-1600-virtuelle-besucher;art16,3376283

Interview: Entmachtet die Intendanten!
Theatermanagement-Experte Thomas Schmidt über Defizite im Theaterbetrieb, neue Wege und Führungsmodelle.
Wiener Zeitung

Österreich
In der Jeunesse groß geworden
Im Portrait: Philipp Comploi
„Als Musiker durfte ich gemeinsam mit der Jeunesse die entscheidenden Schritte ins Berufsleben unternehmen“, sagt der Salzburger Cellist Philipp Comploi. Unlängst hat er interimistisch auch die Agenden des Generalsekretärs übernommen.
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/im-portraet/14976-in-der-jeunesse-gross-geworden „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 1. APRIL 2021“ weiterlesen

Pathys Stehplatz (3): Life is live – es gibt keinen Ersatz

Musik kann nur live stattfinden. Sie ist nicht übertragbar. Dessen war sich der große Sergiu Celibidache sicher. Celibidache, der Aufnahmen ablehnte, ging sogar so weit zu behaupten: „Es ist eine Dummheit, dass die Welt noch nicht erfahren hat, dass das Mikrofon nicht alles einfangen kann, was das Wesen der Musik ausmacht!“ Seine Schlussfolgerung: Wenn man nicht alles aufnehmen kann, kann man auch nicht alles wiedergeben. Also ist es sinnlos.

von Jürgen Pathy

Obwohl ich den Kern seiner Aussage unterstreiche, ganz so einfach ist das natürlich nicht. Selbstverständlich ist das Live-Erlebnis – im wahrsten Sinne des Wortes – niemals mit einer Aufnahme ident. Daran besteht gar kein Zweifel! Dennoch haben Aufnahmen ihre Berechtigung. Das hat mehrere Gründe. „Pathys Stehplatz (3): Life is live – es gibt keinen Ersatz“ weiterlesen

Sommereggers Klassikwelt 81: Max Emanuel Cenčić – Hommage an einen unermüdlich Kreativen

Max Emanuel Cenčić. Foto: Lukasz Rajchert

Wenn man heute die beständig wachsende Barockmusik-Szene, speziell die der Barock-Oper näher betrachtet, so kommt man an einem Namen nicht vorbei: Max Emanuel Cenčić.

von Peter Sommeregger

Der in Zagreb geborene, inzwischen längst als Wiener eingebürgerte Sohn eines Musiker-Ehepaares war schon vom Elternhaus her für eine musikalische Laufbahn programmiert. Ersten Gesangsunterricht erhielt er von seiner Mutter und trat mit sechs Jahren in einer Fernsehshow mit der Arie der Königin der Nacht auf. Mit zehn Jahren wurde er Mitglied der berühmten Wiener Sängerknaben, wobei er bereits solistische Aufgaben übernahm. Georg Solti wählte ihn als ersten Knaben in seiner Zauberflöten-Einspielung von 1991. Aufgrund seiner speziellen Ausbildung konnte er auch nach seinem Stimmbruch weiterhin als Knaben-Sopran und Mezzosopran ein entsprechendes Repertoire singen. „Sommereggers Klassikwelt 81: Max Emanuel Cenčić – Hommage an einen unermüdlich Kreativen“ weiterlesen

DIE MITTWOCH-PRESSE – 31. MÄRZ 2021

Foto: © Musacchio & Ianniell

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 31. MÄRZ 2021

London
Antonio Pappano als Nachfolger von Simon Rattle
Ein neuer Chefdirigent für das London Symphony Orchestra
Als der Dirigent Simon Rattle Anfang des Jahres seinen Wechsel ans Pult des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks bekanntgab, war man in England not amused. Denn damit verbunden ist sein Abschied vom London Symphony Orchestra. Nun ist bekannt geworden, wer ab 2023 seine Nachfolge antritt: Antonio Pappano, derzeit Chef am Royal Opera House in London.
BR-Klassik.de

Initiative „Aufstehen für die Kunst“ gegen Kultur-Lockdown. Eilantrag beim Bayerischen Verwaltungsgericht eingereicht
Ist der Kultur-Lockdown verfassungswidrig? Eine Gruppe international renommierter Bühnenkünstlerinnen und -künstler um den Bariton Christian Gerhaher will diese Frage vom Bayerischen Verwaltungsgericht klären lassen. Dazu hat „Aufstehen für die Kunst“ am 29. März 2021 einen Eilantrag eingereicht.
BR-Klassik.de

Ladas Klassikwelt 70: Der fleißige Schüler Richard Wagner
„In Richard Wagners Werkverzeichnis stehen nur 13 vollendete Opern, aber daneben viele mehr oder weniger bekannte Nebenwerke“ – las man in der Einladung zu Dr. Frank Pionteks1 Zoom-Vortrag, der am 13. März gehalten wurde und ungefähr hundert Personen vor den Computermonitoren versammelte. Der Referent, der unseren Lesern bereits bekannt ist, präsentierte diesmal neun ausgewählte Stücke aus allen Gattungen, die Wagner in seiner Jugendzeit komponiert hat. Die Veranstalter waren zwei Wagnerverbände aus Bayern. Die Vorsitzende des Wagnerverbands Nürnberg, Agnes Simona Sires, moderierte dieses virtuelle Treffen und Karl Russwurm, der Präsident des Münchner Verbands, ließ die Musikbeispiele laufen. Als er auf dem Bildschirm erschien, war hinter seinem Rücken ein Bild der Postgebäude auf dem Grünen Hügel zu sehen. Mit großer Aufmerksamkeit kontrollierte er und stellte die Lautstärke auch während der Stücke entsprechend ein. Es waren ausgesprochen interessante Passagen aus den kaum bekannten Frühwerken Richard Wagners. Obwohl es am Ende einige technische Schwierigkeiten gab, gelang es dem Referenten, den gesamten Inhalt zu vermitteln.
Jolanta Łada-Zielke berichtet aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/ladas-klassikwelt-70-der-fleissige-schueler-richard-wagner/

Meine Lieblingsmusik 67: Camille Saint-Saëns, Sinfonie Nr. 3 in c-moll „Orgelsinfonie“ (1886)
Wenden wir uns in meiner Top 3 einem der Komponisten und Werke zu, die in meinen Augen in Deutschland gänzlich unterrepräsentiert sind. Camille Saint-Saëns ist hierzulande bestenfalls noch für seinen (in meinen Augen überbewerteten) „Karneval der Tiere“ bekannt, eingefleischten Kennern ist auch sein „Danse macabre“, das Weinachtsoratorium oder eines seiner – ebenfalls empfehlenswerten – 5 Klavierkonzerte ein Begriff. Doch sein weiteres sinfonisch reiches Schaffen stand schon immer stark im Schatten seiner Zeitgenossen, die ihn als rückwärtsgewandt, zu traditionell oder unoriginell betrachteten.
Daniel Janz berichtet über seine Lieblingsmusik
Klassik-begeistert.de

Graz
Oper Graz: CD-Produktion statt Premiere
https://steiermark.orf.at/stories/3097053/

Oper Graz
„Der Florentiner Hut“: CD-Aufnahme gegen die Absagenflut
Kleine Zeitung

Oper Graz
Zwei vor Gustav bis drei vor Heinrich
Die Grazer Philharmoniker zeigen „The Young Person’s Guide to the Orchestra“ als Film für junges Publikum.
Kleine Zeitung „DIE MITTWOCH-PRESSE – 31. MÄRZ 2021“ weiterlesen