Bruckners Achte: Der "Mount Everest" unter den Symphonien

Johann Sebastian Bach, Fantasie und Fuge g-moll BWV 542
Olivier Messiaen, Offrande et Alléluia final aus „Livre du Saint Sacrement“
Anton Bruckner, Symphonie Nr. 8 c-moll
I. Allegro moderato
II. Scherzo. Allegro moderato
III. Adagio. Feierlich langsam, doch nicht schleppend
IV. Finale. Feierlich, nicht schnell
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg,
Kent Nagano
Elphilharmonie Hamburg

von Ricarda Ott

Das Konzert am Sonntagvormittag stand nicht nur im Zeichen des Lux Aeterna Festivals, sondern war – und so wurde es auch betitelt – das 6. Philharmonische Konzert, eine beliebte und fest etablierte Konzertreihe des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, die sonst üblicherweise in der alt ehrwürdigen Laeiszhalle zelebriert worden ist. „Bach, Messiaen, Bruckner, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Nagano,
Elbphilharmonie Hamburg“
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Garanca auch in Wien göttlich

 

Wiener Konzerthaus, 17. Februar 2017

Wer bei diesem Konzert dabei war, wird es sein Leben lang nicht vergessen. Die folgenden Sätze, notiert nach dem Konzert am 1. Februar 2017 in der Philharmonie Berlin, gelten auch für den atemberaubenden Abend im Wiener Konzerthaus am 17. Februar 2017: Die zwei Stunden mit Elina Garanca und ihrem Ehemann Karel Mark Chichon waren an Hingabe und Perfektion nicht zu überbieten. Elina Garanca singt auf dem Olymp ihrer Schaffenskraft, die noch lange anhalten wird. Ihre Stimme ist vital, sinnlich und unverbraucht. Sie ist die beste Mezzosopranistin der Welt. „Elina Garanca, Karel Mark Chichon, Wiener KammerOrches“ weiterlesen

Irgendwann kommt der Klassik-to-stay-Effekt

NDR Elbphilharmonie Orchester
Iveta Apkalna Orgel
Dirigent Thomas Hengelbrock
Francis Poulenc
Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken g-Moll FP 93
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Leon Battran

Eine Stunde Klassik zum Probieren. Mit der Reihe „Konzerte für Hamburg“ kann die Elbphilharmonie bei der Bevölkerung punkten – zumal schon zum Freundschaftspreis ab sechs Euro. Als Solistin konnte diesmal Iveta Apkalna, die Titularorganistin der Elbphilharmonie, mit einem Orgelkonzert von Francis Poulenc bezaubern. Und einen besonders schmackhaften musikalischen Appetithappen gab es noch obendrein: Beethovens Siebte – was will man mehr an einem trüben Samstagnachmittag? „NDR Elbphilharmonie Orchester, Iveta Apkalna, Thomas Hengelbrock, Poulenc, Beethoven,
Elbphilharmonie Hamburg“
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„Wow!“ und „Boah!“: 60 Minuten Klassik to go in der Elbphilharmonie

Wojciech Kilar, Krzesany / Symphonische Dichtung
Igor Strawinsky, Le sacre du printemps / Bilder aus dem heidnischen Russland
NDR Elbphilharmonie Orchester
Dirigent: Krzysztof Urbanski

von Ricarda Ott

Kompakt und kurzweilig kommen die „Konzerte für Hamburg“ daher – so auch der Auftakt für ein ganzes Wochenende der beliebten „Klassik-to-go-Konzerte“. Ein effektvolles Programm, das NDR Elbphilharmonie Orchester in Großbesetzung, ein flotter Krzysztof Urbanski: und die Hamburger sind nachhaltig beeindruckt. Und das für sechs bis 18 Euro Eintritt. „W. Kilar, I. Strawinsky, NDR Elbphilharmonie Orchester, K. Urbanski,
Elbphilharmonie Hamburg“
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Da stimmt die Chemie

Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie B-Dur KV 319
Johannes Brahms, Sonate f-Moll op. 120/1 für Klarinette oder Viola und Klavier, Orchesterfassung: Luciano Berio
Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
Symphoniker Hamburg, Amihai Grosz, Viola
Dirigent Guy Braunstein
Laeiszhalle, 16. Februar 2017

von Bianca Heitzer

Ein frühlingshaftes Programm haben die Symphoniker Hamburg unter der Leitung von Guy Braunstein in der Laeiszhalle Hamburg präsentiert. Das Konzert am Donnerstagabend, passenderweise unter dem Motto „Pastorale“, spannte einen thematischen Bogen von Mozart über Brahms hin zu Beethoven. „Symphoniker Hamburg, Amihai Grosz, Guy Braunstein, Mozart, Brahms, Beethoven,
Laeiszhalle Hamburg“
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klassik-begeistert gratuliert Anna Netrebko zum Titel österreichische Kammersängerin

Anna Netrebko, die bekannteste und bedeutendste Sopranistin der Welt, ist mit dem ehrenvollen Titel der österreichischen Kammersängerin ausgezeichnet worden. Klassik-begeistert hat der Russin mit österreichischem Pass nach der Verleihung in der Wiener Staatsoper gratuliert. Anna Netrebko wünschte den Lesern von klassik-begeistert.de und klassik-begeistert.at alles Liebe und freut sich auf ihren Auftritt am kommenden Samstag als Leonora in Giuseppe Verdis „Il trovatore“ im Haus am Ring: „Anna Netrebko wird österreichische Kammersängerin“ weiterlesen

Genaues Hinhören lohnt sich

Alban Berg, Lulu
Hamburgische Staatsoper
15. Februar 2017

von Bianca Heitzer

Wer oder was ist eigentlich Lulu? Diese Frage hat sich der ein oder andere Zuschauer am Mittwochabend an der Hamburgischen Staatsoper gestellt. Als „männermordende femme fatale“, „Unerreichbarkeitsfigur“ und „Unheilstifterin“ wird die Lulu in Alban Bergs gleichnamiger Oper oft bezeichnet – in Christoph Marthalers Hamburger Neuinszenierung wird sie um einige Facetten reicher. „Alban Berg, Lulu,
Hamburgische Staatsoper“
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Die kostbaren Zwischentöne des Klaus Florian Vogt

Jean Sibelius, Finlandia op. 26
Richard Strauss, Vier Lieder op. 27, Ständchen op. 17/2, Freundliche Vision op. 48/1, Liebeshymnus op. 32/3, Zueignung op. 10
Modest Mussorgski / Maurice Ravel, Bilder einer Ausstellung
Klaus Florian Vogt
Göteborger Symphoniker
Marc Soustrot
Wiener Konzerthaus, 15. Februar 2017

Was für eine besondere Woche – selbst für das Klassik-begeisterte Wien: Die russische Sopranistin Anna Netrebko singt die Leonora in Giuseppe Verdis „Il trovatore“ an der Wiener Staatsoper und wird österreichische Kammersängerin. Die lettische Mezzosopranistin Elina Garanca, auch österreichische Kammersängerin, singt am Freitag, 17. Februar 2017, im Wiener Konzerthaus. Und ebendort, im wunderschönen Großen Saal, zelebrierte der norddeutsche Tenor Klaus Florian Vogt am Mittwoch betörend schöne Lieder von Richard Strauss. „Klaus Florian Vogt, Göteborger Symphoniker, Marc Soustrot, J. Sibelius, R. Strauss, M. Mussorgski,
Wiener Konzerthaus“
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Cecilia Bartoli in Perfektion - da wird einem beim Zuhören fast schwindelig

Gioachino Rossini
La Cenerentola
/ Komische Oper in zwei Akten
Konzertante Aufführung in italienischer Sprache
Les Musiciens du Prince
Männerchor der Opéra de Monte-Carlo
Cecilia Bartoli
Angelina
Edgardo Rocha Don Ramiro
Alessandro Corbelli Dandini
Carlos Chausson Don Magnifico
Sen Guo Clorinda
Irène Friedli Tisbe
Ugo Guagliardo Alidoro
Gianluca Capuano Dirigent
Claudia Blersch Regie
Elbphilharmonie, 13. Februar 2017

von Ricarda Ott

Die Elbphilharmonie kann auch Opernbühne sein! Am Montagabend begeisterten die Solisten, der Männerchor der Opera de Monte-Carlo und das Orchester „Les musiciens du Prince“ unter der Leitung von Gianluca Capuano die Hamburger Gäste. Allen voran die Mezzosopranistin und „Koloratur-Göttin“ Cecilia Bartoli in ihrer Paraderolle der Cenerentola, des Aschenbrödels, aus Gioachino Rossinis gleichnamigem Belcanto-Meisterwerk (1817). Das Publikum tobte – was für ein grandioser Abend! „Gioachino Rossini, La Cenerentola, Cecilia Bartoli, Les Musiciens du Prince,
Elbphilharmonie Hamburg“
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Anna beseelt

Giuseppe Verdi, Il trovatore
Wiener Staatsoper, 12. Februar 2017

Der Wiener zählt zu jener glücklichen Gattung Mensch, die in ihrer 1,8-Millionen-Einwohner-Metropole drei phantastische Opernhäuser und zwei phantastische Konzerthäuser besuchen darf: Die Staatsoper, die Volksoper, das Theater an der Wien, den Musikverein und das Wiener Konzerthaus. Da bleibt es nicht aus, dass der Wiener nur wirklich herausragende Aufführungen als solche auch empfindet. Denn in Wien geben sich die Weltstars und weltbesten Orchester die Klinke in die Hand. „Giuseppe Verdi, Il Trovatore, Anna Netrebko, Roberto Alagna, Ludovic Tézier, Luciana D’Intino, Marco Armiliato,
Wiener Staatsoper“
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